Tad Williams Otherland - Meer des silbernen Lichts

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Inhaltsangabe zu „Otherland - Meer des silbernen Lichts“ von Tad Williams

Die Zeit wird knapp - schon hat die Gralsbruderschaft die Vorbereitungen abgeschlossen, bald wird das Netzwerk stehen, und dann wird es kein Entkommen mehr geben. Da sehen sich Renie, !Xabbu und die anderen Freunde einer noch schlimmeren Gefahr gegenüber: Dread, der durchgeknallte Killer des größenwahnsinnigen Jongleur setzt zu seinem letzten Coup an: Er wird die Kontrolle an sich bringen, er wird sein Werk der diabolischen Zerstörung beenden. Und dann gibt es vielleicht keine reale Welt mehr, in die die Freunde zurückkehren können. Bestsellerautor Tad Williams schließt mit diesem letzten Band seine grandiose Fantasy-Geschichte über eine Welt ab, die in nicht allzu weiter Zukunft unsere eigene sein könnte. Alle Hoffnung liegt in dem mysteriösen »Anderen«.

Wunderschöne Geschichte

— cat10367
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  • Fulminater Abschluss

    Otherland - Meer des silbernen Lichts
    RapsUndRuebe

    RapsUndRuebe

    17. November 2016 um 09:40

    Der vierte und letzte Teil bringt diese fantastische Geschichte nun zu einem fulminanten Ende. Ich vermisse die Protagonisten jetzt schon. Ein kleines bisschen hat sich Tad Williams am Schluss noch ein bisschen verzettelt mit der Story über das neu entstandene künstliche digitale Leben. Das hätte man auch jederzeit verlustfrei weglassen können. Aber das tut dem Gesamteindruck keinen Abbruch. Eine tolle Story, spannend vom Anfang bis zum Ende, extrem einfallsreich und kreativ und mit der jetzt gerade aufkommenden virtual reality auch gar nicht mehr so weit von einer möglichen Zukunft entfernt. Fazit: unbedingt lesen!

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    • 2
  • Die Odyssee durch die virtuelle Welt geht zu Ende

    Otherland - Meer des silbernen Lichts
    Mokik1709

    Mokik1709

    01. July 2016 um 14:52

    Was steckt hinter dem Anderen und dem Betriebssystem von Otherland? Können Renie und ihre Gefährten wieder aus der virtuellen Welt entkommen und sogar die Kinder retten? Was verbirgt sich hinter den Stimmen, die Olga hört? Kommt Calliope Dread auf die Schliche? Das und noch viel mehr erfährt man nun endlich im abschließenden Teil von Otherland "Meer aus silbernem Licht". Ich war von allen Büchern dieser Reihe begeistert. Zuerst lernt man alle Charaktere kennen, von denen es doch gar nicht so wenige gibt. Dann wird man mit hineingerissen in die fantastische und gefährliche Welt von Otherland und mit jedem Kapitel kommen neue Rätsel dazu.  Langsam, sehr langsam kommt man hinter die Machenschaften der Gralsbruderschaften, was aber noch lange nicht die Anomalien, die Waisen oder die geheimnisvolle Frau erklärt. Es gibt soviel zu erzählen, dass es nicht überrascht, dass die Reihe am Ende doch um die 4000 Seiten umfasst. Nun aber zur eigentlichen Bewertung des letzen Bandes.Ich muss sagen, es war nicht ganz so spannend oder fesselnd wie die vorherigen Teile. Das heißt aber nicht, dass das Buch langweilig ist. Im Gegenteil. Hier werden endlich alle Fragen geklärt. Renie und die Anderen bereisen nur nicht wieder ganz so viele Welten sondern eher ein paar wenige, die sehr bizarr sind und einem viel Vorstellungskraft abverlangen. Auch könnte es einem schwer fallen, an dem Buch dran zu bleiben, da die Handlung auch hier wieder, wie in den vorherigen, wie in Echtzeit beschrieben wird und man nichts verpasst. Dadurch kann man aber natürlich auch vollständig in die Geschichte eintauchen. Bei wieder 1000 Seiten muss man halt auch ein wenig Ausdauer mitbringen. Dafür fängt das Finale auch schon 200 Seiten vor Schluss an und ich muss sagen, ich war mit dem Ende wirklich zufrieden. Alles löst sich auf und nichts bleibt mehr offen. Ich konnte das Buch zuklappen und gut einschlafen :) Es ist schon wirklich beeindruckend sich so eine vollständige Welt mit so vielen Handlungssträngen auszudenken und es dann auch noch zu schaffen jeden Charakter menschlich und liebenswert oder hassenswert wirken zu lassen.  Otherland steht Herr der Ringe wirklich in nichts nach.Ich kann nicht anders als diese Bücherreihe zu lieben und gebe daher natürlich auch nichts anderes als 5 Sterne.

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  • Bye Bye Otherland

    Otherland - Meer des silbernen Lichts
    awogfli

    awogfli

    Ein guter Abschluss eines Epos, das insgesamt mehr als 4000 Seiten umfasst und mich nun über 4 Jahre beschäftigt hat.Die Handlung und die Personen entwickelten sich grossartig weiter, aber ich war doch sehr enttäuscht, dass bei der Konzeption von neuen sehr innovativen VR-Environments die Inspiration im letzten Band massiv verloren ging. Am Ende gibt es die Auflösung aller Handlungsstränge, ein Happy End und ein paar nette Ideen bezüglich der Figuren und ihrer Rollen. Fazit: Ein sehr guter solider letzter Band aber mit wenigen ÜberraschungenAnschlussfrage: Welches neue Epos soll ich mir jetzt vornehmen? :-)

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    • 5
  • Band 4 einer epischen Sci-Fi Geschichte.

    Otherland - Meer des silbernen Lichts
    Hypokras

    Hypokras

    17. September 2015 um 11:28

    Die Bücher: Otherland Bd.1: Stadt der goldenen Schatten ISBN 3-608-93421-9 Otherland Bd.2: Fluss aus blauem Feuer ISBN 3-608-93422-7 Otherland Bd.3: Berg aus schwarzem Glas ISBN 3-608-93423-5 Otherland Bd.4: Meer des silbernen Lichts ISBN 3-608-93424-3 Zusammenfassung Ein todkranker Junge, eine Lehrerin, der letzte Buschmann, der älteste Mensch, ein durchgeknallter Killer, ein Mann im Rollstuhl, ein vermeintlicher Soldat, ein "Stück" Software ... Die Geschicke dieser und noch eingier anderer Personen sind alle mit dem Schicksal von Otherland verwoben. Otherland ist eine virtuelle Welt, in der einen die Unsterblichkeit erwartet. Zumindest ist dies die Hoffnung eines sehr reichen und noch exklusiveren Kreises von mächtigen Männern. Um ihr Ziel zu erreichen gehen sie über Leichen. Es ist nun an der wie zufällig zusammengewürfelt scheinenden Schar von Menschen dies zu verhindern. Aber wer weiss denn schon, dass sich hinter dem unbesiegbaren Barbaren Thargor ein kleiner Junge mit einer unheilbaren, todbringenden Krankheit verbirgt? Und wer sind die anderen? Wem kann man trauen? Was ist "wirklich"? Meine Meinung Tad Williams schreibt - zumindest zu Beginn - alles andere als reisserisch. Ich musste mich durch die ersten 150 Seiten durchkämpfen. Aber dann plötzlich kam die erste Ahnung davon, dass die einzelnen Handlungsstränge irgendwie miteinander verwoben sein könnten. Und sie waren es. Und wie! Plötzlich stösst man auf Begebenheiten, die man doch schon kennt. Oder doch nicht? Wenn man die Geduld aufbringt sich durch nahezu die Hälfte eines normalen Taschenbuchs zu kämpfen - um dann noch über 700 Seiten (im ersten von vier Bänden) vor sich zu haben - dem sei Otherland empfohlen. Es ist eine detaillierte Welt, eine ebenso detaillierte Geschichte mit vielschichtigen Personen, die jedoch manchmal etwas in die Länge gezogen wirkt. Nichts desto trotz ist Otherland ein Buch dessen Figuren einem mit der Zeit wirklich real erscheinen. Man leidet mit den Guten und kann die Bösen nicht ausstehen. Man trifft jedoch nicht einfach schwarz/weiss gezeichnete platte Ueberzeichnungen von Helden und Bösewichten. Sogar der "Oberbösewicht" kommt einem bisweilen fast ein bisschen sympathisch vor.

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  • Vierter Teil der Otherland-Saga

    Otherland - Meer des silbernen Lichts
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    19. August 2013 um 22:26

    In diesem 4. Band zieht sich die Schlinge um die Gefährten im Otherlandnetzwerk, aber auch um deren Freunde und Helfer außerhalb des Netzwerks immer mehr zusammen. Durch die verschiedensten Handlungsorte fand ich die Handlung sehr abwechslungsreich, weil sie sich nicht nur in Otherland abspielte. Die Spannung nahm immer mehr zu, so daß ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Der letzte Abschnitt des Buches, in dem beschrieben wird, wie es den Protagonisten weiterhin ergeht, fand ich zwar einerseits auch etwas kitschig, andererseits fand ich es schön, zu erfahren, wie ihre Zukunft aussieht, nachdem man mit ihnen über 4000 Seiten zusammen war.

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  • Fantastisches Ende der Otherland - Saga

    Otherland - Meer des silbernen Lichts
    untillnow

    untillnow

    19. May 2013 um 23:45

    Ich muss sagen, dass ich das Buch mit gemischten Gefühlen begonnen hatte, zu lesen, weil sich das bombastische Ende von Band 3 kaum noch toppen ließ. Doch diese Befürchtungen bestätigten sich nicht. Anfang und Mitte des Buches sind unglaublich spannend und man wartet auf ein noch viel größeres Finale als das des dritten Bandes. Wenn man allerdings das Ende des Spannungsbogens erreicht hat, ist man ein bisschen enttäuscht. Natürlich stellt Tad Williams im Otherland - Netzwerk wieder unglaubliche Sachen an, aber im Speziellen hatte ich mir das Ende der Geschichte um Dread ein wenig anders vorgestellt. Auch die Tatsache, dass man sich als Leser während der Geschichte schweren Herzens von Charakteren trennt, die am Ende irgendwie alle wieder leben, hat mir nicht ganz so gut gefallen. Dem muss man allerdings entgegenhalten, dass Tad Williams, wie er bereits in den anderen Teilen bewiesen hat, sich ausgezeichnet darauf versteht, den Leser bei der Stange zu halten und es immer wieder spannender macht (vor allem, weil man nicht weiß, wann der spezielle Handlungsstrang wieder aufgenommen wird). Da kann man auch mal verschmerzen, dass das fast 100-seitige Nachwort ziemlich lang ist und den Leser in Bezug auf manche Fragen im Unklaren lässt. Mein Fazit: Anfang und Mitte ausgezeichnete Weiterführung des Otherland - Stoffes, das Ende an einigen Stellen ausbaufähig.

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  • Rezension zu "Otherland 4: Meer des silbernen Lichts" von Tad Williams

    Otherland - Meer des silbernen Lichts
    Babscha

    Babscha

    11. March 2012 um 02:19

    Welch eigentümliche, ungewohnte Mischung aus Erleichterung und Stolz, es endlich auch geschafft, den allein optisch vom Umfang eher abschreckenden Otherland-Zyklus mit dem vorliegenden Abschlussband doch noch bezwungen zu haben. In der Rückschau wie ein seit langem geplanter, kraftvoll, motiviert und mutig begonnener Anstieg auf einen der bekanntesten und höchsten Berge mit mal kürzeren, mal längeren Etappen, oft im Kriechtempo in unwegsamem Gebiet mit langen, deprimierenden, eisigen Nächten im Steilhangbiwak abseits der Basislager, dann wieder weit ausschreitend und gestärkt im strahlenden Sonnenschein, positiv, den nebulösen, sehnlich erwarteten Berggipfel immer im Kopf und im Blick. Und trotz zeitweiliger Schwächephasen mit Anwandlungen, doch wieder talwärts umzukehren oder zur Beschleunigung zumindest mal ein Stück die Seilbahn zu nutzen, zuletzt aber immer den Schweinehund besiegt. Und zuletzt dann endlich der (Lese)Gipfel erreicht, mit freiem (Rück)Blick auf die gesamte bewältigte Strecke, herrlich! Tja, so ist das wohl, wenn man sich auf dieses phänomenale, aber kräftezehrende Stück Literatur einlässt. Die auf vier Bände und nahezu 4000 Seiten verteilte story fordert tatsächlich Leser mit eisenhartem Durchhaltewillen, insbesondere in den –zum Glück immer nur streckenweise auftretenden- epischen und langatmigen Passagen, die jedoch zum Gesamtverständnis keinesfalls übersprungen werden dürfen. Und immer wird der Leser belohnt mit nachfolgenden rasanten, spannenden, ideensprühenden Kapiteln, die ihn wie Klebstoff wieder ans Buch binden. Die in einer Mischung aus SF, Fantasy und Krimi angesiedelte sagenhafte Geschichte einer in naher Zukunft von einem verschworenen Zirkel Superreicher konstruierten geheimnisvollen virtuellen Welt, in der unfreiwillig ein bunt gewürfelter Haufen aufrechter Protagonisten im Überlebenskampf gegen direkt mehrere geheimnisvolle Mächte und Gegner antreten muss, ist in ihrer Vielschichtigkeit unmöglich zusammen zu fassen und muss einfach selbst erlesen werden. Dem Autor ist mit seinem Zyklus zweifelsfrei ein ganz großes, in dieser Form nahezu unvergleichliches Stück Literatur gelungen, das trotz seiner Gesamtlänge unbedingte Empfehlung verdient.

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  • Rezension zu "Otherland 4: Meer des silbernen Lichts" von Tad Williams

    Otherland - Meer des silbernen Lichts
    rallus

    rallus

    Nach 4000 Seiten geht die Reise zu Ende, wer nach dem dritten Buch gedacht hatte, Williams kann nichts mehr drauflegen, das meiste wurde gelöst, hat sich getäuscht. Zwar ist der letzte Band um mindestens 400 Seiten zu lang, unsere Freunde werden wieder getrennt, Otherland wird durchforstet; nichts Neues also. Auch ist das Ende dann fast abrupt und hastig aber Williams hat dann doch noch ein paar wirklich überraschende Erklärungen parat. Ein Saga mit vielen eindringlichen und empathisch handelnden Hauptfiguren und hunderten von Nebenfiguren in denen man aber nie den Überblick und Williams nie den Faden verliert, obwohl er, um den Spannungsbogen zu halten, viel mit Cliffhangern arbeitet. Doch ist dies nicht nur eine Fantasyartige Geschichte die in einer Science Fiction Umgebung spielt - und somit eines der besten Beispiele beide Genres zu verbinden - nein Williams geht noch weiter. Sein Soziogramm, oder Dystopie, verbindet den heutigen Stand der Gesellschaft und führt diesen unter Bewahrung der bestehenden Parameter logisch in die Zukunft. Wenn man sich die letzten 200 Jahre der Zivilisation vor Augen führt, hat die Technik die Sozialisierung überholt. Der Mensch versteht es nicht mehr den Fortschritt in seine Lebensweise zu integrieren, alle drängenden Fragen zu beantworten. In Otherland wird auch wenig gelacht, die Jungen verlieren ihr Wissen; was muss ich wissen was oder wo Kansas ist, wenn ich mich im Netz bewege und mir Welten erschaffen kann, was kümmert mich die reale Welt. Jahrhundertlange eher gemächliche aber integrative Lebensweise haben uns vor dem Kollaps bewahrt, doch die letzten rasenden 150 Jahre zeigen uns im Menschsein unsere Grenzen. Gerade in der Interaktion mit allen künstlichen Wesen im Otherland werfen Fragen auf wie: Hat künstliche Intelligenz eine Seele, oder ein demokratisches Bürgerrecht? Diese gerechneten Welten in denen sich unsere Helden bewegen sind von der Realität nicht mehr zu unterscheiden, die Wesen zwar Maschinenwesen, aber auch sie zeigen Gefühle, reagieren menschlich, ja die Beziehungen sind teilweise symbiotisch, Sind sie Menschen? Hat Gott so etwas gewollt? Und dabei sind wir zur Zeit gar nicht mal so weit weg von dem Szenario in Otherland, auch die Essays vor jedem Kapitel zeigen eine ratlose Welt. !Xabbu zeigt uns dass wir unsere Menschlichkeit bewahren, erhalten müssen um dies ansatzweise zu verstehen. Der Mensch braucht seine Wurzeln! Ein epochales Werk das seinesgleichen sucht - ein warnender Hinweis wohin die Reise gehen kann und die Parameter sind schon heute gegeben: stärkere Monopolisierung der Konzerne, eine kleine Minderheit beutet die große Mehrheit aus, Technisierung um den Preis der Ethik und noch viele Kleinigkeiten die das Buch trotz der Fiction so unangenehm Real machen.

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  • Rezension zu "Meer des silbernen Lichts" von Tad Williams

    Otherland - Meer des silbernen Lichts
    Danyrail

    Danyrail

    05. December 2010 um 17:43

    Epochales Finale der Serie, die für den schwachen 3. Teil ein Feuerwerk an, ja, eigentlich allem abfeuert. Überraschendes Ende, versöhnlich, Tad Williams zeigt hier, dass er die Übersicht über seine gefühlten 50 Handlungsstränge nicht verloren hat und sie meisterhaft zu einem Finale zusammenwebt.

  • Rezension zu "Meer des silbernen Lichts" von Tad Williams

    Otherland - Meer des silbernen Lichts
    Ulfson

    Ulfson

    27. August 2009 um 12:18

    Was lange währt, wird endlich gut bzw. geht zuende. Ich musste das Buch mal ein halbes Jahr lang weglegen, um mich interessanterer Literatur zuzuwenden (Bibel, Telefonbuch, etc.) Der Wiedereinstieg fiel dann aber auch nicht so schwer, da sich die Charaktere eh ständig wiederholen und bei jeder Gelegenheit die vergangene Ereignisse in scheinbar endlosen Monologen resümieren. Hinzu kommt der abgedrehte Mist, den der Autor da nebenbei ablaufen lässt. Die Charaktere im Buch bezeichneten ihre Situation häufig zurecht als "fenfen" und "abgescännt". Für mich als Fantasy-, Science Fiction- und Horrorfreund war das einfach zu überzogen, wie die Charaktere von einer ausweg-, geschmack- und geistlosen Situation in die nächste rutschten, um dann trotzdem (dem Anderen sei dank) irgendwie zu überleben. Auf Dauer wurde es für mich einfach langweilig. Aber vielleicht verstand ich die "Philosophie" dahinter auch nicht. Hinzu kommen diverse Eigenheiten der oftmals recht eindimensionalen Charaktere. Im Geiste habe ich schon Parodien darauf geschrieben, doch habe ich jetzt keine Zeit, darauf näher einzugehen. Dafür entschuldige ich mich hiermit ausdrücklichst bei allen Lesern. Aber mir fehlt einfach die Zeit, da ich sehr viel zu tun habe. Und das zu schaffen ist schon ein Ding der Unmöglichkeit. Ich habe einfach zu viel zu tun. Was genau, kann ich nicht sagen, da ich keine Zeit habe und lieber noch 3 Seiten darüber einen Monolog führe, als den geneigten Leser jetzt aufzuklären. So kann ich nämlich auf den letzten 100 Seiten alles in endlosen Monologen aufklären. Naja im Geiste klang es besser. Nun kommen wir zu den guten Seiten des Buches: Das Ende. Habe ich mich durch die ersten zwei Drittel mehr gequält, wurde das Ende doch wieder interessant, da die eigentlichen Handlungsschienen endlich fortgesetzt und zusammengeführt wurden. Es gab eine Reihe von glücklichen Zufällen und auch diverse Wendungen, die so nicht vorhersehbar waren. (Das Kapitel mit dem Ritter des Anderen gehörte nicht dazu, da ich das schon seit dem ersten Buch vorhersah) Das Ende war wirklich so spannend, dass ich das Buch quasi nicht aus der Hand legen wollte. Daher bekommt es auch 3 Sterne und Tad Williams mit Shadowmarch seine letzte Chance.

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  • Rezension zu "Meer des silbernen Lichts" von Tad Williams

    Otherland - Meer des silbernen Lichts
    BigDi

    BigDi

    31. July 2009 um 18:02

    Ein mehr als würdiger Abschluss einer hervorragenden Science-Fiction-Saga, welches im letzten Teil noch einmal einiges an Tiefgang und Philosophie raushaut und durch den verblüffenden Schlusstwist die zugrunde liegende Frage nach dem Wert von künstlichem Leben eindeutig positiv beantwortet und somit ganz neue Betrachtungsdimensionen eröffnet. Ein wahrer Rausch, episch und dramatisch, der wohl beste Sci-Fi-Roman der letzten Zeit, mit ausgefeilten Charakteren und einer Welt, wie sie womöglich auch irgendwann in derZukunft möglich sein wird-jedch (hoffentlich) nicht unter den im Buch beschriebenen Umständen, denn die Auflösung des Aufbaus des ganzen Otherland-Universums gerät ebenfalls schonungslos und trifft den leser wie ein Schlag. Ein wuchtiges, starkes und erwachsenes Werk, bei dem man sich nicht von der Länge abschrecken lassen sollte, denn bei diesem Werk ist wahrlich kein Wort zu viel!

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  • Rezension zu "Meer des silbernen Lichts" von Tad Williams

    Otherland - Meer des silbernen Lichts
    dragazul

    dragazul

    27. March 2009 um 11:10

    Otherland ist wirklich klasse. Wenn du schon einmal World of Warcraft oder ähnliches gespielt hast (ich bin kein großer Spieler, habe es nur mal getestet) wirst du das sogar mit einer gewissen Gänsehaut lesen. Obwohl ich befürchtete, dass das Thema für 4 solide Backsteine etwas dünn wäre, schafft der Autor doch eine so dichte Atmosphäre, dass man locker durchhält. Und der Schluß ist auch nicht unoriginell.

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  • Rezension zu "Meer des silbernen Lichts" von Tad Williams

    Otherland - Meer des silbernen Lichts
    gra

    gra

    26. March 2009 um 18:35

    Der vierte Teil der Reihe ist ein rundum gelungener Abschluss. Nicht nur werden sämtliche Rätsel gelöst, dies geschieht auch auf zT recht überraschende, dennoch konsequente Art und Weise. Der Spannungsbogen reicht von Anfang bis Ende, was bei über 1000 Seiten durchrchaus bemerkenswert ist. Was mir während der Lektüre teils etwas negativ aufstieß, nämlich die Häufung von Zufällen, stellte sich im Nachhinein als "logische Fügung" heraus. Zu bemängeln bleibt lediglich, dass die Protagonisten ein wenig zu oft in letzeter Minute von meist neuen Figuren gerettet wurden. Auch erscheint der Schluss, bei dem es für die Helden zum Happy End und für die Bösewichte zur Strafe kommt im Vergleich zum restlichen Buch etwas platt - dies kann man aber bei Personen, die einen über 3500 Seiten begleitet haben, verschmerzen; ich fand es sogar eher befriedigend. Insgesamt ein tolles Buch und ein würdiges Ende einer langen Saga.

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  • Rezension zu "Meer des silbernen Lichts" von Tad Williams

    Otherland - Meer des silbernen Lichts
    HannaStar

    HannaStar

    13. March 2008 um 20:36

    Hammer!

  • Rezension zu "Meer des silbernen Lichts" von Tad Williams

    Otherland - Meer des silbernen Lichts
    Silve

    Silve

    28. January 2008 um 14:26

    Der kröhnende Abschluss! Kaum zu fassen, dass wirklich alle Handlungsstränge aufgelöst wurden!