Tae Keller

 3.9 Sterne bei 7 Bewertungen

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Tae KellerWie man Wunder wachsen lässt
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Wie man Wunder wachsen lässt
Wie man Wunder wachsen lässt
 (7)
Erschienen am 22.02.2018

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Rezension zu "Wie man Wunder wachsen lässt" von Tae Keller

Ein wahrhaft wundervolles Buch
Caterinavor 4 Monaten

Meine Meinung zum Buch

Allein vom Optischen hätte ich vermutlich nicht zu diesem Buch gegriffen, denn das Cover spricht mich irgendwie gar nicht an. Trotz allem war ich sehr froh darüber, dass es sich hierbei um eine Empfehlung des Verlages handelte, weshalb ich die Gestaltung außen vor gelassen habe und mich in die Geschichte fallen ließ. Denn genau so erging es mir.

Kaum hatte ich das Buch begonnen, hatte ich auch schon die letzten Seiten gelesen. Zum ersten Mal seit einer sehr langen Zeit ist dies ein Buch, welches ich ohne Unterbrechung gelesen habe. Und der Schreibstil von Tae Keller trug dabei einen großen Teil dazu bei, denn die Autorin schreibt wahnsinnig schön, so dass ich mich sehr rasch in der Geschichte wohlfühlte. Auch wenn die Thematik an sich nichts neues ist, so konnte ich mich trotzdem einfach fallen lassen.

Die Geschichte wird hier aus der personalen Ich-Perspektive von der 11-Jährigen Natalie erzählt. Natalie ist eine total liebe und sympathische Protagonistin, die der Geschichte etwas ganz besonderes verleiht. Ebenso ihre beste Freundin Twig, die ich einfach nur klasse fand, aber auch der "Nerd" Dari, der das Trio wunderbar ergänzt, gaben dem Buch einen gewissen Zauber.

Die Grundidee mit einem Forschungsexperiment, das Natalies Mutter helfen soll, gefiel mir wahnsinnig gut, gerade welche Ideen dem Trio rund um Natalie durch den Kopf geisterten, fand ich einfach nur toll. So begleitet der Leser die ungleichen Freunde auf einen Weg, den ich völlig fasziniert verfolgte. Ein Weg bei dem Freundschaften, Chancen und Unterstützung immer wieder im Fokus rutschten. Aber auch ein Weg über Niederlagen und Enttäuschungen.

Einen großen Pluspunkt bekommt die Geschichte aus meiner Sicht, weil Tae Keller in jedem Kapitel die kleinen Wunder des Lebens so wunderbar in die Handlung einfließen ließ. So steht Freundschaft, Familie, ein kleines bisschen Erfolg, Hoffnung und Zusammenhalt durchweg im Vordergrund. 


Mein Urteil


"Wie man Wunder wachsen lässt" von Tae Keller, erzählt auf total berührende Art und Weise, das in jedem Tag und auch in jeder Tat ein kleines Wunder versteckt sein kann. Dabei verbergen sich in diesem Büchlein tiefe Freundschaften, die ans Herz gehen, verrückte Ideen, die das Herz erwärmen und Hoffnung und Zusammenhalt, die zeigen, dass man gemeinsam großes schaffen kann. Mich hat die Autorin absolut abholen können. Daher empfehle ich jedem, der hin und wieder eine kurzweilige Geschichte braucht, die aber trotzdem voller Tiefgang ist, dieses Buch zu lesen. Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Welten.

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Buecherfee82s avatar

Rezension zu "Wie man Wunder wachsen lässt" von Tae Keller

Leider nichts für mich.
Buecherfee82vor 6 Monaten

Inhalt:
Natalie könnte eigentlich glücklich sein, denn ihre Eltern lieben sie. Ihr Vater ist Therapeut, ihre Mutter Botanikerin, doch seit geraumer Zeit kommt ihre Mutter nicht mehr aus dem Schlafzimmer. Sie lächelt nicht mehr, sie redet kaum noch und hört auch nicht mehr wirklich zu.
Natalie möchte den anstehenden Eierwettbewerb gewinnen, denn dann könnte sie mit ihrer Mutter zu den blauen Orchideen reisen und dieses Naturwunder, könnte ihre Mutter vielleicht wieder heilen - zumindest erhofft sie sich das.

Meine Meinung: 
Normalerweise versuche ich meine Meinung immer mit etwas Positivem anzufangen, bevor ich zu den Punkten komme, die mir nicht gefallen haben, aber da es so wenige gibt, fange ich gleich mit den negativen Sachen an:
Obwohl Natalies Dad sich viel Mühe gibt die Mutterrolle mit zu übernehmen, scheint er rund um die Uhr der Therapeut zu sein. Sich einfach mal auskotzen, ohne das Gefühl zu haben in einer Therapiesitzung zu sein, geht nicht. Die Blicke des Vaters und das vorsichtige um sie herumtänzeln und dauernd reden wollen, wurden schnell nervig.
Mr Neely, der NaWi-Lehrer (Naturwissenschaften) scheint sehr sympathisch zu sein, bekommt im Buch aber eine seltsame Rolle. Er ist eigentlich nur der Hashtag-Freak und von ihm stammen auch die Arbeitsaufträge, die als Titelüberschriften dienen.
Es wird viel herum experimentiert, man liest also vom Sezieren, bis zum Magnete basteln einiges aus seinem Unterricht und das natürlich Seitenlang.
Wenn ich sagen sollte, was mir an dem Buch gefallen hat, dann wäre das die Freundschaft, die zwischen Natalie und ihrer Freundin Twig existiert (und später gesellt sich noch jemand dazu).
Twig scheint trotz ihrer verrückten Art die einzig Normale zu sein, zumindest hat sie mir als Charakter am besten gefallen. Sie ist spontan, lebenslustig und frech und diejenige, die die ganze Geschichte aufpeppt.
Leider war es das für mich auch schon mit den Gründen, wieso ich dieses Buch bis zum Ende gelesen habe.

Fazit: 
Leider nicht das, was ich erhofft hatte. Viele Experimente, ein paar kaputte Eier, aber dafür eine ganz wunderbare Freundschaft.

https://www.buecherwesen.de

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Pearssons avatar

Rezension zu "Wie man Wunder wachsen lässt" von Tae Keller

eine liebevolle Geschichte über ein ernstes Thema, das mehr Gehör verdient
Pearssonvor 8 Monaten

Zitate:

"Wie kann ich die Antwort kennen, wenn ich nicht mal die Frage weiß?" Seite 17

"Es ist das Schlimmste, wenn man mit ansehen muss, wie ein Lächeln verblasst." Seite 35

"Manchmal erweist sich das Wissen, dass eines Tages alles gut wird, als die wahre Stärke, man braucht dann nur noch zu warten, bis es soweit ist und die Sonne wieder scheint." Seite 99


Meinung:

Auf den ersten Blick könnte Natalie eigentlich eine schöne Kindheit haben. Sie hat ihre beste Freundin Twig, die ihr in allen Lebenslagen zur Seite steht und einen Vater, der sich liebevoll um sie kümmert.
Doch leider ist da auch noch ihre Mutter, die sich seit einiger Zeit in ihrem Zimmer einsperrt und niemanden an sich ran lässt. Das ist natürlich nicht einfach für Natalie und so reift in ihr nach und nach ein Plan, um dem Ganzen ein Ende zu bereiten.
Aber kann ein 11-jähriges Mädchen es wirklich mit einer Depression aufnehmen? Und wie wird gleich nochmal aus einer "Operation Ei", eine "Operation Orchedie"? Ihr wisst es nicht? Tja, dann hilft nur "Lesen" :)

Gegliedert wie ein Tagebuch, wird die Geschichte aus Natalies Perspektive erzählt. Die Autorin nutzt dafür einen jungen Schreibstil, der flüssig, witzig, sehr liebevoll - und somit sehr angenehm zu lesen ist.
Dieser Stil ist es es auch, der Natalie für uns Leser perfekt zum Leben erweckt, ich empfinde sie jedenfalls sehr authentisch. Durch den Kontrast ihrer sympathischen und witzigen Schlagfertigkeit im Umgang mit ihren Freunden gegenüber der Trauer um ihre Mutter und der damit verbundenen Hilflosig- und Einsamkeit, kann man als Leser eigentlich gar nicht anders, als sie bedenkenlos ins Herz zu schließen. Ok, ab und an ist sie natürlich auch mal etwas trotzig, aber welcher Elfjährige wäre das -zumal unter diesen Umständen- nicht? ;)
Dafür würde ich ihren Vater gerne ab und an schütteln, denn seinem Kind immer nur zu sagen, dass es Geduld haben und Mama in Ruhe lassen soll, ist für mich dann auch nicht der bevorzugte Weg.
Und genau diese Art von Kontrast ist es auch, der den Charme des kompletten Buches bestimmt. Wir erleben die unbedarfte, fröhliche Natalie, wie sie sein sollte, schmunzeln über die tollen Szenen mit Twig, nur um dann von der Depression der Mutter ausgebremst zu werden. Ich finde das sehr gut gelungen. So ist man weder ZU sehr mit Mitleid oder Spaß beschäftigt und verliert keine der beiden wichtigen Stränge aus den Augen.

"Wie man Wunder wachsen lässt" ist für mich eine Geschichte über ein durchaus ernstes Thema und dem Versuch eines kleinen Mädchens, diesem mithilfe von Freundschaft, Hoffnung und einer Prise Glück zuleibe zu rücken.
Ok, vermutlich wird das im echten Leben nicht immer ganz ausreichen, dennoch ist dies ein sehr warmherziges, lebensfrohes und liebevolles Abenteuer, das ich nur empfehlen kann! Zumal das Thema "Depressionen" viel mehr Gehör verdient.

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