Wer war Alice

von T. R. Richmond 
3,2 Sterne bei265 Bewertungen
Wer war Alice
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Positiv (107):
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Ich wusste selten wo die Reise hinführt, aber dennoch war am Ende dieser ,,Ahhh'' Effekt da.

Kritisch (75):
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War absolut nicht meins! Schade!

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Inhaltsangabe zu "Wer war Alice"

Alice Salmon war erst 25 Jahre alt, als sie eines Morgens leblos im Fluss gefunden wurde. Eigentlich wollte sie am Abend zuvor nur Freunde treffen, stattdessen durchlebte sie die letzten Stunden ihres Lebens. Aber was ist passiert? Ist sie wirklich gestürzt, weil sie zu viel getrunken hat, wie die Polizei vermutet? War es ein tragischer Unfall? Die Nachricht ihres Todes verbreitet sich wie ein Lauffeuer, auch über Facebook und Twitter. Gleich werden Vermutungen angestellt, über sie, ihr Leben und ihren Tod. Auch ihr ehemaliger Professor Jeremy Cooke ist erschüttert. Er macht sich daran, herauszufinden, was in der Nacht tatsächlich geschah, und sammelt alles über Alice. Er schreibt sogar ein Buch über den Fall. Nur warum ist er so engagiert? Was hat er zu verbergen? Was haben ihr Exfreund Luke und ihr Freund Ben mit der Sache zu tun? Und wer war Alice?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442205080
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:29.02.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 29.02.2016 bei Der Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    mona537s avatar
    mona537vor einem Monat
    Kurzmeinung: War absolut nicht meins! Schade!
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    michelles-book-worlds avatar
    michelles-book-worldvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ich wusste selten wo die Reise hinführt, aber dennoch war am Ende dieser ,,Ahhh'' Effekt da.
    Wer war Alice?

    Dieses Buch ist kein hochspannender Thriller, den man auch nicht erwarten kann. Oft wird er dennoch als Psychothriller da gestellt, obwohl ganz klar und deutlich auf dem Cover ,,Roman'' steht.

    Während des Buches bin ich oft durcheinander gekommen. Ich wusste selten wo die Reise hinführt, aber dennoch war am Ende dieser ,,Ahhh'' Effekt da.

    Das Buch handelt zum Teil davon, wie die Medien mit Alice Tod umgehen. Abgesehen davon wird darüber berichtet wie Alice' Mitmenschen mit ihrem Tod umgehen und dadurch kommen im Laufe der Geschichte eine Menge dunklen Geheimnisse raus.

    Alice's Geschichte ist dennoch sehr glaubwürdig und führt am Ende zu einer überraschenden Auflösung, mit der ich nicht gerechnet hatte.

    Ich muss aber auch gestehen, dass es mir etwas zu wenig war, was man über den Mensch „Alice„ erfahren hat, da im Endeffekt die Briefe des Professors überwiegen.

    Ich muss ehrlich sagen, dass dieser Lehrer in diesem Buch mich wahnsinnig aufgeregt hat. Ich habe einfach nicht verstanden was seine Aufgabe in dieser Geschichte war oder wieso er so gehandelt hat.

    Dennoch finde ich es total interessant, dass in diesem Buch erst nach und nach eins zum anderen kommt und man erst am Ende die ganze Geschichte kennt. Dennoch ahnt man während des Lesens worauf es hinaus läuft...

    Das Cover ist dennoch echt schön. Man kann annehmen, dass dies Alice sein soll. Und sie hat ihre Augen geschlossen. Es scheint als wär sie unter Wasser, frei von all den Sorgen...

    Die Protagonisten sind sehr vielfältig und ausdrucksstark. Es ist zwar ein Schreibstil mit dem ich nicht so vertraut bin, aber dennoch kann man sich gut in diese Emotionen hineinversetzen. Die Geschichte ist außerdem zeitweise echt fesselnd.

    Der Autor beschreibt nicht nur eine erschreckende reale Welt, sondern die regt auch einen zum denken an. Durch die Dinge, die man nach und nach erfährt, stellt man sich oft die Frage wer Alice wirklich war. Alice mit all ihren Macken und ihren düsteren Gedanken. 

    Es ist mal etwas anderes, da so gut wie die ganze Geschichte aus E-Mails, Post und-/oder Twitter Posts. Der Gesamte Schreibstil ist etwas anderes als man vielleicht gewohnt ist.

    Auch wenn wie oben genannt, der Schreibstil sehr individuell ist, finde ich dieses Buch klasse. In den ersten Kapiteln geht es hauptsächlich daran, wie Alice' Leben war und nicht um ihren Tod, dass ist etwas was mich sehr fasziniert hat.  

    Ich kann euch das Buch jedenfalls  empfehlen!  

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    Northlightvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Am Anfang musste ich erst einmal mit den vielen, teilweise unsympathischen Figuren warm werden. Aber für mich hat es sich gelohnt!
    Spannend bis zum Ende!

    Am Anfang musste ich erst einmal mit den vielen, teilweise unsympathischen Figuren warm werden. Aber für mich hat es sich gelohnt!


    Es handelt sich um eine andere Art Thriller, der auf wahren Ereignissen beruht. Mich schockiert das Ende noch immer.

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    VoiPerkeles avatar
    VoiPerkelevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein tolles Buch! Jedoch fehlte mir das gewisse Etwas.
    Toller Thriller mit außergewöhnlichem Aufbau

    "Wer war Alice" wurde mir in der Buchhandlung empfohlen. Die Handlung hat mir sehr zugesagt und nachdem ich die erste Seite gelesen hatte, beschloss ich das Buch zu kaufen.

    Gleich vorne weg:
    Es heißt bereits auf dem Buchcover "Roman" und nicht "Thriller". Wer also bei dem Buch einen blutrünstigen, platten Thriller á la Fitzek erwartet, ist hier komplett falsch
    !

    Inhalt:
    Es geht um die 25-jährige Alice, die tot an ein Flussufer gespült wird. Ihr ehemaliger Professor an der Universität beschließt eine Art Andenken an Alice zu entwerfen und sammelt Hinweise aus Alice' Vergangenheit sowie über ihre letzten Stunden.

    Charaktere:
    Die Charaktere sind super gelungen und wirken in ihrem Auftreten und Handeln sehr authentisch. Jede Figur hat ihre positiven und negativen Charakterzüge, die sich aus Ereignissen in der Vergangenheit entwickelt haben. 
    Es gibt nicht wirklich Charaktere, bei denen man sofort denkt: "Den mag ich. Die mag ich nicht", wie gesagt es sind Personen, die sowohl gute als auch schlechte Charakterzügen aufweisen.

    Zum Aufbau:
    Die Geschichte ist nicht wie ein herkömmlicher Roman aufgebaut. Stattdessen ist die Handlung durch Twittereinträge, Tagebuchauszügen von Alice,  Briefen des Professors an seinen Freund und Blogeinträgen von Alice' bester Freundin zerbröselt. 
    Der Leser muss sich aus diesem Mosaik von Hinweisen einen Reim auf die Geschehnisse machen können. Man rätselt mit und nicht selten endet ein Kapitel in einem Cliffhanger, sodass man weiterlesen MUSS. 

    Was mir besonders gut gefallen hat war zum einem der Aufbau des Romans und zum anderen die Tiefe. Man wird immer wieder mit der Frage konfrontiert, wer man eigentlich ist. Das führt dazu, dass man hin und wieder über sich selbst nachdenkt. Wie nehmen andere mich wahr? Wie nehme ich mich wahr? Wo ist mein Platz  auf der Welt?

    Das Einzige, was mir gefehlt hat, war dieser "Wow-Effekt", dieses eine kleine Detail, das den Leser völlig unvorbereitet trifft.

    Nichtsdestotrotz kann ich den Roman für alle Leser empfehlen, die sich "mehr" von einem Thriller erwarten als das pure Abschlachten und Foltern von Menschen.

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    Lil_Miss_Richards avatar
    Lil_Miss_Richardvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Erwartung in keiner Weise getroffen.
    Eher verwirrend als wirklich fesselnd.

    Eins vor weg: Die Idee dieser einzigartigen Erzählstruktur der Geschichte ist letztendlich der Auslöser dafür, dass ich zum einen das Buch unbedingt lesen wollte und zum anderen, dass ich das Buch überhaupt beendet habe. Der Stil des Autors ist unikal und dennoch hat es mir die Spannung aus der Geschichte genommen. Sie wird bis zur letzten Seite in Form von Briefen, Interviews, Chats, SMS, Tagebucheinträgen u. a. erzählt und die verschiedenen Schreibstile haben es mir schwer gemacht mich gänzlich auf die Protagonisten als auch die Handlung zu konzentrieren.


    Zudem war mir keiner der Protagonisten sympathisch, noch konnte ich mich in sie hineinversetzen. Gerade auch Alice ging mit Zeitweise nur noch auf die Nerven! 

    Mir kam es so vor als würde ich die Geschichte nur von außen betrachten können. Mir hat es gefehlt, mich in die Geschichte hineinzuversetzen, abzutauchen in die Welt der Geschichte und alles quasi "hautnah" mitzuerleben.

    Den letzten Teil des Buches habe ich nur überflogen um nunmehr zu wissen, was passiert ist. Eins ist sicher: Das Ergebnis ist für mich sehr überraschend gewesen und das Beste was mit an dem Buch, neben dem Cover, welches meiner Meinung nach hervorragend zum Titel passte, gefallen hat.

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    MellieJos avatar
    MellieJovor 6 Monaten
    Kurzmeinung: 3 von 5 🌟 hat meinen Erwartungen nicht standgehalten. Auch mit dem Schreibstil hatte ich so meine Probleme. 5 von 5 🌟 für das Cover.
    3 von 5 🌟 hat meinen Erwartungen nicht standgehalten. Auch mit dem Schreibstil hatte ich so meine P

    Inhalt Alice Salmon war erst 25 Jahre alt, als sie eines Morgens leblos im Fluss gefunden wurde. Eigentlich wollte sie am Abend zuvor nur Freunde treffen, stattdessen durchlebte sie die letzten Stunden ihres Lebens. Aber was ist passiert? Ist sie wirklich gestürzt, weil sie zu viel getrunken hat, wie die Polizei vermutet? War es ein tragischer Unfall? Die Nachricht ihres Todes verbreitet sich wie ein Lauffeuer, auch über Facebook und Twitter. Gleich werden Vermutungen angestellt, über sie, ihr Leben und ihren Tod. Auch ihr ehemaliger Professor Jeremy Cooke ist erschüttert. Er macht sich daran, herauszufinden, was in der Nacht tatsächlich geschah, und sammelt alles über Alice. Er schreibt sogar ein Buch über den Fall. Nur warum ist er so engagiert? Was hat er zu verbergen? Was haben ihr Exfreund Luke und ihr Freund Ben mit der Sache zu tun? Und wer war Alice? 

    Meinung Mein erster Eindruck bei dem Buch war ohne zu lügen: "Who the fuck is Alice "!Ich habe mich gerade wegen dem ungewöhnlichen Schreibstil sehr schwer getan, denn er variierte sehr stark und wechselte in verschiedene Stile von Briefen ✉, über Emails@ zu Blogeinträgen. Vielleicht liegt es an mir aber ich kam damit nicht so zurecht.Dazu kommt noch die schier endlosen Briefe des Professors. Da habe ich dann gleich ein bisschen weiter geblättert. Aber ich wollte doch wissen, was er damit bezwecken  wollte.
    Irgendjemand muss doch wissen wer Alice war!
    Ich fand das Cover mega reizvoll. Schwarzer Hintergrund und mittendrin ist das Gesicht einer Frau im Wasser- Alice. Der Titel ist in weiß und schwarz gesprenkeltund erhaben. Ich fand es gleich fesselnd, das verflog aber leider auf Seite 50. Da war ich einfach nur noch verwirrt.
    In den ganzen verschiedenen Schreibstilen kristaliert sich langsam ein Bild, wer Alice ist. Ihr Leben in der Vergangenheit bis zu ihrem Tod, aber man hat trotzdem immer  das Gefühl, das es noch mehr gibt was im Verborgenen schlummert, zumal jeder etwas anderes zu erzählen hatte.
    Wie sagt man so schön, man kann nur vor den Kopf gucken. 
    Die Charaktere waren gut dargestellt,  mit Ecken und Kanten, waren mir aber alle nicht wirklich sympathisch. Aber das muss man auch erstmal können.
    Darunter befanden sich ein Ehebrecher oder auch ein Stalker dazu noch Säufer und/oder depressiv,  wen soll man da mögen!? Das gleiche galt auch für Alice. Ist das erste Buch bei mir. Bei dem man keinerlei Favoriten hat, mit dem man mitfiebert.  Auch wenn das so gewollt war, ich hatte damit meine Probleme. 
    Es war trotzdem sehr spannend bis zum Schluss.  Das Problem was ich hatte da ich keinen sympathischen Protagonisten hatte, war mir das Ende ziemlich schnuppe. Und das war echt schade, denn an sich an diese Story echt Potential. 

    Natürlich wird zum Finale geklärt wer Alice ist, aber es wird nicht gespoilert! Nur soviel es ist glaubhaft und schlüssig 

    Ich glaube für mich werde ich,  wenn der Autor immer so schreibt, nicht noch einmal durch so ein Buch quälen. 
    Wer aber mal ein ganz anderes Buch lesen möchte, und auch keine große Action braucht,  für den würde ich das Werk empfehlen!
    Fakten448 Seiten  Broschürt  14,99 €Ebook 8,99 €
    Erschienen im @Goldmann Verlag  
    Kaufen kann man das Buch direkt beim Verlag und hier:https://www.amazon.de/gp/aw/d/3442205085/ref=cm_cr_arp_mb_bdcrb_top?ie=UTF8

    Ich möchte mich bei der @RandomHouse für die Verfügung Stellung des Rezensionsexemplars bedanken.
    Dies hat keinerlei Einfluss auf meine persönliche Meinung! 
    Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog:http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1 

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    Katl93s avatar
    Katl93vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Die etwas andere Art jemanden zu Ehren.
    Ein Buch über den Tod & seine Auswirkungen ..

    Wie denkt ihr darüber, wenn auf einmal ein Buch über euer Leben erscheinen würde? Bestimmt eher abweisend als froh? Oder doch mehr neugierig als misstrauisch? Nun Alice kann da nicht mehr mitreden, denn sie ist tot.

    https://bluubsbuecherwelt.blogspot.de/2017/11/wer-war-alice-tr-richmond_16.html

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    Sarahamolibris avatar
    Sarahamolibrivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Interessante Geschichte, aber leider sehr zerstückelter Aufbau des Buches!
    What she left - ein zerstückelter Roman

    „Wer war Alice“ habe ich mir vor allem gekauft, weil mich das Cover sehr angesprochen hat. 

    Was bei dem Buch besonders heraussticht ist der Aufbau - eine Zusammenstückelung von einzelnen Texten. Hierbei handelt es sich um Zeitungsartikel, Tagebucheinträge, SMS, Briefe, E-Mails, Einträge aus Onlineforen, Blogeinträge, Voice-Mailnachrichten, Auszüge aus Vernehmungsprotokollen etc..
     
    Durch die einzelnen, zum Teil wild durch einander gewürfelten, Texte, bei denen man in der Vergangenheit hin und herspringt (alle Texte sind mit einem Datum versehen, auf das man sehr genau achten muss) wird die Protagonisten Alice Salmon und ihr früheres Leben vorgestellt. Das Buch beginnt mit ihrem Todestag und springt dann in Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Als weitere Hauptrolle ist Professor Jeremy Cooke zu nennen, der es sich als Wissenschaftler und Dozent von Alice, als Aufgabe gemacht hat, alle Dinge zu sammeln, die er über Alice zusammentragen kann und hieraus ein Buch zu erstellen. Das Buch welches man als solches liest, könnte also zugleich das Buch darstellen, welches der Professor in der Geschichte zusammenträgt. Dies ist eine sehr raffinierte Inszenierung des Autors, welche mir gut gefallen hat. Der englische Originaltitel „What she left“ passt zu diesem Konzept, der vielen einzelnen Beiträgen, die von Alice handeln oder von ihr selbst geschrieben wurden sehr viel besser, als der deutsche Titel „Wer war Alice“.

    Der sehr spezielle Aufbau des Buches, welcher mir zwar als Konzept, dass das Buch genauso gestaltet ist, wie das Buch welches Prof. Cooke in der Geschichte schreibt, sehr gut gefallen hat, ist jedoch nicht sehr angenehm für den Lesefluss und ermöglicht auch nur eine eingeschränkte Interaktion der einzelnen Charaktere.
    Darüber hinaus spielt die Sprache im Buch eine sehr große Rolle. Insbesondere die Beiträge, die den Charakter Jeremy Cooke betreffen, sind in einer sehr hochgestochenen Sprache mit vielen Fremdwörtern und fachsprachlichen Ausdrücken geschrieben. Hier kann man sicherlich argumentieren, dass dies zur Person, die einen hochrangigen Wissenschaftler darstellt, dazugehört. Für meinen Geschmack hat der Autor hier allerdings etwas dick aufgetragen. Generell ist die Sprache im Buch anspruchsvoll mit vielen Metaphern und zum Teil sehr verschachtelten Sätzen. Dies setzt ein konzentriertes Lesen voraus, was mir persönlich bei Büchern gut gefällt.

    Leider hatte das Buch im mittleren Teil einige Längen. Die Handlung kam nicht voran und man hat sich auch nur sehr langsam der Auflösung des Todes von Alice genähert.
    Gut ist dem Autor hingegen gelungen den Leser bis zum Ende im Unklaren über den Hergang von Alice Tod zu lassen. Dies gelingt gerade bei Lesern, die schon viele Thriller gelesen haben, nicht immer so leicht.

    Fazit: Das Konzept und die Geschichte haben mir sehr gut gefallen. Man merkt dem Buch an, dass der Autor T.R. Richmond eigentlich Journalist ist und in seinem alltäglichen Geschäft nur kürzere, in sich abgeschlossene Zeitungsartikel schreibt. Dies lässt die Handlung des Buches sehr zerstückelt erscheinen und hemmt den Lesefluss stark. Man benötigt ein wenig Durchhaltevermögen, insbesondere um durch den mittleren Teil des Buches durch zukommen. Hat man dies jedoch geschafft, wird man mit einem überraschendem Ende belohnt.

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    happywiggles avatar
    happywigglevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein unglaublich aufwühlendes Buch, welches den Leser in eine literarische Welt der Lügen und Massenmedien zieht.
    Wer war Alice?

    Alice Salmon war erst 25 Jahre alt, als sie eines Morgens leblos im Fluss gefunden wurde. Eigentlich wollte sie am Abend zuvor nur Freunde treffen, stattdessen durchlebte sie die letzten Stunden ihres Lebens. Aber was ist passiert? Ist sie wirklich gestürzt, weil sie zu viel getrunken hat, wie die Polizei vermutet? War es ein tragischer Unfall? Die Nachricht ihres Todes verbreitet sich wie ein Lauffeuer, auch über Facebook und Twitter. Gleich werden Vermutungen angestellt, über sie, ihr Leben und ihren Tod. Auch ihr ehemaliger Professor Jeremy Cooke ist erschüttert. Er macht sich daran, herauszufinden, was in der Nacht tatsächlich geschah, und sammelt alles über Alice. Er schreibt sogar ein Buch über den Fall. Nur warum ist er so engagiert? Was hat er zu verbergen? Was haben ihr Exfreund Luke und ihr Freund Ben mit der Sache zu tun? Und wer war Alice?
    - Quelle: amazon

    Dieses Buch, dieses unglaublich spannende und verstörende Buch ist etwas so Neuartiges, ich kann es gar nicht wirklich in Worte fassen.
    Der Schreibstil hat mich schon auf der ersten Seite gepackt und in das Buch gezogen. Er ist so literarisch und erfrischend, fast schon poetisch und philosophisch. Jeder der einzelnen Charaktere hat einen, meiner Meinung nach, eigenen und einzigartigen Schreibstil, einen eigenen Fingerabdruck. Man kann dem Autor jeden Charakter sofort abkaufen, so liebevoll hat er ihnen Emotionen und Überzeugungen eingehaucht. Der Aufbau des Buches ist widerum eine komplett andere Geschichte, obwohl, für mich zumindest schon. Das Buch selbst besteht aus verschiedensten, bunt zusammengeworfenen Blogeinträgen, Emails und und und. Zusammen ergeben sie dann ein Buch, das Buch, in welchem die Frage nach der Identität, der Person Alice benantwortet wird, oder auch nicht.

    Mir hat das Buch unglaublich viel Spaß gemacht. Ich habe es genossen zu raten, was als nächstes passieren wird und ab der Mitte es kaum ausgehalten nicht das Ende zuerst zu lesen. Die philosopische Idee der Ich-Frage fand ich perfekt umgesetzt: Wer bin ich? Was macht mich aus?

    Peace and Love
    happywiggle

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    Dagi_KnoHas avatar
    Dagi_KnoHavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein außergewöhnlicher Roman, der auf völlig neue Art und Weise eine berührende Lebensgeschichte erzählt.
    Unerwartete schicksalhaft

    Ich lese viel, habe allerdings etwas in der Art und Weise noch nie in Händen gehalten. Für mich ist der Roman "Wer war Alice" von T.R. Richmond eine moderne Art und Weise und vielleicht sogar die Zukunft der Romane. 


    Mithilfe verschiedenster Genres, von Briefen über Tagebucheinträge, Vernehmungsprotokolle und E-Mails, bis hin zu Twitter-Einträgen wird in nicht chronologischer Weise das Leben und der Tod von Alice Salmon unter die Lupe genommen. Ich kann hier sehrwohl schreiben, dass Alice Salmon stirbt, ohne zu spoilern, das tut sie nämlich gleich zu Beginn. Ihr Leben und damit die Gründe, wie sie ums Leben kam, wird schließlich akribisch aus verschiedenen Blickwinkeln unter die Lupe genommen. Die verschiedenen Perspektiven geben einen Einblick ein Leben voller Streben, voller Party, Emotionen, Frust, Liebe, Unsicherheit und Hoffnung. Der Autor schafft es auf den Punkt, die Merkmale der unterschiedlichen Schreibgattungen herauszuarbeiten und auch jedem "Akteur" seine eigene Sprache zu geben.


    Immer wieder beginnt man, den einen oder anderen Charakter zu verstehen, um im nächsten Moment doch zu glauben, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Ziemlich am Schluss hatte ich einen wahrhaftigen "WTF-Moment", um im Duktus der toten Protagonistin zu bleiben. Aber das will ich hier nicht verraten, es sei nur soviel gesagt, dass diese unerwartete Wendung dem ganzen Roman noch einmal das gewissen Häubchen aufsetzt. 


    Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die gerne das Leben erforschen. Die moderne Erzählart hat seinen Reiz. Man darf das Werk glaube ich nicht als Thriller ansehen. Es ist für mich mehr Roman, denn Spannung.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    LaMargaritas avatar

    Auf den Spuren einer Toten

    Wie kann man eine Person kennenlernen, die bereits tot ist? Indem man die Spuren verfolgt, die diese Person im Leben hinterlassen hat. Digital oder auf Papier, überall bleiben Informationen zurück. In T. R. Richmonds passend betitelten Roman Wer war Alicelernen wir die junge Frau Alice nach ihrem tragischen Tod über eben jene Informationsschnipsel kennen. Durch die Erzählweise aus verschiedenen Perspektiven und Quellen werden die Leser selbst herausgefordert, das Rätsel um Alice zu lösen. Spannend von der ersten Seite an!

    Mehr zum Inhalt:
    Alice Salmon war erst 25 Jahre alt, als sie eines Morgens leblos im Fluss gefunden wurde. Eigentlich wollte sie am Abend zuvor nur Freunde treffen, stattdessen durchlebte sie die letzten Stunden ihres Lebens. Aber was ist passiert? Ist sie wirklich gestürzt, weil sie zu viel getrunken hat, wie die Polizei vermutet? War es ein tragischer Unfall? Die Nachricht ihres Todes verbreitet sich wie ein Lauffeuer, auch über Facebook und Twitter. Gleich werden Vermutungen angestellt, über sie, ihr Leben und ihren Tod. Auch ihr ehemaliger Professor Jeremy Cooke ist erschüttert. Er macht sich daran, herauszufinden, was in der Nacht tatsächlich geschah, und sammelt alles über Alice. Er schreibt sogar ein Buch über den Fall. Nur warum ist er so engagiert? Was hat er zu verbergen? Was haben ihr Exfreund Luke und ihr Freund Ben mit der Sache zu tun? Und wer war Alice?
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    Der Autor
    T. R. Richmond ist das Pseudonym des britischen Schriftstellers und Journalisten Tim Relf. 2015 erschien sein Psychothriller "What She Left", der ein Jahr später unter dem Titel "Wer war Alice?" auf dem deutschen Buchmarkt veröffentlicht wurde. Das Buch erzählt von einer digitalen Spurensuche nach einer jungen Frau. Im Rahmen der Recherche hat Autor Tim Relf im Internet recherchiert und im Namen der Romanfiguren selbst Artikel verfasst, Homepages angelegt und Accounts in sozialen Netzwerken erstellt.

    50 Exemplare des packenden Debütromans „Wer war Alice“ verlosen wir gemeinsam mit dem Goldmann Verlag an Testleser, die Spannungsromane lieben und sich mit anderen darüber austauschen wollen. Wollt ihr dabei sein? Dann beantwortet zuerst das Quiz auf unserer Aktionsseite und wenn ihr alle Fragen richtig beantwortet habt, könnt ihr euch über den „Jetzt bewerben“-Button* für die Leserunde bewerben.

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