Tad Williams The Dragons of Ordinary Farm

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Inhaltsangabe zu „The Dragons of Ordinary Farm“ von Tad Williams

Tyler and Lucinda have to spend summer with their Uncle Gideon, a farmer. But when they arrive they discover that Ordinary Farm is no ordinary farm: there's a dragon, unicorns, a flying monkey... But then darker secrets surface

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  • Rezension zu "The Dragons of Ordinary Farm" von Tad Williams

    The Dragons of Ordinary Farm
    gra

    gra

    11. April 2011 um 18:04

    Das Buch beginnt wie so viele Kinder- und Jugendbücher vor ihm schon begonnen haben: Die Geschwister Tyler und Lucinda sollen die Sommerferien auf der Farm ihres entfernten Verwandten Gideon verbringen und erwarten tödliche Langeweile. Dem Leser ist natürlich völlig klar, dass diese Farm - ganz anders als ihr Name vermuten lässt - kein bisschen gewöhnlich ist. Schnell merken die Kinder, dass die Tiere auf der Farm keine Kühe oder Schweine, sondern vielmehr Drachen, Einhörner und noch mehr sagenhafte Wesen sind. Auch die Arbeiter auf dem Gelände scheinen nicht richtig in die Moderne zu passen, als kämen sie aus einer fernen Zeit oder einer gänzlich anderen Welt. Da die Fragen der Kinder von dem geheimniskrämerischen Gideon kaum beantwortet werden, stöbern sie auf eigene Faust herum. Das bringt ihnen nicht nur Ärger ein, sondern auch eine listige Feindin auf der Farm. Die Existenz des Hofes wird nicht nur von äußeren, mächtigen Feinden bedroht, sondern auch von Verrat aus den eigenen Reihen. Kann die Entdeckung der Farm noch verhindert werden? .. Williams hat mit diesem Buch den ersten Band einer auf fünf Teile angelegten Jugendserie vorgelegt. Entsprechend sind die Kapitel recht kurz und die Sprache auf leichterem Niveau, ohne aber langweilig zu wirken. Die Idee für die Reihe ist gelungen, die Charaktere durchaus glaubwürdig und interessant. Insbesondere die Sagentiere sind liebevoll beschrieben und zeichnen sich dadurch aus, dass sie in vielen Punkten von dem abweichen, was man als Klischee aus Märchen und Sagen kennt. Dennoch ist das Buch leider hinter meinen Erwartungen zurück geblieben. Das liegt zu einem großen Teil daran, dass die Geschichte auf fünf Bände angelegt ist. Es ist logisch, dass hier der größte Teil des ersten Bandes der Einführung der Figuren und der Farm gewidmet ist. Jedoch wurde die Handlung auf den ersten 200 Seiten so gut wie gar nicht voran getrieben. Das ist mir dann doch etwas zu lang und hätte anders gelöst werden müssen. Erst im letzten Viertel des Buches kam etwas Spannung auf; die auftetenden Konflikte wurden aber für meinen Geschmack zu problemlos, fast im Vorbeigehen, entschärft. Nichtsdestoweniger hat die Gesamtgeschichte zweifelsohne Potential, es bleiben viele Rätsel zu lösen und insbesondere, wenn die Protagonisten heranwachsen, dürfte es noch interessanter werden. Liest man das Buch nicht als alleinstehendes Werk, sondern als das, was es ist - nämlich die Exposition einer viel längeren Geschichte - ist es eine schöne Unterhaltung für Zwischendurch, die Lust auf mehr macht.

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  • Rezension zu "The Dragons of Ordinary Farm" von Tad Williams

    The Dragons of Ordinary Farm
    Aeryn

    Aeryn

    13. June 2010 um 16:32

    Tyler und Lucinda steht ein scheinbar langweiliger Sommer bevor. Da ihre frisch geschiedene Mutter an einer Art Single-Urlaub teilnehmen möchte, sollen sie die Ferien auf der Farm ihres Onkels Gideon verbringen, von dem sie bis dahin nicht einmal etwas wussten. Für Kids, die an Gameboy, Internet und Einkaufspassagen gewöhnt sind, ist der Gedanke, sechs Wochen zwischen Kühen und Schafen in der Pampa zu verbringen, nicht gerade prickelnd. Daran ändert auch ein seltsames Buch, das ihnen ihr Onkel zugesandt hat und das vor „explodierenden Kühen“ warnt, wenig, genauso wie der eher feindselige Empfang durch ihren verschrobenen Onkel und seine nicht weniger befremdlichen Arbeiter. Doch schon bald erkennen Tyler und Lucinda, dass „Ordinary Farm“ alles andere als gewöhnlich ist, und aus vermeintlicher Ödnis und Langeweile werden die spannendsten Ferien ihres Lebens. Zusammen mit seiner Frau Deborah Beale liefert Tad Williams eine fantasievolle und rasante Geschichte ab, die einfach Spaß macht. Nach einem etwas zähen Anfang nimmt die Story um Ordinary Farm und seine seltsamen Bewohner rasch an Fahrt auf und hält den Leser bis zum Ende in Atem. Wenn die Geschichte auch nicht ganz so viel Tiefgang wie die anderen Bücher von Tad Williams bietet, ist es doch schlicht und einfach ein tolles Buch, das Lust auf mehr macht. Ich freu mich schon sehr auf die Fortsetzung ;)

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