Tad Williams Das Herz der verlorenen Dinge

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Inhaltsangabe zu „Das Herz der verlorenen Dinge“ von Tad Williams

»Das Herz der verlorenen Dinge« bietet für alle neuen Leser den Einstieg in die Welt von Osten Ard. Er setzt an am Ende des letzten Bandes von »Das Geheimnis der Großen Schwerter« und eröffnet einen neuen Zyklus voll tödlicher Abgründe und Intrigen dreißig Jahre in der Zukunft. Tad Williams’ Antwort auf George R. R. Martins »Game of Thrones« Osten Ard steht erneut am Scheideweg. König Simons und Herzog Isgrimnurs Kriegern ist es gelungen, das Elbenvolk zurück in ihre Hochburg in den Bergen zu drängen. Der Krieg scheint vorbei, aber das Töten dauert an. Die Sterblichen begnügen sich nicht mit ihrem Sieg, sie trachten danach, das Volk der Nornen gänzlich auszulöschen. Da verbreitet sich die Kunde, dass die uralte Nornenkönigin Utuk’ku gar nicht tot ist, sondern nur in einem todesähnlichen Schlaf liegt, von dem sie zurückkehren wird ...

Wundervolle Wiederkehr nach Osten Ard. Einfach bezaubernd nur ein wenig kurz!

— Schmonie
Schmonie

Sehr schöne Geschichte; leider etwas kurz und oberflächlich.

— scottish_fold
scottish_fold

"Das Herz der verlorenen Dinge" ist ein philosophisch und psychologisch kluges Buch, spannend und elegant geschrieben."

— Widmar-Puhl
Widmar-Puhl

Sehr schön

— Bjjordison
Bjjordison

Eine schöne Rückkehr nach Osten Ard, die Lust auf die neue Reihe macht. Auch wenn etwas weniger Krieg schön gewesen wäre.

— LunasLeseecke
LunasLeseecke

Nicht mein Buch!

— Florian850
Florian850

Nicht unbedingt für Neueinsteiger zu empfehlen, aber ansonsten ein wirklich großes Fantasyeposstart.

— Buchina
Buchina

Tolle Welt, tolle Fantasy, aber als Neueinsteiger nicht einfach, in die Welt von Osten Ard einzutauchen.

— lexana
lexana

Wiedereinstieg mit Längen

— laraelaina
laraelaina

Für Neueinsteiger nur bedingt empfehlenswert. Mir als Neuling fiel der Einstieg sehr schwer. Gegen Ende konnte es doch noch überzeugen.

— callunaful
callunaful

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  • perfekter Zwischenband

    Das Herz der verlorenen Dinge
    monster

    monster

    16. May 2017 um 15:36

    Es ist bereits über 10 Jahre her, dass meine Mutter mir die vier Teile von Osten-Ard in die Hand gedrückt hatte und ich zum ersten Mal etwas von Tad Williams gelesen habe. Ich lese sehr viele Fantasyromane und diese Bücher gehören bis heute zu meinen Lieblingsbüchern. Jetzt geht es also weiter mit dieser Reihe. Den Anfang macht das Buch "Das Herz der verlorenen Dinge". Das Cover ist vielversprechend und Tad Williams lässt neben neuen Charakteren auch bekannte Gesichter agieren, wie z.B. Sludig und Isgrimnur. Und er gibt den Nornen diesmal sehr viel Raum, so dass man überrascht ist, dass sie gar nicht als die grauenhaften "Monster" rüber kommen, sondern ein geplagtes Volk, welches ums nackte Überleben kämpft. Es ist eine Art Kriegsbericht. Nach dem großen Finale im Engelsturm sind die Nornen auf der Flucht und die Rimmersmänner versuchen die letzen von ihnen endgültig auszulöschen. Tatsächlich taten sie mir bald leid und ich war versucht zu denken, dass sie nicht alle sterben sollten. Tad Williams schreibt gewohnt routiniert und facettenreich, gibt den Darstellern Tiefe und Charakter. Etwas schade war, dass es nur drei Handlungsstränge gab und weder Binabik noch Simon darin vorkamen. Aber dafür ist das Buch auch einfach zu dünn. Deshalb muss ich mich auf den Herbst vertrösten, wenn es richtig losgeht mit der "Hexenholzkrone". Guter Zwischenband. Für Fans ein Muss.

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  • Ein Meisterwerk

    Das Herz der verlorenen Dinge
    Tara01092012

    Tara01092012

    12. May 2017 um 13:49

    Mit dieser Reihe wurde ein Meisterwerk in der Fantasywelt erschaffen... aber ich habe auch nichts anderes erwartet... Sehr spannend fing das Buch an und diese Spannung hielt nicht nur das gesamte Buch über an, sondern sie wurde von Seite zu Seite mehr. Die Charaktere sind so herrlich bildhaft dargestellt, stellenweise hab ich echt vergessen, dass ich lese, denn ich hatte sie wie bei einem Film vor Augen. Stellenweise sind die Formulierungen recht seltsam und gewöhnungsbedürftig, trotzdem konnte ich das Buch nicht aus den Händen legen. Ein Buch, das ich nicht unter die einfach zu lesenden Fantasyromane einreihen würde, jedoch flüssig und flott zu lesen ist. Alles in allem ein Muss für jeden Fantasyliebhaber und somit hat das Buch einen Ehrenplatz in meinem Regal!

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  • Sehr schöne Geschichte; leider etwas kurz und oberflächlich.

    Das Herz der verlorenen Dinge
    scottish_fold

    scottish_fold

    12. May 2017 um 00:06

    Der Titel und das Cover sehen nach einem typischen Fantasy-Roman aus; schön düsterer Hintergrund und ein hübsch glänzendes Schmuckstück im Mittelpunkt. Verwirrend war nur, dass das erwähnte "Herz der verlorenen Dinge" im Buch nur kurz auftaucht und nicht wirklich eine Rolle spielt, heißt die Geschichte wäre ohne es keine Andere. Vielmehr denke ich, dass der Titel metaphorisch gemeint sein soll. Daran ist schon eine gewisse Abgrenzung zu anderen Büchern zu erkennen. Eine weitere Besonderheit ist, dass hilfreiche Erklärungen zu den historischen Hintergründen in diesem Buch nach der eigentlichen Geschichte, aber noch vor dem Glossar kommen. Die Landkarten hingegen sind direkt nach dem Glossar zu finden. Da ich das Buch von vorn zu lesen begonnen habe und auch kein Blick auf das Glossar, was im Allgemeinen gern mal Spoiler enthält, geworfen habe, fehlten mir natürlich eben jene Informationen. Daher kam ich anfangs auch schlecht in das Buch hinein. Ich sollte auch erwähnen, dass ich die Vorgänger des Buches nicht kenne. Die Geschichte beginnt mit dem Ende eines Krieges und der Verfolgung der letzten Nornen durch Herzog Isgrimnur. Leider fehlen hier denen, die erst mit diesem Buch einsteigen die Zusammenhänge. Diese werden erst im Laufe der Geschichte klar. Selbst im weiteren Verlauf des Buches hatte ich Schwierigkeiten die Handlung zu verstehen, da Hintergrundinformationen und Zusammenhänge fehlten, die sich mir erst im späteren Verlauf erschlossen. Aber sobald alle Zusammenhänge klar waren (was leider erst nach etwas mehr als der Hälfte der Fall war), ließ sich das Buch flüssig lesen und war auch recht spannend. Der Schreibstil ist generell schön und flüssig lesbar; leider treten in der Mitte des Buches merkwürdig formulierte Sätze auf. Hier klingt es, als habe die Übersetzerin versucht sich so dicht wie möglich am Original zu halten. Diese wenigen Sätze sind zwar grammatikalisch korrekt, passen aber nicht zum Rest des Buches und behindern den Lesefluss. Konkret meine ich etwas, wie das Auftauchen eines Satzes mit drei oder mehr Nebensätzen zwischen zwei kurzen Dialogen. Sehr gut gefallen haben mir die verschiedenen Blickwinkel, aus denen die Geschichte erzählt wurde. Damit einher geht auch die gelungene Darstellung eines solchen Kriegszuges. Tad Williams verzichtet in diesem Buch auf die Darstellung gloreicher Schlachten und konzentriert sich mehr auf die ernüchternde Realität. Beide Parteien sind des Krieges müde, aber die Kämpfe dauern an. Sehr schön wird hier beschrieben, wie die sinnlose Zerstörung des Krieges allein durch Rache, Angst und fehlendes Verständnis aufrechterhalten wird. Allerdings gibt es auch einige Sachen, die mir nicht gefallen haben. Die Landschaften werden, wenn überhaupt, nur sehr knapp beschrieben. Auf eine schön beschriebene Szenerie wie in anderen Fantasy-Romanen wartet man hier vergeblich. Zudem ist die Handlung wirklich sehr knapp und informative Hintergründe werden nur kurz erwähnt und nicht näher erläutert. Zu den einzelnen Personen wird nur sehr wenig bis nahezu nichts erklärt. Dadurch erscheinen, bis auf ein paar Wenige, alle Personen wie Statisten. Auch ist mir in diesem Buch die Handlung zu knapp, da ich von einem kompletten Buch mehr erwartet hätte, als nur von der Flucht der Nornen zu lesen. Zudem gibt es fast keine großartigen Wendungen, die den Leser überraschen. Daher wirkt das ganze Buch irgendwie oberflächlich. Alles in Allem ist es aber eine schön geschriebene, spannende Geschichte. Leider ist das Buch sehr kurz, aber macht auf jeden Fall Lust die anderen Bücher um Osten Ard zu lesen. Tad Williams begeistert hier mit interessanten Ideen und deren Konsequenter Umsetzung im Buch; zum Beispiel die gesellschaftliche Struktur der Nornen, um nur Eine zu nennen. Auch driftet dieses Buch nicht zu sehr in Fantasy-Klischees ab, wie es bei manchen anderen Autoren der Fall ist.

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  • Großes Comeback der Saga von Osten Ard

    Das Herz der verlorenen Dinge
    Widmar-Puhl

    Widmar-Puhl

    07. May 2017 um 16:44

    Bei Sauwetter und Erkältung hält nichts die Seele besser aufrecht als als so ein Buch wie "Das Herz der verlorenen Dinge" von Tad Williams. Der Autor bekennt freimütig, dass sein großes Vorbild "Der Herr der Ringe" war, und so konnte er auch keinen besseren deutschen Verlag finden als die Hobbit Presse bei Clett-Cotta in Stuttgart. Der 60jährige Kalifornier war wohl der erfolgreichste "Schüler" Tolkiens und hat sein Meisterstück mit der vierbändigen Saga von Osten Ard vorgelegt, die in deutscher Übersetzung erstmals 1988 bis 1993 erschien. Auf die Taschenbuchausgabe (mit Ebook-Version) der ersten 4 Bände "Der Drachenbeinthron", "Der Abschiedsstein", "Die Nornenkönigin" und "Der Engelsturm" folgt nun die Rückkehr in die phantastische Welt des Kontinents Osten Ard. "Das Herz der verlorenen Dinge" erzählt die Geschichte uralter und unerbittlicher Kämpfe, Intrigen und Abgründe zwischen Menschen und nichtmenschlichen Wesen weiter, nachdem diese einen blutigen Eroberungskrieg verloren haben. Die Krieger von König Simon und Herzog Isgrimnur verfolgen versprengte Trupps vom Elbenvolk der Nornen und belagern deren letzten Rückzugsort in den Bergen des Nordens. Die Menschen wollen den Urhebern der Gemetzel keine Gelegenheit mehr geben, je wieder Krieg zu führen, die Nornen dagegen kämpfen mit dem Rücken zur Wand ums Überleben.  So weit, so ungut die ewige Geschichte vom Kampf zwischen Gut und Böse - nur dass Gut und Böse auf beiden Seiten zu finden sind, ebenso wie Sympathieträger und Feindbilder, Helden, Feiglinge, Verräter und Rassisten. Diese Tatsache macht aus einem Märchen das Spiegelbild menschlicher Unzulänglichkeiten schlechthin. So komplex und vielschichtig die Völker der Erde, so komplex und vielschichtig hat Williams auch den erfundenen Kontinent Osten Ard und dessen Bewohner beschrieben. Inhaltsangaben will ich hier nicht einfach wiederholen, sie finden sich für Neueinsteiger und alte Fans von Osten Ard im Vorwort und in mehreren Anhängen reichlich. Besondere Hinweise haben aber der spannende Aufbau, das Ensemble der Charaktere und Völker sowie die unterschiedlichen Ebenen der Handlung verdient. Durchaus reale Vorbilder haben die fiktiven Menschenvölker der "Sterblichen": Erkynländer, die der Autor ähnlich wie klassische Engländer des Mittellters modelliert. Im ersten Band es neuen Zyklus spielen die Rimmensgarder Nordmänner die Hauptrolle, die an Winkinger erinneren. Hinzu kommen das Reitervolk der Hernestyri, die römisch-byzantinisch wirkenden Nabannai, die dunkelhäutigen Wranna aus den tropischen Sümpfen und das Steppenvolk des Thrithing.  Die nicht-menschlichen Quanuc erinnern an die Trolle und Zwerge unserer Märchen und kommen sowohl als Riesen als auch in anderen Gestalten vor. Sie sind mehr oder weniger intelligent und spiegeln das Spektrum exotischer Naturvölker wieder. Die großen Gegenspieler der "Sterblichen" aber sind die "Unsterblichen". Die Geschwistervölker der Sithi und Nornen sind eigentlich nur extrem langlebig und untereinander zerstritten bis verfeindet. Diese Feenwesen werden viele Jahrtausende alt, und im Großen Ganzen kann man sagen: Die Sithi, mit golfarbener Haut und weißen Haaren, sind eher Verbündete der Sterblichen. Die Nornen (den Namen kennen wir aus der Edda  und aus Wagners Ring des Nibelungen als "Schicksalsschwestern" der Götter) aber hassen die Menschen und wollen sie ausrotten. Nun, diese Gefühle basieren durchaus auf Gegenseitigkeit. Umso spannender, dass Williams nicht nur abwechselnd aus der Perspektive der Nornen und der Menschen erzählt, sondern quasi in neutraler Position eine Chronistin der Sithi über die Ereignisse berichten lässt. Besonders sie formuliert häufig zeitlos aktuelle Fragen, die auch in Zeiten von "Fake News" zum Nachdenken anregen: "Die Ungewissheit jener Tage brachte auch viele Geschichten und Gerüchte hervor, die bis heute umgehen und die Arbeit einer einfachen Chronistin unendlich erschweren. In solchen Zeiten ist die Wahrheit immer schwer fassbar. Man könnte sogar sagen, wenn die Königin schläft, gibt es plötzlich viele Wahrheiten... In ihrer Abwesenheit sind Tatsachen nicht mehr verlässlich." Man ersetze die Königin des Märchens durch das Vertrauen in Demokratie und Rechtsstaat - und schon lässt sich dieses Buch auch sehr modern deuten und ist keine Flucht mehr aus einer hässlichen Wirklichkeit. "Das Herz der verlorenen Dinge" ist ein uralter Talisman, ein kostbares Amulett, das von Generation zu Generation unter den Großmeistern des Nornen-Ordens der Bauleute vererbt wird. Es symbilisiert sowohl das verlorene Paradies der Nornen aus der Zeit vor der Trennung von den Sithi als auch eine Vision von einer künftigen, gemeinsamen Zuflucht mit den Sithi.  Es wäre übertrieben, Nornen und Sithi einfach als schwarze und weiße Magier abzutun; aber sie haben besondere Fähigkeiten, ungewöhnliche Macht durch Kenntnise der Natur und der Psyche. Sie sind so etwas wie Tolkiens Elfen - erweitert um das Spektrum asiatischer Kampfsportler. Ihre Schwäche liegt in einem extrem durchritualisierten Kastenwesen mit sehr starren Traditionen - ein massives Gegengewicht zu jener Kreativität, die sie sonst verkörpern. Elemente einer faszinierenden Hochkultur stehen hier in brutalem Kontrast zu einer lähmenden, grausamen Bürokratie religiösen Zuschnitts. - Na, und dass auch Menschen keine Intrige auslassen, ist ja hinlänglich bekannt. Für mich ist der faszinierendste Aspekt der Saga, die hier wieder auflebt, die Diskussion von Identität und Anderssein, Krieg und Frieden. "Das Herz der verlorenen Dinge" ist ein philosophisch und psychologisch kluges Buch, geschrieben in einer spannenden, eleganten Sprache, die niemals ermüdet: ein echter Pageturner.  Ich kenne Tolkien, bin aber Neuling in Sachen Tad Williams. Das Ergebnis dieser Lektüre war Genuss ohne Reue. Es hat sich gelohnt, sich auf diesen Autor einzulassen, auch wenn der Werberummel um den Roman manchmal lauter ist als das Schlachtegetöse darin. Schon für August ist der nächste Band geplant, "Die Hexenholzkrone", und im Oktober kommt Tad Williams auf Lesereise nach Deutschland. Der Tanz um dieses goldene Kalb dürfte viel Aufmerksamkeit von anderen Büchern abziehen, die auch etwas verdient hätten.

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  • Das Herz der verlorenen Dinge

    Das Herz der verlorenen Dinge
    Bjjordison

    Bjjordison

    05. May 2017 um 07:46

    Dieses Buch entführt den Leser wieder nach Osten Ard, welches schon vor ungefähr 20 Jahren mal Schauplatz einer tollen Geschichte war. Die Bücher damals habe ich nicht gelesen, was ich jetzt bereue, denn ich glaube, man sollte die Vorgeschichte schon kennen, um dieses Buch zu lesen. Allerding soll dieses Buch ja auch nur als eine Art Vorbereitung für die Bücher, die im Herbst erscheinen werden, dienen. Ich könnte mir vorstellen, dass uns der Autor hier doch einiges Wichtiges vermitteln will, was wir für „Die Hexenholzkrone“ brauchen werden. Das Buch hat mir recht gut gefallen, denn ich liebe Fantasygeschichten und wenn es etwas Action gibt. Mir hat der Schreibstil des Autor sehr gut gefallen, denn ich fand die Geschichte sehr fesselnd und während der ganzen Handlung eigentlich auch recht spannend. Toll fand ich, wie uns die unterschiedlichsten Völker präsentiert werden und wie vom Autor die Feinheiten dargestellt wurden. Sehr schön. Die Kriegsszenen fand ich richtig gut gemacht und man fiebert schon mit, wie denn alles ausgehen wird. Ich möchte aber gleich vorab schon sagen, dass das Buch eher nichts für schwache Gemüter ist, denn es geht manchmal echt brutal zur Sache. Der Einstieg in das Buch ist mir allerdings eher schwer gefallen, denn ich hatte das Gefühl zu Beginn der Geschichte von der ganzen Vielfalt an Personen erschlagen zu werden. War mir stellenweise echt Zuviel des Guten. Auch die Namen fand ich mitunter etwas schwierig, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Das Cover finde ich gut, obwohl es mit der dunklen Farbgestaltung eher düster wirkt. Ich kann allerdings sagen, dass ich finde, dass das Cover sehr gut zur Düsterkeit in der Geschichte passt. Fazit: 4 von 5 Sterne. Für Fantasyleser definitiv ein sehr gutes Buch

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  • Rückkehr nach Osten Ard - eine "Kurzgeschichte"

    Das Herz der verlorenen Dinge
    Heimfinderin

    Heimfinderin

    02. May 2017 um 21:23

    InhaltDie große Schlacht gegen die Nornen ist vorbei, der Sturmkönig wurde besiegt und die Menschen können aufatmen. Die letzten Nornen flüchten zurück in ihre Heimat und ziehen dabei eine blutige Spur hinter sich her. Um sie endgültig zu vernichten werden sie von Herzog Isgrimnur und seinen Kämpfern verfolgt. Sie sollen nie mehr eine Bedrohung für die Welt sein. Doch die verbliebenen Nornen geben nicht so einfach auf und so geht das Töten in bitteren Kämpfen weiter. Werden es Isgrimnur und seine Männer schaffen, die Nornen endgültig zu besiegen? Meine Meinung Ich habe die vier Bücher der Osten-Ard-Sage von Tad Williams vor etwa 20 Jahren gelesen und es war für mich ein Eintauchen in eine ganz besondere Welt. Seitdem konnte mich keine Fantasy-Reihe wieder so begeistern, wie diese. Als ich hörte, dass der Autor wieder nach Osten-Ard zurückkehrt, konnte ich es fast nicht glauben. Ich habe nun also noch einmal alle vier Bücher gelesen, um a) wieder richtig hineinzufinden, bevor ich mit dem neuen Buch starte und b) um zu sehen, ob mich die Reihe immer noch so fesselt wie vor 20 Jahren. Und ja, das tut sie! Trotz der langen Zeit, konnten mich die bekannte Geschichte, die Figuren und der Schreibstil des Autors wieder begeistern und ich freue mich sehr auf die Fortsetzung.„Das Herz der verlorenen Dinge“ knüpft nun an die letzte Schlacht gegen den Sturmkönig an und zeigt das, was man sonst nicht mehr mitbekommt, wenn eine Geschichte ein scheinbar gutes Ende nimmt: es ist nicht alles gut, wenn der Feind besiegt scheint. Nicht immer gibt er klein bei und verschwindet bis zum Ende der Welt. Dieses Buch ist eine Brücke von der alten Geschichte zur kommenden neuen Geschichte und las sich für mich fast wie eine Kurzgeschichte – oder ein Nachwort und gleichzeitig ein Vorwort zum nächsten Abenteuer. Wie eine Kurzgeschichte deshalb, da sie für Williams Verhältnisse knapp und schnell erzählt war. Wer den Autor kennt, weiß wie detailreich, bildgewaltig und intensiv seine Beschreibungen, die Handlung und die Dialoge sind. Hier in der kurzen Geschichte fehlt die gewohnte Tiefe etwas, die man in seinen umfangreichen Werken findet - und sicherlich in der Fortsetzung auch wieder finden wird. Trotzdem schafft es der Autor hier für mich auch mit wenigen Worten, eine besondere Stimmung zu erzeugen und mich Osten Ard wiedererkennen zu lassen.Hier gibt es ein Wiedersehen mit Isgrimnur, den wir bei seiner Verfolgung der Nornen begleiten, wir lernen aber auch neue Figuren kennen: die beiden Kämpfer Porto und Endri, die mir schnell sympathisch wurden und mit denen ich sehr gut mitfiebern konnte. Denn es geht hart her auf verschiedenen Stationen, zu denen das Heer die Nornen verfolgt. Unterstützung bekommt Isgrimnur dabei von einer begleitenden Sitha, deren besondere und fremde Ausstrahlung auch hier in den kurzen Episoden gut zum Ausdruck kommt. Die größte Überraschung war dann für mich aber, dass der Autor hier auch den Nornen ein Gesicht gibt und sie damit aus der Ecke der reinen Bösewichte hervorholte. Wir lernen hier auf Feindesseite ein paar Nornen näher kennen, die sogar Sympathien wecken konnten oder zumindest ein besonderes Charisma hatten. Auf einmal erscheint der Kampf nicht mehr nur schwarz und weiß, sondern man bekommt als Leser auch Figuren auf der Gegenseite präsentiert, die interessant und spannend wirken und von denen ich mehr lesen will.Das Ende der beschriebenen Kämpfe passt für mich in seiner Symbolik sehr gut und ist ein perfekter Ausgangspunkt für die kommenden Ereignisse in etwa 30 Jahren. Eine kurze Leseprobe zum ersten Teil der neuen Reihe rundet das Buch ab und hier treffen wir dann endlich auch auf Simon und einige andere bekannte Figuren und meine Vorfreude auf die Fortsetzung ist nun sehr groß.Das Buch ist also eine ungewohnt schnelle und kurze, dabei aber trotzdem spannende Geschichte, die eine sehr gute Verbindung zur neuen Reihe bietet und dabei gleichzeitig eine neue Perspektive, nämlich die der Nornen, vorstellt. Sie soll auch ein guter Einstieg für Leser sein, die Osten Ard noch nicht kennen. Aber ehrlich gesagt finde ich, dass man sich in die Handlung ohne die nervenaufreibenden Vorkenntnisse der ersten Bücher nicht so gut einfühlen kann. Meiner Meinung nach gibt es einfach keinen sinnvollen Quereinstieg in die Welt Osten Ard - mir jedenfalls würde so viel an Handlung und Personenentwicklung fehlen, dass die Geschichte für mich wohl eine ganz andere Stimmung hätte. Die meiner Meinung nach beste Möglichkeit, in Osten Ard einzusteigen, ist, ganz am Anfang zu beginnen. ;)

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  • High Fantasy „für den Übergang“

    Das Herz der verlorenen Dinge
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    02. May 2017 um 15:30

    High Fantasy „für den Übergang“Osten-Ard, das Fantasy Reich, in dem Tad Williams seine erste Tetralogie, ganz im Gefolge und Zeichen des „Herr der Ringe“ Epos, angesiedelt hatte, liegt nun schon einige Jahre zurück.Wobei der Autor angekündigt hat, die Reihe mit einem Neuansatz in nächster Zeit wieder zu beleben.„Das Herz der verlorenen Dinge“ leitet somit die „Rückkehr nach Osten Ard“ ein und darf einerseits als ein nachgeholtes Zusammenbinden letzter offener Fäden der „alten Geschichte“ verstanden werden und zugleich als eine Art Übergang und Einführung in die demnächst zu erwartende neue Literatur über Osten Ard.So werden „alte Feinde“ (die Nornen) nun näher beleuchtet, ebenso, wie alte Bekannte und alte Orte (Simon und Mariamel, Isgrimnur, Binabrik, die Sithi) neu auftreten, zumindest auf diese hingewiesen wird oder auch Informationen zur Geschichte Osten Ards aus der Zeit vor dem Beginn der Ereignisse der ersten Reihe gegeben werden.Wobei schon bei diesem übersichtlichen Band deutlich sein muss, dass es eher keine Fortsetzung der Geschichte der alten, vertrauten Gestalten und Charaktere geben wird, sondern Williams neu anzusetzen gedenkt.Wie ein „Einschwingen“ nicht nur des Lesers, sondern auch Tad Williams selbst auf diesen ihm so vertrauten und doch ein wenig fern gerückten Ort.Wie der Autor selbst im Vorwort schreibt: „Also kehre ich jetzt……in jene Lande zurück, die ich für immer hinter mir gelassen zu haben glaubte“.So also folgt Williams den Menschen an jenem Punkt, an dem die Tetralogie endete, hier von Beginn an anknüpfend, nach ihrem Sieg über die Nornen bei der Verfolgung der sich zurückziehenden, geschlagenen einstigen Bedrohung. Rache, Ausmerzen, nicht nachgeben ist die Devise, die zunächst herrscht.Doch Entwicklungen werden stattfinden, der Leser wird sich näher in die Hintergründe und Geschichte von Land und Völkern einlesen können, Neueinsteiger werden (nicht ohne Mühe allerdings), sich Osten Ard auch ohne Vorkenntnis der „Schwerter“ zumindest soweit annähern können, dass für die nächste Lektüre eine gute Grundlage geschaffen wird.Das Tad Williams locker, leger, ironisch, durchaus aber auch mit einem gewissen Pathos, so nötig und, vor allem, überaus bildkräftig zu schreiben versteht, davon künden alle seine Werke, zuletzt die „Bobby-Dollar“ Reihe, die eine vergnügliche und dennoch nicht unernste Lektüre abgegeben hat. Wobei bereits in diesem Band nun die Ironie in den Hintergrund tritt, dafür aber auf die komplexe Welt Osten Ards und die kommenden, wohl ebenso dann wieder komplexen und breiten Geschichte einer am Horizont drohenden, neuen (oder auch alten, wie man es nimmt) Gefahr ahnen lässt.Auch wenn nicht alle der Beteiligten auf beiden Seiten wohl den „neuen Anfang“ miterleben werden,Eine anregende Lektüre, die zeigt, dass Williams einerseits durchaus „einfach und stringent“ zu schreiben versteht und andererseits noch genügend zu erzählen sein wird aus Osten Ard.

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  • Zurück nach Osten Ard

    Das Herz der verlorenen Dinge
    LunasLeseecke

    LunasLeseecke

    30. April 2017 um 14:13

    Der Krieg gegen die Nornen ist vorbei. Utuk‘ku, die Nornenkönigin ist in einen tiefen Schlaf gefallen, und die restlichen Nornen versuchen als versprengte Grüppchen ihre Heimat im hohen Norden zu erreichen. Verfolgt werden sie dabei von einem alten Bekannten, dem Herzog Isgrimnur, der als erfahrener Krieger mit seinen Männern auszieht um die Bedrohung der Nornen ein für alle Mal zu eliminieren. Doch der Widerstand der Nornen ist ungebrochen…Zunächst einmal hat mich allein die Vorstellung von diesem Buch und die Vorfreude darauf sehr begeistert. Die Reihe „Das Geheimnis der großen Schwerter“ habe ich schon vor Jahren mit großer Begeisterung verschlungen und empfehle sie immer noch gerne allen Fans epischer Fantasy weiter. Natürlich waren auch meine Erwartungen dementsprechend hoch.Sehr positiv ist mir zunächst aufgefallen, dass die Geschichte in diesem Buch nicht nur aus der Perspektive der Menschen erzählt wird. Denn auch die Nornen kommen hier zu Wort und wir lernen einige Charaktere kennen, erfahren etwas über ihre Kultur und Gesellschaft und dabei wird schnell klar, dass nicht alles so schwarz und weiß ist, wie es einem in den Bänden zuvor erschienen sein mag. Denn einige der ach so bösen Nornen sind mit tatsächlich sympathisch geworden.Die Charaktere waren vielfältig und wir lernen Menschen und Nornen kennen. Einige sind mir richtig ans Herz gewachsen und ich habe ihre Geschichte sehr gern weiterverfolgt. Etwas schade fand ich, dass aus den alten Bänden nur sehr wenige Charaktere vorgekommen sind, aber in der neuen Reihe wird sich das ja wieder ändern.Die Story an sich war spannend, es gab einiges an Action, Geheimnisse, kleinere Intrigen und unberechenbare Charaktere. Obwohl ich mir gewünscht hätte, dass das ganze Buch etwas weniger kriegslastig ist, und noch mehr Vielfalt zu bieten hat, mochte ich doch die Handlung und die Entwicklung der Geschichte hat mir gut gefallen und war mitreißend geschrieben. Und natürlich hat dieses Buch auch bei weitem nicht den Seitenumfang, wie es die vorangegangene Reihe hatte. Darum sehe ich es als eine gelungene Zwischensequenz, sie den Leser wieder auf Osten Ard einstimmt und die Vorfreude auf die neue Reihe enorm steigert. Nicht zuletzt auch wegen der angehängten Leseprobe zu „Die Hexenholzkrone“.Fazit“Das Herz der verlorenen Dinge“ holt alte Fans zurück nach Osten Ard und steigert die Vorfreude auf die neue Reihe. Für Neueinsteiger bietet sie ebenfalls einen guten Einstieg mit kompaktem Hintergrundwissen und gut verständlichen Erläuterungen. Obwohl ich mir noch ein bisschen weniger Krieg und mehr anderweitiges Geschehen gewünscht hätte, ist es doch sehr gelungen. Also macht euch auf nach Osten Ard und genießt ein episches Fantasy-Erlebnis.

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  • Das Herz der verlorenen Dinge

    Das Herz der verlorenen Dinge
    SakuraClow

    SakuraClow

    27. April 2017 um 23:45

    Meine Meinung:Nach so vielen Jahren hat sich Tad Williams doch noch entschlossen, die Osten Ard Bände weiter zu führen. Nach den ersten 4 Bänden folgt nun also dieser Zwischenband. Das Cover finde ich klasse gelungen und es passt zu der neu herausgekommenen Taschenbuch Ausgabe der vorigen Bände. Auf dem Cover sieht man das Herz der verlorenen Dinge, bei dem es sich um ein Schmuckstück handelt. Bis fast zum Ende hin wusste ich allerdingst nicht warum das ganze Buch danach benannt wurde, aber auf den letzten Seiten, hat sich dieses Rätsel für mich gelöst. Warum das Buch nun aber so heißt will ich nicht verraten, denn das würde ein ziemlich heftiger Spoiler werden. In der Inhaltsangabe steht, dass man das Buch völlig unabhängig von den vorigen Bänden lesen kann. Dazu würde ich aber nicht unbedingt raten, zwar wird im späteren Verlauf des Buches nicht mehr auf die Story in den Bänden davor eingegangen. Aber am Anfang gab es schon ein paar Dinge, wo ich es ganz gut fand die Handlung vorher gekannt zu haben und vor allem war es gut die anderen Teile, zu kennen weil man einfach ein paar bekannte Gesichter wieder sieht und sie auch sofort einordnen kann. Einige Charaktere aus dem Buch kennt man bereits wie Herzog Isgrimnur zum Beispiel. Leider war keiner meiner Lieblingscharaktere aus den vorigen Bänden mit dabei, sie wurden höchsten mal erwähnt.  In diesem Teil gabe es leider auch keinen Charakter mit dem ich mich so identifizieren konnte, wie mit Simon und daher blieben bei mir die Charaktere doch etwas distanziert. Gemocht habe ich aber schon ein paar, sogar ein oder zwei Nornen (unsterbliche Elfenwesen) fand ich auf ihre Weise interessant und habe es gemocht ihre Gedankengänge zu verfolgen, vor allem ging das dadurch, dass in diesem Teil viel mehr aus der Sicht der Nornen geschrieben war. Das Buch ist im Gegensatz zu den anderen ziemlich dünn, vor allem da um die 100 Seiten für Zusatzmaterial drauf gehen, aber diese dicke fand ich für dieses Buch eigentlich ganz angemessen. Es geschieht im großen und ganzen auch nicht so viel.  Es wird gegen die Nornen gekämpft und jeder schmiedet so seine Pläne um an sein Ziel zu gelangen, aber selbst bei so wenig Inhalt hat es Tad Williams wunderbar hinbekommen eine spannende Story zu erschaffen. Tad Williams hat einen unheimlich guten Schreibstil denn ich konnte das Buch ganz leicht flüssig weg lesen und es gab keine Situation bei der ich gestockt bin. Besonders nett waren zum Schluss auch noch das sehr detailierte Glossar, die Landkarte und die Leseprobe zu der nachfolgenden Reihe "Der letzte König von Osten Ard", welche 30 Jahre nach den Ereignissen dieses Bandes spielt.Fazit:Eine wunderbar flüssig und spannend erzählte Story, bei der ich aber leider einige bekannte Charaktere aus den vorigen Bänden vermisst habe.

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  • Sehr enttäuschend!

    Das Herz der verlorenen Dinge
    Florian850

    Florian850

    27. April 2017 um 17:46

    In dem Buch Das Herz der verlorenen Dinge geht es um "Osten Ard steht erneut am Scheideweg. König Simons und Herzog Isgrimnurs Kriegern ist es gelungen, das Elbenvolk zurück in ihre Hochburg in den Bergen zu drängen. Der Krieg scheint vorbei, aber das Töten dauert an. Die Sterblichen begnügen sich nicht mit ihrem Sieg, sie trachten danach, das Volk der Nornen gänzlich auszulöschen. Da verbreitet sich die Kunde, dass die uralte Nornenkönigin Utuk’ku gar nicht tot ist, sondern nur in einem todesähnlichen Schlaf liegt, von dem sie zurückkehren wird ..."Das Cover finde ich von den Farben und den Bildern echt gut gelungen. Denn beides passt sehr gut zum Roman. Leider hat mich der Roman selber nicht so sehr überzeugt besser gesagt eher enttäscht. Zwei oderdrei Völker, etwas Gerede, viele Namen und Begriffe, ein paar eingeschobene Kämpfe (welchen Sinn machen die Riesen? Ach ja, deshalb wird jemand zum Ritter geschlagen, den man auch gleich wieder vergessen kann), Protagonisten ohne Tiefe und abschließend erledigt sich scheinbar alles von selbst.Ich konnte während des gesamt en Buches kein Bezug zu dem Buch aufbauen und musste mich teilweise richtig durch quälen.FazitDas Buch ich für Anfänger die aus diesem Bereich noch nichts gelesen haben eher nicht zu empfehlen.

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  • Eine vielschichtige Welt

    Das Herz der verlorenen Dinge
    Buchina

    Buchina

    27. April 2017 um 15:13

    Das Buch ist allein schon durch seine Aufmachung ein Hingucker. Das Buch ist kein Taschenbuch oder Hardcover, sondern wie ein Ringbuch gebunden und so viel praktischer in der Anwendung. Auch das Cover passt gut: helle Farben, es wirkt freundlich und modern. Das Buch ist thematisch aufgeteilt in Osterzeit, Mutter- und Vatertag oder auch Sommer. Die Bastelideen sind sehr vielseitig. Es gibt Bastelleien mit Papier, Stoff, Holz, aber auch Backrezepte. Damit ist die Zielgruppe also relativ groß. Der Nachteil bei dieser Bandbreite an Ideen ist, dass man für einen bestimmten Bereich wenige Anregungen findet. Ich bastle zum Beispiel mit meiner kleinen Tochter gerne mit Papier, Wolle oder Stoff. Wirklich passendes für basteln mit Kind fand ich nur wenig. Auch fand ich einige Sachen einfach wenig dekorativ oder für die Arbeit einfach unpraktisch, als arbeitende Mutter muss ich den Zeitfaktor für einzelne Doityouself Projekte einfach mit einplanen. Insgesamt gibt es nur wenige Vorlagen, viele muss man sich noch extra ausdrucken. Was ich selbst aber für wenig problematisch halte. Dank zum Teil einfacher „Zutaten“ kann man mit einigen Projekten gleich loslegen. Diese dürften vor allem für Bastelanfänger interessant ist. Für Menschen, die sich vielleicht schon länger mit Doityourself-Projekten auskennen, werden einige Projekte aus dem Internet oder Zeitungen wiedererkennen. Es gab für mich wirklich nur wenige neue Ideen. Was mir insgesamt aber gefallen hat ist die Ringbuchform des Buches und die Vielseitigkeit. Alles Fotos sind sehr schön und professionell. Sie machen Lust gleich loszulegen. Für mich und meine Tochter ist es nicht das richtige Buch, aber ich kann mir vorstellen, dass gerade Bastelanfänger, die auch lieber in ein Buch als im Internet schauen.

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  • Durchwachsen

    Das Herz der verlorenen Dinge
    lexana

    lexana

    23. April 2017 um 16:23

    »Das Herz der verlorenen Dinge« bietet für alle neuen Leser den Einstieg in die Welt von Osten Ard. Er setzt an am Ende des letzten Bandes von »Das Geheimnis der Großen Schwerter« und eröffnet einen neuen Zyklus voll tödlicher Abgründe und Intrigen dreißig Jahre in der Zukunft. Tad Williams’ Antwort auf George R. R. Martins »Game of Thrones« Nunja, ich bin ein Fan von Game of Thrones und kannte Tad Williams Reihe bisher nicht. Es klang gut, dass man so quer einsteigen könne, doch leider stimmt das nicht so ganz. Ich habe einige Schwierigkeiten gehabt, mich in die Geschichte einzufinden, was bei komplexen Fantasystories oft der Fall ist, hier blieb jedoch irgendwie immer der Beigeschmack, mir würde etwas entscheidendes fehlen, um ganz in die Welt von Osten Ard eintauchen zu können. Die Story ist komplex, die Charaktere gut ausgearbeitet. Das Herz der verlorenen Dinge ist dazu bildgewaltig, wenn man das über ein Buch sagen kann, und Tad Williams hat eine ausdrucksstarke Schreibweise. Für Fans der Reihe sicherlich ein absolutes Muss. Für Quereinsteiger wie mich, nicht unmöglich, aber ich persönlich fand es etwas anstrengend.

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  • Leserunde zu "Das Herz der verlorenen Dinge" von Tad Williams

    Das Herz der verlorenen Dinge
    TanjaMaFi

    TanjaMaFi

    Komm mit in die Welt von Osten Ard! Mit seiner Reihe "Das Geheimnis der Großen Schwerter" hat Tad Williams ein faszinierendes und detailreiches Fantasyepos geschaffen - nicht ohne Grund wurde er schon als "Tolkien des 21. Jahrhunderts" bezeichnet. Nun geht mit "Das Herz der verlorenen Dinge" die Saga voller Intrigen und Gefahren aus der Welt von Osten Ard weiter. Ganz egal ob ihr absolute Tad Williams Kenner seid oder die Welt von Osten Ard, ihre Bewohner und deren Ränkespiele erst noch kennenlernen möchtet, mit "Das Herz der verlorenen Dinge" und unserer Leserunde kommt ihr garantiert auf eure Kosten.  Mehr zum Inhalt Osten Ard steht erneut am Scheideweg. Die Nornen, alte Feinde, die lange still gehalten hatten, bereiten sich darauf vor, das Land, das ihnen einst gehörte, zurückzuholen. König Simons und Herzog Isgrimnurs Kriegern gelingt es, das Elbenvolk zurück in ihre Hochburg in den Bergen zu drängen. Der Krieg scheint vorbei, aber das Töten dauert an. Die Sterblichen begnügen sich nicht mit ihrem Sieg, sie trachten danach, das Volk der Nornen gänzlich auszulöschen. Da verbreitet sich die Kunde, dass die uralte Nornenkönigin Utuk’ku gar nicht tot ist sondern in einem todesähnlichen Schlaf liegt, von dem sie zurückkehren wird … Neugierig geworden? Dann geht es hier zur Leseprobe! Mehr zum Autor Tad Williams ist ein amerikanischer Schriftsteller, der besonders im Bereich der Fantasyliteratur aktiv ist. Seine Buchreihen "Otherworld", "Shadowmarch" und "Das Geheimnis der großen Schwerter" gelten als drei der einflussreichsten Reihen auf andere Autoren unserer Zeit. Mit seiner Familie lebt er in den Bergen von Santa Cruz in einem schönen und doch etwas seltsamen Haus. Gemeinsam mit Klett-Cotta vergeben wir 20 Exemplare von "Das Herz der verlorenen Dinge" unter allen, die sich bis zum 12.03.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* bewerben und folgende Frage beantworten: Was ist euer Lieblingsfantasybuch und warum habt ihr euch gerade dafür entschieden? Ich drücke euch die Daumen! Aufgepasst! Die Saga um Osten Ard geht weiter! Unter allen, die bis zum 18.04. eine Rezension zu "Das Herz der verlorenen Dinge" posten, verlosen wir außerdem 5 Reihen-Abos zu Tad Williams neuer Reihe aus dem Klett-Cotta Verlag! Mehr zu Tad Williams und seinen Büchern findet ihr übrigens auch auf unserer großen Tad Williams-Aktionsseite! * Bitte beachtet unsere Richtlinien zur Teilnahme an Leserunden und Buchverlosungen

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    • 377
  • Tad Williams' sensationelle Rückkehr nach Osten Ard

    Das Herz der verlorenen Dinge
    Wortmagie

    Wortmagie

    20. April 2017 um 11:06

    29 Jahre sind vergangen, seit Tad Williams den ersten Band seiner Trilogie (bzw. Tetralogie) „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ erstveröffentlichte. Der Abschluss des Mehrteilers liegt 24 Jahre zurück. Ich denke, wir können über den Autor demzufolge getrost als Urgestein der High Fantasy sprechen. Wenn ein Urgestein nach so vielen Jahren in seine erste Welt zurückkehrt und eine Geschichte, die die Fans für längst abgeschlossen hielten, weiterführt, ist das eine Sensation. Ohne Wenn und Aber. Als ich hörte, dass es ab 2017 neue Abenteuer aus Osten Ard geben wird, war ich völlig aus dem Häuschen. „Das Herz der Verlorenen Dinge“ ist ein kleiner Vorgeschmack auf Williams‘ Trilogie „Der Letzte König von Osten Ard“ und schließt eine bedeutende Handlungslücke. Klett-Cotta war so freundlich, mir ein heißersehntes Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen. Der Sturmkönig wurde besiegt. Das Gute triumphierte, das Böse wurde zurückgedrängt und Osten Ard ist wieder frei. Ebenso wie die Menschen erlitten die gefürchteten Nornen in dem verheerenden Kampf am Hochhorst schreckliche Verluste. Die wenigen Überlebenden versuchen, sich vor dem Zorn der Sterblichen in ihre Heimat zu retten, den tief im Norden thronenden Berg Sturmspitze, in dem ihre Königin Utuk’ku in einem gefährlichen komatösen Heilschlaf liegt. Ihr Rückzug zieht eine blutige Spur durch das Land. Plündernd und mordend verwüsten sie jedes Dorf, das ihren Weg kreuzt. Herzog Isgrimnur und seine Männer nehmen die Verfolgung auf und treiben die Weißfüchse mitleidlos vor sich her. Wie soll die Menschheit je wieder in Frieden leben, solange die finsteren Verwandten der Sithi unter der Erde ihr Unwesen treiben? Der Krieg mag beendet sein, doch die letzte Schlacht ist noch nicht geschlagen. Auf die Gefahr hin, wie das größte Sensibelchen der Welt zu wirken: beinahe hätte ich schon beim Vorwort geheult. Ich war ehrlich ergriffen von den liebevollen Worten, die Tad Williams an seine Fans richtet. Er schreibt, ohne die beharrlichen Nachfragen seiner Leser_innen, ihre Liebe und Leidenschaft, hätte er niemals nach Osten Ard zurückgefunden. Ich finde, da ist ein bisschen Pipi in den Augen gerechtfertigt, außerdem versetzte mich diese Einleitung ohne Umschweife in die perfekte Stimmung für alles, was noch folgen würde. Es war fantastisch, nach Osten Ard zurückzukehren. Ich hatte beim Lesen deutlich das Gefühl, in die Vergangenheit zu blicken, als befände ich mich im Verhältnis zu der erzählten Zeit in der Zukunft. Dieser Eindruck ist sicher beabsichtigt und passt vorzüglich zu der neuen Trilogie „Der Letzte König von Osten Ard“, die in einer Ära angesiedelt ist, in der Simon und Miriamel bereits Großeltern sind. Zugegeben, ich war ein bisschen enttäuscht, dass das Königspaar in „Das Herz der Verlorenen Dinge“ nicht persönlich auftritt. Ich überwand diesen kleinen Dämpfer jedoch schnell, weil ich mich stattdessen über das Wiedersehen mit Herzog Isgrimnur freute. Ich mochte den alten Rimmersmann immer gern und war nur allzu bereit, ihn auf seinem Feldzug gegen die nebulösen Nornen zu begleiten. Es überraschte mich daher, dass Tad Williams seine ehemals gradlinige Einteilung in Gut und Böse in diesem Zwischenband aufweicht. Ich war darauf vorbereitet, dass seine Tolkien-artige Welt wenig Graustufen enthält und deutlich umrissen ist, wer als Antagonist herhalten muss. Nun bot er mir statt einer epischen, einseitigen Schlacht eine sehr ausgeglichene Schilderung des vorerst letzten Kampfes zwischen Menschen und Nornen, in dem er als Erzähler niemanden bevorzugt. Er streut Chronistenberichte der Nornen ein, die einige Handlungsabschnitte zusammenfassen und so kleine Zeitraffer erlauben. Wechselnde Perspektiven öffnen den Horizont der Geschichte, da Williams beide Völker als gleichberechtigte Beteiligte des Konflikts behandelt. Isgrimnur, der menschliche Soldat Porto (dessen Name und Persönlichkeit vielleicht absichtlich eine frappierende Ähnlichkeit mit Dumas’ Porthos aufweisen) und der Weißfuchs Viyeki – sie alle erhalten dieselbe Chance, ihre Sichtweise darzulegen. Beide Seiten erleben Heldenmut, Tragödien, Verluste, die vielen Gesichter des Krieges, die Williams gewohnt unverhohlen beschreibt. Ob in erster Reihe oder bei den Versorgungstruppen, eine Schlacht ist immer hässlich, selbst für die unnahbaren Nornen. Der unerwartet tiefe Einblick in ihre Kultur gefiel mir hervorragend. Was die Hikeda’ya am dringendsten benötigen, ist Veränderung. Ihre eigene schwerfällige, traditionsbewusste Starre droht sie zu ersticken. Die Frage ist, werden sie sich ändern? Werden sie neue Wege beschreiten, um zu überleben? Ich freue mich wie ein Kleinkind darauf, diesen Fragen in „Der Letzte König von Osten Ard“ nachzugehen, denn ich vertraue Tad Williams, dass seine Gedanken die gleiche Richtung einschlugen wie meine. Ich habe nie daran gezweifelt, dass Tad Williams würdevoll in sein Universum zurückkehren würde. „Das Herz der Verlorenen Dinge“ las sich leichter und flüssiger als „Das Geheimnis der Großen Schwerter“, obwohl ich es weniger atmosphärisch fand und mir etwas die Detailverliebtheit der Originalbände fehlte. Ich kann erkennen, welche Türen dieses Zwischenspiel für die nachfolgende Trilogie öffnet und habe durch die Lektüre definitiv richtig Lust auf weitere Abenteuer in Osten Ard bekommen. Dieser kleine Appetithappen verspricht eine Vielzahl neuer, aufregender Geschichten, die all das weiterführen, was vor fast 30 Jahren begann. Ein Prequel, das gleichzeitig ein Sequel ist – was für eine phänomenale Idee. Ich bin so gespannt, was aus Simon geworden ist und kann es kaum erwarten, all meine alten Freunde wiederzusehen. Danke, Tad Williams. Danke, dass Sie ein Autor sind, der auf seine Fans hört. Danke, dass Sie uns dieses Geschenk machen. Vielen Dank an den Verlag Klett-Cotta bzw. Hobbit Presse für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars im Austausch für eine ehrliche Rezension!

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  • Stimmungsvolle Rückkehr nach Osten Ard

    Das Herz der verlorenen Dinge
    Miramis

    Miramis

    20. April 2017 um 10:22

    Als ich vor einigen Jahren die letzten Seiten der Reihe "Das Geheimnis der großen Schwerter" gelesen hatte und den Buchdeckel zufrieden zuklappte, hätte ich mir nicht vorstellen können, dass Tad Williams die Welt von Osten Ard nochmal aufleben lässt und eine Fortsetzung schreibt. Aber er hat es getan! Und nach langer Ankündigung hatte ich nun "Das Herz der verlorenen Dinge" auf dem Lesetisch und konnte erneut in diese großartige Fantasywelt eintauchen. Dabei macht Tad Williams gleich mal deutlich, dass es keinen lauwarmen Aufguss der bisherigen Bände gibt, sondern dass er uns durchaus etwas Neues bieten möchte. Mit dieser für seine Verhältnisse kurz und temporeich gehaltene Novelle setzt er zwar chronologisch unmittelbar nach Ende der "Nornenkönigin" ein, bietet seinen LeserInnen aber diesmal eine gänzlich neue Perspektive, nämlich die der Nornen selbst. Isgrimnur und seine Rimmersmänner samt Verstärkung aus dem ganzen Reich vertreten die bereits bekannten Figurengruppierugnen, ergänzt durch etliche Neulinge. Sie verfolgen die Weißfüchse nach ihrer Niederlage bis zum Schicksalsberg, um sie vollends zu vernichten. Tad Williams eröffnet in einem zweiten Handlungsstrang den Blick aus Sicht der Nornen, die auf diese Art und Weise ein eigenes und nicht mal so abstoßendes Profil erhalten - wo sie doch bisher ausschließlich nebulös-böse dargestellt wurden. Diese Abkehr von der Schwarz-Weiß-Malerei der ersten vier Bände ist eine vielversprechende Entwicklung und macht noch zusätzlich Lust auf die kommenden Bücher. Überhaupt muss man "Das Herz der verlorenen Dinge" als kleinen Appetithappen verstehen; es geht sehr temporeich zu und Tad Williams verliert sich nicht in den opulenten, ausufernden Beschreibungen, für die er bekannt ist. Man könnte der Geschichte eine gewisse Oberflächlichkeit vorhalten, muss aber den Kontext sehen; hier soll wirklich nur der Anschluss geschaffen und der neue Blickwinkel eröffnet werden. Mit diesem Wissen kam ich auch gut zurecht mit der Lektüre, hoffe aber schon auf eine größere Ausführlichkeit in den Folgebänden. Die Figuren sind jedenfalls alle sehr gelungen; mit Porto haben wir ein neues Gesicht auf Seiten der Rimmersmänner, das sicherlich noch eine wichtige Rolle spielen wird. Und mit der charismatischen Generalin Suno'ku, dem weisen Baumeister Yaarike und dem "Mondkalb" Vijeky sind auch bei den Nornen Figuren im Spiel, mit denen man mitfiebern kann. Die schlachtenlastige Handlung ist geprägt von Kriegslisten und Intrigen, von Belagerungen und Heldentaten, gewürzt mit einer guten Portion Horror. Ich war sehr zufrieden mit diesem Wiedereinstieg in die Welt von Osten Ard und freue mich schon sehr, wenn es demnächst weiter geht mit "Die Hexenholzkrone", das in der deutschen Fassung in zwei Bänden erscheint. Bestes Lesefutter für hungrige Fantasy-Fans, ich bin auf jeden Fall dabei.

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