T.M. Schierling Was getan ist, ist getan

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Inhaltsangabe zu „Was getan ist, ist getan“ von T.M. Schierling

Nur wenige Tage zum Einführungspreis Sie waren ein perfektes Paar. Er, ein erfolgreicher Pianist, der für die Musik lebte. Sie, eine politische Aktivistin, die sich für sozial Benachteiligte engagierte. Jetzt sind beide tot. Sie wurden bestialisch gefoltert und ermordet. Das Motiv? Ein Rätsel. Beide galten als vorbildliche Bürger, waren stadtbekannt und beliebt. Doch waren sie wirklich die Wohltäter, die sie zu sein schienen? Oder war alles nur Fassade? Die Kommissare Bechtinger und König ermitteln und stoßen auf ein Meer aus menschlichen Abgründen. Auszug: Ist es nicht erstaunlich, wie viele Synonyme unsere Sprache für den Akt des Tötens kennt? ...ins Grab bringen, kaltmachen, um die Ecke bringen, abmurksen, meucheln, umlegen, zur Strecke bringen, beseitigen, umbringen, erledigen, totmachen, eliminieren, auslöschen, vernichten, killen, das Licht auspusten/ausblasen, hinrichten, ins Jenseits befördern, abschlachten, exekutieren, das Leben nehmen, liquidieren, niedermetzeln, unter die Erde bringen... Und in dieser Aufzählung sind noch nicht einmal die unterschiedlichen Arten des Mordens (erdrosseln, erwürgen, ersticken, erschießen, vergiften, erstechen, erschlagen, ertränken, enthaupten, etc...) aufgeführt, für die es auch wiederum zahlreiche Synonyme gibt. Das sagt doch eine ganze Menge über die menschliche Spezies aus, oder nicht? Oder zumindest über die unseres Landes, weiß ich doch nicht, ob andere Nationen über einen ähnlich umfangreichen Wortschatz verfügen. Es wird behauptet, dass jeder zweite Mord unentdeckt bleibt. Meist trifft es die Alten und Schwachen, die, die sich nicht wehren können. Und die, für die sich niemand interessiert. Wen kümmert es schon, wenn eine alte Frau im Pflegeheim stirbt? Wer findet es verdächtig, wenn ein Junkie an einer Überdosis zugrunde geht? Wen interessiert es, wenn ein Mann mit Herzleiden oder einem alkoholgeprägten Lebenswandel einem Infarkt erliegt? Wer stört sich daran, wenn ein Krimineller plötzlich spurlos verschwindet? Der perfekte Mord ist kein Mythos. Er ist lediglich eine Frage von akribischer Planung, Wissen um die Möglichkeiten und Arbeitsweise der Polizei sowie Motivation und Kaltblütigkeit. Frauen, so heißt es, töten häufig durch Gift. Die Gründe dafür dürften auf der Hand liegen. Zum einen ist es eine saubere Methode – die Verunreinigung des Tatorts mit Blut und anderen Körperflüssigkeiten, wie etwa durch Schüsse, Messerstiche und Schläge mit stumpfen oder spitzen Gegenständen verursacht, wird vermieden. Zum anderen erfordert es keinerlei körperliche Anstrengungen und ist somit geeignet, selbst physisch überlegende Gegner zu bezwingen. Und dann gibt es da natürlich noch einen weiteren, entscheidenden, Vorteil: Wählt man das richtige Gift, besteht die Chance, dass der Mord nicht als solcher erkannt wird. Gifte, die den Anschein eines natürlichen Todes erwecken, sind zahlreich. Ein Gerichtsmediziner wird bei der Obduktion nicht gezielt nach einem Gift suchen, wenn der Tod den Anschein erweckt, auf natürlichem Weg erfolgt zu sein.
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