Tad Williams Die Insel des Magiers

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Inhaltsangabe zu „Die Insel des Magiers“ von Tad Williams

Miranda und ihr Vater, der Zauberer Prospero, sind in die Verbannung auf eine Insel geschickt worden. Dort entdecken sie Kaliban, ein wildes Geschöpf, Sohn der Hexe Sycorax. Miranda und Prospero zähmen den Wilden, lehren ihn, mit Worten umzugehen. Doch er lernt auch Lüge und Falschheit. Und er verliebt sich in Miranda. Fünfundzwanzig Jahre später - Miranda ist jetzt Königin von Neapel - erscheint eines Nachts ein Fremder in ihrem Gemach. Es ist der wilde Kaliban, dem es gelungen ist, seine Insel zu verlassen. Er ist gekommen, Rache an Miranda zu nehmen, die ihn einst verschmäht hat. Tad Williams, der Meistermärchenerzähler, gibt Kaliban, der wohl geheimnisvollsten Figur, die Shakespeare geschaffen hat, neues Leben, macht sie zu einem bemitleidenswerten Wesen voller Tragik. Acht wunderschöne, zarte Bleistiftskizzen des Autors illustrieren die Geschichte.

Einfach toll. Aber man sollte Shakespeare's "Der Sturm" gelesen haben, damit man die Handlung und Beweggründe komplett nachvollziehen kann.

— Jadra
Jadra

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  • Rezension zu "Die Insel des Magiers" von Tad Williams

    Die Insel des Magiers
    simoneg

    simoneg

    15. June 2009 um 10:15

    Miranda und ihr Vater, der Zauberer Prospero, sind in die Verbannung auf eine Insel geschickt worden. Dort entdecken sie Kaliban, ein wildes Geschöpf, Sohn der Hexe Sycorax. Miranda und Prospero zähmen den Wilden, lehren ihn, mit Worten umzugehen. Doch er lernt auch Lüge und Falschheit. Und er verliebt sich in Miranda. Fünfundzwanzig Jahre später - Miranda ist jetzt Königin von Neapel - erscheint eines Nachts ein Fremder in ihrem Gemach. Es ist der wilde Kaliban, dem es gelungen ist, seine Insel zu verlassen. Er ist gekommen, Rache an Miranda zu nehmen, die ihn einst verschmäht hat. Tad Williams, der Meistermärchenerzähler, gibt Kaliban, der wohl geheimnisvollsten Figur, die Shakespeare geschaffen hat, neues Leben, macht sie zu einem bemitleidenswerten Wesen voller Tragik. Acht wunderschöne, zarte Bleistiftskizzen des Autors illustrieren die Geschichte. Für mich war das Buch wegen der Schreibweise leider ein Fehlgriff, obwohl sich der Klapptext durchaus interessant las. Ich kam leider nicht damit klar und habe es trotz der nur 237 Seiten nach ca. 50 zur Seite gelegt.

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  • Rezension zu "Die Insel des Magiers" von Tad Williams

    Die Insel des Magiers
    Nexus

    Nexus

    21. May 2009 um 19:50

    Nachdem mich schon Tad Williams´ Kurzgeschichte "Die Stimme der Finsternis" begeistere, war ich froh mit "Die Insel des Magiers" eine weitere Kurzgeschichte aus seiner Feder zu finden. Das Buch erzählt die Geschichte aus Shakespeares "Der Sturm" neu, allerdings aus Sicht von Kaliban. Die Hexe Sycorax wird aus ihrer Heimat verbannt und strandet auf einer einsamen Insel, wo sie ihren Sohn Kaliban gebiert. Nachdem seine Mutter gestorben ist, lebt er eher wie ein wildes Tier denn wie ein Mensch auf der Insel. Bis eines Tages der Magier Prospero mit seiner Tochter Miranda dort landen. Der ehemalige Herzog von Mailand wurde von seinem Bruder entmachtet und vertrieben und floh auf Kalibans Insel. Nach anfänglicher Furcht fasst Kalbian langsam Vertrauen zu Prospero, der ihn die Sprache lehrt und ihm zivilisieren will. Ist er zunächst noch fast eine Vaterfigur für Kaliban, entwickelt sich im Lauf der Zeit ein Meister - Diener - Verhältnis zwischen den beiden, in dem Prospero immer mehr als Tyrann auftritt. Nachdem Miranda Kalbian, der sich in sie verliebt hat, verschmäht und verraten hat ist er zuletzt nur noch ein Sklave für Prospero. Jahre, nachdem es Prospero gelungen ist, die Insel zu verlassen und seinen alten Status wiederherzustellen, bricht Kaliban auf, um Rache zu nehmen. Tad Williams schildert die Geschichte Kalibans in düsteren Bildern als Rückblende im Moment seiner Rache. Kalbian ist ein bemitleidenswertes Wesen, für das der Segen der Sprache und die Ankunft anderer Menschen einen Fluch darstellen. Als Leser wird man gebannt von der tragischen Erzählung von Kalibans Leiden. Was zuerst wie eine Bereicherung seines Lebens aussieht, entwickelt sich nach und nach zu einer Hölle auf Erden. Eine bedrückende Geschichte, die aber mit einem hoffnungsvollen Ende aufwartet und die mich von Anfang bis Ende gefesselt hat! Sehr schön!

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