T.A. Wegberg Meine Mutter, sein Exmann und ich

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Inhaltsangabe zu „Meine Mutter, sein Exmann und ich“ von T.A. Wegberg

Geschiedene Eltern sind ja schon schlimm genug. Aber wie soll Joschka seinen Freunden bitte erklären, dass seine Mutter jetzt ein Mann ist - dem plötzlich ein Bart wächst und der Frederik heißt? Während seine Schwester Liska sich bemüht, offen mit der Veränderung umzugehen, empfindet Joschka nichts als Widerstand und große Wut. Er zieht zu seinem Vater und will nur noch Abstand von allem.
Erst durch den neuen Mitschüler Sebastian, der an einer seltenen Krankheit leidet, und Joschkas Liebe zu der engagierten Emma öffnet er sich schließlich für seine neue Familiensituation. Denn wenn er ehrlich ist, hat sich eigentlich gar nichts Entscheidendes geändert ...

Überzeugende Geschichte. Joschka wächst an seiner Situation und wirkt dabei sehr echt und sympathisch trotz gelegentlicher Engstirnigkeit.

— Somaya

Frech, jugendlich und doch mit gehörigem Tiefgang wird hier das Thema Transsexualität nahegebracht

— Jezebelle

Ein bewegendes Buch zum Thema Akzeptanz und Toleranz.

— Lorbeerchen

Das Buch behandelt ein sehr spannendes Thema. Sehr gut umgesetzt und es macht durch die teilweise sehr kurzen Kapitel viel Spaß zu lesen

— lottehofbauer

Das Thema ist so wichtig, aber die Umsetzung ging hier meines Erachtens durch einen ungünstigen Schreibstil vollkommen daneben.

— MissTalchen

Ein wunderbares Buch zum Thema Toleranz

— Cookie1962

Das perfekte Buch für den jetzigen Pride Month??? Ja, da bin ich mir sicher! Ein tolles Jugendbuch. Ich Empfehle es euch.

— NiciBookdragon

Ein wichtiges Thema für Jugendliche aufgearbeitet!

— Mellolette

Ein tolles Jugendbuch zu einem wichtigen Thema, das Toleranz schaffen soll!

— Sumsi1990

Ungewöhnliches Thema spannend aufbereitet

— Sabine_Hartmann

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    Meine Mutter, sein Exmann und ich

    Jezebelle

    19. November 2017 um 19:33

    Ein Buch mit einem schrägen Titel liegt hier vor, dass trotzdem sich ganz ernsthaft mit einem wichtigen Thema beschäftigt, nämlich der Frage nach dem Umgang mit Transsexuellen. Nun mag der aufgeklärte Bürger sagen: Was soll es das schon Wichtiges zu sagen geben? Man muss eben jeden und jede so nehmen, wie er oder sie ist. In der Theorie erscheint das glasklar. Nur ganz konkret weiß eben auch jeder, mit welchen Schwierigkeiten das verbunden ist. Den ein oder anderen Erfahrungsbericht von transsexuellen Menschen mag man ja schon einmal zur Kenntnis genommen haben, aber die Umwälzungen eines Geschlechtswechsels sind viel weitreichender. Das genau macht dieses Buch klar, indem es einen Jugendlichen begleitet, der seine Zeit braucht, um zu verdauen, dass seine Mutter nun ein Mann ist. Geschrieben auf Anfrage des Verlags, schafft es der Autor, hier einen authentischen Jugendroman hinzulegen, der eben unter anderem davon lebt, dass sich nicht alles nur um dieses Thema dreht. Da wäre noch die neue Partnerin nebst Halbbruder, die der leibliche Vater sich gesucht hat, die erste große Liebe, ein neuer Schulkamerad, der sich schwer auf den Unterricht konzentrieren kann und das ein und andere Selbstfindungsproblem, die unseren Helden begleiten. Erst beim Lesen wird einem wieder so richtig bewusst, was Schule für einen Jugendlichen eben auch alles in dieser Lebensphase bedeutet. Schön auch, dass die typischen Ungerechtigkeiten und Humor nicht zu kurz kommen. Mir persönlich gefiel der leicht spleenige Charakter des Protagonisten, der so gern mit dem Bus durch Berlin fährt. Für Berliner hat dieses Lokalkolorit noch einen ganz speziellen Charme. Gleichzeitig ist es aber auch eine schöne Art und Weise, mit seinen Gedanken auf Reisen zu gehen, und somit sinnvolles Persönlichkeitsmerkmal, was zur Geschichte passt. Angenehm ist es auch, dass die medizinischen Einzelschritte gar nicht so in den Vordergrund gestellt werden. Hat ein jugendlicher Leser daran mehr Interesse, wird er schon fündig werden. Diese seelischen Veränderungen stehen im Fokus und werden dem ein oder anderen Leser vielleicht auch erst so richtig bewusst. Kleinere Handlungsstränge haben mich nicht so glücklich gestimmt, wie etwa die lange Verschwiegenheit gegenüber dem besten Freund, obwohl der gerade mit einer Transsexuellen anbändelt. Aber das sei verziehen angesichts der rundherum gelungenen Entwicklung des Haupthelden, der seinen Standpunkt Stück für Stück ändert.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte DieBerta                                    ---   ?  Punkteeilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

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  • Kurzkommentar:

    Meine Mutter, sein Exmann und ich

    Lorbeerchen

    18. September 2017 um 09:23

    Chapeau an den Autor, der so viele wunderbare Charaktere erschaffen und ihre Geschichte erzählt hat. Auf eine besonders bewegende und emotionale Weise darf man miterleben, wie Joschka scheinbar seine Mutter verliert, aber einen zweiten Vater gewinnt und merkt, dass das alles gar nicht so schlimm ist. Solche Bücher brauchen wir, gerade da in der heutigen Zeit (traurigerweise) 'Anderssein' immernoch ausgrenzt, obwohl unsere Gesellschaft sich für überaus tolerant hält.Für mich ist das Buch ein kleines Meisterwerk.

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  • Tolles Jugendbuch

    Meine Mutter, sein Exmann und ich

    Florian850

    19. July 2017 um 18:38

    Bei dem Buch Meine Mutter, sein Exmann und ich handelt es sich um einen Jugendroman, von T.A. Wegberg. Inhalt In dem Jugendbuch „Meine Mutter, sein Exmann und ich“ geht es darum, dass sich Joschkas Mutter entschlossen hat, ihr gefühltes Geschlecht an ihr biologisches Geschlecht anzupassen - sprich sie wird künftig Frederik sein. Der 15-Jährige, Joschka, ist entsetzt, enttäuscht und verletzt. Warum möchte seine Mutter nicht mehr seine Mutter sein? Und wie soll er, dass bitte seinen Freunden erklären? Er beschließt die Sache seinen Freunden zu verheimlichen und zu seinem Vater, der mit seiner neuen Frau und einem kleinen Sohn zusammenlebt, zu ziehen. Doch das Leben dort ist nicht immer das, was er sich vorgestellt hatte – Petra, seine Stiefmutter ist sehr pingelig und ihm gegenüber oft unfair. So verschenkt sie sein einziges und geliebtes Stoffhäschen, das er von seiner Mutter bekommen hatte, an seinen Stiefbruder. Meinung: Ich finde, der Autor bringt, seinen Lesern, das komplexe Thema mit einfachen Worten nahe. Dadurch, dass er Joschka in der Ich-Form erzählen lässt, hat man das Gefühl, das der Roman wie ein Tagebuch geschrieben ist. Aufgrund der leichten Sprache und den kurzen Kapiteln lässt sich das Buch sehr flüssig lesen. Während mir Joschka am Anfang des Buches noch echt unsympathisch war, wurde er mir im Laufe des Buchs immer sympathischer. Auch zu den anderen Charakteren außer zu Petra konnte ich eine gewisse Beziehung aufbauen. Der Autor hat einen guten Schreibstil und schafft es immer wieder dadurch das er offene Frage auftut eine gewisse Spannung, zu erzeugen. Das Negative an dem Buch ist, dass die Thematik nur oberflächlich angerrissen wird, das Ende plötzlich abreißt und man das Gefühl hat, es würde was fehlen. Das Cover ist echt passend gewählt, dass es ziemlich gut zum Titel passt und es auch einlädt, das Buch in die Hand zu nehmen.   Fazit: Ein sehr gelungenes Jugendbuch, das ein schwieriges Thema auf unterhaltsame und feinfühlige Weise rüber bringt. Charakterstarke Figuren machen es dem Leser leicht in die Geschichte abzutauchen und sich für das Thema Transgender zu öffnen. Dabei kommt auch der Aspekt der Freundschaft und des Vertrauens nicht zu kurz.

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  • Wichtiges Thema, ungünstige Umsetzung

    Meine Mutter, sein Exmann und ich

    MissTalchen

    16. July 2017 um 19:28

    "Ich hatte nur eine einzige Frage, aber die konnte ich niemandem stellen: nämlich wie es jetzt weitergehen sollte. Wenn Mama das wirklich durchzog, was wurde dann aus uns? Sollten wir dann Papa zu ihr sagen? Niemals!"Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und war wirklich neugierig, war es doch mein erstes Buch zum Thema Transgender und dann auch noch ein Jugendroman...Zur Story: Als Joschkas Mutter sich endlich ein Herz fasst und eine Geschlechtsanpassung vollziehen lässt, macht Joschka kurzen Prozess: Er zieht zu seinem Vater und beschränkt den Kontakt auf ein Minimum. Niemand soll erfahren, dass seine Mutter sich nun Frederik nennt, ganz besonders nicht seine Freunde. Erst der neue Klassenkamerad mit seinem mysteriösen Geheimnis und die sympathische wie tolerante Emma zwingen ihn zum Umdenken.Meine Meinung: Wie gesagt ist das Thema kein Alltägliches (auch wenn es das sein sollte): Transgender aus der Sicht des jungen Sohnes in der Pubertät.Natürlich wird die Geschichte passenderweise aus seiner Ich-Perspektive geschildert, was insgesamt auch recht authentisch war. Leider spürte ich von Beginn an keinerlei Verbindung zu Joschka, da trotz des Themas erstaunlich wenig Augenmerk auf seine Gefühle oder Gedanken gelegt wurde. Dadurch verstand ich insbesondere seine rigorose Haltung gegenüber Frederik nicht, die für das Buch jedoch von essentieller Bedeutung ist.Ein Grund für die fehlende Sympathie könnte auch der abgehackte, nahezu emotionslose Schreibstil sein, der fast schon Ereignisse aufzählt, statt wirklich eine Geschichte zu erzählen. Auch die vielen Bezüge zu Berlin werden kaum aufgegriffen und erzeugen so keinerlei Stimmung.Punkten kann das Buch dafür mit seiner Charakterentwicklung. Joschka macht gegen Ende eine bemerkenswerte Wandlung durch, auch wenn sie für mich aus oben genannten Gründen etwas schwerer nachzuvollziehen war. Auch die Nebenfiguren sind individuell  gestaltet und sehr eigen. Das hat mir sehr gefallen.Mein Fazit: Das Thema ist so wichtig, aber die Umsetzung ging hier meines Erachtens durch einen ungünstigen Schreibstil vollkommen daneben.

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  • Der Weg zur Toleranz aus Sicht eines pubertierenden Jungen

    Meine Mutter, sein Exmann und ich

    Cookie1962

    09. June 2017 um 12:04

    Rezension zum Buch „Meine Mutter, sein Exmann und ich“ von T.A. WegbergDer 15-jährige Joschka muss sich endgültig damit abfinden, dass sich seine Mutter zum Mann hat umoperieren lassen. Und dies zu einer Zeit, wo seine eigenen Hormone verrückst spielen; wo er sich das erste Mal verliebt, wo er selber nicht so recht weiß, wer er eigentlich ist und wo seine eigenen Werte sind. In einer Zeit, wo er sich selber finden muss und eigentlich Sicherheit und Stabilität innerhalb seines Elternhauses sucht. Seine Zwillingsschwester geht mit der Situation wesentlich souveräner um. Das Buch ist aus der Sicht von Joschka geschrieben. Der Leser kann sich dadurch in die Gedankenwelt und die Sichtweisen des pubertierenden Jungen einfinden und so die Entwicklungsgeschichte Joschkas sehr nah miterleben. Der Schreibstil ist sehr lebensnah und flüssig geschrieben. Die relativ kurzen einzelnen Kapitel erleichtern es auch dem Leser, der mit Unterbrechungen liest, immer wieder den leichten Einstieg ins Geschehen.Für mich war das Buch ein Spiegel der Toleranz im zwischenmenschlichen Bereich mit all seinen Schwierigkeiten und Unterschieden, die jeden einzelnen Menschen ausmacht. Dieses Buch dürfte Erwachsene gleichermaßen ansprechen wie Jugendliche, da das Thema alle Generationen anspricht. Ich hatte ursprünglich erwartet, dass sich das Hauptthema um die Transsexualität der Mutter dreht. Dem ist aber nicht so. Hauptthema ist der Umgang mit der Andersartigkeit von verschiedenen Menschen.Für mich ein wunderbares Buch, um mal wieder über meine eigene Toleranz gegenüber meinen Mitmenschen nachzudenken und diese zu hinterfragen.

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  • Das Leben ist nicht fair...

    Meine Mutter, sein Exmann und ich

    Mellolette

    06. June 2017 um 15:14

    Meint zumindest Protagonist Joschka, 15 Jahre alt, mitten in der Pubertät. Aber nicht nur er macht eine grundlegende Wandlung durch, sondern auch Frederik, seine Mutter.Frederik hat nämlich das Problem, in einen Frauenkörper geboren worden zu sein. Und genau hier beginnt, nach einem kurzen Prolog, die Geschichte: Frederik lässt die alles entscheidende OP durchführen.Joschka bricht daraufhin mit ihm und zieht zu seinem Vater - neue Familie inklusive. Dass Streit da nicht zu vermeiden ist, wird schnell deutlich. Zum Glück hat Joschka aber Freunde und seine Schwester Liska, die ihm immer eine Schulter zum Anlehnen bieten oder ihn auch mal auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Im Lauf des Buches wird Joschkas Leben sogar um den ein oder anderen wertvollen Menschen bereichert, was ihn reflektierter und erwachsener werden lässt.Am Anfang habe ich mich mit dem Schreibstil ein wenig schwer getan, da die Sätze sehr kurz sind. Aber nach einer Weile fiel mir auf, wie gut dieser Stil zu den Gedanken eines Teenagers passt. Man hat wirklich das Gefühl, einem sehr verzweifelten, wütenden Jungen gegenüber zu sitzen, der seine Geschichte erzählt.Das Tempo war ziemlich flott. Hier auch mein Kritikpunkt: Manchmal war es mir ein bisschen zu flott. Handlungsstränge werden angerissen, aber nicht zu Ende geführt, obwohl sie (meines Erachtens) zur Erklärung von Joschkas Wandlung beigetragen hätten.Ansonsten ist das Buch wirklich ein Jugendbuch, das sich mit dem komplexen Thema Transgender auseinandersetzt. Nicht nur ein Buch für Erwachsene, das so tut, als würde es auch junge Leser ansprechen. Und bis auf den Kritikpunkt, dass Handlungsstränge offen gelassen werden (was aber so manchem Leser durchaus Vergnügen bereitet - kann man doch die Phantasie an diesen Stellen weiter spielen lassen), hat mir das Buch sehr erfreuliche Lesestunden beschert.

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  • Joschkas Weg

    Meine Mutter, sein Exmann und ich

    Sumsi1990

    05. June 2017 um 13:15

    Joschkas Mutter fühlt sich schon immer in ihrem Körper als Frau falsch und beschließt als Joschka und seine Zwillingsschwester Liska 10 Jahre alt sind, eine Geschlechtsanpassung vornehmen zu lassen. Während Liska und auch der geschiedene Exmann und Vater der Kinder offenar gut mit der Situation umgehen können, hat Joschka selbst so seine Probleme damit. Er verheimlicht seine Mutter, die nach Abschluss der Anpassung Frederick heißt und distanziert sich. Wir werden in diesem Buch Zeugen von Joschkas Erwachsenwerden bzw. davon dass er lernt, seinen Weg mit seiner Familie zu finden!Der Roman ist - passend zu einem Jugendbuch - in einer einfachen, moderen Sprache geschrieben und leicht zu lesen. Er ist in relativ kurzen und sprunghaften Kapitel gegliedert, was mir persönlich sejr gut gefallen hat und Schwung gibt! Das Verhalten der Personen wirkt authentisch und nicht aufgesetzt. Klar handelt es sich um einen Roman, aber der Großteil der Geschichte ist lebensnah und glaubhaft gestaltet. Mir gefallen insbesondere die Charaktere und deren klare, verspielte Zeichnung. Man hat das Gefühl, jeden der vorkommenden Personen auf der Straße treffen zu können bzw. ähnliche Verhaltensweisen bzw. Charakterzüge aus der Realität zu kennen. Es wirkt nicht aufgesetzt bzw. gezwungen! Im Großen und Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen. Einige Erzählstränge werden nicht ganz bis zum Ende durchgeführt und es bleibt einiges offen, was meiner Meinung nach aber den Denkprozess anregt. Ich würde dieses Buch zu diesem wichtigen, zeigenössischen Thema gerne als Schullektüre sehen, da ich - obwohl oder gerade weil ich selbst in keinster Form einen persönlichen Bezug habe - eine Auseinandersetzung mit diesem Thema bei Jugendlichen wichtig finde. Ich bin froh, dass es solche Bücher auf dem Markt gibt, da jedes einzelne die Toleranz steigert und damit schon etwas Gutes erreicht hat! 

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  • Leserunde zu "Meine Mutter, sein Exmann und ich" von T.A. Wegberg

    Meine Mutter, sein Exmann und ich

    TA_Wegberg

    Joschka ist fünfzehn, als seine Mutter von einem zweiwöchigen Krankenhausaufenthalt zurückkommt. Jetzt lässt es sich nicht mehr leugnen: Frederik ist endgültig ein Mann. Wie werden Freunde, Mitschüler und Lehrer reagieren, wenn sie das erfahren? Joschka versucht, sein privates und sein öffentliches Leben strikt zu trennen, aber das ist gar nicht so einfach - besonders als er sich in Emma verliebt und seinen Nachhilfeschüler Sebastian näher kennenlernt. Und dann will seine Klasse auch noch bei diesem LGBT-Projekt einen Preis gewinnen ...20 Exemplare von "Meine Mutter, sein Exmann und ich" werden für diese Leserunde verlost. Bewerber sollten die folgende Frage beantworten:"Ein Monat im Körper des anderen Geschlechts - wie fühlt sich das wohl an?"Beschreibt eure Gedanken, Wünsche, Hoffnungen und Befürchtungen. Was würde sich für euch ändern? Wie würden andere wohl mit euch umgehen? Hättet ihr mehr Vor- oder mehr Nachteile? Wie sähe euer Alltag aus? Vor welchen Herausforderungen würdet ihr stehen?

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    • 223

    Lilli33

    04. June 2017 um 22:43
    Sumsi1990 schreibt Ich finde die Sache mit Petra und Hasi anfangs nicht so schlimm, da ich davon ausgegangen bin, dass sie vielleicht wirklich dachte, dass er dem kleinen Bruder gehört! Ich denke nicht, dass man ...

    Echt? Also ich kannte alle 183 Kuscheltiere meiner Kinder und wusste, wem welches gehört. 😂

  • Ungewöhnlich

    Meine Mutter, sein Exmann und ich

    Sabine_Hartmann

    30. May 2017 um 10:52

    Joschkas Mutter lässt ihr Geschlecht angleichen, denn sie/er fühlt sich als Mann. Sie/er ist schon länger von ihrem Mann geschieden, der eine neue Frau und ein Kleinkind hat. Joschka und seine Zwillingsschwester leben bei der Mutter, die sich nun Frederik nennt, und begleiten ihre Veränderung.   Während Liska kein Problem mit der Situation hat, ist Joschka völlig überfordert. Er befürchtet, seine Freunde zu verlieren, in der Klasse „unten durch“ zu sein, wenn jemand von den Entwicklungen erfährt. Er stellt sich stur, zieht zum Vater und nimmt selbst die „böse Stiefmutter“ Petra und seinen neuen kleinen Bruder in Kauf, um nicht mit Frederik gesehen zu werden. Joschka macht im Laufe des Buches in mehreren Lebensbereichen einschneidende Erfahrungen und wächst so langsam zu einem Jugendlichen heran, der seinen eigenen Wert besser erkennt und somit auch besser für sich selbst (und andere) einstehen kann.   Wegberg erzählt aus Joschkas Perspektive, sodass die Leserinnen und Leser ihn auf seinem Weg begleiten können und seine Überlegungen, Befürchtungen, Ideen usw., hautnah miterleben. Das erleichtert die Identifikation, das Verständnis für Joschkas Positionen, ermöglicht gleichzeitig eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Thema Transgender, ohne dass dies aufgesetzt oder nach moralischem Zeigefinger aussieht. Insgesamt ein eher leises Buch mit starken Figuren und viel Gelegenheit zur Auseinandersetzung. Außerordentlich gut gefällt mir auch der Stil, jugendlich modern, aber keineswegs anbiedernd oder überkandidelt. Joschka wirkt sehr lebendig und das auch durch seine ganz spezielle Sicht auf die Welt.

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  • Meine Mutter heißt jetzt Frederik

    Meine Mutter, sein Exmann und ich

    LaureenSanoo

    29. May 2017 um 14:53

    Worum geht es? Der 15. Jährige Joschka hat es wie jeder pubertierende Teenager nicht leicht. Hinzu kommt jedoch, dass seine Mutter schon seit Jahren auf eine Geschlechtsanpassung hinarbeitet und nun ist es so weit. Das Thema "Transgender" ist für Joschka sehr unangenehm und peinlich. Er versucht dieses Thema zu verdrängen und entfernt sich immer mehr von seiner Mutter, der jetzt Frederik heißt. Während Joschkas Zwillingsschwester Liska vorbildlich mit der Veränderung umgeht, hat Joschka sehr zu kämpfen. Werden er und Frederik sich noch einmal näher kommen oder wird diese Veränderung ihre Beziehung kaputt machen?Der Schreibstil ist einfach gehalten und lässt sich flüssig lesen. Die Kapitel sind relativ kurz, deswegen kommt man schnell durch die Handlung. Zu den Charakteren kann gesagt werden, dass sie mir nicht nahe gegangen sind. Das lag daran, dass sich viel mehr auf die Entwicklung der Hauptfigur Joschka konzentriert wurde. Das Thema "Transgender" ist ein aktuelles und wichtiges Thema, welches hier gut ausgearbeitet und dargestellt wurde. Jedoch hätte ich mir an manchen Stellen gewusst, dass man mehr von der Mutter liest und wie sie die ganzen Veränderungen verarbeitet, anstatt immer nur Joschkas Gemecker zu lesen, wie schlimm doch jetzt alles für IHN geworden ist. Ich hatte das Buch schnell durchgelesen, aber richtig packen konnte es mich nicht. Es war eine nette Geschichte rund um einen pubertierenden Jungen, der sich für seine "Mutter" schämt und am Ende merkt er, dass er aus einer Fliege einen Elefanten gemacht hat, und sich im Grunde gar nichts gravierendes für ihn und seine Familie verändert hat.Fazit: Kann man gelesen haben, vor allem, wenn man sich für das Thema interessiert. 

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  • Ein tolles Jugendbuch zu einem besonderen Thema

    Meine Mutter, sein Exmann und ich

    Lilli33

    28. May 2017 um 20:06

    Broschiert: 256 SeitenVerlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag (10. März 2017)Sprache: DeutschISBN-13: 978-3499217593empfohlenes Alter: Ab 14 JahrenPreis: 12,99€auch als E-Book erhältlich Ein tolles Jugendbuch zu einem besonderen Thema Inhalt:Joschka ist fünfzehn, als seine Mutter eine geschlechtsangleichende Operation durchführen lässt, denn sie lebt nun als Mann und heißt Frederik. Im Gegensatz zu seiner Zwillingsschwester Liska tut Joschka sich sehr schwer damit, fühlt sich im Stich gelassen, traut sich nicht, es seinen Freunden zu erzählen aus Angst, zum Gespött der ganzen Klasse zu werden. Erst andere Geschehnisse helfen ihm, sich mit seiner Beziehung zu Frederik auseinanderzusetzen.Meine Meinung:Ich finde dieses Jugendbuch des Berliner Autors T.A. Wegberg sehr gelungen. Mit einfachen Worten bringt er seinen Lesern ein komplexes Thema nahe. Dabei lässt er den Protagonisten Joschka in der Ich-Form erzählen. Die Kapitel sind sehr kurz – zusammen mit der relativ einfachen, aber nicht zu einfachen Sprache, wirkte der Text auf mich zuweilen ähnlich wie Tagebucheinträge eines Jugendlichen, zumal es auch immer wieder kurze Zeitsprünge in der eigentlich fortlaufenden Handlung gibt. Dadurch ist das Buch sehr locker zu lesen. Man kann es auch zwischendurch gut weglegen und findet später problemlos wieder den Anschluss. Joschka war mir anfangs weder sympathisch noch unsympathisch, obwohl er sich Frederik gegenüber recht mies verhält. Aber ich konnte sehr gut nachvollziehen, was seine Probleme mit Frederiks Identität sind. Für einen Jugendlichen in der Pubertät, wo Freunde oft wichtiger als die Familie sind, ist es sicher nicht einfach, damit klarzukommen, wenn sich seine Mutter derart verändert. Dass Frederik trotzdem derselbe Mensch bleibt, muss Joschka sich erst nach und nach klarmachen. Joschka macht im Laufe des Romans eine ganz enorme Entwicklung durch, verliebt sich, wird ein guter Freund, lernt neue Menschen kennen, wird einfach ein ganzes Stück erwachsener. Dies zu verfolgen, hat mir viel Spaß gemacht. Es geht ganz allmählich vor sich und passt sich gut in das Rahmenthema ein. Dabei geht nicht immer alles glatt, es kommen verschiedene Emotionen hoch, und ich musste mir sogar mal eine rührselige Träne aus dem Augenwinkel wischen. Mit meiner Schwester und meinen beiden Eltern an einem Tisch zu sitzen, ihre Stimmen zu hören, zu sehen, wie sie gemeinsam lachen – das ist alles so vertraut wie ein Lieblingspullover. Allerdings einer, der schon lange zu klein geworden ist und den man nie wieder wird anziehen können. (S. 70) Doch nicht nur Joschka ist als Protagonist eine tolle Figur, auch manche Nebenfigur wie zum Beispiel Frederik, Emma, Sebastian und Boris fand ich sehr gut ausgearbeitet und zu ihrer Rolle in dieser Geschichte hervorragend passend. Das Buch ist fast durchgehend sehr kurzweilig und mit etlichen Prisen Humor geschrieben, sodass ich gerne viereinhalb Sterne gebe. Einen halben Stern gibt es für das wichtige Thema noch gratis dazu. 🙂 Insgesamt ein tolles Jugendbuch für Jungen und Mädchen ab ca. 14 Jahren, das ich mir auch gut als Schullektüre vorstellen könnte. ★★★★★ Herzlichen Dank an den Rowohlt Verlag und LovelyBooks für das Rezensionsexemplar.

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  • Joschka

    Meine Mutter, sein Exmann und ich

    Kallisto92

    26. May 2017 um 18:15

    Das Buch , "Meine Mutter, sein Exmann und ich", wurde von T.A.Wegberg geschrieben. Dieses Buch ist das erste Buch, welches ich von T. A. Wegberg gelesen habe. Kurz zum Inhalt: Das Buch handelt von Joschka. Joschka ist 15 Jahre alt , als sich seine Mutter operieren lässt.  Als er 10 Jahre alt war ,stand für seine Mutter fest, sie wird ein Mann, da sie als Frau nicht weiterleben kann. Joschkas Mutter fühlt sich nicht wohl im eigenen Körper. Für Joschka bricht eine Welt zusammen. Liska seine Zwillingsschwester bemüht sich offen mit dieser Veränderung umzugehen. Für Joschka hingegen ist das Thema mehr als nur schwer und er zieht zu seinen Vater, wo er mit einer gehässigen Stiefmutter kein leichtes Leben hat. Ebenfalls muss er sich um seinen Stiefbruder kümmern und im Haushalt helfen. Jedoch wird er sich nach und nach bewusst, was ihm seine Mutter "Frederick" bedeutet. Vor allem durch seinen Mitschüler Sebastian und durch seine Freundin Emma. Auch durch Maltea wird er nochmal wachgerüttelt.   Was Joschka so erlebt, könnt ihr den dem Roman erfahren. Zum Schreibstil: Das Buch ist in der Ich -Perspektive ( Joschkas Sicht ) geschrieben. Es lässt sich leicht und flüssig lesen, vor allem durch die vielen kurzen Kapitel und leichter Spracheführung. Sobald man das Buch aufschlägt ist man gleich im Geschehen drin. Hier gibt es einen kurzen Rückblick ,als Joschkas Mutter ihren Kindern  ihr Vorhaben erzählt. Fünf Jahre später wird sie zu Frederik. Mein Fazit: In dem Buch habe ich als Leserin miterlebt, wie Joschka sich immer weiter entwickelt und seine Gedanken immer tiefgründiger werden. Ich finde dieses Buch ist nicht nur ein Buch für Jugendliche, sondern auch Erwachsene, die an dem Thema Transsexualität interessiert sind  .  Ein großer Pluspunkt sind die gut ausgearbeiteten Charaktere . Ich konnte mir alle super als reale Person vorstellen nicht nur Joschka um den es ja vorwiegend ging. Ein paar Sachen haben mir leider gefehlt und ich hätte mich gefreut, wenn diese weiter ausgebaut worden wären, wie zum Beispiel  ( ACHTUNG Spoiler)- bekommt Joschka Hasi zurück ? Was wird aus Frederick und Boris seiner Mutter , werden sie beste Freunde oder sogar mehr ? Aber es gab ein Happy End in dem Buch , darüber bin ich ebenso sehr froh. Ich gebe eine klare Leseempfehlung :)

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  • Meine Mutter, sein Exmann und ich...klingt komisch? Ist aber so!

    Meine Mutter, sein Exmann und ich

    Kristall86

    26. May 2017 um 12:10

    Joschka ist ein Teenie der mit seinen 15 Jahren mitten im Leben steht. Seine Eltern sind geschieden und aus Mama wird ein Mann. Das soll einer verstehen?! Zögerlich geht er mit dieser neuen Situation um und versteht es dennoch nicht wie seine Mutter ihm soetwas antun konnte. Er traut sich nicht es irgend jemanden zu sagen. Die Einizige mit der er darüber richtig Kontakt hat ist seine Schwester Liska. Sein leiblicher Vater nimmt alles gelassen hin aber seine Stiefmutter Petra macht ihm das Leben auch nicht gerade leicht. Und was werden seine Freunde sagen? Der Autor hat einen schnell lesbaren Schreibstil der für ein Jugendbuch unverzichtbar ist. Die Seiten fliegen so dahin. Joschka ist ganz liebenswert beschrieben auch vielleicht durch sein witziges Hobby: alle Buslinien in Berlin abfahren, auch einfach sympatisch. Der normale Alltag wird immer wieder beschrieben und zeigt das es nicht immer nur um Smartphones und PC-Daddelspiele gehen muss, aber ganz ohne geht es auch nicht - verständlich für die heutige Jugend. T. A. Wegberg beschreibt auch den Kontakt mit den Schülern untereinander. Ein wenig gefühlvoll und selbstbewusst. Die Kernaussage der Story ist aber "Verständniss" zu haben und es zu zeigen. Denn Joschka merkt zum Schluss das er seiner Mutter sehr wenig oder gar kein Verständniss gegenüber gebracht hat, aber er merkt es und das ist das Wichtigste. Eine schöne Kernaussage wie ich finde die in der heutigen Zeit manchmal zu kurz kommt. Das Thema Transgender wird behutsam erklärt, in Jugendsprache eben. Ein sehr aktuelles Thema was nicht vergessen werden darf! Fazit: ein interessantes Jugendbuch mit einer tollen Botschaft und einem aktuellen Thema. Für Jugendliche und Erwachsene zu empfehlen!

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  • Rezension zu "Meine Mutter, sein Exmann und ich" von T.A. Wegberg

    Meine Mutter, sein Exmann und ich

    Tensiar

    25. May 2017 um 17:05

    Transexualität ist ein Thema, das nur selten in Büchern näher erläutert wird. Mit „Meine Mutter, sein Exmann und ich“ bekommt man ein Format, dass nicht wie sonst aus der Sicht des Transexuellen beschrieben wird, sondern die Perspektive dessen Sohnes widergibt. Der ist nämlich alles andere als begeistert, als seine Mutter ihm eröffnet, dass sie sich als Mann fühlt und dementsprechend eine Hormontherapie und eine geschlechtsangleichende Operation vornimmt. Vorab muss ich dazu sagen, dass ich dieses Buch im Rahmen einer Leserunde gewonnen habe. Im Handel hätte ich es vermutlich aus einem ganz einfachen Grund nicht gekauft – das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt mich nicht. Für 12,99Euro werden einem rund 250 Seiten, die in großer Schrift verfasst wurden, geboten. In Anbetracht der Tatsache, dass sich dieses Buch also sehr schnell lesen lässt, wäre es mir schlichtweg zu teuer. Nun aber zur eigentlichen Rezension:  Schreibstil: Obwohl das Buch sehr dünn war, habe ich länger gebraucht als erwartet. Dies lag vor allem an dem Schreibstil, mit dem ich mich schwer getan habe. Ich hätte mir detailliertere Beschreibungen gewünscht. Die Szenen waren für mich vielleicht auch deshalb flach, weil ich kein inneres Bild vor Augen hatte. Charaktere: Die Charaktere haben mir größtenteils leider nicht zugesagt. Joschka war die meiste Zeit über sehr oberflächlich, egoistisch und insgesamt sehr infantil. Es hat außerdem lange gedauert bis ich das Gefühl hatte, dass seine Figur Tiefgang beweist. Die Entwicklung, die er im Laufe des Romans durchlebt, ist nur bedingt nachvollziehbar und wenig authentisch. Da die Geschichte aus seiner Sicht geschrieben ist, erfährt man nicht sehr viel über die anderen Charaktere. Frederik, Joschkas Mutter, war mir hingegen sehr sympathisch und hat sich positiv in die Geschichte eingegliedert. Jedoch hatte ich gerade in der Konversation mit seinen Kindern nur selten das Gefühl  über einen erwachsenen Mann zu lesen. Seine Wortwahl und seine Aussagen wirkten auf mich eher jugendlich. Plot: Das Thema ist unheimlich interessant und auch durch die  alternative Perspektive habe ich mir unheimlich viel versprochen. Und ich denke, dass der Roman auch viel Potenzial hat. Leider wurde dieses nicht mal annähernd ausgeschöpft. Wie schon erwähnt ist die Entwicklung des Protagonisten meiner Meinung nach unrealistisch. Insgesamt wirkt alles sehr flach und oberflächlich. Viele Szenen hätten meiner Meinung nach ausführlicher beschrieben werden müssen. Einiges war vorhersehbar, weswegen auch die Spannung gelitten hat. Auch hier haben der Tiefgang und der Blick aufs Detail gefehlt. Fazit: Ein Buch, das Potenzial hat, dieses aber leider nicht ausschöpft. Ich denke, dass Außenstehende mit diesem Roman nur ein sehr oberflächliches Bild von der Thematik bekommen. Generell ist es wohl eher leichte Kost, die nicht zum Nachdenken anregt.

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