World's End

von T. C. Boyle 
4,2 Sterne bei132 Bewertungen
World's End
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Neue Kurzmeinungen

Vilja2013s avatar

Toll geschrieben, kuriose Figuren und Geschichten. Topp!

Xirxes avatar

Praller bunter Schmöker über das 17. Jahrhundert und die Hippiezeit in den USA. Dramatisch, spannend, amüsant - einfach alles!

Alle 132 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "World's End"

Generationenroman um einen jungen Amerikaner - in limitierter Sonderausstattung
Geister der Vergangenheit suchen Walter Van Brunt an seinem 22. Geburtstag heim, und die Gedenktafel, gegen die er dann in der Nacht, betrunken und bekifft, mit seinem Motorrad rast, verweist auf ein Ereignis, das weit zurückliegt und ihn doch nicht mehr loslassen wird. Eine dunkle Lesart der Geschichte Amerikas, wie nur Boyle sie liefern kann.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423146746
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:624 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:26.10.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.09.1990 bei Harperaudio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Xirxes avatar
    Xirxevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Praller bunter Schmöker über das 17. Jahrhundert und die Hippiezeit in den USA. Dramatisch, spannend, amüsant - einfach alles!
    Geschichten über Geschichten

    Dies ist mein zweites Buch von T.C. Boyle nach Wassermusik und wieder bin ich völlig begeistert, obwohl World's End deutlich anstrengender zu lesen ist. Neinnein, keine Angst! Es geht nicht um Schachtel- oder Bandwurmsätze, überdurchschnittlich viele Fremdworte (obwohl, wenn ich so überlege... - naja, vielleicht doch ein bisschen) oder hochgeistige Gedankengänge. Die Sprache ist gut verständlich und überaus bildhaft, sodass bestimmte Szenen einem wohl für länger (wenn nicht sogar immer) im Gedächtnis bleiben werden. Was die Lektüre anstrengend macht, ist die Vielzahl von Personen und die steten Zeitsprünge.
    Boyle beschreibt die Geschichte zweier Familien in einem Abstand von rund 300 Jahren, sodass es vier verschiedene Erzählstränge gibt, die sich jedoch immer wieder überschneiden. Dass die Personen teils über die Jahrhunderte hinweg die gleichen Namen aufweisen, erschwert das Ganze noch etwas. Doch das Alles ist so herrlich lebhaft und bunt erzählt, dass ich mir gerne die Mühe machte, wiederholt im Stammbaum nachzuschauen, der glücklicherweise im hinteren Teil abgedruckt ist. Da die Geschichte zudem immer wieder auf realen Begebenheiten beruht, die ich selbst aber nur unvollständig (oder kaum) kannte, habe ich mich auch wiederholt über die tatsächlichen Vorgänge informiert, da Manches schlicht kaum zu glauben ist. Somit ist die Lektüre dieses Buches nicht nur unterhaltsam, sondern ganz nebenbei erfährt man noch eine Menge über die Anfänge der Besiedlung in den USA ebenso wie über die Hippiezeit. Dennoch ist es kein wirklich realistisches Buch wie es auch schon 'Wassermusik' nicht war. Vieles ist stark überzeichnet und/oder ins Groteske gezogen, doch nie so, dass es unglaubwürdig wirkt. Boyle beherrscht es wie kein Zweiter, Dinge auf die Spitze zu treiben und sie dennoch überzeugend wirken zu lassen.
    Wer lieber einer geradlinig verlaufenden Geschichte folgt, die nah an der Realität bleibt, wird sich mit diesem Buch wohl schwer tun. Allen Anderen aber kann ich dieses Buch nur empfehlen!

    Kommentare: 2
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    liberty52s avatar
    liberty52vor 5 Jahren
    Verwirrend

    Das Buch deckt mehrere Jahrhunderte der gleichen Familien und Widersacher ab. Die Handlung springt ständig hin und her. Auch die einzelnen Handlungsstränge finden nur mühsam zueinander. Erst nach über 1/3 des Buches konnte ich die Personen und Handlungsstränge einigermaßen zuordnen. Das Buch war schwer zu lesen und erforderte viel Konzentration. Die Sprache von T. C. Boyle gefällt mir gut und auch sein teils recht skurriler Erzählstil sagt mir zu, dennoch Tat ich mich mit World's End sehr schwer.

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    blueberry7s avatar
    blueberry7vor 7 Jahren
    Rezension zu "World's End" von T. C. Boyle

    Ein typischer Boyle: geniale Sprache.
    Aber diesmal so langatmig, dass ich querlesen musste.
    Ist mir bei Boyle erstmals passiert, denn eine Frage zu stellen und diese erst nach fast 2 Seiten zu beantworten, ist einfach nervtötend.
    Bei diese Story mit 600 Seiten wäre man auch gut mit der Hälfte ausgekommen.
    Ein schwächeres Buch des Autors!

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    S
    Sabrina Dvor 8 Jahren
    Rezension zu "World's End" von T. C. Boyle

    Das Buch spielt zu 2 verschiedenen Zeiten: im 17. und im 20. Jahrhundert und erzählt das Schicksal 3er Gruppen: des Adels, der Indianer und einfacher Pachtbauern.
    Fazit: Leider habe ich sehr lange gebraucht, um die Personen unterscheiden zu können, so kam leider zu wenig Lesefreude auf.

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    katermurrs avatar
    katermurrvor 9 Jahren
    Rezension zu "World's End" von T. C. Boyle

    Ein fantastisches Buch. Zunächst, durch wenige Worte, die unscheinbar auf einer der ersten Seiten stehen, wird meine Sicht auf das gesamte Werk von T.C.Boyle verändert: "Zum Andenken an meinen eigenen verschwundenen Vater". Da erscheint auf einmal auch der "Samurai von Savannah" in einem neuen Licht....In World's End werden drei Jahrhunderte umspannt, in ständigen Hin- und Herblenden. Geschichtliche Bedingtheiten, persönliche Eigenheiten, Familienschicksale, Einzelschicksale....nichts wird erklärt, aber vieles wird klar. Ok, manchmal (eher selten) finde ich die ausufernde Fantasie des Autors schon etwas übertrieben, aber das Werk ist in sich stimmig und vermittelt in seinen besten Momenten erstaunlich gelassen Einsichten in Zusammenhänge, die doch die systemische Familientherapie erst viel später erforschte und darlegte.

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    Lees avatar
    Leevor 10 Jahren
    Rezension zu "World's End" von T.C. Boyle

    Spannendes, geschichtliches Drama welches sich ueber mehrere Generationen erstreckt. Wirklich packend und meines Erachtens T.C. Boyles bestes Buch.

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    7
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    FlorianTietgens avatar
    FlorianTietgenvor 10 Jahren
    Rezension zu "World's End" von T. C. Boyle

    Ein Buch, bei dem es um die Wahl geht. Folgen wir in unseren Entscheidungen dem Ruf der Gene, dem Ruf der Erziehung oder unserem eigenen Gewissen und wodurch wird das bestimmt?
    Über mehrere Generationen wird eine Familie verfolgt, die Handlungen der Ahnen wird den Handlungen der aktuellen Zeit gegenübergestellt und es sind Muster zu erkennen, die sich über die ersten Siedler in den USA dieser Familie über die Generationen hinziehen.
    Großartig dabei das historische Kolorit der Besiedlungszeit, die Atmosphäre, in die Boyle uns eintauchen lässt, sehr übertrieben geschildert, die aktuelle Zeit. Zum Beispiel reicht es nicht, wenn der Protagonist sich ein Bein bricht, es müssen gleich beide sein. Alles in allem aber ein spannendes und lesenswertes Buch.

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    Vilja2013s avatar
    Vilja2013vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Toll geschrieben, kuriose Figuren und Geschichten. Topp!
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    Buecherei-Josefines avatar
    Buecherei-Josefinevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Sprachlich klasse! Inhaltlich verwirrend.
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    Anja_Levs avatar
    Anja_Levvor 7 Jahren
    Kurzmeinung: ein großartiges Buch, der Anfang hat mich an John Irving erinnert, auch einige der späteren Zufälle und Ereignisse, aber insgesamt ist der T...

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