Willkommen in Auschwitz von Tadeusz Borowski gelesen dank Netgalley
Kein bloßer Erfahrungsbericht, sondern eine literarische Aufarbeitung seiner Erfahrungen. Die Kurzgeschichten sind erstmals 1963 erschienen, hier eine neue Auflage, die nur eine Auswahl der Geschichten, ausgewählt von Artur Becker enthält.
Ich habe viel Literatur aus diesem Themenbereich gelesen, doch dieses Buch hat mich ziemlich kalt gelassen. Die ersten beiden Geschichten waren sehr weitschweifig und sprachen mich kaum an (sie handelten auch nicht in Auschwitz), in die Weiteren konnte ich mich besser hineinfinden. Was mich gestört hat, war das Fehlen einer zentralen Person, sei es als Ich-Erzähler oder auch nur als Möglichkeit sich mit ihm zu identifizieren. Die jeweils erzählende Person hielt mich in allen Geschichten auf Abstand als ob nur Gedanken oder fremde Situationen beschrieben würden, sprachlich hat es mir auch nicht wirklich gefallen. Auch nach dem Buch kann ich nicht sagen, ob die Geschichten eine oder mehrere unterschiedliche Erzählstimmen darstellten. Möglicherweise liegt es an der Auswahl der Geschichten – ich kann es nicht einordnen
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