Traumjäger und Goldpfote

von Tad Williams 
3,8 Sterne bei96 Bewertungen
Traumjäger und Goldpfote
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (61):
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Katzenmythologie vom Feinsten.

Kritisch (10):
Knusperflockes avatar

Ich lese sehr gerne Tierromane. Aber leider hat mich dieses Buch überhaupt nicht gefesselt. Ich bin nicht mal bis zur Hälfte gekommen.Schade

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Inhaltsangabe zu "Traumjäger und Goldpfote"

Die Stunde der Dämmerung hatte begonnen, und der Dachfirst, auf dem Traumjäger lag, war in Schatten gebettet.
Schlimmes geht vor unter den Nachfahren von Harar Goldauge und Fela Himmeltanz. Wohin bloß sind Fritti Traumjägers Freunde und Gefährten verschwunden? Und vor allem: Wo steckt Goldpfote, seine geliebte Gespielin? Zusammen mit Raschkralle und Dachschatten macht sich der Kater auf die Suche. Er kommt an den Königshof des ältesten Katzengeschlechts der Geschichte, und sein Weg führt ihn hinab bis in die dunkelste Katzenhölle. Und schließlich findet er, was kein Mensch und keine Katze je zuvor auch nur geträumt hatten ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783608938319
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:Klett-Cotta
Erscheinungsdatum:15.03.2012

Rezensionen und Bewertungen

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    ralluss avatar
    rallusvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nette Fantasygeschichte mit felligen 'Hauptpersonen'
    Eine Katzengeschichte

    Als Liebhaber von Katzen, kennt man ja deren Eigenschaften. Nicht umsonst haben Hunde Herrchen und Katzen Personal. Über das sogenannte 'freie Volk' hat Tad Williams eine schöne Fantasygeschichte geschrieben.

    Aus der Sicht eines Katers, Traumjäger, bringt uns Tad Willimas das Katzenvolk nahe. Traumjäger verliert seine große Liebe Goldpfote und macht sich auf die Suche nach ihr. Viele Katzen verschwinden spurlos und so ist Traumjäger bald einer großen Verschwörung auf der Spur. Geschickt vermischt Tad Williams selbstgeschaffene Katzenmythen und erfindet auch eine eigene Katzensprache, die im Glossar abgedruckt ist. Die Eigenschaften der Katzen wird liebevoll dargestellt, das Putzen in Stresssituationen, das häufige Schlafen, Williams ist eine tierische Sicht auf die Felltiere gelungen. Auch die Namen der Tiere wie Kratzkralle, Goldpfote, Raschkralle, Grillenfänger oder Dachschatten geben eine kreative Katzensicht wieder. Williams ist eine nette Mischung aus einer Fabel, Märchen und einer Fantasyabenteuergeschichte gelungen.

    Dabei wiederholen sich viele Ereignisse mit Gefangenschaft, Ausbruch und Kampf,  Williams hat hier wenig Abwechslung im Plot. Richtig gut wird es wenn Traumjäger andere Tiere trifft, wie z.B. die Eichhörnchen mit denen er eine Art Freundschaft eingeht, auch wenn beiden Tierarten dieses widernatürlich ist.

    Eine nette etwas andere Fantasygeschichte, knapp an den 4 Sternen vorbei.

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    xxLITTERAxxs avatar
    xxLITTERAxxvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Katzenmythologie vom Feinsten.
    Katzenmythologie vom Feinsten

    https://www.youtube.com/watch?v=cjG9jJI4C9Q

    Ein etwas vergessener Klassiker eines Bestsellerautors für Katzen- und Fantasy-Fans. Richtung Warriorcats aber für Erwachsene

     

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    Jadras avatar
    Jadravor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Schlichtweg begeistert :-)
    Tad Williams - Traumjäger und Goldpfote

    „Traumjäger und Goldpfote“ ist der erste Roman von Tad Williams aus dem Jahr 1985.

    Inhalt (Achtung Spoiler):

    Der Hauptprotagonist ist ein junger Kater namens Fritti Traumjäger. Zu Beginn der Geschichte ist er nicht ganz neun Monate alt. Er gehört dem Katzenvolk des Mauertreffs an. Eines Tages verschwindet seine Geliebte Goldpfote spurlos. Bei seinen Nachforschungen erfährt er, dass sie nicht die einzige ist. Es ist sogar so schlimm, dass sich das Volk des Mauertreffs entschließt, eine Gesandtschaft an den Königshof der Katzen zu entsenden. Fritti macht sich allerdings auf eigene Pfote auf die Suche nach seiner Geliebten. Hierbei erhält er Hilfe von dem kleinen Kätzchen Raschkralle, der sich ihm rasch anschließt. Auf seiner langen Reise trifft er neue Verbündete und Weggefährten.

    Auch Fritti gelangt schließlich an den Hof der Königin Sonnenfell.  Der Hof entpuppt sich jedoch als ganz anders, als Fritti es sich vorgestellt hat. Seine Bitte um Hilfe findet nur mäßig Gehör. Allerdings findet er in Dachschatten, einer Kätzin, welche ihr gesamtes Volk verloren hat, eine neue Verbündete und Wegbegleiterin.

    Nach einer weiten Reise erreichen sie schließlich den Ort, wohin all die verschwundenen Katzen verschleppt wurden und finden heraus, zu welchem perfiden, albtraumhaften Plan sie missbraucht werden. Aber sind zwei junge Katzen und ein Junges stark genug, um es mit dem personifizierten Bösen aufzunehmen?

    Fazit:

    Es handelt sich hierbei um einen sehr gelungenen Fantasyroman, welcher nicht nur für Katzenliebhaber geeignet ist. Ich habe ihn auf einer Buchmesse entdeckt und konnte nicht widerstehen, da ich bekennender Katzen- und Fantasy-Narr bin. Allerdings war ich schon skeptisch, ob ein Roman mit Katzen als Protagonisten nicht doch eher kitschig ist. Zum Glück konnte sich diese Skepsis nicht bestätigen. Zwar dauerte es einige Seiten, bis die Geschichte so richtig in Fahrt kam, aber danach fiel es mir richtig schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen.

    Das Buch ist komplett aus Katzensicht geschrieben, trotzdem fällt es sehr leicht, sich in die Samtpfoten hinein zu versetzen. Es ist aber nicht so, dass sie vermenschlicht werden. Es werden immer wieder typische Katzenhandlungen (Putzen, nervöses Schwanzzucken…) eingebaut, sodass das Ganze auch dadurch sehr realistisch wirkt. Die Mythen und Legenden des Katzenvolkes werden erklärt und erscheinen dabei erstaunlich logisch und real.

    Vor jedem Kapitel finden sich Zitate oder Gedichtzeilen berühmter Persönlichkeiten (z.B. von Edgar Allan Poes oder Lewis Carroll), welche die Stimmung des folgenden Kapitels widergibt. Mir gefiel diese Idee sehr gut und ich fand, sie hat sich wunderbar in den Lesefluss eingereiht.

    Alles in allem bin ich schlichtweg begeistert und gebe dem Buch 5 Sterne.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr liebenswerte Charaktere, spannende Geschichte und individuelle Mythologie. Richtig echte Fantasy mit Moral.
    Wahrer Fantasy Lesespaß

    Williams beschreibt seinen Charaktere so, dass man sich sehr gut mit ihnen identifizieren kann. Die Handlung ist spannend und selten vermittelt eine Geschichte heute noch so viel Moral und Ethik. Dabei schafft Williams eine ganz eigene (nicht abgekupferte) Mythologie des Katzenvolkes. Eine echte Rarität und absolut empfehlenswert.

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    annabellicas avatar
    annabellicavor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Leider nicht so meins. Aber alles in einem eine schöne Geschichte.
    Und die Katze lässt das mausen nicht

    Leider hat mir Traumjäger und Goldpfote nicht so gefallen, obwohl mich dieses wunderschöne Cover dieses Buches sooooo angesprochen hatte.
    Dabei wollte ich doch, dass es mir gefällt.

    Dennoch war mir Traumjäger sehr symphatisch und an manchen Stellen in denen es sehr grausam wird, wollte ich ihn gerne zu mir holen, auf den Schoss setzen und knuddeln.


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    Hiedes avatar
    Hiedevor 5 Jahren
    Geht so...

    Ich bin großer Katzen- und auch Tad-Williams-Fan, doch dieses Buch zieht irgendwie nicht so. Es ist ganz nett, aber die Sprache mit ihren vereinzelten Katzenwörtern, sowie die malerischen Namen stören mich irgendwie.
    Ironischerweiße musste ich das Buch wegschmeißen, weil es kaputt gegangen ist, als meine Katze ein Glas Wasser darüber umgeschmissen hat :)  

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    Dragonfires avatar
    Dragonfirevor 6 Jahren
    Rezension zu "Traumjäger und Goldpfote" von Tad Williams

    In meinem Bücherregal türmt sich derzeit mein Stapel ungelesener Bücher (SUB). Ich habe mir fest vorgenommen diesen übermenschlichen Stapel schrumpfen zu lassen, jedoch erweist sich das als nicht ganz so einfach, da immer wieder welche hinzu kommen und ich manchmal einfach nicht zum Lesen komme. Eines der Bücher, welches ich zuletzt aus diesem Riesenstapel las, war „Traumjäger und Goldpfote“ von Tad Williams. Es war das erste Buch, welches ich von diesem Autor las und ebenfalls sein allererster Roman. Der Roman wurde erstmals 1985 verlegt und auf Grund seiner Beliebtheit dieses Jahr neu aufgelegt.

    Ich möchte euch in diesem Bericht diesen wunderbaren Roman etwas näher bringen.

    == Der Autor ==

    Tad Williams wurde 1957 in Kalifornien geboren. Er studierte in Berkeley und arbeitete anschließend in diversen Jobs (Sänger, Schuhverkäufer, Zeitungsjunge, Radiomoderator, Lehrer, am Theater, beim Fernsehen…) Er schreibt neben Fantasy-Bestsellern auch Drehbücher, Hörspiele und Comics. Seine Bücher wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt.
    Zu seinem bekanntesten Romanen bzw. Romanreihen gehören “Otherland“, „Shadowmarch“ und „Osten Ard“.

    == Daten ==

    Titel: Traumjäger und Goldpfote
    Originaltitel: The Tailchaser’s Song
    Aus dem Amerikanischen übersetzt von Hans J. Schütz
    Auflage: 1. Auflage März 2012 (Neuauflage)
    Seitenanzahl: 432 Seiten
    Ausführung: Gebundene Ausgabe
    Verlag: Hobbit Presse / Klett-Cotta
    ISBN-10: 3608938311
    ISBN-13: 978-3608938319
    Preis: 22,95 EUR

    == Das Cover ==

    Das Cover zeigt den roten Kater Traumjäger und seine weiße Freundin Goldpfote auf einem Felsen im Wald sitzend. Im Hintergrund kann man Katzenstatuen sehen, welche wahrscheinlich „das Böse“ aus dem Buch symbolisieren sollen. Die Zeichnung ist sehr detailgetreu, sodass man auch den Stern auf Traumjägers Stirn erkennen kann.
    Mir persönlich gefällt das Cover sehr gut, wobei ich die Figuren im Hintergrund weggelassen hätte, da sie so keinen Bezug zur Geschichte haben.

    == Klappentext ==

    Die Stunde der Dämmerung hatte begonnen, und der Dachfirst, auf dem Traumjäger lag, war in Schatten gebettet.
    Schlimmes geht vor unter den Nachfahren von Harar Goldauge und Fela Himmeltanz. Wohin bloß sind Fritti Traumjägers Freunde und Gefährten verschwunden? Und vor allem: Wo steckt Goldpfote, seine geliebte Gespielin? Zusammen mit Raschkralle und Dachschatten macht sich der Kater auf die Suche. Er kommt an den Königshof des ältesten Katzengeschlechts der Geschichte, und sein Weg führt ihn hinab bis in die dunkelste Katzenhölle. Und schließlich findet er, was kein Mensch und keine Katze je zuvor auch nur geträumt hatten...

    == Inhaltsangabe ==

    Der junge rote Kater Fritti Traumjäger gehört zum Volk des Mauertreffs. Eines Tages lernt er die junge Fela (weibliche Katze) Goldpfote kennen. Bevor die beiden jedoch den vereinenden Tanz miteinander teilen können, verschwindet Goldpfote spurlos. Beim großen Mauertreff erfährt Traumjäger, dass weitere Katzen im ganzen Land verschwunden sind. Eine Auswahl an Katzen wird zum Königshof der Katzen entsandt, um der Königin von den Vorkommnissen zu berichten und um Hilfe zu bitten. Traumjäger gehört nicht zu Ihnen, macht sich jedoch eigenständig auf den Weg seine geliebte Goldpfote zu finden. Er wird ungewollt von Raschkralle, einem kleinen Kätzchen begleitet, da dieses ihm einfach gefolgt ist. Auf seiner langen Reise begegnet er vielen Wesen, gewinnt Verbündete, Weggefährten und neue Freunde.
    Auch Fritti gelangt zum Hof von Königin Sonnenfell. Erstheim ist jedoch anders als er es sich vorgestellt hat. Hier erfährt er, dass auch andere Völker Vermisste zu beklagen haben und teilweise ganz ausgerottet wurden. So auch das Volk von Dachschatten, welche Fritti Traumjäger und Raschkralle später auf ihrer weiteren Suche begleitet.
    Sie begegnen auf ihrer Reise schließlich eben diesem großen Bösen, welches die Wälder terrorisiert und dabei brutal und blutrünstig vorgeht.
    Traumjäger und seine Freunde finden heraus, was es mit dem Verschwinden der vielen Katzen auf sich hat und stellen sich der Gefahr, die jedoch größer ist, als sie es sich in ihren schlimmsten Alpträumen je erträumen könnten. Wird Traumjäger seine geliebte Goldpfote jemals wiedersehen?

    Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, da ihr das Buch ja noch selber genießen sollt. ;O)

    == Meine Meinung ==

    Es handelt sich hierbei um einen sehr gelungenen Fantasyroman, welcher nicht nur für Katzenliebhaber geeignet ist. Ich persönlich habe ihn mir gekauft, da ich bekennender Samtpfoten-Fan bin und die Fantasylitaratur liebe. Der Mix aus beidem konnte nur gut sein, vor allem, wenn die Geschichte aus der Feder eines Bestsellerautors stammt. Des Weiteren hätte der Klett-Verlag das Buch nicht neu aufgelegt, wenn es ein Flop gewesen wäre. ;O)
    Ich weiß, das klingt sehr naiv, aber ich wurde zum Glück nicht enttäuscht.

    Am Anfang dauerte es ein Weilchen bis ich mich zurechtfand, denn der Roman startete etwas langsam und ruhig. Ich möchte nicht langatmig sagen, doch man kam beim Lesen nur langsam in Fahrt. Es war wie eine kleine Berg- und Talfahrt, wobei sich das Level ab der Mitte oben hielt. Ab da wurde es sehr spannend und man konnte das Buch nur schwer bei Seite legen. Das Ende hingegen kommt meines Erachtens zu schnell und ist zu kurz geraten. Es wirkt teilweise so, als ob der Autor schnell fertig werden wollte. Das Ende ist offen. Der Leser kann sich denken, wie es weitergeht, weil Hinweise gegeben werden, ich hätte mir jedoch gewünscht, dass der Autor dieses ein wenig weiter ausgeführt hätte. Schade!

    Es handelt sich bei Traumjägers Geschichte nicht einfach nur um die Abenteuer eines streunenden Katers, sondern von der Suche nach dem eigenen Selbst und dem Erkennen, dass man manchmal nach etwas sucht, was man schon lange gefunden hat. Somit hat das Buch auch eine Moral, welche durch den Autor sehr gut vermittelt wird.

    Das Buch ist komplett aus der Sicht der Katzen geschrieben und man kann sich beim Lesen sehr gut in diese samtigen Wesen hineinversetzen. Es werden Mythen und Legenden des Katzenvolkes erklärt und alles erscheint irgendwie logisch, sodass man meinen könnte, dass es Wirklichkeit auch so ist.
    Der Leser hat nie das Gefühl, dass es sich hierbei um Menschen in Katzengestalt handeln könnte, da die Katzen sich auch typisch wie Katzen verhalten. Sie tragen nichts in den Pfoten, gehen aufrecht oder dergleichen. Es gibt auch keine Möbel oder „Menschensachen“ welche sie verwenden oder was sie menschengleich erscheinen lässt. Genau dies macht die ganze Geschichte so realistisch. Die Katzen sprechen zwar in der höheren Sprache und unterhalten sich auch mit anderen Tieren, aber dies wirkt nie lächerlich oder kindisch. Es gibt auch Katzen wie Goldpfote, die bei den Menschen (M’an) leben und diese verhalten sich wie normale Hauskatzen und sprechen nicht mit den Menschen. Sie miauen und nutzen die Gebrauchssprache, welche aus Körperhaltung und Gesten, gepaart mit leicht deutbaren Geräuschen oder Schreien besteht.

    Auf Grund dessen, dass es sich hierbei um einen Fantasy-Katzen-Roman handelt, könnte man leicht meinen, dass dieses Buch auch für Kinder und Jugendliche geeignet ist, jedoch ist es eher ein Buch für Erwachsene. Es gibt einige brutale Szenen und es wird auch über das Aufschlitzen und das Fressen von lebendigen Tieren geschrieben. Dies ist für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren zu brutal. Daher bekommt das Buch von mir ein „FSK 16“. ;O)
    Auch die Mythologien und Zusammenhänge sind teilweise schwer zu verstehen bzw. nachzuvollziehen, sodass es hier für junge Leser ebenfalls zu „Schwierigkeiten“ beim Lesen kommen könnte.

    Tad Williams hat vor jedes Kapitel Gedichtzeilen oder Zitate berühmter Persönlichkeiten, wie z.B. von Edgar Allen Poe, Lewis Carroll oder Dante Alighieri vorangestellt. Jeder Auszug beinhaltet/thematisiert etwas, was mit dem folgenden Kapitel zu tun hat bzw. die Stimmung in diesem wiedergibt. Dies finde ich eine schöne Idee und es passt wunderbar in das Gesamtkonzept.
    Im Folgenden, ein Beispiel zum „Vorwort“ von Kapitel 19:
    In diesem Kapitel befinden sich die Katzen in einem unterirdischen, dunklen, gefährlichen Tunnel.

    …und durch das fahle Tor stürzt schwellend
    ein Spukhauf her,
    auf & davon – sie lachen gellend –
    doch lächeln nimmermehr.
    Edgar Allan Poe

    Ok, ich gebe zu, dass ich nicht immer alles verstanden habe, aber wenn man das Buch liest, wird man merken, wie gut sie passen.

    Der Gesang der Katzen (Gebete/Sagen) ist in dem Buch ebenfalls in Gedichtformat geschrieben. Diese Texte sind jedoch wesentlich einfacher zu verstehen und stören den Lesefluss nicht, wohingegen ich die Sprüche und Zitate zu Beginn der Kapitel oft mehrmals lesen musste. ;OP

    Der gesamte Mix aus Mythologie, Reimen, Gedichten und der Geschichte selbst ist dem Autor sehr gut gelungen und alles in sich ist sehr stimmig. All dies macht das Buch zu dem etwas Besonderem.

    Eine weitere Besonderheit des Buches ist es, dass einige Wörter in der Katzensprache geschrieben wurden. Man kann diese Wörter jedoch in der Regel schnell verstehen, da man sie aus dem Gesamtzusammenhang und durch die Erklärung schnell für sich übersetzen kann.
    Z.B. ist ein Rikschikschik ein Eichhörnchen und ein Visl ein Fuchs.
    Am Ende des Buches ist ein kleines Lexikon der Sprache angehängt, für den Fall, dass man mal etwas nachschlagen möchte. Ich habe das Lexikon während des Lesens jedoch nicht benutzt, da sich die Wörter, wie schon gesagt, immer von selbst erklärt haben.

    Des Weiteren beinhaltet das Buch noch ein Namensverzeichnis, aber auch dieses habe ich nicht genutzt. Für manche Leser gehört es aber anscheinend immer dazu.

    Der deutsche Titel des Buches ist meiner Meinung nach nicht sehr passend gewählt, da Traumjäger zwar auf die Suche nach Goldpfote geht, diese aber eher eine kleine Nebenrolle spielt. Am Anfang wird sie kurz erwähnt und erst am Ende wird ein wenig mehr auf sie eingegangen. Der Originaltitel „The Tailchaser’s Song“ würde übersetzt so etwas wie „Des Schwanzjägers Lied“ bedeuten. Der Titel hätte viel besser gepasst, da die Lieder (Sagen/Gebete) in dem Buch eine wesentliche Rolle spielen. Ob es sich bei Schwanzjäger um Traumjäger handelt und es nur anders übersetzt wurde, weiß ich leider nicht. Man hätte das Buch somit besser „Traumjägers Lied“ oder „Traumjägers Gesang“ genannt, da das Wort „Lied“ bzw. „Gesang“ gleichbedeutend mit „Geschichte“ ist.

    Das gesamte Buch ist in drei Teile und 33 Kapitel aufgeteilt. Die Kapitel sind zusätzlich noch in Unterkapitel/Abschnitte unterteilt, welche nie sehr lang sind, sodass das Buch somit auch an Tempo gewinnt, da man es schnell und auch mal zwischendurch lesen kann.
    Die drei Teilbereiche sind mit schönen Schwarz-Weiß-Zeichnungen versehen, welche mir persönlich sehr gut gefielen.

    Das Vor- und Nachwort des Autors sollen auch nicht unerwähnt bleiben. Hier schreibt Tad Williams noch etwas über die Bedeutung der Sprachen in dem Buch und über das Leben der Katzen.

    Alles in allem kann ich das Buch allen Lesern weiter empfehlen. Egal ob Katzenliebhaber oder nicht. Fantasyfans kommen auf Ihre Kosten und die Samtpfoten-Fans ein klein wenig mehr.

    Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Bericht ein wenig animieren, sich dieses Buch ebenfalls einmal zu lesen.

    Nre’fa-o („Guter Tanz“: Hallo; Auf Wiedersehen)

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    Simkins avatar
    Simkinvor 6 Jahren
    Rezension zu "Traumjäger und Goldpfote" von Tad Williams

    „Traumjäger und Goldpfote“ war der erste Roman von Tad Williams. Vielleicht handelt es sich nicht um das Beste seiner Werke, doch die Erzählstimmung aus Katzenperspektive ist einzigartig. Und auch wenn man über einige kleinere Schwächen dieses Frühwerks hinwegsehen muss, ist das Gesamtergebnis doch sehr gut gelungen. Ein Buch das jeder Fan unbedingt in seinem Buchregal stehen haben sollte.

    Ganze Rezension unter: http://www.janetts-meinung.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1847

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    MissyCat2s avatar
    MissyCat2vor 7 Jahren
    Rezension zu "Traumjäger und Goldpfote" von Tad Williams

    Traumjäger und Goldpfote gehören zusammen. Doch eines Tages taucht Goldpfote nicht zum Mauertreff auf. BEim Mauertreff wird bekannt, dass bereits mehrere Katzen aus dem gesamtem Land verschwunden sind.
    So macht sich Traumjäger zusammen mit Raschkralle gemeinsam auf eine abenteuerliche Reise, um seine Geliebte wiederzufinden.
    Insgesamt hat sich Tad Williams sehr viel Mühe in den Details gegeben und eine sehr schöne Geschichte geschaffen.
    Allerdings kommt mir persönlich die Suche nach Goldpfote ein wenig zu kurz.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Traumjäger und Goldpfote" von Tad Williams

    Traumjäger möchte seine Geliebte Goldpfote finden, die einfach verschwunden ist. Sie ist jedoch nicht die einzige, denn zahlreiche Katzen sind auf mysteriöse art verschwunden. Mit Raschkralle und Grillenfänger beginnt er die gefährliche suche.
    Mir hat das Buch sehr gefallen, da es eine Art Liebesgeschichte ist, aber auf sehr abenteuerliche Art und Weise. Denn nachdem klar ist, welche böse Macht für das Verschwinden von den Katzen verantwortlich ist, fängt Fritti Traumjägers Abenteuer richtig an. Das eine Katze in dunkle unterirdische Gänge muss, ist ungefähr so schlimm für sie, als für uns Menschen in dunkle Räume zu gehen, ohne zu wissen, was man vorfindet.
    Mich hat die Geschichte ein wenig an "Watership down - unten am fluss" erinnert. In beiden Geschichten gibt es, mehr oder weniger, einen Helden (bei Watership down sind es eher mehrere), der die Versklavten von einem großen bösen Gegner befreien muss.
    Dass die hälfte der Handlung unter der Erde stattfindet, ist, meiner Meinung nach, eher Zufall. Hasen leben unter der Erde, was es sinnvoll macht, die Handlung dort ablaufen zu lassen. Und für katzen ist es nicht gerade toll, in dunklen feuten Tunneln unter der Erde leben zu müssen, was aber bei dieser Geschichte gut passt.
    Alles in allem finde ich es ein schönes Buch, nicht nur für Katzenliebhaber =)

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