Tabea Hertzog

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Wenn man den Himmel umdreht, ist er ein Meer

Wenn man den Himmel umdreht, ist er ein Meer

 (16)
Erschienen am 01.03.2019

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Rezension zu "Wenn man den Himmel umdreht, ist er ein Meer" von Tabea Hertzog

Mehr davon versprochen
ckfreevor einem Monat

Kurz vor ihrem 30. Geburtstag erhält die Autorin die Diagnose Niereninsuffizienz, deren Folgen sie in diesem Buch dem Leser näher bringen will.

Man wird direkt in die Situation geworfen, ohne zu erfahren, wie es dazu gekommen ist, was das Verständnis erschwert.
Die Sätze sind kurz, abgehackt, nüchtern und sehr sachlich. Dazwischen werden ab und zu einige medizinische Informationen gestreut. Manchmal entsteht für mich so der Eindruck, ein Sachbuch und keines mit autobiografischem Hintergrund zu lesen.

Erschwerend kommt hinzu, tatsächliches Geschehen von Rückblenden oder Fantasien zu unterscheiden, da sich die Absätze ohne Einschub aneinander reihen. Ebenso sind die gelegentlich eingeschobenen Fragmente von SMS oder Dialogen wie aus einem Drehbuch weder förderlich für den Lesefluss noch das Verständnis der Handlung oder Personen.

Die Emotionen kommen bei einem solchen Schicksal eindeutig zu kurz. Die Hauptfigur lebt wie in einer Kapsel, lässt niemanden an sich heran und scheint für mich zu Gefühlen nicht fähig. Selbst ihren Vater, der ihr eine Niere spendet, scheint sie links liegen zu lassen.

Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass so ein Schicksal spurlos an einem vorbeigeht. Es muss sicher nicht in gefühlsduseliges Schreiben ausarten, aber etwas mehr hätte ich mir schon erhofft.
Da es mir so unmöglich war, Zugang zu ihr zu finden, hat mich dieses Buch wider Erwarten weder berührt noch bewegt.

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Rezension zu "Wenn man den Himmel umdreht, ist er ein Meer" von Tabea Hertzog

Wie geht man damit um, wenn die Welt plötzlich auf dem Kopf steht?
Lykevor einem Monat

„Plötzlich ist Zeit so irrelevant und gleichzeitig so bedeutend geworden.“ (S. 27)

Stell dir vor, du bist 29 und das Leben liegt vor dir wie ein Strauß bunter Blumen. Ein Kurztrip nach Nordfrankreich, das Stipendium in Teheran, Freiheit, Unabhängigkeit, viel Zeit und viele Möglichkeiten. Doch dann erhälst du eine Diagnose, die alles verändert: Chronische Niereninsuffizienz. Und plötzlich ist da eine ungewisse Zukunft, Verzweiflung, Stillstand.

Tabea Hertzog schrieb hier ihre eigene Geschichte nieder. Vor nicht allzu langer Zeit stand sie selbst vor genau dieser lebensverändernden Diagnose. Sie musste unzählige Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte und Dialyse-Phasen über sich ergehen lassen und die Nachricht verdauen, auf eine Nierentransplantation angewiesen zu sein.   Im Verarbeitungsprozess schrieb sie Tagebuch, machte sich während der Dialyse Notizen und beobachtete genau. Entstanden ist dieser eindrucksvolle Roman, der stark an ihre eigene Geschichte angelehnt ist.

„Mir wurde nicht beigebracht zu fühlen. Mir wurde beigebracht, stark zu sein. Vielleicht stammt daher mein Wille. Das Fühlen versuche ich zu lernen. Den Willen würde ich niemals aufgeben.“ (S. 93)

Selten zuvor habe ich ein so hoffnungsvolles, lebensbejahendes und gleichzeitig so tieftrauriges, schmerzvolles Buch gelesen. Tabea Hertzog schreibt wunderschön; unzählige Stellen habe ich mir markiert und rausgeschrieben, weil sie reine Poesie sind. In nahezu jeder Zeile schwingt ein – teils grimmiger – Humor mit und ein liebevoller, detailverliebter Blick für Menschen und Situationen. Mit diesem Blick skizziert die Autorin den irrwitzigen Krankenhausalltag, ihre Mitpatienten, sowie Freunde/ Familie und lässt ihren Gedanken freien Lauf.

„Aber wenn ich heute Kinder auf der Straße sehe, wünsche ich mir manchmal nichts mehr, als diese Unbekümmertheit zurück, mit der sie Eis essen oder Fahrrad fahren. Als wären sie vor allem sicher, was da kommt.“ (S. 119)

Dieses Buch ist sehr persönlich, man kommt der Protagonistin und damit auch der Autorin sehr nahe. Während sie sich alles von der Seele schreibt fühlt man als Leser mit, leidet mit ihr und freut sich über jede positive Wende, jeden kleinen Fortschritt. Tabea Hertzog schafft den Spagat, ein sehr schweres Thema unheimlich realitätsnah aufzuarbeiten und dennoch leicht zu verpacken. Es kostet viel Mut, so offen mit dieser Erkrankung umzugehen und dafür bewundere ich die Autorin sehr. Nichts wird beschönigt.  Momente tiefster Angst und Verzweiflung haben ebenso ihre Berechtigung wie herzliches Lachen, pure Lebensfreude und hoffnungsvolle Gedanken.

Ganz sacht schreibt sich Tabea Hertzog in die Herzen der Leser und eröffnet Themen, die einen noch lange beschäftigen. Krankheit, Familie, Organspende – was zählt im Leben, worauf kommt es an? Ich möchte eine große Leseempfehlung für dieses Debüt aussprechen und wünsche mir noch viele weitere Romane einer wirklich talentierten, jungen Autorin.

„Doch heute siegt die Sonne über die Eile. Ich bleibe an der Ampel stehen, obwohl es grün wird, um länger die Wärme auf den Oberarmen zu spüren. Das Blinzeln gegen das Licht.“ (S. 90)

 

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Rezension zu "Wenn man den Himmel umdreht, ist er ein Meer" von Tabea Hertzog

Eine Diagnose, die alles verändert
milkysilvermoonvor 2 Monaten

Nur wenige Tage vor ihrem 30. Geburtstag kommt die Diagnose, die alles ändert: chronische Niereninsuffizienz. Alle Zukunftspläne sind plötzlich hinfällig: das Stipendium in Teheran, der Kurztrip nach Frankreich. Und dann verschlechtern sich auch noch die Nierenwerte, sodass sie dreimal die Woche zur Dialyse muss. Schnell wird klar, dass sie ein Spenderorgan braucht. Ihr Vater wäre bereit, zu spenden, doch die beiden sind sich fremd, da er die Familie vor vielen Jahren verlassen hat. Erschwerend kommt die Ungewissheit hinzu: Ist er als Spender überhaupt geeignet?

„Wenn man den Himmel umdreht, ist er ein Meer“ ist das literarische Debüt von Tabea Hertzog, basierend auf ihrer wahren Geschichte.

Meine Meinung:
Das Buch besteht aus 19 Kapiteln recht unterschiedlicher Länge. Sie sind wiederum in teils sehr kurze Abschnitte untergliedert. Erzählt wird in der Ich-Perspektive aus der Sicht der jungen Frau, der Autorin. Der Roman setzt direkt nach der Diagnose ein. Das Grundgerüst ist chronologisch aufgebaut. Immer wieder gibt es jedoch Rückblicke in die Kindheit und andere Teile der Vergangenheit. Die Übergänge sind recht abrupt, trotzdem hat dieser Aufbau für mich gut funktioniert.

Der besondere, unverwechselbare Schreibstil wirkt zunächst reduziert, nüchtern, distanziert und schnörkellos. Kurze Passagen in Dialogform wechseln sich ab mit Auszügen aus SMS-Nachrichten und  längeren erzählenden Abschnitten. Der Stil hat aber auch eine poetische Note. Dazu tragen auch tiefsinnige Sätze bei, die ab und zu eingestreut werden. Mit nur wenigen Worten gelingt es der Autorin, viel auszudrücken.

Die Protagonistin bleibt anfangs unnahbar, was jedoch Teil ihres Charakters ist. Zunehmend lässt sich ihre Gedanken- und Gefühlswelt jedoch gut nachvollziehen. Dabei hat mich ihre Ehrlichkeit beeindruckt. So kann man sich in sie einfühlen. Auch bei der Darstellung der Personen geht die Autorin sparsam mit Details um. Dennoch schafft sie es, Bilder der Charaktere entstehen zu lassen.

Eine Stärke des Buches ist seine besondere Thematik. Wie ist es, wenn die Nieren nicht mehr ihren Dienst tun? Wie läuft eine Dialyse ab, wie eine Transplantation? Antworten auf diese Frage habe ich erwartet und auch bekommen. Wer sich vorher noch nicht mit einer chronischen Niereninsuffizienz beschäftigt hat, kann interessante Informationen aus dem Buch ziehen. Dadurch wurde mir das Thema nicht nur nähergebracht, sondern man wird auch zum Nachdenken angeregt.

Das Buch kommt unaufgeregt daher. Es verzichtet auf übermäßige Dramatik und kommt gänzlich ohne kitschige Passagen aus. Mit nur etwas mehr als 200 Seiten ist es zudem recht kurz. Dennoch konnte mich das Buch sowohl fesseln als auch emotional bewegen. Trotz der ernsten Thematik blitzt immer wieder etwas Humor durch.

Der philosophische Titel trifft meinen Geschmack. Er erschließt sich nicht auf Anhieb und wird erst nach der vollständigen Lektüre in Gänze verständlich. Das dazu passende Cover gefällt mir ebenfalls.

Mein Fazit:
„Wenn man den Himmel umdreht, ist er ein Meer“  von Tabea Hertzog hebt sich auf erfrischende Weise von der Sachbuchliteratur ab, in denen es um Erfahrungsberichte geht. Die Autorin verarbeitet ihre eigene Geschichte auf literarisch interessante Weise. Eine ungewöhnliche Lektüre, die ich in mehrfacher Hinsicht empfehlen kann.

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Gespräche aus der Community

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Gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken!
Gemeinsam möchten wir wieder Debütautoren entdecken, zusammen ihre Bücher lesen, rezensieren und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Bei den vielen Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachige Debütautoren schwer sich zwischen Bestsellerautoren und Übersetzungen durchzusetzen. Wir können uns ganz bewusst gemeinsam daran versuchen das zu ändern und entdecken sicher wieder besondere Buchperlen!

Ablauf der Debütautorenaktion:

Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2019 und 31. Dezember 2019 ein Buch/einen Roman (in einem Verlag) veröffentlichen.
Von Seiten des lovelybooks-Teams werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien erfüllen, und auch Verlage und Autoren werden sicher wieder aktiv sein. Außerdem dürft Ihr selbst gerne Vorschläge machen.

Begriffsdefinition: 'Debütautor*in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch veröffentlicht hat und im Jahr 2019 nun das erste Buch erscheint, dabei zählen sowohl Verlags- als auch Eigenveröffentlichungen.
Ausnahmen bilden Romandebüts, das erste Buch in einem Verlag sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym, diese zählen ebenfalls. Keine Ausnahme wird gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2019 lag.
Wichtig:
Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur das erste Buch. Es zählt also das gesamte Debütjahr der Autorin/des Autors.


Ziel ist es 15 Bücher von Debütautoren bis spätestens 24. Januar 2020 zu lesen und zu rezensieren.


Wie kann man mitmachen?

Schreibt hier im Thread "Sammelbeiträge" einen Beitrag, dass Ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann Euren Sammelbeitrag unter Eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt dann diesen von mir verlinkten Sammelbeitrag, um Euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten, haltet diesen aktuell, denn nur anhand dessen aktualisiere ich wiederum die Liste. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werde ich in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich mit einem neuen Beitrag darauf hin.

Informationen/Regelungen:

  • Ihr könnt Euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich.
  • Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen Ihr Bücher gewinnen könnt, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Natürlich könnt Ihr Euch die Bücher aber auch selbst kaufen oder anderweitig beschaffen, die Teilnahme an Leserunden/Buchverlosungen o. ä. ist nicht verpflichtend.
  • Eine Leserunde/ Buchverlosung o. ä. mit Beteiligung der Autorin/des Autors ist keine Bedingung, das heißt alle deutschsprachigen Debütbücher bzw. alle Bücher im Debütjahr der Autorin/des Autors, die in einem Verlag erschienen sind, zählen
  • Auch Debüts von 'Selfpublishern' zählen dazu. Das heißt, dass auch Debütautoren mit ihren Büchern zählen, die nicht in einem Verlag veröffentlichen. Für mich heißt das in der Organisation mehr Aufwand, da mehr Autoren und Bücher zu berücksichtigen sind, aber ausschließen ist doofer! ;-)
  • Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls.
  • Es ist nicht schlimm, solltet Ihr Euch für die Aktion anmelden und am Ende keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
  • Unter allen, die es schaffen 15 Bücher deutschsprachiger Debütautoren im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks.
  • Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den an diesen Beitrag angehängten Büchern auf. Wenn Ihr eine/n Debütautor/in entdeckt, der/die hier noch nicht gelistet ist, aber zu den Bedingungen passt, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das. Die Rezensionslinks aber bitte erst auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. der/die Autor/in und die entsprechenden Bücher im Startbeitrag angehängt sind.
  • Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen!
  • Und noch einmal: Sollte ich Debütautoren, ihre Bücher, Leserunden oder Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte Nachsicht und weist mich einfach im passenden Bereich darauf hin. Wenn es passt, werde ich sie an den Starbeitrag anhängen bzw. die Aktion verlinken. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen!
Ich wünsche ganz viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim gemeinsamen Plaudern & Weiterempfehlen! :-)
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Sammelbeiträge:

  

Aktuelle Leserunden & Buchverlosungen:

- Leserunde zu "Der Schattenmann" von Lilly Frost (Bewerbung bis 2. Juni)
- Leserunde zu "Ghom: Die Suche nach der magischen Stadt" von Peter Mellert (Bewerbung bis 5. Juni)
- Leserunde zu "Alle Wasser Stein" von René Müller-Ferchland (Bewerbung bis 6. Juni)
- Leserunde zu "Wir sind die Verlierer: Der Krieg in Europa" von Janica Becker (Bewerbung bis 9. Juni) 
Leserunde zu "Walking North" von Nicole Schwarz (Bewerbung bis 10. Juni) 
- Leserunde zu "Existo" von Ludwig Demar (ebook, Bewerbung bis 16. Juni)
- Leserunde zu "Zwei Welten" von Kristina Tiedemann (ebook, Bewerbung bis 19. Juni)
Leserunde zu "Zweimal Sommer" von Andreas Pohl (Bewerbung bis 27. Juni)
- Leserunde zu "Evas Spiel" von Verena Schindler (ebook, Bewerbung bis 29. Juni)
- Leserunde zu Fleischmaler von Jo Machedanz (Bewerbung bis 01. Juli)

( HINWEIS: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber an diesem Startbeitrag angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.)
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Es zählen ausschließlich Bücher, die an diesen Beitrag angehängt sind bzw. im Laufe des Jahres angehängt werden, sowie die jeweiligen Hörbuchversionen davon, soweit vorhanden
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Für Autorinnen & Autoren:

Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch? Du möchtest dich an der Debütautorenaktion beteiligen?
Dann schreib bitte eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen!
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PS: Natürlich darf hier im Thread munter geplaudert werden, dazu sind alle Leserinnen, Leser und (Debüt-)Autoren herzlich eingeladen.   
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»Guten Tag, Leben!«

Eine junge Frau erhält kurz vor ihrem dreißigsten Geburtstag eine Diagnose, die alles verändert: Chronische Niereninsuffizienz. Alle Zukunftspläne sind plötzlich hinfällig. Dann verschlechtern sich die Nierenwerte, sodass sie dreimal pro Woche zur Dialyse muss. Bald wird klar: Ein neues Organ muss her. Krankheit und Spendersuche werfen sie auf ihre Familie und Vergangenheit zurück. Bei der Mutter aufgewachsen hat sie zum Vater erst seit Kurzem vorsichtigen Kontakt. Im Krankenhaus treffen alle erstmals wieder aufeinander. Während die Mutter sich entzieht, ist der Vater sofort zur Spende bereit. – Tabea Hertzogs eigene, wahre Geschichte, ihre Beobachtungen aus der Welt der Kranken und der der Gesunden sind voller Empathie und Tragik, Lakonie und Humor und fügen sich zu einem ganz besonderen literarischen Debüt.

»Von einem Schicksalsschlag mit dieser schönen Leichtigkeit zu erzählen! Tabea Hertzog hat mich ganz zart und fast fröhlich mitgenommen in so einen großen existenziellen Moment – und auch in das Glück eines wiedergeschenkten Lebens.« 
Moritz Rinke
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