Tad Williams Die Hexenholzkrone 1 - Der letzte König von Osten Ard

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Inhaltsangabe zu „Die Hexenholzkrone 1 - Der letzte König von Osten Ard“ von Tad Williams

Der Auftakt von Tad Williams' neuem Epos aus Osten Ard

Osten Ard ist in Aufruhr. Seit 30 Jahre regieren König Simon und Königin Miriamel mit Weisheit und Güte über ihr Land. Doch die dunklen Mächte sammeln sich um die Nornenkönigin und wollen sich Osten Ard untertan machen.

Vor allem Prinz Morgan ist in Gefahr, denn die Feinde wollen seine Thronbesteigung verhindern und selbst die Macht erlangen. Da ruft König Simon seine alten Freunde zu Hilfe, und Binabiq, Aditu, Jiriki und Jeremias treten gemeinsam mit ihm gegen die Nornen und andere Widersacher an. Wird es einen gerechten Kampf geben? Können die Freunde Osten Ard verteidigen? Und wird Prinz Morgan unversehrt aus der Schlacht zurückkehren?

Tolles Fantasy-Buch, in dass ich auch ohne Vorkenntnisse gut hinein gefunden habe. Bin gespannt wie es weiter geht.

— melcherroy

Super!

— Cornelia_Ruoff

Tad Willliams ist ein wirklich sehr guter Auftakt zu einem neuen High-Fantasy-Epos gelungen.

— Flaventus

Episch und ausufernd strickt der Großmeister erneut die Fäden in Osten Ard

— Irrwichtel

Was für ein Epos! Nicht ganz einfach, wenn man die Vorgängerbände nicht kennt.

— Susanne_Dosch

Ein toller Einstieg in die neue Osten Ard Reihe. Sowohl die alten als auch die neuen Charaktere wachsen einem schnell (wieder) ans Herz.

— jewi

Tolle Fantasy

— anke3006

Die lange erhoffte Rückkehr nach Osten Ard ist geglückt! Willkommen zurück in der Heimat.

— daniel_bauerfeld

Eine fulminante, großartige, überragende Fantasygeschichte, die an seine erste Osten Ard-Reihe anknüpft. Ich bin begeistert und verliebt!

— buchstabentraeumerin

Toll, dass die Saga weiter geht. Der erste Teil hält sich allerdings mit sehr vielen Wiederholungen auf. Da ist Luft nach oben.

— sursulapitschi

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    Die Hexenholzkrone 1 - Der letzte König von Osten Ard

    derMichi

    04. April 2018 um 16:16

    Eigentlich soll die neue (und dem Titel zufolge vermutlich letzte) Saga um das Reich von Osten Ard ohne die ersten vier Bände funktionieren. Bleibt die Frage, ob es sinnvoll ist. Tad Williams hat zur Überbrückung noch einen weiteren Band geschrieben ("Das Herz der verlorenen Dinge"), der beide Erzählungen miteinander verknüpft, und baut außerdem viele Verweise auf frühere Ereignisse in die Handlung ein, die allerdings nur mit Vorwissen richtig gewürdigt werden können. Gerade die lang und breit besprochenen politischen Angelegenheiten des Hochkönigsbanns erfordern gleichermaßen Aufmerksamkeit, wie eine gewisse Vertrautheit mit der Welt.Macht nichts, immerhin fühlt sich der gesamte erste Band sowieso meistens wie ein Geschenk für alle Fans an, die gerne wissen wollen, wie es weitergeht. Simon und Miriamel sind in Würde gealtert, doch die nächste Generation macht ihnen Probleme. Prinz Morgan ist nicht nur der einzige infrage kommende Nachfolger des Königspaars, er schlägt sich zudem lieber mit den Vergnügungen seines prinzlichen Lebens herum, als sich für Verantwortung und Vorsicht zu interessieren. Ein spannender Konflikt, der den Titel der Saga "Der letzte König von Osten Ard" gleich in ganz anderem Licht erscheinen lässt. Denn offenbar stehen dem Reich oder der Königsfamilie gravierende Veränderungen bevor.Dass die ersten zwei Drittel dieses Buchs mit der ausgedehnten Rundreise des Königspaars beginnen könnte ein Gruß zurück an Kollege George R.R. Martin und dessen Roman "Die Herren von Winterfell" sein, der eine ähnliche Ausgangssituation beinhaltet. Martin schrieb seine Saga eigenen Aussagen zufolge unter anderem, weil ihn "Das Geheimnis der großen Schwerter" nachhaltig beeindruckte. Auch hier bemüht sich die alte Riege rund um den Thron ihre Angelegenheiten zu ordnen, während der Nachwuchs schon in den Startlöchern steht und sich am Horizont weitere Veränderungen andeuten. Hier ist das vor allem das Wiedererstarken der Nornen und das Auftauchen einer mysteriösen Sithi-Botschafterin, deren Schicksal bis zum Ende des Bandes unklar bleibt.Während Neueinsteiger gerade in der ersten Hälfe ein wenig Spannung und Abenteuer vermissen dürften, sollte allen eingefleischten Fans mit etwas Geduld der sanfte Wiedereinstieg gut gelingen. Und ja, in Sachen Komplexität kann sich Tad Williams' Weltenbau im Gegensatz zu vielen anderen prominenten Kollegen im Ansatz wirklich mit Tolkien messen. Außerdem hat Williams die Porno- und Gore-Effekte der Konkurrenz weniger nötig, sondern vertraut hauptsächlich auf seine fundiert ausgearbeiteten Charaktere und die sie umgebende Welt.Damit ist der Auftakt der neuen Saga besonders für alle Kenner von Osten Ard ein durch und durch gelungenes Werk, das die Stärken der Fantasy feiert und in Sachen Qualität meist nahtlos an die Vorgängerbände anknüpft. Einzig die Landkarten hätten gerne gesammelt am Anfang des Buches abgedruckt werden können, damit man sie nicht mühsam am Beginn der wichtigsten Abschnitte suchen muss.Originaltitel: "The Witchwood Crown. The Last King of Osten Ard Volume 1"Bonusmaterial: Landkarten, Vorbemerkung, Glossar

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  • Super!

    Die Hexenholzkrone 1 - Der letzte König von Osten Ard

    Cornelia_Ruoff

    12. March 2018 um 12:05

    „Die Hexenholzkrone 1 - Der letzte König von Osten Ard“ von Tad Williams 1. Klappentext Der Auftakt von Tad Williams‘ neuem Epos aus Osten Ard Osten Ard ist in Aufruhr. Seit 30 Jahre regieren König Simon und Königin Miriamel mit Weisheit und Güte über ihr Land. Doch die dunklen Mächte sammeln sich um die Nornenkönigin und wollen sich Osten Ard untertan machen. Vor allem Prinz Morgan ist in Gefahr, denn die Feinde wollen seine Thronbesteigung verhindern und selbst die Macht erlangen. Da ruft König Simon seine alten Freunde zu Hilfe, und Binabiq, Aditu, Jiriki und Jeremias treten gemeinsam mit ihm gegen die Nornen und andere Widersacher an. Wird es einen gerechten Kampf geben? Können die Freunde Osten Ard verteidigen? Und wird Prinz Morgan unversehrt aus der Schlacht zurückkehren? 1. Das Hörbuch wird gesprochen von Andreas Fröhlich und wurde von der Hörverlag am 30. Oktober 2017 veröffentlicht. Andreas Fröhlich ist ein Traumsprecher und ein Virtuose der Modulation und der dramaturgischen Umsetzung. Viele Hörer kennen ihn aus der Eragon Reihe, den „drei ???“, dem „Labyrinth der träumenden Bücher“ oder als Synchronsprecher von Gollum. 5/5 Punkten 2. Zum Inhalt Tad Williams erzählt die Geschichte von Osten Ard weiter. In epischer Weise zeigt er die Zeit, dreißig Jahre nach dem Sturmkönigskrieg. In der Gegenwartszeit des Buches lebt es sich im Reich des Hochkönigspaares entspannt und friedlich. Es gibt kaum noch Zeitzeugen des großen Krieges.. Doch dann geschehen Dinge, die Jene aufhorchen lassen, die sich noch an die Nornen erinnern können. Die Hikeda’ya zeigen sich wieder. Geschickt verpackt uns Tad Williams die Ereignisse in mehrere Haupthandlungsstränge. Ich möchte acht davon kurz skizzieren. 1. Das Hochkönigspaar Simon und Miriamel ist zusammen mit ihrem Enkel auf Reisen Prinz Morgan auf Reisen und trifft Gefährten aus alten Zeiten wieder. 2. Die Botin und Sithi Tanahaya von Shisae’Ron wird im Kyrnswald überfallen. 3. Der zuhause gebliebene Königshaushalt mit der Enkelin Lilian, deren Mutter ... 4. Der Prinz lernt Binabiqs Familie kennen und verändert sich. 5. Die finstere Nornenkönigin Utuk’ku ist erwacht. Wird der alte Blutkult wieder aufleben? 6. Eine Klaue der Königin fängt an, ihr Verhalten zu reflektieren.. 7. Der Hikeda’ya Viyeki wird von der Nornenkönigin unter Druck gesetzt. 8. Die weiße Hand arbeitet im Untergrund.. Dadurch erleben wir das Geschehen, das mindestens sieben Erzählperspektiven geschildert wird. Der Leser sieht es mit menschlichen Augen, aus der Sicht der Sithi, der Nornen und spürt den Machthunger der Nornenkönigin. Der Leser erhält durch die Handlungsstränge und die unterschiedlichen Erzählperspektiven eine komplexe Welt mit einem gelungenen Setting. Politsche Ereignisse und gesellschaftliche Besonderheiten sind herausragend ausgearbeitet. Tad Williams zeigt uns ein Generationenproblem. Die Helden, die beim letzten Krieg dabei waren, sind entweder tot oder alt und oft auch schon gebrechlich. Simons Enkel Prinz Morgan ist jetzt an der Reihe, allerdings weiß er nicht wirklich, worauf er sich einlässt, weil er die Hikkeda’ya - die Nornen und deren finstere Königin nur aus Erzählungen kennt. Wird er den Anforderungen erfüllen können? 5/5 Punkten 3. Protagonisten Prinz Morgan, der Enkel des Hochkönigspaares tritt eine Heldenreise an. Als „Säuferprinz“ gestartet, muss er sich nun nicht nur kämpferisch, sondern auch diplomatisch beweisen. Gelingt ihm mithilfe der Freunde seines Großvaters, Binabiq, Aditu, Jirik und Jeremias, die dunkle Macht in Gestalt der wiedererwachten Nornenkönigin zurückzuschlagen? Der Leser gewinnt die liebevoll ausgearbeiteten Charakter lieb, oder er beginnt sie zu verachten. Durch die vielschichtige Gestaltung der Figuren wird der Leser in die Geschichte gezogen. Nicht nur die Menschen entwickeln sich. Auch die Sithen und Hikkeda’ya entwickeln sich und reflektieren die Handlung. 5/5 Punkten 4. Sprachliche Gestaltung Der Leser muss sich „Tad Williams“ erarbeiten. Wir haben mehrere Handlungsstränge, zahlreiche Charaktere, es werden unterschiedliche Sprachen gesprochen, die Kulturen sind sehr unterschiedlich und funktionieren auf ihre eigene Art und Weise. Ich habe die ersten Kapitel zweimal gelesen, damit ich ja nichts überlese. Der Text ist dicht und der Weltenbau facettenreich. Dem aufmerksamen Leser gelingt es, in dieser Welt anzukommen und zu genießen. Der Spannungsbogen ist hoch und bleibt hoch. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil. Besonders gut hat mir das Glossar am Ende des Buches gefallen. Tad Williams hat nun mal viele Mitspieler und es ist schön, wenn man nachschauen kann! 5/5 Punkten 5. Cover und äußere Erscheinung „Die Hexenholzkrone 1 - Der letzte König von Osten Ard“ von Tad Williams in der Übersetzung von Cornelia Holfelder-von der Tann und Wolfram Ströle hat 800 Seiten, einen festen Einband und ist am 20.12.2017 unter der ISBN 9783608949537 bei Klett-Cotta im Genre Fantasy erschienen und kostet 20,60 €. Leider wurde „Die Hexenholzkrone“ für den deutschen Markt geteilt. Das führt zu einem etwas unglücklichen Ende des ersten Teiles. . Das Cover bildet das Hexenholz ab - die Hexenholzkrone? Passt genial zum Setting, auch wenn ich es nicht wirklich identifizieren kann. 5/5 Punkten 6. Fazit Wo Tad Williams draufsteht, ist auch Tad Williams drin. Für aufmerksames Lesen wurde ich mit außerordentlichem Weltenbau belohnt. Charaktere mit Tiefe haben mich beeindruckt und sind mir ans Herz gewachsen. Besonders das Halbblut Nezeru Seyt-Enduya - die Tochter von Vijeki, dem Großmagister des Ordens der Bauleute und dessen menschlicher Geliebten Tzoja. Nezeru gehörte zu den fünf Klauen der Nornenkönigin. Ich glaube sie wartet noch mit einigen Überraschungen auf. Man glaubt wirklich die Protagonisten zu kennen und wartet auf das Wiedersehen mit Band 2. Ich danke Klett-Cotta Verlag und NetGalleyDE für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten.

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  • Es geht weiter mit Osten Ard

    Die Hexenholzkrone 1 - Der letzte König von Osten Ard

    Lerchie

    07. March 2018 um 17:24

    Im Vorspiel lesen wir, wie eine Sitha im Kynswaldgehölz nahe des Hochhorsts überfallen wird…Simon und Miriamel regieren nun seit dreißig Jahren in Osten Ard. Ihr Königssitz ist der Hochhorst, doch sind sie nicht immer dort. Im Moment finden wird sie vor den Toren von Hernystir, wo man sie auf den Eintritt warten lässt…Prinz Morgan, seines Zeichens der Enkel des Königspaares benimmt sich absolut nicht wie der Thronfolger, der er nun mal ist…Und hier gibt es auch noch unheilvolle Gerüchte…Doch eigentlich ist das Königspaar auf dem Weg nach Rimmersgard, denn Herzog Isgrimnur, ein guter Freund von Simon, liegt im Sterben….Zwischen all diesen Geschehnissen um Simon, Miriamel, ihren Enkel Morgan und ihre Freunde, liest man auch was die Nornen hoch oben im Norden planen. Da sie nicht mehr viele waren, haben sie sich mit menschlichen Sklaven gepaart…Nezeru ist das Ergebnis einer solchen Paarung und hat es bis zur Klaue der wieder auferstandenen Königin Utuk‘ku gebracht…Auf dem Rückweg nach Erkynland zum Hochhorst wird die Gruppe von ein paar Nornen überfallen…Und dann gibt es da noch den Bund der Schriftrollen, dem jedoch nur noch wenige angehören…Wer ist die Sitha, die überfallen wird? Was wollte sie so nahe am Hochhorst? Warum hat man das Königspaar in Hernystir so lange warten lassen? Was gab es dort für Gerüchte, denen man evtl. doch nachgehen sollte? Wie benimmt sich der Prinz daneben? Wieso ist der Enkel der Thronfolger? Lebt Simons und Miriamels Sohn nicht mehr? Was ist mit ihm passiert? Was ist mit Herzog Isgrimnur? Wird er sterben? Was war das Ergebnis der Paarung der Nornen mit menschlichen Sklaven? Wie ist Nezeru so weit gekommen? Ist sie mehr Norne als Mensch? Wieso kommen die Nornen so weit in den Süden, dass sie den Zug des Königspaares überfallen können? Was hat es mit dem Bund der Schriftrollen auf sich? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.Meine MeinungDas Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Es ist unkompliziert geschrieben, sieht man einmal davon ab, dass es in Fantasyromanen meistens irgendwelche etwas komplizierteren Worte gibt. In der Geschichte war ich wieder schnell drinnen und konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Die Sitha, die im Vorspiel überfallen wurde tat mir leid. So ganz dahinter gekommen, wie alt Morgan der Thronerbe ist, bin ich noch nicht. Auf jeden Fall ist er trinkfest.Das Buch nimmt nach und nach langsam Fahrt auf. Nicht jeder kennt die Vorgängerbände von Drachenbeinthron bis Engelsturm. Und so wird auch ab und zu auf die Vorgeschichte hingewiesen. Überhaupt als Simon und Miriamel in Elvritshalla bei Herzog Isgrimnur ankommen. Man merkt auch, dass auch ein Thronfolger nicht unbedingt immer das macht, was sich seine Großeltern wünschen. Tad Williams räumt in diesem Buch den Nornen etwas mehr Platz ein. Wir erfahren, dass die Strategie, Nornen mit Menschen (Sklaven) zu paaren, anscheinend aufgeht. Und Utuk’ku die Nornenkönigin, die lange in tiefem Schlaf lag, ist wieder erwacht. Sie dürfte die große Gefahr für die Menschen sein. Aber nicht alles, was in ihrer Abwesenheit passiert ist, gefällt ihr. Dieses Buch ist der erste Teil der Hexenholzkrone1 Der letzte König von Osten Ard. Hexenholzkrone 1 deshalb, weil das Urspungsbuch für die deutsche Übersetzung zu dick war und deshalb gesplittet werden musste. Tad Williams hat es auf jeden Fall mal wieder geschafft Spannung zu erzeugen, in diesem Buch gleich von Anfang an, auch wenn sie zwischendurch vielleicht ein klitzekleines bisschen nachließ. Aber sie hörte nie auf. Und am Ende haben wir dann noch einen Cliffhanger, der mich ungeduldig werden lässt, denn ich habe den zweiten Band noch nicht. Und dann geht es natürlich vermutlich genauso spannend wieder weiter und ich warte auf den dritten, den vierten Band. Und ich frage mich, was mit dem König passiert. Wer ist jetzt der letzte König von Osten Ard? Dieses Buch hat mich gefesselt und ich musste immer weiterlesen. Es bekommt von mir eine Lese-/Kaufempfehlung und volle Bewertungszahl.

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  • High Fantasy vom Feinsten

    Die Hexenholzkrone 1 - Der letzte König von Osten Ard

    Flaventus

    01. March 2018 um 07:57

    Herrscht Frieden in den Landen, so ist es nicht derart beachtenswert, dass Bücher darüber geschrieben werden. Viel interessanter ist es, wenn Bewegung in die Fronten kommt und Unheil angekündigt wird. Zumindest in einem High-Fantasy-Roman. Und so verwundert es nicht, dass der neue Zyklus „Der letzte König von Osten Ard“ von Tad Williams gut 30 Jahre nach den Ereignissen aus „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ spielt.   Vorkenntnisse? Es ist sehr löblich, dass der Autor diesen neuen Zyklus so geschrieben hat, dass Kenntnisse aus der Saga „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ nicht notwendig sind. Klar, für das Gesamtverständnis mag es hilfreich sein, aber ich persönlich finde, dass er es tatsächlich geschafft hat, die „aktuellen“ Ereignisse so zu beschreiben, dass der Leser nicht das Gefühl hat, dass ihm Informationen fehlen. Eventuell reicht es dem ein oder anderen Leser, eine Zusammenfassung der Ereignisse zu lesen, die sich an diversen Stellen im Netz befinden. Ich persönlich rate es allerdings so zu machen, wie ich selbst, und zuerst die vier Bücher des vorhergehenden Zyklus zu lesen.   Neue alte Bekannte Die Mischung der Charaktere in diesem Buch ist Williams wirklich gut gelungen. Fast schon besser als im vorhergehenden Zyklus. Diverse Figuren wurden aus dem Universum genommen, andere sind in ihren Rollen gewachsen. Allen voran natürlich Simon und Miriamel. Aber neben den zum Teil charmant gealterten Bekannten, wird der neue Zyklus von vielen neuen Charakteren belebt, wie z.B. von „Prinz Frohsinn“, seines Zeichens Enkel der Majestäten. Auch wenn mir seine Rolle als pubertärer Saufbold anfänglich etwas aufgestoßen ist, so fand ich seine Entwicklung im Laufe des Buchs wirklich sehr gelungen. Ebenso wie die Darstellung der „anderen Seite“. Habe ich vor allem zum Ende des vorhergehenden Zyklus bemängelt, dass die Gegenspieler von Simon zu wenig Raum spendiert bekommen haben, so ist das Verhältnis in „Die Hexenholzkrone“ deutlich ausgeglichener. Alles in allem lebt das Buch von seinen authentischen Charakteren, die facettenreich ausgearbeitet wurden und Osten Ard von neuem zu beleben vermögen.   High Fantasy vom Feinsten Dem Leser wird mit diesem Buch High Fantasy vom Feinsten geboten und ich persönlich finden den neuen Zyklus sogar atmosphärisch dichter und die Geschichte nochmals abwechslungsreicher. Selbstverständlich gibt es wieder mehrere Handlungsstränge, viele Charaktere und Namen und diverse verschachtelte Ereignisse, die der Geschichte eine typische Komplexität geben. Es gibt aber auch große Emotionen, Intrigen, Verrat und natürlich diverse Scharmützel, die einfach ebenso in diese Welt gehören.   Fazit Tad Willliams ist ein wirklich sehr guter Auftakt zu einem neuen High-Fantasy-Epos gelungen. Dass „Die Hexenholzkrone“ derart umfänglich ist, dass der Verlag sich entschieden hat, diese in zwei Teilen erscheinen zu lassen, muss der Leser hinnehmen. Freunde des High Fantasy werden um diesen neuen Zyklus nicht umhin kommen und ich bin mir sicher, dass der Leser mit den beiden Teilen seine wahre Freude haben wird. Diese und weitere Rezensionen finden sich auf meinem Bücherblog.

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  • Vielversprechender Auftakt

    Die Hexenholzkrone 1 - Der letzte König von Osten Ard

    Motte_

    25. February 2018 um 23:35

    Mit „Die Hexenholzkrone“ beginnt Tad Williams‘ neuer Zyklus „Der letzte König von Osten Ard“, welcher nach dem Zwischenspiel „Das Herz der verlorenen Dinge“ an die Saga um das Geheimnis der Großen Schwerter anknüpft. Dabei war „Die Hexenholzkrone“ mein Tor nach Osten Ard, doch auch ohne das entsprechende Vorwissen ist mir der Einstieg bestens gelungen. Musste ich mich stellenweise ob der Fülle an Völkern, Sprachen und Figuren etwas mehr konzentrieren, blieb dennoch alles verständlich. Miriamel und Simon, das Hochkönigspaar von Osten Ard, stehen vor einigen Herausforderungen. Gerüchten zufolge soll die Nornenkönigin erwacht sein, und auch bei den Hernystyri und in Nabban kündigen sich Konflikte an. Zu allem Überfluss bereitet ihnen auch der königliche Enkelsohn große Sorgen, der seine Rolle als zukünftiger Thronfolger nicht mit der gebührenden Ernsthaftigkeit  anzugehen scheint. In mehreren zunächst voneinander unabhängigen Handlungssträngen schildert Tad Williams das Schicksal mehrerer Bewohner von Osten Ard, die unter den unterschiedlichsten Bedingungen leben – doch keinem von ihnen entgeht, dass sich ihre Welt im Wandel befindet. Alle Figuren wirken bisher authentisch, doch erfährt man wegen der vielen Perspektivwechsel noch nicht allzu viel über einzelne Protagonisten. William’s Schreibstil ist dabei sehr angenehm, detailverliebt und zieht den Leser schnell mitten ins Geschehen, allerdings dauert es ein wenig, bis dieses an Fahrt aufnimmt. Anfänglich plätschert die Geschichte so vor sich hin, ohne, dass es zu spannenderen Zwischenfällen käme, doch dies wird der Tatsache geschuldet sein, dass hier die Basis für weitere Bände gelegt wird. Diese versprechen allerdings, spannend zu werden! Der Roman hat mich in seinen Bann gezogen und auch auf die Vorgeschichte bin ich sehr neugierig geworden.

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  • Alte Freunde, dunkle Vorzeichen - es wird episch!

    Die Hexenholzkrone 1 - Der letzte König von Osten Ard

    Wortmagie

    01. November 2017 um 15:06

    Endlich ist es da! Seit ich erfahren habe, dass Tad Williams 2017 nach Osten Ard zurückkehrt und uns mit der neuen Trilogie „Der Letzte König von Osten Ard“ beglückt, konnte ich die Veröffentlichung des ersten Bandes „Die Hexenholzkrone“, der auf dem deutschen Markt geteilt erscheint, kaum erwarten. Das Zwischenspiel „Das Herz der Verlorenen Dinge“ versüßte mir natürlich die Wartezeit, doch es fachte meine Ungeduld auch zusätzlich an. Im September war es dann soweit. Der erste Teil „Die Hexenholzkrone 1“ erblickte das Licht der Welt und ich zögerte nicht, den Verlag Klett-Cotta um ein Rezensionsexemplar zu bitten, das ich rechtzeitig vor Erscheinen des zweiten Teils im November lesen und rezensieren wollte. Voller Vorfreude stürzte ich mich in mein Wiedersehen mit Simon und seinen Freunden, wohl wissend, dass mich Tad Williams im Grunde nicht enttäuschen konnte. 30 Jahre nach dem Sturmkönigskrieg sind die gefürchteten Nornen nur noch eine Schauergeschichte. Osten Ard erblühte und gedieh unter der Regentschaft des Königspaares Simon und Miriamel; es herrschen Frieden und Wohlstand. Doch der Schein trügt. Tief unter der Sturmspitze regen sich die Hikeda‘ya erneut. Ihre finstere Königin Utuk’ku erwachte aus ihrem Heilschlaf und plant, Rache für die verheerende Niederlage am Hochhorst zu nehmen. Immer häufiger erreichen Simon und Miriamel Berichte von Sichtungen der Nornen. Unruhe breitet sich wie ein beklemmender Schatten in Osten Ard aus. In Hernystir künden besorgniserregende Gerüchte von der Wiederbelebung eines grässlichen Blutkultes. Im nabbanischen Süden droht eine Fehde zwischen Brüdern zu eskalieren und das Land in einen Bürgerkrieg zu stürzen. Simon und Miriamel müssen handeln. Unglücklicherweise sind sie nicht mehr jung. Ihre Verbündeten sind entweder alt oder tot. Können sie es wagen, das Schicksal ihres Reiches in die Hände der nächsten Generation zu legen? Hach. Ich bin zu Hause. Als ich „Die Hexenholzkrone 1“ aufschlug und die ersten Sätze las, war es, als hätte sich eine Tür geöffnet. Eine schwere, massive Holztür, reich verziert mit verschnörkelten Schnitzereien von Tad Williams persönlich. Ich atmete tief ein und konnte Osten Ard auf meiner Zunge schmecken, sein Duft kitzelte mich in der Nase und all die wundervollen Erinnerungen an „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ zupften an meinem Herzen. Ich wollte rennen, durch diese Tür hindurch und hinein in das Reich, in dem meine alten Freunde bereits auf mich warteten. Es war unheimlich ergreifend, nach Osten Ard zurückzukehren. Nostalgisch und doch überraschend. Selbstverständlich bereitete mich die Stippvisite in „Das Herz der Verlorenen Dinge“ darauf vor, aber mich jetzt in der Gesellschaft all der liebgewonnenen Figuren wiederzufinden, war rührender, als ich erwartet hatte. Wie schön war es, Simon, Miriamel, Binabik, Sludig und ihre Verbündeten wiederzusehen! Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass sie sich kaum verändert haben. Sie mögen älter und reifer sein, aber sie sind noch immer dieselben. Ich habe alle sofort wiedererkannt, was impliziert, wie intensiv sich Tad Williams mit ihren Charakteren auseinandergesetzt haben muss. Schließlich sind nicht nur in Osten Ard 30 Jahre verstrichen und es ist sicherlich nicht einfach, sich in Figuren hineinzuversetzen, die vor so langer Zeit konstruiert wurden. Zahlreiche Perspektivwechsel, die weniger abrupt als in „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ ausfallen, überzeugten mich davon, dass er hart daran arbeitete, sie realistisch und ihren Persönlichkeiten entsprechend handeln und fühlen zu lassen, was natürlich auch für die neuen Figuren in „Der Letzte König von Osten Ard“ gilt. Ich fand es fabelhaft, Simon und Miriamels Enkel, Prinz Morgan, kennenzulernen, weil es mich köstlich amüsierte, wie ähnlich er dem jugendlichen Simon ist und diesen damit zur Weißglut treibt. Morgan ist ebenso stur, stolz, rebellisch, trotzig und abenteuerlustig wie Simon. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Vielleicht ist er gerade deshalb der Held, der Osten Ard zu retten vermag, denn dass Osten Ard schon bald einen Helden brauchen wird, steht für mich außer Frage. Trotz der zunehmend aufweichenden Grenzen zwischen Gut und Böse, die die Nornen nicht mehr als ultimative Antagonisten brandmarken, sondern sie als Volk mit einer reichen, aber starren und weit zurückreichenden Kultur beschreiben, braut sich da zweifellos etwas Bedrohliches zusammen. Ich kann es bis in meine Haarspitzen spüren. Tad Williams ist ein Meister sich einschleichender, dunkler Vorzeichen, die hauptsächlich durch die Atmosphäre transportiert werden. Sein enormes Feingefühl für die Wirkung winziger Details ist fantastisch und möglicherweise der Grund, warum ich den Spannungsbogen als angenehm konstant empfand. „Die Hexenholzkrone 1“ ist unbestritten eine Einleitung, demzufolge ist das Tempo gemächlich, doch im Gegensatz zu „Der Drachenbeinthron“ musste ich mich während der Lektüre nicht antreiben. Die Seiten flogen dahin. 30 zusätzliche Jahre Erfahrung als Autor lassen sich eben nicht wegdiskutieren. Ich verfluche meine selbstauferlegten Richtlinien zum Schreiben einer Rezension. Ich würde euch gern so viel mehr von „Die Hexenholzkrone 1“ erzählen, schwärmen, schwelgen und meine Begeisterung hinausposaunen. Es ist ehrfurchtgebietend, dass Tad Williams nach 30 Jahren den Mut und die Disziplin aufbrachte, noch einmal von vorn zu beginnen, sowohl Osten Ard als auch seine Figuren neu kennenzulernen und die Möglichkeiten dieses atemberaubenden Universums zu erforschen. All seine Arbeit schwingt auf jeder Seite dieses Trilogieauftakts mit und ich bewundere ihn dafür zutiefst. „Der Letzte König von Osten Ard“ verspricht, ein gewaltiges, episches Abenteuer zu werden und ich freue mich wie ein Kleinkind darauf, herauszufinden, welche Herausforderungen Simon, Miri und ihre Freunde meistern müssen. Ich bin heimgekehrt. Jetzt mache ich es mir gemütlich. Vielen Dank an den Verlag Klett-Cotta bzw. Hobbit Presse für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars im Austausch für eine ehrliche Rezension!

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  • Eine neue Saga - 30 Jahre später

    Die Hexenholzkrone 1 - Der letzte König von Osten Ard

    anke3006

    29. October 2017 um 17:13

    Osten Ard ist in Aufruhr. Seit 30 Jahre regieren König Simon und Königin Miriamel mit Weisheit und Güte über ihr Land. Doch die dunklen Mächte sammeln sich um die Nornenkönigin und wollen sich Osten Ard untertan machen. Vor allem Prinz Morgan ist in Gefahr, denn die Feinde wollen seine Thronbesteigung verhindern und selbst die Macht erlangen. Da ruft König Simon seine alten Freunde zu Hilfe, und Binabiq, Aditu, Jiriki und Jeremias treten gemeinsam mit ihm gegen die Nornen und andere Widersacher an. Wird es einen gerechten Kampf geben? Können die Freunde Osten Ard verteidigen? Und wird Prinz Morgan unversehrt aus der Schlacht zurückkehren? Tad Williams Erzählstil ist allumfassend und beschreibt sehr detailgetreu. Ich kenne die Vorgeschichte und die dazugehörigen Figuren nicht, aber es hat mir gut gefallen. Die einzelnen Charaktere sind gut dargestellt und entwickeln sich. Ich bin neugierig wie es weitergeht.

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  • Fantastischer Auftakt der neuen Reihe

    Die Hexenholzkrone 1 - Der letzte König von Osten Ard

    Kruemelchen14

    29. October 2017 um 15:53

    Osten Ard ist in Aufruhr. Seit 30 Jahre regieren König Simon und Königin Miriamel mit Weisheit und Güte über ihr Land. Doch die dunklen Mächte sammeln sich um die Nornenkönigin und wollen sich Osten Ard untertan machen.Vor allem Prinz Morgan ist in Gefahr, denn die Feinde wollen seine Thronbesteigung verhindern und selbst die Macht erlangen. Da ruft König Simon seine alten Freunde zu Hilfe, und Binabiq, Aditu, Jiriki und Jeremias treten gemeinsam mit ihm gegen die Nornen und andere Widersacher an. Wird es einen gerechten Kampf geben? Können die Freunde Osten Ard verteidigen? Und wird Prinz Morgan unversehrt aus der Schlacht zurückkehren?Der Roman „Die Hexenholzkrone 1: Der letzte König von Osten Ard 1“ von Tad Williams ist der erste Band des neuen Epos aus Osten Ard und ist im Klett-Cotta Verlag erschienen.Der Autor knüpft 30 Jahre später an seinem ersten Epos von Osten Art mit seinem neuen Roman „Die Hexenholzkrone 1“ an. Die Hochkönige Simon und Miriamel bereiten ihren Enkel Prinz Morgan auf die Thronfolge vor, doch der scheint noch nicht für diese Rolle geschaffen und ist eher eine Enttäuschung für das Königspaar. Aber es gibt noch weitere Probleme, nach der langen Zeit des Friedens wurden wieder Nornen gesichtet und es scheint, dass die Nornenkönigin erwacht ist und nach Rache sinnt. Doch das darf jeder selber lesen.Ich konnte schon nach nur wenigen Seiten super gut in das Geschehen einfinden. Der Autor schreibt detailreich und spannend. Sodass man super leicht in die fantastische Welt eintauchen kann. Auch wenn der erste Band viele Rückblicke auf Ereignisse aus der Vergangenheit aufweist, als Neuling war das für mich sehr hilfreich.Die Charakteren Simon und Miriamel haben mir sehr gut gefallen, sie sind sehr schön ausgearbeitet und mir regelrecht ans Herz gewachsen. Aber auch andere Charakter sind jeder auf seine Art einzigartig.Man spürt auch, dass der Autor mit einer außerordentlichen Hingabe die Welt von Osten Art erschaffen hat. Die verschiedenen Sprachen der einzelnen Völker, die Landkarten oder Kulturen sind so unglaublich facettenreich ausgeführt und bis ins kleinste Detail durchdacht.Es hat mir sehr viel Spaß bereitet, in diese fantastische Welt einzutauchen und auch zu verlieren. Ich bin schon wahnsinnig auf den nächsten Band gespannt.  

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  • Dreißig Jahre später

    Die Hexenholzkrone 1 - Der letzte König von Osten Ard

    AngiF

    26. October 2017 um 19:24

    Mit seinem neuesten Werk „Die Hexenholzkrone 1“ setzt der Autor Tad Williams in der Zeit dreißig Jahre später im Geschehen in der fiktiven Welt Osten Ard an. Simon und Miriamel sind die Herrscher über Osten Ard. Ihren Sohn haben sie in einem Fieber verloren. Ihr Enkel ist nun rechtmäßiger Thronfolger, Prinz Morgan, doch sie sind sehr enttäuscht von ihm. Alles was die Pflicht betrifft scheint ihn nicht zu interessieren, er gilt als Trunkenbold und Spieler. Seine kleine Schwester bereitet den Großeltern da schon größere Freude, Prinzessin Lillia ist ein kleiner, wenn auch trotziger, Sonnenschein. Dabei gibt es jetzt ganz andere Probleme, die es vorrangig zu lösen gilt. Scheint es doch so, als wäre die Nornenkönigin wieder aktiv ... Schon nach ein paar Zeilen der Lektüre bin ich verloren in Zeit und Raum und vollkommen absorbiert in Tad Williams Fantasy-Welt Osten Ard. Mehrere Handlungsstränge lässt Tad Williams brillant nebeneinander herlaufen, um sie dann gekonnt zusammen zu fassen. Ein herrlicher Erzählstil, der mich fesseln und faszinieren kann. Die verwendete Sprache ist ausdrucksstark und zuweilen als zauberhaft zu bezeichnen. Es gibt Riesen und Zwerge, Trolle und diverse andere Charaktere. Die Figuren sind allesamt perfekt gezeichnet und angelegt und lassen mich beim Lesen gerne zwischen den verschiedenen Schauplätzen hin und her springen. Gekonnt gesetzte Cliffhanger spitzen die Spannung zu. Die Geschichte selbst ist episch und nimmt es locker mit anderen Fantasy-Großwerken auf. Tad Williams selbst heißt es, sei inspiriert von Tolkiens „Herr der Ringe“-Saga und George R.R. Marin gibt in einem Interview im „The Guardian“ zu, ohne Osten Ard wäre „Game of Thrones“ nie entstanden. Der neue Band wurde aufgrund seines Umfangs vom Verlag in zwei Teile aufgespalten, Teil 2 erscheint Anfang November. Von ganzem Herzen vergebe ich dem Buch fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es absolut weiter. Fantasy Leser werden es lieben und für die Fans des Autoren Tad Williams ist es so oder so ein Must-Read. Tad Williams sagt übrigens selbst, er schreibe jedes seiner Bücher so, als sei es ein Einzelband. Also ist die Lektüre für jeden gut verständlich. Ich selbst bin auf den Autoren bei einer Lesung auf den Dragon-Days 2017 in Stuttgart, die als Livestreamlesung bei Lovelybooks übertragen wurde, aufmerksam geworden und er konnte mich sofort begeistern, so dass ich dieses Buch als Neuling verschlungen oder gar gesuchtet habe. https://angisbuecherkiste.blogspot.se/2017/10/die-hexenholzkrone-1-von-tad-williams.html

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    • 3
  • geniale Fortsetzung

    Die Hexenholzkrone 1 - Der letzte König von Osten Ard

    brauchnix

    01. October 2017 um 14:26

    Fast zwei Generationen sind vergangen, seit Simon den Sturmkönig Ineluki besiegt hat und Osten Ard, nachdem die Nornen in ihre unterirdische Festung gejagt wurden, einen langen Frieden genießen konnte. Aber jetzt regt sich neues Unheil. Die Nornenkönigin erwacht und an das Ohr des Königshofes dringen beunruhigende Neuigkeiten. Simon ist, wie erwartet ein guter König geworden. Nachdem sein Sohn viel zu früh gestorben ist, ruht nun seine ganze Hoffnung auf dem erstgeborenen Enkelsohn Morgan. Der ist aber ein Jungspund und voll in der rebellischen Phase. Die immer wieder erzählten Geschichten des Krieges, bei dem sein Großvater und seine Großmutter das Land gerettet haben, langweilen ihn und er hält sie für maßlos übertrieben. Freudig habe ich „Hexenholzkrone“ zu lesen begonnen und bin problemlos wieder in die Fantasywelt von Osten Ard eingetaucht. Gott sei Dank sind die meisten der Charakter noch am Leben und ich habe mich über jedes vertraute Gesicht gefreut, welches ich wieder getroffen habe. Dazu gehören tatsächlich auch die noch frischen Helden aus dem kurzen Zwischenband. Tad Williams kehrt zurück zu den Anfängen seiner Karriere und er macht alles richtig dabei. Mit großem Vergnügen habe ich den Beginn der Fortsetzungsreihe gelesen. Von der ersten Seite an hat es mich gefesselt. Ich mag seinen Erzählstil, der sich Zeit für die Darsteller nimmt und dabei ein paar sehr interessante Neulinge einführt. Langsam und intensiv schildert er die ersten Anzeichen einer neuen Gefahr, legt erste Fährten und baut einige Rätsel und Geheimnisse auf, die die Protas und der Leser erst noch lösen müssen. Wie im Flug habe ich die 700 Seiten gelesen. Das Ende des ersten Bandes kommt leider fürchterlich abrupt und ich bin heilfroh, dass es schon bald weitergeht. Tolles Buch. Ich bin begeistert.

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  • Dreißig Jahre danach

    Die Hexenholzkrone 1 - Der letzte König von Osten Ard

    Lizzy_Curse

    01. October 2017 um 11:16

    Seit dreißig Jahren regieren Simon und Miri auf dem Hochhorst. Mit Weisheit und Güte herrschen sie über das Land. Doch die Nornenkönigin droht, aus ihrem Schlaf zu erwachen. Dunkle Mächte greifen nach dem Land und Prinz Morgan, der junge Thronerbe hadert mit seinem Schicksal. Die Freunde müssen ein letztes Mal zusammen stehen und den Kampf gegen das Dunkle gewinnen. Oh wie habe ich gejubelt, als Williams seine Rückkehr nach Osten Ard verkündete. Mehr von Simon und Miri zu lesen und zu erleben, wie es weitergeht, ist wohl ein großer Traum jedes Osten Ard Fans, der deren Kampf verfolgt hat. Zum Glück musste ich nicht so lange warten wie manch anderer Fan - ich habe den Engelsturm erst im Frühjahr gelesen und hungerte folglich nach mehr! Nur um so viel schon mal vorn weg zu nehmen. Ich wurde wahrhaftig nicht enttäuscht. Das ganze Buch hat sich das Gefühl von nachhause kommen gehalten, bei guten Freunden sein. Schon jetzt vermisse ich alte und neue Freunde schmerzlich und stehe schon in den Startlöchern für den nächsten Trip nach Osten Ard, für das nächste Abenteuer. Schon auf den ersten Seiten hat mich dieses Gefühl, zuhause, bei Freunden zu sein, erfasst und wollte mich einfach nicht mehr loslassen, das ganze Buch über nicht. Obwohl Simon, Miri und ihr Hofstaat zu einem denkbar traurigen Anlass reisten. Doch ich fühlte mich wohl, habe jeden einzelne Seite genossen. Natürlich beginnt das Abenteuer in Osten Ard langsam und mit bedacht. Williams führt den Leser in eine gewandelte Welt ein, in dem halbwegs geordnete Verhältnisse herrschen und Miri und Simon gealtert sind und schon viele Schicksalsschläge erdulden mussten. Das merkt man ihnen an. Muss man auch - sie sind erwachsen geworden und haben Erfahrungen gesammelt! Trotzdem war ich gefesselt von ihrer Reise und der gewandelten Ordnung - und natürlich allen voran von Morgan, der seinen Weg noch nicht gefunden hat und auf seine ganz eigene Art und Weise versucht, mit all dem, was ihm begegnet und beschäftigt umzugehen. Ich denke, dass ist Tads Stärke - bei jedem anderen Halbwüchsigen hätte ich die Trunksucht als Schwäche abgetan und darüber die Nase gerümpft, doch Williams lässt auch hinter Morgans Fassade blicken, hinter sein sorgsam gepflegtes rüdes Image. Interessant! Und spannend! Doch auch Morgan wird bald lernen, was wahre Freundschaft bedeutet! Und als schließlich die alten „Gefährten“ wieder beieinander sind, Simon, Miri, Binabick, Eloair und all die anderen - ich hab mich gefühlt, als hätte mich die Runde auf ein Glas Gewürzwein ans Feuer geladen. Das Gefühl hat einfach von vorne bis hinten gestimmt. Tad hat ein unglaubliches Talent Situationen und Orte zu beschreiben. Ich habe die Laternenbrücke oder den Horchhorst bildlich vor mir gesehen und mir so gewünscht, ebenfalls dort an diesem Ort zu stehen. Bisher klingt alles sehr nach dem alten Osten Ard, oder? Doch wer „Das Herz der verlorenen Dinge“ gelesen hat, der weiß, dass auch die Nornen eine tragende Rolle in diesem Buch spielen. Doch sie sind nicht mehr die Schreckensgestalten, vor denen die Eltern ihre Kinder mit Gruselgeschichten warnen (gut, nicht nur). Tad hat sich viel Mühe gegeben, auch ihnen Tiefe und Struktur zu verleihe und ich muss zugeben, dass mich vor allen Dingen Viyeki fasziniert. Man fragt sich, ob sich Menschen und Nornen nicht an nähren. Dann wäre der Weg für ein Bündnis offen … Der endlich Frieden bringen könnte! Sowas ist in der Welt, die Williams nun geschaffen hat, durchaus denkbar! Und das fasziniert. Er schafft es, dass ich zumindest die Nornenkrieger in mein Herz schließe, und ich habe es erst bemerkt, als Viyeki schon längst einen Platz in meinem Herzen erobert hatte. Auch die Halb-Nornen haben einen Platz in ihrer Gesellschaft inne. Tad Williams erzählt ausladend. Er packt Osten Ard voller Wunder. Auch mich wirkt sie plastisch und wunderschön, gefährlich, rau - ich liebe es, einzutauchen und nur schwer wieder den Weg zurückzufinden. Ich empfehle es für all jene, die große High-Fantasy Geschichten lieben und mit einem langsamen Worldbuilding klar kommen. Ich liebe es!

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  • Osten Ard wie ich es liebe

    Die Hexenholzkrone 1 - Der letzte König von Osten Ard

    gagamaus

    01. October 2017 um 10:59

    Die Osten-Ard-Saga von Tad Williams war und ist meine absolute Fantasy-Lieblings-Reihe. Vor 20 Jahren zum ersten Mal genossen, habe ich es bereits vier Mal komplett gelesen und schwelge jedes Mal wieder begeistert in dieser ausgeklügelten und facettenreichen Geschichte, die an Spannung und Kreativität auf dem High-Fantasy-Sektor ihresgleichen sucht. Umso schöner die Nachricht, dass es nun mit der Saga tatsächlich weitergeht und ich war gespannt ob der Autor mich mit der Fortsetzung wieder überzeugen kann. Die Geschichte spielt ungefähr 30 Jahre nach dem Ende des „Engelsturms“. König Simon und Königin Miriamel befinden sich auf einer Reise zu Herzog Isgrimnur, um ihn ein letztes Mal auf dem Krankenbett zu besuchen. Nach und nach treffen wir die meisten der liebgewonnenen Helden und Heldinnen aus den Vorgängerbüchern wieder und erfahren, wie es ihnen ergangen ist. Dabei wird auch ein bisschen aufgefrischt, was damals vor so vielen Jahren alles passiert ist und wie die Menschen den schier aussichtlosen Kampf gegen den Sturmkönig und seine Weißfüchse doch noch für sich entscheiden konnten. Aber schon auf den ersten Seiten schleicht sich ein bedrohlicher Unterton in das Buch. Da wird eine Sitha, die mit einer dringenden Nachricht zu den Menschen unterwegs ist, niedergeschossen. Ein Fürst ist einer Frau verfallen, die unheimliche alte Mächte anbetet. Man findet tote Nornen mitten in menschlichem Gebiet und Gerüchte machen die Runde, dass der Feind sich im Norden wieder zu rühren beginnt. Das ist bekannt aber dennoch spannend zu lesen. Neu ist diesmal – und darauf eingestimmt wurde man schon im Zwischenband „Das Herz der verlorenen Dinge“ – dass Tad Williams den Nornen viel mehr Raum gibt. Durch das Halblbut Nezeru taucht der Leser tief ein in eine nicht-menschliche Welt in der fremde Regeln und Gesetzmäßigkeiten ein faszinierendes Bild von einem Feind gewähren, der dadurch noch bedrohlicher und fürchterlicher zu werden droht, als man es schon aus dem ersten Teil zu wissen glaubte, der aber dadurch auch eine viel differenziertere Meinung gestattet, denn schon bald ist klar: Norne ist nicht gleich Norne und auch dort könnte es durchaus potentielle HeldINNEN geben, die am Ende vielleicht den Weg zu einem wirklichen Frieden weisen könnten. Natürlich erst nach einem langen und blutigen Kampf, der bereits am Horizont zu dräuen beginnt. Ich habe mich so richtig zuhause gefühlt in diesem Buch. Sicherlich ist vor allem die erste Hälfte des Buches auch zum Aufwärmen für Fans und zum Eingewöhnen für Neueinsteiger gedacht. Tad Williams lässt sich Zeit und gönnt dem Leser diese auch, um anzukommen in Osten Ard. Neben den alten gibt es auch einige sehr interessante neue Charaktere, die großes Potential für die weitere Handlung versprechen. Es ist trotz gewohnter Elemente und bekannter Personen für mich kein einfacher Aufguss des ersten Zyklus. Der Autor schafft den Spagat zwischen Heimkommen und Spannung durch Neues erzeugen. Der deutsche Verlag hat das englische Original in zwei Bände gesplittet und dabei einen überaus fiesen Cliffhanger gesetzt. Deshalb kann ich es kaum erwarten, wenn in wenigen Wochen Band zwei rauskommt. Mein Fazit: Osten-Ard wie es leibt und lebt. Ich liebe es und bin total begeistert.

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  • Humorvoll, rau, spannend, magisch – einfach ein Feuerwerk von allem

    Die Hexenholzkrone 1 - Der letzte König von Osten Ard

    buchstabentraeumerin

    30. September 2017 um 20:49

    BÜCHER VON TAD WILLIAMS SIND EIN WAHRER SCHATZ. PUNKT. ICH KÖNNTE ES HIERBEI BELASSEN… …mache ich aber natürlich nicht. Denn das wäre dem Werk von Tad Williams natürlich nicht angemessen. Mit seiner Osten Ard-Reihe, in die er seine Leser erstmals bereits vor 30 Jahren entführte, hat Williams ein episches Meisterwerk geschaffen. Wo heute vielleicht gesagt wird, Sarah J. Maas sei die Königin der fantastischen Erzählkunst, der möge bitte „Die Hexenholzkrone 1“ lesen – oder besser noch die vollständige Reihe, angefangen mit „Der Drachenbeinthron“. Dieses Buch war für mich als Teenager als absolute Entdeckung, ohne die ich dem Genre High Fantasy jetzt sicherlich kaum Beachtung schenken würde. Also, danke, Herr Williams! Die Geschichte vom Reich Osten Ard ist unglaublich facettenreich. Sie ist humorvoll, rau, spannend, magisch und gleichzeitig sehr realistisch – sie ist einfach ein Feuerwerk von allem. Tad Williams hat mit einer unglaublichen Hingabe an dieser Reihe gearbeitet, damals wie auch heute, er lebt seine Welt, ebenso wie seine vielen Freunde und Kollegen, die ihn in seiner Arbeit unterstützen. Es gibt eigene Sprachen für jedes Volk, Landkarten, Brauchtum und Historie sind perfekt konstruiert – einfach alles ist bis in das kleinste Details ausgearbeitet und durchdacht. Das muss man sich erst einmal vorstellen: Jedes Werk umfasst um die 700 Seiten – was für ein Wissen darin steckt! Ich bin jedesmal fasziniert, wenn ich darüber nachdenke. Daher ist es nicht verwunderlich, dass seine Leser diese Bücher mit einer, wenn überhaupt möglich, noch größeren Hingabe lesen. Doch nun zum Buch selbst. Wer Osten Ard nicht kennt, kann in diese neue Reihe absolut problemlos einsteigen. Es gibt zwar hier und da Momente, in denen Charaktere in Erinnerungen schwelgen, diese versteht man jedoch auch ohne Hintergrundwissen. Ich selbst hatte die erste Reihe vor 20 Jahren gelesen und konnte mich auch nicht mehr an alles erinnern. Alle, die mit Osten Ard vertraut sind, erwartet ein Wiedersehen mit einigen lieb gewonnenen Charakteren. Allen voran Königin Miriamel und König Simon, die seit 30 Jahren über das Land regieren, außerdem begegnen wir Eolair, Tiamak, Isgrimnur und Binabik.DA SASSEN SIE ALLE, DER KÖNIG UND DIE KÖNIGIN, DIE TROLLE AUS DEM FERNEN YIQANUC, TIAMAK, DER IM SUMPFIGEN WRAN GEBOREN WAR, UND DER JUNGE MORGAN, VERWIRRT UND FRUSTRIERT VON ALL DEN DINGEN, DIE ER NICHT VERSTAND.UND JETZT SIND WIR DIEJENIGEN, DIE DAS REICH SCHÜTZEN MÜSSEN, DACHTE ER [EOLAIR]. (SEITE 348) In Osten Ard herrscht Frieden seit einem letzten, erbitterten Kampf gegen die Nornen (hierüber wird in „Das Herz der verlorenen Dinge„, einer Art Zwischenband, erzählt). Allerdings brodelt es im Untergrund, denn die Nornen, die sich in einem Berg vor den Menschen verschanzt haben, sinnen auf Rache. Viyeki und seine Tochter Nezeru sind zwei von ihnen, die, verwickelt in persönliche Schwierigkeiten, den Willen der Nornenkönigin ausführen. Im Gegensatz zur ersten Reihe, spielen die Nornen in dieser Fortsetzung eine größere Rolle, was ich persönlich sehr spannend finde, da man so auch die Gegenseite kennen- und in Teilen verstehen lernt. So bewegen sich zwei Pole aufeinander und der Konflikt spitzt sich unaufhaltsam zu. Für Spannung ist also mehr als genug gesorgt. Frischen Wind in die Geschichte bringt Morgan, der Enkelsohn von Simon und Miriamel, dessen Vater Johan Josua bei einem Fieber verstarb. Er ist aufmüpfig und gelangweilt von den steifen Veranstaltungen, langen Reden und ganz allgemein von sämtlicher Politik. Lieber verbringt er seine Zeit mit seinen Freunden in Schenken und trinkt bis zum Umfallen. Doch in ihm steckt mehr, als man auf den ersten Blick vermutet, denn der Tod seines Vaters hat ihn verletzt. In welche Richtung er sich entwickelt, bleibt abzuwarten, doch ich bin mir sicher, dass ihn einige Abenteuer erwarten.DER WIND SCHARRTE AM ZELTTUCH, UND IN DIESEM MOMENT SCHIEN JEDER VON IHNEN DASSELBE ZU DENKEN: WAS DRAUSSEN IM DUNKELN LAUERN MOCHTE, JENSEITS DIESER HAUCHDÜNNEN WÄNDE. (SEITE 463) Abseits der inhaltlichen Dramatik zeigt Tad Williams in „Die Hexenholzkrone 1“ wieder seine ganz große Stärke, nämlich die, plastische und sehr lebensnahe Charaktere zu erschaffen. Jeder steht für sich, trägt seine eigene Last aus vergangener Zeit mit sich, die ihn prägt, hart oder wahlweise auch empfindsam macht. Eolair, Tiamak, Morgan und alle anderen sind nicht nur einfach DA, für mich fühlt es sich beim Lesen fast so an, als würden sie mir gegenüber sitzen. Das schaffen nur wenige Autoren in diesem Ausmaß.Fazit Tad Williams hat mit „Die Hexenholzkrone 1“ eine fulminante, großartige, überragende High Fantasy Geschichte geschrieben, die an seine erste Osten Ard-Reihe anknüpft. Es ist aber auch für Leser ohne Vorkenntnisse geeignet. Ich bin begeistert und verliebt in diesen neuen Reihen-Auftakt, der alles hat, was richtig gute High Fantasy braucht – und mehr. Tad Williams ist und bleibt hiermit für mich ein absoluter Ausnahmeautor, der es bewerkstelligt, über mehr als 700 Seiten und mehrere Bände hinweg an seine Geschichte zu fesseln. Ich kann es nicht erwarten, „Die Hexenholzkrone 2“ zu lesen, die am 11. November 2017 erscheint.

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  • Eine Art Vorspiel

    Die Hexenholzkrone 1 - Der letzte König von Osten Ard

    sursulapitschi

    19. September 2017 um 21:41

    Die Osten Ard Saga geht weiter und nach „Das Herz der verlorenen Dinge“ als Appetithäppchen vorweg, war ich höchst begeistert und gespannt. Was man dann hier liest ist natürlich die Osten Ard Saga, episch, gefährlich, geheimnisvoll, große Probleme bahnen sich an, vielleicht sogar eine gewaltige Katastrophe. Utuk´ku, die Nornenkönigin, ist erwacht.  Bei Büchern von Tad Williams braucht man Geduld. Fans wissen das und stellen sich darauf ein und eigentlich liebe ich auch seine epischen Werke, die sich Zeit lassen und sich liebevoll und originell mit den kleinsten Kleinigkeiten beschäftigen. Hier hat man das Gefühl, man kommt nicht so recht vom Fleck. Es treten neue, spannende Figuren auf, das ist toll und vielversprechend, aber weitgehend beschäftigen wir uns mit den altbekannten Helden, die 30 Jahre älter sind, Verantwortung tragen und trotzdem furchtbar gerne in alten Geschichten schwelgen. Natürlich ist hier und da eine Gedächtnisstütze ganz hilfreich, aber sie lassen wirklich nichts aus und irgendwann ist man es leid und möchte lieber Neues erleben, als die Vergangenheit aufzuarbeiten. Und wenn dann auf S.600 noch immer referiert wird, was der Bund der Schriftrolle ist und wer ihm wann angehört hat, dann kann man geradezu verzweifeln.Vermutlich wollte Herr Williams Hilfestellung für Neueinsteiger der Saga leisten, aber ehrlich gesagt ist es ein bisschen hoffnungslos, die Geschehnisse eines Epos von knapp 4000 nebenbei einfließen zu lassen. Und die Kenner der Geschichte fangen an, sich zu langweilen.Mir fehlte in diesem Buch auch die Erzählfreude, die man aus seinen anderen Büchern kennt. Entweder hat Tad Williams beschlossen, seinen Stil zu vereinfachen oder es hat ihn selbst gelangweilt, immer wieder darauf hinzuweisen, dass König Simon einst ein Küchenjunge war, der versehentlich gegen Drachen kämpfen musste. „Die Hexenholzkrone 1“ endet mit einem fiesen Cliffhanger. Natürlich werde ich Teil 2 sofort lesen, aber ich hoffe, die Geschichte findet zu alt gewohnter Qualität zurück. Teil 1 ist eine Art Vorspiel, aber es könnten auch schon mal Dinge in Bewegung kommen. Bald!

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    • 2
  • Ein Auftakt nach Maß

    Die Hexenholzkrone 1 - Der letzte König von Osten Ard

    Stuffed-Shelves

    12. September 2017 um 19:42

    [...]Meine hohen Erwartungen wurden erfüllt, wenn auch etwas anders, als ich es mir erhofft hatte. Wo »Das Herz der verlorenen Dinge« ein flotter und spannungsgeladener Zwischenband war, ist »Die Hexenholzkrone« zumindest im ersten Band verhältnismäßig ruhig ausgefallen. Das stellenweise fehlende Tempo wird aber durch die wahnsinnig gelungene Charakterausarbeitung und die stetig bedrohlicher werdende Atmosphäre mehr als aufgehoben. Tad Williams schafft es in seinem neusten Werk, den Leser live in eine langsam, aber unaufhaltsame Katastrophe zu führen, die Großes für die folgenden Bände des »Letzten König von Osten Ard« verspricht.Die vollständige Rezension wie immer auf stuffed-shelves.de

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