T. C. Boyle World's End

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Inhaltsangabe zu „World's End“ von T. C. Boyle

»Walter wußte Bescheid. Er war selbst ein entfremdeter Held. ein Mann aus Eisen und Tränen. Es war völlig undenkbar, jetzt nach Hause zu fahren, zu dem gefüllten Hähnchen, dem Spargelsalat und der glänzenden Mousse au chocolat, die seine Adoptivmutter für ihn gemacht hatte. Völlig undenkbar, jetzt dankbar das Geschenk seiner Freundin Jessica auszupacken - ein neuer Helm, bronzefarben wie die Sonne und dekoriert mit seinem Namen aus Blümchenaufklebern.«
In der Nacht seines 22. Geburtstags rast Walter Van Brunt betrunken und bekifft mit seinem Motorrad gegen eine Gedenktafel. Die Vergangenheit holt ihn ein, sein Vater, der vor zwanzig Jahren die Freunde verriet, sein Vorfahr aus dem 17. Jahrhundert, ein holländischer Neusiedler und Pachtbauer, von dem es heißt, er habe in der Auseinandersetzung mit dem reichen Grundherrn feige versagt.
»World's End ist ein listiges Gesellschaftsbild, das raffiniert mit der amerikanischen Geschichte changiert. T. Coraghessan Boyle ist ein großartiger Schriftsteller« (Die Presse), »die literarische Entdeckung Amerikas« (Die Zeit), »der Dickens des 20. Jahrhunderts« (Publishers Weekly).

Toll geschrieben, kuriose Figuren und Geschichten. Topp!

— Vilja2013

Sprachlich klasse! Inhaltlich verwirrend.

— Buecherei-Josefine

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    World's End

    Xirxe

    Dies ist mein zweites Buch von T.C. Boyle nach Wassermusik und wieder bin ich völlig begeistert, obwohl World's End deutlich anstrengender zu lesen ist. Neinnein, keine Angst! Es geht nicht um Schachtel- oder Bandwurmsätze, überdurchschnittlich viele Fremdworte (obwohl, wenn ich so überlege... - naja, vielleicht doch ein bisschen) oder hochgeistige Gedankengänge. Die Sprache ist gut verständlich und überaus bildhaft, sodass bestimmte Szenen einem wohl für länger (wenn nicht sogar immer) im Gedächtnis bleiben werden. Was die Lektüre anstrengend macht, ist die Vielzahl von Personen und die steten Zeitsprünge. Boyle beschreibt die Geschichte zweier Familien in einem Abstand von rund 300 Jahren, sodass es vier verschiedene Erzählstränge gibt, die sich jedoch immer wieder überschneiden. Dass die Personen teils über die Jahrhunderte hinweg die gleichen Namen aufweisen, erschwert das Ganze noch etwas. Doch das Alles ist so herrlich lebhaft und bunt erzählt, dass ich mir gerne die Mühe machte, wiederholt im Stammbaum nachzuschauen, der glücklicherweise im hinteren Teil abgedruckt ist. Da die Geschichte zudem immer wieder auf realen Begebenheiten beruht, die ich selbst aber nur unvollständig (oder kaum) kannte, habe ich mich auch wiederholt über die tatsächlichen Vorgänge informiert, da Manches schlicht kaum zu glauben ist. Somit ist die Lektüre dieses Buches nicht nur unterhaltsam, sondern ganz nebenbei erfährt man noch eine Menge über die Anfänge der Besiedlung in den USA ebenso wie über die Hippiezeit. Dennoch ist es kein wirklich realistisches Buch wie es auch schon 'Wassermusik' nicht war. Vieles ist stark überzeichnet und/oder ins Groteske gezogen, doch nie so, dass es unglaubwürdig wirkt. Boyle beherrscht es wie kein Zweiter, Dinge auf die Spitze zu treiben und sie dennoch überzeugend wirken zu lassen. Wer lieber einer geradlinig verlaufenden Geschichte folgt, die nah an der Realität bleibt, wird sich mit diesem Buch wohl schwer tun. Allen Anderen aber kann ich dieses Buch nur empfehlen!

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    • 3
  • Verwirrend

    World's End

    liberty52

    28. July 2013 um 12:37

    Das Buch deckt mehrere Jahrhunderte der gleichen Familien und Widersacher ab. Die Handlung springt ständig hin und her. Auch die einzelnen Handlungsstränge finden nur mühsam zueinander. Erst nach über 1/3 des Buches konnte ich die Personen und Handlungsstränge einigermaßen zuordnen. Das Buch war schwer zu lesen und erforderte viel Konzentration. Die Sprache von T. C. Boyle gefällt mir gut und auch sein teils recht skurriler Erzählstil sagt mir zu, dennoch Tat ich mich mit World's End sehr schwer.

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  • Rezension zu "World's End" von T. C. Boyle

    World's End

    blueberry7

    18. November 2011 um 23:01

    Ein typischer Boyle: geniale Sprache.
    Aber diesmal so langatmig, dass ich querlesen musste.
    Ist mir bei Boyle erstmals passiert, denn eine Frage zu stellen und diese erst nach fast 2 Seiten zu beantworten, ist einfach nervtötend.
    Bei diese Story mit 600 Seiten wäre man auch gut mit der Hälfte ausgekommen.
    Ein schwächeres Buch des Autors!

  • Rezension zu "World's End" von T. C. Boyle

    World's End

    Sabrina D

    10. May 2010 um 12:20

    Das Buch spielt zu 2 verschiedenen Zeiten: im 17. und im 20. Jahrhundert und erzählt das Schicksal 3er Gruppen: des Adels, der Indianer und einfacher Pachtbauern.
    Fazit: Leider habe ich sehr lange gebraucht, um die Personen unterscheiden zu können, so kam leider zu wenig Lesefreude auf.

  • Rezension zu "World's End" von T. C. Boyle

    World's End

    katermurr

    11. August 2009 um 23:19

    Ein fantastisches Buch. Zunächst, durch wenige Worte, die unscheinbar auf einer der ersten Seiten stehen, wird meine Sicht auf das gesamte Werk von T.C.Boyle verändert: "Zum Andenken an meinen eigenen verschwundenen Vater". Da erscheint auf einmal auch der "Samurai von Savannah" in einem neuen Licht....In World's End werden drei Jahrhunderte umspannt, in ständigen Hin- und Herblenden. Geschichtliche Bedingtheiten, persönliche Eigenheiten, Familienschicksale, Einzelschicksale....nichts wird erklärt, aber vieles wird klar. Ok, manchmal (eher selten) finde ich die ausufernde Fantasie des Autors schon etwas übertrieben, aber das Werk ist in sich stimmig und vermittelt in seinen besten Momenten erstaunlich gelassen Einsichten in Zusammenhänge, die doch die systemische Familientherapie erst viel später erforschte und darlegte.

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  • Rezension zu "World's End" von T. C. Boyle

    World's End

    damentennis

    14. February 2009 um 23:05

    ich war jung, als ich t.c. boyle las, aber ich brauchte das geld nicht. ich las t.c. boyle und dachte, dass er mir jetzt den weg in eine weltsicht ebnen wird, die sich gewaschen hat. das alles war sehr faszinierend, später hatte z.b. der film american beauty eine ähnlich wirkung. wir wissen heute, dass es nicht an boyle oder american beauty lag, sondern am alter. jedes alter legt eben bestimmte formen der begeisterung nahe, die dann wirken, während sie später nicht mehr wirken. ich bin mir absolut sicher, dass mir dieses buch recht lange sehr gut gefallen hat, wahrscheinlich, weil es einfach ein gutes buch ist. niederländische namen kommen darin vor, eine familiengeschichte und eine geschichte des scheiterns. das ist raffiniert und nett und schön und sollte von menschen gelesen werden. ich habe dieses buch einmal einer freundin geschenkt, weil ich ja selber so überzeugt von der tiefen wahrheit dieses buches war. sie hat mir nie gesagt, ob sie es gut fand, dass macht mich traurig. dieser freundin schreibe ich heute kaum noch, und bücher schenke ich ihr sowieso nicht mehr. wieder so eine sache des alters.

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  • Rezension zu "World's End" von T.C. Boyle

    World's End

    Lee

    17. November 2008 um 13:50

    Spannendes, geschichtliches Drama welches sich ueber mehrere Generationen erstreckt. Wirklich packend und meines Erachtens T.C. Boyles bestes Buch.

  • Rezension zu "World's End" von T. C. Boyle

    World's End

    FlorianTietgen

    01. May 2008 um 22:51

    Ein Buch, bei dem es um die Wahl geht. Folgen wir in unseren Entscheidungen dem Ruf der Gene, dem Ruf der Erziehung oder unserem eigenen Gewissen und wodurch wird das bestimmt? Über mehrere Generationen wird eine Familie verfolgt, die Handlungen der Ahnen wird den Handlungen der aktuellen Zeit gegenübergestellt und es sind Muster zu erkennen, die sich über die ersten Siedler in den USA dieser Familie über die Generationen hinziehen. Großartig dabei das historische Kolorit der Besiedlungszeit, die Atmosphäre, in die Boyle uns eintauchen lässt, sehr übertrieben geschildert, die aktuelle Zeit. Zum Beispiel reicht es nicht, wenn der Protagonist sich ein Bein bricht, es müssen gleich beide sein. Alles in allem aber ein spannendes und lesenswertes Buch.

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