Tad Williams Die Stadt der goldenen Schatten

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Inhaltsangabe zu „Die Stadt der goldenen Schatten“ von Tad Williams

Das größte Hörspielprojekt der Radiogeschichte Ende des 21. Jahrhunderts: Die reichsten und mächtigsten Männer und Frauen haben ein gigantisches Netzwerk geschaffen. In dieser virtuellen Welt wollen sie sich den ältesten Menschheitstraum erfüllen: das ewige Leben. Gleichzeitig fallen überall auf der Welt Kinder in ein rätselhaftes Koma. Nur wenige Menschen erkennen einen Zusammenhang zwischen dem Netzwerk und dem Zustand der Kinder. Eine Gruppe von Abenteurern macht sich auf, um das Geheimnis von Otherland zu ergründen und begibt sich damit in ungeahnte Gefahren. Walter Adler hat mit insgesamt 250 Schauspielern und der Musik von Pierre Oser die größte Hörspielproduktion der Radiogeschichte geschaffen. Seine Inszenierung lebt durch die Stimmen von Sophie Rois, Ulrich Matthes, Nina Hoss, Sylvester Groth, Hans Peter Hallwachs, Ernst Jacobi, Judith Engel, Peter Matic und vielen anderen. (Laufzeit: 5h 34)

Selten ein Buch gelesen das einen so in die Geschichte reißt, das man sogar davon träumt. Schon jetzt einer meiner Lieblingsbuchreihen.

— Wolf1988
Wolf1988

Nach dem Herrn der Ringe das beste Fantasy Buch das ich bisher gelesen habe. Die Geschichte ist fesselnd u. spannend geschrieben. Ein Muß!!!

— mibre
mibre

sehr verwirrend, verlangt als Hörbuch volle Konzentration.

— locke61
locke61

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  • Rezension zu "Die Stadt der goldenen Schatten" von Tad Williams

    Die Stadt der goldenen Schatten
    locke61

    locke61

    16. May 2012 um 23:25

    Man nehme: 1 Teil vom 1. Weltkrieg mit Bomben und Granaten 1 Stück Märchenwelt 2 Löffel Reale Welt mit Mad Max Touch 1 Hauch Alice im Wunderland 1 Prise Eragon 1 Handvoll Peter Pan im Nimmerland ein paar grußlige Monster irre Königinnen als Roadrunner und eine große Portion ägyptische und afrikanischer Sagen das Ganze wird richtig durchgeschüttelt und ein paar Brocken einer Nachrichtensendung vom Radio untergerührt. Dazu viel Lärm, Gebrüll, Bombenexplosionen, Kugeleinschläge, "Entspannungsmusik", Erzählungen und Geräusche, die sich ergeben wenn man einen Radiosender sucht - ziemlich wirr. Am Anfang fand ich keinen Sinn in der Geschichte. Erst war ich mitten im ersten Weltkrieg auf einem Schlachtfeld, dann wieder in einem alten Haus im pflanzenüberwucherten Wintergarten wo man die Feuchtigkeit die im Raum herrschte förmlich spüren und riechen konnte. Im Hintergrund erklang seltsame Musik die einem einlullte. Ein furchbarer Schrei und ich war wieder auf dem Schlachtfeld. Dann ein scratchen auf Metall (Radiosender) Nachrichten wurden durchgegeben, von Kindern, die ins Koma fallen und nicht mehr aufwachen. Stöhnen, Rufen, Kindergesang, unheimliches Klopfen an der Tür, einen unheimliche Stimme begehrt Einlass in das Haus der Kinder. Flucht, Tod, ein rießiger See. Dann afrikanische Trommeln, eine Hyäne lacht und schreit mit hoher Stimme und fordert ein Opfer. Hektisches Rennen durch eine Raum, ein Kinderreigen wird aufgezählt. Plätschern von Wasser. ägyptische Gesänge, wieder Flucht diesmal auf mit einem fliegenden Schiff. usw.usw.usw.usw. Nachdem ich erstmal verstanden habe um was es hier eigentlich ging, hat mir die Geschichte immer besser gefallen. Doch ich musste mich sehr darauf konzentrieren, es ist sehr umfangreich, besteht aus sehr vielen Episoden. Ruckzuck abgelenkt und ich habe den Faden verloren. Dazu die Sprache der Gamer, die ich als Leihe nicht kenne und sie mir daher zusammenreimen musste. Kurzum: eine umfangreiche Geschichte, von der es noch einige Teile gibt, werde ich aber nicht weiterhören.

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  • Rezension zu "Die Stadt der goldenen Schatten" von Tad Williams

    Die Stadt der goldenen Schatten
    PrinzessinMurks

    PrinzessinMurks

    09. October 2011 um 19:16

    Wie es sich für Teil eins gehört: Die Protargonisten werden vorgestellt. Die einzelnen Welten laufen noch unabhängig voneinander, laufen nebeneinander her. Die Sprünge zwischen ihnen sind daher schwer zu begreifen und einzuordnen - anfangs sogar schwer zu identifizieren. Wer oder was ist Otherland? Welches Ziel verfolgt die Geschichte? Was treibt die Figuren an? Dies zu entwickeln, nimmt sich das Hörspiel sehr viel Zeit. Was anstrengend und spannend zugleich ist. Von Anfang an ist dem Hörer klar, dass hier ein Epos ins Hirn rauscht. Und solche Epen brauchen eben Zeit. Am Ende ziehen sich die Maschen endlich enger, die Sprünge finden in längeren Abständen statt. Und als man endlich zu begreifen beginn, was Otherland ist und warum die Einzelschicksale zusammen erzählt werden... ist der erste Teil vorbei und man lechzt nach dem zweiten. *** Zum Hörspiel im Allgemeinen: Ein Mamutprojekt des Öffentlichrechtlichen und in dessen typischem Stil gehalten. Zwei Hürden für einen Otherland-Unerfahrenen Hörer werden wohl leider viele Menschen vom Lauschen abhalten: (1) Inszenierung: Das Sounddesign ist extrem. Verwirrend und schrill. Ein wenig zu schrill - selbst für ein Cyberspaceabenteuer. Ein Tonteppich? Wohl eher ein Tonjahrmarkt. Es kreischt, schrillt, quietscht, schreit, sirrt, klickt... und fordert vom Zuhörer eine Menge Nerven nur damit er überhaut Zuhörer bleibt. (Ich habe 3 Anläufe gebraucht) (2) Die Erzählstruktur. Sie spingen. Die einzelnen Stränge schneiden sich gegenseitig das Wort ab und innerhalb der Handlungen mischt sich RL und Cyberspace, im Cyberspace mischen sich die virtuellen Ebenen. Hallo? Zum Glück wechseln mit den Perspektiven auch die Erzähler - für einen unwissenden Zuhörer, der zudem noch mit dem Tolerieren des Tonteppichs beschäftigt ist, ein mörderisches Unterfangen da den Überblick zu bekommen. Aber ich ziehe den Hut vor den Sprechern wegen ihres vollen Einsatzes beim Schreien, Leiden, Irrsinnen, Flehen, Wüten und Wundern.

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  • Rezension zu "Die Stadt der goldenen Schatten" von Tad Williams

    Die Stadt der goldenen Schatten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. February 2011 um 11:45

    Gelesen habe ich alle Teile von "Otherland" 1,5 mal für mich (teilweise auf englisch und deutsch) und dann noch einmal als Vorleser für meinen Sohn. Als ich das Hörspiel dazu entdeckte, hielt ich das zunächst für eine schlechte Idee. Wie soll man denn eine höchst komplexe Geschichte, die sich über 4000 eng bedruckte Buchseiten erstreckt, ins Ohr bringen? Otherland hat unfassbar viel Personal, wechselt die Erzählsichten und die Erzählstränge. Unmöglich! Dachte ich mir. Aber diese Hörspielproduktion (ich glaube vom Hessisschen Rundfunkt) schafft das Unmögliche. Man muss sich zwar daran gewöhnen, dass sich die Helden anders anhören, als man dachte (vor allem Renie Sulaveyo ist meiner Meinung nach falsch besetzt) und man muss sich konzentrieren. Aber es klappt. Und der Zauber funktioniert tatsächlich. Die monumentale Erzählung reißt einen einfach mit. Selbstverständlich musste hier und da ein bisschen gekürzt werden (auch die insgesamt 24 CDs können nicht alles enthalten) doch das wurde klug gemacht. Die Geschichte funktioniert trotzdem gut. Ein Sternchen aber ziehe ich ab - denn für jemanden, der Otherland nicht gelesen hat, ist das Hörspiel vermutlich ein einziges Chaos. Kann ich nicht empfehlen. Aber wer die Bücher gelesen hat, tja, der wird nicht drumrum kommen.

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  • Rezension zu "Die Stadt der goldenen Schatten" von Tad Williams

    Die Stadt der goldenen Schatten
    JuliaO

    JuliaO

    03. September 2008 um 13:45

    Nun - wenn man die Rezensionen von "Der glücklichste tote Junge der Welt" (Einzelband von Oherland) liest heißt es ständig "Im Vergleich zu den eigentlichen Otherland Bänden eine Frechheit...." usw. Ich bin der gegenteiligen Meinung. Zuerst habe ich den Einzelband gehört und war total begeistert, dann habe ich mir den ersten Teil gekauft und muss sagen dass ich vergleichsweise enttäuscht war. Absolut wirre Geschichte, die erst gegen Ende wieder etwas mehr Ähnlichkeit mit dem Einzelband. Ich werde mir den zweiten Teil auch noch kaufen und dann mal sehen ob es durchschaubarer wird und ob sich die anderen Bände auch noch lohnen würden...

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