Was Alice wusste

von T.A. Cotterell 
2,5 Sterne bei11 Bewertungen
Was Alice wusste
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Positiv (2):
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Überraschende Handlungsentwicklung und spannender Erzählstil - ein gelungener Psychothriller.

Kritisch (7):
A

Leider zu wenig von allem

Alle 11 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Was Alice wusste"

Die erfolgreiche Malerin Alice Sheahan lebt mit ihrem Mann Ed, einem angesehenen Arzt, in Bristol. Sie ist stolz auf das nahezu perfekte Leben, das sie führen, bis ihre Welt auseinanderbricht: Ed gerät nach einer durchzechten Nacht in den Verdacht, eine junge Frau ermordet zu haben. Doch obwohl Alice ein blaues Seidenhalsband in seiner Jacketttasche entdeckt, beteuert Ed seine Unschuld. Dann taucht plötzlich Marianne auf, eine ehemalige Freundin von Alice, zu der sie keinen Kontakt mehr hatte. Sie zeigt Alice ein Foto, das Eds Version der Mordnacht als Unwahrheit entlarvt. Und Alice wird zerrissen in einem gefährlichen psychologischen Spiel, das sie schließlich einen fatalen Fehler begehen lässt …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442205578
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:16.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    A
    Almenavor 21 Tagen
    Kurzmeinung: Leider zu wenig von allem
    Was Alice wusste

    Klappentext:


    Die erfolgreiche Malerin Alice Sheahan lebt mit ihrem Mann Ed, einem angesehenen Arzt, in Bristol. Sie ist stolz auf das nahezu perfekte Leben, das sie führen, bis ihre Welt auseinanderbricht: Ed gerät nach einer durchzechten Nacht in den Verdacht, eine junge Frau ermordet zu haben. Doch obwohl Alice ein blaues Seidenhalsband in seiner Jacketttasche entdeckt, beteuert Ed seine Unschuld. Dann taucht plötzlich Marianne auf, eine ehemalige Freundin von Alice, zu der sie keinen Kontakt mehr hatte. Sie zeigt Alice ein Foto, das Eds Version der Mordnacht als Unwahrheit entlarvt. Und Alice wird zerrissen in einem gefährlichen psychologischen Spiel, das sie schließlich einen fatalen Fehler begehen lässt …


    Inhalt/Meinung:

    Cover und Titel sind wohl das beste und spannendste an diesem Buch. Wenn man das Buch in einer Buchhandlung sieht und reinliest verspricht man sich viel mehr davon. 
    Leider ist der Inhalt für mich eher hingeklatscht, weder Spannung noch Tiefe sind darin zu finden. 
    Die Charaktere Alice und Ed sind sehr oberflächlich geblieben  wie eigentlich die ganzen Handlungen. Langweilig.
    Schade, es fehlt leider so gut wie alles für einen guten Thriller. Man hätte aus der Idee mehr machen können. 


    Fazit:

    Leider ein absoluter Flop. 
    Als Roman könnte man es evtl durchgehen lassen aber keineswegs als Thriller.. 
    Ein Thriller ohne Thrill. 

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    Curins avatar
    Curinvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Mir fehlte leider fast gänzlich die Spannung. Schade !
    Spannung fehlt aus meiner Sicht fast gänzlich

    Als nach einer Party eine Frau tot in ihrer Wohnung aufgefunden wird, geht die Polizei von einem Mordverbrechen aus und hat bald den Arzt Edward Sheahan unter Verdacht. Dieser führt mit seiner Frau Alice eigentlich ein idyllisches Leben, aber ist in der besagten Nacht nicht nach Hause gekommen. Alice glaubt zunächst an die Unschuld ihres Mannes, doch dann kommt sie ihm auf die Schliche und steht vor der schwierigen Frage, was sie nun tun soll... .
    Auf dieses Buch war ich aufgrund des Klappentextes sehr neugierig geworden und habe mir einen spannenden Pychothriller mit vielen unvorhersehbaren Wendungen erhofft. Leider ist die Geschichte größtenteils ziemlich langatmig und zwischendurch habe ich beim lesen das Buch immer wieder zur Seite gelegt, weil es mich nicht richtig packen konnte.
    Das besondere an dieser Handlung ist eigentlich die Tatsache, dass Alice schon relativ früh weiß, dass der Verdacht gegen ihren Mann nicht unbegründet ist. Sie gerät so in ein moralisches Dilemma, weil sie einerseits nicht ihre Familie zerstören und Edward ins Gefängnis bringen will, aber andererseits auch nicht mit einer lebenslangen Lüge leben kann.
    Im Buch lernt man Alice als engagierte Portraitmalerin kennen, die einen Menschen erst genau studiert und beobachtet, bevor sie mit dem Zeichnen beginnt. Man merkt sofort, dass sie eine sehr aufmerksame Protagonistin ist, die auch schnell Widersprüche erkennt und so auch ihren Mann durchschaut. Dennoch konnte ich mich mit ihr nicht anfreunden und fand sie auch nur wenig sympatisch. Sie blieb einfach die ganze Handlung ziemlich farblos und vieles von dem, was sie tat, war für mich auch nicht ganz nachvollziehbar.
    Der Autor T. A. Cotterell schreibt recht passabel, aber verliert sich zu sehr in Details und bestimmten Szenen. So wird zum Beispiel stundenlang beschrieben, wie Alice jemanden malt und worauf sie dabei achtet. Dabei gerät die eigentliche Handlung ins Stocken und kommt überhaupt nicht vorwärts. Auch hat der Autor kaum überraschende Wendungen eingebaut und konnte mich auch nicht mit dem Ende überzeugen, was sehr schade ist.
    Insgesamt ist ,,Was Alice wusste" für mich ein langatmiger Roman und kein richtiger Thriller. Da mir die Spannung fast gänzlich gefehlt hat, empfehle ich das Buch hier nur bedingt weiter.

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    BettinaR87s avatar
    BettinaR87vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Zero Spannung, Kein Spaß, umständlich und eine toxische Beziehung, die als normale dargestellt wird. Bedenklich ...
    Wenn Frauen sich komplett unterbuttern lassen, fallen sie meistens richtig auf die Schnauze.

    Ed ist ein zuverlässiger Ehemann für Alice. Er ist Gynäkologe, Alice eine erfolgreiche Künstlerin. Zusammen leben sie mit ihren beiden Kindern ein Bilderbuchleben in Bristol. Bis Ed sich auf einer Party betrinkt und an diesen Abend nicht nach Hause kommt. Am nächsten Tag steht die Welt Kopf: Eine junge Künstlerin, die auf der gleichen Party war, wurde tot aufgefunden und die Polizei ermittelt. Alice stellt schnell fest: Es kann nur ihr Mann getan haben und der windet sich auch nicht mit Ausreden heraus. Ja, er habe die Frau getötet. Doch was nun? Wie soll Alice mit diesem Wissen umgehen? Lässt sich auf dieser Entwicklung eine weitere gemeinsame Zukunft aufbauen?

    Die Kritik

    Es klingt grundsätzlich sehr spannend: Eine Frau weiß, dass ihr Mann einen Mord begangen hat – doch wie wird sie sich entscheiden? Wie geht sie damit bewusst um und welche Fallen wird ihr Unterbewusstsein ihr stellen? Leider wird aus dieser potenziell sagenhaften Idee ein sehr müder Spannungsbogen gestrickt, der am Ende zu einem entnervten Leser führt. Alice ist die Hauptperson, aus deren Sicht alles geschildert wird – live, in Farbe, ihre Gedankenwelt, ungefiltert. Leider ist sie als Person ein wenig interessanter Charakter.

    Klar wird ihre emotional distanzierte Kindheit beleuchtet, die sie zu einer widerspenstigen Person gemacht haben soll – aber das rebellische Kind, beziehungsweise ihr ach so rebellischer Grundcharakter kommt absolut nicht durch. Sie führt ein langweiliges, perfektionistisch ausgestaltetes Leben. Sie ist eine tolle Malerin und macht hier keine Fehler. Sie kennt sich ganz toll mit Kunstgeschichte aus und ihr Mann ist auch ganz toll. So toll, dass er sich besäuft, möglicherweise einen Fehltritt liefert – aber sie glaubt ganz fest an ihn. Weil große Liebe und Vertrauen. Es gibt zwar zig Punkte, die gegen ihn sprechen – und wenn schon manchmal nicht im Mordfall, dann gegen seine Person als solche. Das lässt Alice aber beiseite und genau daran krankt es final: Ihre Unglaubwürdigkeit. Diese tritt insbesondere am Schluss ganz deutlich hervor (leichter Spoiler! Ab dem nächsten Absatz geht es normal weiter!), wo sie sich selbst zum Opfer macht und der Autor es als “Heldin übernimmt Verantwortung” verkaufen möchte.

    Was hier geschildert wird, ist eine Beziehung, in der die Frau unfassbar abhängig ist von ihrem Mann, wobei der Protagonistin scheinbar eine Heldinnenrolle angedichtet werden soll. In Wahrheit aber macht sie alles, um ihren Mann zufrieden zu stellen. Der nutzt das auch sehr geschickt aus und ist ein manipulativer Partner aus der siebten Beziehungshölle. Eine extrem toxische Konstellation, die nicht als solche präsentiert wird und damit ein mehr als fragwürdiges Bild an den Leser/ die Leserin transportiert. Das Ende (kein Spoiler) enttäuscht massiv.

    Dass der Autor sich selbst mit Kunstgeschichte auskennt, merkt man dem Buch deutlich an. Allerdings in einem negativen Maße, denn im Prinzip betriebt er nur name dropping der bekanntesten Namen und begibt sich dann in Sphären der Kunstbeurteilung, die nur ebenso Kunstbegeisterte verstehen können. Für ebendiese mag das ein nettes Informationsgeplänkel sein, für alle nicht fachkundigen Leser handelt es sich um vollständig überflüssige Informationen, die auch nicht in Sachen “Sympathie für Charakter aufbauen” hilfreich sind.

    Leider keine Lesempfehlung, absolut nicht.

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    Suicidekatzis avatar
    Suicidekatzivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Psychothriller dem es sowohl an Psycho als auch an Thriller mangelt.
    Nichtssagendes Debüt

    Rezension: 2/5
    Danke an den Goldmann Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar.

    Inhalt

    Die erfolgreiche Malerin Alice Sheahan lebt mit ihrem Mann Ed, einem angesehenen Arzt, in Bristol. Sie ist stolz auf das nahezu perfekte Leben, das sie führen, bis ihre Welt auseinanderbricht: Ed gerät nach einer durchzechten Nacht in den Verdacht, eine junge Frau ermordet zu haben. Doch obwohl Alice ein blaues Seidenhalsband in seiner Jacketttasche entdeckt, beteuert Ed seine Unschuld. Dann taucht plötzlich Marianne auf, eine ehemalige Freundin von Alice, zu der sie keinen Kontakt mehr hatte. Sie zeigt Alice ein Foto, das Eds Version der Mordnacht als Unwahrheit entlarvt. Und Alice wird zerrissen in einem gefährlichen psychologischen Spiel, das sie schließlich einen fatalen Fehler begehen lässt …

    Meinung

    Das Buch ist aus Alices Perspektive geschrieben, wodurch das Buch aus einer sehr künstlerischen Sichtweise erzählt wird. Tatsächlich nehmen die Analogien und Denkweisen oft überhand und man ertappt sich dabei eine Seite nur noch zu überfliegen weil zu viele unnötige Informationen mitschwingen. Das Buch ist unglaublich langatmig geschrieben, die Story kommt einfach nicht richtig in Gang. Es hat ca. 80 Seiten gedauert bis Alice ihren Mann überhaupt auf den Mord anspricht. Selbst als dieser sich dazu äußert und Alice sich entscheiden muss, ob sie ihrem Mann Glauben schenkt oder nicht, passiert nicht viel. Es wird nicht sonderlich viel ermittelt. Weder gegen Ed noch im allgemeinen. Zumindest nicht im Vordergrund. Man fragt sich recht schnell worum es eigentlich geht. Denn es scheint  nicht darum zu gehen, die Polizisten den Mörder finden zu lassen. Es geht nicht darum was Ed getan oder nicht getan hat. Es geht zunächst nicht einmal darum was Alice über dies alles denkt. Es geht nur darum Eds Weste rein zu waschen damit er nicht hinter Gitter kommt.

    Dabei wird alles – bis auf Alices Gedankenwelt nur am Rande beschrieben. Die Kinder, die sowohl Ed als auch Alice – stark für ihre Argumente benutzen: Nebenrollen, die nicht allzu ausgearbeitet wirken und auch nicht oft auftauchen.
    Alices / Eds Freunde: Das gleiche Spiel.
    Selbst das Mordopfer ist beinahe nur eine Randfigur.

    Alices Schwester wird erwähnt, bekommt aber „persönlich“ keinen Auftritt. Nicht einmal direkt in einer der Rückblenden.

    Selbst Marianne, die praktisch der einzig interessante Charakter war, war unglaubwürdig in dem was sie tat. Warum sollte jemand mit so viel Hass Alice helfen? Obwohl sie vermutlich viel mehr genugtun daraus ziehen würde Ed ins Gefängnis zu bringen?

    Und Ed? Zunächst erscheint er wie ein bodenständiger, netter Mensch. Doch je weiter die Geschichte kommt, desto mehr kommt das egozentrische Arschloch raus. So will er Alice sogar weiß machen, er würde der Polizei nicht erzählen, dass er die Tote kannte damit die ihn nicht ausversehen festnimmt. Denn er opfert sich ja lieber im Job und für die Familie auf als im Gefängnis. Selbstlos.

    Fazit:
    So gerne ich – gerade bei einem Debütthriller – netter wäre: Ich kann dieses Buch absolut nicht empfehlen. Die Charaktere wirkten absolut platt, man lernte mehr über Kunst als über die Geschichte selbst und weder  der Mord, dessen Aufklärung oder gar das Ende waren in irgendeiner Weise spannend oder Interessant. Das einzig Positive war der flüssige Schreibstil, der mich das Buch größtenteils heute durchlesen lies.

    Kommentare: 1
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    angeltearzs avatar
    angeltearzvor 2 Monaten
    Was Alice wusste

    Mit diesem Buch hat der Autor sein Debüt erscheinen lassen. Ich finde es mutig, dass er sich direkt an einem Psychothriller versucht. Ich lese viele Thriller und freue mich immer, wenn ich einen neuen Autor entdecke. Wenn dann mich dann noch sein Buch regelrecht anlockt. Perfekt! So war das auch bei diesem Buch.
    Der Klappentext hat mich wirklich sehr angezogen. Dann noch der Titel dazu und es versprach ein wirklich guter Thriller zu werden. Leider verrät der Klappentext so ziemlich alles, was in diesem Buch passiert. Außer das Ende.
    Entsprechend bin ich mit höheren Erwartungen an das Buch gegangen. Ich hatte gehofft, dass Alice einiges weiß, was sie nicht verrät. Dass ich eine starke Frau begleite, die ihre Geheimnisse hat. Die vielleicht nur wir Leser mit ihr Teilen. Ja, nee. Leider nicht. Alice ist eine sehr emotionale Frau, der es schwer fällt ihre Wahrheit zu finden. Aus diesem Grund hat mich das Ende des Buches zwar überrascht, aber ich kann es nachvollziehen.

    Der Psycho-Part kommt in diesem Buch leider viel zu kurz. Dadurch, dass Alice sehr emotional ist, lässt es wenig Spielraum. Ich muss auch ehrlich gestehen, dass ich kein sehr sensibler Mensch bin. Es ist schwierig für mich die Geschichte bzw. “den Psycho” in der Geschichte nachzuvollziehen.
    Die Geschichte um Marianne empfinde ich als überflüssig. Ich habe das Gefühl, dass sie reingeschrieben wurde, um ein wenig Fülle in das Buch zu bekommen. Hier hätte ich mir aber vielleicht ein wenig mehr über das Opfer bzw. der durchzechten Nacht gewünscht. Etwas mehr, was mit der eigentlichen Geschichte zu tun hat.

    Der Schreibstil des Autors ist schwierig zu lesen. Es hat ein wenig gedauert, bis ich drin war und ihm folgen konnte. Genervt haben mich die Seitenhiebe, die er ständig ausgeteilt hat, wie z.B. auf Seite 28 “Die Wolken zogen lustlos über den Himmel, wie ein Teenager in Kapuzenpullis, die Luft war schwülwarm.” Solche Stellen kommen öfters im Buch vor. Ich habe den Eindruck, dass der Autor sich hier Luft machen möchte, bei allem, was ihn auf dieser Welt annervt. Das hat aber, meiner Meinung nach, nichts in dem Buch zu suchen. Sei es seine politischen Ansichten oder ob er Jugendliche in Kapuzenpullis nicht mag.
    Und obwohl Alice ein so emotionaler Mensch ist, ist der Schreibstil des Autors an sich leider sehr monoton. Hier kann sehr gerne noch mehr gespielt werden. Gerade beim Psychothriller darf sich gerne mal gegruselt werden.

    Leseempfehlung möchte ich an die Leser aussprechen, die gerne mal einen Psychothriller lesen möchten, sich aber nicht richtig trauen.

    Das Cover: Das Cover finde ich richtig genial. Es ist ein typisches Thriller-Cover.

    Fazit: Ein sehr leichter Psychothriller, der weniger spannend ist. Viele Kleinigkeiten, die nicht passten.

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    Buchgeschnipsels avatar
    Buchgeschnipselvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Stumpf, keine Spannung - Eher eine Erzählung von lauten Gedanken, aber kein Psychothriller
    Wo bleibt die Spannung?

    INHALT: Als erfolgreiche Malerin, Mutter und Ehefrau des bekannten Gynäkologen Ed Sheahan hat sich Alice ein schönes und sorgenloses Leben aufgebaut - doch es sollte ganz anders kommen. Eine junge Frau wurde tot aufgefunden und Ed war der letzte Mensch, der sie lebend gesehen hat. Er war bei ihr. Die ganze Nacht. Alice kennt den Täter und wird auf eine Zerreißprobe gestellt. Die Lügen spannen sich immer mehr und Alice ist noch leiner Lösung nahe.

    FAZIT: Ich hatte meine Schwierigkeiten mit dem Buch warm zu werden. Für einen Psychothriller sehr enttäuschend. Stumpfe und sehr blasse Charaktere und eine Geschichte die keine Spannung aufbaut. Wir bekommen so viel über Alice und ihre Malerei zu hören, über ihre Zeit auf der Uni, über ihren Bruder, ihre Mutter, ihre Kinder, ihre Unsicherheiten, aber wo bleibt denn jetzt die eigentliche Storyline? Noch nicht einmal bei der Hälfte wurde es immer schwieriger von Kapitel zu Kapitel einen Zusammenhang zu finden. Ed scheint sich überhaupt keine Gedanken zu machen und generell fand ich, dass die Reaktion der Frau, der Presse, der Nachbarn, der Arbeitskollegen - total un-plausibel waren. Es geht hier schließlich um einen Mord, aber keiner scheint es so richtig wahrzunehmen, noch nicht einmal der Autor selbst. Sehr schade, ich hatte mehr erwartet. Also (ich zitiere) Faszinieren, dramatisch und meisterhaft ist es auf keinen Fall. 

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    maeddsches avatar
    maeddschevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Überraschende Handlungsentwicklung und spannender Erzählstil - ein gelungener Psychothriller.
    Gelungener, kurzweiliger Psychothriller

    Was Alice wusste von T. A. Cotterell ist ein Psychothriller der sich mit der Frage um die Wahrheit, Vertrauen und die eigenen Werte befasst.

    Das Buch ist in Ich-Form aus der Perspektive von Alice erzählt, sodass es vor allem sie ist, die man sehr nahe kennenlernt. Denn man erlebt nicht nur die Handlung, sondern auch ihre Gedanken und Gefühle hautnah mit. Demzufolge ist es nur logisch, dass man mit ihr mitfühlt und ihr in gewisser Weise verbunden ist.
    Zunächst erfahren wir etwas über die Grundsituation: Alice ist Porträtmalerin und glücklich verheiratet mit Ed Sheahan (Soll die Namensähnlichkeit zu einem bekannten Musiker ein schlechter Witz sein??). Die beiden haben zwei Kinder, wohnen in einem großen Haus, stehen finanziell gut da und scheinen das perfekte Leben zu führen.
    Das Buch beginnt jedoch gleich mit dem Abend vor der im Klappentext beschriebenen Nacht und so bleibt die Familienidylle nicht lange aufrecht. Nach besagter durchzechter Nacht taucht Alices Mann erst am Morgen des nächsten Tages wieder auf, seine Schilderungen der Nacht wirken unehrlich und kurz darauf gibt es einige Misstrauen erweckende Vorfälle, die auch an Alice nicht spurlos vorbei gehen.
    In Folge dieser Ereignisse nimmt die Handlung ihren Lauf und dieser war für mich sehr überraschend. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, hatte ich eine völlig andere Entwicklung erwartet und so war ich entsprechend überrascht, als alles ganz anders kam.
    Das I-Tüpfelchen hat dem Ganzen der Schluss aufgesetzt, der noch einmal eine Szene schildert mit der ich so nicht gerechnet hätte.
    Insgesamt war das Buch für mich ein sehr unterhaltsamer Psychothriller und der Autor hat hier die Länge seiner Story perfekt gewählt. Mit 320 Seiten ist das Buch sehr kurz, aber in diesem Fall ist das genau richtig, da so die Spannung immer hoch bleibt. Zu viele Worte hätten dieser Art von Erzählung schnell den Wind aus den Segeln genommen. Hinzu kam die überraschende Wendung und die gelungen dargestellte Persönlichkeit und Entwicklung von Alice.
    Insgesamt ein gelungener, wenn auch nicht überragender Psychothriller, den man aufgrund seiner Länge und dem daraus resultierenden Erzähltempo gut an einem Tag lesen kann.
    Anmerken möchte ich noch den verhältnismäßig hohen Preis, den ich mit 15€ für etwas mehr als 300 Seiten nicht angebracht finde. Dies fließt natürlich nicht in die Bewertung ein. Kleiner Tipp für diejenigen die das Buch interessiert: aktuell gibt es das eBook für 1,99€.

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    gsimaks avatar
    gsimakvor 3 Monaten
    Eine seltsame Familie

    Alice Sheahan hatte meinen letzten Sonntag-Nachmittag im Griff. Sie hat meine Pläne vereitelt. Hat mir ihr Leben aufgezwungen. Mich dazu gebracht, dass ich stellenweise die Welt nicht mehr verstehe. Das Ganze habe ich sogar noch dankbar angenommen, da ich mit "Was Alice wusste" eine Geschichte ganz nach meinem Geschmack erhalten habe. Die Bezeichnung Thriller ist jedoch, wie so oft, hier nicht angebracht. Es handelt sich hier um ein Familien/Ehe-Drama! Die Töne sind ruhig. Aktion sucht man hier vergeblich. Trotzdem fand ich dieses Drama unheimlich spannend. Alice bringt uns die Kunst näher. Lässt uns daran teilhaben, worauf es bei der Malerei ankommt. Sie erzählt uns von ihrer Kindheit, die ebenso dramatisch daher kommt und einige Überraschungen bereit hält. 

    Mit ihrer Familie führt sie ein harmonisches Leben. Denkt sie! Ihr tadelloser Mann gerät in Mordverdacht. Alice steht zu ihm. Alice spinnt für ihn ein Lügennetz. Alice verliert sich selber immer mehr. Alice weiß nicht mehr, ob sie ihrem Mann trauen kann. Ich empfand Ed zu selbstgefällig. Irgendwie unscheinbar. Ich konnte seinen lockeren Umgang mit der Sache stellenweise überhaupt nicht verstehen. Er hatte auch wenig Feeling für Alice gezeigt. Die Kinder blieben mehr im Hintergrund.

    Was mir in dieser Story so gut gefallen hat ist die Tatsache, dass nicht alles immer so ist, wie wir denken es gesehen zu haben. Vor vielen Jahren hat Alice ihre Freundschaft zu Marianne durch einen fatalen Fehler zerstört. Marianne ist heute schön und erfolgreich. Marianne zeigt Alice Dinge, die sie eigentlich schon wusste ....

    Die innere Zerissenheit von Alice ist spürbar. Sie sieht in jedem Menschen das Schlechte. Hilft eine Nachbarin, macht sie es nur aus Neugier. Keiner ist ehrlich! Erhält sie Blumen .... was dann???

    Eine seltsame Familie hat mir meinen Nachmittag geraubt. Hat mich an ihrem Wahnsinn teilhaben lassen. OK! Die Kinder hatten keine Schuld. Sie waren genauso Opfer wie ich. Mit einem Unterschied: Ich war es freiwillig. Es wird aus der Sicht von Alice erzählt. Ihre analytischen Fähigkeiten sind ihrem Beruf geschuldet. Spannung ist gegeben. Nervenkitzel sucht man vergeblich. Der Schreibstil ist flüssig; wenn auch stellenweise etwas holperig. Für ein Debüt jedoch eine ordentliche Leistung!

    Ob mich das Ende überrascht hat? Ich habe es so ähnlich erwartet. Trotzdem lässt es für mich ein paar Fragen offen. Ob Alices Mutter die Antwort weiß?

    Die Bezeichnung Thriller ist irreführend. Drama mit Thriller-Elementen wäre, meiner Meinung nach, die richtige Bezeichnung! Mich hat die Geschichte, trotz Schwächen, gut unterhalten. Es besteht noch viel Luft nach oben. 

    Lügen sammeln sich an wie Schulden, bis man die Zinsen nicht mehr bezahlen kann. (Pos. 1547 auf dem Reader)

    Moralische Überlegenheitsgefühle sind der direkte Weg zum Galgen. (Pos. 1569 auf dem Reader)

    Ein Portrait ist eine gemalte Antwort. (Pos. 2907 auf dem Reader)

    Danke T. A. Cotterell

    Ich vergebe 3 1/2 Sterne

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    ConnyKathsBookss avatar
    ConnyKathsBooksvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Langweilige Handlung, unsympathische und blasse Figuren und dazu noch ein seltsames Ende - leider überhaupt nicht meins.
    Langweilige Handlung und ein seltsames Ende - leider überhaupt nicht meins

    Alice und Ed sind seit 15 Jahren glücklich verheiratet und haben zwei wundervolle Kinder. Sie ist eine erfolgreiche Porträtmalerin, er ist ein gefeierter Gynäkologe. Alles ändert sich, als Ed nach einer durchzechten Partynacht nicht nach Hause kommt und erst am nächsten Tag wieder auftaucht, ohne Erinnerungen an die letzten Stunden. Kurz darauf passieren merkwürdige Dinge und dann wird auch noch eine junge Frau tot aufgefunden. Ed gerät in Verdacht, beteuert aber immer wieder seine Unschuld. Bald verstrickt sich das Paar in einem gefährlichen Netz aus Lügen, doch langsam beginnt Alice an Eds Version zu zweifeln. Wie weit wird sie gehen, um ein Verbrechen zu decken und ihr Familie zu beschützen?

    "Was Alice wusste" stammt aus der Feder des britischen Autors T.A. Cotterell. Sein Debüt hat mich leider nicht überzeugt, wofür es mehrere Gründe gibt.

    Erstens wäre da der schwerfällige und emotionslose Schreibstil im Präsens und aus der Ich-Perspektive von Alice zu nennen, mit dem ich von Anfang an so meine Probleme hatte.

    Zweitens fand ich die Handlung ziemlich langweilig. Von Thriller keine Spur. Meist quälte ich mich eher durch die Seiten, hoffte aber noch auf eine Steigerung oder einen überraschenden Plot-Twist. Leider vergeblich.

    Drittens wurde ich mit den Protagonisten Alice und Ed überhaupt nicht warm. Ed bleibt zudem noch sehr blass. Auch als Eltern überzeugen die beiden nicht, da ihre Kinder kaum eine Rolle spielen. Dafür wird fleißig über Kunst oder sich selbst sinniert. Man merkt deutlich, dass der Autor Kunstgeschichte studiert hat und die Malerei liebt. Die zahlreichen Querverweise machten das Lesen aber recht anstrengend und als Laie war mir das oft schon zu viel.

    Viertens hat mir der Schluss nicht gefallen. Ein recht abruptes, seltsames, verwirrendes und auch offenes Ende, das viele Fragen aufwirft. Meins war es nicht.

    Insgesamt kann ich daher "Was Alice wusste" nicht empfehlen. Ein langweiliger Roman mit unsympathischen Figuren und einem seltsamen Ende, den man sich getrost ersparen kann. 2 Sterne von mir.

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    zbaubfvor 2 Monaten

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    Anna_Schmitzs avatar
    Anna_Schmitzvor 4 Monaten
    Hört sich genau nach dem vertrackten Psychothriller an, den ich im Moment gebrauchen kann
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    YasminRs avatar
    YasminRvor 4 Monaten
    Wem kannst du glauben? Was solltest du nicht glauben? Mehr als nur die Frage nach Untreue, die es ihr zu beantworten gibt.
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