Statt der bekannten, märchenhaften Leichtigkeit erwartet einen hier eine düstere, geheimnisvolle Welt, in der nichts so ist, wie es scheint. Schon die ersten Kapitel haben eine unheimliche Spannung aufgebaut, die mich neugierig gemacht hat, wie tief die Finsternis dieses „Neverland“ wirklich reicht.
Die Figuren sind vielschichtig und voller innerer Konflikte – weit entfernt von typischen Märchenhelden. Gerade das hat die Geschichte für mich so intensiv gemacht. Manche Entscheidungen wirken moralisch grau, was die Handlung nur noch spannender und realistischer wirken lässt. Besonders gefallen hat mir, dass man Stück für Stück mehr über die dunklen Geheimnisse erfährt und die Atmosphäre immer dichter wird.
T.S. Kinley hat einen bildhaften, fast schon poetischen Schreibstil, der mich mitten in die Schattenwelt hineingezogen hat. Die Mischung aus Fantasy, Dark Romance und psychologischer Tiefe hat mich überrascht – und am Ende mit einem großen „Ich brauche sofort Teil 2!“ zurückgelassen.








