Tad Williams Der Drachenbeinthron

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Inhaltsangabe zu „Der Drachenbeinthron“ von Tad Williams

»Dieses Werk hat mich inspiriert ›Game of Thrones‹ zu schreiben … es ist eine meiner liebsten Fantasyreihen.«
George R. R. Martin über »Das Geheimnis der großen Schwerter«

Der betagte König Johan liegt im Sterben und um die Thronfolge entbrennt ein hinterhältiger Kampf zwischen seinen Söhnen Elias und Josua. Der Küchenjunge Simon, der wegen seiner Zerstreutheit auch Mondkalb genannt wird, gerät mitten in die Auseinandersetzungen um die Herrschaft über Osten Ard.

Magisch...

— Chrissi83

Ja, der Anfang ist langatmig, aber es lohnt sich! Parallelen zu Tolkien sind gewollt und kein Geheimnis. Lesenswert für Fantasyfans!

— Die_Lerche

Langatmige, wirre Geschichte mit unsympatischem und langweiligem "Held" in einer diffusen High-Fantasy-Welt. Da gibt es wesentlich besseres!

— kreszenz

Starke Bilder, tolle Sprache - geht damit zwangsläufig über den Horizont einer bestimmten Klientel. Eine Geschichte voller sense of wonder.

— Stephan M. Rother

Keine fiktive Person, für die man sich interessieren anfängt und zu viele irrelevante Details in der Story.

— Themiscyra

Manchmal etwas langatmig geraten, aber es ist eine tolle Geschichte.

— Lillylovebooks

Wow, ich bin absolut begeistert

— bea76

Zwischendruch ein wenig langatmig, aber wirklich sehr empfehlenswert.

— JessicaFanta

High Fantasy vom Feinsten

— LariHeldenlama

Wunderschöne Geschichte

— cat10367

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  • Buchverlosung zu "Der Mond des Vergessens" von Brian Lee Durfee

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    Brian Lee Durfee entführt uns nach Gul Kana und in das Reich der Götter!  Jovan, der älteste Sohn des gefallen Königs von Gul Kana, ist von Wahnvorstellungen besessen, doch er möchte die Macht nicht aufgeben. Seine Schwestern versuchen verzweifelt, die Zerstörung des Landes zu verhindern. Währenddessen kommen die Anhänger des Gottessohnes Raijael über das Meer, um die Bewohner des Reiches ihrer alten Religion zu unterwerfen. Alle Hoffnung ruht auf dem Waisenjunge Nail, der Teil einer uralten Prophezeihung zu sein scheint ...Bewirb dich jetzt für die Buchverlosung zu "Mond des Vergessens" und begib dich mit dem ersten High-Fantasywerk von Brian Lee Durfee  in eine faszinierende Welt. Mehr zum BuchUnter den Göttern ist Streit entbrannt und zwingt den Menschen einen fürchterlichen Krieg auf. Über das Meer kommen die fanatischen Anhänger des verstoßenen Gottessohnes Raijael, um die Gläubigen der alten Laijons-Religion zu unterwerfen. Irgendwo in den Landen hält sich der Waisenjunge Nail versteckt. Auf ihm ruht die heimliche Hoffnung auf Rettung.Jovan, der älteste Sohn des gefallenen Königs, regiert – von immer schlimmeren Wahnvorstellungen besessen – über Gul Kana. Verzweifelt versuchen seine zwei Schwestern sich ihm entgegenzustellen. Jondralyn lernt mit allen Mühen und Qualen die hohe Kunst des Schwertkampfs, während Tala ein Geheimnis lüftet, das nicht nur die Familie, sondern das ganze Land zu zerstören vermag. Kann das Königreich sowohl die Gefahren von innen als auch die Bedrohung durch die neue Religion Raijaels überstehen? Und hat das Schicksal des jungen Nail etwas mit einer uralten Prophezeiung zu tun? »Das ist High-Fantasy im Stil von Stephen R. Donaldson oder David Eddings, garniert mit einer großen Portion George R. R. Martin. Durfee hat eine in allen Details außergewöhnliche Welt geschaffen. Er erzählt eine atemberaubende Geschichte, die in faszinierenden Kulturen spielt. Die Handlung hat Tempo und Zugkraft. Der große existenzbedrohende Konflikt verspricht einen Spannungsbogen über viele Bände.« BooklistHier findet ihr eine Leseprobe. Mehr zum AutorBrian Lee Durfee ist ein Künstler und Schriftsteller, der in Alaska und Utah aufwuchs. Er hat unter anderem Illustrationen für Tolkien Enterprises und Wizards of the Coast geschaffen. »DerMond des Vergessens« ist sein erstes großes High-Fantasywerk.Wir verlosen in dieser Buchverlosung 50 Exemplare von "Der Mond des Vergessens". Was ihr dafür tun müsst? Bewerbt euch bis einschließlich 14.03.2018 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage:   In die Haut welcher Fantasygestalt würdet ihr gerne einmal für einen Tag schlüpfen? Ich bin schon sehr gespannt auf eure Antworten und wünsche euch ganz viel Glück! Bitte beachte vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen!

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  • War leider so überhaupt nicht mein Fall...

    Der Drachenbeinthron

    kreszenz

    03. February 2018 um 11:12

    Die Drachenbein-Saga - so viel hab ich schon von ihr gehört. Genial, spannend, einfach super soll sie sein. Als Riesenfan von Game of Thrones, Herr der Ringe, Ulldart und der Belgariad-Saga hatte ich mir viel versprochen und habe ich mich wirklich sehr gefreut, dass mir der Verlag ein Leseexemplar zur Verfügung gestellt hat. Dieses schlummert nun seit knapp 9 Monaten auf meinem Tolino und schlummert und schlummert. Denn obwohl ich es immer wieder öffne und versuche weiterzulesen, will mich die Geschichte einfach nicht packen! Mehr als ein paar Seiten am Stück – mehr geht einfach nicht. Um was geht es eigentlich? Nun, die Geschichte handelt auf Osten Ard. Simon, ein sehr verträumter und eher arbeitsscheuer Küchenjunge lebt auf dem Hof von König Johan Presybyter, der seit Jahren vor sich hinsiecht und nun kurz vor dem Tod steht. Inzwischen hat sich das komplette Reich versammelt, um den alten König zu beerdigen und den neuen zu krönen. Eigentlich ist die Thronfolge klar, doch die beiden Söhne haben ein extrem schwieriges Verhältnis zueinander. Als König Johan endlich stirbt bricht Chaos über Osten Ard herein… Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht Simons, der die Geschehnisse am Hof aus Sicht eines Jugendlichen wahrnimmt. Leider ist Simon nicht nur einfältig-naiv bis strunzdumm, sondern auch an sich ein total langweiliger Charakter. Zufällig nimmt ihn Doktor Morgenes unter seine Fittiche, der am Hofe die Rolle des verrückten Wissenschaftlers einnimmt. Während Simon bei ihm putzt, erzählt ihm der Doktor Geschichten und Geschichte Osten Ards. Diese Einheiten hat der Autor wohl gewählt, um auch dem Leser das Grundgerüst seiner Welt zu erklären. An sich eine nette Idee. Leider sind die Vorträge des Doktors für den Erstleser etwas zu wirr und auch an Geschwurbel kaum zu überbieten, was mich dazu brachte, das Grundwissen auf Wikipedia nachzulesen. Doch auch das hat mein Lesevergnügen nicht anfachen können. Nach knapp 300 Seiten – immerhin einem Drittel des Buchs – ist immer noch keine signifikante Entwicklung der Handlung erkennbar. Bis dahin ist mir keine Person untergekommen, die mir groß sympathisch oder auch unsympathisch gewesen wäre. Alles plätschert vor sich hin. Auch der pseudo-religiöse Hintergrund bzw. wie dieser rübergebracht wurde hat mir überhaupt nicht zugesagt. Laut Klappentext wurde George R. R. Martin von diesem Buch inspiriert, Game of Thrones zu schreiben. Vielleicht nach dem Motto „Einen Versuch ist es wert. Besser als Tad Williams schreib ich auf jeden Fall!“

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  • Mühsam zu lesen

    Der Drachenbeinthron

    Themiscyra

    10. November 2017 um 12:47

    Leider kann ich diesem Buch auch nur einen Stern geben. Hab es vor ca. einem Monat zu lesen angefangen und bin bis jetzt nicht weiter als bis zur Seite 212 gekommen. Die Story, wie das Buch beschrieben wurde, machte mich sehr neugierig, denn normalerweise steh ich voll auf Fantasy. Aber leider gibt es nicht wirklich eine Person, für die man sich interessieren anfängt und somit die Spannung am Buch aufrecht erhält. Zudem kommt noch, dass sehr unwichtige Handlungen passieren, die so detailliert beschrieben sind, dass man zuerst meint, die sind wichtig und man muss gut aufpassen was passiert. Allerdings stellt sich ein paar Seiten später dann raus, dass es für das Buch eigentlich irrelevant war. Echt schade, hatte große Erwartungen..

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  • Absolut klasse!

    Der Drachenbeinthron

    bea76

    19. September 2017 um 21:57

    Es ist absoluter Wahnsinn, einfach nur klasse!Es ist von vorn bis hinten fesselnd, nie wirklich langatmig und dennoch gibt es ruhigere Phasen in diesem Buch. Ja es sind sehr viele Personen in dieser Geschichte und auch richtig viele die wichtig sind. Die Charaktere sind extrem unterschiedlich und teilweise fies. In einigen Rezensionen hab ich gelesen, dass es schwieriger zu lesen war, hmm fand ich jetzt gar nicht. Klar viele Orte, Namen und ein wenig Chaos, das sich aber im Laufe des Lesens ordnet.Um dem ganzen jetzt noch die Krone auf zusetzen ich brauch den nächsten Teil, jaa es sind dicke Bücher (950 Seiten) aber egal ich liebe es!Auch wenn die Geschichte schon etwas älter, sie ist absolut genial.

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  • Mittelerde lässt grüssen.....

    Der Drachenbeinthron

    Sarwen

    27. July 2017 um 21:59

    Das Buch ist sehr gut zu lesen,es erinnert sehr an Herr der Ringe.

    Da gibt es Menschen,Trolle und das schöne Volk Sithi (die wie die Elben sind).

    Die Geschichte wird auch an die Germanische Geschichte erwänt,die Sithi haben wie die Elben eine eigene Sprache. Das Buch hat mich gefesselt.

  • High Fantasy vom Feinsten

    Der Drachenbeinthron

    LariHeldenlama

    08. July 2017 um 11:08

    High Fantasy vom Feinsten – da ich gerade dieses Genre für mich entdecke, kam ich natürlich um dieses Werk nicht herum.Tad Williams zieht uns ganz vorsichtig und behutsam in seine Fantastische Welt um Osten Ard, den Sithi, Simon dem tollpatschigen Küchenjungen und natürlich Binabik dem Troll.Simon ist ein Küchenjunge und selbst diese Arbeit ist ihm teilweise zum anspruchsvoll, er ist verplant, verträumt und total tollpatschig. Auf dem Hofe von König Johann ist er Rachel unterstellt, die oft an ihm verzweifelt weil er ihre Aufträge nicht ausführt und stattdessen lieber vor sich hinträumt.Um ihn zu motivieren (und sicher auch um ihn mal loszuwerden) schickt sie ihn zu Doktor Morgenes zum arbeiten. Dieser übte schon seit jeher eine Faszination auf Simon aus und die beiden freunden sich trotz ihrer Unterschiede schnell an. Doktor Morgenes stellt Simon als seinen Lehrling ein und nimmt ihn fortan unter seine Fittiche.Als herauskommt, dass Simon zufällig Zeuge eines Geheimnisses geworden ist muss jener fluchtartig den Hof verlassen. Doktor Morgenes hält ihm den Rücken frei und ebnet seinen Weg durch die Katakomben des Hofes.Simon ist fortan auf sich selbst gestellt und entwickelt sich langsam vom tollpatschigen, verträumten „Mondkalb“ zu einem jungen tapferen jungen Mann. Er ist auf der Flucht vor den Leuten von Elias dem Sohn des verstorbenen Königs Johann, lernt auf seinem Weg sehr viele verschiedene Nebencharaktere kennen und rutscht immer tiefer in den Kampf der beiden Söhne des Königs hinein als im lieb ist.Der Einstieg in die Geschichte ist mir total schwer gefallen, wie bei jedem High Fantasy Werk treten eine Menge Charaktere, Namen, Welten und Sprachen auf, die man so schnell nicht geordnet bekommt. Tad Williams hat den Leser zwar sehr langsam rangeführt und nach und nach seine Personen ins Spiel gebracht, aber wer die Vielzahl an fremdartigen Namen nicht gewohnt ist wird hier seine Probleme haben.Wer an dieser Stelle aber durchhält, wird mit einem epischen Meisterwerk belohnt, was trotz einiger Längen am Anfang eine gigantische Welt präsentiert, die liebevoll durchdacht ist und einen bis zum Ende total fesselt.Simon war mir von Anfang an total sympathisch und ich freue mich sehr über die Entwicklung die er am Ende vollzogen hat und ich werde auf Jeden Fall die Folgebände auch noch lesen! Dieser Teil endet nämlich mit einem Cliffhanger.Das Buch ist in der Erstauflage 1988 erschienen und ich würde es von der Komplexität der Welt her mit dem Herrn der Ringe vergleichen. Die Geschichte ist heutzutage keineswegs verstaubt oder altbacken, sondern wirklich High-Fantasy vom Feinsten.Wer bereit ist sich auf viele Charaktere einzulassen wird hier belohnt! Klare Leseempfehlung von meiner Seite!

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  • „Willkommen Fremder. Die Pfade sind tückisch heute.“

    Der Drachenbeinthron

    Tallianna

    20. June 2017 um 15:55

    Der betagte König Johan liegt im Sterben, und um die Thronfolge entbrennt ein hinterhältiger Kampf unter seinen Söhnen Elias und Josuah. Der Küchenjunge Simon,wegen seiner Zerstreutheit auch Mondkalb genannt, gerät mitten in die Auseinandersetzungen um die Herrschaft über Osten Ard. Welche Ziele verfolgen aber die geheimnisvollen Elbenvölker der Nornen und Sithi, denen einst das Land gehörte? (Klappentext)Ich bin ja immer skeptisch, wenn irgendwelche Leute sagen, dass Buch sei wie „Der Herr der Ringe“. Nicht, weil „Der Herr der Ringe“ das Nonplusultra ist, sondern weil das Buch eben das Buch ist und ein anderes ist ein anderes Buch. Vergleiche machen Dinge meistens schlechter.Lange Rede kurzer Sinn: In diesem Fall ist der Vergleich mit Tolkiens‘ Meisterwerk sogar angebracht. Die schiere Größe von Osten Ard und der handelnden Figuren, die Queste der Helden, das alles verschlingende Schicksal … Nur die Landschaftsbeschreibungen fallen glücklicherweise etwas weniger detailliert aus. Wer jetzt aber denkt, dass es sich bei diesem Buch nur um einen Abklatsch handelt, irrt sich. Der Anfang, das gebe ich zu, zieht sich ein wenig. Aber bei so vielen Personen, Orten und Mythen muss das auch alles erst einmal eingeführt werden, damit der Leser nicht ins kalte Wasser geschmissen wird. Hat man diese Stellen überwunden, wird man mit einem atemberaubenden Epos belohnt, der mit seinen fast 1.000 Seiten viele Stunden unterhält.Dabei sollte man aber ein gutes Namensgedächtnis besitzen für die vielen handelnden Personen, oder im Gegensatz zu mir schon viel früher den Anhang finden, in dem alles noch einmal erklärt wird. Ich liebe solche Register. Bleiben wird bei den Personen. Es gibt bei keiner Hauptperson irgendetwas, dass mir negativ aufgefallen wäre. Sie sind alle sehr detailreich beschrieben und erwachen beim Lesen zum Leben. Sogar Nebencharaktere wirken nicht wie Mittel zum Zweck, sondern halten einer genaueren Betrachtung stand.Insgesamt ist das Setting sehr düster. Der Gegner scheint momentan übermächtig zu sein und es kein Mittel gegen ihn zu geben. Gegen Ende war ich fast davon überzeugt, dass die Hauptcharaktere sterben werden, auch wenn das wohl erzähltechnische Schwierigkeiten nach sich gezogen hätte … Auch darin gleicht es Tolkiens‘ Werk. Der erste Band von Williams‘ Osten-Ard-Reihe hat mich restlos begeistert. Er erfüllt alle Kriterien, die ein Fantasy-Herz höher schlagen lässt. Das ist die Art Schreibe, die ich von dem Autor gewohnt bin: stilsicher, anspruchsvoll und mitreißend!

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  • Einfach wow aber man muss dabei bleiben !

    Der Drachenbeinthron

    engelchen2211

    09. May 2017 um 17:09

    Cover:Allein das Cover hat mich so angesprochen das ich diesen Fantasie Roman unbedingt lesen wollte, ein schön verziertes Schwert und Raben toll gemacht.Ein wunderbarer Roman, den man garantiert nie wieder vergisst. Es ist keine leichte Lektüre, die man nebenbei liest. Das Buch verlangt die volle Aufmerksamkeit, Der Autor schreibt sehr anspruchsvoll und flüssig man kann sich die Szenen direkt vorstellen. Er beschreibt wirklich alles sehr detailliert, was dem Buch aber seinen Charme gibt. Die Protagonisten sind wunderbar beschrieben, jeder hat besondere Eigenheiten. Ich finde ein wirklich gelungener,spannender und mystischer Fantasie-Roman.  Besonders der Hauptprotagonist Simon Mondkalb ist mir ans Herz gewachsen, er ist tollpatschig und dennoch taff. Ich kann diese Story nur allen Fantasie Liebhabern empfehlen.Fazit:Die Geschichte ist recht spannend, gut ausgearbeitetund daher unterhaltsam zu lesen. Natürlich sind viele Personen vorhanden, daher muss man sich konzentrieren. Ich habe den Roman jedoch regelrecht verschlungen. Daher von mir eine klare Leseempfehlung!Ein Dankeschön an den Autoren für die klasse Beflügelung meiner Fantasie.

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  • Großes Kopfkino in epischer Breite, ein muss für Fantasy Fans

    Der Drachenbeinthron

    Galladan

    02. May 2017 um 19:45

    Das Geheimnis der Großen Schwerter / Der Drachenbeinthron von Tad Williams, erschienen im Klett-Cotta Verlag am 11. März 2017.König Johan der nach einem langen erfüllten Leben im Sterben liegt hat zwei Söhne die einander spinne feind sind. Mit ihnen auf dem Hochhorst lebt Simon, ein Waisenjunge der in der Küche helfen soll und bei Doktor Morgenes in die Lehre geht, wofür er aber erst einmal lesen und schreiben lernen muss. Simon treibt sich gerne auf der Burg rum um sich vor der Arbeit in der Küche zu drücken und er würde gerne coole Zauber statt lesen und schreiben lernen. Bei seinen Ausflügen sieht er seltsame Leute die ihn scheinbar verfolgen und einen Mann, der ihm sehr unheimlich ist und zum Gefolge des Thronfolgers gehört.Tad Williams macht das, was man in den 1980ern mit High-Fantasy gemacht hat. In epischer Breite wird eine Welt eingeführt. Da werden Völker beschrieben, Geschichte gelehrt und Simon das Mondkalb bekommt seine ersten pubertären Gefühle. Der Autor schafft dabei eine Welt in die man richtig eintauchen kann. Man lebt auf dem Hochhorst, man hat das Gefühl selbst die Geschichte des Landes, des Königs erzählt zu bekommen. Ja, es plätschert Seite um Seite dahin, aber eine ganze Welt und die vielen Leute die darin leben, erklären sich nun einmal nicht auf 3 Seiten und mit der Tür ins Haus will man ja auch nicht fallen.Wer gerne „Game of Thrones“ gelesen hat, wird auch von Osten Ard begeistert sein und jetzt mit der Aussicht auf neue Abenteuer ist der richtige Zeitpunkt seine Abende im Abenteuerland zu verbringen.

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  • Ein ganz besonderer Start

    Der Drachenbeinthron

    anke3006

    29. April 2017 um 19:14

    Der betagte König Johan liegt im Sterben, und um die Thronfolge entbrennt ein hinterhältiger Kampf unter seinen Söhnen Elias und Josuah. Der Küchenjunge Simon, wegen seiner Zerstreutheit auch Mondkalb genannt, gerät mitten in die Auseinandersetzungen um die Herrschaft über Osten Ard. Welche Ziele aber verfolgen die geheimnisvollen Elbenvölker der Nornen und Sithi, denen das Land einst gehörte? Ich habe von Tad Williams schon viel gehört. Jetzt habe ich die Gelegenheit ergriffen diese Saga kennenzulernen. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten. Es beginnt sehr seicht mit sehr vielen Beschreibungen. Dann geht es aber richtig los. Mich hat die Geschichte richtig gefesselten und die verschiedenen Figuren und Charaktere sind wirklich wunderbar durchdacht. Die fantastische Welt ist so gut beschrieben, das man das Gefühl hat direkt dabei zu sein. Ich freue mich jetzt auf die weiteren Bände.

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  • Gewaltiger Anfang.

    Der Drachenbeinthron

    Haliax

    25. April 2017 um 18:19

    Nachdem der beliebte und legendäre König Johan erkrankt ist und die Zeichen für eine baldige Genesung schlecht stehen, entzweit der Machtkampf die beiden Prinzen immer mehr. Der träumerische, chaotische und junge Simon befindet sich plötzlich mitten in der Fehde, die sein Leben schon bald auf dem Kopf stellen wird.Der Drachenbeinthron von Tad Williams ist der erste Teil von der Reihe „Das Geheimnis der großen Schwerter“. Das Buch ist 957 Seiten lang, was mein Herz für Fantasy immer höher schlagen lässt, aber die Dicke macht das Buch unpraktisch und ist daher eher für den Hausgebrauch gedacht. Das Lesen für unterwegs muss leider ausfallen, außer man entscheidet sich für das E-book.Die neue Aufmachung des Covers, welches ein Schwert abbildet, ist passend und lässt bereits ahnen, in welches Genre das Buch einzuordnen ist . Zudem harmoniert die Schrift mit dem Motiv. Wenn wir nun in das Innere des Buch vordringen, muss ich zuerst den Anhang erwähnen, der alle wichtigen Fakten um Osten-Ard beinhaltet. Außerdem findet man die Landkarte im hinteren Teil des Buches. Die Länder und Völker können vor allem am Beginn verwirrend sein, deshalb finde ich die Karte eine wichtige Hilfestellung.Anfangs wird die Geschichte fast hauptsächlich von dem Küchenjungen Simon erzählt, während im Verlauf weitere Charaktere ihre Perspektive darlegen. Daher erhält man einen guten, ersten Einblick in die Welt von Osten Ard und das Leben der Völker. Viele Charaktere werden vorgestellt und es fällt schwer sich an alle Namen und deren Zugehörigkeiten zu erinnern. Dabei kann man im Anhang den jeweiligen Namen nachschlagen.Der ereignislose Anfang des Buches ist mein einziger Kritikpunkt. Erst ab dem 11.Kapitel beginnt die Handlung an Fahrt aufzunehmen und man erkennt langsam, welche Richtung der Autor einschlagen möchte. Danach passiert ein prägendes Ereignis nach dem nächsten und es fällt schwer das Buch wegzulegen. Der Autor besitzt einen angenehmen, lyrischen Schreibstil, der Osten Ard bezaubernd beschreibt und mein Kopfkino auf Hochtouren arbeiten lässt.Fazit Ein gewaltiger Anfang mit vielen besonderen Charakteren und einer monströsen, vielschichtigen Welt. Wegen der Anfangsschwierigkeiten ziehe ich einen Stern ab. Daher gebe ich 4 von 5 Sternen.

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  • Ein High-Fantasy-Epos

    Der Drachenbeinthron

    Flaventus

    24. April 2017 um 08:20

    Diesem Roman eilt sein Ruf voraus: Ein High-Fantasy-Epos im Stile eines "Der Herr der Ringe". Immerhin schon 1991 erstmals in Deutschland erschienen, kommt das Werk nun in einer überarbeiteten Fassung auf den Markt. Da ich das Werk immer wieder vor mir hergeschoben habe, habe ich nun die Gelegenheit ergriffen und mich dem ersten Teil gewidmet. Mit 950 Seiten ist dieser erste Band sicherlich nichts für nebenher. Aber welches Buch hat bei Amazon schon über 300 Bewertungen mit einer Durchschnittswertung von 4.2 Punkten und hier bei Lovelybooks sogar 400 Bewertungen mit 4.5 Bewertungspunkten? Und im Grunde genommen musste ich als jemand, der Tolkiens Werk als eines der besten überhaupt ansieht, dieses Werk gelesen haben. Und ich wurde nicht enttäuscht. Längen? Nur wurde ich von diversen Aussagen irritiert, die besagen, dass das Buch über etliche Längen verfügt. Ich erinnere mich sehr lebhaft an den etwas trägen Einstieg in Mittelerde. Aber die Rezensienten haben dem Buch mit dem etwas negativen Ausdruck "Länge" meiner Meinung nach unrecht getan. Es ist vielmehr Zeit gemeint. Zeit, um die Charaktere vorzustellen und einzuführen. Aber nicht nur diese, sondern auch die Welt, in der dieser Epos angesiedelt ist. Facettenreich und teilweise gemächlich wird dem Leser diese vorgestellt. Angesichts der Masse an Charakteren und deren Beziehungen zueinander ein sicherlich gerechtfertigter Schritt. Story Es mag sicherlich die ein oder andere entfernte Parallele zu Tolkiens Mittelerde geben. Aber diese ist soweit entfernt, dass ich einen inhaltlichen Vergleich scheue. Es steht der Küchenjunge Simon im Mittelpunkt des Plots, mit dem der Leser nicht nur einmal Mitleid haben wird und angesichts seiner Tollpatschigkeit und Gedankenlosigkeit zur Räson rufen möchte. Allein mit einem Küchenjungen werden aber natürlich keine epischen Geschichten geschrieben. Es fehlen noch Herrscher, Könige, fremde Völker, unwirtliche Gegenden, Fabelwesen und mystische Sagen. Und all das bekommt der Leser geboten, geschickt verwoben zu einer abwechslungsreichen Geschichte. Ja, es gibt die ruhigen Momente aber auch epische Schlachten. Und es gibt die Momente, die einfach nur das Gesamtbild abrunden, ohne einen direkten Bezug zur Geschichte zu haben. Und manchmal kommen diese Momente überraschend zum Vorschein und nehmen dann doch eine wesentliche Rolle ein. Das spricht für eine abwechslungsreiche und auch spannende Geschichte. Fazit Die Neuauflage war für mich eine Gelegenheit mich diesem Epos zu widmen. Und ich frage mich, warum ich das Buch immer wieder vor mir hergeschoben habe. Den Vergleich zu Tolkiens Meisterwerk "Der Herr der Ringe" braucht das Werk nicht zu scheuen. Ganz im Gegenteil finde ich dieses Buch dem Gründer des Genres mehr als ebenbürtig.Diese Rezi findet sich auch auf meinem Blog.

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  • Unterhaltsame High Fantasy mit einigen Längen

    Der Drachenbeinthron

    Moni2506

    22. April 2017 um 17:16

    „Der Drachenbeinthron“ ist ein Fantasyroman von Tad Williams. Dies ist der erste Teil aus „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ und in der fiktiven Welt Osten Ard angesiedelt. Erschienen ist der Roman erstmals 1997, im März 2017 kam die Neuauflage im Klett-Cotta-Verlag heraus. Der alte König Johan Presbyter stirbt und sein Sohn Elias übernimmt die Macht in Osten Ard. Geheimnisvolle und unerklärliche Dinge passieren daraufhin im Reich, wofür unter anderem auch der Nabbanai-Priester Pryrates, ein Berater des neuen Königs, mit verantwortlich gemacht wird. Als Josua, der Bruder des Königs, verschwindet, wird der Küchenjunge und Schüler Doktor Morgenes in die Geschichte mit hineingezogen. Nach einer waghalsigen Rettung muss er vom Hochhorst fliehen und eine abenteuerliche Reise beginnt. Da ich bei Bloggern, auf twitter und auch durch eine ehemalige Kollegin viel Gutes vom Tad Williams gehört habe, dachte ich mir, dass die Neuauflage ein guter Zeitpunkt ist, um in die Reihe „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ einzusteigen. Den Schreibstil empfand ich angenehm zu lesen, auch wenn mir dieser zwischendurch zu ausschweifend war. Die Geschichte konnte so teilweise nicht richtig vorankommen und die Beschreibungen waren mir zu ausführlich. Auch die Geschichte an sich wies für mich teilweise einige Längen auf. Mal plätschert die Geschichte so vor sich hin, um dann zwischendrin richtig spannend zu werden, so dass man den Atem anhalten muss. Ein bisschen hat mich das Ganze auch an Game of Thrones erinnert und wie ich gelesen habe, hat sich George R. R. Martin auch von dieser Reihe dazu inspirieren lassen. Die wirkliche Bedrohung wird nicht richtig klar und scheint in dem sich anbahnenden Krieg unterzugehen. Man merkt, dass sich seit dem Tod König Johans und der Machtübernahme durch seinen Sohn etwas Dunkles anbahnt, aber was das genau ist, kann man nicht wirklich greifen. Mit Fortschreiten der Geschichte werden aber immer mehr Puzzleteile enthüllt, so dass man unbedingt mehr erfahren möchte.Die Fantasyelemente in diesem Buch haben mir sehr gut gefallen. Die Monate heißen Maia, Juniver oder Novander. Es gibt Wochentage wie den Drorstag oder Länder namens Ijsgard. Auch die Bräuche sind an Bräuche aus der echten Welt angelehnt. So gibt es zum Beispiel ein Maia-Baumfest und auch der Glaube an Usires Ädon kommt einem vage bekannt vor. Es hat vor langer Zeit mal Drachen gegeben. Es gibt Wesen wie Sithi, Trolle oder Rimmersgarder. Gerade diese Ähnlichkeit zu unserer Welt finde ich sehr gelungen. Es macht die Geschichte für mich greifbarer und besser vorstellbar. Mit den Personen aus dem Buch habe ich auch mitgefiebert und bin ihnen gerne auf ihren Abenteuern gefolgt. Simon macht eine ganz starke Entwicklung in diesem Buch durch. Anfangs als Mondkalb und Tollpatsch bekannt, der nichts wirklich hinbekommt, muss er auf seiner Reise über sich selber hinauswachsen und erwachsen werden. Zwischendurch verfällt er allerdings immer mal wieder ins trotzig kindische, was ich ihm gerne verzeihe, da er in dem Buch eben auch erst 15 Jahre alt ist. An seiner Seite hat er sehr weise Freunde wie Doktor Morgenes und Binabik mit seinem Wolf Quantaqa. Auch eine kleine Liebesgeschichte für unseren Helden Simon darf natürlich nicht fehlen und auch diese Person hat es faustdick hinter den Ohren. Es ist auf jeden Fall ein sehr interessantes Gespann, das sich da aufmacht, um das Reich Osten Ard zu retten. Abgerundet wird der Roman durch ein ausführliches Personenverzeichnis und Glossar der wichtigsten Orte und Begriffe sowie einer Karte von Osten-Ard. Fazit: Unterhaltende High Fantasy mit tollen Fantasy-Elemente, die gerade mit dem spannenden Schluss für den nächsten Teil zu begeistern weiß. 3,5 Sterne, da es zwischendrin doch die ein oder andere Länge gab.

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  • Buchverlosung zu "Der Drachenbeinthron" von Tad Williams

    Der Drachenbeinthron

    TanjaMaFi

    Machtkämpfe, Intrigen, Kämpfe – Wer wird Osten Ard regieren? Tad Williams Erfolgsreihe "Das Geheimnis der Großen Schwerter" ist ein echtes Muss für Fantasy-Fans. Um die Thronfolge und den Drachenbeinthron von Osten Ard entbrennt ein erbitterter Kampf. Wer hat das Zeug zum König? Erlebt das gesamte Fantasyepos und werdet Teil einer großen Geschichte. Mit uns und dem Klett-Cotta Verlag könnt ihr gleich vier Bücher gewinnen! Mehr zum Inhalt      "Der Drachenbeinthron" Der betagte König Johan liegt im Sterben, und um die Thronfolge entbrennt ein hinterhältiger Kampf unter seinen Söhnen Elias und Josua. Der Küchenjunge Simon,wegen seiner Zerstreutheit auch Mondkalb genannt, gerät mitten in die Auseinandersetzungen um die Herrschaft über Osten Ard.    "Der Abschiedsstein" Der untote Elbenprinz Ineluki ist zurück und will sich für vergangenes Unrecht an den Menschen rächen. Für seine grausamen Ziele hat er sich mit Elias verbündet, der die Herrschaft auf dem Hochhorst übernommen hat. Josua, Elias Bruder und Konkurrent um die Thronfolge, ist nur knapp einem Anschlag entkommen.  "Die Nornenkönigin" Simon, der inzwischen den Namen Schneelocke trägt, ist immer noch auf der Suche nach dem dritten der Schwerter. Wie die alte Weissagung verrät, wird erst Friede in Osten Ard einkehren wenn 'Leid', 'Minneyard' und 'Dorn' wieder vereinigt sind. "Der Engelsturm" Simon Schneelocke ist entschlossen, für Prinz Josua das letzte der Großen Schwerter zu gewinnen. Doch gelingt es ihm zusammen mit Prinzessin Miriam Hellnagel zu finden? Und welchen Part spielt Simon in den geheimnisvollen Plänen von Utuk'ku, der Nornenkönigin? Mehr zum Autor Tad Williams ist ein amerikanischer Schriftsteller, der besonders im Bereich der Fantasyliteratur aktiv ist. Seine Buchreihen "Otherworld", "Shadowmarch" und "Das Geheimnis der großen Schwerter" gelten als drei der einflussreichsten Reihen auf andere Autoren unserer Zeit. Mit seiner Familie lebt er in den Bergen von Santa Cruz in einem schönen und doch etwas seltsamen Haus.  Gemeinsam mit  dem Klett-Cotta Verlag verlosen wir 5 große Tad Williams-Buchpakete unter allen, die sich bis zum 12.03.2017 über den blauen "Jetzt bewerben" Button* bewerben und folgende Frage beantworten: Was macht euch zu einem wahren Fantasyfan? Ich drücke euch die Daumen! Aufgepasst! Die Geschichte von Osten Ard geht weiter! Schaut doch mal bei unserer Leserunde zu "Das Herz der verlorenen Dinge" vorbei. Mehr zu Tad Williams und seinen Büchern erfahrt ihr auch auf unserer großen Tad Williams-Aktionsseite! * Bitte beachtet unsere Richtlinien zur Teilnahme an Leserunden und Buchverlosungen!

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    • 202
  • Pflichtlektüre für Fantasy-Fans

    Der Drachenbeinthron

    sursulapitschi

    03. March 2017 um 18:37

    Die Osten Ard Saga habe ich vor etwa 20 Jahren inhaliert. Jetzt schreibt Tad Williams tatsächlich eine Fortsetzung, seine „Antwort auf George R. R. Martins »Game of Thrones“, was lustig ist, sagt doch Herr Martin zur Osten Ard Saga: „Dieses Werk hat mich inspiriert ›Game of Thrones‹ zu schreiben…“. Es gibt ein Fantasy Duell der Giganten und ich bin dabei, bereite mich vor und lese die ganze Saga nochmal. Teil 1, „Der Drachenbeinthron“, legt den Grundstein und erzählt, wie der verträumte Küchenjunge Simon, genannt Mondkalb, zu Simon Schneelocke wird. Tad Williams lässt sich viel Zeit und führt seine Welt ausführlich ein. Hier gibt es alles, was das Fantasyherz begehrt, rivalisierende Königssöhne, wobei der Thronfolger von dunklen Mächten beherrscht zu werden scheint, geheime zauberhafte Völker, alte Geschichten und Prophezeiungen, einen Geheimbund weiser Männer, Legenden, Allianzen, sogar Drachen sollen gesehen worden sein. Natürlich ist das nicht neu, aber 1988, als es erschienen ist, war das Thema noch nicht in 1000 Variationen behandelt worden. Und der Zauber dieses Buches ist zeitlos. Ganz langsam wird man aus einer märchenhaft mittelalterlichen Welt in eine Katastrophe geschickt, Wundersames geschieht, Helden sterben, ganz sicher wird die Welt untergehen, wenn nicht die drei großen Schwerter gefunden werden. Heute traut sich kein Autor mehr, dem Leser Episches zuzumuten. Ja, es ist lang und hat Längen, aber es ist großartig erzählt. Tad Williams malt grandiose Bilder mit Humor und wunderschöner Sprache. Geduld braucht man schon, aber es lohnt sich. Band 1 endet furios und mit einem Cliffhanger, der einen sofort zum nächsten Buch greifen lässt. Diese Saga ist Pflichtlektüre für Fantasy-Fans.  

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