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Berlin_Verlag

vor 2 Monaten

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»Guten Tag, Leben!«

Eine junge Frau erhält kurz vor ihrem dreißigsten Geburtstag eine Diagnose, die alles verändert: Chronische Niereninsuffizienz. Alle Zukunftspläne sind plötzlich hinfällig. Dann verschlechtern sich die Nierenwerte, sodass sie dreimal pro Woche zur Dialyse muss. Bald wird klar: Ein neues Organ muss her. Krankheit und Spendersuche werfen sie auf ihre Familie und Vergangenheit zurück. Bei der Mutter aufgewachsen hat sie zum Vater erst seit Kurzem vorsichtigen Kontakt. Im Krankenhaus treffen alle erstmals wieder aufeinander. Während die Mutter sich entzieht, ist der Vater sofort zur Spende bereit. – Tabea Hertzogs eigene, wahre Geschichte, ihre Beobachtungen aus der Welt der Kranken und der der Gesunden sind voller Empathie und Tragik, Lakonie und Humor und fügen sich zu einem ganz besonderen literarischen Debüt.

»Von einem Schicksalsschlag mit dieser schönen Leichtigkeit zu erzählen! Tabea Hertzog hat mich ganz zart und fast fröhlich mitgenommen in so einen großen existenziellen Moment – und auch in das Glück eines wiedergeschenkten Lebens.« 
Moritz Rinke

Autor: Tabea Hertzog
Buch: Wenn man den Himmel umdreht, ist er ein Meer
2 Fotos

BarbaraM

vor 2 Monaten

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Liebes Team vom Verlag Berlin,

sehr gerne möchte ich mich um das Buch "Wenn man den Himmel umdreht, ist er ein Meer" von Tabea Hertzog bewerben und möchte gerne mehr über ihre Geschichte erfahren, ihre Gedanken und Gefühle zur Krankheit, zu den Menschen, die sie begleiteten und auch deren Hoffnungen und Ängste.
Der Titel des Buches lässt mich vermuten, dass die Sichtweise und der Umgang für die Autorin mit der Krankheit ganz wichtig ist/war.
Ganz neugierig bin ich auch auf den Schreibstil, denn es ist in meinen Augen immer etwas ganz besonderes, persönlich durchlebte, krisenhafte Situationen im Leben zu beschreiben und Moritz Rinke hat den Schreibstil mit seinem Zitat so interessant und für mich faszinierend gemacht.

Gerne verfasse ich eine Rezension.

Herzliche Grüße!

GAIA

vor 2 Monaten

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Um ein Exemplar dieses Buches möchte ich mich unbedingt bewerben, da ich, wie es der Zufall will, für ein Nierentransplantationszentrum die psychologischen Gutachten vor Nierenlebendspende erstelle. Da ich i.d.R. nach der NTx keinen großen Kontakt mehr zu den Patienten habe, würde mich der Blickwinkel einer Betroffenen sehr interessieren.
Ich habe natürlich „Leben“ von David Wagner gelesen, aber eine Leichenspende ist nochmal was anderes als eine Lebendspende.

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Estel90

vor 5 Tagen

Kapitel 13-15 (S. 145-186)
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@Booklove91

Mir war dieser Gedanke sehr fremd. Ich bin die Szenarien in meiner Familie durchgegangen: Meiner Nichte - jünger als ich - spenden? Absolut. Meiner Schwester - ähnliche Generation - spenden? Absolut. Meinen Eltern spenden? Absolut.
Die Gegenprobe - das Gedankenspiel, was wäre, wenn ich NICHT spenden könnte/dürfte etc. - bin ich ebenso durchgegangen: Und hatte prompt einen Alptraum. Denn die Vorstellung ist realistisch, schließlich weiß ich nicht, ob ich als Asthmatikerin jederzeit als Lebendspenderin in Frage käme.

Es hängt vermutlich von der Konstellation innerhalb der Familie ab. Für mich wäre das größte Drama, nicht spenden zu dürfen. Für andere wäre das vielleicht ein Segen, da es sie aus einem inneren Dilemma herausholt.

Estel90

vor 5 Tagen

Kapitel 13-15 (S. 145-186)
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Auf mich wirkt Tabea in diesem Abschnitt auch wieder distanzierter. Ich weiß nicht wieso - die OP kam auch sehr plötzlich, auch wenn ich wusste, dass sie kommen muss. Dennoch. Irgendwie blieb das Buch in diesem Kapitel für mich auf Abstand und das finde ich ein wenig schade. Dabei ist die Sprache nach wie vor sehr feinfühlig und philosophisch- sowas liegt mir eigentlich.

Lyke

vor 4 Tagen

Kapitel 4-6 (S. 39-74)

Ein wirklich faszinierendes Buch. Der zweite Abschnitt hat mich sehr berührt. Die Szenen im Krankenhaus. Berührungen der Pflegerin, die nervige Zimmernachbarin. Alles so real und surreal zugleich. Dann die Entbehrungen im Alltag, die sie nun auf sich nehmen und teilweise auch vor ihrem Umfeld verstecken möchte bzw. verbergen will. Die Autorin beschreibt das so treffend und macht dabei gar nicht so viele Worte drumherum. Man n merkt, dass sich der Schreibstil ein wenig verändert, die Sätze werden länger, nachdenklicher. Als würde sich die Protagonistin in einer andere Phase der Verarbeitung befinden.

Die Mutter hat mich wahnsinnig wütend gemacht! Verständlich, dass sie Angst hat. Um ihre Tochter, aber auch um sich und ihre Niere. Aber sich in Ignoranz zu flüchten, finde ich sehr feige. Die Mutter scheint mit sich selbst nicht klar zu kommen, manche Aussagen lassen fast denken, man hat es mit einem Teenie zu tun ("Uhr seid ja auch nie erreichbar!") Umso erstaunlicher ist der Vater. Wieso hatten sie so lange keinen Kontakt? Die zarte, sich anbahnende Beziehung zwischen den beiden finde ich sehr spannend.

Lyke

vor 4 Tagen

Kapitel 4-6 (S. 39-74)
@hannipalanni

So ein schöner Beitrag mit so tollen Zitaten! :)
Kann dir nur in allem zustimmen!

Lyke

vor 4 Tagen

Kapitel 4-6 (S. 39-74)
@Booklove91

Finde ich auch schön! Der Schreibstil scheint sich immer der momentanen Gefühlslage anzupassen.

milkysilvermoon

vor 10 Stunden

Kapitel 7-9 (S. 75-110)
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Ich muss gestehen, dass ich mich vor der Lektüre noch nie wirklich mit dem Thema Dialyse befasst hatte. Umso interessanter finde ich es gerade, mehr darüber zu erfahren.

Mir gefällt es, wie die Protagonistin mit der Situation umgeht, recht nüchtern und ohne übermäßige Dramatik, aber dennoch wird ihre Gefühlswelt gut deutlich und man kann mitfühlen. Dieser Wechsel zwischen der bloßen Schilderung von Beobachtungen und dann diese bedeutungsvollen, fast poetischen Einschübe hat was.

Für ihre Mutter habe ich inzwischen immer weniger Verständnis, obwohl man immer noch nicht so richtig weiß, was die beiden hinter sich haben.

milkysilvermoon

vor 10 Stunden

Kapitel 7-9 (S. 75-110)

Booklove91 schreibt:
Ich kann nun mittlerweile wirklich sagen, dass ich die Handlung sehr authentisch und berührend finde. Etwas negativ fand ich in diesem Abschnitt die vielen Namen und Gespräche. Ich denke für Tabea waren dies wichtige Fragmente - allerdings für den Leser vielleicht zu viel auf einmal.

Als sehr authentisch empfinde ich es auch - vermutlich weil vieles genau so passiert ist.

Die vielen Namen und Dialoge sind für uns Leser an sich nicht wichtig, aber sie zeigen gut, was ihr Leben derzeit ausmacht.

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