T.C. Boyle San Miguel

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Inhaltsangabe zu „San Miguel“ von T.C. Boyle

Story trifft Stimme ... ... T.C. BOYLE und Jan Josef Liefers sind zurück
Drei Generationen von Frauen leben vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Weltwirtschaftskrise auf San Miguel, einer kargen, einsamen Insel vor der kalifornischen Küste. Marantha Waters entbehrt dort alles, was sie sich vom Leben gewünscht hat, und ihre schöne, lebenshungrige Tochter sucht so rasch wie möglich zu entfliehen. Für Elise Lester jedoch, die spät ihre erste und einzige Liebe geheiratet hat, wird der Ort für viele Jahre zum Paradies. Doch die Idylle wird bedroht …
Jan Josef Liefers liest diesen bewegenden Roman von einem der talentiertesten amerikanischen Erzähler mit niemals nachlassender innerer Spannung.
(Laufzeit: 9h 46)

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  • Drei Frauen und eine einsame Insel

    San Miguel

    Ritja

    03. February 2017 um 19:12

     T.C.Boyle ist ein guter Beobachter und Erzähler. Er erzählt aus drei weiblichen Perspektiven, wie das Leben auf einer kleinen und sehr einsamen Insel empfunden wird. Während es für zwei der Frauen die Hölle und eine Qual ist, möchte die dritte Frau die Insel am liebsten nie mehr verlassen. Für Marantha und Edith ist es eine Belastung ohne Gesellschaft und Gespräche, ohne Komfort und Abwechslung zu leben, während für Elise die Ruhe, die wiederholenden Tätigekiten das ideale Leben sind. Boyle lässt kein Detail und keine Regung aus. Zum einen ist es gerade diese Präzision, die die Geschichten so besonders machen, zum anderen jedoch verliert sich Boyle manchmal in ihr, so dass es etwas langatmig werden kann. Dank Jan Josef Liefers sehr guten Erzählweise kann man diese langen Strecken jedoch ganz gut wegstecken. Ich weiß nicht, ob ich das Buch gelesen hätte, aber in erzählter Form fand ich es gut und unterhaltsam.

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  • San Miguel

    San Miguel

    vormi

    Eine einsame Insel vor der Küste von Kalifornien, die für die einen die Hölle ist, für die anderen das Paradies. Drei ganz unterschiedliche Frauen, zu verschiedenen Zeiten. Drei starke Frauen, die sich mit dem Leben auf der Insel arrangieren. Jede auf ihre Art. So ist das Buch beschrieben. Aber irgendwie habe ich mir das etwas anders vorgestellt. Die ersten beiden Frauen sind Mutter und Tochter. In ganz unterschiedlichen Lebenssituationen. Jede für sich stark, ohne Frage. Aber die dritte Frau hat nichts mit den anderen beiden zu tun. Und ich habe mir immer wieder den neuen Abschnitt angehört, bis ich eingesehen habe, daß sie nichts mit den anderen beiden zu tun hat. Das fand ich sehr schade und irritierend. Ansonsten ist es ein typisches T. C. Boyle Buch. Etwas langatmig, scharf beobachtet, interessante Blickwinkel. Aber dieses Ungleichgewicht in der Beziehung der drei Frauen zueinander hat mich echt genervt. Und die Langatmigkeit dann auch. Deshalb nur 3 Sterne.

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    • 3
  • San Miguel / T.C.Boyle

    San Miguel

    Lenny

    22. March 2014 um 18:36

    Im Grunde sind es zwei Geschichten, die sich allerdings beide um San Miguel drehen. Ich habe immer darauf gewartet, dass diese Geschichten ineinander laufen, tun sie aber nicht. Es wird durch die 2 Geschichten aufgezeigt, dass was für den einen das Paradies ist kann für den anderen die Hölle sein. Marantha Walters kommt auf die Insel San Miguel weil das Klima dort für Ihre schwere Krankheit gut ist, doch es gefällt ihr nicht, sie will eigentlich dort weg und stirbt dann an den Folgen der Krankheit, leider viel zu früh. Ihre Tochter wird dann von ihrem Stiefvater auf dieser Insel festgehalten, gegen ihren Willen......während die Insel für Elisa Lester das allergrößte Paradies ist, das sie ungern mit anderen teilen möchte! Gelesen von Jan Josef Liefers, das fand ich ganz großartig!

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