Die Drachen der Tinkerfarm

von Tad Williams und Deborah Beale
4,0 Sterne bei198 Bewertungen
Die Drachen der Tinkerfarm
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (151):
J

Schöner cover und auch die Story ist ganz gut, jedoch ist der Schreibstil nicht soo fesselnd

Kritisch (14):
akeylas avatar

gute Idee, schöne Illus. Dennoch im Ganzen nicht überzeugend

Alle 198 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Drachen der Tinkerfarm"

Der erste Band der spannenden Fantasyserie von Bestsellerautor Tad Williams und Deborah Beale jetzt als broschierte Ausgabe. Drachen, Einhörner, seltsame Knechte und Mägde, ein streng verbotener Raum, in dem magische Kräfte und dunkle Geheimnisse lauern. Was Tyler und Lucinda auf der geheimnisvollen Farm ihres Onkels erleben übersteigt jede Vorstellungskraft. 'Eine raffinierte Geschichte, geheimnisvolle Figuren, aber das beste sind die Drachen!' Christopher Paolini

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783608938326
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:380 Seiten
Verlag:Klett-Cotta
Erscheinungsdatum:21.02.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.09.2009 bei DHV Der HörVerlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Der_Buchdraches avatar
    Der_Buchdrachevor 6 Monaten
    Nervige Protagonisten

    Es gibt Kombinationen, die einfach geil aussehen. Von Tad Williams hört man ja ohnehin manch Gutes, und Kerem Beyit auf einem Cover zu sehen, ist so oder so einfach klasse. Leider  stellten sich »Die Drachen der Tinkerfarm«, der erste Teil der Tinkerfarm, von Tad Williams und Deborah Beale als nicht ansatzweise so deliziös heraus, wie sie sich präsentierten.

    Die Geschwister Lucinda und Tyler werden von ihrer Mutter in den Sommerferien auf die Farm des verschrobenen Großonkels Gideon auf dem Land abgeschoben. Die beiden Kinder sind nicht sonderlich begeistert, erst recht nicht, als Gideon ihnen ein Buch über feuerspeiende Kühe schickt. Das kann ja nur schrecklich werden, denken sie. Was sie dann jedoch auf der Tinkerfarm antreffen, übertrifft ihre kühnsten Erwartungen. Die feuerspeienden Kühe waren wohl doch keine Kühe …

    Vielleicht nicht unbedingt das beste Buch, um Tad Williams kennenzulernen. Vieles im Roman wirkt überzeichnet und karikierend, und das in einer Art, dass es eigentlich gewollt parodiert aussieht. Leider karikiert es nicht wirklich und ruiniert damit das ganze Buch. Denn gewollt ist dann doch nicht gleich gekonnt.

    Das einzig wirklich Positive sind die schönen Innenillustrationen von Jan Reiser und das umwerfende Cover von Kerem Beyit (alles von Kerem Beyit ist der Hammer!). Dann hört es eigentlich schon auf. 

    Die beiden Protagonisten nerven einfach nur. Sie sind verzogene Stadtgören, die allen auf der Farm auf der Nase herumtanzen und nie das machen, was sie machen sollen. Sie wittern sehr schnell, dass auf der Farm nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Hinzu kommt, dass ihnen ständig gesagt wird, dass sie dies und das nicht machen sollen. Das soll sie davor schützen, zu schnell die Geheimnisse der Farm zu entdecken. Das ist ein vergeblicher und ziemlich lahmer Versuch, Spannung aufzubauen, da der Leser dank der Paratexte ohnehin schon alles Notwendige weiß und sich den Rest zusammenreimen kann. Hinzu kommt, dass die Kinder damit erst recht versuchen, dem selbst auf die Schliche zu kommen, und sich dabei, salopp gesagt, ständig ordentlich in die Scheiße reiten. Kurz: Es war doch einfach so klar, dass sie ständig Probleme bekommen und ihre Nasen in Zeug stecken, das sie nichts angeht! Kann man »Spannung« noch billiger aufbauen? Auch ein Kinderbuch sollte so etwas besser können.

    Apropos nicht vorhandene Spannung: Oh! Wie unerwartet! Da will ein böser Geschäftsmann an die Geheimnisse der Farm! Hätte ich ja nie gedacht! Ach herrjemine! Auf der Farm gibt es nicht nur Fabeltiere! Die Farmmitarbeiter sind ja auch ach so besonders! Der hinkt, um zu verbergen, dass er ein Satyr ist? Wär‘ ich nie drauf gekommen!

    Jetzt mal ehrlich …

    Gut, immerhin war das mit den feuerspeienden Kühen eine wirklich witzige Idee. Man schreibe ein Fachbuch über die Haltung und Zucht von Drachen und ersetzte jedes »Drache« durch »Kuh«. Fällt auch gar nicht auf! Was zu wirklich skurrilen und lustigen Sätzen führt. Die Idee mochte ich wirklich.

    Am Ende des Romans bleiben etliche Fragen offen, die zu beantworten nicht Aufgabe des zweiten Bandes sein sollten. Wie ist zum Beispiel der Weg des gestohlenen Dracheneis zu verstehen? Und warum läd Onkel Gideon sie überhaupt ein, wenn er erstens eigentlich nur eine blasse Figur im Hintergrund ist und zweitens eigentlich eher genervt von den Kindern wirkt? Weil sie zur Familie gehören? Weil Keks? Fragen über Fragen und keine Antworten …

    Eigentlich ist man für Kinderbücher ja nie zu alt. Eigentlich … Ich bleib dann wohl doch lieber bei Narnia und Puh der Bär. Denn das hier war trotz der von der Grundidee her coolen Farm ein eher lahmer Roman voller Humor, der auch mit Drachen einfach nicht zündet und dessen Plot absolut vorhersehbar ist. Wenigstens am tollen Cover kann man sich erfreuen.

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    Sweetybeanies avatar
    Sweetybeanievor 3 Jahren
    Die Drachen der Tinkerfarm

    Zum Inhalt: Tyler und Lucinda sind sauer. Nur weil ihre Mutter in ein Single-Feriencamp fahren will, um sich nach der Trennung vom Vater ihrer Kinder endlich mal zu amüsieren, müssen die beiden zu ihrem bis dato unbekannten Onkel Gideon auf die Ordinary Farm reisen, um dort ihre Ferien zu verbringen.

    Die beiden nehmen sich vor, den Urlaub unter gar keinen Umständen zu mögen.

    Doch auf der Ordinary Farm angekommen, merken die Beiden sofort, das dort etwas nicht stimmt. Und in der Tat – die Ordinary Farm ist so überhaupt nicht gewöhnlich. Denn dort leben keine normalen Tiere – oh nein! Lucinda und Tyler begegnen Drachen und Einhörnern und jeder Menge anderer fabelhafter Gestalten und schwupp-di-wupp ist dieser Urlaub das Abenteuer ihres Lebens...

    Meinie Meinung: ein fantastisches Kinderbuch für Leser ab 9 oder 10 Jahren, bei dem man jeder Menge magischer Gestalten begegnet. Manche davon waren mir schon aus „Die Chroniken von Narnia“ oder „Harry Potter“ bekannt. Andere waren mir bis zu diesem Buch gänzlich unbekannt. Besonders angetan hat es mir Drachin Meseret und der kleine Affe mit den Flügeln.

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    Kitsune87s avatar
    Kitsune87vor 4 Jahren
    Habe mehr erwartet..

    Inhalt:

    “Der fesselnde Auftaktband zu einer neuen Fantasyserie, eine raffinierte Handlung, interessante und geheimnisvolle Figuren, aber das Beste von allem sind die Drachen!”
    Christopher Paolini, Autor von Eragon
    Das Buch hat Tad Williams zusammen mit seiner Frau Deborah Beale geschrieben. Deborah Beale war Lektorin für Fantasybücher in London, bevor sie ihre eigene Karriere als Autorin begann.
    Die Kapitelanfänge sind mit schönen Illustrationen gestaltet.
    Mit dem Auftakt dieser neuen Fantasyreihe ziehen Tad Williams und Deborah Beale junge und alte Leser in ihren Bann.

     

    Meinung:

    Nunja, die Beschreibung verrät nicht viel über den Inhalt dieses Romanes. Auch die Rückseite meines Buches gab keine weiteren Angaben, da es sich um eines der Schenkbücher aus 2012 anlässlich des Welttag des Buches handelte, welches ich mit einer Bekannten einer Freundin ertauscht hatte.

    Also, um es geht es genau?

    Erst einmal handelt es sich hierbei um einen Jugendroman. Wie man an meinen Rezis unschwer erkennen kann ist dies zwar eins meiner Lieblingsgenres, jedoch würde ich diesen Roman (und seine Fortsetzung) eher einem jüngeren Publikum empfehlen (12 – 14), da er sehr kindgerecht geschrieben wurde.

    Die beiden Hauptcharaktere, ein Geschwisterpaar, dessen Alter nicht erwähnt wurde, ich sie aber auf 14 und 12 schätzen würde, sollen über die Ferien zu ihrem bis dahin noch unbekannten Großonkel auf Land. Die Begeisterung der beiden hält sich wie vermutet sehr in Grenzen, doch lässt sich nichts an der Entscheidung ihrer Mutter (die eine Single-Kreuzfahrt gebucht hat und daher ein sehr großes Interesse daran hat, ihre Kinder schnellstmöglich “los zu werden”) ändern. Auf der Farm angekommen wird den beiden schnell klar, dass ihr Onkel alles, nur keine Kühe hält. Neben zwei ausgewachsenen Drachen und Einhörnern tummeln sich noch viele weitere Fabelwesen auf der Farm und auch die seltsamen Angestellten tragen dazu bei, dass es für die zwei doch kein langweiliger Bauernhofurlaub werden wird, wie zuvor gedacht.

    Die Grundidee hat mir sehr gefallen. Erst später bin ich im Netz darauf gestoßen, dass es einen zweiten Band gibt. Dies erklärt jetzt im Nachhinein auch, warum bis zur Hälfte des Romans noch nichts wirklich spannendes passiert ist. Die beiden erkunden zwar die Geheimnisse der Farm, jedoch waren diese “Abenteuer” für mich nicht so fesselnd, wie erhofft. Am Anfang jedes Kapitels wird die Seite von einer Bleistiftzeichnung geziert. Diese sind zwar künstlerisch sehr schön ausgearbeitet, passen jedoch nicht zur Geschichte, da die Figuren nicht so dargestellt werden, wie in der Geschichte beschrieben.

    Der Schreibstil ist leider nicht so flüssig wie von einem Jugendbuch erhofft da es schon auffällt, dass hier zwei Autoren zusammengearbeitet haben. Die Schwankungen im Text – sind zumindest mir – aufgefallen. Wie auch bei der Vampirserie der Familie Cast passt auch leider hier das Sprichwort: Zu viele Köche verderben den Brei.

    Ich habe den Roman zu Ende gelesen aber den zweiten Teil werde ich mir wohl nicht mehr holen. Sehr schade, denn die Story hatte viel Potenzial.

     

    Fazit:

    Leider nur 3 von 5 Sternen.

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    Krimifee86s avatar
    Krimifee86vor 4 Jahren
    Der Realität so fern

    Inhalt: Eigentlich sollte es ein ganz normaler Ferienaufenthalt auf dem Land werden, aber was die Geschwister Tyler und Lucinda auf der geheimnisvollen Tierfarm ihres Onkels erleben, übersteigt jede Vorstellungskraft.

    Cover: Das Cover finde ich in Ordnung. Ich finde die Zeichnung des Drachen zwar nicht ganz so schön, aber das ist in Ordnung. Das Cover hat sowohl inhaltlich einen Zusammenhang zum Buch, als auch zum Titel und ist daher absolut passend.

    Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr einfach, aber das muss er auch sein, denn immerhin ist dies ein Jugend-Fantasy-Roman. Mir persönlich gefällt es gut, wobei mir manchmal die Spannung fehlte. Gerade am Anfang, als die Kinder die Farm erkunden und alle möglichen interessanten Geschöpfe kennenlernen. Das ist etwas außergewöhnliches, aber als Leser bekam man teilweise den Eindruck, die Kinder würden einen Streichelzoo besuchen, weil es so un-emotional geschrieben war. Alles in allem ist der Schreibstil aber gut.

    Die Story: Tja, jetzt komme ich mit der Realität daher und alle werden sagen „Ist die blöd, das ist Fantasy!“ Richtig. Das ist Fantasy. Aber ist Fantasy nicht irgendwie umso spannender, wenn man sich vorstellt, dass das alles gerade wirklich passieren könnte? Wenn es irgendwo einen Bezug zur Realität gibt?
    Das hat mir hier eindeutig gefehlt. Gerade am Anfang des Buches. Da bekommt die Mutter von Lucinda und Tyler einen Brief von einem Onkel, den sie gar nicht kennt. Und zu dem schickt sie ihre Kinder? Für was weiß ich wie viele Wochen? Auf irgendeine entlegene Farm um Single-Urlaub zu machen? Wenn es hier irgendeine Mutter gibt, die so handeln würde, bitte mal melden, denn das kann ich nun wirklich nicht glauben.
    Ansonsten hat mir die Story aber recht gut gefallen, was die Ereignisse auf der Farm angeht. Das war wirklich größtenteils spannend und abwechslungsreich, wenn auch manchmal ein bisschen zu viel des Guten.

    Fazit: Ich muss erst einmal sagen, dass ich normalerweise kein Fantasy lese, daher fällt es mir auch vergleichsweise schwierig, das Buch zu beurteilen. Eigentlich würde ich schon gerne wissen, wie die Geschichte weitergeht. Aber nicht so sehr, dass ich mir den nächsten Teil der Reihe jetzt kaufen würde. Das sagt meiner Meinung nach eigentlich genug aus.

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    MissJaneMarples avatar
    MissJaneMarplevor 5 Jahren
    Weniger Drachen als erwartet

    Inhalt:
    Tyler und Lucinda sind gereizt, sie wollen ihre Ferien zuhause verbringen, aber ihre Mutter hat andere Pläne. Sie möchte in ein Fereincamp für Singles und da sollen ihre beiden Sprößlinge ihre Ferien bei einer anderen Familie verbringen. Doch die Beiden weigern sich dort hin zu fahren. Die Situation ändert sich schlagartig, als ein Brief von einem Gideon Goldring eintrifft. Dieser Mr. Goldring behauptet Lucinda und Tyler's Onkel zu sein und lädt die Beiden auf seine Farm ein.
    Da Farmurlaub immer noch besser ist als die andere Familie fahren Tyler und Lucinda nach Californien.
    Schon bei der Ankunft in Standard Valley kommt ihnen so einiges komisch vor! Warum werden sie mit einem Pferdewagen abgeholt und warum erzählt man ihnen nichts.
    Auf der Farm angekommen werden sie sofort auf ihre Zimmer geschickt, mit der Begründung ihr Onkel fühle sich nicht wohl!
    Als Tyler auf dem Bett liegt, klopft ein geflügelter Affe an sein Fenster und verführt ihn zu einer Erkundungstour. Und promt entdeckt der Junge ein Geheimnis der Tinkerfarm!
    Es wird ein spannender und ereignisreicher Sommer für die Beiden, bei dem so manches Geheimnis gelüftet und Abenteuer bestanden wird!

    Meinung:
    Ich kenne Tad Williams nur von seinen Otherland-Romanen und stufte ihn bisher immer als "schwere Kost" ein. Nun muss ich zugeben, dass er auch ganz gute Jugendbücher schreibt, denn das ist es - ein Jugendbuch!
    Williams bedient sich in diesem Buch der kompletten Sagenwelt und bindet viele Fabelwesen in die Geschichte ein!
    Das Ganze ist in sich stimmig und liest sich für einen Tad Williams wirklich leicht.
    Den Anfang jedes Kapitels schmückt eine schwarz-weiß Zeichnung. Leider kannte der Illustrator entweder die Geschichte nicht oder es war ihm egal, denn die Fabelwesen sehen so ganz anders aus, als Williams sie beschreibt. Das finde ich persönlich sehr schade. Denn wenn der Autor schon extra betont, dass der geflügelte Affe, keine Engelsflügel auf dem Rücken, sondern eher eine Flughaut zwischen den Armen und Beinen hat und dann am Anfang des Kapitels ein Affe mit Engelsflügeln zu sehen ist, finde ich das Thema verfehlt.
    Das ist aber eigentlich der einzige Kritikpunkt der mir einfällt.
    Ach ja und ein bisschen mehr Drachen hätte ich auch erwartet, aber das tut der Story keinen Abbruch nur dem Titel.

    Fazit:
    Ein gelungenes Jugendbuch von Tad Williams, das auch schon einen Nachfolger "Die Geheimnisse der Tinkerfarm" hat

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    Leseladys avatar
    Leseladyvor 5 Jahren
    Sehr fesselnd – eine Hommage an die Fantasie, die Träume und geheimen Wünsche unserer Kindheit..

    Während Mama Single-Urlaub machen und neue Bekanntschaften knüpfen möchte, sollen die Geschwister Tyler und Lucinda Jenkins eigentlich zu Mrs. Peirho und ihrer Familie abgeschoben werden, einem Plan, dem die beiden nörgelnd widersprechen.

    Es wird hin und her diskutiert, bis sich Mama schließlich an einen Brief eines Onkels erinnert, der die Kinder die Sommerferien über, auf seine Farm einlädt.
    Zugegeben... auch das ist keine sehr prickelnde Vorstellung, wie die Geschwister ihre Ferien verbringen möchten.

    Aber alles argumentieren und motzen hilft nichts, die Kinder werden in den nächstbesten Zug verfrachtet und auf geht’s zu einem fremden, übellaunigen Onkel, seiner bunt zusammengewürfelten Arbeiterschar, seltsamen Sicherheitsbelehrungen und –vorkehrungen, fremdartigen Geräuschen und wunderlichen Andeutungen und Entdeckungen....

    Natürlich sind die Kinder neugierig und lassen sich verständlicherweise von Verboten und klaren Regeln nicht aufhalten.

    Doch bald schon müssen auch sie einsehen, dass es lebenswichtig ist, sich an diese weitestgehend zu halten, sonst.... doch lest selbst....


    Informationen zu Buch, Verlag und Autor:
    • Broschiert: 380 Seiten
    • Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 1., Aufl. (21. Februar 2011)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 360893832X
    • ISBN-13: 978-3608938326
    • Originaltitel: The Dragons of the Ordinary Farm
    • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 12,4 x 3,6 cm
    Quelle: http://www.amazon.de/o/ASIN/360893832X/lovebook-21

    Kindheit und Jugend...
    Tad Williams wurde 1957 in San José als Robert Paul Williams geboren. Er wuchs im 20 Kilometer nördlich gelegenen Palo Alto auf. Williams entschied sich nach eigenen Angaben, nach der Schule kein Studium aufzunehmen,[1] da er früh für sich selbst sorgen wollte. Stattdessen bewältigte er unterschiedliche Gelegenheitsjobs, wie die Arbeit auf dem Bau oder das Eintreiben von Schulden. In seiner Freizeit spielte er in einer kleinen Rockband namens Idiot. Williams moderierte eine Talkshow und war als Schauspieler tätig.
    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Tad_Williams

    Die Tinkerfarm...
    Eine Fantasyreihe für alle Altersstufen, die Tad Williams gemeinsam mit seiner Frau Deborah Beale verfasst. Insgesamt soll die Reihe fünf Bände umfassen.

    * Die Drachen der Tinkerfarm, September 2009, ISBN 978-3-608-93821-0, (The Dragons of Ordinary Farm, 2009)
    * Die Geheimnisse der Tinkerfarm, September 2011, ISBN 978-3-608-93822-7, (The Secrets of the Ordinary Farm, 2011)
    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Tad_Williams

    Eindrücke / eigene Meinung:
    Seit dem Welttag des Buches am 23.04.2012, fleißig an Buchfreunde verschenkt, aber seit diesem Zeitpunkt leider auch auf meinem SUB geparkt – WARUM EIGENTLICH SO LANGE?! – frage ich mich grübelnd, seit ich es kürzlich ENDLICH wieder in die Hand nahm, mit großer Begeisterung las und gar nicht mehr weglegen konnte!

    Mit Tyler und Lucinda Jenkins habe ich vom ersten Moment an mitgefiebert, ihre Skepsis, ihre Neugierde und ihr Mut waren greif- und nachvollziehbar, ihr Staunen und ihre Abenteuer mitreissend!
    Tad Williams und seine Frau Deborah Beale haben auf dieser besonderen Farm fantastischen Wesen, wie wir sie aus zahlreichen Büchern kennen, Leben eingehaucht und alte Erzählungen und Mythen bildhaft auferstehen lassen.

    Sehr gelungen – eine Hommage an die Fantasie, die Träume und geheimen Wünsche unserer Kindheit... Beim Lesen war das Gefühl, die wundervollen Tiere und alten Wesen sehen und berühren zu dürfen, stets intensiv nahe und präsent!

    Mit was ich ein wenig gehadert habe, war das Verhalten der Mutter. Ihre Kinder in völlig fremde Obhut zu geben, sie einem entfernten Verwandten anzuvertrauen, den sie praktisch nicht kannte und an den sie sich erst nach einigem Überlegen sehr vage erinnerte.. für mich ein äußerst suspektes Verhalten, ohne das aber die Kinder wiederum nie da gelandet wären, wo sie mir beim Lesen so viel Freude und Spannung bescherten.

    Zweite geringfügige Ungereimtheit war für mich, dass im Laufe der Ereignisse doch so einiges an der undurchsichtigen und sicherlich auch nicht ungefährlichen kräuterbewanderten „Hexe“ Patience Needle vorbeiging. Denn gerade sie weiß und sieht im Grunde alles und dennoch „versagt“ ihr Rund-um-Blick an entscheidender Stelle nahezu völlig.
    Auch dass das packende Finale, die fulminanten und spektakulären (und geräuschvollen) Ereignisse,  so völlig an Onkel Gideon – immerhin „Chef“ der Ordinary farm - vorbeigingen und von ihm komplett unbemerkt stattfanden, wage ich doch mal (trotz der Weitläufigkeit der Farm und gesundheitlichen Defiziten Gideons) SEHR zu bezweifeln.....

    Ungeachtet dieser kleinen „Unsauberkeiten“, sind und bleiben „Die Drachen der Tinkerfarm“ ein tolles, spannendes Abenteuerbuch für junge LeserInnen und Junggebliebene. Ein herrlich flüssiger, bildhafter Schreibstil lässt einen tief und intensiv in die Geschichte eintauchen, mitfiebern und lässt einen auch ganz sicher so schnell nicht wieder los.

    Ich hoffe sehr, dass die Reihe, wie angekündigt weitergeht und DANN.... liegen die Drachen der Tinkerfarm ganz sicher nicht mehr SO LANGE auf meinem SUB – VERSPROCHEN!






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    Lemmingvor 5 Jahren
    Jugendbuch

    Da Tad Williams eher für (Junge)-Erwachsene gedacht ist ist dieser Band eher für Jugendliche. Was nicht schlecht sein muss denn auch hier schaffte es Williams mich in den Bann der Fantasy zu ziehen. Gute Story, gute erzähl weise hat mir gefallen. 

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    ina_kzeptabels avatar
    ina_kzeptabelvor 5 Jahren
    Nette Drachenstory

    "Immer wieder ging ihr die Frage durch den Kopf, ob der vor ihr liegende Sommer so langweilig werden würde, wie sie anfangs gedacht hatte, oder der totale Horror oder irgendwie beides zugleich." (S. 34 (c) beim Verlag)

    Die Story: Vorweg: dies ist der erste Band der Tinkerfarm-Reihe (der zweite ist bereits erhältlich).

    Lucinda und ihr jüngerer Bruder Tyler leben eigentlich zusammen mit ihrer Mutter in der Stadt - eigentlich. Denn ihre Mutter hat sich dazu entschlossen endlich ihr Single-Dasein beenden zu wollen und hat eine Reise gebucht, natürlich ohne die beiden Kinder.

    Lucinda und Tyler sind überhaupt nich davon angetan, schon garnicht als ein komischer Brief von einem angeblichen Großonkel eintrudelt. Ihre Mutter jedoch sieht die Chance: die beiden Kinder sollen den Sommer über bei ihrem Onkel auf einer Farm verbringen, genauer gesagt auf der Ordinary Farm in Standard Valley.

    Die beiden denken sich bereits die schlimmsten Dinge aus, unter anderem ein Leben ohne Technik und ohne Strom und sind daher entsprechend überrascht, als sie die Farm das erste mal sehen. Denn wie eine Farm sieht es garnicht aus und auch die Mitarbeiter scheinen sehr merkwürdige Gestalten zu sein...

    Der Stil:Die Geschichte rund um Lucinda und Tyler wird vom einem Er-Erzähler erzählt, der jeweils in die verschiedenen Charaktere springt und sich dort ihren Gefühlen und Gedanken widmet. 

    Dabei kommt es immer bei einem neuen Kapitel zu diesem Sprung, der sich zwischen Lucinda, Tyler und Colin, dem Hilfsburschen entscheidet.

    Die beiden Kinder sind zwar recht unterschiedlich, scheinen aber dennoch miteinander zurecht zu kommen und man merkt schnell, das hier auch eine tiefere Verbindung besteht. Beide geben sich jedoch besonders am Anfang des Buches die größte Mühe es der Außenwelt nicht zu zeigen. An sich gefallen mir die Charaktere ganz gut, sind mir aber dennoch ein Stück weit zu sprunghaft. Lucinda zum Beispiel wäre gerne die junge Erwachsene, verhält sich aber ganz entgegen ihren eigenen Vorstellungen. Zudem habe ich das Gefühl das die Autoren sich die Charaktere aufgeteilt haben. Die Sprünge, auch was gerade die Sprache und den Schreibstil angeht, sind meiner Ansicht nach zu leicht zu bemerken. Sicherlich, es ist nicht einfach gemeinsam ein solches Buch zu verfassen, aber gerade bei diesem werde ich einfach das Gefühl nicht los, die Sache wäre nicht ganz "rund".

    Eigentlich schreibe ich eher selten zur Geschichte an sich etwas, da sich einfach jeder auch seine eigenene Meinung bilden sollte, aber hier ist mir doch etwas negatives aufgefallen: fehlende Logik. Damit meine ich nicht die Fantasywelt, sondern es bleiben einfach viel zu viele Fragen offen.Warum, zum Beispiel, läd Großonkel Gideon die beiden Kinder zu sich ein? Warum fallen niemanden in der Region die merkwürdigen Dinge auf, die sich auf der Tinkerfarm zutragen? Immerhin ist Standard Valley, das nächste Dorf in der Nähe, nicht allzu weit entfernt...

    Die Kapitelaufteilung finde ich okay, ich hätte mich über den ein oder anderen Absatz mehr gefreut.

    Der Schreibstil zeigt Schwankungen, daher fiel mir das Lesen nicht ganz so einfach. 

    Mein Fazit: Ehrlich gesagt hatte ich mir mehr von dem Buch versprochen und wurde nun ein wenig enttäuscht. Immerhin schein Tad Williams eine gewisse Größe im Bereich der Fantasybücher zu sein, aber ich schwanke gerade ob ich mir den zweiten Teil der Reihe kaufen sollte oder nicht.

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    Rainbow_Dashs avatar
    Rainbow_Dashvor 5 Jahren
    [Rezension] Tad Williams: Die Drachen der Tinkerfarm

    Gebundene Ausgabe: 379 Seiten
    Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 2., Aufl. (November 2009)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3608938214
    ISBN-13: 978-3608938210
    Originaltitel: The Dragons of the Ordinary Farm
    Preis [D]: EUR 19,95

    Die Geschwister Tyler und Lucinda Jenkins leben bei ihrer alleinerziehenden Mutter.
    Der Vater hat seine Frau und die Kinder vor einiger Zeit verlassen und eine neue Familie gegründet. Die Mutter der beiden Kinder möchte deshalb einen neuen Mann kennenlernen und in den Sommerferien einen Single-Urlaub machen. Währenddessen sollen Tyler und Lucinda bei einer Nachbarfamilie unterkommen. Diese finden die beiden aber schrecklich und die Sommerferien versprechen ein Reinfall zu werden. Doch dann kommt ein Brief bei der Familie Jenkins an. Er ist von einem gewissen Großonkel Gideon, der Tyler und Lucinda in den Sommerferien auf seine Farm einlädt. Auf einen Farmurlaub, weit weg von der Stadt, haben die zwei noch weniger Lust und machen sich nur widerwillig auf die Reise. Doch die Tinkerfarm ist nicht so gewöhnlich und langweilig, wie Tyler und Lucinda denken. Die Bewohner scheinen viele Geheimnisse zu verbergen und statt Kühen und Schafen treffen die Kinder auf waschechte Einhörner und Drachen. Außerdem entdecken sie eine merkwürdige Felsenspalte, die jeder versucht geheim zu halten. Was hat es also mit der Tinkerfarm auf sich? Und was ist diese sogenannte 'Verwerfungsspalte'? Tyler und Lucinda machen sich auf, um die Geheimnisse der Farm und deren Bewohner zu ergründen.
    „Die Drachen der Tinkerfarm“ ist der erste Band einer Fantasy-Reihe von Tad Williams. Geplant sind fünf Bände und bis jetzt sind Band 1 und Band 2 erschienen. Tad Williams ist unter anderem bekannt für seine Fantasy-Reihen „Das Geheimnis der großen Schwerter“, „Otherland“ und „Shadowmarch“.
    Das Buch ist in 31 Kapitel unterteilt, die jeweils höchstens 15 Seiten umfassen. Somit ist das Buch angenehm zu lesen und man kommt auch nach einer Lesepause wieder gut ins Geschehen hinein. Am Anfang jedes Kapitels gibt es kleine Zeichnungen, die sich aber im Laufe des Buches öfter wiederholen. Sie sind aber sehr detailliert und heizen die Fantasie an, wie das Leben auf der Tinkerfarm aussehen könnte. Die Geschichte lässt sich sehr flüssig lesen, da alles im Buch sehr gut aufeinander abgestimmt ist. Die Orte sind sehr schön beschrieben und man kann sich ohne Probleme vorstellen, wie das Haus und die Stallgebäude aussehen. Etwas skurril wirkt es allerdings schon, dass eine Farm mit Fabeltieren mitten in der amerikanischen Einöde steht. Das würde eher nach England oder Schottland passen, wo solche Sagen und Legenden beheimatet sind. Dann aber wiederum ist alles so herrlich beschrieben, dass es durchaus wieder passend erscheint. Die Charaktere wurden vom Autor ebenfalls sehr liebevoll kreiert. Man fasst sofort Sympathien oder Antipathien für gewisse Charaktere und manche Personen im Buch entwickeln sich auch der Handlung entsprechend sehr gut weiter. Ein gutes Beispiel dafür ist Patience Needle, die rechte Hand von Onkel Gideon. Sie versucht die Kinder anfangs für sich einzunehmen, was ihr bei Lucinda auch vorerst gelingt. Sie merkt jedoch schnell, dass sie die Kinder nicht kontrollieren kann und zeigt den beiden dann ihr wahres Gesicht. Ihre Abneigung Tyler und Lucinda gegenüber kann sie aber vor allen anderen Bewohnern der Tinkerfarm geschickt verbergen. Trotzdem gilt sie auf dem Hof als Hexe und keiner kann sie besonders gut leiden, was sich aus Angst vor ihr aber keiner anmerken lässt. Auch ihr Sohn Colin ist einer der unsympathischen Charaktere. Er kann Tyler und Lucinda nicht leiden und zeigt dies vor allem Tyler gegenüber. Er ist jedesmal sehr schadenfroh, wenn die Kinder sich wieder Ärger einhandeln, weil sie versuchen die Geheimnisse der Farm zu ergründen. Dafür gibt es aber auch sehr sympathische Charaktere, die man relativ schnell ins Herz schließt. So zum Beispiel der Hüne Ragnar und der Farmverwalter Walkwell. Die beiden führen Tyler und Lucinda in den Alltag des Farmlebens ein und zeigen ihnen nach und nach die sagenhaften Geschöpfe auf der Farm. Walkwell ist zwar anfangs recht grantig, doch er taut immer mehr auf zum Ende des Buches hin. Niedlich ist vor allem Zaza, das fliegende Affenweibchen, welches normalerweise sehr scheu ist, aber sich mit Tyler anfreundet. Sie bringt ihn öfter auf die richtige Spur, wenn es um ein Geheimnis der Tinkerfarm geht und warnt ihn auch vor Gefahren. Auch Tyler und Lucinda machen eine Wandlung durch. Am Anfang kamen sie sehr demotiviert auf der Farm an. Tyler hatte nur seine Computerspiele im Sinn und Lucinda wollte in der Schule beliebt sein und sich mit Freundinnen treffen. Doch immer mehr geraten die beiden in den Bann der Tinkerfarm und helfen sich gegenseitig aus brenzligen Situationen. So entdecken sie schließlich ihre Verbindung als Geschwister wieder und merken, dass es gar nicht so schlecht ist zusammenzuhalten. Durch diese Entwicklung und Zusammenarbeit kommen sie einigen Geheimnissen der Tinkerfarm schneller auf die Spur, die selbst Onkel Gideon überraschen dürften. Man kann also sagen, dass die Handlung einen großen Spannungsbogen aufbaut, der aber mit dem ersten Band keinesfalls zu Ende geht. Im Gegenteil: Man hat zwar einige Geheimnisse der Tinkerfarm gelüftet, aber dafür stehen wieder neue Geheimnisse und Fragen im Raum. Was für Fähigkeiten haben Lucinda und Tyler? Was ist mit Gideons Frau Grace passiert? Was hat es mit Patience Needle auf sich und was hat diese wirklich im Sinn? Wie geht es weiter mit der Tinkerfarm und können auf Dauer alle Störenfriede ferngehalten werden? Was hat Gideons Widersacher, der Millionär Stillman, vor und welche finsteren Pläne heckt er aus, um sich die Farm unter den Nagel zu reißen? Wem kann man trauen und von wem sollte man sich besser fernhalten? Ich bin auf alle Fälle schon sehr gespannt, wie es im zweiten Band der Serie weitergeht und welche Geheimnisse und Überraschungen noch auf die Charaktere und den Leser warten.

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    BrinaWes avatar
    BrinaWevor 5 Jahren
    Ein wunderbarer Auftakt in eine neue Serie

    Meinung:

    Die Drachen der Tinkerfarm ist ein Buch, welches ich im letzten Jahr bei "Blogger schenken Lesefreude"  von buchverliebt gewonnen habe. Ich habe mich sehr über dieses Buch gefreut, aber trotzdem erst jetzt die Motivation gefunden es zu lesen. Die Geschichte von Tad Williams ist ein interessantes Jugendbuch, welches von Hans U. Möhring übersetzt wurde.

    Diese Fantasygeschichte ist das erste Buch der Fantasyserie mit Drachen. Der Folgeband "Die Geheimnisse der Tinkerfarm" ist im Handel erhältlich.

    Das Cover ist passend zum Buch mit einem Drachen und eins der Kinder gestaltet. Dazu ist es noch in einem blauton gehalten. Der Titel wurde teilweise mit einem goldton hervorgehoben, so dass man gleich erkennen kann, dass es sich in dem Buch um eine Tinkerfarm geht.

    Tad Williams hat passend für ein Jugendbuch, welches nicht nur für Jugendliche ist, einen wunderbaren Schreibstil hinterlassen. Dieser ist sehr flüssig gehalten und dadurch einfach zu lesen. Man kann sich prima in die liebevollen Charaktere und die Handlung hineinversetzten.

    Die beiden Kinder Tyler und Lucinda kommen nicht gerade freiwillig zu der Tinkerfarm. Ihre Mutter möchte sich ohne die Kinder einfach mal entspannen und vielleicht sogar einen neuen Liebhaber finden und da kommt die Einladung eines entfernten Onkels gerade recht. 

    Ich würde meine Kinder nicht so einfach zu einem fremenden Onkel hinschicken, von dem ich selber jahrelang nichts gehört habe. In der Geschichte finde ich dies schon verantwortungslos. Auch sie alleine diese Zugfahrt zu machen ins Nirgendwo.

    Was die Kinder dann während des Urlaubs auf der Tinkerfarm erleben, ist auf einem anderen Blatt geschrieben. Hier wimmelt es nur von Fantasy- und Fabelwesen, aber alles unter strickster Geheimhaltung dort leben.. Aber nicht nur die Drachen und Einhörner gehören zum Geheimnis des Onkels, sondern ein viel größeres liegt unter der Erde versteckt.

    Nicht nur Tyler und Lucinda erleben somit eine spannende Zeit auf der Ordinary Farm, sondern der Leser selbst auch bei der Entdeckung der unterschiedlichen Geheimnissen.

    Die Protagonisten und Nebencharaktere kamen mal mehr  und mal weniger symphatisch rüber. Mir haben die beiden Kinder sehr gut gefallen und habe ihre Entdeckungstour auf der Farm bewundernswert verfolgt. Der Autor hat sich mit der Beschreibung der einzelnen Charaktere sehr viel Mühe gegeben und somit eine abgerundete Geschichte veröffentlicht.

    Zum Abschluss möchte ich noch die Gestaltung des Buches loben. Jedes Kapitel wurde inviduell gestaltet. Durch ein gezeichnetes Bildchen kann der Leser erkennen, mit welchem Thema es nun weitergeht.


    Fazit:

    Der Auftakt zu der fantastischen Fantasyserie mit Drachen ist geglückt und wird noch viele Leser begeistern. Ich habe jetzt nach der Rezension sogar auch beschlossen, dass ich mir die folgenden Bände noch besorgen werden, aber dies wird noch etwas dauern.

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