T.S. Orgel Die Blausteinkriege - Das Erbe von Berun

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Inhaltsangabe zu „Die Blausteinkriege - Das Erbe von Berun“ von T.S. Orgel

Magie ist ein gefährliches Spiel …

Einst war es der Nabel der Welt, doch nun steht es vor dem Niedergang: das Kaiserreich Berun, gegründet auf die Schlagkraft seiner Heere und den unerbittlichen Kampf gegen die Magie des Blausteins. Als Beruns Macht schwindet, kreuzen sich die Pfade dreier Menschen – ein Mädchen, ein Schwertkämpfer und ein Spion. Keiner von ihnen ahnt, wie unauflöslich ihr Schicksal mit der Zukunft von Berun verwoben ist.

Das Zeitalter der Blausteinkriege ist angebrochen …

Komplexe Fantasy-Welt mit leider ein wenig flachen Charakteren. Ich werde aber der Reihe mit dem zweiten Teil noch eine Chance geben.

— Waldi236

Gelungener Auftakt, mehr davon...

— junia

Toller Fantasy mit kleinen Mängel!

— Tamii1992

Klassische High Fantasy, aber mit innovativen Ideen und flüssigen Schreibstil.

— zickzack

Interessant gemacht aber nicht ganz mein Ding

— Fritz-Hellwig

Innovative Fantasy!

— Meowhin

4,5 Sterne für einen wirklich gelungenen Auftakt der Blausteinkriege Trilogie. Es wird spannend!

— -nicole-

Zu Beginn Verwirrung, aber zum Ende grenzenloses Staunen und der Wunsch bald den nächsten Teil zu lesen!!

— hannelore259

Nach langer Einleitung wird es doch noch spannend!

— Lotta22

Großartige High Fantasy mit lieb gewonnenen Charakteren, hinterhältigen Intrigen und einen Hauch von Magie

— Aleshanee

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    Die Blausteinkriege  - Das Erbe von Berun

    junia

    18. August 2017 um 16:51

    Durch eine Lesung der unterhaltsamen Orgel-Brüder stolperte ich über die Blausteinkriege. Nachdem es dann einen ganzen Monat im Bücherregal vor sich hin schlummerte, habe ich es mir endlich gegriffen.Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht ein, denn dann würde ich sofort anfangen zu spoilern und das wollt ihr ja sicher nicht. Zur Not gibt es ja noch den Klappentext. ;-) Lasst euch aber gesagt sein, dass verdammt viel passiert im Kaiserreich Berun.Gleich zu Anfang erwartet den Leser ein mehrseitiges Personenregister, super Idee, gerade für Namens-Hasenhirnchen wie mich, da kann man immer nachschlagen, wenn man mal wieder vergessen hat, wer wer ist.Die Geschichte baut sich schön auf, es geht gleich sehr ereignisreich los und Gottseidank gibt es keine drölf Handlungsstränge, die sich erst auf den letzten zehn Seiten des Buches treffen. Es gab einige für mich überraschende Wendungen, ein subtiler, dezent bissiger Humor rundet alles schön ab und trifft genau meinen Geschmack.Die Charaktere sind gut gezeichnet, ich konnte mir die Personen und Gegebenheiten sehr gut vorstellen, habe mitgefiebert und vor allem mitgelitten.Der Schreibstil ist locker-flockig/flüssig und zügig zu lesen. Die Beschreibungen sind detailliert genug (insbesondere einige Sterbeszenen *gg*), um gleich in der Story drin zu sein.Ich hatte während des Lesens das Gefühl, die Charaktere kennenzulernen und konnte sie nach und nach ein wenig mehr einschätzen. Schade, dass es erst in einem Jahr ein Wiedersehen geben wird. :-(Ich habe das bekommen, was ich erwartet habe: Den Auftakt einer schönen Fantasy-Saga, somit erhält das Buch von mir wohlverdiente 5 von 5 Sternchen und kann guten Gewissens weiterempfohlen werden. Es wird nicht das letzte Buch des Autorenteams sein, das ich lese. :-)

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  • Die Blausteinkriege Teil 1

    Die Blausteinkriege  - Das Erbe von Berun

    zickzack

    29. April 2017 um 19:06

    Ich habe mir die Romane Blausteinkriege Band 1 und 2 spontan auf der LBM gekauft, da ich einfach wieder Lust auf einen High Fantasy Roman hatte. Somit hatte ich auch wenige Erwartungen an das Buch, nur dass es mich in eine fantastische Welt entführt. Das Buch hat mich positiv überrascht und ich bin inzwischen sehr glücklich mit meinem Spontankauf. Der Plot ist am Anfang ziemlich verwirrend. Es sind viele Informationen und Handlungsstränge, dass ich sicher 50 Seiten (wenn nicht mehr) benötigt habe, um in die Geschichte zu finden. Trotzdem war sie für mich sofort spannend, weil der spritzig, freche Schreibstil, der bildhaft aber manchmal auch sehr vulgär (dazu später mehr) ist, sofort in den Bann gezogen hat. Action, Wendungen, Intrigen sind in dem Buch gegeben. Handlungen, die man zusammen puzzeln muss, Rätsel die gelöst werden wollen. Im Prinzip ist es aber der typische Fantasyplot, Krieg um ein Land das erobert und wo die Machtverhältnisse umgestülpt werden wollen. Nichts Neues, aber es so gut verpackt, dass es trotzdem spannend ist. Ja, am Anfang geht es noch recht schwerfällig vor, da vor allem die Welt und ihre Charaktere vorgestellt werden und erst weit nach der Mitte fängt das Buch erst richtig Fahrt auf. Ich fand es nicht schlimm, zumal es erstens zu Fantasy gehört und zweitens auch wichtig ist, um überhaupt in die Welt hineinzufinden und es trotzdem spannend und lesenswert geschrieben war. Doch die vielen Charaktere lassen mich zum einzigen Kritikpunkt an den Buch kommen. Ich hätte es besser gefunden, wenn man sich mit der Perspektive auf die drei Hauptcharaktere beschränkt hätte (wahrscheinlich wäre da viel Hintergrund weggefallen, aber am Ende hätte es dem Buch mehr Tiefgang gegeben). Thoren, Sara und Marten sollen ja angeblich die Hauptcharaktere sein, von denen ich aber eher nur ein äußerliches grobes Bild habe, aber nicht wirklich weiß wie es in ihnen aussieht, zumindest kann ich nur mutmaßen und raten. Ich mag gute ausgefeilte Charakterkonzepte und ich bin auch davon überzeugt, dass die Autoren dies getan haben, aber es in der Umsetzung nicht ganz so gut rüber kam, da doch zu viele Charakter am Ende für den Plot wichtig wurden – die meisten Charakter blieben für meinen Geschmack zu blass. Von Thoren beispielsweise erfährt man recht wenig oder kam es mir nur so vor, da er kein Perspektivcharakter war? Auch hatte ich ihn mir unter dem Titel „Puppenspieler“ anders vorgestellt, eher wie der Narr Jerik. Allerdings verstehe ich schon, auf was das abzielt, nur ist der Titel trotzdem meiner Meinung etwas ungünstig gewählt. Er wirkt sehr erfahren und kampferprobt, ist die rechte Hand der Kaiserinmutter und scheint sich in der Vergangenheit schon viele Feinde gemacht zu haben. In welchen Twist er mit dem Ordensfürst liegt, wurde dabei aber nicht erklärt. Sara ist das Straßenmädchen mit der besonderen Gabe, die zwar weiß wie man überlebt, aber ansonsten überhaupt nicht kampferfahren ist und doch mitten ins Kampfgetümmel gerät und das tatsächlich überlebt. Gut, sie wurde von Flüster unterstützt, aber trotzdem wäre sie wohl als unbedeutende Nebenfigur bei dieser Vorgeschichte gestorben, wenn sie nicht eine wichtige Rolle für den Plot spielen würde. Marten ist der Hauptcharakter von den Dreien, der mir am besten gefallen hat, da er einfach sehr unterhaltsam ist. Er ist der adlige, aber unglücksselige Schwertmann, ein Frauenheld, der sich mit seinen Frauengeschichten immer tiefer in die Scheiße reitet. Er hat ja angeblich keine besondere Begabung, trotzdem ist er für Thoren wichtig. Ich frage mich, warum Thoren gerade Marten mit in die Ereignisse gerissen hat,. Das kommt mir bis jetzt doch sehr willkürlich vor, außer dass er am Anfang Thoren ja umbringen sollte und sich somit selbst in diese Situation manövriert hat und trotzdem habe ich so das Gefühl, dass Marten genau da ist, wo er sein soll. Auch habe ich eine Ahnung, da er ja von Messer verfolgt wurde. Die Charaktere sprechen fast alle sehr vulgär, selbst die Kaiserinmutter hat sich dazu hinreißen lassen, obwohl das eigentlich zu ihr gar nicht passt. Das hätte ich mir unter einer besseren Charakterzeichnung gewünscht, dass man auf die Sprache der einzelnen Charakter besser achtet und auch dass man die Kriegsknechte nicht so klischeehaft behandelt – einfach und einfältig wirken sie und sollen die meisten von ihnen auch. Klar, man kann nicht jeden einzelnen einen besonderen Charakter geben, aber Einheitsbrei ist nie gut. Allerdings war es auch teilweise sehr amüsant, zum Beispiel als der eine Heetmann auf die Koloner hinabgepinkelt hat und der Vogelmann Meister Messer hat mit seinen Auftritten auch immer wieder für Furore gesorgt. Übrigens einer der besten Nebenfiguren meiner Meinung. Bin gespannt, was er noch für eine Rolle im weiteren Verlauf spielen wird. Am Ende blieben viele Fragen offen, Informationen fehlen trotz der 600 Seiten, aber ich denke, dass es so gewollt ist, da man schließlich Spannung für den nächsten Band benötigt und wenn all die offenen Fragen und offenen Handlungsstränge spätestens im letzten Band geschlossen werden, kann ich auch sehr gut damit leben. Diese Welt kommt übrigens ohne die typischen Fantasyrassen aus. Ich habe nichts gegen Elfen, Orks, Zwerge etc. aber ich habe sie in den Buch auch nicht vermisst, da die einzelnen Regionen der Welt gut ausgearbeitet wurde. Das zivilisierte Berun gegen die wilden, aber entschlossenen Koloner und die Einheimischen Metis des Macouban. Da fällt mir ein, dass mir auch die Eigennamen in dem Band gut gefallen haben, Charakternamen wie Städtenamen und Ländernamen. Sie passen zusammen, klingen wie eine eigene Welt und sind trotzdem nicht schwer auszusprechen. Es gibt nichts Schlimmeres in Fantasybücher als Namen, die man einfach nicht aussprechen kann. Das verdirbt einen jeglichen Spaß, wenn man dauernd über diese stolpert. Ach und das Magiekonzept war für mich jetzt nicht überraschend und neu, aber trotzdem erfrischend und innovativ, da man das in dieser Form kaum in Fantasybüchern liest. Auch hat es letzten Endes den Kick gegeben, dass ich das Buch als Fantasy überhaupt wahrgenommen habe, denn ohne Magie (und ohne Fantasyrassen) hätte es auch ein ganz normaler fast schon historischer Roman sein können. Fazit: Sehr guter Einstieg in die Trilogie. Die Reihe hat sehr viel Potenzial und bis auf den Punkt mit den Charakteren (hoffentlich werden sie im Band 2 besser gezeichnet) habe ich nichts zu bemängeln, weshalb es von mir 4,5 Sterne gibt.

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  • Magie ist nicht ausgelutscht!

    Die Blausteinkriege  - Das Erbe von Berun

    Meowhin

    06. February 2017 um 13:41

    Dass Magie in der Fantasy nicht ausgelutscht ist, zeigen T. S. Orgel auf ganz besondere Weise. Inmitten einer durchdachten High Fantasy Welt wird der Mythos Magie auf neue Art belebt und gepaart mit einer guten Portion Intrige.  Der Prolog hat mir sehr gut gefallen. In seiner Spannung und Erzählweise erzeugte er Intersse für die Geschichte und schaffte ein lebendiges Bild im Kopf entstehen zu lassen.  Leider schwächelte die weitere Handlung sehr. Für meinen Geschmack fehlte es an Spannung und der typische Sog der "Lesesucht" war nicht auffindbar, obwohl die Thematik anderes vermuten lässt.  Es war beinahe schon sachlich geschrieben; sprich, es fehlte an Emotionen der Charaktere. Ich konnte nicht mit ihnen mitfühlen, weil mir wenig an ihrem Schicksal lag. Einzig "Messer" hatte Farbe im Gesicht und bot somit einen sehr guten Charakter bei dessen Szenen ich mitfieberte und ins Überlegen kam, welche Ziele dieser Mann verfolgte. Von Sara hatte ich hingegen mehr erwartet im Bezug auf ihre Vergangenheit und mögliche Zweifel an den Mitmenschen mit denen sie zu tun hatte. Die Gute hätte großes Potenzial, blieb jedoch blass.  Dafür gefielen mir die Intrigen sehr, die ausgeklügelt erschienen und mit Raffinesse in das Buch verwoben wurden, ohne zuviel und zuwenig preis zu geben.  Ein weiterer Pluspunkte galt den Bausteinen. Eine Art der Magie, welche durchaus Grenzen zeigte. Das fand ich super!  Richtige Spannung kam dann erst im letzten Drittel auf und diese Seiten hatte ich dann lesehungrig verschlungen. Gratulation an die Autoren, dass sie es doch geschafft hatten, mich fürs Lesen des Folgebandes zu motivieren. Zumal der Epilog ein  wahrer Genuss gewesen war.  Ich bin gespannt auf Band Zwei.  Mfg  B.N. Meowhin

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  • Ein sehr gelungener Auftakt

    Die Blausteinkriege  - Das Erbe von Berun

    -nicole-

    25. December 2016 um 18:38

    Band 1 der Blausteinkriege-TrilogieDas Kaiserreich Berun war bis zu dem Tod des einstigen Herrschers sehr mächtig. Doch seit dessen Sohn den Thron bestiegen hat, verliert Berun an Stärke und Macht. In den umliegenden Ländern kommt Unruhe auf, Gerüchte von geheimen Zusammenschlüssen, Abspaltungen vom Kaiserreich und geplante Aufstände erreichen Ann Revin, die Mutter des Kaisers. Diese versucht mit ihren Verbündeten, das Schlimmste abzuwenden...Inmitten dieser unruhigen Zeit kreuzen sich die Wege dreier Menschen: Ein Mädchen mit einer besonderen Gabe; ein Schwertmann, der durch einer Aneinanderreihung unglücklicher Umstände plötzlich gezwungen wird, einen ganz anderen Weg einzuschlagen; und ein Spion, dessen Wege sehr geheimnisvoll sind. Niemand von ihnen ahnt, wie sehr ihre Schicksale mit der Zukunft Beruns verwoben sind. Auch im Süden gegen Veränderungen vor: Der Fürst von Macouban schmiedet im Verborgenen Pläne, um das einst so mächtige Kaiserreich in die Knie zu zwingen. Die Zeit der Blausteinkriege rückt unaufhaltsam näher und wird die Welt von Tertys für immer verändern..."Er trat ans Fenster und hielt den blassen Stein in die Nachmittagssonne. Im selben Augenblick flammte der Stein strahlend blau auf. Ein azurfarbenes Feuer schien ihn zu erfüllen, so intensiv, wie der Himmel über Berun nur an klaren Frühlingstagen leuchtete." -Seite 125 eBookDas Erbe von Berun ist der große Auftakt der Blausteinkriege-Trilogie. Die Saga spielt in der Welt Tertys, die aufgeteilt ist in verschiedene Kontinente und Reiche. Im Mittelpunkt steht das einst so mächtige Kaiserreich Berun. Einen sehr guten und hilfreichen Überblick über die Lage der Länder und Staaten bietet die Karte vorn im Buch. Diese werden aber auch im Laufe der Handlung sehr gut beschrieben. Am Anfang der umfangreichen Handlung steht eine lange Einleitung, in der man die einzelnen Charaktere und ihr Umfeld sehr gut kennen lernt. Zuerst wirkt alles sehr kompliziert, doch nach und nach erfährt man, wie die einzelnen Abschnitte zusammenhängen, wie die Charaktere zueinander stehen und welchegeheimen Pläne geschmiedet werden. Hier gibt es einige Überraschungen und es wird sehr packend. Neben den vielen Legenden, Mythen und Sagen, die hier sehr gut beschrieben werden, erfährt man hier auch einiges über den geheimnisvollen Blaustein und deren Magie. Ich bin gespannt, wie sich diese Thematik in den Folgebänden noch entwickeln wird.Mein Fazit: Ein gelungener Auftakt zu einer großen High-Fantasy Saga! Eine gut konstruierte und interessante Welt, eine geheimnisvolle Magie und unterschiedliche Herrscher, die an die Macht wollen - Die Geschichte hält einiges bereit. Macht, Intrigen und geheime Bündnisse - alles ist vorhanden, wird sehr gut beschrieben und natürlich gibt es einige Überraschungen. Auch wenn es etwas länger dauert, bis man versteht wie die einzelnen Handlungsstränge zusammenhängen - Band 1 der Blausteinkriege ist sehr lesenswert! Hierfür vergebe ich 4,5 Sterne und bin sehr gespannt auf die Fortsetzung.

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  • Überzeugender Trilogieauftakt

    Die Blausteinkriege  - Das Erbe von Berun

    PMelittaM

    Nach dem Tod des Kaisers von Berun geht das Land seinem Untergang entgegen, denn der Thronfolger ist schwach und unfähig. In den Vasallenstaaten gibt es Abspaltungstendenzen, es kommt zu Aufständen, Nachbarstaaten versuchen die Umstände auszunutzen. Das Schicksal mehrerer Menschen verbindet sich mit dem Geschehen: Die Diebin Sara tritt, nachdem sie der Mutter des Kaisers unbeabsichtigt einen Gefallen erwies, in deren Dienst und damit mitten ins Geschehen. Der Schwertkämpfer Marten muss auf Grund seines lasterhaften Lebenswandels Berun verlassen und verdingt sich als Kriegsknecht. Messer, ein Auftragsmörder, erhält die Aufgabe verschiedene Personen, die mit dem Kaiserhaus in Verbindung stehen, zu töten – das sind nur drei der Charaktere, die die Handlung tragen und aus deren Perspektiven erzählt wird. Dem Leser bleibt lange unklar, wie die Charaktere miteinander verbunden sind, ja, wohin überhaupt die Geschichte führen soll. Das finde ich persönlich nicht weiter schlimm, denn die einzelnen Geschichten sind interessant und spannend erzählt und nach und nach erschließen sich zumindest Gemeinsamkeiten bzw. Verknüpfungen. Die Frage nach dem großen Ganzen der Geschichte stellte sich mir nur am Rande und wird sich wohl erst mit dem letzten Band endgültig erschließen. Dennoch gibt es auch hier schon einige Aha-Erlebnisse, z. B. wenn persönliche Hintergründe aufgedeckt werden. Überrascht wird der Leser zudem immer wieder durch unerwartete Wendungen, Entwicklungen und Verbindungen.Die Charaktere finde ich durchweg gut gelungen, die Charakterisierung ist nicht immer tiefgehend, dafür aber pointiert ausgefallen, keiner wirkt blass oder eindimensional, es gibt nahezu keine reine Schwarz-Weiß-Zeichnung, Protagonisten wie Antagonisten besitzen fast alle gute und schlechte Charakterzüge.Die Welt, die die Gebrüder Orgel entwickelt haben, gefällt mir gut, es ist eine Fantasywelt, jedoch sind die Fantasyelemente, zumindest bisher, dezent gesetzt. Einige Menschen haben „Talente“, besondere Eigenschaften (z. B. Beherrschen des Elementes Wasser), die durch Blaustein verstärkt werden können und in Berun als widernatürlich angesehen werden. Gut gefällt mir auch die dahinter stehende Mythologie/Religion, ebenfalls sehr gelungen ist die Tierwelt, von deren Vertretern wir hoffentlich in den Folgebände weitere kennen lernen werden.Der Roman wartet mit einer Karte und einem Personenverzeichnis auf, beides sehr nützlich. Schön wäre noch ein Glossar gewesen, es gibt einige Worte, die einer (früheren) Erklärung bedurft hätten (z. B. Metis oder Vibel).„Das Erbe von Berun“ ist der erste Teil einer Trilogie und in meinen Augen sehr viel versprechend. Ich bin sehr gespannt auf die weiteren Teile und die Entwicklungen, die Berun und die Charaktere durchlaufen werden. Von mir gibt es volle Punktzahl und eine Leseempfehlung.

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    • 5

    KruemelGizmo

    03. November 2016 um 17:22
  • Nach langer Einleitung wird es doch noch spannend!

    Die Blausteinkriege  - Das Erbe von Berun

    Lotta22

    04. October 2016 um 12:35

    Drei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können: Sara, eine Metis, die sich als Straßenkind durchgeschlagen hat mit einer Gabe. Marten, ein Schwertritter des Königs. Ein Meisterspion, der auch als "der Puppenspieler" bekannt ist. Sie stehen im Vordergrund, denn das Schicksal von Berun ist Ungewiss. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und lässt einen ganz in die Welt von Berun eintauchen. Dabei lernt man verschiedenste Lebensarten kennen und findet auch nach und nach etwas über die Magie der Blausteine heraus.Leider dauert die Einleitung etwa 400 Seiten. Man lernt hier nach und nach die verschiedenen Charaktere aus mehrere Perspektiven kennen, sie stoßen aufeinander, lösen sich wieder und alles ist etwas verworren. Wirklich viel passiert leider nicht. Bis es dann endlich zum angekündigten Krieg kommt...Insgesamt war es so etwas schleppend, schwierig dran zu bleiben, doch das Ende hat sich wiederum gelohnt, sodass ich mich nun auf Band 2 freue, der hoffentlich nahtlos ansetzt. Ich vergebe so 3 Sterne für den Auftakt dieser HighFantasy Reihe.

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  • Ein mitreißender Auftakt der Trilogie "Die Blausteinkriege"

    Die Blausteinkriege  - Das Erbe von Berun

    Soliinara

    02. October 2016 um 20:26

    Zuerst möchte ich auf das Cover des Buches eingehen, denn dies hat mich unteranderem dazu angeregt das Buch zu lesen. Ich finde es wirklich sehr schön und ansprechend. Das Schloss wirkt sehr ausdrucksvoll und die Armee davor unterstreicht dies nochmal. Die Geschichte ist sehr Spannend. Zwar hatte ich am Anfang die Schwierigkeit, dass es etwas dauerte um in die Geschichte zu finden und die Charaktere kennenzulernen. Es gibt viele Handlungsstränge und es ist alles sehr komplex. Zum Ende hin hatte ich alles vor Augen und viele einzelne Handlungen fügten sich zu einem Ganzen zusammen. Die Charaktere sind alle toll beschrieben und ich konnte sie mir alle gut vorstellen. Sara ist eine meiner Favoriten. Aber auch Marten mit seiner humorvollen Art finde ich Klasse und auch Danil hat sich (auch wenn er kein Hauptprotagonist ist) als einen Favorit herauskristallisiert. Ich bin wahnsinnig gespannt auf Band 2 und kann es kaum erwarten!

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1337
  • Hat mich positiv überrascht! Großartiger Auftakt!

    Die Blausteinkriege  - Das Erbe von Berun

    Aleshanee

    14. September 2016 um 07:19

    Das war mal wieder ein richtig guter Auftakt zu einer ganz besonderen High Fantasy Geschichte!Anfangs kam ich mir zwar etwas überrollt vor durch die neue Welt, die vielen neuen, eigenständigen Bezeichnungen und ungewöhnlichen Namen der Figuren - aber es hat mich sofort vollkommen in die Handlung hineingezogen. Und ich hab mich sofort "zu Hause" gefühlt!Die Charaktere stehen hier sehr präsent im Mittelpunkt und man lernt sie auch erstmal ausführlich kennen, wobei die Handlung immer mehr Form annimmt und einen immer tiefer in die Machtkämpfe und Intrigen rund um die Königreiche hineingezogen wird.- Sara, das mittellose Straßenkind, deren Talent sie für ganz besondere Aufgaben qualifiziert- Henrey Thoren, der Puppenspieler, der im Hintergrund die Fäden zieht- und Marten, der unbesonnene Schwertkämpfer, dessen Schicksal eine drastische Wendung nimmtZuerst weiß man überhaupt nicht, wie alles zusammenhängt und ich konnte gar nicht mehr aufhören, weil auch die Vorgeschichten sich so spannend gelesen haben. Die Autoren bauen hier viele kleine Details zum Hintergrund der Welt und auch zu den Eigenarten jeder der Figuren ein, die ein sehr lebendiges Bild entstehen lassen. Dabei lassen sie aber auch Nebencharakteren ihren Raum, ohne dass es unübersichtlich wird. Der rote Faden führt durch schäbige Tavernen und lebensgefährliche Sümpfe bis hinein in die Hochburg des Kaisers aus Berun und weit über die Grenzen des Landes hinaus.Gerade die Charaktere haben es mir hier angetan, die alle etwas spezielles, verruchtes oder geheimnisvolles an sich haben, was mich gar nicht mehr losgelassen hat. Dabei kommen sie hier ohne rührselige Liebesgeschichten aus; aber keine Sorge, einige Funken sprühen schon und ich bin sehr gespannt, wie sich das entwickeln wird! Überhaupt werden einige sich neu orientieren müssen und dabei, wie meist, einen steinigen Weg hinter sich lassen.Vor allem, wie sich die hinterhältigen Machenschaften und Ränke offenbaren, öffnet einem auch durch die auktoriale Schreibweise mehr und mehr den Blick auf das große Ganze, dem sich das Land und ihre Herrscher und Fürsten schon bald stellen müssen. So kleine Scharmützel geben schon einen Vorgeschmack und ich hoffe auf noch viele große und kleine Schlachten!Fazit 4.5 SterneEin großartiger Auftakt zu einer verwegenen und wunderbar erzählten Geschichte, die sich hauptsächlich um das Schicksal der Charaktere - und deren Zusammenhänge mit dem Schicksal des Reiches Berun dreht. Dabei mit gutem Tempo und flüssig erzählt, um immer tiefer in die Geheimnisse des Blausteins einzutauchen und den Verrätern der Krone auf die Spur zu kommen.© AleshaneeWeltenwandererDie Blausteinkriege1 - Das Erbe von Berun2 - Sturm aus dem Süden3 - ?

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  • High Fantasy vom feinsten!

    Die Blausteinkriege  - Das Erbe von Berun

    sweety90

    04. September 2016 um 18:01

    InhaltNach dem Tod des Kaisers steht das Kaiserreich Berun kurz vor dem Untergang, denn der Erbe des Kaisers hat nichts außer ein ausgelassenes Leben im Sinn. Durch diese Schwächung von innen heraus ist Berun ein begehrtes Land für Mächte von außerhalb. Aber auch innerhalb des Landes brodelt es. Drei Menschen, sind mit dem Schicksal von Berun unwiderruflich verbunden. Können sie das Kaiserreich retten? Eigene MeinungNachdem ich so viel Gutes über dieses Buch gelesen habe, musste ich mich letztendlich selber davon überzeugen. Von den beiden Autoren hatte ich bis dato noch nichts gelesen, aber ich denke, dass hier in der nächsten Zeit noch weitere Bücher einziehen werden. Direkt zu Beginn gerät man in eine spannende (und auch blutige) Szene, die einen kleinen Vorgeschmack auf den Rest des Buches gibt. Bereits nach wenigen Seiten konnten die Autoren mich mitreißen und es fiel schwer mit dem lesen aufzuhören. Anfangs waren die vielen Charaktere zwar etwas verwirrend, aber nach und nach habe ich mich dran gewöhnt und konnte die einzelnen dann auch voneinander unterscheiden.Was das lesen nicht ganz so leicht macht sind die vielen kurzen Kapitel und somit das ständige Springen zwischen einzelnen Handlungssträngen. Auch sollte gesagt sein, dass dieses Buch nichts für Leser mit einem schwachen Magen ist, da es durchaus sehr blutig zur Sache geht. Die Charaktere sind gut durchdacht und jeder hat so seine Eigenheiten, die man mögen kann oder eben nicht. „Leider“ sind es auch sehr viele, allerdings hilft hier das Namensregister am Ende des Buches. Ohne dieses wäre ich wohl vollkommen verloren gewesen. Aber irgendwann brauchte ich dann nicht mehr bzw. nur noch selten nach hinten zu blättern. Einige Charaktere mochte ich direkt von Anfang an, mit anderen musste ich erst warm werden und bei wiederum einigen konnte ich einfach keine Sympathie finden, was von den Autoren aber wohl auch eher nicht gewollt war. Man konnte nicht immer direkt feststellen wer auf wessen Seite stand, was mir persönlich aber sehr gut gefallen hat, denn so kann man seine ganz eigenen Vermutungen anstellen. Die Thematik der Blausteine fand ich sehr interessant und vor allem gut durchdacht. Für mich gab es keinerlei Logikfehler und alles hat gepasst. Auch so an sich konnte ich für mich in dem ganzen politischen System keinerlei Unlogik feststellen, was dem Buch auf jeden Fall einen dicken Pluspunkt bringt. Der Schreibstil der Autoren ist einfach genial. Alles liest sich sehr flüssig und durch kleine Details hat man immer ein gutes Bild vor Augen. Dass die Geschichte von zwei Autoren geschrieben wurde merkt man überhaupt nicht. Hier merkt man, dass es sich wirklich um Profis handelt die sich schon lange kennen (sind ja auch Brüder ;)). Das Cover ist relativ typisch für High Fantasy und sehr ansprechend gestaltet. Auf jeden Fall springt es direkt ins Auge und macht neugierig um was es geht. FazitEin toller Auftakt zu einem neuen Epos. Ich bin schon sehr auf Teil 2 gespannt, welcher im Oktober bei Heyne erscheinen wird. Alles ist passend, von den Details der Umgebung, über die Charaktere bis hin zum Blaustein und dem politischem System. Einfach genial!EmpfehlungFreunde von High Fantasy kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten.

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    • 2
  • viel Luft nach oben...

    Die Blausteinkriege  - Das Erbe von Berun

    xxxSunniyxxx

    27. August 2016 um 21:51

    Was soll ich sagen?Ich hatte mir von diesem Auftakt der Reihe soviel versprochen, wirlich ich hab mich wie ein Schneekönig gefreut es endlich lesen zu können.Aber...Ich finde da ist noch sehr viel Luft nach oben.Darum gehts: Einst war es der Nabel der Welt, doch nun steht es vor dem Niedergang: das Kaiserreich Berun, gegründet auf die Schlagkraft seiner Heere und den unerbittlichen Kampf gegen die Magie des Blausteins. Als Beruns Macht schwindet, kreuzen sich die Pfade dreier Menschen – ein Mädchen, ein Schwertkämpfer und ein Spion. Keiner von ihnen ahnt, wie unauflöslich ihr Schicksal mit der Zukunft von Berun verwoben ist.Dieser Klapptext macht lust auf mehr, so war es zumindest bei mir. Der Einstieg ins Buch gelingt leicht und auch die Handlung ist recht intressant sowie die Welt die die beiden Autoren schaffen. Das Thema Magie und der Glaube an die Alten Götter hat viel potenzial für Konflikte zb stößt es bei manchen Völkern auf widerwillen, den sie sehen sich in ihrer Kultur ausübung bedroht.Auch das Thema Blaustein kam, so fand ich, zu kurz. Immer nur am Rande hat man ein klein wenig mitbekommen, aber so recht durchgestiegen ist man nicht.Teilweise fand ich auch die Protagonisten ziemlich nervig oder belanglose dinge tun, irgendwie kam die Geschichte nicht recht in gang, bis zur mitte des Buches passierte gefühlt irgendwie nicht erst zum Schluss hin kam mal fahrt auf und es wurde intressant.Ich hoffe das der zweite Band spannender wird, den der erste endet schon mit einen ziemlichen Cliffhanger.Für mich ist wie gesagt da noch ziemlich Luft nach oben, daher werde ich meine Erwartungen für den zweiten Teil nicht allzuhoch schrauben.

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  • Die Blausteinkriege - Das Erbe von Berun

    Die Blausteinkriege  - Das Erbe von Berun

    Masau

    10. August 2016 um 10:26

    Bei diesem Buch merkt man, dass beide Autoren schon Erfahrung im Fantasy Bereich vorzuweisen haben. Eine gut durchdachte Welt mit nachvollziehbaren Charakteren, steht einer nicht immer fesselnden Geschichte gegenüber. Kein Meilenstein, aber ein Buch was man einfach mal so weg lesen kann. Obwohl ich zugeben muss, das ich noch nicht weiß, ob ich mir das nächste Buch der Reihe kaufen würde, da der erste bei mir nicht dieses "Wie geht`s weiter?" - Gefühl erzeugen konnte.

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  • Sehr durchdachter und komplexer Weltenentwurf

    Die Blausteinkriege  - Das Erbe von Berun

    Philip

    25. June 2016 um 16:34

    Der Kaiser ist tot. Lang lebe der Kaiser. So oder so ähnlich könnte man die Ausgangssituation der fantastischen Trilogie Die Blausteinkriege vom Autorenduo T. S. Orgel beschreiben. Das Kaiserreich ist riesig, erstreckt sich über weite Teile der bekannten Welt und hat die absolute Machtstellung innerhalb der einzelnen Länder von Tertys. Doch der Löwe von Berun, so wie der Kaiser allgemein genannt worden ist, ist verstorben und sein Erbe entpuppt sich als absolut unfähigen Herrscher, welcher außer Vergnügungen nichts im Sinn hat und das einstige Großreich Berun an den Rand des Untergangs regiert. Das durch eine enttäuschende Führung geschwächte Berun ruft die Kontrahenten auf den Plan, sowohl im eigenen Staat als auch in den angrenzenden Ländern. So stehen Machtspielchen und Intrigen zum alltäglichen Geschäft dieser Fantasywelt.Immer tiefer darin verwickelt werden die drei Protagonisten, welche unterschiedlicher nicht sein könnten. Sara, ein junges Straßenmädchen entwickelt sich durch fähige Krieger stetig weiter während der sogenannte Puppenspieler seine Fäden zieht und ein Meister seines Fachs ist. Zuletzt hätten wir Marten, welcher als Schwertmann in Diensten des Kaisers stand, sich aber von einem Fettnäpfchen zum anderen hangelt. Trotz der großen Unterschiede der Protagonisten wird im Verlaufe der Geschichte deutlich, dass ihre Schicksale eng miteinander verwoben sind. Es warten große Herausforderungen auf die Charaktere in einer Welt voller Gewalt, Macht und Magie.Trotz der Tatsache, dass dieses Buch zwei unterschiedliche Autoren geschrieben haben, kann der sehr gelungene Schreibstil überzeugen. Der Leser kann nicht unterscheiden, welcher Abschnitt von welchem Autoren geschrieben worden ist, die Unterschiede, sofern diese überhaupt feststellbar sind, sind marginal, sodass man jederzeit das Gefühl hat, dass das Buch aus der Feder eines einzelnen Autoren stammt. Dies spricht definitiv für die sehr gute Zusammenarbeit des Autorenduos. Der Schreibstil ist absolut gelungen, da er nicht nur flüssig sondern auch sehr bildlich ist, wodurch man ein ganz klares Bild der Handlung und der skizzierten Charaktere erhält. So gelingt es dem Autorenduo T. S. Orgel, mich von Anfang an für diese Geschichte zu begeistern. Die Handlung ist von vorne bis hinten sehr schön geplottet, wodurch eine sich kontinuierlich aufbauende Spannung entfalten kann, welche zwischendurch leider etwas abflacht aber zum Finale wieder kräftig anzieht.Ungeachtet der komplex gestalteten Handlung und den vielen plausiblen Intrigen und Machenschaften des Hofstaates und der Anreinerstaaten liegt der Fokus nichtsdestotrotz auf der Charakterentwicklung. T. S. Orgel haben hier absolut autentische Personen entworfen, welche allesamt eine enorme Entwicklung erleben.Besonders die sehr starken weiblichen Charaktere (Sara und die Kaiserin Mutter) fallen positiv ins Gewicht. Die Protagonisten sind nicht nur stark, sondern ticken allesamt unterschiedlich und erzeugen auf ihre ganz eigene Art Sympathien, wodurch man diese ins Herz schließt und mit ihnen in den verschiedensten Herausforderungen und Lebenslagen mitfiebert.Daher ist Die Blausteinkriege 1 – Das Erbe von Berun ist ein packender Auftaktroman, welcher zwar etwas die magischen Elemente (vor allem die Blausteine, welche mir etwas gefehlt haben) unterschlägt und zwischenzeitlich etwas langatmig wird aber alles in allem mit einer sehr durchdachten Story und fantastischen Charakteren von sich überzeugen kann und mich definitiv neugierig auf die Fortsetzung gemacht hat.Fazit zu Die Blausteinkriege 1 – Das Erbe von BerunSehr durchdachter und komplexer Weltenentwurf, welcher für jeden Fan von High Fantasy Literatur ein echter Lesegenuss sein dürfte. Klare Leseempfehlung für den Auftaktroman der Blausteinkriege Trilogie.

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  • Die Blausteinkriege 1 - Das Erbe von Berun, rezensiert von Götz Piesbergen

    Die Blausteinkriege  - Das Erbe von Berun

    Splashbooks

    10. May 2016 um 09:31

    Ein Kaiserreich, das im Untergang begriffen ist. Das ist jetzt so gesehen nichts Neues. Umso gespannter kann man darauf sein, was T. S. Orgel mit "Die Blausteinkriege 1: Das Erbe von Berun" daraus macht. Hinter dem Namen versteckt sich das Bruderpaar Thomas und Stephan Orgel. Sie sind jeweils als Grafikdesigner, Werbetexter und Verlagskaufmann tätig. Doch als Schriftsteller haben sie mit ihrem Debütroman "Orks vs. Zwerge" für Aufsehenerregen gesorgt und wurden auch mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet. Einst war das Kaiserreich von Berun groß und mächtig. Doch seit dem der alte Kaiser gestorben ist, befindet es sich im Niedergang. Denn der neue Herrscher, der Sohn, hat bei weitem nicht das Format seines Vaters. Er ist vergnügungssüchtig und schert sich einen Deut um die wachsenden Bedrohungen, denen sich sein Reich ausgesetzt sieht. Dabei braucht es dringend eine starke Hand, um die Existenz des Landes weiter zu gewähren. Dabei werden drei Menschen in das Schicksal verwickelt. Das Mädchen Sara, ein Straßenmädchen, der verwöhnte Sohn und Mitglied der Wache Marten. Und der Meisterspion des Kaiserreiches, den alle nur den Puppenspieler nennen. Schon bald befinden sie sich in einer schier unübersichtlichen Lage, bei der nicht klar ist, wer zu welcher Seite gehört. Es ist im Prinzip klassische Fantasy, die T. S. Orgel hier zu Papier bringt. Die Story birgt daher nur wenige Aspekte, die einen wirklich überraschen. Eine davon ist Messer, ein Assassine, der im Auftrag des neuen Kaisers unterwegs ist, um alle Bastardkinder des alten Kaisers aufzuspüren und umzubringen. Er ist eine faszinierende Figur, weil er seinen Job präzise durchführt, obwohl ihm die Arbeit keinen wirklichen Spaß zu machen scheint. Leider taucht er viel zu selten in dem Roman auf. Wesentlich häufiger ist hingegen Sara vertreten. Von allen drei Hauptfiguren ist sie diejenige, die einem am wahrscheinlichsten ans Herz wächst. Sie ist zwar ein typisches Straßenmädchen, das unter außergewöhnlichen Umständen in die Welt des Adels gerät. Aber die Charakterisierung stimmt. Denn sie vergisst nie ihre Herkunft. Sie hat sie immer im Hinterkopf. Und ihre Motive sind deutlich nachvollziehbarer, als die der anderen Charaktere.Rest lesen unter:http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/23569/die_blausteinkriege_1___das_erbe_von_berun

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  • Leserunde zu "Die Blausteinkriege - Das Erbe von Berun" von T.S. Orgel

    Die Blausteinkriege  - Das Erbe von Berun

    tomorgel

    Hi und herzlich willkommen zur mittlerweile 5. Lovelybooks-Leserunde von und mit uns, Tom und Stephan, also T.S. Orgel. Im Ernst - das ist schon Nummer 5 hier, nach den drei Orks vs. Zwerge-Runden, mit denen wir ausgesprochen viel Spaß hatten und der gerade beendeten Steamtown-Runde zusammen mit Carsten Steenbergen. Wie die Zeit vergeht … Aber es macht uns tatsächlich so viel Spaß, dass wir auch zum neuesten Streich wieder eine machen wollen. Also: Wir, Stephan und Tom, möchten euch einladen, mit uns zusammen eine komplett neue Welt zu erkunden. Dieses Mal vollkommen ohne Orks, unseres Wissens auch ohne Zwerge und auch ohne die sonstigen Verdächtigen, wenn es um Fantasyrassen geht. Also zumindest, wenn wir von den Menschen absehen, die ja auch in Fantasywelten nahezu unvermeidlich sind. Trotzdem bleiben wir weiterhin der High-Fantasy treu. Wir sind wirklich gespannt, was ihr zu unserer neuen Welt sagt. Und genau deshalb hat uns der Heyne-Verlag wieder 20 Leseexemplare zur Verfügung gestellt, die wir unter allen Interessierten verlosen. Bis zum (einschließlich) 03. Oktober könnt ihr euch dafür hier bewerben - dann wird ausgelost und die Gewinner bekommen so schnell wie möglich ihre Exemplare zugesandt (also ab Sonntag, dem 04.10., sicherheitshalber schon mal die Adressen bereithalten. ;) ). Übrigens: Das da oben heißt nicht, dass es eine langweilige Mittelalterkopie wird, die wir nur aufgrund von Recherchefaulheit in eine Fantasyregion versetzt haben. Es gibt irgendwo auch anderes als gewöhnliche Menschen. Unschönes. Und nein, trotzdem keine Elfen. Immer noch nicht. Aber darüber verraten wir jetzt noch nicht mehr. Und es gibt tatsächlich etwas mehr Magie, als bei den Orks und Zwergen. Weil sie in unserer Geschichte eine besondere Rolle spielt. Aber auch das müsst ihr schon selbst entdecken. Was wir versprechen können: Es bleibt düster und handfest. Da muss man realistisch sein. ;) Ansonsten gilt: Wir versuchen, uns wieder so regelmäßig wie möglich an der Leserunde zu beteiligen und auf eure Fragen einzugehen. Da wir allerdings immer noch nicht hauptberuflich schreiben, sondern beide so "nebenher" noch unseren Brotjobs nachgehen, ist es trotzdem möglich, dass wir immer mal wieder einige Tage weniger oder nichts von uns hören lassen. Dafür bitten wir schon jetzt um Entschuldigung. ;) Wir bitten – obwohl sich das ja eigentlich von selbst versteht – außerhalb der dafür vorgesehenen Abschnitte nicht zu spoilern. Und wenn es wirklich nicht anders gehen sollte, weil euch eine Frage unter den Nägeln brennt, dann gibt es dafür eine eigene Rubrik. Und dort … sagt nicht, wie hätten euch nicht gewarnt … Also, wenn es Fragen (oder später auch Wünsche) gibt - immer her damit. Wir werden sehen, was wir für euch tun können. Und jetzt: Viel Spaß – und viel Glück. Tom & Stephan

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    • 1281

    junia

    04. May 2016 um 09:20
    elane_eodain schreibt Der 2. Teil ist für Oktober angekündigt. "Sturm aus dem Süden" ... Ich freue mich darauf! :-)

    Hab ich auch gestern gesehen und gleich auf die WuLi geworfen, harhar.... Dann kann ich mein eigenes Exemplar zum Signieren zur BuCon mitbringen. ;-)

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