Tad Williams Shadowmarch 1: Die Grenze

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Inhaltsangabe zu „Shadowmarch 1: Die Grenze“ von Tad Williams

Mit 'Shadowmarch' hat Tad Williams eine faszinierende Welt voller Magie und Geheimnis erschaffen. Ganz im Norden, die Türme im dichten Nebel, dräut die riesige, labyrinthische Südmarksfeste. Keiner kennt ihr Alter, und jahrhundertelang war sie fast vergessen. Doch nun kann ihre einsame Lage an der Grenze zum unheimlichen Reich der Zwielichtbewohner sie nicht länger schützen. Südmark wird bedroht. In der Nebelwelt der Zwielichtzone im Norden wie auch im Reich des machtbesessenen Autarchen im Süden sammeln sich Heere. Und ihr Ziel ist die Südmarksfeste, wo die jungen königlichen Zwillinge, da ihr Vater weit entfernt in Gefangenschaft schmachtet, die Regierungsgeschäfte übernehmen müssen; wo Ferras Vansen, Hauptmann der Königlichen Garde, sich in einer Leidenschaft verzehrt, von der jene, die er zu beschützen hat, nichts ahnen; wo Chaven, der über geheimes Wissen aus den Alten Tagen verfügt, einen magischen Spiegel hütet; und wo der Funderling Chert ein Kind findet - ein Kind, dessen Schicksal ihn ins tiefste Herz des Schattenreiches führen soll.

Wunderschöne Geschichte

— cat10367
cat10367

Mein erstes Buch von Tad Williams - da werden jetzt recht schnell noch die anderen folgen =)

— Felan
Felan

Ganz nett. Es kommt aber in meinen Augen einfach nicht so richtig in Schwung, fesselt mich einfach nicht richtig.

— frankson
frankson

Ein Meisterwerk! Poetisch, spannend und ein absolutes Muss!

— MonaMoni
MonaMoni

Gut geschrieben! Offenes Ende, das Lust auf mehr macht und die Neugierde anregt.

— ChoikangDeer
ChoikangDeer

Gewaltiges, epochales Fantasyspektakel

— raven1711
raven1711

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  • Guter Auftakt

    Shadowmarch 1: Die Grenze
    Felan

    Felan

    25. April 2017 um 10:24

    Lust auf ein episches Fantasy Abenteuer? Dann habt hier auf jeden Fall einen sehr gelungen Auftakt zu einer epischen Geschichte…Mein erstes Buch von Tad Williams – manchmal frage ich mich wie ich so ignorant durch sein kann und warum ich solche Werke immer viel zu spät entdecke?! Was so viel heißen soll wie, dass hier wird definitiv nicht mein letztes Buch gewesen sein…nein, eher nicht.Der Sprecher David Nathan ist kein Unbekannter. Schon nach wenigen Sekunden dachte ich mir, dass ich ihn doch irgendwoher kenne…JA, richtig…er synchronisiert Christian Bale und Johnny Depp…kein Wunder das mir seine Stimme bekannt vorkam. Auch bei diesem Hörbuch leistet er ganz tolle Arbeit. Ich fand seine Stimme und seine Art wie er das Hörbuch spricht super.Auch Tad Williams ist für die meisten Freunde der Fantasy kein Unbekannter. Ich hatte eine komplexe und spannende Geschichte mit ausgeklügelten Charakteren erwartet und wurde nicht enttäuscht. Am Anfang war es etwas schwierig durchzusteigen, aber ich bin ja Fan von komplexen Handlungssträngen und obwohl es schwer war fühlte ich mich nicht überfördert. Es war einfach etwas anspruchsvoller; genau das was ich mir gewünscht hatte. Wobei man sagen muss das es schon was dauert bis das Buch damit beginnt fahrt aufzunehmen und ich kann mir vorstellen, dass es einigen zu lange dauern wird und sie das Buch dann vielleicht als langatmig empfinden können. Mich hat es aber irgendwie nicht gestört, weil ich die Welt so faszinierend fand und die Idee dahinter mich darüber getröstet hat.Die Charaktere sind genauso facettenreich wie die Welt. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Zwillinge, die ich manchmal gern eine Schlucht hinab gestoßen hätte, aber dann waren da wieder so Momente da mochte ich sie dann doch. Nicht perfekt, aber auch nicht total daneben. Irgendwie authentisch. Auch die anderen Charaktere fand ich alle sehr interessant. Das Buch stößt ein paar Geheimnisse an und sorgt dafür, dass man auf jeden Fall dahinter schauen will…Ich bin echt gespannt wie sich das alles noch entwickeln wird.Fazit: Anspruchsvolle Fantasy. Die Geschichte und die Welt ist sehr komplex und definitiv keins der Hörbücher, dass man mal eben nebenbei hören kann, sondern um ade verschiedenen Handlungssträngen folgen zu können muss man am Ball oder beziehungsweise am Hörbuch bleiben. 

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  • Leserunde zu "Das Licht hinter den Wolken" von Oliver Plaschka

    Das Licht hinter den Wolken
    Klett-Cotta_Verlag

    Klett-Cotta_Verlag

    Sommer, Sonne, Lesezeit – Es ist mal wieder Zeit für eine neue Leserunde. Diesmal mit einem spannenden High-Fantasy Titel von Oliver Plaschka »Das Licht hinter den Wolken«. Der Autor Oliver Plaschka wird an der Leserunde teilnehmen – eure Chance alle Fragen, die euch beim Lesen kommen, zu stellen.HIER GEHT ES ZUR LESEPROBEInfos zum Buch:Die Magie scheint die Welt verlassen zu haben. Ein neuer Kaiser sitzt auf dem Thron und jagt die letzten Überlebenden der alten Völker bis an die Grenzen der Welt. Auch die junge April und der Söldner Janner sind auf der Flucht und treffen dabei auf den uralten Zauberer Sarik ...Seit ihrer Kindheit träumt die junge April von einem fernen, magieverheißenden Licht, das sie in die Welt hinauslockt. Doch kaum ist sie ihrem Heimatdorf und der Tyrannei ihres Vaters entkommen, gerät sie an den Fealv Janner. Der junge Söldner ist auf der Suche nach seinen Wurzeln und steckt bis über beide Ohren in Schwierigkeiten. Nachdem die beiden in Notwehr einen einflussreichen Mann getötet haben, werden sie endgültig zu Gesetzlosen und geben sich die Namen ihrer Schwerter. Bald schon sind sie für ihre Taten berüchtigt. Ihre Wege kreuzen sich mit denen Sariks, eines verbannten Zauberers, der sich dem Verebben der Magie entgegenstellt. Keiner von den dreien ahnt, dass sie den Lauf der Welt für immer verändern werden ... ganz, wie es das Licht hinter den Wolken will.Kurzinfo zum AutorOliver Plaschka, geboren 1975 in Speyer, promovierte an der Universität Heidelberg und arbeitet als freier Autor und Übersetzer. Sein Debüt »Fairwater« wurde 2008 mit dem Deutschen Phantastikpreis ausgezeichnet. Mit seinem zweiten Roman »Die Magier von Montparnasse« erreichte er viele begeisterte Leser phantastischer Literatur.Oliver Plaschka auf Facebook!

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  • Ein Meisterwerk

    Shadowmarch 1: Die Grenze
    MonaMoni

    MonaMoni

    05. March 2016 um 17:19

    Poetisch, spannend und ein absolutes Muss. Fantasy, Spannung und Nervenkitzel. Die Zeilen zergingen mir wie Schokolade auf der Zunge. Und ich bin süchtig nach Schokolade. Und Tad Williams hat mich auch süchtig gemacht ;-). Tolle, starke Charaktere. Durch die außergewöhnlich detaillierte Beschreibung von Gefühlen und Landschaften hatte ich das Gefühl, ich würde im Kino sitzen ;-))). Sehr empfehlenswert.

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  • Nicht ganz das, was ich gehofft habe, aber auf unerwartete Weise gut

    Shadowmarch 1: Die Grenze
    ChoikangDeer

    ChoikangDeer

    02. January 2016 um 18:51

    Taschenbuch: 808 SeitenVerlag: Hobbit Presse PaperbackSprache: DeutschISBN: 978-3-608-94956-8Preis Taschenbuch: 15,00 €Preis E-book: 9,99 € Klappentext:Ganz im Norden, an der Grenze zum unheimlichen Zwielichtreich, liegt die riesige, labyrinthische Südmarkfeste. Jahrhundertelang war sie fast vergessen, doch nun kann ihre einsame Lage sie nicht mehr schützen. Hinter den Nebeln im Norden und im Reich des machtbesessenen Herrschers im Süden sammeln sich feindliche Heere. Die königlichen Zwillinge Briony und Barock, deren Vater weit entfernt in Gefangenschaft schmachtet, müssen Südmark gegen die Bedrohung verteidigen. Denn die Nebelgrenze rückt unaufhaltbar näher... 1. Absatz Im Jahrtausend vor unserem gegenwärtigen Zeitalter des Trigonats wurde Geschichte allein in den alten Königreichen Xands geschrieben, jenes südlichen Kontinents, der die erste Heimstatt der Zivilisation war. Die Xander wussten nur wenig über ihre nördlichen Nachbarn, die Bewohner unseres Weltteils Eion, da sich dessen Inneres zumeist hinter unpassierbaren Bergen und dichten Wäldern verbarg. Die Südländer trieben lediglich mit einigen hellhäutigen wilden Küstenbewohnern Handel und besaßen so gut wie keine Kenntnisse über jenes geheimnisvolle Zwielichtvolk, das mit gelehrtem Namen »Qar« hieß und über ganz Eion verstreut lebte, vor allem aber im äußersten Norden unseres Kontinents, wo es bis heute existiert. Charaktere Briony und Barrick: Briony und Barrick sind ein königliches Zwillingspaar und könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Briony als blond beschrieben wird, ist ihr Bruder rothaarig. Sie sind 15 Jahre alt und während das Mädchen charakterstark, mutig und eine Führungspersönlichkeit ist - sie wird mehrmals mit der Kriegerkönigin »Zoria« verglichen - ist Barrick ein eher kränklicher, unleidiger und aufbrausender junger Mann. Er hat einen verkrüppelten Arm, der ihm ständig das Gefühl gibt, nichts zu taugen und seiner Wut auf sich selbst und die Welt nur noch mehr Antrieb gibt. Die beiden sind Dreh- und Angelpunkt in der Geschichte von Tad Williams. Eigene Meinung Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich beim ersten Band noch nicht so recht weiß, wo ich mit dieser Reihe stehe. Die Übersetzung ist teilweise unschlüssig, gar unsinnig, vor allem am Anfang des Buches, was sich jedoch im Laufe ändert und besser wird. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, welche Charaktere die Hauptprotagonisten sind, da es in unterschiedlichen Charakter-Perspektiven erzählt wird, habe mich jedoch auf Briony und Barrick festgelegt, da sich doch im Endeffekt alles um sie dreht. Kalt gelassen hat mich das Buch keineswegs und das offene Ende hat mich dazu veranlasst mir den zweiten und dritten Band auch noch vorzunehmen, da ich einfach zu neugierig bin, was noch geschieht und wie die Reihe endet. Empfehlung Ich empfehle das Buch jedem, der keinen Wert auf lineare Geschichtserzählung legt und gerne Fantasy liest. Ich mochte den Schreibstil sehr gern und auch wenn die Spannungskurve immer auf und ab schwang, bin ich doch äußerst neugierig auf die Fortsetzung davon.  Ich gebe dem Buch 3/5 Punkte. Viel Spaß mit dem Buch, wünscht euch Eure Minnie ❤

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  • Toller Auftakt einer neuen Hörbuch Fantasy Reihe

    Shadowmarch 1: Die Grenze
    EmmaZecka

    EmmaZecka

    28. December 2015 um 16:36

    Als mir Frau Korte bei der Frankfurter Buchmesse von der Fantasy Reihe "Shadowmarch" erzählte, wurde ich hellhörig. Zwar muss ich gestehen, dass mir der Autor Tad Williams überhaupt nichts sagte, aber der Hörbuchsprecher David Nathan war mir ein Begriff. Außerdem war ich auf der Suche nach einer guten Bücherreihe...  Der Klappentext von "Shadowmarch" fasst den Inhalt ziemlich gut zusammen. Zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte einzutauchen, da einem eine Fülle von Namen und Informationen entgegenkommen, die erst einmal verarbeitet werden müssen. Ich hatte am Anfang Mühe Charaktere einordnen zu können, bzw. zu filtern, ob sie jetzt wichtig, oder nur einmalig platziert waren.  Nach und nach lichtete sich aber der Nebel und ich begann in die Geschichte einzutauchen. Tad Williams versteht sich sehr gut darauf Handlungsstränge zu verstricken. Man merkt bei Band 1 sofort, dass es sich hier um eine Reihe handelt, weil die Handlungsstränge offen gehalten werden und dem Leser bald klar wird, dass die Geschichte hier erst richtig los geht.  Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt. Zum einen begleiten wir Verra Vansen, der von den Zwillingen Barrick und Briony losgeschickt wird, um den mysteriösen Veränderungen rund um die Schattengrenze auf den Grund zu gehen.  Außerdem erleben wir die Zwillinge in ihrer Rolle als Regenten von Südmark. Briony hat Mühe sich als beinahe einzige Frau der Familie in einer Schar von Männern durchzusetzen. Sie verflucht ihre weibliche Rolle und wünscht sich sehnlichst als Führungskraft anerkannt und akzeptiert zu werden.  Ihr Zwillingsbruder Prinz Barrick hingegen hat ganz andere Sorgen. Er wird von merkwürdigen Träumen heimgesucht, die ihm ungute Dinge zuflüstern.  Auch Funderling Chert weiß nicht so recht, wie ihm geschieht, als ihm plötzlich ein Kind in die Hände fällt. Schnell muss er feststellen, dass es sich hier um einen Großwüchsigen handelt. Als wäre das nicht genug, macht er auch noch eine merkwürdige Entdeckung...  Ich liebe Tad Williams Charaktere! Gerade der Funderling Chert hat es mir besonders angetan. Williams schafft es jeden seiner Charaktere eine eigene Note zu verpassen und sie sehr tiefgründig darzustellen. Ich hatte keine Mühe mich in die einzelnen Personen hineinzuversetzen und konnte sie zum Schluss gut auseinander halten. Williams macht mich wirklich neugierig, wie es mit den Charakteren weitergeht und ob sie ihre Probleme und Fragestellungen in den weiteren Bänden lösen können.  Als die Geschichte erstmal in Fahrt kam, entwickelte sich der Spannungsbogen ziemlich gut. Jedoch hat es mir beinahe etwas zu lang gedauert, bis endlich etwas passiert und alle Charaktere soweit vorgestellt waren. Deswegen gibt es hierfür einen halben Punkt Abzug.  Williams hat genau den richtigen Schreibstil für eine Fantasy Reihe. Er schafft tolle sprachliche Bilder, brachte mich mit seinen Dialogen hier und da zum schmunzeln und hat es geschafft mich in eine Fantasywelt zu entführen, was gar nicht mal so einfach ist.  Allerdings muss ich sagen, dass der Schrebstil für die Hörbuch Form etwas schwierig ist. Er ist zwar notwendig für das Fantasy Feeling, ist inhaltlich auf seine Art aber auch anspruchsvoll. Hier fehlen mir noch die richtigen Worte um diese Art des Schreibstils besser beschreiben zu können.  Auch Sprecher David Nathan, der unter anderem Johnny Depp seine Stimme leiht und sonst überwiegend in (Psycho)Thrillern zu hören ist, hat das Gesamtbild gelungen untermalt. Anfangs habe ich bei seiner Lesung auf den Thriller Effekt gewartet und musste mir dann immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass es hier ja um Fantasy geht :-). Ich hoffe die weiteren Bände werden ebenfalls von ihm gelesen.  Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir der Auftakt der Shadowmarch Reihe sehr gut gefallen hat und ich unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht.  Allerdings kann ich das Hörbuch trotzdem nur eingeschränkt weiterempfehlen: Aufgrund des Schreibstils empfehle ich es erfahrenen Hörern, die sich bereits mit vielen Hörbüchern auseinandergesetzt haben. David Nathan fängt den, auf den "ersten Hörer" schwierigen Schreibstil zwar gut auf, jedoch braucht man eine Weile um sich in die Geschichte einzufinden. 

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  • Gewaltig und spannend!

    Shadowmarch 1: Die Grenze
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. December 2015 um 17:31

    Nachdem ich letztens ein so tolles Hörbuch gehört habe, wollte ich an diesen Erfolg anknüpfen und habe mich für die Shadowmarch Reihe entschieden von Tad Williams, ich habe bisher noch nichts von ihm gelesen oder gehört. Das Cover und der Klappentext haben mich aber dazu inspiriert, dieses Hörbuch zu hören. Ich hatte vorher nicht gesehen wie lange das Hörbuch geht und habe mich somit mächtig erschrocken als ich die Anzahl der Kapitel gesehen habe (311!!!). Lasst euch davon aber nicht abschrecken denn die Geschichte ist wahnsinnig spannend und wunderbar gesprochen von David Nathan. Ein tolles Highfantasy Erlebnis, bei dem man voll auf seine Kosten kommt. Atmosphärisch sehr toll gemacht, der Sprecher hat die perfekte Stimme dafür, düster, unheilvoll und einfach nur spannend. Auch die Betonung zwischen den einzelnen Charakteren und den passenden Stimmungen hat er sehr gut hervorgehoben, so war es nicht schwer zwischen den Charakteren zu unterscheiden. In der Geschichte kommen unheimlich viele Charaktere vor, was die Sachen natürlich sehr schwierig macht und teilweise etwas unübersichtlich, für zwischendurch also relativ schwierig zu hören. Besonders gut hat mir gefallen, das man dem Hörbuch Karten entnehmen konnte, zur besseren Orientierung des Königreichs, wenn man nicht mehr genau weiter wusste, einfach nochmal nachgucken und schon war man wieder mitten in der Welt!  Die wichtigsten Protagonisten, die ich hier erwähnen werde sind die Zwillinge, Briony und Barrick. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein, Briony, die sehr lebhaft und warmherzig ist und ihr Bruder Barrick, der dagegen kühl und distanziert ist. Briony ist ein kleiner „Wildfang“ sie denkt gar nicht daran, die typische Frauenrolle einzunehmen und beneidet die Männer um ihre Freiheiten. Diese Freiheiten würde sie auch liebend gerne haben und so kommt es oft vor, das die Männer sich über sie lustig machen oder sie belehren. Barrick leidet sehr unter seinem verkümmerten Arm, er möchte nicht im Mittelpunkt stehen, er fühlt sich nicht ernst genommen und hat das Gefühl, das alle seine Schwester mehr mögen als ihn. Er ist in ihrem Schatten gefangen, so sieht er es zumindest. Fazit: Für jeden Highfantasy Fan, ist dieses Buch das richtige, aber zum Lesen wahrscheinlich angenehmer als zum Hören, es sei denn man kommt gut mit der Länge zurecht. Die Spannung und die Atmosphäre machen die Geschichte sehr hörenswert, auf der anderen Seite ist mir das Hörbuch etwas zu gewaltig, die massigen Kapitel sind auch in der Länge ziemlich anstrengend. Deswegen gibt es von mir „nur“ 4 Sterne.

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  • Gewaltiges, epochales Fantasyspektakel

    Shadowmarch 1: Die Grenze
    raven1711

    raven1711

    02. November 2015 um 16:42

    Inhalt aus dem Klappentext: Krieg zieht herauf. Die Elben, einst hinter der Schattengrenze im Norden zurückgezogen, treten aus dem Nebel heraus und wollen verlorene Gebiete zurückerobern. Aber auch der machtbesessene Autarch im Süden stellt Heere bereit und beide haben die Südmarkfeste zum Ziel. Dort müssen die königlichen Zwillinge Barrick und Briony die Regierungsgeschäfte übernehmen. Dort hütet Chaven, der über geheimes Wissen aus den Alten Tagen verfügt, einen magischen Spiegel. Dort verzehrt sich Ferras Vansen, Hauptmann der Königlichen Garde, in einer Leidenschaft, von der niemand ahnt. Und dort findet der Funderling Chert ein Kind, dessen Schicksal ihn ins tiefste Herz des Schattenreiches führen soll … Meinung: Schon seit Ewigkeiten steht die Shadowmarch-Reihe von Tad Williams auf meiner Wunschliste. Als ich dann sah, dass über den Hörverlag der Fantasy-Epos vertont wurde, reifte mein Entschluss, endlich diese Reihe nachzuholen und mir diese vorlesen zu lassen. Besonders, da David Nathan das Buch vertont, den man vor allem als Synchronsprecher von Johnny Depp kennt. Shadowmarch ist ein klassisches Highfantasy-Abenteuer, aber was für eines. In der Südmark ist der Sitz des Königshauses Eddon. Der König selber ist in Gefangenschaft geraten und Prinz Kenrik hat die Regierungsgeschäfte übernommen. Seine jüngeren Geschwister, die 15-jährigen Zwillinge Briony und Barrick vermissen ihren Vater sehr. Als ein Gesandter aus dem Königreich Hirosol eintrifft, um die neuen Lösegeldforderungen für deren Vater auszuhandeln, kommt zu vielen Veränderungen. Prinz Kendrik stirb und die Zwillinge müssen den Thron übernehmen. Zeitgleich kommt es zu Verschiebungen an der Schattengrenze, hinter denen das Volk der Elben seit Jahrhunderten lebt, nachdem es von den Menschen dorthin vertrieben wurde. Der Funderling Chert und seine Frau Opalia finden ein Menschenkind an der Grenze und nehmen den Jungen bei sich auf. Und im Nachbarkontinent Xand erhebt sich der selbsternannte „Gottkönig“, um sein Königreich zu vergrößern. Es kommen so viele Protagonisten im Buch vor, da weiß man bald nicht, wen man alles näher beschreiben soll. Eine der wichtigsten Figuren im Buch sind auf jeden Fall die Zwillinge. Briony ist ein sehr lebhaftes Mädchen, obwohl junge Frau in diesem Fall schon fast besser passt. Briony weiß ganz genau, was sie will und fügt sich der Rolle als Edelfrau eher widerwillig. Sie beneidet die Männer um ihre Freiheit und kann mit der für sie vorgesehenen Rolle wenig anfangen. Dafür liegt ihr die regierende Rolle umso mehr und sie versucht, klug und gerecht zu herrschen. Doch der Druck, der auf ihr lastet, wird immer größer. Barrick dagegen leidet unter seinem verkrüppelten Arm. Außerdem hasst er es, im Mittelpunkt zu stehen. Als er den Posten als Prinzregent übernehmen muss, ist er alles andere als begeistert, vor allem, da er das Gefühl hat im Schatten seiner Schwester zu stehen. Aber auch die vielen anderen Figuren sind alle richtig gut ausgebaut, bleiben den ihnen zugedachten Rollen treu und sind unheimlich spannend skizziert. Klassisches Schwarz und Weiß sucht man hier vergebens und die über viele Motive kann man hier intensiv nachdenken. Ganz besonders ins Herz geschlossen habe ich die Funderlinge Chert und Opalia. Tad Williams ist für mich kein Unbekannter und bereits zu Schulzeiten habe ich damals seine Fantasy-Saga um den Drachenbeinthron gelesen und verschlungen. Jahre später folgte die Otherland-Reihe und dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an Shadowmarch. Um es kurz zu sagen: Ich wurde nicht enttäuscht. Diese Story ist gewaltig, epochal und vielschichtig. Schon zu Beginn der Geschichte ist nicht eindeutig klar, wer Freund ist und wer Feind. Viele fantastische Elemente machen dieses Buch zu etwas ganz Besonderem und der wirklich einnehmende Schreibstil, der so fantastisch von David Nathan vertont wurde, macht dieses Epos zu einem einzigartigen Hörerlebnis, welches mit keiner Minute langweilig ist. Die Buchkapitel sind in mehrere Titel aufgegliedert. Dabei ist die Gliederung flüssig und logisch. Der Spannungsbogen wird konstant von der ersten bis zur letzten Minute gehalten und sehnsüchtig möchte man direkt mit dem nächsten Band weitermachen. Die Einführung in Tad Williams neue Welt ist dabei sehr gut umgesetzt und ich hatte keine Schwierigkeiten, mich in die Geschichte der Welt und ihre Länder hineinzufinden. Außerdem liegen dem Hörbuch auch vier Karten bei und im Inlett findet sich ein Personen-, Orts- und Namensregister zu den Völkern. Auch der Kalender wird dort erklärt, so dass keine Fragen offen bleiben. Ich habe während des Hörens viele Theorien erstellt, verworfen oder zurückgestellt. Ob sich einige davon Bewahrheiten werden, bleibt noch abzuwarten, aber schon lange hat mich ein Fantasyroman nicht mehr so gefesselt, wie Shadowmarch. Ich könnte noch endlos von dieser Geschichte schwärmen, aber lest oder hört es euch besser selber an :D Fazit: Shadowmarch: Die Grenze ist ein gewaltiges, epochales Buch, das auch als Hörbuch fantastisch funktioniert und einen in Tad Williams Welt von Eion versinken lässt. Spannend von der ersten bis zur letzten Minute und richtig gut vertont ist Shadowmarch ein Hörspiel, das man sich als Fantasyliebhaber nicht entgehen lassen sollte. Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.

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  • Wie Kaugummi unter der Schuhsohle Shadow March - Tad Williams

    Shadowmarch 1: Die Grenze
    thursdaynext

    thursdaynext

    Tad Williams ist für mich einer der ganz großen fiktiven Erzähler. Seine "Otherland Saga" zählt für mich zu den besten SciFi Epen und dennoch. Shadow March konnte trotz bewährtem Williams Stil, mit div. Handlungssträngen und Charakteren  nicht überzeugen. Sämtliche Protagonisten langweilen. Es liest sich nicht nur streckenweise sondern durchgängig zäh, Interesse und Aufmerksamkeit schmelzen dahin wie Eis im Wasserkocher. Ich mag keinen der vielfältigen Protagonisten, der sonst gewohnte Witz und Esprit erschliessen sich mir nicht sofern tatsächlich überhaupt vorhanden und die Aussicht auf 3 weiter fette Bände die bösartig im Regal lauern ist so abschreckend, dass jetzt auch der goodwill Versuch Nr. zwei abgebrochen wird kurz vor Ende des ersten Bandes, obwohl der ursprüngliche Eigentümer der Quadrologie meint ich liesse mir hier großartige Highfantasy entgehen. Nicht einmal der Ausgang der breit angelegten Mär interessiert. Daher Abbruch. Sorry Mr. Williams. (Den zweiten Stern vergebe ich für Stil und Handwerksbeherrschung.)

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    • 7
  • Ich liebe es, in die Welten von Tad Williams einzutauchen

    Shadowmarch 1: Die Grenze
    Heimfinderin

    Heimfinderin

    20. April 2013 um 11:19

    Der Frieden in der Südmarksfeste bröckelt, denn von Norden droht Gefahr aus der Nebelwelt, deren Bewohner sich ihr Land wieder zurückholen wollen und aus dem Süden streckt ein machtgieriger Autarch seine Finger nach dem Land aus. Die jungen Zwillinge müssen die Feste verteidigen, da ihr Vater, der König, in Gefangenschaft weilt, doch scheinen sie die Aufgabe kaum bewältigen zu können, denn nicht nur der Feind erscheint übermächtig, auch im eigenen Volk ist nicht jedem zu trauen. Wie aus seinen anderen Büchern vertraut, gibt es wieder sehr viele Personen und Geschöpfe kennenzulernen und dementsprechend mehrere parallel verlaufende Handlungsstränge zu verfolgen. Es ist am Anfang vielleicht nicht immer einfach, sich immer wieder neu zu orientieren, aber durch seinen wunderbar bildreichen Schreibstil und das detailreiche Schildern der Figuren, tauchte ich immer schnell in die jeweiligen Handlungen ein. Und durch die Fülle an Charakteren und Orten entstand eine große, abwechslungsreiche und spannungsvolle Welt vor Augen, die mich von Anfang an in ihren Bann zog. Südmark ist dabei das Land unterhalb der Nebelgrenze. Es beherbergt außer den vielen Menschen in ihren Dörfern und Städten, die mit der Südmarksburg zudem eine Festung im Meer haben, die jahrelang für Schutz und Sicherheit sorgte und das Zuhause der Prinzengeschwister Barrick und Briony ist, auch noch andere Geschöpfe, wie z. B. Skimmer (Wasservolk), Funderlinge (erinnern an Kobolde oder Zwerge und arbeiten und leben unter der Stadt) und Dachlinge (wie lustige kleine Däumlinge). Im Süden, im Imperium Xis, herrscht Autarch Sulepis, der sich als Gottkönig verehren lässt und auf die nördlichen Reiche aus ist. Sein Palast verbreitet orientalische Stimmung, der Herrscher selbst aber erzeugt durch seine Erscheinung und sein widerliches Verhalten Gänsehaut. Im kargen kalten Norden schließlich, hinter der Nebelgrenze, leben die Quar, auch Zwielichter genannt. Geheimnisvolle Elfenwesen, die endlich ihr Land zurückhaben wollen. Jedes Land und seine Bewohner werden atmosphärisch dicht beschrieben, so dass ich jeweils das Gefühl bekam, die Gerüche, das Klima, etc. zu riechen und zu fühlen. Besonders eindringlich erlebte ich dabei das Land der Quar. Habe ich mich dort aufgehalten und bin den fast durchscheinend wirkenden Wesen begegnet, sind mir manchmal Schauer über den Rücken gelaufen, gleichzeitig empfand ich aber auch die traurige Melancholie, die ihr Herrscher Ynnir, der blinde König und „Herr der Winde und des Denkens“ ausstrahlte, und mich damit fast zu Tränen rührte. Das Land selbst verströmte eine verstörende und gruselige Stimmung, kein Wunder, dass die Menschen, die sich dorthin verirrten, wahnsinnig wurden. Natürlich sind auch die Figuren wieder sehr lebendig und greifbar. Die Zwillinge, die hier auf eine harte Probe gestellt werden, sind sympathisch und anstrengend zugleich. Ihre wechselnden Emotionen kamen gut rüber, allerdings sind sie auch oft Kandidaten zum Schütteln. Autarch Sulepist ist ein Unsympath, boshaft und unberechenbar und erzeugt einfach nur Widerwille. Um so mehr fühlte ich mit dem Mädchen Quinnitan, die er sich für besondere Zwecke in seinen Harem holte und dort gefangen hielt. Die Quar sind sehr geheimnisvoll und schaurig und erzeugen durch ihre Kälte eine besondere Stimmung. Die Funderlinge haben es mir besonders angetan in ihrer praktischen und einfach-ehrlichen Art, die kleinen Dachlinge machen einfach Spaß und dann gibt es noch den seltsamen Jungen, der durch die Nebelgrenze gebracht wurde... und viele interessante Charaktere mehr. Auch wenn ich schnell in das Buch eintauchen konnte und von der Geschichte gleich getragen wurde, kam die größere Spannung erst im letzten Drittel auf. Mich störte das nicht, denn ich liebe alles, was Tad Williams schreibt und beschreibt, egal wie lange er dafür braucht. Langweilig war es mir jedenfalls auf keiner einzigen Seite im Buch, im Gegenteil: es war einfach wunderbar, in diese neue Welt des Autors einzutauchen und ich freue mich nun sehr auf die folgenden Abenteuer.

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  • Rezension zu "Shadow March" von Tad Williams

    Shadowmarch 1: Die Grenze
    HelmuthSantler

    HelmuthSantler

    18. February 2013 um 14:36

    Tad Williams wird gerne als “Tolkien des 21. Jhds.” bezeichnet, spätestens seit seiner monumentalen, jegliche Genregrenzen sprengenden Otherland-Tetralogie. Seine Wurzeln sind jedenfalls fest in der Fantasy verankert, und welch meisterliche Blüten er hervorzubringen vermag, kann jedermensch im Auftaktband seiner Shadowmarch-Trilogie nachlesen. Ob jetzt der Rückentext – Das Fantasy-Gegenstück zu Krieg und Frieden – Recht hat oder die epische Story um das Wiederaufflammen der Auseinandersetzungen zwischen den Menschen und dem ‘Alten Volk’ nicht nur wegen des augenfälligen Nord-Süd-Konfliktes Williams Antwort auf George R. R. Martins nicht endenwollendes Lied von Eis und Feuer ist, spielt keine Rolle. Shadowmarch ist meisterhafte, epische Fantasy mit allem, was dazu gehört: ein neues Land, bewohnt nicht nur von Menschen, eine Geschichte dahinter, große und kleinere politische Intrigen, Machtgier, Kampfeslust, Wahnsinn, Schmerz und Tod, eine gehörige Portion Magie und, so selten wie im wirklichen Leben, Ehrlichkeit und aufrechte Gesinnung. Williams behandelt seine Figuren mit der allergrößten Wertschätzung, erweckt sie zu vielfältigem, differenziertem Leben – der Mann kann schreiben wie kaum ein anderer, da sitzt jedes Wort, jedes Bild. Und das beste: Mit diesem sehr gelungenen Text hat Meister Williams beileibe noch nicht alle seine Trümpfe ausgespielt… Großes Kompliment auch an die Übersetzerin. Prächtig!

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  • Rezension zu "Shadow March" von Tad Williams

    Shadowmarch 1: Die Grenze
    gra

    gra

    28. June 2009 um 14:16

    Das Königreich Südmark erlebt bittere Zeiten: im Norden, hinter einer unheimlichen Nebelwand, die Menschen umbringt oder wahnsinnig macht, lauern Zwielichtwesen. Ihnen hat einst das Reicht gehört und es ist zu befürchten, dass sie es wieder haben wollen. Im Süden dehnt sich die Macht des Gottkönigs immer weiter aus. Er hat schon die halbe Welt unterworfen und noch lange nicht genug. Dazu kommt noch, dass der geliebte König seit einem Jahr in Gefangenschaft sitzt. Als sein ältester Sohn auf grausame Weise ermordet wird, bleibt die Regierungsarbeit an den Zwilligen Barrick und Briony hängen. Barrick hat mit seinen Depressionen zu kämpfen, Briony mit Vorurteilen gegen sie als Frau. Und auf die Verbündeten, die leider oft eigene Ziele haben, ist auch kein Verlass... *** Ich habe das Buch verschlungen. Die Charaktere sind vielschichtig und ausgereift. Die von Williams erschaffene Welt ebenfalls. Während bei der Osten Ard Reihe die Geschichte erst langsam ins Rollen kam und der Hauptcharakter sich erst noch entwickeln musste, wird man hier geradezu in die Handlung hinein geworfen. Die Spannung begann bereits nach wenigen Seiten und wurde auch gehalten. Für jeden, der Fantasy mag, ist dieses Buch ein absolutes Muss.

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  • Rezension zu "Shadow March" von Tad Williams

    Shadowmarch 1: Die Grenze
    Mr. Rail

    Mr. Rail

    18. January 2009 um 15:54

    Teil 1der Shadowmarch Trilogie: "Die Grenze" "Jedes Licht zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang ist es wert, mindestens einmal dafür zu sterben" In den Markenladen, dem Reich des uralten Herrschergeschlechts der Eddon, deuten dunkle Vorzeichen darauf hin, dass sich die alten Geschichten erfüllen. Hinter der Schattengrenze - in der Nebelwelt der Zwielichtzone sammeln sich die Quar, ein altes Elbenvolk, um gegen die Verdrängung durch den Menschen zu kämpfen. Im fernen Süden sammeln sich die Heere des Großen Xis um die Vormachtstellung des Diktators auch auf die Markenlande auszudehnen. Im Auge des aufziehenden Orkans - ein mächtiger Herrscher mit großer Gefolgschaft? Nein - drei Königskinder, die nach der Entführung ihres Vaters versuchen, die Macht in der Hand zu behalten. Das Geschlecht der Eddons unter der Führung von Briony, der jungen Tochter des Königs - für viele Adelige unvorstellbar. Und dann wird ein Kind gefunden, dessen Geschichte und Bestimmung nicht nur die Eddons mit aller Kraft in die Schattenlande zieht. In bester Williams - Tradition geschrieben, entführt uns die Shadowmarch - Saga in eine eigene Welt. Alle Gedanken von "kennt man schon" verfliegen schnell, herausragende Charakterzeichnungen und ein packender Handlungsfaden lassen den Leser in die Markenlande eintauchen und an der Seite von Briony und ihrem Beschützer, Hauptmann Ferras Vansen für die Freiheit und die Zukunft des Landes kämpfen.

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