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doceten

vor 6 Jahren

Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner

Bruder und Schwester - was ist, wenn da plötzlich mehr als nur harmlose Geschwisterliebe ist? Sensibel und eindringlich erzählt Tabitha Suzuma in ihrem Jugendbuch 'Forbidden' von einer bedingungslosen Liebe über alle Grenzen hinweg. In einer Leserunde wollen wir dieses kontroverse Buch besprechen und gemeinsam mit euch über das Tabuthema diskutieren.

30 Testleser werden gesucht, die sich diesem schockierenden Thema stellen und mitreden möchten. Eine ausführliche Rezension am Ende der Besprechung ist natürlich wie immer Ehrensache.

*** Worum geht's? ***
Eine große Liebe – voller Leidenschaft und gegen alle Vernunft. Die sechzehnjährige Maya und ihr ein Jahr älterer Bruder Lochan kümmern sich um ihre drei jüngeren Geschwister, während ihre Mutter sich dem Alkohol und ihrem Liebhaber zuwendet. Verzweifelt versuchen die beiden, ihre Familie zu erhalten und kommen sich dabei immer näher. Sie wissen, was der andere denkt und fühlt, geben sich Halt und sind sich gegenseitig Trost.

Eines Tages wird mehr aus ihrer Beziehung. Maya und Lochan wissen, dass sie etwas Verbotenes tun, aber ihre Gefühle sind stärker und sie können nicht mehr ohne den anderen sein. Denn: Wie kann sich etwas Falsches so richtig anfühlen?

Leseprobe:
http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/Leseprobe_Forbidden_Tabitha-Suzuma.pdf

*** Wie ist das Buch? ***
"Es ist das schockierendste Buch, dass ich je gelesen habe. Ich bin immer noch total fertig mit den Nerven und mir treten ständig Tränen in die Augen, das hab ich so noch nie erlebt. Ich musste zwischendrin auch immer wieder Pausen einlegen, weil es mich emotional einfach total mitgerissen hat..." schreibt LovelyBooks-Leserin Glass in ihrer Rezension zu 'Forbidden'. Im Durchschnitt erreicht das Buch bereits 4,5 Sterne bei LovelyBooks.

*** Leserunde: So könnt ihr euch bewerben ***
Bis Dienstag, 16.8., kannst Du dich hier unter dem Bereich "Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner" für eines der 30 kostenlosen Testlese-Exemplare bewerben. Erkläre uns nur, wieso dich dieses heikle Thema besonders interessiert! Übrigens haben wir ein paar Exemplare für Buch-Blogger reserviert. Wenn Du also einen Blog hast und ihn bei deiner Bewerbung verlinkst, kannst du deine Chancen etwas steigern!

Du hast das Buch nicht gewonnen oder vielleicht sogar schon gelesen? Diskutiere doch trotzdem mit uns! Wie immer sind alle Leser herzlich zum gegenseitigen Austausch eingeladen. :)

Autor: Tabitha Suzuma
Buch: Forbidden

Buecherfee82

vor 6 Jahren

Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner

Ich finde das Thema interessant. In Deutschland gibts doch auch ein Geschwisterpaar, welches sogar Kinder gezeugt hat und wo er in den Knast musste. Ich selbst habe einen Bruder und könnte mir so etwas niemals vorstellen.
Blog hab ich keinen, habe aber eine Rezensionshomepage angefangen wenn das jemandem gefällt. Nicht wundern ist noch nicht so viel http://buecherfee.de.tl/Startseite.htm

merlin78

vor 6 Jahren

Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner

Zunächst möchte ich sagen, dass dies wirklich ein schweres Thema ist. Wenn ich diese Geschwisterpärchen im Fernsehen sehe, die bereits mehrere Kinder in die Welt gesetzt haben, könnte ich jedes Mal schreien „wie könnt ihr denn nur so etwas tun“! Die Kinder sind teils körperlich und geistig behindert. Haben die denn nie an die Folgen gedacht?
Vielleicht gäbe dieses Buch mal einen Einblick auf die andere Seite der Gefühle. Vielleicht kann man anschließend mehr Sympathie für die Betroffenen entwickeln.
Auf jeden Fall würde ich dieses Buch gerne mitlesen. Vielen Dank

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PiMi

vor 6 Jahren

Teil 5: S. 358 - Ende
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Hmmm, ich bin unschlüssig... Hat mir das Buch gefallen? Ja irgendwie schon, aber war es so Knüllermäßig wie erhofft ? Nein, eher nicht. Ich bin eigentlich ziemlich nah am Wasser gebaut und wenn irgendetwas trauriges passiert, kann ich vor lauter Tränen nicht mehr klar sehen und muss eine Lesepause machen. Bei Forbidden war das nicht der Fall. Klar ist es tragisch, was Lochan getan hat, aber irgendwie hat mich das nicht mitgerissen. Ein kurzer Schock als es passierte und dann nichts mehr.
Das Ende passte meiner Meinung nach aber ganz gut, da ich mir ein Happy End nicht hätte vorstellen können.

PiMi

vor 6 Jahren

Hat euch das Ende überrascht?
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Ich muss auch sagen, dass ich finde, dass das Ende passte, da ein Happy End viel zu unglaubwürdig gewesen wäre. Auf der anderen Seite finde ich aber auch, dass es für ein Jugendbuch einfach zu krass ist. Ein Selbstmord aus Liebe um die Familie zu retten, wie romantisch... Wohl eher nicht. Sowas sollte nicht verschönt und romantisiert werden und schon gar nicht in Jugendbüchern.

mimilein

vor 6 Jahren

Rezension / Fazit

Soooo.
Das Buch hat mich lange beschäftigt und hier findet ihr meine fertige Rezi (:

http://mimis-buecherschraenkchen.blogspot.com/2011/10/forbidden.html

Leiraya

vor 6 Jahren

Rezension / Fazit
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Ist etwas, das verboten ist deswegen auch falsch? Genau das habe ich mich während der Lektüre von "forbidden" immer wieder gefragt. Lochan, Maya, Kit, Tiffin, und Willa sind ganz normale englische Kinder. Zumindest auf den ersten Blick. Auf den zweiten ist bei den fünf alles ganz anders. Der Vater hat die Familie schon vor Jahren verlassen, die Mutter ist Alkoholikerin und vergnügt sich liebe rmit ihrem neuen Freund, und taucht auch immer seltener zu Hause auf. Um den Schein zu wahren und dass die Kinder nicht ins Heim oder zu Pflegefamilien kommen, setzen vor allem die beiden ältesten Geschwister Lochan und Maya alles daran das Unternehmen Familie zu managen ohne, dass jemand davon erfährt. Gebeutelt von der Situation haben die Geschwister nur sich und müssen zusammenhalten. Als Maya und Lochan sich näher kommen wird die Situation nur noch schwieriger.

Für mich ist es mittlerweile das zweite Buch, in dem es um einen Inzest geht. Dabei handelt es sich meiner Meinung nach um ein sehr heikles Thema, das man äußerst vorsichtig behandeln sollte. Suzuma schafft es allerdings ausgesprochen gut mit der Thematik umzugehen. Dies wird vor allem dadurch erreich, dass abwechselnd aus Lochans und Mayas Sicht erzählt wird. Der Leser kann dadurch die verzweifelte Lage der Kinder gut nachvollziehen. Es wird ganz schnell klar wie viel die Kinder ohne ihre Eltern leisten müssen, um zusammen zu bleiben. Wäre es für die Kinder wirklich besser, wenn sie ins Heim oder zu Pflegefamilien kämen?
Ich habe jedenfalls ständig mit den Kindern mitgefiebert und in jeder schwierigen Situation gehofft, dass die Lüge der Familie nicht auffliegt.

Genau wie die Liebe von Maya und Lochan sich langsam entwickelt, so wächst auch das Verständnis beim Leser für die beiden und ihre Gefühle. Wenn man über Inzest nachdenkt und das Gesetz im Hinterkopf hat, so entwickelt man gleichzeitig aber auch eine leichte Abneigung gegen die Liebe von Lochan und Maya. Und genau dieser Zwiespalt regt ganz von alleine zum Nachdenken an. Sollte Inzest verboten sein? Darf man Gefühle verbieten? Oder nur, dass sie gemeinsame Kinder bekommen?
Homosexualität war bei uns auch mal verboten und ist es nicht mehr. In anderen Ländern ist das zwar anders, aber sollten wir unsere Meinung zum Inzest ebenfalls ändern, wie dies in Bezug auf Homosexualität geschah und immer noch geschieht?

Obwohl mich das Buch nicht von Anfang an überzeugen konnte und mich die Gedankengänge von Lochan und Maya zeitweise nicht ganz überzeugen konnten, hat mir das Buch ausgesprochen gut gefallen. Allerdings finde ich vor allem das Ende zu krass für ein Jugendbuch, da es zu viele Fragen aufwirft und auch eine, meiner Meinung nach, fragwürdige Lösung für die Probleme gibt. Ich denke, dass es für viele junge Leser schwierig sein dürfte, vor allem das Ende kritisch zu reflektieren.

verena83

vor 6 Jahren

Rezension / Fazit

So... hier folgt nun auch endlich meine Rezension... leider konnte ich sie aus gesundheitlichen Gründen nicht früher schreiben...


Inhalt:

Während ihre Mutter nur noch ihren neuen Liebhaber und den Alkohol im Kopf hat, kümmern sich Lochan und Maya aufopfernd um ihre drei jüngeren Geschwister. Bei all dem Chaos und den Schwierigkeiten rund um ihre Familie, die sie mit allen Mittel versuchen zusammen zu halten, kommen sich die beiden immer näher.

Ihre Bruder-Schwester-Beziehung verändert sich und Lochan und Maya merken, dass sie mehr als nur Geschwisterliebe füreinander empfinden. Und auch wenn sie wissen, dass ihre Liebe von Gesetz her verboten ist, können sie sich einfach nicht mehr voneinander lösen und das Schicksal nimmt ihren Lauf…

Rezension:

Leider ist es nun schon wieder einige Zeit her, seit ich „Forbidden“ von Tabitha Suzuma gelesen habe und dennoch berührt mich die Geschichte von Lochan und Maya noch immer unglaublich. Nach wie vor bin ich ganz gefesselt von dieser verbotenen Liebe und der damit verbundene Katastrophe für die beiden Geschwister.

Vom ersten Satz an fiel es mir unheimlich schwer dieses wundervolle Buch wieder aus der Hand zu legen… ich konnte mich einfach unglaublich gut in die Gefühlswelt von Lochan und Maya hineinversetzen, auch wenn ich selbst eine derartige Liebe nie erfahren habe. Während des Lesens habe ich unbeschreiblich mit diesen beiden jungen Menschen mitgelitten, mitgeweint und mitgefühlt.

Darüber hinaus hat sich in mir jedoch auch eine unbändige Wut auf die Mutter der fünf Geschwister aufgebaut… mit völligem Unverständnis habe ich gelesen, wie sehr diese „Mutter“ – die es nicht verdient so genannt zu werden – sich immer mehr von ihren Kindern zurückzog, sie alleine ließ und einfach aus ihrem Leben verbannte. Gerade wenn man selbst Mama ist, kann man dieses Verhalten einfach nicht verstehen und entschuldigen. Alleine gelassen zu werden von Mutter und Vater… unverantwortbar.

Dass gerade diese schwierigen familiären Verhältnisse dazu führten, dass Lochan und Maya sich schlussendlich ineinander verliebten, ist für mich nur eine logische Konsequenz. Auf der Suche nach Liebe und Geborgenheit zieht es den Menschen wahrscheinlich zu demjenigen, der einen versteht, Trost spendet und einfach nur da ist.

Und auch wenn Lochan und Maya nur allzu gut wussten, dass ihre Liebe strengstens verboten ist, konnten sie ihre Gefühle füreinander nicht ändern und dies führte zu einem riesengroßen Zwiespalt, der in der Geschichte wahnsinnig eindringlich beschrieben wird. Einerseits wollten die beiden nur das Richtige tun und für das Wohl ihrer Familie sorgen, andererseits waren sie aber eben nicht fähig das, was sie im Herzen fühlen, verschwinden zu lassen. Wie sollte das auch funktionieren?!

Das Zitat zu Beginn des Buches bringt es meiner Meinung nach dabei unglaublich auf den Punkt:

„Du kannst deine Augen vor Dingen verschließen, die du nicht sehen willst, aber du kannst dein Herz nicht vor Dingen verschließen, die du nicht fühlen willst.“

Dass diese ganze verbotene Liebe schlussendlich auf ein Drama hinauslaufen würde, war mir natürlich von Anfang an bewusst… dennoch habe ich nicht mit einem derartig krassen Ausgang der Geschichte gerechnet. Aber auch bei dieser ganz großen Katastrophe, die Lochan und Maya getroffen hat, war da trotzdem etwas, das blieb… die Hoffnung.

https://bibliofila83.wordpress.com/2011/10/06/rezension-forbidden-von-tabitha-suzuma/

Mirka

vor 6 Jahren

Teil 1: Anfang - S. 88

Auch ich habe es mittlerweile geschafft anzufangen und muss sagen: Ich bin begeistert! Von Seite 1 an hat mich der Schreibstil gefesselt, ich konnte mich sehr gut in die beiden Hauptprotagonisten hineinfühlen und habe alles als sehr echt und glaubwürdig empfunden. Mir hat auch unglaublich gut, wie langsam und behutsam in die Geschichte eingeleitet wird, die Autorin hat kein Interesse daran, mit der Tür ins Haus zu fallen, sondern gibt dem Leser Zeit, sich in die Thematik einzufinden. Bisher habe ich nur positive Eindrücke über "Forbidden" zu verkünden und freue mich sehr, in einer freien Minute weiterzulesen.

PiMi

vor 6 Jahren

Rezension / Fazit

Rezension:
Ein Buch, dass das Tabuthema Inzest behandelt. Klingt zunächst spannend und für mich auch echt neu. Die beiden Liebenden sind Lochan und Maya, die mit ihren Geschwistern Kit, Willa und Tiffin in ärmlichen Verhältnissen leben. Ihr Vater ist abgehauen und ihre Mutter ist dauerabwesend oder liegt betrunken auf dem Sofa. Lochan und Maya sind die ältesten und übernehmen die Elternrolle für die 3 Kleinen. Sie müssen früh Verantwortung übernehmen und es zeigt sich schnell, dass diese Rolle die beiden Jugendlichen überfordert. Klar, wenn man selbst noch ein Kind ist und sich nach der Schule um seine kleinen Geschwister kümmern muss, dann stößt man schnell an seine Grenzen. Zum Jugendamt können sie nicht gehen, weil man ihnen dann die kleinen wegnehmen würde, also kämpfen sie sich durch und suchen Halt und Trost beieinander. Und genau da liegt für mich das Problem. Die Liebe die beschrieben wird ist für mich nicht echt, sondern aus der Not heraus entstanden. Lochans Gefühle konnte ich noch eher nachvollziehen als Mayas, weil er der absolute Außenseiter ist und außer seiner Familie überhaupt keine sozialen Kontakte pflegt. Maya hingegen, konnte ich nicht verstehen. Sie ist eigentlich ein normales Mädchen, das sich auch mit Jungs trifft.
Lochan ist eifersüchtig auf diese Dates, was ich ja noch ganz niedlich fand. Als es dann aber zwischen den beiden wirklich zum Kuss kommt und die sexuellen Szenen immer mehr werden, habe ich mich doch etwas geekelt. Bruder und Schwester zusammen im Bett… Nein die Autorin konnte mich nicht überzeugen, dass das richtig ist.
Lochan und Maya wissen, dass sie etwas Verbotenes tun, sie wehren sich gegen ihre Gefühle und die Autorin stellt immer wieder die Frage, ob es ein Gesetz gegen die Liebe geben darf.
Ich bin mir unschlüssig ob man diese Frage klar beantworten kann. Ich zumindest kann und will auch nach der Lektüre keine klare Antwort geben. Grundsätzlich denke ich ja, dass man lieben sollte wen man will, denn Liebe ist ja nie schlecht, wenn sie auf Gegenseitigkeit beruht.
Was dann allerdings am Ende passiert, ist etwas womit ich nicht einverstanden bin. Das Ende passt zum Buch, ja aber es passiert etwas, was meiner Meinung nach nicht zu einem Jugendbuch passt und was auch nicht romantisiert werden sollte. Gerade mit Jugendlichen sollte man dieses Thema kritisch besprechen und nicht als einzigen Ausweg und heldenhafte Lösung darstellen.
Fazit: 3 Sterne, da das Thema sich wirklich mal von dem Einheitsbrei abgehoben hat, allerdings konnte mich die Liebe nicht überzeugen und das Ende ist meiner Meinung nach nicht jugendtauglich.

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