Das Herz der verlorenen Dinge

von Tad Williams 
4,1 Sterne bei104 Bewertungen
Das Herz der verlorenen Dinge
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Positiv (79):
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Dieses Buch ist eine Brücke zwischen den Anfängen um den Drachenbeinthron & den neuen Geschichten in Osten Ard. Ein Lesegenuss vom Feinsten!

Kritisch (6):
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Nicht als Einstieg nach Osten Ard geeignet. Für Williams-Fans und Liebhaber großer Schlachten aber gut zu lesen.

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Inhaltsangabe zu "Das Herz der verlorenen Dinge"

»Das Herz der verlorenen Dinge« bietet für alle neuen Leser den Einstieg in die Welt von Osten Ard. Er setzt an am Ende des letzten Bandes von »Das Geheimnis der Großen Schwerter« und eröffnet einen neuen Zyklus voll tödlicher Abgründe und Intrigen dreißig Jahre in der Zukunft.

Tad Williams’ Antwort auf George R. R. Martins »Game of Thrones«

Osten Ard steht erneut am Scheideweg. König Simons und Herzog Isgrimnurs Kriegern ist es gelungen, das Elbenvolk zurück in ihre Hochburg in den Bergen zu drängen. Der Krieg scheint vorbei, aber das Töten dauert an. Die Sterblichen begnügen sich nicht mit ihrem Sieg, sie trachten danach, das Volk der Nornen gänzlich auszulöschen. Da verbreitet sich die Kunde, dass die uralte Nornenkönigin Utuk’ku gar nicht tot ist, sondern nur in einem todesähnlichen Schlaf liegt, von dem sie zurückkehren wird ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783608961447
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:380 Seiten
Verlag:Klett-Cotta
Erscheinungsdatum:11.03.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 22.05.2017 bei Der Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Kaitos avatar
    Kaitovor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Nicht als Einstieg nach Osten Ard geeignet. Für Williams-Fans und Liebhaber großer Schlachten aber gut zu lesen.
    Nicht zum Einstieg geeignet. Für Fans großer Schlachten aber gut zu lesen.

    In „Das Herz der verlorenen Dinge“ kehrt Tad Williams in seine Fantasywelt Osten Ard zurück.
    Der Band greift die Ereignisse der „Großen Schwerter“-Reihe auf, führt sie fort und soll für Neuleser ein Einstieg in die kommende Reihe „Die Hexenholzkrone“ sein.

    Um neuen Lesern einen besseren Einstieg zu ermöglichen, wird direkt vor Beginn der eigentlichen Geschichte auf den ausführlichen Glossar, einen ergänzenden Text über die Feenvölker und mehrere Karten am Ende des Buches hingewiesen. Der Glossar hilft zwar nur wenig, den Überblick über die vielen verschiedenen Figuren zu behalten, der Hinweis gleich zu Beginn hat mir aber gut gefallen.

    Die Story selbst konnte mich allerdings eher wenig überzeugen.
    Ein anderer Rezensent fasst das Buch so zusammen: „Zwei oder drei Völker, etwas Gerede, viele Namen und Begriffe, ein paar eingeschobene Kämpfe[…] Protagonisten ohne Tiefe und abschließend erledigt sich scheinbar alles von selbst.“
    Das Setting war glaubhaft und bildgewaltig beschrieben und auch der Schreibstil hat mir gut gefallen, das alles hat die Handlung aber nicht gerettet. Sieht man vom anhaltenden Kriegsgeplänkel, den wenig spannenden Beratungen innerhalb der jeweiligen Parteien und einzelnen persönlichen Tragödien ab, passiert im Buch nicht sehr viel. Der titelgebende Gegenstand taucht nur zweimal ganz kurz auf und hat für die Handlung keinerlei Nutzen.

    Ich hatte mit Osten Ard bisher nicht das Vergnügen, bin aber der Meinung, dass dieses Buch für sich genommen nicht als Einstieg geeignet ist. Man sollte tatsächlich mit der ursprünglichen Reihe beginnen. Und genau das werde ich tun und dann sehen, ob Tad Wiliams’ Welt etwas für mich ist.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Endlich zuhause! :)
    Endlich zuhause! Osten Ard hat mich wieder!

    Eigentlich sollte Frieden in Osten Ard herrschen. Doch die wenigen Elben, die noch leben, werden immer weiter in den eisigen Norden der riesigen Lande gedrängt. Die Anführer der Sterblichen scheinen nicht eher zu ruhen, bis sie die Nornen endgültig vernichtet haben. Eine Schlacht auf Leben und Tod beginnt. (Klappentext)


    Über 20 Jahre habe ich darauf gewartet, daß Tad Williams nach Osten Ard zurückkehrt! Geplant war das eigentlich nicht, aber er hatte nun doch endlich ein Einsehen mit seinen Fans und legt nun noch mal richtig los. Mich als absoluten Osten Ard Fan freut das natürlich ungemein und daher an dieser Stelle ein ganz dickes DANKE! an Tad Williams! You're the best!


    Was hatte ich für Erwartungen an dieses Buch! Schon in dem Moment als ich erfuhr, daß Tad Williams nach Osten Ard zurückkehren möchte, machten sich leise Zweifel in mir breit ... "Wird Tad es schaffen die einzigartige Atmosphäre der Osten Ard Saga zurückzubringen?" - "Wie wird er die neuen Geschichten in die Saga integrieren?" ... Fragen über Fragen ... und banges Hoffen ...


    Ich greife mir hier jetzt einmal ausnahmsweise voraus und sage - er hat es geschafft! Meine Zweifel wurden restlos beseitigt! Schon die ersten Minuten des Lesens haben mir diesen wohligen Schauer von "zuhause sein" beschert!


    Das Buch fungiert meines Erachtens nach als Bindeglied zwischen der "alten" Osten Ard Saga und den ganz neuen Romanen, dessen erster Band "Die Hexenholzkrone - Der letzte König von Osten Ard 1" im September 2017 bei Klett-Cotta erscheinen wird.


    Erzählt werden die Geschichte und Vorkommnisse nach dem Tod des Sturmkönigs Ineluki. Die Nornen sind auf der Flucht nach Nakkiga, ihrer Heimatburg im Norden, und werden von Herzog Isgrimnur und seinen Truppen gnadenlos gejagt.


    Dabei teilt sich der Roman in zwei Teile auf - zum einen wird die Belagerung Nakkigas aus der Sicht des Herzogs und der Rimmersgarder Truppen erzählt, zum anderen aus der Sicht der Nornen. Ich halte das für einen extrem cleveren Schachzug, denn so gibt uns Tad Williams einen Einblick in die Sicht der Nornen, in ihre Lebensweise und Traditionen. Das kam in den alten Osten Ard Büchern nur sehr knapp zur Sprache. Umso mehr habe ich mich an dieser Stelle gefreut!


    Allgemein hat es Tad Williams geschafft, daß sich der geneigte Osten Ard Fan sofort zuhause fühlt. Kein Fremdeln ... nichts ... man ist sofort wieder in der Atmosphäre der ersten Romane gefangen. Toll! So was schafft auch nur ein Tad Williams!


    An dieser Stelle werde ich meine - zugegebenermassen - recht kurze Rezension auch beschliessen. Ihr habt sicher schon gemerkt - ich bin ein absoluter Tad Williams Fan! Und bevor ich mich hier in Lobpreisungen ergehe ... Stop! ;)


    Liebe Freunde von Osten Ard - aber auch liebe "Neu-Osten-Ardler" - Osten Ard und seine grossartigen Charaktere sind wieder da! Greift Euch das Buch und verbringt einige schöne Lesestunden in dieser einzigartigen Welt! Es lohnt sich! Dauert es noch lange bis September? ;)

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    Giselle74s avatar
    Giselle74vor einem Jahr
    Zurück in Osten Ard

    Zurück in Osten Ard nach so langer Zeit. Ich konnte es kaum erwarten, dieses Buch zu lesen. Endlich ein Wiedersehen mit all den vertrauten, geliebten Bewohnern, endlich erfahren, was aus ihnen geworden ist.

    Und so kommen wir gleich zu dem weniger schönen Part der Rezension. Das Wiedersehen fällt weitestgehend aus. Kein Simon, keine Miriamel, kein Binabik. Nachdem ich das begriffen hatte, war ich zunächst wirklich tief enttäuscht, war das doch der Hauptgrund, warum ich das Buch unbedingt hatte lesen wollen. Stattdessen gibt es Kälte, Eis, Herzog Isgrimnur (immerhin) und die Nornen. Ziemlich viele Nornen sogar und, was wirklich neu ist, Einblick in ihre Gefühlswelt, ihre Träume, ihre Beweggründe.

    Und nachdem mir klar wurde, dass man natürlich nach zwanzig Jahren Pause nicht einfach da weiter machen kann, wo man ursprünglich aufgehört hat und dieser Band somit als Brückenband zwischen dem alten Teil und der neuen noch zu schreibenden Reihe aufzufassen ist, da konnte ich mich endlich auf die Geschichte einlassen.

    Nach dem großen Kampf um den Hochhorst verfolgt Isgrimnur nun also versprengte Nornentrupps bis vor die Tore ihrer eigenen Stadt hoch im Norden. Das ist im Grunde der gesamte Inhalt. Es gibt ein Kämpfchen hier und ein bißchen Nornenzauber da, aber das gesamte Buch spielt ausschließlich im Norden. Neu ist nur, dass nun also auch die Nornen selbst zu Wort kommen, man Einblick erhält in ihre streng nach Kasten sortierte Lebensweise. Damit werden sie in ihrem Handeln verständlicher und "menschlicher".

    Ich muss gestehen, ohne die zu erwartende neue Reihe um Osten Ard hätte ich dieses Buch als echte Frechheit empfunden. Und ich bin mir immer noch nicht sicher, ob man den Inhalt nicht in den ersten Band hätte integrieren können, ob es wirklich nötig war, eine Vorgeschichte als eigenständiges Buch zu konzipieren. Einträglicher ist es sicherlich. Das es aber auch riskant ist, war wohl zumindest dem Verlag klar, denn sonst hätte es vielleicht einen kürzeren Einblick in die Fortsetzung gegeben.

    Alles in allem also ein gut geschriebenes Buch, das seine zugegeben immens hohen Erwartungen nicht erfüllt, erfüllen kann, aber Hoffnung macht auf eine neue Buchreihe in Osten Ard. Eine Brücke zwischen alter und neuer Erzählung. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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    S
    Streiflichtvor einem Jahr
    Wunderbar!

    Tad Williams begeistert mich immer wieder aufs Neue! Seit ich damals "Der Blumenkrieg" als erstes seiner Bücher gelesen habe, bin ich Fan und freue mich immer wieder auf seinen Werke. Das Lesen ist einfach ein Genuss und entführt in ferne, unbekannten Welten, die es zu entdecken gilt. Dabei schafft der Autor es, den Leser so mitzunehmen, dass man ganz nah am Geschehen dran ist und sich in der jeweiligen Geschichte geradezu verliert. Einfach nur genial!
    Anfangs ist es etwas schwierig, in das Geschehen hinein zu kommen, da die vielen verschiedenen Namen etwas verwirrend sind und man sie sich alle erst merken und in einen Zusammenhang bringen muss. Dann aber beginnt ein spannendes Abenteuer mit ungewissem Ausgang.
    Die Figuren sind getailreich "gezeichnet" und sorgen beim Leser für viele Emotionen. Dem Meister ist hier wieder ein Meisterwerk gelungen!

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    G
    Gisevor einem Jahr
    Keinen Zugang zur Geschichte gefunden

    Osten Ard steht erneut am Scheideweg. Obwohl der Krieg vorbei scheint zwischen den Nornen und den Elben, gehen die Kämpfe weiter. - Dieses Buch steht in Zusammenhang mit einer weiteren Reihe von Tad Williams, „Das Geheimnis der Großen Schwerter“, und soll auch neuen Lesern den Einstieg in die Welt Osten Ards ermöglichen. Dies war für mich der Schlüsselreiz, dieses Buch zu lesen, denn gut gemachte Fantasy-Reihen lese ich gerne, kenne jedoch diese Reihe von Tad Williams bisher noch nicht.

    Leider aber habe ich überhaupt keinen Zugang zu dieser Geschichte gefunden: Ich bin im Dickicht der handelnden Personen und der vorangegangenen Handlungen kläglich untergegangen. Zwar gibt es eine kurze Zusammenfassung zu den Mythen, die das Grundgerüst zu dieser Geschichte bilden, sowie ein Glossar über die Personen, Orte, Wesen, Dinge und Wörter, die das Lesen erleichtern sollen. Dennoch hätte ich viel zu oft nachschlagen müssen, um mich wirklich hier zurechtfinden zu können. Nach 60 Seiten qualvoller Lektüre gelingt es mir trotzdem nicht wiederzugeben, was ich hier gelesen habe, und deshalb habe ich das Buch entnervt abgebrochen.

    Für Liebhaber der „Schwerter-Reihe“ mag das Buch wohl eine gute Ergänzung zu den bisherigen Erzählungen sein, für Neueinsteiger ist es m.E. völlig ungeeignet. Hier verspricht der Klappentext eindeutig was völlig Falsches.

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    rinochkavor einem Jahr
    Perfekt


    "Das Herz der verlorenen Dinge" setzt am Ende der "Das Geheimnis der Großen Schwerter"-Trilogie, die übrigens sehr zu empfehlen ist. 
    Nach den Ereignissen, die in "Engelsturm" geschehen sind, befinden sich die übrig gebliebenen Nornen auf der Flucht. Herzog Isgrimnur und seine Krieger verfolgen die Nornen und möchten das alte Volk vernichten, damit sie die Menschen nie mehr angreifen können. 
    Ich bin von dem Buch begeistert. Es ist sehr spannend geschrieben, sodass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen konnte und habe es in einem Rutsch durchgelesen. 
    Es ist nicht so episch wie die anderen "Osten Ard"-Bücher, es gibt viel weniger Protagonisten und weniger Handlungsstränge, die vorhandenen Stränge sind aber ausreichend, um die Geschichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln (aus der Sicht der Menschen und aus der Sicht der Nornen) zu betrachten. Ich fand es toll, dass Tad Williams in diesem Band auch die Sicht der Nornen darstellt, es war sehr interessant mehr über die Nornen und über ihre Sozialstruktur zu erfahren. 
    Die Protagonisten waren mir alle sehr sympathisch, obwohl sie sehr unterschiedlich sind. 
    "Das Herz der verlorenen Dinge" ist ein Zwischenband und ist u.a. auch dafür da, um die Neueinsteiger in die Welt des Osten Ards einzuführen. Es soll also möglich sein, das Buch zu lesen ohne die anderen "Osten Ard"-Bücher gelesen zu haben. Ich würde aber trotzdem empfehlen, zuerst die "Das Geheimnis der Großen Schwerter"-Trilogie zu lesen.

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    monsters avatar
    monstervor einem Jahr
    perfekter Zwischenband

    Es ist bereits über 10 Jahre her, dass meine Mutter mir die vier Teile von Osten-Ard in die Hand gedrückt hatte und ich zum ersten Mal etwas von Tad Williams gelesen habe. Ich lese sehr viele Fantasyromane und diese Bücher gehören bis heute zu meinen Lieblingsbüchern. Jetzt geht es also weiter mit dieser Reihe.
    Den Anfang macht das Buch "Das Herz der verlorenen Dinge". Das Cover ist vielversprechend und Tad Williams lässt neben neuen Charakteren auch bekannte Gesichter agieren, wie z.B. Sludig und Isgrimnur. Und er gibt den Nornen diesmal sehr viel Raum, so dass man überrascht ist, dass sie gar nicht als die grauenhaften "Monster" rüber kommen, sondern ein geplagtes Volk, welches ums nackte Überleben kämpft. Es ist eine Art Kriegsbericht. Nach dem großen Finale im Engelsturm sind die Nornen auf der Flucht und die Rimmersmänner versuchen die letzen von ihnen endgültig auszulöschen. Tatsächlich taten sie mir bald leid und ich war versucht zu denken, dass sie nicht alle sterben sollten.

    Tad Williams schreibt gewohnt routiniert und facettenreich, gibt den Darstellern Tiefe und Charakter. Etwas schade war, dass es nur drei Handlungsstränge gab und weder Binabik noch Simon darin vorkamen. Aber dafür ist das Buch auch einfach zu dünn. Deshalb muss ich mich auf den Herbst vertrösten, wenn es richtig losgeht mit der "Hexenholzkrone".

    Guter Zwischenband. Für Fans ein Muss.

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    T
    Tara01092012vor einem Jahr
    Ein Meisterwerk

    Mit dieser Reihe wurde ein Meisterwerk in der Fantasywelt erschaffen... aber ich habe auch nichts anderes erwartet...
    Sehr spannend fing das Buch an und diese Spannung hielt nicht nur das gesamte Buch über an, sondern sie wurde von Seite zu Seite mehr.

    Die Charaktere sind so herrlich bildhaft dargestellt, stellenweise hab ich echt vergessen, dass ich lese, denn ich hatte sie wie bei einem Film vor Augen.

    Stellenweise sind die Formulierungen recht seltsam und gewöhnungsbedürftig, trotzdem konnte ich das Buch nicht aus den Händen legen.
    Ein Buch, das ich nicht unter die einfach zu lesenden Fantasyromane einreihen würde, jedoch flüssig und flott zu lesen ist.

    Alles in allem ein Muss für jeden Fantasyliebhaber und somit hat das Buch einen Ehrenplatz in meinem Regal!

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    scottish_folds avatar
    scottish_foldvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr schöne Geschichte; leider etwas kurz und oberflächlich.
    Sehr schöne Geschichte; leider etwas kurz und oberflächlich.

    Der Titel und das Cover sehen nach einem typischen Fantasy-Roman aus; schön düsterer Hintergrund und ein hübsch glänzendes Schmuckstück im Mittelpunkt. Verwirrend war nur, dass das erwähnte "Herz der verlorenen Dinge" im Buch nur kurz auftaucht und nicht wirklich eine Rolle spielt, heißt die Geschichte wäre ohne es keine Andere. Vielmehr denke ich, dass der Titel metaphorisch gemeint sein soll. Daran ist schon eine gewisse Abgrenzung zu anderen Büchern zu erkennen. Eine weitere Besonderheit ist, dass hilfreiche Erklärungen zu den historischen Hintergründen in diesem Buch nach der eigentlichen Geschichte, aber noch vor dem Glossar kommen. Die Landkarten hingegen sind direkt nach dem Glossar zu finden. Da ich das Buch von vorn zu lesen begonnen habe und auch kein Blick auf das Glossar, was im Allgemeinen gern mal Spoiler enthält, geworfen habe, fehlten mir natürlich eben jene Informationen. Daher kam ich anfangs auch schlecht in das Buch hinein. Ich sollte auch erwähnen, dass ich die Vorgänger des Buches nicht kenne.

    Die Geschichte beginnt mit dem Ende eines Krieges und der Verfolgung der letzten Nornen durch Herzog Isgrimnur. Leider fehlen hier denen, die erst mit diesem Buch einsteigen die Zusammenhänge. Diese werden erst im Laufe der Geschichte klar. Selbst im weiteren Verlauf des Buches hatte ich Schwierigkeiten die Handlung zu verstehen, da Hintergrundinformationen und Zusammenhänge fehlten, die sich mir erst im späteren Verlauf erschlossen. Aber sobald alle Zusammenhänge klar waren (was leider erst nach etwas mehr als der Hälfte der Fall war), ließ sich das Buch flüssig lesen und war auch recht spannend.

    Der Schreibstil ist generell schön und flüssig lesbar; leider treten in der Mitte des Buches merkwürdig formulierte Sätze auf. Hier klingt es, als habe die Übersetzerin versucht sich so dicht wie möglich am Original zu halten. Diese wenigen Sätze sind zwar grammatikalisch korrekt, passen aber nicht zum Rest des Buches und behindern den Lesefluss. Konkret meine ich etwas, wie das Auftauchen eines Satzes mit drei oder mehr Nebensätzen zwischen zwei kurzen Dialogen.

    Sehr gut gefallen haben mir die verschiedenen Blickwinkel, aus denen die Geschichte erzählt wurde. Damit einher geht auch die gelungene Darstellung eines solchen Kriegszuges. Tad Williams verzichtet in diesem Buch auf die Darstellung gloreicher Schlachten und konzentriert sich mehr auf die ernüchternde Realität. Beide Parteien sind des Krieges müde, aber die Kämpfe dauern an. Sehr schön wird hier beschrieben, wie die sinnlose Zerstörung des Krieges allein durch Rache, Angst und fehlendes Verständnis aufrechterhalten wird.

    Allerdings gibt es auch einige Sachen, die mir nicht gefallen haben. Die Landschaften werden, wenn überhaupt, nur sehr knapp beschrieben. Auf eine schön beschriebene Szenerie wie in anderen Fantasy-Romanen wartet man hier vergeblich. Zudem ist die Handlung wirklich sehr knapp und informative Hintergründe werden nur kurz erwähnt und nicht näher erläutert. Zu den einzelnen Personen wird nur sehr wenig bis nahezu nichts erklärt. Dadurch erscheinen, bis auf ein paar Wenige, alle Personen wie Statisten. Auch ist mir in diesem Buch die Handlung zu knapp, da ich von einem kompletten Buch mehr erwartet hätte, als nur von der Flucht der Nornen zu lesen. Zudem gibt es fast keine großartigen Wendungen, die den Leser überraschen. Daher wirkt das ganze Buch irgendwie oberflächlich.

    Alles in Allem ist es aber eine schön geschriebene, spannende Geschichte. Leider ist das Buch sehr kurz, aber macht auf jeden Fall Lust die anderen Bücher um Osten Ard zu lesen. Tad Williams begeistert hier mit interessanten Ideen und deren Konsequenter Umsetzung im Buch; zum Beispiel die gesellschaftliche Struktur der Nornen, um nur Eine zu nennen. Auch driftet dieses Buch nicht zu sehr in Fantasy-Klischees ab, wie es bei manchen anderen Autoren der Fall ist.

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    Widmar-Puhls avatar
    Widmar-Puhlvor einem Jahr
    Kurzmeinung: "Das Herz der verlorenen Dinge" ist ein philosophisch und psychologisch kluges Buch, spannend und elegant geschrieben."
    Großes Comeback der Saga von Osten Ard

    Bei Sauwetter und Erkältung hält nichts die Seele besser aufrecht als als so ein Buch wie "Das Herz der verlorenen Dinge" von Tad Williams. Der Autor bekennt freimütig, dass sein großes Vorbild "Der Herr der Ringe" war, und so konnte er auch keinen besseren deutschen Verlag finden als die Hobbit Presse bei Clett-Cotta in Stuttgart. Der 60jährige Kalifornier war wohl der erfolgreichste "Schüler" Tolkiens und hat sein Meisterstück mit der vierbändigen Saga von Osten Ard vorgelegt, die in deutscher Übersetzung erstmals 1988 bis 1993 erschien. Auf die Taschenbuchausgabe (mit Ebook-Version) der ersten 4 Bände "Der Drachenbeinthron", "Der Abschiedsstein", "Die Nornenkönigin" und "Der Engelsturm" folgt nun die Rückkehr in die phantastische Welt des Kontinents Osten Ard. "Das Herz der verlorenen Dinge" erzählt die Geschichte uralter und unerbittlicher Kämpfe, Intrigen und Abgründe zwischen Menschen und nichtmenschlichen Wesen weiter, nachdem diese einen blutigen Eroberungskrieg verloren haben. Die Krieger von König Simon und Herzog Isgrimnur verfolgen versprengte Trupps vom Elbenvolk der Nornen und belagern deren letzten Rückzugsort in den Bergen des Nordens. Die Menschen wollen den Urhebern der Gemetzel keine Gelegenheit mehr geben, je wieder Krieg zu führen, die Nornen dagegen kämpfen mit dem Rücken zur Wand ums Überleben. 

    So weit, so ungut die ewige Geschichte vom Kampf zwischen Gut und Böse - nur dass Gut und Böse auf beiden Seiten zu finden sind, ebenso wie Sympathieträger und Feindbilder, Helden, Feiglinge, Verräter und Rassisten. Diese Tatsache macht aus einem Märchen das Spiegelbild menschlicher Unzulänglichkeiten schlechthin. So komplex und vielschichtig die Völker der Erde, so komplex und vielschichtig hat Williams auch den erfundenen Kontinent Osten Ard und dessen Bewohner beschrieben. Inhaltsangaben will ich hier nicht einfach wiederholen, sie finden sich für Neueinsteiger und alte Fans von Osten Ard im Vorwort und in mehreren Anhängen reichlich.

    Besondere Hinweise haben aber der spannende Aufbau, das Ensemble der Charaktere und Völker sowie die unterschiedlichen Ebenen der Handlung verdient. Durchaus reale Vorbilder haben die fiktiven Menschenvölker der "Sterblichen": Erkynländer, die der Autor ähnlich wie klassische Engländer des Mittellters modelliert. Im ersten Band es neuen Zyklus spielen die Rimmensgarder Nordmänner die Hauptrolle, die an Winkinger erinneren. Hinzu kommen das Reitervolk der Hernestyri, die römisch-byzantinisch wirkenden Nabannai, die dunkelhäutigen Wranna aus den tropischen Sümpfen und das Steppenvolk des Thrithing.  Die nicht-menschlichen Quanuc erinnern an die Trolle und Zwerge unserer Märchen und kommen sowohl als Riesen als auch in anderen Gestalten vor. Sie sind mehr oder weniger intelligent und spiegeln das Spektrum exotischer Naturvölker wieder. Die großen Gegenspieler der "Sterblichen" aber sind die "Unsterblichen".

    Die Geschwistervölker der Sithi und Nornen sind eigentlich nur extrem langlebig und untereinander zerstritten bis verfeindet. Diese Feenwesen werden viele Jahrtausende alt, und im Großen Ganzen kann man sagen: Die Sithi, mit golfarbener Haut und weißen Haaren, sind eher Verbündete der Sterblichen. Die Nornen (den Namen kennen wir aus der Edda  und aus Wagners Ring des Nibelungen als "Schicksalsschwestern" der Götter) aber hassen die Menschen und wollen sie ausrotten. Nun, diese Gefühle basieren durchaus auf Gegenseitigkeit. Umso spannender, dass Williams nicht nur abwechselnd aus der Perspektive der Nornen und der Menschen erzählt, sondern quasi in neutraler Position eine Chronistin der Sithi über die Ereignisse berichten lässt. Besonders sie formuliert häufig zeitlos aktuelle Fragen, die auch in Zeiten von "Fake News" zum Nachdenken anregen:

    "Die Ungewissheit jener Tage brachte auch viele Geschichten und Gerüchte hervor, die bis heute umgehen und die Arbeit einer einfachen Chronistin unendlich erschweren. In solchen Zeiten ist die Wahrheit immer schwer fassbar. Man könnte sogar sagen, wenn die Königin schläft, gibt es plötzlich viele Wahrheiten... In ihrer Abwesenheit sind Tatsachen nicht mehr verlässlich." Man ersetze die Königin des Märchens durch das Vertrauen in Demokratie und Rechtsstaat - und schon lässt sich dieses Buch auch sehr modern deuten und ist keine Flucht mehr aus einer hässlichen Wirklichkeit.

    "Das Herz der verlorenen Dinge" ist ein uralter Talisman, ein kostbares Amulett, das von Generation zu Generation unter den Großmeistern des Nornen-Ordens der Bauleute vererbt wird. Es symbilisiert sowohl das verlorene Paradies der Nornen aus der Zeit vor der Trennung von den Sithi als auch eine Vision von einer künftigen, gemeinsamen Zuflucht mit den Sithi. 

    Es wäre übertrieben, Nornen und Sithi einfach als schwarze und weiße Magier abzutun; aber sie haben besondere Fähigkeiten, ungewöhnliche Macht durch Kenntnise der Natur und der Psyche. Sie sind so etwas wie Tolkiens Elfen - erweitert um das Spektrum asiatischer Kampfsportler. Ihre Schwäche liegt in einem extrem durchritualisierten Kastenwesen mit sehr starren Traditionen - ein massives Gegengewicht zu jener Kreativität, die sie sonst verkörpern. Elemente einer faszinierenden Hochkultur stehen hier in brutalem Kontrast zu einer lähmenden, grausamen Bürokratie religiösen Zuschnitts. - Na, und dass auch Menschen keine Intrige auslassen, ist ja hinlänglich bekannt.

    Für mich ist der faszinierendste Aspekt der Saga, die hier wieder auflebt, die Diskussion von Identität und Anderssein, Krieg und Frieden. "Das Herz der verlorenen Dinge" ist ein philosophisch und psychologisch kluges Buch, geschrieben in einer spannenden, eleganten Sprache, die niemals ermüdet: ein echter Pageturner. 

    Ich kenne Tolkien, bin aber Neuling in Sachen Tad Williams. Das Ergebnis dieser Lektüre war Genuss ohne Reue. Es hat sich gelohnt, sich auf diesen Autor einzulassen, auch wenn der Werberummel um den Roman manchmal lauter ist als das Schlachtegetöse darin. Schon für August ist der nächste Band geplant, "Die Hexenholzkrone", und im Oktober kommt Tad Williams auf Lesereise nach Deutschland. Der Tanz um dieses goldene Kalb dürfte viel Aufmerksamkeit von anderen Büchern abziehen, die auch etwas verdient hätten.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    TanjaMaFis avatar

    Komm mit in die Welt von Osten Ard!

    Mit seiner Reihe "Das Geheimnis der Großen Schwerter" hat Tad Williams ein faszinierendes und detailreiches Fantasyepos geschaffen - nicht ohne Grund wurde er schon als "Tolkien des 21. Jahrhunderts" bezeichnet. Nun geht mit "Das Herz der verlorenen Dinge" die Saga voller Intrigen und Gefahren aus der Welt von Osten Ard weiter.

    Ganz egal ob ihr absolute Tad Williams Kenner seid oder die Welt von Osten Ard, ihre Bewohner und deren Ränkespiele erst noch kennenlernen möchtet, mit "Das Herz der verlorenen Dinge" und unserer Leserunde kommt ihr garantiert auf eure Kosten. 

    Mehr zum Inhalt
    Osten Ard steht erneut am Scheideweg. Die Nornen, alte Feinde, die lange still gehalten hatten, bereiten sich darauf vor, das Land, das ihnen einst gehörte, zurückzuholen. König Simons und Herzog Isgrimnurs Kriegern gelingt es, das Elbenvolk zurück in ihre Hochburg in den Bergen zu drängen. Der Krieg scheint vorbei, aber das Töten dauert an. Die Sterblichen begnügen sich nicht mit ihrem Sieg, sie trachten danach, das Volk der Nornen gänzlich auszulöschen. Da verbreitet sich die Kunde, dass die uralte Nornenkönigin Utuk’ku gar nicht tot ist sondern in einem todesähnlichen Schlaf liegt, von dem sie zurückkehren wird …

    Neugierig geworden? Dann geht es hier zur Leseprobe!

    Mehr zum Autor
    Tad Williams ist ein amerikanischer Schriftsteller, der besonders im Bereich der Fantasyliteratur aktiv ist. Seine Buchreihen "Otherworld", "Shadowmarch" und "Das Geheimnis der großen Schwerter" gelten als drei der einflussreichsten Reihen auf andere Autoren unserer Zeit. Mit seiner Familie lebt er in den Bergen von Santa Cruz in einem schönen und doch etwas seltsamen Haus.

    Gemeinsam mit Klett-Cotta vergeben wir 20 Exemplare von "Das Herz der verlorenen Dinge" unter allen, die sich bis zum 12.03.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* bewerben und folgende Frage beantworten:

    Was ist euer Lieblingsfantasybuch und warum habt ihr euch gerade dafür entschieden?

    Ich drücke euch die Daumen!

    Aufgepasst!

    Die Saga um Osten Ard geht weiter! Unter allen, die bis zum 18.04. eine Rezension zu "Das Herz der verlorenen Dinge" posten, verlosen wir außerdem 5 Reihen-Abos zu Tad Williams neuer Reihe aus dem Klett-Cotta Verlag!
    Mehr zu Tad Williams und seinen Büchern findet ihr übrigens auch auf unserer großen Tad Williams-Aktionsseite!



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    Pressestimmen

    »So ist die Erzählung um eine kleine Armee menschlicher Kämpfer, die den letzten versprengten Normen auf den Fersen ist, um sie endgültig auszulöschen, mit das Beste, was Williams je zu Papier gebracht hat. Gelungener hätte die Rückkehr nach Osten Ard kaum ausfallen können, was die Vorfreude auf die kommenden Bände nur erhöht. Auf die gewährt »Das Herz der verlorenen Dinge« im Anhang sogar noch einen kleinen Vorgeschmack.«
    Arnulf Woock, Games Orbit, Juli 2017

    »Wer dunkle Nächte voller Schrecken liebt und einen Norden, der so grausig ist, dass man die Sehnsucht nach einem warmen Kaminfeuer und einer festen Burg kaum aushält, der kommt im neuen Mini-Epos von Superstar Tad Williams voll auf seine Kosten. Nach über 20 Jahren kehrt Williams mit diesem Juwel in sein Fantasy-Reich Osten Ard zurück.«
    Angela Wittmann, Brigitte, Juli 2017

    »Tad Williams stellt sein Talent als begnadeter Geschichtenerzähler ein weiteres Mal unter Beweis, und es wird wohl niemanden geben, der nach dem Lesen von "Das Herz der verlorenen Dinge" nicht auch zu "Die Hexenholzkrone" greifen wird ... Um Tad Williams wird 2017 und auch in den folgenden Jahren kein ernsthafter Fantasy-Fan herumkommen. Die Rückkehr nach Osten Ard ist triumphal gelungen.«
    Daniel Bauerfeld, Nautilus, 12.04.2017

    »Nach einer zwanzigjährigen Pause legt Tad Williams in diesem aufregenden, absolut vollkommenen Mini-Epos den Grundstein für eine neue Geschichte in seiner alten Welt Osten Ard.«
    Jamie Buxton, Daily Mail, 29.12.2016

    »Dass Tad Williams selbst diesen kleinen Schmöker, der als ein Brückenelement zu einer neuen Trilogie dient, in ein Juwel verwandelt hat, spricht nicht nur für seine Fähigkeiten als Fantasyautor, sondern auch für die Zeitlosigkeit von Osten Ard - ein großartiges, alle Sinne umfassendes Reich, das es wert ist, nach all den Jahren zurückzukehren."
    Jason Heller, NPR, 05.01.2017

    »Das Herz der verlorenen Dinge fühlt sich an wie ein lange verlorener Epilog zu der Trilogie - Williams schreibt, als hätte er Osten Ard nie verlassen.«
    B&N Sci-Fi Fantasy Blog

    »Tad Williams ist ein großer Erzähler und seine Osten Ard-Bücher sind sein Meisterwerk. Williams' Rückkehr nach Osten Ard ist ebenso fesselnd und tiefgründig wie seine erste Trilogie. Nun erzählt er die Geschichte weiter mit der Eleganz und der Erfahrenheit eines Autors in Bestform.«
    Brandon Sanderson, New York Times-Bestseller Autor von »Kinder des Nebels«

    Lange erwartet – Tad Williams’ neues Epos aus Osten Ard

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