T. Jefferson Parker Blaue Stunde

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Inhaltsangabe zu „Blaue Stunde“ von T. Jefferson Parker

Der alte Cop Tim Hess ist zwangsweise pensioniert - er hat Krebs. Doch als man ihn bittet, die junge, ehrgeizige Ermittlerin Merci Rayborn zu unterstützen, kann er nicht nein sagen.§Gemeinsam jagen sie einen psychopathischen Serienmörder, der schöne Frauen aus Einkaufszentren entführt ... (Quelle:'Flexibler Einband')

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  • Rezension zu "Blaue Stunde" von T. Jefferson Parker

    Blaue Stunde
    Wortklauber

    Wortklauber

    11. September 2008 um 21:04

    Ein vielschichtiger Thriller, nicht zu blutrünstig - wenn auch mit Passagen, die eindeutig nichts für allzu zarte Gemüter sind - nicht zu vorhersehbar, und mit wirklich interessanten Figuren. Da ist einmal Tim Hess, eigentlich Polizist a. D., alt, krank, zudem von drei gescheiterten Ehen gezeichnet. Er hat gerade eine OP hinter sich, die ihn Teile seiner Lunge gekostet haben, und unterzieht sich einer kräftezehrenden Krebs-Therapie. Sein ehemaliger Vorgesetzter ruft ihn zu einem Fall, bei dem es um das Verschwinden mehrerer Frauen geht - nicht ganz ohne Hintergedanken. Neben seinen ermittlerischen Fähigkeiten soll er auch beschwichtigend auf die Leiterin des Falles, die renitente Mercy Rayborn, einwirken, die gerade einen Kollegen sexueller Übergriffe beschuldigt hat. Jung, dynamisch, starrköpfig, ehrgeizig, stellt sie das genaue Gegenteil von Hess dar. Wer nun meint, man bekäme es mit einem Duo zu tun, wie man es oft in (alten) Filmen findet, eine Art Thriller-Variante von Katherine Hepburn und Spencer Tracy, der irrt. Sie haben wenig stereotypisches an sich, die beiden. Von Vorteil für das Buch auch, daß sich eine Wandlung in der jungen Polizisten vollzieht, je länger sie mit Hess zusammenarbeitet. Zuerst ist er ihr nur ein Klotz am Bein, dann erkennt sie, daß sie durchaus von ihm lernen kann. (Und kommt ihm auch sonst näher ;-).) Gemeinsam kommen sie auf die Spur eines psychopathischen Killers, der es auf junge Frauen abgesehen hat und scheinbar Kenntnisse über die Anwendung von sog. Enbalming"-Maschinen hat. (Wer sich darunter - wie ich vorher - noch nicht viel vorstellen kann und nicht u. U. zuviel erfahren möchte über die "Technik" des Serienkillers, möge das Wort auch nicht nachschlagen ;-).) Fazit: Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist spannend, vielschichtig, läßt Einblicke zu in amerikanische Resozialisierungsprogramme von Sexualstraftätern und in die Seelen aufgebrachter Nachbarn, die damit leben müssen - wie in den Kopf der porträtierten Täter. Man merkt dem Buch an, daß einiges an Recherchearbeit dahintersteckt. Die Spannung wird konstant mittel bis hoch gehalten und führt zu einem furiosen - und tränentreibenden - Schluß. PS: Ich glaube, eins kommt wohl in jedem Krimi vor *g*: Die Seite, auf der der Ermittler spekuliert, meint, eine Spur fast greifbar zu haben, aber wirklich nur fast, irgendwas stimmt nicht, aber was?! Auch in diesem Buch fehlt dieser Kniff nicht ;-)

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