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CarinaCaro

vor 11 Monaten

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Das Buch beginnt mit dem Tod von Alice, einer jungen Frau die von einer Brücke ins Wasser stürzt. An dem Abend hat sie zu viel getrunken, war aufgewühlt und allein - was ist passiert? Der Roman ist im Aufbau faszinierend - zusammengetragene Zeitungsartikel, Twitter und SMS Nachrichten, Blog Einträge, Briefe, spotify - listen .... - die sind jedoch nicht chronologisch geordnet und alles ergibt trotzdem einen Sinn. Ein ehemaliger Professor von Alice trägt all dies zusammen um mehr über Alice und ihr Leben sowie ihren tragischen Tod herauszufinden.Was treibt ihn an? Ales was man über sie erfährt, erfährt man aus zweiter Hand und über ihre Tagebucheinträge- und immer mehr bekommt man ein Bild : wer war diese junge Frau? Das spannende dabei ist wie man zum Gesamtbild Alice hingeführt wird - es bleibt viel Raum für eigene Überlegungen - der Roman ist aber dadurch auch kein typischer Nervenkitzel Thriller. Die Auflösund wird am Schluss dann allerdings viel zu schnell abgehandelt - Schade! Mich hat der Roman aber auf irgendeine Art sehr berührt - auch auf Grund seiner teils tollen Zitate und Worte! Aber wie schon erwähnt - sicher kein Buch das jeden gefällt und zusagt!

Autor: T. R. Richmond
Buch: Wer war Alice
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