Der brennende Mann

von Tad Williams 
3,4 Sterne bei41 Bewertungen
Der brennende Mann
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Inhaltsangabe zu "Der brennende Mann"

Nun, viele Äonen später, hat der glücklose Reiherkönig Lord Sulis in der düsteren, verfallenen Burg Hochhorst Zuflucht vor seinen Verfolgern gefunden. Er lebt dort mit wenigen Getreuen und mit seiner Stieftochter Breda, die in seltsamen Träumen von den Geistern der Burg heimgesucht wird. Heimlich folgt sie dem Lord eines Nachts tief hinunter in die unterirdischen Verliese: Der Lord, Renegat und Zweifler und deshalb hierher in die Verbannung geschickt, sucht Antwort auf eine Frage. Er ahnt nicht, daß seine Stieftochter unwissentlich im Bund mit seinem Feind ist.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783608936964
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:104 Seiten
Verlag:Klett-Cotta
Erscheinungsdatum:01.03.2004
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.01.2006 bei DHV Der HörVerlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Herbstlaubs avatar
    Herbstlaubvor 5 Monaten
    Erzählung aus OstenArd

    (Rezi von ca. 2011) Eine Fortsetzung zum Drachenbeinthron? Muss ich haben! Es entpuppte sich jedoch nicht als Fortsetzung, sondern als etwa fünfhundert Jahre zuvor handelndes Prequel, ohne direkten Bezug zur Osten-Ard Quadrologie, abgesehen vom Handlungsort, dem Hochhorst, und einigen wenigen auftauchenden Charakteren. Trotzdem hat mir der „brennende Mann“ unheimlich gut gefallen!

    Die Kurzgeschichte wird erzählt von Breda, der Tochter eines ehemaligen erkynländischen Fischerkönigs, die nach der Hochzeit ihrer verwitweten Mutter mt einem verstoßenen Edelmann aus Naban, Lord Sulis, die verlassene Festung, den Hochhorst bezieht. Anfangs fürchtet Breda noch die Geschichten, die sich um den Drachen, der unter der einst von Sithi erbauten Burg hausen soll, und die vielen Geister ranken. Doch schon bald ist der Hochhorst ihr Zuhause.

    Nach dem Tod ihrer Mutter zieht sich ihr Stiefvater immer mehr aus allen weltlichen Dingen zurück und Breda findet Trost in ihrer heimlichen hingebungsvollen Liebe zu einem Soldaten aus Sulis‘ Nabbanai Gefolgschaft. Aus Sorge um Lord Sulis fängt Breda jedoch an, ihrem Vater nachzuspionieren, und entdeckt in den Kerkern der Burg die Waldhexe Valada (!!! ♥ ), die aber weder ihr noch ihrem Vater die Antworten geben zu können scheint, die er sucht. Doch eines Nachts leitet die Hexe Sulis in die Tiefen unter dem Hochhorst und weist ihm den Weg auf die Straße der Träume, damit der verzweifelte Lord die Sithi befragen kann. Breda, die den Heimlichen sowohl aus Angst um ihrem Vater, als auch aus Sorge um ihren Liebsten folgt, sieht in dieser Nacht in den Flammen des Holzes eines unheilvollen toten Baumes den brennenden Mann. Und muss einen ihrer Liebsten dort unten zurücklassen…

    Tad Williams schafft es in dieser Geschichte wieder meisterhaft, mich binnen kürzester Zeit zu fesseln. Es dauert zwar fast bis zum Ende des Buches, ehe man begreift, worum es wirklich geht, und doch ist die Schilderung der Erinnerungen der alten Breda unglaublich mitreißend. Schade, dass „die Waldhexe“ hier einen neuen Namen bekam. Und doch wird sie für jeden, der „Das Geheimnis der großen Schwerster“ gelesen hat unverkennbar. Auch der Sturmkönig findet Erwähnung, jedoch wird zu keinster Zeit an den Tiefen der Drachenbeinthron Mysterien gerüttelt. „Der brennende Mann“ ist eine komplett eigenständige Geschichte, die zufällig am gleichen Ort spielt. Und mal ehrlich? Wen würden nicht noch hunderte dieser Geschichten interessieren, die sich den Jahrtausenden abgespielt haben müssen, die der Hochhorst mit seinem Engelsturm besteht?
    Ich von meiner Seite aus kann nur sagen: Mehr davon!

    Mein Fazit:
    Egal ob man "Osten Ard" gelesen hat oder nicht, „Der brennende Mann“ ist eine fesselnde Erzählung, traurig und melancholisch, düster und geheimnisvoll, voller Fragen und wenig befriedigender Antworten, die den Leser in die wohl faszinierendste aller je geschaffenen Festungen entführt. Uneingeschränkt empfehlenswert!

    Das Hörbuch:
    Aus dem Hörverlag kommt das passende, qualitativ wie immer hochwertige Hörbuch, gelesen von Regina Lemnitz, der deutschen Synchronstimme von Whoopi Goldberg, das in 150 Minuten die gesamte Geschichte als komplette Lesung wiedergibt.
    Die Stimme passt unglaublich gut zu der düsteren und schwermütigen Geschichte und lässt den Hörer das Geheimnisvolle förmlich spüren. Im Vergleich zum Buch kam mir die Lesung beinahe länger vor und war so spannend, dass ich nicht wie üblich darüber eingeschlafen bin, sondern wie gebannt bis zum Schluss zugehört habe.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Der brennende Mann" von Tad Williams

    Ich war leider ziemlich enttäuscht. Die Geschichte baut sich recht wirr und langatmig auf, um dann in einem abrupten Showdown zu enden, der den Leser irgendwie frustriert zurück lässt. Vielleicht liegt es daran, dass ich als begeisterter Fan der Memory Sorrow Thorn - Trilogie eine Art Fortsetzung oder Wiederbelebung erwartet habe, aber das Geld war das Buch definitiv nicht wert.. vielleicht liegt's auch an der Übersetzung?

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Der brennende Mann" von Tad Williams

    Als allein stehende Geschichte ganz nett, für Kenner des Fantasy-Epos "Das Geheimnis der Großen Schwerter" ein kurzweiliger und interessanter Leckerbissen. Tad Williams versteht es, mit der Sprache zu spielen und auch auf wenigen Seiten eine atmosphärisch dichte Geschichte zu schaffen.

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    sabistebs avatar
    sabistebvor 8 Jahren
    Rezension zu "Der brennende Mann" von Tad Williams

    Leider liegt es schon über 10 Jahre zurück, seit ich die Osten Ard Bücher gelesen habe und ich bin mir nicht sicher, ob diese Geschichte einen tieferen Bezug zur Trilogie hat.
    Es ist eine Geschichte über die erste Liebe und Verrat, und dass man manchmal Entscheidungen treffen muss, die einen den Rest des Lebens verfolgen. Ein Teil der Geschichte spielt auch in den Unterirdischen Katakomben der Engelsburg, das ist der Teil, der mir auch aus Drachenbeinthron noch am besten im Gedächtnis geblieben ist und den ich sehr mochte.
    Ein schönes Bücherlein für zwischendurch.

    Mein Lieblingssatz
    Weil Liebe nicht berechnend ist, sondern Entscheidungen trifft und sich rückhaltlos daran hält. (S. 102)

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    Silve
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