Tad Williams Shadowmarch / Shadowmarch 2: Das Spiel

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Inhaltsangabe zu „Shadowmarch / Shadowmarch 2: Das Spiel“ von Tad Williams

Der königliche Vater in Gefangenschaft, der Feind vor den Toren und Verräter in den eigenen Reihen - das Schicksal der Südmark liegt in der Händen der Zwillinge Barrick und Briony. Auf dem Hause Eddon scheint ein Fluch zu liegen ...

Eine riesige Elbenarmee überschreitet die Schattengrenze, und nichts scheint sie aufhalten zu können. Als Barrick in die Hände der heimtückischen Feinde fällt, ist Briony gezwungen, aus der Südmarkfeste zu fliehen.

Ist es das Schicksal der Völker Eions, zwischen den Armeen der Elben und des Autarchen zerrieben zu werden? Gelingt es Briony, in der Fremde Unterstützung zu finden, um den Thron zurückzuerobern? Und ist Barrick der Herausforderung gewachsen, die ihn immer weiter in die Schattenlande hineinführt ...?

Ein echter Tad Williams: vielschichtig erzählt und voller Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Seine »Otherland«-Tetralogie ist eines der großen Meisterwerke der modernen Phantastik und wurde zum Weltbestseller. Mit der »Shadowmarch«-Trilogie knüpft er an seinen ersten großen Erfolg, die Saga um den »Drachenbeinthron«, an.

Fantasy, wie man sie sich vorstellt. Hervorragend geschrieben.

— stachelbeermond

Wunderschöne Geschichte

— cat10367

Hat mich stellenweise sehr an Otherland erinnert.... einfach herrlich.

— Hoffin

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    Shadowmarch / Shadowmarch 2: Das Spiel

    stachelbeermond

    06. April 2018 um 11:26

    Wer meinen Lobgesang über Aufbau und Handlungsstränge dieser Reihe lesen möchte, kann das bei Band 1, Die Grenze, tun, eine Handlungszusammenfassung gibt es hier nicht. Erstens gibt es schon eine Menge Rezensionen, die das hervorragend tun, und zweitens würde ich jede Menge Geheimnisse verraten und das wäre doch schade! Stattdessen gibt es eine kleine Einführung in die Welt der Skimmer, und es wird ein Rabe vorgestellt. Was ich großartig an Shadowmarch finde, ist die Vielfalt der Völker und Rassen, die in Eion und Xand leben. Es gibt fast ein Dutzend Hauptfiguren aus unterschiedlichen Völkern, und trotzdem sind es eigentlich noch nicht genug. Neben all diesen Personen gibt es Gruppen, die auftauchen, eine Rolle spielen, aber ohne eigene Erzählfigur auskommen müssen und trotzdem funktionieren. Bestes Beispiel dafür sind die Skimmer. Sie leben unterhalb der Südmarksburg in einer engen Siedlung mit verzweigten Stegen und Holzhäusern direkt am und über dem Wasser. Überhaupt scheinen sie eine enge Verbindung zum Wasser zu haben und leben vom Fischfang. Jeder kennt sie und kauft ihren Fisch, aber niemand weiß genau, wie sie leben, was ihre Traditionen und Werte sind. Sie bilden eine eigene Gesellschaft in der Südmarksfeste, ihre Traditionen sind archaischer und auch hierarchischer als auf den ersten Blick sichtbar ist. Viele Menschen blicken verächtlich auf sie herab und nennen sie Fischköpfe, wagen sich aber nicht in ihre Siedlung hinein, denn sie gehen einem Kampf nicht aus dem Weg und der Zusammenhalt der Skimmer untereinander ist groß. Skimmer sind Menschen sehr ähnlich, aber ihre Arme sind kräftiger und länger, die Haut ist heller und sie besitzen kaum Kälteempfinden. Einige Skimmer werden in den Büchern etwas genauer vorgestellt, sie spielen auch für die Handlung eine Rolle, trotzdem bleiben sie insgesamt eher im Dunkel, was ihren Reiz ausmacht. Unwillkürlich fragt man sich, wo sie herkommen, was aus ihnen werden wird, was sie alles können, von dem wir keine Ahnung haben. Und dass sie Dinge können, von denen wir keine Ahnung haben, steht völlig außer Frage. Tad Williams hat es hier geschafft, ein Volk einzuführen, das im Buch keine eigene Stimme besitzt, nicht erklärt wird, dessen Zukunft ungewiss ist und von dem wir keine tiefergehenden Informationen haben, und trotzdem ist man fasziniert. Großes Kino. Außerdem möchte ich den Raben Skurn vorstellen. Er hüpft in Kapitel 6 des zweiten Bandes zwischen den Zeilen hervor und ist eine meiner Lieblingsfiguren in den vier Büchern. Er besitzt eine ausgeprägte Persönlichkeit, scheint sehr alt zu sein und beherrscht die menschliche Sprache, auch wenn es die von vor etwa zweihundert Jahren ist. Außerdem hat er immer Hunger und ist ständig auf der Suche nach Fressbarem, wobei er Dinge frisst, an die ich hier noch nicht einmal denken möchte – wirklich, wirklich eklige Dinge. Man kann nicht gerade sagen, dass er eine mächtige, magische Figur ist, nein, eher eine recht armselige, gerupfte und lästige Kreatur, aber dabei nicht kleinzukriegen. Er beugt sich, wenn es notwendig ist, bleibt aber sich und seinen Versprechen treu. Er bringt etwas Leben und Humor in die ansonsten eher düstere Reise einiger Personen in den Zwielichtlanden, und nimmt dabei fast so etwas wie die Rolle eines Hofnarren an, allerdings einem mit räudigem Federkleid und kahlen Stellen. Um ihn selbst sprechen zu lassen: „Unsereins tut auch nie wieder was Unrechtes! Unsereinen hat´s nur so schlimm gehungert!“ Auch hier bleiben Vergangenheit und Herkunft im Dunkeln, der Rabe ist da, spielt seine Rolle, und die Tatsache, dass er sprechen kann, trägt enorm zum Reiz der Bücher bei. Wer es noch nicht bemerkt haben sollte - ich bin sehr angetan von Band 2 der Reihe! :)

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  • Ein toller zweiter Teil

    Shadowmarch / Shadowmarch 2: Das Spiel

    Fuchsiah

    10. August 2016 um 12:52

    Ich habe bereits den ersten Teil begeistert verfolgt und muss gestehen, dass ich selbst so etwas vermutlich nicht lesen würde, weil es mir als Buch zu dick und definitiv zu viele Namen enthalten sind, mit denen ich beim Lesen gewiss auf Kriegsfuß gestanden hätte. Wie gut, dass es Hörbücher gibt, bei denen man sich lediglich auf das Hören konzentrieren muss.Vorweg: Ich kann den Sprecher nur wärmstens empfehlen. Die Stimme ist nicht zu monoton und gleichzeitig hat man aber auch nicht den Eindruck, dass die Handlung überspitzt dargestellt wird und genau diese Mischung liebe ich ja. Dementsprechend hier (ala anderer Internetplattformen) Daumen hoch. Mit knapp 32 Stunden, hatte ich somit das eine oder andere Hörvergnügen.Doch kommen wir nun zu der Handlung. Teil zwei knüpft an Teil eins an, was mir persönlich immer gut gefällt. Wir begleiten Briony auf der Flucht, ihren Bruder in den Schattenlanden. Auch die Novizin Quinnitan spielt eine „wichtige Rolle“. Doch nicht nur aus Xand droht Gefahr, auch in den Schattenlanden ist nichts mehr so, wie es einmal war. Begleitet die Helden auf einer wahrlich abenteuerlichen Reise.Seid auf die eine oder andere Handlung gespannt, die ihr so nicht erwartet habt und mehr als ein Mal saß ich zusammenzuckend im Bett, weil ich mich wirklich zwischendurch erschrocken habe… was aber durchaus auch mit dem Vorlesen zutun hat (:D Peinlich, aber wahr).Die Figuren machen alle eine wunderbare Entwicklung durch und man hat nicht den Eindruck, es mit platten Figuren zu tun zu haben. An dieser Stelle möchte ich nicht zu viel verraten, denn wenn ihr es lest oder hört werdet ihr merken, was ich meine.Teil zwei liefert nun auch die Erklärungen zu Figuren oder Handlungen auf die man in Teil 1 vergeblich gewartet hat. Eine in sich schlüssige Geschichte, was ich wunderbar finde. Selten wird eine solche Welt geschaffen, in der man den Eindruck hat, wirklich anwesend zu sein. Keine Logikfehler und dann auch noch Erklärungen zu Dingen, die man in Teil eins gelesen/gehört hat und nun wieder daran erinnert wird.Eine wunderbare Geschichte, die Rückschlüsse ermöglicht und dem Leser so gesehen Rückblenden möglich macht, ohne eine Rückblende zu sein.Durch die Komplexität dieser Geschichte bin ich wirklich froh, es als Hörbuch gehört zu haben. Denn hätte ich es gelesen, wäre ich vermutlich ins Schwimmen gekommen. Meine einzige Aufgabe war es also, der Handlung zu folgen, zu weinen, zu lachen und die Action live mitzuerleben. Der Erzähler schafft es, der Handlung die richtige Stimmung und Figuren den richtigen Humor oder Betonung zu verpassen. Wieder einmal ein gelungenes Werk, das ich jedem nur wärmstens weiterempfehlen kann.Insgesamt hat es mir super gefallen, auch wenn es nicht ganz an Band eins herankommt. Für mich gibt es deshalb 5 von 5 Pfoten. 

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  • Schöne Fantasyreihe mit genialen Charakteren und tollen Handlungssträngen

    Shadowmarch / Shadowmarch 2: Das Spiel

    EmmaZecka

    03. March 2016 um 21:41

    Nachdem ich "Die Grenze", den ersten Band der Shadowmarch Reihe, gelesen hatte, wollte ich auch wissen, wie es mit unseren Protagonisten Briony und Barrick weitergeht. Die Geschichte hatte mich zwar gut unterhalten, doch so richtig packen konnte sie mich noch nicht. Das sollte sich hier aber schleunigst ändern.  Gleich zu Beginn durfte ich feststellen, das mir der Einstieg in Band 2, "Das Spiel", deutlich leichter fiel. Während ich bei "der Grenze" etwas gebraucht habe, um in die Geschichte rein zu kommen, wusste ich, was mich hier erwartete. Und natürlich freute ich mich auf altbekannte Charaktere. David Nathan konnte mich mit diesem Band vollends für die Fantasy Reihe begeistern und mir beweisen, dass er nicht ausschließlich für Thriller geeignet ist. Diesmal vermisste ich kein einziges Mal die sonst verknüpften Thriller Effekte. Nathan hat es mir leicht gemacht, mich wieder in Tad Williams fantasievolle Welt einzufinden. Außerdem musste ich über seine Interpretation verschiedener Charaktere schmunzeln und habe mich gefreut, auch zu Band 2 gegriffen zu haben. Zudem gibt es diesmal ein paar Monologe, die David Nathan richtig gut transportiert. Hier hatte ich das erste Mal das Gefühl, mitten drin zu sein. So als würde mir die Geschichte direkt auf einer Bühne präsentiert.  An dieser Stelle möchte ich auch kurz auf das Preis- Leistungsverhältnis eingehen. Einige von euch werden sich wahrscheinlich denken: "25 Euro für ein Hörbuch? Ist mir ne Nummer zu teuer." Allerdings kostet die Hardcover Ausgabe von Shadowmarch beinahe genauso viel. Selbst die Taschenbuch Version ist nur 10 Euro günstiger. Für einige mag das ausschlaggebend sein. Ich finde es schön, dass hier ein ungekürztes Hörbuch produziert wird, dass möglichst zum selben Preis erhältlich ist. Inhaltlich überrascht mich Tad Williams wieder einmal. Viele kennen den Fantasy Autor bereits von anderen Geschichten. Für mich ist es die erste "Williams"- Reihe. Und ich bin hin- und weg von seinen Charakteren. Während im ersten Band die wichtigen Personen vorgestellt und bereits sehr gut charakterisiert werden, habe ich den Eindruck, dass wir unsere Protagonisten hier nochmal bei einer anderen Entwicklung begleiten. Prinzessin Briony ist kein typisches Mädchen. Sie macht sich nicht viel aus Frauenkleidern, sondern würde viel lieber, wie ihre Brüder in Hosen herumlaufen und die Kunst des Schwertkampfes erlernen. Als sie Hals über Kopf mit Shaso ihre Heimat verlassen muss, wird sie vor lebenswichtige Fragen gestellt: Wem darf sie vertrauen? Wie kann sie es schaffen Südmark zurückzugewinnen? Und wird sie ihren Bruder Barrick jemals wiedersehen? Barrick hingegen ist mit Hauptmann Ferras Vansen, auf der anderen Seite der Schattengrenze. Während Vansen alles daran setzt, den Prinzen zu schützen, ist dieser in ganz eigener Mission unterwegs. Auch meine Lieblinge, die Funderlinge Chert und Opalia Blauquarz haben es nicht leicht. Ihr Pflegesohn Flint bereitet ihnen große Sorgen. Und als wäre das nicht genug, wird Chert von seinem Freund dem Hofarzt Chaven um Hilfe gebeten. Williams schafft hier vielseitige Charaktere. Jeder macht auf seine eigene Weise schwierige Zeiten durch. Denn die Welt befindet sich im Krieg, den jeder auf eine andere Art zu spüren bekommt. Mir gefällt nicht nur, dass die Charaktere in der Shadowmarch Reihe unterschiedlicher nicht sein könnten, sondern das auch beinahe alltägliche Konflikte beschrieben werden: Wir treffen hier auf einen unglücklich verliebten Dichter oder auf einen Jungen, der glaubt verrückt zu werden. Nicht zu vergessen, werden verschiedene Beziehungskonstellationen auf harte Proben gestellt: Hauptmann Vansen wurde beauftragt Prinz Barrick zu beschützen. Doch denkt dieser gar nicht daran, sich von Vansen irgendetwas sagen zu lassen. Zudem schafft es Tad Williams die Emotionen, wie Wut, Verzweiflung oder Hoffnungslosigkeit seiner Charaktere wunderbar zu transportieren.  Wer gedacht hat, dass das Netz aus Handlungssträngen in Band 1 erfolgreich gesponnen wurde, hat sich getäuscht. Tad Williams beweist in "Das Spiel", dass es immer noch eine Spur verstrickter geht. Während ich mich in Band 1 gefragt habe, ob einige Charaktere überhaupt jemals aufeinander treffen, kann ich im zweiten Teil hier und da Berührungspunkte erkennen. Allerdings müssen manche Protagonisten auch in entgegengesetzte Richtungen aufbrechen, sodass ich hibbelig auf meinem Stuhl sitze und gespannt bin, wie sie wieder zueinander finden. In "Das Spiel" glaubte ich, ganz langsam einen roten Faden in der Geschichte zu entdecken. Und das was ich da so höre, löst in mir eine Gier aus: Ich will meeehr! Und zwar am liebsten jetzt sofort! Allerdings möchte ich an dieser Stelle auch darauf hinweisen, dass die Geschichte ein offenes Ende hat. Ob das jetzt unter die Kategorie Cliffhänger fällt, bleibt jedem selbst überlassen. Mir wurde gegen Ende klar, dass die meisten Handlungsstränge verhältnismäßig offen bleiben. Denn es sollen ja noch zwei weitere Bände erscheinen. Obwohl die Handlung im zweiten Band der Shadowmarch Reihe wirklich düster ist, schafft es Tad Williams mich mit seinen Dialogen zum schmunzeln zu bringen. Gerade die Gespräche zwischen den Funderlingen Chert und Opalia, oder den Dialogen mit den Dachlingen brachten mein(e) Auge(n) zum leuchten. Zusammenfassend möchte ich jedem, der Hörbücher und Fantasy Schinken liebt, diese wunderbare Reihe empfehlen. Der dritte Band erscheint wieder in ungekürzter Fassung, interpretiert von David Nathan am 13.06.16. Ich hoffe, ich konnte meine Begeisterung etwas auf euch übertragen :-).

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  • Düsteres Schattenreich

    Shadowmarch / Shadowmarch 2: Das Spiel

    RobertPreis

    02. April 2013 um 15:32

    Im zweiten Teil der Trilogie "Shadowmarch" lässt Tad Williams keinen Nervenkitzel aus: Er beschreibt die Abgründe, das Böse. Prinzessin Briony lernt zu kämpfen, ihr Bruder Barrick irrt in der Zwielichtzone herum. Indes plant der völlig durchgeknallte Autarch Sulepis den Eroberungsfeldzug. Dieses Fantasy-Epos entpuppt sich als morbide Chronik einer Welt, in der niemand leben will; gelesen haben muss man aber von ihr.

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  • Rezension zu "Shadow March / Das Spiel" von Tad Williams

    Shadowmarch / Shadowmarch 2: Das Spiel

    HelmuthSantler

    18. February 2013 um 14:36

    Tad Williams Qualitäts-Fantasyschmiede hat endlich ausgeliefert, das Abenteuer um Prinzessin Briony (auf der Flucht), ihren Zwillingsbruder Barrick (im Schattenland), deren Vater (immer noch in Gefangenschaft), den verräterischen Tollys (fläzen sich am Südmark-Thron), dem Funderling Chert (nimmt den verzweifelten Ex-Hofarzt Chaven bei sich auf), Qinnitan (gejagt von einem Weißen Hund) und Hauptmann Vansen (landet bei Kernios, dem Erd- und Todesgott) geht nahtlos weiter. Vielschichtig und ausufernd detailreich wird die packende, intensive Saga fortgeführt. So mancher Handlungsverlauf bleibt unklar, was aber von einem 2. Band einer Tad-Williams-Trilogie auch nicht anders zu erwarten ist. Sprachlich ungemein hochstehend (und prächtig ins Deutsche übertragen von Star-Übersetzerin Cornelia Holfelder-von der Tann) wird ein gänzlich einzigartiges Panorama ausgebreitet, angereichert mit zahlreichen Elementen, die man so noch nie gelesen hat. Hochklassig in absolut jeder Hinsicht: Sowohl spannungs- und abenteuersüchtige Fantasy-Verschlinger als auch Literaturfreunde, die auf ihr Recht pochen, literarische Texte und Unterhaltungswert in einem zu bekommen, kommen voll und ganz auf ihre Rechnung. Aber Achtung: Dieser 2. Teil ist ohne Kenntnis des ersten Bandes Shadowmarch: Die Grenze nicht lesbar.

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  • Rezension zu "Shadow March / Das Spiel" von Tad Williams

    Shadowmarch / Shadowmarch 2: Das Spiel

    gra

    19. July 2009 um 19:23

    Wie es vom zweiten Teil einer Trilogie nicht anders zu erwarten ist, geht erst einmal alles so richtig den Bach runter: Briony muss aus der Burg fliehen, nachdem man versuchte, sie zu töten. Die Herrschaft wird von Menschen übernommen, die sich als Beschützer des Reiches aufspielen, aber in Wahrheit nur ihren eigenen Vorteil im Sinn haben. Als sie dann auch noch ihren einzigen Verbündeten und Führer verliert, ist sie völlig auf sich allein gestellt und irrt durchs winterliche Land. Barrick wurde in einer schrecklichen Schlacht gegen die Elben von deren Führerin berührt und mit einem Auftrag, den er selber nicht versteht, mitten ins Herz der Schattenlande geschickt. Zwar wird er von Vansen begleitet, doch hilft das wenig in einem Land ohne Sonne und Nahrung, wo sie bald gegen weit mächtigere und greifbarere Feinde als ihre eigene Hoffnungslosigkeit zu kämpfen haben. *** Der zweite Teil der Trilogie schließt sich - wie bei Williams üblich - nahtlos an den ersten an. Was leider fehlt, ist eine kurze Zusammenfassung des ersten Teils für Leute, die sie nicht gleich hintereinander weg lesen. Auch fand ich die Karten könnten noch etwas genauer sein. Das sind aber auch schon fast alle Punkte, an denen ich etwas zu meckern habe. Die Spannung setzt sich (mit einem kurzen Abfallen um die 200 Seiten) fort, die Charaktere sind weiter facettenreich und bleiben sich dabei doch selbst treu und es gibt zahlreiche überraschende, jedoch nicht unpassende oder unglaubwürdige, Wendungen, die alles noch interessanter machen. Williams baut die Rätsel, die er im ersten Teil aufgebaut hat, weiter aus und man merkt auf jeder Seite, dass er die Geschichte bis ins Detail geplant hatte, bevor er das erste Wort schrieb, wobei hierunter die Geschichte selbst an keiner Stelle leidet. Langweilige Stellen gibt es nicht und durch die vielen Sprünge zwischen den Personen wird man ständig weiter getrieben. Wie der erste Teil ein Muss für jeden Freund guter Fantasy! Ich habe mir schon den dritten Teil im Original vorbestellt, damit ich nicht länger als unbedingt nötig auf die Auflösung warten muss.

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  • Rezension zu "Shadow March / Das Spiel" von Tad Williams

    Shadowmarch / Shadowmarch 2: Das Spiel

    Mr. Rail

    18. January 2009 um 16:46

    Teil 2 der Shadowmarch Trilogie: Das Spiel "Und sie brachten ein Kind hervor, das aus ihren beiden Melodien einen neuen, größeren Gesang machen sollte, einen seltsamen Gesang, der von da an durch die gesamte Geschichte der Jahre schallen sollte..." Die Schattengrenze wird von einer riesigen Elbenarmee - den Quar - überschritten - ihr Ziel: die Südmarkfeste in den Markenlanden. Barrick - der einzige überlebende Sohn des Herrschergeschlechts der Eddons gerät in Feindeshand. Briony, seine Schwester ist gezwungen, die heimatliche Burg zu verlassen, um in der Fremde Unterstützung zu finden. Der Kreis schließt sich schneller als vermutet - aus dem Süden stoßen die fremden Heere des Autarchen in Richtung Markenlande vor - ein blutiger Eroberungszug. Können die Königskinder, voneinander getrennt, und doch im Geiste vereint das Schicksal der Markenlande zum Guten wenden, oder versinkt ihre Heimat im Chaos? Furioser zweiter Teil der Saga. Tad Williams schreibt derzeit an Teil 3 - erste Lesproben sind auf seiner Internetseite zu finden - vor 2010 wird eine Veröffentlichung in Deutschland jedoch nicht zu erwarten sein - das Warten lohnt sich. Nach Shadowmarch und Shadowplay endet die Geschicht in Shadowrise -sehnsüchtig erwartet. Halte aus - Briony.... Wer den Drachenbeinthron und seine Fortsetzungen liebte wird auch in dieser Geschichte eintauchen und vielleicht sogar versinken...

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  • Rezension zu "Shadow March / Das Spiel" von Tad Williams

    Shadowmarch / Shadowmarch 2: Das Spiel

    strabo2001de

    18. December 2007 um 12:28

    Wieder hat Herr Williams es geschafft mich zu begeistern. In mehreren Handlungssträngen (gefühlt 100) spinnt er seine Geschichte um die Südmarkfeste, das Schicksal der Königsfamilie und den Krieg der Quar weiter. Wie immer bei Tad Williams findet das alles in einer äußerst düsteren Atmosphäre statt, die auch diverse Horror-Elemente enthält. Dabei schafft es der Autor seine Protagonisten differenzierte Charaktere zu geben, ohne sich all zu sehr in langweiligen Schilderungen zu verlieren (auch wenn es durchaus die ein oder andere Länge gibt). Auf jeden Fall macht dieser zweite Band der Trilogie Appetit auf den letzten Teil. Bleibt nur zu hoffen, dass es bis zum Erscheinen nicht wieder zwei Jahre dauert. Zum Schluss noch eine Bitte an den Verlag: Bitte setzt dem nächsten Band eine Zusammenfassung der bisherigen Geschehnisse voraus (wie auch bei den früheren Buchreihen). Bei derart komplexen Geschichten ist es sonst sehr mühsam wieder in die Handlung hineinzufinden.

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