Tad Williams Happy Hour in Hell

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Inhaltsangabe zu „Happy Hour in Hell“ von Tad Williams

Love is Hell. (Quelle:'Flexibler Einband/27.03.2014')

Hier macht sich der gute Bobby zu einer wesentlich witzigeren und abenteuerlicheren Variante von Orpheus. Atemberaubend bis zum Schluss.

— Amberle

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  • Ein Engel auf Abwegen

    Happy Hour in Hell

    Fornika

    23. April 2017 um 16:02

    Bobby Dollar, seines Zeichens Engel auf Erden, muss seine bislang schwerste Aufgabe lösen: Caz, seine heimliche Geliebte, ihres Zeichens wiederum hochrangige Adelige der Hölle, wird eben dort von einem der mächtigsten dunklen Fürsten gefangen gehalten. Kaum ein Ort, an dem ein Engel viel zu suchen hätte. Doch Bobby Dollar wäre nicht Bobby Dollar, würde er nicht sogar einen Weg in die Hölle finden…  Nachdem ich „The dirty streets of heaven“ verschlungen habe, hatte ich sehr hohe Erwartungen an diesen zweiten Band der Reihe um Bobby Dollar. Meine Erwartungen wurden auch, bis auf kleine Abstriche, erfüllt. Tad Williams beweist wieder einmal seinen großartigen Humor, lässt aber gleichzeitig Bobby wahrhaft höllische Erfahrungen machen. Die Qualen und Bestrafungen, das Leid und Elend der Höllenbewohner sind sehr bildlich dargestellt. Williams bedient sich dabei bekannter Vorstellungen von z.B. Bosch oder Dante, hat aber gleichzeitig auch eigene Ideen für sein ganz persönliches Inferno eingebaut. Eine ganz spezielle Hölle also, die als Handlungsort für die Geschichte durchaus sehr interessant ist. Doch man quält sich nicht (anders als Bobby) durch die Seiten, sondern fiebert mit den Figuren mit, wünscht ihnen natürlich immer das Beste, naja, zumindest, das sie heil am Ende des Buches ankommen. Der Autor schreibt sehr flüssig und spannend, zu der Angst um Bobby und Caz, mischt sich beim Leser zudem die Neugier was es denn mit dem unheilvollen Pakt zwischen Himmel und Hölle auf sich hat. Leser von Band 1 erinnern sich, da gabs doch diese mysteriöse Feder? Nicht zuletzt wegen dieser Vorgeschichte, sollte man die Reihe also nicht mit diesem zweiten Band beginnen. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, allerdings merkt man ihm doch an, dass es sich hierbei um ein Zwischenstück handelt, welches hauptsächlich zur Vorbereitung auf den finalen Teil der Trilogie dient. Zudem haben sich kleine Längen eingeschlichen, sodass das höllische Lesevergnügen unterm Strich 4 Sterne von mir bekommt.

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  • Gelungener zweiter Teil

    Happy Hour in Hell

    gra

    05. January 2014 um 20:19

    Im zweiten Teil der Reihe treffen wir wieder auf den Ich-Erzähler Bobby Dollar oder "Doloriel" wie sein richtiger Name ist. Bobby ist ein Engel, der in Menschengestalt auf der Erde lebt und als Anwalt für kürzlich Verstorbene spricht, um sie vor ewieger Strafe in der Hölle zu bewahren. Aufgrund von Ereignissen, die im ersten Teil erzählt wurden, ist er derzeit suspendiert und hat daher viel zu viel Zeit, um nachzudenken und auf sehr dumme Gedanken zu kommen. Im ersten Teil lernte er die Dämonin Casimira kennen und lieben. Obwohl sie tatsächlich nur eine Nacht gemeinsam verbrachten, kann er ohne sie nicht mehr leben. Unglücklicherweise ist sie nicht nur wieder in der Hölle zurück, sondern auch noch die Freundin und das Eigentum von Eligor, der einer der oberen Zehntausend der Höllenbewohner ist. Er ist ein Dämon, der älter ist als die Welt selbst und unglaublich mächtig. Dennoch beschließt Bobby, das Unmögliche zu versuchen und Casimira zu befreien. Er erhält Hilfe von einer unerwarteten Seite und es gelingt ihm, in einem geborgten Dämonenkörper in die Hölle einzudringen. Was er dort erlebt, geht über alles hinaus, was er sich hätte vorstellen können, obwohl er schon mit dem Schlimmsten gerechnet hat. Nicht nur, dass der Ort an sich schon so konzipert ist, seine Einwohner durch ihre bloße Anwesenheit zu quälen, es wird bald bekannt, dass ein Spion der Gegenseite in die Hölle eingedrungen ist und die Jagd beginnt. Sollte Bobby gefangen und enttarnt werden, wartet im wahrsten Sinne des Wortes ewige Höllenqual auf ihn. Auf seinem Weg schafft er es außerdem noch, einen weiteren Höllenfürsten gegen sich aufzubringen, die Umgebung lässt seine geistige Gesundheit bröckeln und die Hoffnung, in Eligors Palast einzudringen und dann die Hölle unbeschadet wieder zu verlassen, sind gleich Null. Der zweite Teil hat mir besser gefallen als der erste. Williams erschafft eine spannende Atmospähre und ich konnte mich mit der Hauptfigur gut identifizieren, auch wenn er ein Engel ist. Im ersten Teil störte mich der zum Teil etwas bemüht coole Stil der Erzählung. Hier fiel mir das weniger auf, da die Geschichte an sich mehr im Vordergrund stand. Die einzelnen Episonden sind packend und zum Teil fiel es mir schwer das Buch aus der Hand zu legen. Die Hölle wird in plastischen Farben geschildert und an einigen Stellen musste ich schlucken, weil die Bilder nichts für schwache Nerven sind. Diese Bilder standen mir jederzeit deutlich vor Augen, zugleich schaffte es Williams aber auch, nicht zu viel zu verraten und zu schildern, sodass es mir weder zu grausam noch zu brutal war. Alles in allem ein sehr gutes Buch. Es kann ohne Kenntnis des ersten Teils gelesen werden, dies ist aber nicht sinnvoll, da einem dann doch viel von der Vorgeschichte fehlt. Ich bin schon gespannt auf den dritten Teil, in dem dann hoffentlich aufgedeckt wird, ob es ein Happy End gibt und was es mit den weiteren noch offenen Rätseln auf sich hat.

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