Tad Williams Shadowmarch 3: Die Dämmerung

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Inhaltsangabe zu „Shadowmarch 3: Die Dämmerung“ von Tad Williams

Vielfältig sind die Bedrohungen des Landes Eion. Von Norden dringt im Schutz undurchdringlichen Nebels ein Elbenheer vor, und im Süden schmiedet der machtbesessene Herrscher Sulepis Eroberungspläne. In diesen Wirren lastet auf Prinz Barrik und seiner Schwester Briony eine übergroße Aufgabe. Eine riesige Elbenarmee überschreitet die Schattengrenze, und nichts scheint sie aufhalten zu können. Als Barrick in die Hände der heimtückischen Feinde fällt, ist Briony gezwungen, aus der Südmarkfeste zu fliehen. Ist es das Schicksal der Völker Eions, zwischen den Armeen der Elben und des Autarchen zerrieben zu werden? Gelingt es Briony, in der Fremde Unterstützung zu finden, um den Thron zurückzuerobern? Und ist Barrick der Herausforderung gewachsen, die ihn immer weiter in die Schattenlande hineinführt ...? Ein echter Tad Williams: vielschichtig erzählt und voller Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Seine »Otherland«-Tetralogie ist eines der großen Meisterwerke der modernen Phantastik und wurde zum Weltbestseller. Mit der »Shadowmarch«-Trilogie knüpft er an seinen ersten großen Erfolg, die Saga um den »Drachenbeinthron«, an.

Wunderschöne Geschichte

— cat10367
cat10367

Ein wirklich sehr interessantes Buch!

— Carlosia
Carlosia

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  • eine gelungene Weiterführung, selbst für nicht kenner...

    Shadowmarch 3: Die Dämmerung
    Carlosia

    Carlosia

    05. August 2016 um 15:32

    Klappentext: Vielfältig sind die Bedrohungen des Landes Eion. Von Norden dringt im Schutz undurchdringlichen Nebels ein Elbenheer vor, und im Süden schmiedet der machtbesessene Herrscher Sulepis Eroberungspläne. In diesen Wirren lastet auf Prinz Barrik und seiner Schwester Briony eine übergroße Aufgabe. Eine riesige Elbenarmee überschreitet die Schattengrenze, und nichts scheint sie aufhalten zu können. Als Barrick in die Hände der heimtückischen Feinde fällt, ist Briony gezwungen, aus der Südmarkfeste zu fliehen. Ist es das Schicksal der Völker Eions, zwischen den Armeen der Elben und des Autarchen zerrieben zu werden? Gelingt es Briony, in der Fremde Unterstützung zu finden, um den Thron zurückzuerobern? Und ist Barrick der Herausforderung gewachsen, die ihn immer weiter in die Schattenlande hineinführt ...? Ein echter Tad Williams: vielschichtig erzählt und voller Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Seine »Otherland«-Tetralogie ist eines der großen Meisterwerke der modernen Phantastik und wurde zum Weltbestseller. Mit der »Shadowmarch«-Trilogie knüpft er an seinen ersten großen Erfolg, die Saga um den »Drachenbeinthron«, an. Über den Autorin: (Amazon) Tad Williams wurde 1957 in San José als Robert Paul Williams geboren. Er wuchs im 20 Kilometer nördlich gelegenen Palo Alto auf. Williams entschied sich nach eigenen Angaben, nach der Schule kein Studium aufzunehmen,[1] da er früh für sich selbst sorgen wollte. Stattdessen bewältigte er unterschiedliche Gelegenheitsjobs, wie die Arbeit auf dem Bau oder das Eintreiben von Schulden. In seiner Freizeit spielte er in einer kleinen Rockband namens Idiot. Williams moderierte eine Talkshow und war als Schauspieler tätig. Gestaltung: Die Gestaltung finde ich passt sehr gut zur Geschichte und lässt auf jeden Fall genug Freiheit für die Fantasie. Inhalt: Land Eion ist in Gefahr. Ein Mieser Verräter sitzt auf dem Thron und der wahre König ist ein Gefangener. Seine Kinder sind auf der Flucht… Meine Meinung: Ich habe keins der Vorgänger gelesen oder gehört und finde es sehr sehr toll das am Anfang des Hörbuches erst einmal eine kleine Zusammenfassung der ersten zwei Büchern ist. Zudem finde ich die Erzählerstimmer wirklich sehr klasse, den sie spricht wirklich sehr schön und verstellt die Stimme an den richtigen Stellen. Das ganze Buch trieft für mich in Fantasie. Die Welt wird durch die Beschreibung des Autors und die Stimme zum Leben erweckt. Es ist teilweise etwas schwer den Carakter zu folgen. Damit meine ich das zwischen viele Carakter gesprungen wird das man teilweise ein paar Sekunden braut um zu wissen um wen es jetzt genau geht. Bewertung: ∞∞∞∞

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  • Tolle Hörbuch Produktion, schlechter Inhalt

    Shadowmarch 3: Die Dämmerung
    EmmaZecka

    EmmaZecka

    31. July 2016 um 22:25

    Sowas gab es noch nie! Das einzige Bewertungskriterium, das bei meiner Bewertung, die volle Punktzahl (also ganz kreativ einen Punkt) bekommen hat, war die Gestaltung des Hörbuchs. Obwohl der dritte Band der Shadowmarch Reihe mit 3 Punkten immer noch knapp über der Hälfte ist, muss ich sagen, dass mich dieser Band etwas verzweifeln ließ und der Spruch "Alle guten Dinge sind drei" hier nicht ganz zutrifft. Aber beginnen wir, wie beinahe immer, erst einmal mit der Gestaltung... GestaltungWie auch in den vorherigen Shadowmarch Bänden führte David Nathan wieder durch die Geschichte, den wir nicht nur als Synchronstimme von Johnny Depp kennen, sondern normalerweise eher von Thrillern oder Horrorromanen gewohnt sind. Und hier musste ich erstmals schmunzeln. In Die Dämmerung gab es nämlich einige Gelegenheiten die blutrünstige Seite zu zeigen :-). Wäre David Nathan nicht gewesen, hätte ich Tad Williams wahrscheinlich zum Teufel gejagt. Nathan hat es geschafft mich bei Laune zu halten und mich trotzdem neugierig auf den letzten Band der Reihe werden zu lassen. Inhalt oder: Wo war die Spannung? In Das Spiel, dem zweiten Teil der Shadowmarch Reihe, konnte mich Tad Williams mit der Verstrickung seiner Handlungsstränge wirklich fesseln. Ich hörte fasziniert zu und fragte mich, wie diese ganzen Handlungsstränge wieder entwirrt werden sollen. Bei Die Dämmerung hatte ich das Gefühl, mich nicht wirklich von der Stelle zu bewegen. Es war nicht so, dass unsere Charaktere nichts erlebten:Ferras Vannsen kämpft beispielsweise an der Seite der Funderlinge und trifft somit auf Chert Blauquarz. Prinz Barrick ist auf einer Reise zu sich selbst mit einem treuen, teils nervigen, Vogel an seiner Seite. Und Briony? Ihr bleibt auch nichts erspart. Kaum wägt sie sich in Sicherheit, gibt es schon wieder die nächsten Intrigen gegen sie... Neben der Haupthandlung, nämlich den Geschichten unserer Charaktere, führt Tad Williams eine zweite Ebene - ich bin mir nicht sicher, ob hierfür die Bezeichnung Handlungsstrang passt - ein. Hier legt er seinen Fokus auf die Sache mit den Göttern. Dazu sollte ich vielleicht erwähnen, dass am Anfang jeden Kapitels kurze Zitate aus fiktiven Aufzeichnungen stammen. Auch die Charaktere der Geschichte nehmen immer wieder Bezug auf die Götter. Allerdings hat es Tad Williams wunderbar geschafft, mich mit diesen ganzen Heiligen vollends zu verwirren. Shadowmarch spielt nämlich nicht nur in einem Land, nämlich in Südmark, sondern auch in verschiedenen Kontinenten. Da wäre es doch langweilig, wenn alle Götter überall gleich hießen. (Ist ja bei uns schließlich auch nicht so). Bei dem typischen Satz: "Gott X hat Tat Z begangen, aber Ihr kennt ihn wahrscheinlich als Gott B...", rollte ich irgendwann mit den Augen und dachte mir: "Mein Gott, selbst Voldemort hat nur ZWEI Namen: Du weißt schon wen und ... Voldemort..." (Nein, die Diskussion ob Tom Riddle auch zählt, sprengt den Rahmen dieser Rezension :-) ).Da ich in diesem ganzen Götter Wirrwarr irgendwann den Überblick verlor, ertappte ich mich öfter dabei, dass ich abschweifte, was natürlich nicht dazu beitrug das Chaos zu entwirren. Schreibstil Während mich der Schreibstil von Tad Williams in den vorherige Bänden gut unterhalten konnte, ermüdete er mich hier zunehmend. Das kann aber auch einfach daran liegen, dass ich zuvor die Tintenwelt Trilogie gehört habe, was ja eine Jugendbuchreihe ist. Allerdings wurde mir so auch bewusst, dass Shadowmarch definitiv keine harmlose Fantasy Geschichte ist und ich deswegen eine Altersbeschränkung eingeführt habe. Das lag vor allem auch daran, dass es hier die ersten blutrünstigen Beschreibungen gab, auf die ich hier jetzt nicht näher eingehen werde. Gesamteindruck Nachdem mir Die Grenze und Das Spiel so gut gefallen haben, war ich sehr gespannt auf den dritten und vorletzten Shadowmarch Band. Allerdings muss ich gestehen, dass er mich - bis auf die Tatsache, dass er von meinem Lieblingsverlag stammt und von David Nathan gelesen wurde - echt enttäuscht hat. Ich hoffe, ich finde beim großen Finale wieder etwas in die Geschichte rein.

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  • Rezension zu "Shadowmarch / Die Dämmerung" von Tad Williams

    Shadowmarch 3: Die Dämmerung
    HelmuthSantler

    HelmuthSantler

    18. February 2013 um 14:37

    Der Genuss des “Abschlussbandes” der Shadowmarch-Trilogie begann mit einer leicht zerknirscht vorgebrachten Eröffnung von Tad Williams: Er hat es wieder nicht geschafft, seine Geschichte im vorgesehenen Umfang zu erzählen. Auch Shadowmarch wird aus letztlich vier Teilen bestehen. Egal; ich begann begierig zu lesen, fand dank der einleitenden, vorzüglichen Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse sofort den roten Faden der komplexen Handlungsstränge wieder und tauchte auch gleich wieder in Williams neueste Fantasywelt ein. Nahtlos wird die Saga weitergesponnen, makellos in Stil, Ausführung und Übersetzung. Nur eine sehr freudige Bemerkung möchte ich noch anbringen: Im Gegensatz zur Otherland-Tetralogie, in der Band 3 wirklich so gut wie gar nichts weiterbringt, schwafelt Williams hier keine Zeile lang. Was für ein Glück, dass es noch einen vierten Band geben wird!

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  • Rezension zu "Shadowmarch / Die Dämmerung" von Tad Williams

    Shadowmarch 3: Die Dämmerung
    robbinett

    robbinett

    07. October 2010 um 15:49

    Bisher der beste Band der Shadowmarch Trilogie, die seit neuestem zur Quadrologie (stimmt das ?!) erweitert wurde !

  • Rezension zu "Shadowmarch / Die Dämmerung" von Tad Williams

    Shadowmarch 3: Die Dämmerung
    Carriecat

    Carriecat

    21. September 2010 um 12:47

    Cover: Klassische Fantasy- Assoziation einer alten Burg aber auch nichts besonders auffälliges. Ein Drag zum Beispiel hätte ich gut gefunden. Hauptpersonen: Barrick: Er hat einen "Fluch" von seinem Vater geerbt, der ihn anders sein lässt als andere. Nur mit einem Raben als Begleiter ist er in der Welt der Zwielichter gestrandet. Kommt er wieder zurück? Briony: Muss mit einer Schauspielertruppe fliehen, da das Reich ihres Vaters von einem Verräter übernommen wird. Am Palast des Brudermonarchen ist sie aber auch nicht sicherer... Autarch: Irrer Gottkönig, der die fixe Idee hat, etwas großes Böses heraufzubeschwören... Inhalt: Die Zwillinge Barrik und Briony verlieren alles: Ihr Bruder wird ermordet, der Vater entführt, sie werden aus der eigenen Burg vertrieben. Sie werden zudem auch noch von außen bedroht: Die Zwielichtler,sowie der Autarch ziehen gegen ihr Heimatland. Doch was wollen sie dort? Werden die beiden feindlichen Armeen sich zusammenschließen oder gegeseitig aufreiben? Wer ist Freund oder Feind? Stil: Viele verschiedene Personen schildern ihr Erleben aus ihrer Perspektive. Oft wechselt das so promt, oder ein Erzähler war länger nicht mehr dran, dass man erst einmal überlegen muss wer das jetzt wieder ist. Viele Details werden beschrieben, das ist eindeutig das Plus des Autors. Er ist der Schöpfer einer farbenfrohen, abwechslungsreichen und irre komplexen Welt und man kann sie richtig vor sich sehen. Keine 2 seiner Figuren sind sich ähnlich, alle haben ihre eigene Persönlichkeit, ihre Geheimnisse oder dunklne Seiten in sich. Der Autor schreibt sehr ausführlich, manchmal schon weitschweifig, dass der Leser Mühe hat zu folgen. Die einzelnen Szenen sind manchmal spannend, manchmal aber eben auch nicht, da springt der Funke nicht über. Fazit: Ich habe in letzter Zeit kein Buch gelesen, dass sich so dermaßen in die Länge gezogen hat. Manche Szenen waren so langweilig gestaltet, dass ich schon gar nicht mehr wissen wollte, wie es denn mit diesem Charakter weiter ging, andere waren so spannend, dass ich sie wie im Rausch gelesen habe. Zudem fand ich das Ende unbefriedigend. So viele offene Fragen, es ist doch noch ein Band in Planung, der dann (hoffentlich) wirklich das Ende ist und der mir das große Ganze erschließt.

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  • Rezension zu "Shadowmarch / Die Dämmerung" von Tad Williams

    Shadowmarch 3: Die Dämmerung
    Mr. Rail

    Mr. Rail

    04. September 2010 um 17:02

    Mit „Shadowmarch 3 – Die Dämmerung“ bringt mich Tad Williams nach mehr als zweijähriger Abwesenheit zurück nach Eion. Es fällt mir leicht, wieder in die Geschichte zu finden, war ich doch eigentlich zu keinem Zeitpunkt wirklich weit weg. Ich sehe die Geschwister Barrick und Briony ihre geliebte Heimat verlassen, um auf getrennten Wegen ihr Leben und gleichzeitig den Fortbestand des Königreichs der Südmark zu retten. Der große Bruder gefallen. Der Vater, König Olin, in der Hand seines mächtigsten Gegners Sulepis, des Königs von Xis, der ganz Eion unterjochen will. Die engsten Gefolgsleute tot oder spurlos verschwunden, wie Ferras Vansen. Die feindlichen Qar, mit der Schattengrenze vorrückende Elben, auf dem Weg zur Belagerung der Südmarkfeste und abtrünnige Adelige, die den Verrat an Olin nutzen, ein eigenes Reich aufzubauen. Eine größere Bürde kann auf den beiden Königskindern nicht lasten. Wenige Getreue verbleiben versprengt über das große Land Eion und versuchen mit ihren Mitteln gegen die Gerüchte anzukämpfen, Briony und Barrick seien nicht mehr am Leben und die Zukunft des Reiches liege nur noch in den Händen der verräterischen Tollys. Eine scheinbare schwache Allianz stellt sich den schier übermächtigen Gegnern. Die Völker des Kontinents Eion drohen zerrieben zu werden. Opfer der erwachenden Kriegslust des Elbenvolkes der Qar und Zielscheibe des Eroberungsfeldzuges des Autarchen von Xis. Ich begleite die beiden Königskinder auf ihren Wegen, sehe Briony verzweifelt nach Freunden in der Fremde suchen, um ihre Heimat aus der Umklammerung der Feinde zu retten und verfolge Barrick auf seinem Weg zu den rätselhaften Elben, einem Gelübde folgend und hoffend dass der magische Gegenstand in der Hand seiner rechtmäßigen Besitzer den Krieg vielleicht beenden kann. Ich schöpfe Hoffnung aus der Zuversicht Brionys, die ihren Kampfesmut mehrfach unter Beweis stellt und ihr Mantra wie eine Kriegsfahne aufrecht wehend ins Feld führt: “Aber der Mut und der Geist eines Königreichs sind nicht klein, nur weil das Königreich klein ist.” Es scheint sich der überlieferte Götterkrieg von einst zu wiederholen – alle Überlieferungen deuten darauf hin. Die niemals beigelegten Fehden aus vergangenen Zeiten werden zu den Kriegen der Gläubigen von heute. Das Mosaik setzt sich zusammen und der Blick richtet sich auf die Ursprünge der unterschiedlichen Religionen. Wo ist die Trennlinie zwischen Gut und Böse, wird es den königlichen Geschwistern gelingen, mehr als nur ihre Heimat zu retten und was ist wahr an den Gerüchten, dass die Wiederkehr der Götter bevorsteht? In bester Erzähltradition lässt mich Tad Williams nicht mehr los und ich haste, den unterschiedlichen Perspektiven folgend von Ort zu Ort. Immer auf der Höhe des Geschehens aber doch immer einen Schritt zu spät, um mehr zu erfahren, als ich wissen darf. Der dritte Band der Shadowmarch Trilogie schließt nahtlos an seine Vorgänger an und bleibt in seiner epischen Dichte auf dem hohen Niveau des modernen Tolkien. Die Handlung ist jedoch so komplex und weitreichend, dass man das Buch nur lesen sollte, wenn man „Die Grenze“ und „Das Spiel“ zur eigenen Lesevergangenheit zählt. Tad Williams entwirft eigene Kulturen, Völker und Länder. Man wird dort heimisch und nur das Verständnis der gesamten Saga vermittelt den größten Lesegenuss im Genre der modernen Phantastik. Eine Trilogie? Schrieb ich eben etwas von einer Trilogie? Nein – es ist keine – glücklicherweise ist sich Tad Williams treu geblieben. Wie schon zuvor in der Saga von Osten Ard hat er es zum Glück nicht geschafft, sich an seinen Plan zu halten und die Geschichte in drei Bänden zu erzählen. Nein – das kann er einfach nicht. Es geht also weite - SHADOWHEART wirft seine Schatten voraus und ich kann es kaum erwarten.

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  • Rezension zu "Shadowmarch / Die Dämmerung" von Tad Williams

    Shadowmarch 3: Die Dämmerung
    sabisteb

    sabisteb

    17. August 2010 um 14:06

    Southmarch Castle, immer noch in den Händen von Hendon Tolly, wird weiterhin von den Qar unter Lady Yasammez belagert während der rechtmäßige Herrscher König Olin sich in den Händen des Autarchen von Xis Sulapis befindet. Arvin Brone kocht sein eigenes Süppchen und engagiert Mat Tinwright als seinen Spion, Hendon Tollys dunkle Geheimnisse zu entdecken. Sulapis hat Pläne mit Olin, die er jedoch nur an Mittsommer in Southmarch vollenden kann: Er will die Götter wieder zum Leben erwecken, die Crooked, der Vater der Qar, vor langer Zeit von der Erde verbannte. Währenddessen organisiert Ferras Vansen im Untergrund von Southmarch Castle den Kampf der Funderlings gegen ihre Verwandten, die Drow, welche das Schloss durch die unterirdischen Tunnel im Felsen von Southmarch Castle erobern wollen. Der Junge Flint jedoch scheint eine Aufgabe zu haben und einen Plan zu verfolgen, der jedoch nicht einmal im selber bewusst zu sein scheint. Währenddessen schlägt sich Prinz Barrick weiter durch die Lande hinter der Shadowline und versucht den Spiegel nach Qul-na-Qar zu bringen und so den letzten Wunsch von Storm Lantern zu erfüllen. Begleitet wird er von geschwätzigen Raben Skurn, der ihn durch diese gefährlichen Gebiete der Qar führt. Immer noch träumt er von Quinnitian, die sich in den Händen von Daikonas Vo befindet, der sie dem Autarch von Xis ausliefern muss, will er selber weiterleben. Briony hat es mit ihrer Truppe von Schauspielern an den Hof von Syan verschlagen, wo sie sich in Prinz Aeanes verliebt. Hin und hergerissen zwischen ihrer Zuneigung zu Ferras Vansen und Aeneas gerät sie immer mehr in den Strudel der Hofintrigen. Der dritte Band der Shadowmarch Saga schließt nahtlos an Band 2 an. Jedoch gibt es zum Glück zu Beginn des Buches jeweils eine Zusammenfassung von Band 1 und Band 2, deren Veröffentlichung bereits einige Zeit zurückliegen. Eigentlich sollte diese Reihe eine Trilogie werden, aber das sollte auch bei Osten Ard der Fall sein. Letztendlich hat es Tad Williams auch diesmal (zum Glück) nicht geschafft diesen Plan einzuhalten, so dass der dritte Band der Trilogie in zwei Bände geteilt werden muss. Shadowheart: Volume Four of Shadowmarch wird jedoch anders als die anderen Bände, die ja mehrere Jahre brauchten, noch dieses Jahr (2010) im November auf Englisch erscheinen. Wie in den vorherigen Bänden laufen auch in Band 3 viele Handlungsstränge immer noch parallel. Von Kapitel zu Kapitel wechseln die Protagonisten sich ab, teils auch in den Kapiteln, so dass der Leser immer weiß wo sich wer zu welcher Zeit aufhällt und was an den verschiedenen Orten der Geschichte passiert. Einige neue Protagonisten werden eingeführt, deren Rolle jedoch noch unklar ist. Erste Puzzelstücke finden ihren Platz. Die verschiedenen Varianten der Göttergeschichten, die bereits in Band 2 jeweils am Anfang eines Kapitel zu finden waren, werden hier weiter erzählt und man beginnt zu erkennen, wo der wahre Kern dieser Geschichten verborgen ist und was damals wirklich geschah. Der aktuelle Krieg ist eine Fortsetzung des alten Götterkrieges der verschiedenen Religionen der Qar, des Trigons und der Menschen aus Xis. Aber welcher Gott ist der Böse, welcher der Gute, was geschah damals wirklich und was wird geschehen, wenn die Götter wieder erwachen? Besonders die Reise von Barrick hinter der Shadowline führt den Leser in viele neue, fremdartige Gegenden wie die Stadt "Sleep/Schlaf" mit ihren Bewohnern und anderen neuen und fremden Kreaturen. Der Autarch von Xis hat ein Problem, dass ihm noch gar nicht bewusst ist. Seine Armee ist so groß und so mächtig geworden, dass ihm nichts anderes übrig bleibt, als weiter Krieg zu führen, will er nicht, dass sie ihm selber Probleme bereiten. Sulapis hat einige, wirklich extreme Auftritte, besonders sein kurzer Besuch in Jellon ist absolut genial geschildert. Ein genialer, machthungriger Psychopath, der schon lange durchschaut hat, um was es im Krieg der Qar gegen Southmarch wirklich geht und dieses Wissen zu seinem Nutzen anwenden will. Dennoch ist diese Geschichte nicht nur düster und grausam. Es gibt witzige Seitenhiebe auf die Braut des Prinzen, als Theron Briony Buttercup nennt. Die Sprache und die Denkweise der Qar ist wunderbar poetisch und exotisch fremd, diese Kapitel zeigen Tad Williams wunderbares sprachliches Geschick. Seine poetische Art diese fremdartigen Wesen die Welt sehen zu lassen ist ein wahrer Lesegenuss. Fazit: Wieder einmal keine Trilogie. Dieser Band ist anders als angekündigt der vorletzte Band der Reihe. Der Showdown zu Midwinter rückt immer näher und erste Puzzelstücke der Geschichte finden ihren Platz, dennoch sind noch viele Fragen ungeklärt. Es bleibt Spannend bis zum Finale auf englisch im November 2010. Die Reihe Shadowmarch. Bd.1: Die Grenze Shadowmarch. Bd.2: Das Spiel Shadowmarch. Bd.3: Die Dämmerung Shadowmarch. Bd.4: Shadowheart

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