Tad Williams The Dirty Streets of Heaven

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Inhaltsangabe zu „The Dirty Streets of Heaven“ von Tad Williams

THE DIRTY STREETS OF HEAVEN is the first in a new set of fantasy-fuelled thrillers from the author George R. R. Martin cites as one of the major inspirations behind Game of Thrones: Tad Williams, international bestselling author of The Dragonbone Chair. BOBBY DOLLAR ISN'T YOUR AVERAGE ANGEL. Sure, he takes the occasional trip to Heaven, but his job as an advocate - arguing the fate of the recently deceased - keeps him pretty busy on Earth, and he's more than happy to spend the rest of his time propping up the bar with his fellow immortals. Until the day a soul goes missing, presumed stolen by 'the other side'. A new chapter in the war between heaven and hell is about to open. And Bobby is right in the middle of it, with only a desirable but deadly demon to aid him. (Quelle:'E-Buch Text/13.09.2012')

Tad Williams ist ein Profi der Fiktion, der ungewöhnliche Ideen am Fließband produziert.

— nosadfountains

Toller Protagonist, interessanter Plot, konnte wegen Klischeealarm nicht ganz überzeugen. Druckqualität kaum zumutbar.

— RyekDarkener

Ein riesen Spaß. Bobby Dollar ist einer der witzigsten und lässigsten Erzähler, die mir je in einem Buch begegnet sind.

— Zwuusel
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  • Konnte mich trotz guter Ideen nicht ganz überzeugen.

    The Dirty Streets of Heaven

    RyekDarkener

    08. February 2016 um 19:54

    Ein Engel in menschlicher Gestalt? Als himmlischer Anwalt, um die Seelen der Verstorbenen gegen die Gegenseite zu verteidigen, die ebenfalls einen Anwalt schickt. Gewissermaßen als Vorletztes Gericht? Eigentlich eine tolle Idee. Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich durch das Cover des dritten Teiles, und zwar durch das deutsche Cover. Da man mehrteilige Romane üblicherweise bei Teil eins anfängt, habe ich mir die englische Version im Taschenbuchformat besorgt. Was dazu führt, dass ich bei der Rezension einen Stern abziehe, wegen einer Fontgröße, in der die IBAN auf Rechnungen gedruckt wird, damit man sich leichter verschreibt. Nein. Finde ich nicht lustig. Sondern voll blöd. Zurück zum Thema. Tad Williams erschafft in seinem Roman "The Dirty Streets of Heaven" einen Haupt-Protagonisten, den ich im Kopfkino gut nachvollziehen kann. Zynisch, berechnend, jemand, der auf der Erde und im Himmel schon einiges erlebt hat. Alles andere als das, was man sich landläufig unter einem Engel vorstellt. Und auch seine Gegenspieler sind nicht ohne, tragen ironischerweise sogar viele von Bobby Dollars (Doloriel in seinen Kreisen genannt) Eigenschaften. Himmel und Hölle befinden sich in einem, für beide Seiten unbefriedigendem, Waffenstillstand. Wer die Bibel kennt, weiß seit wann. Hinter den offiziellen Kulissen tobt dieser Krieg mit unverminderter Härte weiter. Eigentlich die Gelegenheit für eine Story, die an den Lesesessel nagelt. Der große Plot ist interessant und voller Überraschungen. Die Geschichte wird von Bobby D. selbst erzählt. Und Angel D. hat viel zu erzählen. Wir erfahren nicht nur von den Auseinandersetzungen, sondern auch sehr viel Lokalkolorit. Etwas, was mir als Leser sehr liegt, ich stehe auf eine gewisse Langatmigkeit. Trotzdem hadere ich mit der Geschichte. Zuallererst, weil Tad Williams den wichtigsten Mitprotagonisten ohne Not ab der Mitte des Romans demontiert und auf ein ganz bestimmtes Rollenklischee reduziert. Mir erschien das so nicht glaubwürdig, obwohl der Weg des Mit-Protas durchaus der Geschichte folgt. Da war mir einfach zu viel Hollywood-Schrott für die Masse dabei. Und das ist auch gleich der zweite Kritikpunkt. Die Geschichte wird zur Mitte hin extrem mainstreamlastig, um sich gegen Ende mit Mühe wieder auf den Level zu begeben, den sie am Anfang hatte. Ich schreibe absichtlich nicht viel zu den Details. Es geht um Himmel gegen Hölle, aber mit Facetten, die man so nicht oft findet. Es gibt einige überraschende Wendungen, leider aber auch viele (aus meiner Sicht zumeist unnötige) vorhersehbare. Bobby Dollar überstrahlt als Ich-Erzähler die Handlung, so dass sich im Schatten einige interessante Gegner aufbauen. Das Buch ist auf Fortsetzung angelegt. Und es hat mein Wissen der gesprochenen und geschriebenen englischen Sprache erweitert – nicht alles, was da gedruckt wurde, wird sich in einem politisch korrekten Wörterbuch wiederfinden. ;) Fazit: Gefallen hat mir der interessante, abwechslungsreiche Plot sowie die Handvoll wichtigster Charaktere. Nicht gefallen hat mir, dass der Autor sich nicht getraut hat, das Ungewöhnliche konsequent durchzuhalten. Zugunsten von, aus meiner Sicht völlig unnötigem, vorhersagbarem Mainstream. Deshalb vergebe ich, was den Text angeht, drei Sterne. Hat gefallen, hätte aber besser sein können. Einen Stern ziehe ich ab wegen der Druckqualität.

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  • Düster-witzige Urban Fantasy

    The Dirty Streets of Heaven

    JuliaO

    08. September 2014 um 12:23

    Ich bin ja ein großer Fan der Dresden Files. Zwar hat Bobby Dollar inhaltlich nicht wirklich etwas damit gemein, aber mich hat die Mischung aus Witz, Spannung und fantastischen Elementen in der normalen Welt an die Reihe erinnert! Gewarnt sei der Tad Williams Fan, der hier einfach dem Namen nach zugreifen möchte - der Stil ist komplett anders als beim Drachenbeinthron oder der Otherland Saga. Wer also etwas ähnliches erwartet wird schwer enttäuscht sein. Wer aber witzige, etwas skurrile und "himmlische inkorrekte" Fantasy lesen mag - der kommt hier durchaus auf seine Kosten.

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  • Unterhaltsam, aber wenig originell

    The Dirty Streets of Heaven

    Schreibschnegel

    14. August 2013 um 10:10

    Der Job eines Engels auf Erden ist ganz schön hart - zumindest wenn dieser Engel Bobby Dollar heißt und zufällig in eine große Intrige zwischen Himmel und Hölle verstrickt wird. Das ist die Prämisse von "The Dirty Streets of Heaven" (deutscher Titel: "Die dunklen Gassen des Himmels"), dem ersten Band der neuen Reihe von Tad Williams. Der Roman aus Bobbys Ich-Perspektive ist salopp geschrieben, dynamisch erzählt und entwirft eine recht originelle Welt, in der Engel und Dämonen gar nicht so verschieden von Menschen sind. Trotz des interessanten Ansatzes ist die Geschichte leider nicht vor Klischees und Stereotypen gefeit und stellenweise recht vorhersehbar. Einige originelle Nebencharaktere sind der Lichtblick an einem ansonsten eher drögen Figurenhorizont. Bobbys Detektivspiel erinnert doch sehr an Jim Butchers Harry Dresden und zwischen den ganzen Actionszenen bleibt nicht nur Bobby, sondern auch dem Leser wenig Zeit, um mal darüber nachzudenken, ob man diesen Protagonisten überhaupt sympathisch findet (ganz zu schweigen von seinem Love Interest, die nun wirklich alle Klischees gepachtet hat). Als eingefleischter Tad-Williams-Leser war ich ziemlich enttäuscht von diesem Buch, aber trotz aller Kritikpunkte ist es immer noch ein gut geschriebener, unterhaltsamer Roman - bloß leider nicht mehr.

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