Tad Williams Der Blumenkrieg

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Inhaltsangabe zu „Der Blumenkrieg“ von Tad Williams

Das Meisterwerk von Tad Williams – erstmals im Taschenbuch Die Zukunft unserer Welt steht auf dem Spiel. Doch entschieden wird sie nicht in den Zentren der Macht, sondern im Blumen-Parlament in Elfien, einer bizarren und außergewöhnlichen Anderswelt. Was sich wie ein Märchen anhört, wird für den notorischen Versager Theo plötzlich Wirklichkeit. Denn wie aus dem Nichts taucht eines Tages ein winziges Flügelwesen auf und öffnet Theo eine verborgene Tür – in eine magische Welt und in das Abenteuer seines Lebens ... • Mit seiner „Otherland-Saga“ setzte Tad Williams neue Maßstäbe in der Fantasy. In „Der Blumenkrieg“, einem in sich abgeschlossenen Roman, wendet er sich der klassischen Anderswelt zu: Urban Fantasy der Spitzenklasse!• Bestsellerautor Tad Williams, übersetzt in mehr als 20 Sprachen, gilt als der vielseitigste und wichtigste Fantasy-Autor der Gegenwart

Wunderschöne Geschichte

— cat10367
cat10367

Nie waren Elfen dekandenter und bösartiger

— phantastische_fluchten
phantastische_fluchten

Ab den ersten 100 Seiten entwickelt sich daraus ein Epos, das alle Fantasy-Klischees verwirft. Ein Leseabenteuer für viele Tage und Nächte!

— Sardonyx
Sardonyx

DER BLUMENKRIEG ist ein phantastisches Epos, das mit einer neuen fremden Welt aufwartet, die man gerne entdecken möchte.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein geradezu epischer Fantasy-Schinken mit erfrischenden Ideen, der sich leider etwas zu ausführlich präsentiert. Dennoch schön.

— Wortwanderin
Wortwanderin

Witzige Fantasy, manchmal ein bisschen zu ausführlich.

— Miss_Lizzie
Miss_Lizzie

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    Der Blumenkrieg
    phantastische_fluchten

    phantastische_fluchten

    28. April 2017 um 15:00

    Theo ist Anfang 30, ein Waschlappen, ein Looser, ein Typ, der seinen Weg noch nicht gefunden hat. Einer, der anders sein möchte als seine Eltern aber im Endeffekt nicht weiß, was er eigentlich will. Kein Studium, kein fester Job, eine Beziehung, die nicht den Stellenwert für ihn hat, die für eine glückliche Beziehung angebracht wäre. Und Musikerfreunde mit denen er abhängt,  alle ohne Perspektiven. Als Theos Freundin ihr gemeinsames Kind verliert, schmeißt sie Theo raus, denn sie gesteht sich endlich ein, was sie schon lange fühlt: Nichts ist für diesen Mann wichtig, außer der Musik. Theo zieht wieder zu seiner Mutter zurück, zu der er nie eine herzliche Bindung hatte. Doch als sie an Krebs erkrankt, pflegt er sie und begleitet sie bis zu ihrem Tod. In dieser kurzen Zeit kommen sie sich näher als jemals zuvor und ihr Tod hinterlässt eine Leere in ihm. Er verkauft das Haus seiner Eltern und zieht sich für ein Jahr von der Welt zurück, um endlich herauszufinden, was in seinem Leben schief läuft und wohin sein Weg ihn führen soll. Dazu mietet er sich eine abgelegen Berghütte, doch bald stellt er fest, dass sie Einsamkeit nicht so sein Ding ist. Er fühlt sich beobachtet und verfolgt und Alpträume plagen ihn.  Um sich abzulenken liest er das Tagebuch seines unbekannten Großonkels, das von einer märchenhaften Welt erzählt, teilweise unserer ähnlich, teilweise grotesk und andersartig.  Bevor er sich noch richtig entschieden hat ob er diese Erzählungen für bare Münze nehmen oder als Phantasien eines Irren abtun soll, befindet sich Theo plötzlich selbst in dieser Welt. Vor einem Monster gerettet von einer scharfzüngigen Minifee,  wird er herüber gezerrt in eine andere Welt. Er, der Tagträumer und ohne Perspektiven, der sich in seiner eigenen Welt kaum zurecht findet, muss plötzlich Partei ergreifen in einem Kampf, den er nicht versteht,  in einer Welt, die er nicht versteht. Das ihm dabei  jeder nach dem Leben trachtet, macht die Sache für ihn nicht einfacher. Zum Glück hat er Apfelgriebs an seiner Seite, die trotz ihrer nur 15 cm Körpergröße, dem uncoolen Antihelden eine große Hilfe ist. Kommentar: Nach Osten Ard und Otherland ist man als Leser zuerst bestürzt zu erfahren, dass es sich hier um ein einbändiges Werk handelt. Doch der Autor schafft es, auf 800 Seiten alles aufzubieten, was ein erstklassiges Fantasywerk braucht. Und er widerlegt hier alle gängigen Klischees, die in der Fantasy so verbreitet sind. Elfen sind edel, Goblins sind hirnlose Trottel, Oger sind Bösewichter. Nicht so hier, nicht in Elfien, wie dieses Land genannt wird. Hier dominieren despotische, arrogante und intrigante Elfen über den Rest des Landes. Es herrscht eine Mehrklassengesellschaft, in der die Goblins ausgebeutet und die Armen unterdrückt werden. Wie im indischen Kastensystem ist es kaum möglich, die Gesellschaftsschicht zu verlassen, in die man hineingeboren wurde. Viele Unterdrückte arbeiten für wenige Reiche. Theo ist entsetzt, als er den sagenumwobenen Elfen in Natura begegnet. Nichts gleicht den Erzählungen über Elfen in seiner Welt. Nichts ist hier märchenhaft, außer die seltsamen Wesen, denen er begegnet, die Welt steht kurz vor einem Krieg. Allerdings ist ihm schleierhaft, was er damit zu schaffen hat und warum er verfolgt und bedroht wird. Er ist und bleibt über weite Längen des Buches ein Waschlappen und Angsthase, der nur in seine eigene Welt zurück möchte. Apfelgriebs nennt ihn flach, er verfügt über keinen Charakter und befasst sich nur mit sich und seinem eigenen Elend. Die Fee findet sehr deutliche Worte für den oberflächlichen jungen Mann, denen wir als Leser nur zustimmen können. Er ist es auch nicht, der den Leser in seinen Bann hält. Es sind die Bewohner Elfiens, die den Charme des Buches ausmachen, allen voran Apfelgriebs, Wuschel und Knopf. Die legendären, menschenähnlichen Elfen dagegen sind durchweg unsympathisch.  Die Jugend ist dekadent, verdorben und verzogen, die Älteren sind gierig und Macht besessen. Die sieben reichen und mächtigen Adelsgeschlechter herrschen über das ganze Land. Obwohl Fürst Narziss die Menschen verachtet und als minderwertig ansieht, geht er den gleichen Weg, wie die Menschen. Die Elfen bedienen sich der Erfindungen der Menschen, die hier allerdings eher durch Magie betrieben werden. Doch diese Magie, welche aus der Kraft des Landes gezogen wird, ist nicht unendlich. Um dies zu vertuschen, unterdrücken die herrschenden Adelshäuser die anderen Rassen mehr und mehr und beuten sie aus. Ein Krieg ist unvermeidlich.  Der Autor findet sehr deutliche Worte und hält uns teilweise einen Spiegel vor. Man könnte diese Geschichte durchaus sozialkritisch nennen. Dazu passt es auch, dass der Held eben kein Held ist. Er ist ein Mensch, der keine Ziele im Leben hat und nichts mit sich anzufangen weiß.  Er ist ein Vertreter der Generation ohne Ziele. Die Eltern, die hart geschuftet haben, damit ihre Kinder es besser haben, die den Kindern aber somit keine Perspektiven mitgegeben haben. Eine Generation, die sich treiben lässt.   Während Tad Williams wunderbar mit der Sprache umgehen kann, besitzt der Übersetzer Hans-Ulrich Möhring dieses Talent nicht unbedingt. Wie soll man sich als Leser ansonsten die sich wiederholende Wortkombination „ als wie“ erklären? Man mag es vielleicht einem heimischen Dialekt des Übersetzers zuschreiben, als Leser empfindet man diesen Satzbau  jedoch als absolut störend. Da hat er seine Sache bei Otherland wesentlich besser gemacht. Fazit: Ich mochte schon fool on hill und Elfen in New York. Dieses Buch reiht sich nahtlos an diese außergewöhnlichen und andersartigen Fantasygeschichten an und bereitet dem mutigen Leser unendliches Vergnügen.  Wer allerdings Elben a la Hennen und Tolkien bevorzugt, wird eher enttäuscht werden.

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  • Tolle neue Ideen

    Der Blumenkrieg
    Zara

    Zara

    19. March 2014 um 12:16

    Nach Osten-Ard habe ich es nun mit dem Blumenkrieg versucht. Für meine Verhältnisse schreibt Williams mir etwas zu ausufernd. Klar, es macht Spaß es zu lesen, aber manchmal sind es mir doch zu viele Details. Das ist mir schon bei Osten-Ard aufgefallen. Sprachlich und durch die Handlung war sofort klar: Das ist Fantasy für Erwachsene. Nur waren die ersten 100 Seiten so gar nicht das, was ich erwartet hatte. Von Fantasy erstmal keine Spur. Dann wurde ich auch noch vom Klappentext ziemlich irre geleitet. Dort wurde ich informiert, dass Theo "ein notorischer Pechvogel" ist. Was ich aber dann bekam, war ein vom Schicksal gebeutelter Mann, der einen Schicksalsschlag nach dem anderen hinnehmen musste. Zum Glück habe ich durchgehalten, denn ab dem Zeitpunkt, wo es in Elfien weiterging, wurde ich für den Anfang entschädigt. Eine tolle Elfenwelt mit neuen Charaktern und endlich einmal nicht ein typisches "alle Elfen sind umwerfend" Buch. Von böse über zwielichtig bis nett. Manche konnte ich gar nicht einschätzen. Es hat richtig Spaß gemacht, Tad Williams hat einen Ideenreichtum, das ist wirklich wahnsinn. Wegen dem - für mich - nicht so gelungenen Anfang, vergebe ich: 3,5 Sterne

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  • Autos, Magie und Wechselbälger

    Der Blumenkrieg
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. January 2014 um 07:41

    Ein Schicksalsschlag treibt den dreißigjährigen Theo aus der Stadt heraus in eine einsame Hütte. Als ihn etwas angreift, kommt ihm ein kleines geflügeltes Wesen zur Hilfe und bringt ihn in die Elfenwelt. Dort herrschen die Elfen in einer ähnlich hochtechnisierten Welt wie unserer, nur dass die Technologien nicht mit gewöhnlichem elektrischen Strom funktionieren. Die Welt hat ihre eigenen Gesetze, die Theo erst verstehen muss. Doch sein Auftauchen hat einen Grund und langsam gerät er in das Machtspiel der hohen Adelshäuser der Elfen: den Blumen. Auch in DER BLUMENKRIEG schafft es Tad Williams („Otherland“) durch die vielen Details eine epische Handlung zu schaffen, die einen nicht mehr loslässt. Auch wenn sich viel Zeit für die Charakterentwicklung genommen wird, folgen die Charaktere in erster Linie ihrem Rollenbild, aber gerade das lässt sie dem Leser so ans Herz wachsen. Die Charaktere beleben die Handlung, die ihre Höhen und Tiefen hat. Und auch wenn der Anfang einem sehr lang erscheinen mag, da es länger dauert, bis die Elfenwelt überhaupt in Erscheinung tritt, heißt es durchhalten, denn danach entfaltet sich die mitreißende Geschichte, die hier erzählt wird. Die Stärke es Buches liegt besonders in der Andersartigkeit der Elfenwelt, die unserer so fremd zu sein scheint und doch genauso Abgründe kennt. DER BLUMENKRIEG ist ein phantastisches Epos, das mit einer neuen fremden Welt aufwartet, die man gerne entdecken möchte. Daniela

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  • Rezension zu "Der Blumenkrieg" von Tad Williams

    Der Blumenkrieg
    Maggi

    Maggi

    20. May 2010 um 00:50

    Ein sehr vielschichtiges Fantasy-Buch, das einen in eine komplexe neue Welt entführt. Theo, der Inbegriff eines Mannes, der im Leben nichts erreicht hat, wird eines Abends von einer kleinen Fee unfreiwillig nach Elfien entführt. Er, die nie an die Existenz eines Märchenlandes geglaubt hat, muss sich auf einmal in einer Gesellschaft zurecht finden, deren einfachste Regeln und Bräuche ihm völlig fremd und unverständlich sind. Außerdem scheinen sich mehrere Mächtige dieses Landes darum zu reißen, Theo in die Hände zu bekommen, was er nun erst recht nicht versteht. Apfelgriebs, die Fee, steht ihm mit losem Mundwerk tatkräftig zur Seite und hilft ihm sowohl bei der tatsächliche Reise durch Elfien, als auch bei der emotionalen und psychischen Annäherung Theos an das neue Land. Hier kommt alles zusammen, was gute Fantasy ausmacht: Spannung, Abenteuer, Intrigen, Macht, Ängste und Hoffnungen. Zudem stellt Theo sich Fragen nach dem Sinn seines Lebens und seinem Dasein in Elfien, was offensichtlich weder zufällig noch unbedeutend ist. Auffällig ist die komplexe Ausarbeitung der Gesellschaftsstrukturen Elfiens, die dem Autor sehr gelingt und die Geschichte von anderen Büchern abhebt. Machtmissbrauch, Knechtschaft... das alles eingebunden in eine glaubhafte Ideologie und Historie. Wirklich lesenswert, lediglich ein Stern Abzug wegen der Länge des Buches, 200 Seiten weniger hätten der Story, meines Erachtens nach, nicht geschadet und den Lesefluss (und vor allem die Zeit, in der man das Buch schaffen kann) verbessert.

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  • Rezension zu "Der Blumenkrieg" von Tad Williams

    Der Blumenkrieg
    Grummelchen

    Grummelchen

    21. April 2010 um 19:47

    Die Hauptperson Theo weiß mit seinem Leben nicht recht was anzufangen. Praktischerweise fängt das Leben etwas mit ihm an - er wird von einer winzigen Elfe durch ein Tor in die Welt der Elfen gezerrt. Gerade noch rechtzeitig, bevor ein widerwärtiges Wesen einer anderen Dimension Theo den Garaus hat machen können. Seine Reise führt ihn durch die korrupte Welt der Elfen, immer im Bewusstsein, ein Gejagter zu sein, allerdings ohne einen leisen Schimmer, warum ausgerechnet er auf der Zielscheibe der Mächtigen Elfiens klebt. Auch in diesem Roman zeigt sich der unglaubliche Ideenreichtum von Tad Williams. Leider leidet die Handlung ein wenig darunter: Eine geniale absurdität reiht sich an die andere, jedoch dienen diese häufig nicht dem Fortgang der Geschichte. Außerdem ist es ein wenig anstrengend, einen Helden von einer ausweglosen, tödlichen Situation in die nächste stolpern zu sehen, vor allem, da jedes Mal eben diese Ausweglosigkeit betont wird - der Leser weiß natürlich, dass der Held überlebt. Ein fesselndes Buch ist ein bisschen wie Treppensteigen: Irgendwann kommt die Handlung oben an. Dieses Buch gleicht eher einer Reihe von Trampolinsprüngen. Schade, vor allem, weil der Anfang, die Einführung des Helden, Tad-Williams-typisch genial ist und Theo ein so echter, glaubwürdiger Mann ist, wie man ihn sich nur denken kann. Aber eben leider nur am Anfang.

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  • Rezension zu "Der Blumenkrieg" von Tad Williams

    Der Blumenkrieg
    gra

    gra

    31. December 2009 um 16:45

    Theo ist 30, talentierter doch erfolgloser Musiker mit wenig Ambition und wenig Perspektive. Als er dann von mehrere Schicksalsschlägen gebeutelt ganz unten ist, geschieht das Unglaubliche: ein grässliches Monster versucht ihn zu töten und in letzter Minute wird er von einem 15cm großen Elfenwesen in eine fremde Welt gerettet. Diese Welt erscheint ihm zunächst so schön, dass er es kaum aushalten kann, doch das bleibt nicht lange so. Schnell lernt er, dass er mächtige Feinde hat, selbst von seinen "Verbündeten" meist nur verachtet wird und keine Möglichkeit hat, aus dieser Welt zu verschwinden, von der er nicht einmal die elementarsten Regeln kennt. Auf seiner weiteren Flucht lernt Theo, dass die zunächst harmonisch erscheinende Gesellschaft auf Sklaverei und Rassismus gründet. Das ganze scheint noch schlimmer zu werden, als nach einem Staatsstreich das Chaos ausbricht... Während ich mich anfangs leicht an Gaimans Niemalslands erinnert fühlte, entfaltete sich beim Lesen bald der Willams-typische Zauber. Wieder einmal hat er eine völlig neue und originelle Welt erschaffen, bei der es mir echt Leid tut, dass er sich ausnahmsweise auf einen einzelnen Band beschränkt hat. Die verschiedenen Charakere sind glaubwürdig und facettenreich gezeichnet, wobei sie stets innerhalb des Rahmens ihrer jeweiligen "Rasse" bleiben. Über die Elfenwelt hätte ich brennend gern mehr erfahren - aber ich soll ja nicht immer meckern. Williams hätte jedenfalls mit Sicherheit genug Ideen, falls er eines Tagse eine Fortsetzung schreiben will. Sein Ideenreichtum zeigt sich schon darin, dass er Einfälle, die andere zu ganzen Büchern ausbauen würden, einfach in einem Nebensatz abtut (Lieblingsbeispiel: die Elfenwelt ist eine Lamarcksche Welt!). Lesen!

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  • Rezension zu "Der Blumenkrieg" von Tad Williams

    Der Blumenkrieg
    Asu

    Asu

    30. December 2009 um 20:16

    Ein wundertolles Buch! Ich bin einfach total begeistert! Eine schöne Reise in eine Welt voller sonderbarer Wesen. Theo weiss gar nicht mehr wo sein Kopf steht, zuerst sieht er ein zombieähnliches Monster und dann auch noch eine winzige Fee die ein sehr großes Mundwerk besitzt. Ein Buch voller Fantasy und Abenteuer! Unbedingt lesen!

  • Rezension zu "Der Blumenkrieg" von Tad Williams

    Der Blumenkrieg
    Ezri

    Ezri

    28. October 2009 um 13:17

    Der Protagonist dieses Buches - Theo - ist in unserer Welt 30 Jahre alt und hat noch nicht wirklich viel erreicht. Auf einmal ist ein untotes Monster hinter ihm her und eine kleine Fee öffnet ihm ein Portal nach Elfien. Hier beginnt sein Abenteuer. Die Welt der Elfen bildet eine Parallelwelt zu unserer Welt und ist in gewisser Weise mit ihr verbunden. Dennoch ist die Elfenwelt nicht die typische, bunt schillernde Märchenwelt, wie man sie aus anderen Büchern kennt. Es herrschen soziale Ungerechtigkeit, Unterdrückung und sogar Krieg. Dieser Krieg bedroht nun auch die Menschenwelt und Theo steht irgendwie im Mittelpunkt. Es handelt sich um eine sehr schöne, abgeschlossene Fantasygeschichte. Die Protagonisten sind liebevoll charakterisiert und man kann mit ihnen mitfiebern. Beeindruckt hat mich die Vielschichtigkeit der Elfenbevölkerung und die Fantasie, mit der ihre Eigenheiten beschrieben wurden. Leider ist auch dieses Buch von Tad Williams an manchen Stellen etwas langatmig. Ich habe es aber trotzdem gerne gelesen und empfehle es weiter

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  • Rezension zu "Der Blumenkrieg" von Tad Williams

    Der Blumenkrieg
    Darvinius

    Darvinius

    23. June 2009 um 10:41

    Nicht jeder der Tad Williams gewohnt ist wird das Buch unbedingt lieben . Doch ich fand es wunderschön. Grade die Idee mit der Paralleldimension der Elfen und Sagengestalten die sich immer mehr modernisiert und dabei ihre Wurzeln verliert. Natürlich ist da auch der Zeigefinger der auf moderne Themen wie Umweltverschmutzung etc zeigt. Doch stören tut es nicht. Im Gegenteil das Buch regt doch schon zum Nachdenken an stellenweise. Auch die Charaktere finde ich wiedermal sehr liebevoll ausgearbeitet. Es war ein schönes Leseerlebnis was ich gerne wiederholen werde einfach weil es Spass machte.

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  • Rezension zu "Der Blumenkrieg" von Tad Williams

    Der Blumenkrieg
    Vyanne

    Vyanne

    03. June 2009 um 17:41

    Dieses Buch ist quasi eine Abrechnung mit sämtlichen Fantasy-Klischees - vergesst magisch-sensible Elfen, vergesst altertümliche Fantasiewelten. Die Welt, die in diesem Buch beschrieben wird, gleicht der menschlichen - und ist dennoch mit Fantasie verwoben. Die fantastischen Geschöpfe sind genau so böse wie die Menschen, wenn nicht böser - und wir reden hier nicht von Lanzengefechten sondern von kriegsähnlichen Schlachten und einem respektablen Ausmaß an Brutalität und Zerstörung. Aufgelockert wird das Ganze durch den - ebenfalls völlig unerwarteten - Gossenhumor einer kleinen Fee. Viel Spaß beim Klischees begraben.

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  • Rezension zu "Der Blumenkrieg" von Tad Williams

    Der Blumenkrieg
    delijha

    delijha

    04. May 2009 um 00:38

    Meine Meinung: Theo ist ein ganz schoen weinerlicher Nervsack, der eigentlich das ganze Buch hindurch im Selbstmitleid schwimmt. Es fiel mir wirklich schwer, ihn so richtig symphatisch zu finden. Klar, er wird aus seiner eigenen Welt nach Elfien "entfuehrt", dabei wird ihm nebenbei aber auch der Arsch gerettet - was tut er: sich beschweren, maulen und das dann auch noch halbherzig. Die ersten Kapitel die noch in der Menschenwelt spielen und die noch wenig magisch sind, sind zwar nicht langweilig, aber schon ganz schoen langatmig - gerade wegen Theo. Er ist nun mal die Hauptfigur, aber er ist auf so gar nicht unterhaltsame Weise depressiv, dass man staendig gaehnen moechte. Ich hab dennoch nicht drueber nachgedacht, abzubrechen, hab nur staendig gehofft, dass bald was Anderes im Vordergrund stehen wuerde. So kam es dann auch. Als die Farce, die sich Theos Leben nennt, quasi neue Abgruende erreicht, oeffnet sich das Tor in eine andere Welt und rausgeflogen kommt ausgerechnet eine winzige Fee (fuer mich vergleichbar mit Tinkerbell aus Peter Pan), namens: Apfelgriebs. Und DIE reisst es raus - fast das ganze Buch ueber mag ich am liebsten die Szenen, in denen auch Apfelgriebs zum Zug kommt. Sie kann Theo genauso wenig aushalten und man merkt ihr foermlich an, dass sie ihn sicher mit einem Kissen erstickt haette, wenn sie nicht gerade nur 15cm groß gewesen waere. Die kleine Fee ist herrlich hurmorvoll und gnadenlos sarkastisch - sie teilt dem Waschlappen (und auch den Boesewichten) ordentlich aus. Die Welt Elfiens gefiel mir ausgesprochen gut. Eine Welt von der Fantasy-Liebende schwaermen wuerden - eine Welt in die man vielleicht selber gerne mal fliehen wuerde, um Abenteuer zu erleben. Die Bewohner Elfiens, bzw. die großen Herren Elfiens, die 7 adligen Blumengeschlechter, sehen das allerdings etwas anders. Sie tun alles, um sich unserer Welt immer mehr anzupassen (nur das sie dabei ein latentes Energieproblem haben) und ihre damit zu zerstoeren. Das Buch ist eindeutig ein Fantasybuch, trotzdem zieht es soviele Parallelen zur wirklichen Welt, dass man es fast schon als Sozialkritik von Williams deuten koennte. Auch gibt es im Vorwort eine Entschuldigung des Autors, falls jemand bei einigen Geschehnissen, innerhalb des Buches, zu sehr an den 11. September erinnert wird. In einigen Rezensionen habe ich gelesen, die Story waere zu vorhersehbar gewesen. Hmm, empfinde ich voellig anders. Dadurch das Theo eher der Antiheld ist und mehr oder minder durch die Geschichte geschleift werden muss (hier und da seufzt und im Elend badet), musste man staendig damit rechnen, dass sein Kopf wohl doch bald rollen wird. Der Spannungsbogen war fuer mich absolut da. Auch die Idee, dass die großen Familien dort Blumenstaemme haben, ist mal was ganz neues: Priemel, Nieswurz, Veilchen, Narzisse, Stechapfel usw... auch all die anderen sind nach "niederen" Bluemchen oder Baumen benannt - gefiel mir, ist mal was Originelles. Mein abschließendes Fazit: Mal wieder sehr erfrischende Fantasy, ohne das alles nach bekanntem Schema (Elfen, Trolle, Zwerge, Orks,...) ablaeuft. Ich lese groeßtenteils Fantasy und dieses Buch ist genau das Richtige, wenn man mal wieder eine Phase hat, in der man vermeintlich fantasymuede ist, weil man lange nix anderes gelesen hat.Ich glaube, auch fuer Fantasyeinsteiger sehr, sehr gut geeignet - da geht's langsam ran an neue Welten!

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  • Rezension zu "Der Blumenkrieg" von Tad Williams

    Der Blumenkrieg
    sukihano

    sukihano

    03. December 2008 um 17:28

    man wird mit auf einer reise genommen und ist gefangen in ihr wie der hauptprotagonist.

  • Rezension zu "Der Blumenkrieg" von Tad Williams

    Der Blumenkrieg
    MrCeline

    MrCeline

    28. September 2008 um 11:08

    Klapptext: Eines Nachts verändert sich alles im Leben des notorischen Pechvogels Theo: Eine winzige Elfe erscheint ihm und nimmt ihn mit in ein märchenhaftes Rech. Ein Reich, dessen Schicksal eng mit der Welt der Menschen verbunden ist. Ein reich, in dem Theo das größte Abenteuer aller Zeiten erlebt. Inhalt: Die Zukunft unserer Welt steht auf dem Spiel. Doch entschieden wird sie nicht in den Hauptstädten der Menschen, sondern im Blumen-Parlament in Elfien, einer mehr als außergewöhnlichen Anderswelt. Was sich wie ein Märchen anhört wird für den notorischen Versager Theo eines Tages Wirklichkeit - als wie aus dem Nichts ein winziges Flügelwesen auftaucht und einen verborgene Türe öffnet. Das phantastische Reich, das Theo betritt, ist finster und gefährlich - und auf unheimliche Weise unserer Welt ähnlich. Und es hält eine Aufgabe für ihn bereit: Gemeinsam mit seiner Verbündeten Apfelgriebs, einer klitzekleinen Elfe mit losem Mundwerk, muss er den Drohenden Krieg zwischen den Welten verhindern. Aufbau: Das Buch ist in 5 Teile unterteilt Erster Teil: Gute Nacht, niemand Zweiter Teil: Ein Märchen der anderen Art Dritter Teil: Blumenkrieg Vierter Teil: Der verlorene Sohn Fünfter Teil: Wie im Märchen Insgesamt bestehen die 5 Teile aus 43 Kapiteln. Der erste Teil des Buches ist etwas zum durchkämpfen. Doch wer das geschafft hat, wird seine wahre Freude an dem Buch bekommen. Theo als Pechvogel darzustellen ist sehr milde ausgedrückt. Eher sind es harte Schicksalsschläge, die Theo erlebt und durchmachen muss. Diese können einem mitfühlenden Leser sehr zu Herzen gehen. Die eingeschobenen Kapitel, die nichts mit Theo zu tun haben sind erst einmal sehr verwirrend. Der Leser ist gut daran getan, dass er sich diese Kapitel einfach im Hinterkopf behält, ohne schon irgendwelche Schlüsse ziehen zu wollen. Es sei an dieser Stelle schon einmal verraten, dass in diesem Buch bis zum Ende alle auftretenden Fragen geklärt werden. Einige kann sich der Leser bereits schon denken, in anderen wir er vom Autor unterwegs ein wenig in die Irre geleitet und andere stellen große Überraschungen dar. Die Welt in die Theo von der kleinen Apflegriebs entführ wird, ähnelt im ersten Eindruck der unseren. Doch hat Williams hier eine Märchenwelt der besondern und nicht sehr üblichen Art geschaffen. Denn es kommt auf die kleinen, aber doch einscheidenden Unterschiede an, die der Autor nur zu gerne beschreibt. An der ein oder anderen Stelle hält er sich mit den Beschreibungen ein wenig lange auf, doch würde Williams es dem Leser bestimmt nicht übel nehmen, wenn der ein oder andere Absatz ein wenig überflogen wird. Theo erhält in Elfien zwei Verbündete. Zum einen eine etwa 15cm große Elfe, wie sie sich der Fantasyleser vorstellt. Beflügelt, rotz frech, mit derber Ausdrucksweise und einfach zum knuddeln süß. Zum andren ist da der Querz Wuschel Segge. Ein Junge, der -ginge es nach dem Wunsch seiner Eltern- sich von den Kindern der Fürsten nicht unterschieden sollte und damit schweres Leid über ihn brachten, dass nicht rückgängig gemacht werden kann. Mit ihnen kämpft sich Theo durch eine Welt, die er nicht begreifen kann. Von der er nicht einmal wusste, dass sie existierte, geschweige denn, was er mit deren Schicksal zu tun hat. Elfien wird von den 7 großen Blumenfamilien regiert. Warum Blumenfamilen? Die meisten Name in Elfien bezieht sich auf irgendeiner Weise auf eine Pflanze. Wer in der Botanik ein wenig bewandert ist, wir sich dadurch besser zurechtfinden, da Williams die Namen nach den Eigenschaften der Pflanzen vergeben hat. So kann man davon ausgehen, dass eine Fürst Stechapfel oder ein Fürst Fingerhut "giftiger" ist, als ein Fürst Narzisse oder eine Fürst Primel. Aber auch andere Namensgebungen sind sehr geschickt gewählt. Tad Williams ist ein wortgewandter Autor. Er schreibt in Bildern und er schreibt mit Bildern. Wer sich in den Bereichen Musik, Film und Literatur mit den gängigsten Dingen der letzten 50 Jahre auskennt, wird mit einer zusätzlichen Portion Humor belohnt. Doch auch ohne dies Wissen, gibt es viele Stellen, die der Situationskomik entspringen und dem Leser vor Lachen die Tränen in die Augen treiben. Doch nicht nur vor Lachen. Eine solche Aufgabe, die Theo bewältigen muss, geht nicht ohne Opfer zu bringen. So kommt es, dass der Autor die gesamte Bandbreite der Gefühle eines Lesers beansprucht. Und immer die Spannung aufrecht gehalten, wie die Geschichte zu Ende gehen wird und ob es überhaupt noch zu einem einigermaßen gütigen Ende kommen kann. Das 13-seitige Namensregister schreckt im erstem Moment ab. Doch nach eingehender Überprüfung, wir jeder Name, der auch nur einmal in einer Belanglosigkeit im Buch erwähnt wird, hier aufgeführt. Jedes andere Fantasybuch dieses Umfangs hätte ein ähnlich großes Verzeichnis. Den einzigen Wermutstropfen, den das Buch bietet, nennt Williams in der Vormerkung. Seine Kernidee zu dem Buch wurde anderthalb Jahre später bittere Realität. Ich wünsch viel Spaß beim Lesen. Dass ich das Buch so lange, immer wieder skeptisch in der Buchhandlung zurück lies, bereue ich nicht. Denn so konnte ich mich bis jetzt über den Ausgang der Geschichte freuen. Und der ist mehr als gelungen.

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  • Rezension zu "Der Blumenkrieg" von Tad Williams

    Der Blumenkrieg
    JuliaO

    JuliaO

    21. July 2008 um 07:33

    Tad Williams ist einfach super. Ich hab mir dieses Buch gekauft, nachdem er auf der Autor auf der Frakfurter Buchmesse daraus vorgelesen hat, weil es einfach schreiend komisch war. Wer Spannung mit ein Bißchen Witz mag - der sollte sich umgehend dieses Werk zulegen ;)

    Allerdings braucht Williams gern ein Bißchen bis man drin ist im Buch - also nicht für Leute die gleich wieder aufgeben!

  • Rezension zu "Der Blumenkrieg" von Tad Williams

    Der Blumenkrieg
    bensia1985

    bensia1985

    29. April 2008 um 14:09

    Oh mann.....was für ein geniales Buch....man versinkt völlig in dieser Welt und möchte es am liebsten nicht mehr aus der hand legen *schwärm

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