T. C. Boyle Water Music

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Inhaltsangabe zu „Water Music“ von T. C. Boyle

Set in 1795, "Water Music" is the rambunctious account of two men's wild adventures through the gutters of London and the Scottish Highlands to their unlikely meeting in darkest Africa. Boyle's other works include "The Tortilla Curtain".

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  • Rezension zu "Water Music" von T. C. Boyle

    Water Music

    Steerpike

    16. February 2008 um 19:29

    Der Forschungsreisende Mungo Park und seine beiden Afrrikaexpeditionen stehen im Mittelpunkt des ersten großen Erfolgsbuches von T.C. Boyle "Water Music", dem über die Jahre viele weitere gefolgt sind. Erzählt wird entlang der historischen Fakten - den beiden Exepeditionen zum Niger - eine Geschichte vom Überleben und vom Schicksal. Mungo Park überlebt die erste Expedition eigentlich nur durch Zufall und durch die Hilfe seines treuen Beraters Johnson, der leider irgendwann von einem Krokodil gefressen wird. Er schliddert von einer lebensbedrohlichen Situation in die nächste und lernt im Grunde nichts über die Menschen, die er in Afrika trifft. Dafür ist der Bericht über die Reise ins Innere Afrikas umso blumiger ausgeschmückt und furchtbar weit von den wahren Erlebnissen entfernt. Eine nette Parodie auf die ethnographische Praxis, die 1990 mit Sicherheit einen Nerv getroffen hat, der heute nicht mehr gar so empfindlich ist. Parallel werden zwei andere Geschichten erzählt: Einmal die von Mungo Parks wartender Verlobter Ailie Anderson, die fast schon in eine andere Heirat gezwungen worden ist, als Mungo Park doch noch von seiner ersten Exepdition zurückkehrt. Ihre Geschichte ist eine des Wartens und des Beharrens. Bei allem Zorn über Mungo, ist sie ihm restlos verfallen und vermag sich nicht von ihm zu lösen, wie sehr er sie auch verlässt und belügt. Die zweite Parallelgeschichte ist die des Überlebenskünstlers Ned Rise, der in den Slums von London groß wird und immer wieder vom Schicksal um seinen Erfolg, sein Geld und seine Lieben gebracht wird. Er gelangt auf verschlungenen Pfaden schließlich nach Goree, wo er für Mungo Parks zweite Expedition rekrutiert wird - und diese als einziger überlebt. T.C. Boyle kann eines nicht abgesprochen werden: Er gräbt immer wieder vergessene historische Personen oder Ereignisse aus, die er in routinierter Weise zu einer unterhaltsamen Prosa zu verarbeiten versteht. Nichtsdestoweniger muss ich nach meinem sechsten Boyle sagen, dass er über diese kurzweilige Unterhaltsamkeit eigentlich nur in zwei Fällen wirklich hinausgekommen ist, nämlich in "Riven Rock" und in "Drop City", die über die reine Abschilderung eines skurrilen fait divers der Geschichte hinausgehen und auf etwas - pathetisch gesagt - allgemein Menschliches verweisen, was ich in den anderen Büchern meist vermisst habe. Manche Boyles brechen einfach etwas unter der Überfülle der Handlungsdetails zusammen; d.h. es gelingt ihnen nicht, transparent zu machen, worauf die Geschichte hinausläuft. Am Ende steht dann kaum einmal ein Aha-Effekt, viel eher ein hardcorerealistisches Kapitulieren vor den Fakten des Lebens. Überraschungen und unerwartete Kehren der Handlung gibt es zuhauf und dennoch drängte sich mir bei der zweiten Expedition der Eindruck einer ereignislosen Gleichförmigkeit auf - obwohl Mungo Park natürlich auch hier von einem Hinterhalt in den nächsten und von einer Katastrophe in die nächste stolpert. Doch diese Ereignisse erscheinen insgesamt so unfokussiert und zufällig, dass sie wirkliche Spannung für mein Empfinden nie aufkommen ließen. Ein einziges Buch von T.C. Boyle steht nun noch auf meiner Wunschliste, wird aber mit ziemlicher Sicherheit noch lange warten müssen, bis ich es in Angriff nehme. Der Reiz des geschmeidigen Erzählens hat sich abgenutzt.

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