Tahereh H. Mafi Ich fürchte mich nicht

(1.254)

Lovelybooks Bewertung

  • 1011 Bibliotheken
  • 79 Follower
  • 21 Leser
  • 297 Rezensionen
(600)
(432)
(154)
(54)
(14)

Inhaltsangabe zu „Ich fürchte mich nicht“ von Tahereh H. Mafi

Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch – und ihre größte Furcht ...

Dieses Buch, habe ich vor langem gelesen, doch ich habe es verschlungen und geliebt! Empfehlenswert!

— MyEleDay

Der Schreibstil ist sehr besonders, ich kann es nicht erwarten die nähsten 2 Bücher zu lesen🖤✨

— iamMarii

Ein wundervolles Buch. Ich habe nichts auszusetzen.

— Lisali333

Toller Anfang, gute Ideen, die jedoch relativ schnell verworfen werden.

— Channa

Das Buch hat seine Stärken und Schwächen, aber es hat insgesamt Spaß gemacht es zu lesen.

— MarianneKastern

Mein absolutes Lieblings-Fantasy-Buch, da es kreativ und romantisch gehalten ist!

— Mrs_bookevolution

Der Auftakt zur Trilogie besticht durch einen einzigartigen, mitreißenden Schreibstil, viele Emotionen und großartige Charaktere

— Lena_AwkwardDangos

Das Buch war gut. Interessante Story aber die Hauptdarstellerin ist eine Heulsuse, die immer wieder schrecklich nervt.

— Alohomora

Ich liebe dieses Buch! Die Idee allein gefällt mir schon mega gut, aber die Liebesgeschichte die nebenbei läuft ist einfach umwerfend.

— okepkeoke

Mich konnte das Buch absolut fesseln. Am liebsten hätte ich es gar nicht mehr aus der Hand gelegt und an einem Stück durchgelesen.

— Bellchen

Stöbern in Jugendbücher

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

Dieses Buch ist unbeschreiblich schön. Ich habe mitgefiebert, mitgeweint und mich mitgefreut.

JulaF

Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

So wie wir John Green kennen, tolle Charaktere und eine abwechslungsreiche Geschichte. Unbedingt lesen !

SassyEssie

Wolkenschloss

Nette Geschichte, schön zu lesen - aber kommt nicht an die Edelstein-Trilogie ran.

portobello13

GötterFunke - Hasse mich nicht!

Absolut Lesenswert!!!

MrsAmy

Good Night Stories for Rebel Girls

Inspirierende Geschichten mit positiver Stimmung für junge Mädchen, als auch ältere Leser passend. Nebenbei eine richtig tolle Geschenkidee!

Sirene

Nur noch ein einziges Mal

Wieder ein Meisterwerk!!!

claudia_techow

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Eine wundervolle Geschichte

    Ich fürchte mich nicht

    Lisali333

    12. September 2017 um 17:46

    Endlich habe ich dieses wundervolle Buch gelesen. Oder zumindest den ersten Teil dieser Trilogie. Ich war total neugierig auf die Geschichte, weil ich bisher nichts Vergleichbares gelesen habe. Es war vom Anfang bis zum Ende spannend, was auch der Grund dafür war, dass ich nur so über die Seiten geflogen bin. Die Geschichte hat auch ziemlich schnell ihren Lauf genommen, sodass es nicht langweilig wurde und keine Längen entstehen konnten. Es gab viele Stellen, an denen ich nicht aufhören konnte zu lesen, die mich einfach total gefesselt haben. Die Autorin hat Gefühle und Empfindungen unserer Hauptprotagonistin Juliette unglaublich gut beschrieben. Ich konnte ihre Handlungen, Entscheidungen und Gedankengänge gut nachvollziehen. Zudem war sie mir dadurch noch sympathischer. Die Umgebungen konnte ich mir gut vorstellen, die Beschreibungen haben gut gepasst und waren nachvollziehbar.Das Buch ist in viele Kapitel eingeteilt, die ich als Passend empfunden habe. Der Schreibstil ist einfach, wie man es von einem Jugendbuch erwartet. Die Seiten haben sich dadurch auch schnell und einfach lesen lassen. „Ich fürchte mich nicht“ ist von meiner Seite auf jeden Fall eine Empfehlung für alle die ein wenig Fantasy und auch Dystopische Geschichten mögen. 

    Mehr
  • Fass mich nicht an

    Ich fürchte mich nicht

    kottels

    27. August 2017 um 16:09

    Ihr Leben lang war Juliette allein, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, ihre Kräfte sind unmenschlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten...Am Anfang bin ich schwer reingekommen, was vor allem am Schreibstil lag, der ein wenig abgehackt war. Jedoch gewöhnt man sich schnell an die kurzen sätze und dann kam man auch gut durch.Die Geschichte ist interessant und unterhaltsam, aber nicht sonderlich spannend, da erhoffe ich mir im zweiten Teil ein wenig mehr. Aber für den ersten Teil einer Trilogie konnte mich das Buch überzeugen. Die Geschichte hat sich langsam aufgebaut und bietet viel Potential nach oben. Das Ende hat mich stark an die Reihe "Die Farben des Blutes" erinnert. Es gibt einige Parallelen.Bis jetzt eine gute Dystopie, in der die Liebesgeschichte nicht zu kurz kommt.Ich bin gespannt wie es weitergeht und kann den ersten Teil empfehlen. 

    Mehr
  • Ich fürchte mich nicht - Tahereh Mafi

    Ich fürchte mich nicht

    Katykate

    19. July 2017 um 07:26

    Handlung & UmsetzungAlles rund um die Geschichte gefällt mir unheimlich gut. Eine sterbende Welt, in der der Sauerstoff knapp wird, die Tiere nicht mehr genug Nahrung finden, die Menschen sich vor Hunger selbst mit schlechtem Essen vergiften und in der ein Regime die Macht ergreift wie es für Dystopien üblich ist. Dennoch ist dieses Buch anders, weil die sterbende Welt so anders beschrieben wird, die Menschen ganz anders leben und man auch ein bisschen erfährt, wie das alles angefangen hat.Der kleine Anteil an Fantasy durch Juliettes Fähigkeit/Fluch/Gabe, wie auch immer man es nennen möchte, gefällt mir sehr gut. Es ist nicht zu viel und klingt die ganze Zeit über logisch und plausibel. Juliettes Zeit in der Anstalt wie auch ihre Zeit bei Warner sind so ein extremer Kontrast, dass einem auch als Leser deutlich wird, wie es um diese Welt wirklich steht. Es ist alles so stimmig geschrieben, dass man komplett in diese Romanwelt eintaucht.CharaktereDie Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Juliette ist anfangs ein eingeschüchtertes Mädchen, das viel zu lange eingesperrt war. Sie ist einsam, kann nur ihren eigenen Gedanken nachgehen, die manchmal verwirrend, manchmal düster sind. Trotz all dem schlechten, das ihr widerfahren ist, ist sie gütig und möchte keinem anderen Leid zufügen.Adam oder auch der Zellengenosse ist ein zäher Bursche, dessen Absichten anfangs nicht ganz klar werden. Er sorgt für eine schockierende Wendung und man weiß nicht, ob er gut oder böse ist. Er ist anfangs ruppig und unverschämt zu Juliette, dann wieder sanft und fürsorglich. Er hat so viele Fassetten, die über unnahbar bis hin zu vollkommen durchschaubar reichen.Warner gibt das perfekte Bild eines Antagonisten; und zwar von der Sorte, die sich immer als meine heimlichen Favoriten entwickeln. Das ist im ersten Teil zwar noch nicht unbedingt passiert, aber mal abwarten, was noch auf mich zukommt. Er ist einsam und verwirrt, sehnt sich nach Anerkennung, Zuspruch und Liebe. In Juliette glaubt er die Person gefunden zu haben, die ihn versteht und sich gemeinsam mit ihm an dieser grausamen Welt rächt. Er zwingt sie immer wieder dazu, ihm zu gehorchen, aber eigentlich wünscht er sich das ganze Buch über nichts sehnlicher, als dass sie sich freiwillig für ihn und seine Pläne entscheidet.SchreibstilDer Schreibstil war anfangs ein bisschen gewöhnungsbedürftig mit diesen durchgestrichenen Phrasen, aber das passt durchaus zu Juliettes verdrehten Gedankengängen. Als ich mich daran gewöhnt hatte, gefiel mir der Schreibstil außerordentlich gut. Er ist beschreibend und poetisch; etwas in dieser Art habe ich noch nie vorher gelesen und ich finde es traumhaft! So poetisch und außergewöhnlich! Für alles hat die Autorin Umschreibungen, bildhafte Erklärungen. Es macht einfach riesigen Spaß, ihren Schreibstil zu lesen.FazitEine der besten Dystopien, die ich bisher gelesen habe. Es gibt nicht das kleinste bisschen auszusetzen.

    Mehr
  • Eine tödliche Gabe...

    Ich fürchte mich nicht

    Lena_AwkwardDangos

    30. June 2017 um 00:35

    ♥ Inhalt ♥„Du darfst mich nicht anfassen“, flüstere ich. Bitte fass mich an, möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes. Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. Für ihre Liebe. Und für den Zauber der Berührung... Text: Goldmann♥ Cover & Ausstattung ♥Normalerweise ziehe ich immer das gebundene Buch vor, aber ich muss doch gestehen, dass die Taschenbuchausgaben sehr schön sind. Das Buch ist sehr stabil, recht klein und daher auch schön handlich. Das Cover ist mit einer Glanzbeschichtung versehen, also nicht matt, wie man es von den meisten Taschenbüchern gewohnt ist, was ich sehr schön finde. Obwohl ich die Originalcover deutlich lieber mag und eine junge Frau mit wehendem Kleid nicht gerade ein originielles Motiv ist, finde ich die deutschen Cover sehr hübsch gestaltet. Das leuchtend blaue, wallende Kleid hat zwar keinen wirklichen Bezug zum Inhalt, sticht aber vor dem zart graublauen Hintergrund aus Skyline und Wolken deutlich heraus. Es ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild, in dem die Farben einfach perfekt harmonieren. Auch der Buchrücken ist sehr hübsch gestaltet.♥ Umsetzung ♥Tahereh Mafis Trilogie spielt in einer dystopischen Welt, deren Umwelt stark vom Menschen beeinträchtigt wurde. Viele Tiere und Pflanzen sind komplett ausgestorben, die Menschheit bangt ums Überleben. Mittendrin eine junge Frau, ausgestattet mit einer grausamen Gabe, die alle um sie herum in Angst und Schrecken versetzt. Die Geschichte beginnt in der Irrenanstalt, in die Juliette aufgrund ihrer gefürchteten Kräfte eingesperrt wurde. Dort fristet sie ein einsames, auswegloses Leben - bis ihr Adam als neuer Zellengenosse zugeteilt wird... Das Buch ist größtenteils nicht sonderlich actionreich, wie man es normalerweise von einer Dystopie erwarten würde. Mir gefiel das aber sehr. Schon von der ersten Seite an war ich begeistert, vollkommen in Mafis Welt gefangen und musste einfach immer weiterlesen. Die Geschichte ist sehr emotionsgeladen, fesselnd, mitreißend, eher ruhig, aber man bekommt einen so guten Einblick in Juliettes Psyche, ihre Gedankenwelt, das Leben in der Irrenanstalt, dass man gespannt weiterliest. Die Anstalt fand ich so interessant und erschreckend, sie hätte mir schon als Setting für die Geschichte gereicht. Ich hätte gerne noch mehr über das Leben dort erfahren und das Zusammenspiel der beiden Charaktere in einer Zelle fand ich auch sehr interessant. Dennoch verlagert sich die Geschichte sehr bald an einen anderen Handlungsort. In den Händen des Militärs und des skrupellosen Warners findet sich Juliette erneut in Gefangenschaft wieder und wird unfreiwillig zu einem Versuchsobjekt, einer menschlichen Waffe. Man bangt um dieses arme Mädchen und fiebert mit ihr mit, wie sie in dieser grausamen Umgebung besteht und an ihren Idealen festzuhalten versucht. Dabei erfährt man Stück für Stück mehr über die Welt draußen, Juliettes Gabe und durch kurze, gut platzierte Rückblenden auch eine Menge über ihre Vergangenheit. Die Gefühle und Überzeugungen der Charaktere stehen ebenso im Vordergrund wie die Suche nach sich selbst. So steckt auch die Liebesgeschichte voller Emotionen. Es gibt zahlreiche prickelnde wie emotionsgeladene und hochromantische Szenen, die mir mächtig Herzklopfen bereitet haben. Leider nimmt die Liebesgeschichte zwischen Juliette und Adam aber im weiteren Verlauf einen immer größeren Raum ein, sodass die Handlung ungefähr ab der Mitte des Buches recht stark abnimmt. Irgendwann wurde es mir ein bisschen zu viel Liebesgedöns, wenn sich die Charaktere doch eigentlich auf der Flucht befinden. Ab diesem Punkt ging mir vieles auch etwas zu glatt über die Bühne und ein wenig unlogisch/ aufgesetzt wurde es leider auch. Das Ende wiederum hat mir wieder sehr gut gefallen und macht Lust auf mehr.♥ Charaktere ♥Die Handlung wird stark von den vielschichtigen Charakteren und Juliettes Gedankenwelt getragen, in der Realität und Traum desöfteren verschwimmen. Juliette hat bei mir wirklich einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die eine harte Kindheit hinter sich hat, in der sie aufgrund ihrer Gabe niemand akzeptieren wollte. Die einsame Zeit im Irrenhaus hat sie an die Grenzen ihres Verstandes gebracht, dennoch würde ich sie keinesfalls als verrückt beschreiben. Sie hat so vieles durchmachen müssen und konnte lange mit niemandem reden, da wundert es mich nicht, dass ihre inneren Monologe etwas ausarten, sich ihre Gedanken im Kreis drehen und sie gegenüber anderen und sich selbst so widersprüchliche Gedanken/ Gefühle hat. Juliette erwacht schießlich aus ihrer psychischen Starre, als sie Adam begegnet. Zwischen Adam und Juliette besteht eine Chemie, die man definitiv spüren kann. Die Liebesgeschichte ist sehr schön und voller Emotionen, lässt beide innerlich aufblühen. Dennoch war er mir von Anfang an nicht ganz geheuer. Kann man sich wirklich sicher sein, auf wessen Seite er steht, oder bin ich zu paranoid? Jedenfalls ist Adam mir irgendwie suspekt. :D Es ist komisch, aber ich bekenne mich definitiv zu Team Warner. Er ist grausam, spielt seine Spielchen mit Juliette und verhält sich anfangs wie ein Arsch, außerdem scheint er nicht alle Tassen im Schrank zu haben. Trotzdem konnte ich ihn einfach nicht hassen. Er ist skrupellos, ja, aber es werden auch immer wieder Hinweise gestreut, dass er es ebenfalls nicht leicht hatte. Außerdem empfindet er gegenüber Juliette eine Obsession (Liebe?), die ich noch nicht so recht einordnen kann. Ist sie für ihn wirklich nicht mehr als eine menschliche Waffe? Der innere Zwiespalt, in dem er sich scheinbar befindet, fasziniert mich sehr. Warum müssen die Bad Boys auch immer so geheimnisvoll sein? :D Zum Ende hin tauchen noch einige interessante Nebencharaktere auf, die mich wirklich neugierig auf den zweiten Teil gemacht haben. Nur die brüderliche Beziehung zwischen Adam und James fand ich leider nicht wirklich greifbar. Dafür ist mir Kenji mit seinem anzüglichen Humor umso mehr ans Herz gewachsen.♥ Schreibstil ♥Ich habe noch nie einen Schreibstil erlebt, der so sehr im Einklang mit der Geschichte und den Gefühlen der Protagonistin ist, wie dieser. *.* Mafis Worte sind unglaublich fesselnd, berührend und einfach wunderschön. Ich habe bisher nichts vergleichbares gelesen. Am Anfang redet Juliette innerlich mit sich selbst, da sie mit niemandem kommunizieren kann, weshalb sich das Buch in großen Teilen als innerer Monolog liest. Es wiederholen sich einige Wörter oder Sätze, da ihre sich Gedanken oftmals im Kreis drehen und viele Gedankengänge, die sie nicht denken möchte oder darf, sind durchgestrichen. Dadurch kam bei mir aber absolut keine Langeweile auf, viel mehr hat mich dieser ungewohnte Stil wirklich fesseln können. Im späteren Verlauf liest sich das Buch dann etwas "normaler", sobald die Handlung in den Vordergrund tritt und Juliette ihre kleine Gedankenwelt verlässt. Das fand ich zwar ein wenig schade, aber sehr konsequent umgesetzt. Dieser eigenwillige, wunderschöne Schreibstil, der von Situation zu Situation mal mehr und mal weniger stark ausgeprägt ist, rundet das Leseerlebnis meiner Meinung nach sehr schön ab und ist einfach außergewöhnlich.♥ Fazit ♥Der Auftakt zur Shatter-Me-Trilogie besticht durch einen einzigartigen, mitreißenden Schreibstil, viele Emotionen, großartige Charaktere und einen interessanter Plot. Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch! Hätte die Story nicht zwischendrin durch die - zu weit im Vordergrund stehende - Liebesgeschichte geschwächelt, wäre meine Wertung wohl noch weitaus höher ausgefallen.^^ Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band und bin gespannt, wie es mit Juliette, Adam und Warner weitergeht!4/5 ♥

    Mehr
  • Ich fürchte mich nicht

    Ich fürchte mich nicht

    vormi

    01. June 2017 um 00:08

    „Du darfst mich nicht anfassen“, flüstere ich. Bitte fass mich an, möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes. Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. Für ihre Liebe. Und für den Zauber der Berührung ...Inhaltsangabe auf amazonMir hat das Buch von Anfang bis Ende sehr gut gefallen.Auch wenn der Beginn krass war, war es von Anfang an total spannend.Und trotz oder gerade wegen der ungewöhnlichen Sprache und Satzbildung ist die wirre Gedankenwelt dadurch sehr gut getroffen.Und obwohl es mittlerweile schon eine Weile her ist, dass ich das Buch gelesen habe, freue ixh mich trotzdem auf Teil 2.Schade dass es immer wieder so viele neue ind hute Bücher gibt, das man manche Reihen wieder aus den Augen verliert...

    Mehr
  • Tauche ein in einer Welt voller....

    Ich fürchte mich nicht

    dorothea84

    05. May 2017 um 19:51

    Juliette lebt einsam in eine Zelle und niemand darf sie anfassen. Als plötzlich ein Junge in ihre Zelle gebracht wird. Änder sich ihre Welt, jede Berühung von ihr ist tödlich. Jetzt soll sie als Waffe benutzt werden. Doch Juliett kämpft um ihre Leben und für ihre Liebe.Ich bin durch einen Zufall über diese Reihe gestolpert. Die Titel der ganzen Reihe waren es was mich gefesselt haben und dich dann den Klappentext gelesen habe, musste ich mir einfach die Bücher holen. Erst einmal vorsichtig Band 1 geholt und bin total begeistert. Es fangt langsam an. Man wird in die Welt von Juliette geholt und erst mal glaubt man das sie den Verstand verloren hat. Doch diese Seite mehr und merkt das sie nur so überleben konnte. Als dann auch noch Adam auftaucht, ändert sich ihre Welt somit auch meine. Um so mehr man von dieser Welt sieht desto eher will man zurück in die Zelle. Die ganze Geschichte ist voller Spannung, Action und Romantik. Die plötzlichen Wendungen nicht so vergessen.

    Mehr
  • [Rezension] Ich fürchte mich nicht – Tahereh Mafi

    Ich fürchte mich nicht

    JenniferKrieger

    21. March 2017 um 17:18

    Klappentext:Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch – und ihre größte Furcht ... Einordnung:- Ich fürchte mich nicht (Teil 1)- Rette mich vor dir (Teil 2)- Ich brenne für dich (Teil 3)Rezension:Stilistisch hat mich dieses Buch wirklich fertig gemacht. Auf der ersten Seite war ich noch begeistert, denn mitten im Text sind immer wieder Wörter oder Sätze durchgestrichen. Direkt dahinter stehen dann alternative Ausdrücke oder Sätze. Schon in den ersten Absätzen wird der Sinn deutlich: Gedanken, die Protagonistin Juliette nicht haben dürfte, Wahrnehmungen, die sie nicht akzeptieren möchte, Erinnerungen, die sich ungefragt aufdrängen, und die eigentlichen Aussagen, die hinter netteren Worten versteckt werden, sind durchgestrichen. Dahinter folgt dann die „zensierte“ Version. Diese ungewöhnliche Idee hat mir wirklich gut gefallen.„Er runzelt die Stirn und verengt die Augen, und seine Lippen seine Lippen seine Lippen sind frustriert zusammengepresst.“ (S. 64)Leider beinhaltet das Buch noch jede Menge weitere ungewöhnliche stilistische Mittel, mit denen ich überhaupt nicht zurecht gekommen bin. Zunächst einmal ist da die blumige Sprache zu nennen, die kaum ein Detail jemals beim Namen nennt, sondern immer eine metaphorische Umschreibung findet. Dadurch werden die Formulierungen extrem aufgebläht, ohne dass wirklich eine Aussage dahinter steckt, die irgendetwas zur Handlung beitragen würde. Außerdem ist in dem Buch kaum Platz für Details, weil ständig Wörter, Sätze oder Satzbruchstücke drei- oder viermal direkt hintereinander wiederholt werden. Wenn diese ganzen Wiederholungen heraus gestrichen werden würden, hätte das Buch deutlich weniger Seiten. Hinzu kommt, dass diese Wortwiederholungen ohne Punkt und Komma erfolgen. Das hat mich völlig wuschig im Kopf gemacht. Zusätzlich gestört haben mich dann auch noch die Tatsachen, dass Zahlen immer als Ziffern geschrieben werden und dass manchmal willkürlich Absätze mitten im Satz gemacht werden, sodass sich ein Satz über vier nicht vollständig bedruckte Zeilen zieht. Inhaltlich betont Juliette immer wieder, dass sie nicht verrückt ist, aber der Erzählstil hat bei mir den Eindruck hinterlassen, dass sie eben doch völlig verrückt ist.„Meine Augen sehen 2 Augen 2 Lippen 2 Ohren 2 Augenbrauen.“ (S. 10)Inhaltlich habe ich mich zum Teil auch schwer getan mit dem Buch. Das größte Problem hatte ich mit der Liebesgeschichte, die leider auch den größten Raum einnimmt. Das Buch spielt zwar in einer dystopischen Welt, aber außer dass diese Welt in Sektoren unterteilt ist, irgendwie alle Ressourcen knapp geworden zu sein scheinen und eine Organisation namens „Reestablishment“ die Regierungsarbeit übernommen hat, bekommt der Leser keinerlei Informationen. Stattdessen werden Adams Augen mehr als ein Dutzend mal mit den schönsten Metaphern beschrieben. Diese Beschreibungen gehen einher mit ständigen Kuss- oder Kuschelszenen, wobei die Charaktere dann aber immer gestört werden, bevor sie mehr tun können. Abgesehen davon, dass die Liebesgeschichte unglaubwürdig und überstürzt ist, ist sie also auch noch relativ langweilig. Trotzdem nimmt sie fast den gesamten Handlungsraum ein, der zwischen den ganzen Wortwiederholungen noch übrig bleibt.In der zweiten Hälfte hat das Buch dann zum Glück etwas mehr Handlung, die auch über die Liebesgeschichte hinaus geht. Da habe ich die letzten Seiten dann tatsächlich gespannt und ziemlich schnell gelesen. Das lag allerdings weniger daran, dass die Geschichte nervenaufreibend, dramatisch oder packend gewesen wäre, sondern mehr daran, dass ich auf sachlicher Ebene Interesse an der Geschichte entwickelt habe. Emotional hat mich das Buch relativ kalt gelassen, aber über jedes Detail zur dystopischen Welt und zu anderen Charakteren habe ich mich gefreut. Nervenkitzel verursacht das Buch nicht, aber es ließ sich als leichte Lektüre entspannt nebenher lesen.Fazit:Ich stehe allen Aspekten des Buches zwiegespalten gegenüber. Auf der einen Seite ist es ein geniales Stilmittel, verbotene Gedanken oder unerwünschte Erinnerungen durchgestrichen darzustellen, auf der anderen Seite haben mich andere ungewöhnliche Stilmittel wie ständige Wortwiederholungen völlig verrückt gemacht. Außerdem nimmt die langweilige Liebesgeschichte extrem viel Raum ein, sodass der dystopische Teil des Buches komplett vernachlässigt wird, aber interessant war die Geschichte trotzdem. Emotional hat das Buch mich kalt gelassen, trotzdem möchte ich die Reihe demnächst fortsetzen. Insgesamt war „Ich fürchte mich nicht“ kein schlechtes Buch, hatte aber doch so viele Schwächen, dass ich nur drei Schreibfedern vergebe.

    Mehr
    • 2
  • Sehr zu empfehlen

    Ich fürchte mich nicht

    GrueneRonja

    20. March 2017 um 17:44

    Juliette ist seit 264 Tagen eingesperrt, als sie einen Mitbewohner bekommt. Sie ist in einer Irrenanstalt, weil sie niemanden berühren kann ohne Schmerzen zu leiden oder zu sterben. Deswegen verunsichert ihr Zellengenosse sie, umso mehr, weil er sie an den Jungen aus ihrer Schulzeit erinnert, mit den blauen Augen; der einzige Junge, der sie damals nicht wie Dreck behandelt hat. Gerade als sie beginnt Adam zu trauen, verrät er sie an Warner und das Reestablishment. Warner möchte sie für seine Zwecke nutzen, als Waffe, zum Foltern. Ihr Kampf gegen Warner, das Reestablishment und um ihr Leben beginnt. Dieses Buch ist aufregend, allein schon durch den Schreibstil. Es ist aus Juliettes Sicht erzählt, mit durchgestrichenen Sätzen, die ihre wahren Gefühle zeigen, die sie nicht nach Außen tragen möchte. Diese Präsenz der Sätze, und gleichzeitig Nichtpräsenz, weil sie durchgestrichen sind, ist unglaublich faszinierend. Juliette meidet jeglichen Kontakt zu Menschen, weil sie Angst hat sie zu verletzen. Und das ist bemerkenswert, denn die Menschen in ihrer Umgebung haben sie immer verletzt, angefangen mit ihren Eltern. Vielleicht nicht körperlich, aber seelische Schmerzen hinterlassen auch Narben. Und diese Gutmütigkeit lässt Juliette wie ein verängstigtes Reh wirken. Doch sie ist stärker, als sie scheint. Mir wurde dieses Buch empfohlen, und ich gebe diese Empfehlung gerne weiter!

    Mehr
  • Tiefgründige Charaktere

    Ich fürchte mich nicht

    lea_liest

    01. February 2017 um 13:46

    Ich hatte das Buch schon öfters in der Hand und war mir nicht sicher ob ich es lesen sollte. Die Kurzbeschreibung war mir einfach zu wenig aussagekräftig. Letztendlich hab ich mich dann dafür entschieden, da mich das Zitat im Einband mitgerissen hat und ich einfach wissen musste, worum es in dem Buch geht. Die Geschichte hat mich dann doch tatsächlich in den Bann gezogen, da man einfach mehr über die Charaktere und deren Hintergründe erfahren möchte. Da die Autorin immer nur häppchenweise Einblicke in die Hintergründe der Charaktere gewehrt, baut sie eine gewisse Spannung auf. Zudem weiß man nie, ob sie wirklich der sind, der sie vorgeben zu sein. Insbesondere bei Adam und Warner kann man sich da nicht so sicher sein. Zunächst habe ich beide gleich abgestempelt: der Gute und der Böse. Aber ob man das so klar definieren kann, da bin ich mir nicht so sicher. Zudem habe ich immer mit einem großen "Knall" gerechnet, da mir das alles zu einfach vor kam: Adam und Juliette finden sich, ihnen gelingt die Flucht, Adam scheint perfekt. Juliette ist eine sehr faszinierende Persönlichkeit. Dass sie, trotz all ihrer Erlebnisse noch nicht gebrochen ist, zeigt wie unheimlich stark sie ist. Sie hat Schlimmes erlebt, nie Liebe oder auch nur Zuneigung gespürt. Trotz allen ist sie nicht voller Hass, sie hilfsbereit und entgegen aller Meinungen menschlich. Sogar menschlicher und einfühlsamer als viele derer, die sie missachten. Obwohl sie nie selbst tiefe Gefühle erfahren hat, empfindet sie tiefe Gefühle für Adam. Wenn es um die Menschen geht, die ihr alles bedeuten, ist sie zu viel stärkeren fähig, als sie bisher wusste. Für ihrer Gabe kann sie nichts und was sie damit bewirken kann, ist dass was sie am allerwenigsten möchte: Menschen töten. Zunächst verabscheut sie ihrer Gabe und damit auch sich selbst, doch im Laufe der Zeit lernt sie, sich selbst zu akzeptieren, denn sie ist alles, aber kein Monster. Adam tut so viel für Juliette, er begibt sich für sie sogar immer wieder in Gefahr. Für sie würde er alles tun. Ich bin mir sicher, dass Adam Juliette wirklich liebt, aber irgendwie scheint er mir zu perfekt zu sein. Ich habe das Gefühl, dass er irgendetwas verbirgt. Nur was? Warner ist ein Ekel. Ohne Gefühle. Eiskalt. Nimmt sich was er will. Gierig. Machthungrig. Aus ihm wird man einfach nicht schlau. Größtenteils scheint er ein gefühlloses, tötendes Monster zu sein. Doch manchmal blitzt bei ihm etwas anderes hervor. Gefühle, die er versucht zu verbergen. Man fragt sich immer, was in ihm vorgeht und was für ein Mensch er wirklich ist. Ist alles nur gespielt? Oder Taktik? Fazit Ein Buch voller Spannung und Gefühle. Besonders die Charaktere sind sehr interessant, man möchte unbedingt mehr über sie Erfahren.  Gerade deshalb werde ich die beiden anderen Teile lesen. Zudem kann ich mir nicht vorstellen, dass alles so happy ist, wie es am Ende scheint. 4 Sterne, besonders für die tollen Charaktere!  

    Mehr
  • Mein Top-Buch im Januar

    Ich fürchte mich nicht

    HeavenOfBooks

    29. January 2017 um 13:17

    Allgemeine Infos: Autorin: Tahereh Mafi Seitenanzahl: 336 Verlag: Goldmann Verlag Preis: 9,99 Euro ISBN: 978-3442478491 Inhalt: Juliette hat eine Gabe. Einen Fluch. Berührt sie jemanden, stirbt er. Ihr ganzes Leben lang wurde Juliette gehasst und gefürchtet. Sie wurde in eine Anstalt gebracht, zum Schutz der anderen Menschen. Nachdem sie lange alleine war, bekommt Juliette einen Zellengenossen, den sie schon aus ihrer Schulzeit kennt. Als die Regierung ihren Fluch als Waffe im herrschenden Krieg nutzen will, muss sich Juliette entscheiden, ob sie gegen die Menschen oder die Regierung kämpfen will... zusammen mit einem Jungen, den sie unbeding berühren möchte. Meinung: Dieses Buch hat mich absolut begeistert!!!! Schon das Cover ist ein Traum (dadurch wurde ich auf das Buch aufmerksam)! Juliette ist eine faszinierende Protagonistin! Tahereh Mafi hat einen fantastischen Schreibstil, den man in den Gedanken von Juliette findet. Die Autorin beschreibt ihre Ideen so umfangreich und mit wunderschönen Metaphern, dass man in das Buch hineingezogen wird und gar nicht mehr herausfindet, bis man es beendet hat! Im ganzen Buch werden einige Stellen durchgestrichen dargestellt, also die Inhalte, die Juliette denkt, aber nicht darf. Durch dieses Stellen konnte ich mich sehr gut mit Juliette identifizieren und ihren Kampf gegen ihre tödliche Gabe verstehen. Auch Wiederholungen im Schreibstil sorgen für einen unverwechselbaren Stil, den man sofort erkennt. Die Story konnte mich auch überzeugen. Am besten fand ich die perfekte Mischung zwischen Dystopie, Liebe und Überraschungen. Kein Teil im Buch wird zu lange beschrieben, anders als bei anderen Dystopien. Inhaltlich werden noch viele Aspekte offen gelassen, die hoffentlich im zweiten Teil aufgelöst werden (wie Hintergründe zu der Regierung, Juliettes Gabe,...). Das Ende hat mich etwas an Die rote Königin erinnert (aber nicht im negativen Sinne) und vieles deutet auf eine noch kommende Dreiecksbeziehung im zweiten Teil. Ich liebe dieses Buch und die Reihe gehört jetzt schon zu meinen Lieblingsreihen! Absolute Leseempfehlung an alle Fans von Dystopien, Die rote Königin und Talon! Bewertung: 5 Sterne

    Mehr
  • X-Men und Romantasy-Mischung

    Ich fürchte mich nicht

    Schlehenfee

    26. January 2017 um 21:21

    Juliette hat eine grausame Gabe: ihre Berührung tötet. Nach langer Isolationshaft erhält sie einen Zellengenossen: Adam, ihre geheime Liebe aus Schulzeiten. Juliette wird bald klar, dass das Regime des Reestablishment ihre Gabe zu seinen grausamen Zwecken benutzen möchte.Was dem Leser als allererstes bei dem Romandebüt von Tahereh Mafi auffällt, ist der Schreibstil: durchgestrichene Sätze, Wortwiederholungen und Metaphern. Mit ersteren beiden kam ich gut zurecht, doch schon nach kurzer Zeit ging mir die extreme Anhäufung von Metaphern auf den Geist. Rosenblätter, die vom Mund fallen, etc., das war mir zu viel des kreativen Schreibens. Dennoch kann ich anerkennen, dass die Autorin einen ganz eigenen, unverwechselbaren Stil für sich geschaffen hat.Die Charaktere hingegen sind dem YA-Leser so oder so ähnlich schon oft begegnet: Mädchen mit mysteriösem Geheimnis, das sich selbst für unscheinbar und nicht liebenswert hält. Zwei Jungen, die etwas von ihr wollen, einer davon der Bösewicht, der sich aber später bestimmt als ganz sexy „Bad Boy“ entpuppen wird. Da riecht es schon im ersten Band ganz gewaltig nach Liebesdreieck....Jedenfalls verlieben sich Juliette und Adam auch sofort wieder ineinander, obwohl sie zu Schulzeiten nie miteinander gesprochen haben. Kein Wunder, Adams heißer Körper wird auch detailliert beschrieben. Gut, ich bin wohl zu alt für dieses YA-Romantasy-Genre.Eigentlich hat mich die versprochene Dystopie zum Buch gelockt. Daher hat mir auch das letzte Drittel des Buches am besten gefallen und die drei Sterne gerettet. Wenn man Juliettes Fähigkeiten mal ohne zu Hinterfragen annimmt, wird man doch sehr an X-Men erinnert, aber das stört mich nicht. Es eröffnet mir einen neuen Blickwinkel auf die Handlung.Leider wurde noch gar nicht erklärt, was es mit Juliettes Gabe auf sich hat, woher sie kommt und so weiter. Da hoffe ich auf den zweiten Band, dem ich wohl noch eine Chance geben werde.

    Mehr
  • Ich fürchte mich nicht

    Ich fürchte mich nicht

    Kodabaer

    24. January 2017 um 10:53

    Zum Inhalt: Die Erde ist nur noch ausgetrocknetes und unfruchtbares Land. Nahrung ist knapp und wird künstlich erzeugt. Zu dieser Zeit lebt Juliette, sie ist ein Monster, eine Ausgestoßene. Sie kann mit ihrer Berührung töten. Seit einigen Jahren wird sie vom Reestablishment gefangen gehalten, damit sie nicht noch mehr schaden anrichten kann. Oder gibt es doch andere Gründe? Sie kommen auf die Idee, dass Juliette`s Fähigkeit auch als Waffe eingesetzt werden kann. Warner will Juliette überzeugen mit ihm zusammenzuarbeiten. Wie kann sie dieser ausweglosen Situation entfliehen? Meine Meinung: Die Story hat mich von Beginn an gefesselt. Die Autorin schreibt sehr anschaulich und aus der Sicht von Juliette. Im Moment bin ich wieder auf den Geschmack von Dystopien gekommen und da hat mich das Thema der Geschichte sehr angesprochen. Die Menschheit hat das Leben auf der Erde zerstört. Hoffnung und Zukunft scheinen verloren. Es kam zu einem Zusammenbruch der menschlichen Gesellschaft, das Reestablishment kommt an die Macht. Die Autorin erzählt die Geschichte von Juliette und der Welt in der sie lebt sehr anschaulich. Die Protagonistin Juliette hat eine besondere Fähigkeit, die Zugleich ein Fluch ist. Sie kann mit ihrer Berührung töten. Wenn sie jemanden berührt, erfährt die Person schmerzen und sie zieht das Leben aus ihr, bis zum Tod. Das bedeutet aber auch, dass Juliette nie körperliche Nähe erfahren hat und Liebe und Zuneigung in körperlicher Form erfahren kann. "Die Zärtlichkeit in seiner Stimme erschüttert mich. Das aufrichtige Interesse an meiner Antwort. Er kommt mir vor wie ein wilder Hund, rasend und blutrünstig und zugleich ausgehungert nach Zuwendung und Anerkennung. Nach Liebe." Weitere wichtige Rollen werden in diesem Buch von Warner und Adam eingenommen. Warner hält Juliette gefangen und möchte ihre Fähigkeit für das Reestablishment nutzen. Adam ist ein Soldat Warner's und nimmt noch eine wichtige Rolle in Juliettes's Leben ein.Die Beziehung zwischen den dreien wird sehr intensiv rübergebracht. Viele kurze Sätze machen es mir einfach der Geschichte zu folgen ohne abzuschweifen. Ein etwas ungewöhnliches und für mich unnötiges Stilmittel waren für mich zum einen durchgestrichene Sätze. Gedanken von Juliette werden aufgeschrieben und wieder durchgestrichen und durch einen anderen Wortlaut ersetzt. Dies soll wohl den Notizbuchcharakter unterstreichen. Für mich braucht die Story dies aber nicht unbedingt. Anfangs fand ich es interessant, da es einfach anders war. Später fand ich es eher unnötig. Ebenso ungewöhnlich und gewöhnungbedürftig empfand ich die oft dreimalige Wiederholung von einzelnen Worten. Fazit: Trotz einiger außergwönlicher Stilmittel hat mich die Geschichte absolut überzeugen können. Die Story und Wendung fand ich sehr gelungen und macht definitiv Lust auf Band Zwei.

    Mehr
  • Ich fürchte mich nicht - Tahereh Mafi

    Ich fürchte mich nicht

    _that_is_me_

    22. January 2017 um 23:33

    Tahereh Mafis Jugendbuch "Ich fürchte mich nicht" (Originaltitel: ''Shatter Me'') ist der Auftakt zu einer Dystopie-Trilogie mit einem Hang zu Fantasy. Die deutsche Fassung erschien im Juli 2012 im Goldmann-Verlag und umfasst 320 Seiten. Die Geschichte spielt, typisch für eine Dystopie, in einer von Klimaerwärmung und Umweltverschmutzung völlig zerstörten Welt, in der eine Bewegung namens Reestablishment das Sagen hat. Protagonistin ist die siebzehnjährige Juliette, deren Berührung tötet. Sie besitzt die Fähigkeit oder den Fluch, wie sie es nennt, anderen ihre Lebensenergie zu entziehen und gilt deswegen als Monster. Nachdem sie eines Tages versehentlich ein kleines Kind tötet, wird sie in eine psychiatrische Anstalt gesperrt, die allerdings eher einem Gefängnis gleicht, wo sie in Einzelhaft und isoliert von der Außenwelt vor sich hin vegetiert. Zu Beginn des Buchs ist sie schon seit 264 Tagen in ihrer Zelle eingesperrt, bis plötzlich ein Junge namens Adam zu ihr gebracht wird und sich alles ändert. Ich bin auf das Buch gestoßen, da ich ziemlich gerne Dystopien lese und schon viel Gutes darüber gelesen hatte. Es hat sich auch definitiv gelohnt ''Ich fürchte mich nicht'' zu lesen, da allein der Schreibstil der Autorin für mich etwas völlig Neues war. Juliettes verdrehte Selbstwahrnehmung und ihr Hang zur Zwangsneurose wurde mit dem Schreibstil perfekt untermalt. Beispielsweise werden einzelne Gedankenfetzen beziehungsweise einzelne Wörter oft 3-5 mal im Fließtext wiederholt und durchgestrichenen, um dann doch nochmal (nicht durchgestrichen) wiederholt zu werden. Ich finde, dass dies sehr gut Juliettes zahlreiche inneren Konflikte und ihre widersprüchlichen Emotionen verdeutlicht. Die verschiedenen Zwänge wie alles zu wiederholen zu müssen oder alles im Raum zu zählen machen ihren Charakter einzigartig, aber erschweren es auch, sich mit ihr zu identifizieren. Ich muss sagen, dass das Ganze meinen Lesefluss bei den ersten Kapiteln ein bisschen gestört hat, aber man gewöhnt sich daran und rückblickend finde ich, macht dies das Buch auch erst so besonders.Im Großteil des Buches spielt Juliettes verzerrtes Selbstbild, ihr Selbsthass und ihre Verzweiflung eine große Rolle. Ihr Leben lang wurde sie als Aussätzige behandelt, obwohl sie selbst eigentlich ein liebevoller und gutmütiger Mensch ist. Trotz Juliettes komplexem und interessantem Charakter, ist es eins der wenigen Bücher, in denen ich die Protagonistin nicht leiden kann. Dafür sind mir andere Charaktere wie Adam, einem selbstlosen, mutigen und fürsorglichen jungen Mann, oder auch Kenji, einem Soldaten und Freund von Adam, der mit viel Humor überzeugt, umso sympathischer gewesen. Ein ganz klar negativer Punkt ist für mich allerdings die Liebesgeschichte zwischen Adam und Juliette. Für mich ging alles viel zu schnell und auch die Anziehung aufgrund ihrer Vorgeschichte, einer flüchtigen Schulbekanntschaft ohne jegliche Gespräche, war für mich sehr unrealistisch, nicht nachvollziehbar und zu kitschig. Die Story hat mich streckenweise total fasziniert, mich aber an anderen Stellen eben deshalb genauso genervt. Wenn man darüber hinweg sieht, war die restliche Haupthandlung wie die Flucht vor dem Reestablishment aber sehr fesselnd und spannend und konnte mich schlussendlich überzeugen. Insgesamt war ich zwiegespalten, wie ich ''Ich fürchte mich nicht'' finden soll, denn interessant heißt ja nicht gleich gut. Letztendlich habe ich den Folgeband aber trotzdem gelesen und dieser ist meiner Meinung nach um einiges besser als der erste, da dort viele neue, gut ausgearbeitete Charaktere dazu kommen und die Handlung nochmal eine ganz andere Richtung einschlägt. Man bekommt nochmal einen ganz anderen Blickwinkel auf viele Parts der vorherigen Geschichte. Ich würde also jedem empfehlen weiter zu lesen und ich werde den dritten Teil auch auf jeden Fall noch lesen.

    Mehr
  • Fesselnder Auftakt mit unglaublicher Protagonistin

    Ich fürchte mich nicht

    buecherwuermchenxlara

    22. January 2017 um 17:44

    „Der Mond versteht, was es heißt, Mensch zu sein. Unsicher. Allein. Gezeichnet von Kratern der Unvollkommenheit.“Die Story:Fast ein ganzes Jahr ist Juliette schon ganz allein in der dunklen Zelle eingesperrt. Doch plötzlich bekommt sie einen neuen Zellengenossen – Adam. Er redet mit ihr und wenn er sie ansieht, entdeckt sie kein Abscheu in seinen Augen. Bald schon darf Juliette die Zelle verlassen um den Machthabern als Folterwaffe zu dienen. Doch sie möchte keine Menschen mehr verletzen und beginnt zu kämpfen – zusammen mit Adam, der ihre Gefühle weckt. Doch hat ihre Liebe eine Chance, wenn sie ihn nicht berühren kann?Obwohl die Story fesselnd ist und schnell süchtig macht, gibt es einige negative Punkte. So wird die eigentliche Dystopie oft von der zentralen Liebesgeschichte überlagert, was schade ist, da man gerne mehr über die zerstörte Welt erfahren würde. Zwar wird es für einige Leser teilweise vielleicht kitschig, jedoch ist hier endlich mal eine Liebesgeschichte eingebaut, die nicht auf unnachvollziehbarer Hingabe beruht, sondern teilen sich die Protagonisten hier eine gemeinsame Vorgeschichte – es gibt einen Grund für die Gefühle.Zudem setzt die Autorin oft unnötige Cliffhanger, indem sie spannende Szenen in mehrere Kapitel aufspaltet. Teilweise mag es ja spannender wirken, aber meistens geht eher ein wenig davon verloren.Die Charaktere:Juliette ist eine einzigartige Protagonistin. Die vielen Jahre in Einsamkeit und der ständige Hass auf sie, haben sie gebrochen, das spürt man deutlich. Sie versucht ihre Gedanken durchgängig unter Kontrolle zu halten, ist sich sicher, dass sie das Monster ist, für das alle sie halten. Sie empfindet Emotionen tausendmal stärker – Angst wird bei ihr zu unglaublicher Panik, Zuneigung schnell zu unermesslicher Sehnsucht und Begierde. Wenn man sich darauf eingestellt hat, kann man ihre Zerrissenheit jedoch gut nachvollziehen, nichts wirkt übertrieben. Besonders ihre Entwicklung im Laufe des Buches ist wahnsinnig. Trotzdem wirkt sie nachvollziehbar und passiert in kleinen Etappen, man sieht, wie sie stärker wird, versucht richtig von falsch zu unterscheiden.Auch die anderen Charaktere sind gut ausgebaut. Sie stehen anfangs scheinbar auf festgelegten Seiten, nach und nach werden diese aber durcheinander gewürfelt. Jeder hat Stärken und Schwächen, Geheimnisse, von denen man nichts ahnt, und schafft es auf seine ganz eigene Art Sympathie zu gewinnen.Der Schreibstil:Die Autorin arbeitet viel mit ausgeschmücktem Metaphern und lebendigen Beschreibungen. Besonders Juliettes Gedanken sind unglaublich geschrieben. Gedanken, die sich die Protagonistin nicht erlaubt, sind durchgestrichen geschrieben, ein perfektes Stilmittel um ihre Zerrissenheit treffend zu verdeutlichen. Die Sätze sind oft abgehackt, und doch so voll mit Bildern, dass man nur noch tiefer in die Story gezogen wird.Teilweise ist die Sprache etwas altmodisch und überschwänglich geraten, aber das stört eigentlich nicht weiter, zumal es nicht oft vorkommt.Fazit:„Ich fürchte mich nicht“ ist ein fesselnder Auftakt einer, teils zu kurz geratenen, Dystopie, mit einer angenehmen Liebesgeschichte, einer unglaublichen Protagonistin, überzeugenden Charakteren und einem überragenden Schreibstil. Trotz allem sind kleine Minuspunkte immer mal wieder vorhanden, mindern aber nicht wirklich den Glanz dieser Geschichte.Schau doch auch mal auf meinem Blog vorbei! :) http://buecherxwuermchen.blogspot.de/

    Mehr
  • Eine poetische Dystopie

    Ich fürchte mich nicht

    VroniMars

    11. January 2017 um 13:53

    »"Du darfst mich nicht anfassen", flüstere ich. "Bitte fass mich an", möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes.«Tahereh H. Mafis Jugendbuch "Ich fürchte mich nicht" ist der Auftakt zu einer Dystopietrilogie. Es handelt von der siebzehnjährigen Juliette, die die Fähigkeit besitzt, anderen ihre Lebensenergie zu entziehen. Nach einem tragischen Unfall, bei der ein Kind starb, wird sie in eine psychiatrische Anstalt gesperrt. Völlig allein und isoliert von der Außenwelt vegetiert sie vor sich hin, bis sie einen jungen Mann als Zellengenossen erhält.Die Handlung konnte mich auf jeden Fall fesseln. Im Großteil des Buches geht es um Juliettes verzerrtes Selbstbild. Ihr Leben lang wurde sie als Aussätzige behandelt, obwohl sie selbst ein liebevoller und gutmütiger Mensch ist. Adam ist ein sympathischer und selbstloser Mann. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ging für mein Empfinden ein bisschen zu schnell. Die Vorgeschichte der beiden konnte nur wenig überzeugen. Das Setting des Romans fand ich ganz ansprechend. Die Erde ist dem Untergang geweiht. Durch Umweltverschmutzung und Klimaerwärmung ist die Welt zu einem lebensfeindlichen Raum geworden. Auch wenn es zahlreiche Dystopien und Untergangsszenarien aktuell gerade im Jugendbuchbereich gibt, sticht für mich dieses Buch heraus. Das liegt vor allem an der sprachlichen Gestaltung des Textes. Die anschaulichen Beschreibungen der Autorin sind so poetisch und schön. Immer wieder musste ich beim Lesen innehalten und besonders gelungene Stellen markieren. Ich empfand es als wohltuend, dass nicht 0815/Standard-Formulierungen verwendet wurden, sondern viele ungewöhnliche Konstruktionen. Solche rhetorischen Mittel in einem Jugendbuch zu finden, ist echt eine Seltenheit. Eine weitere Besonderheit sind die durchgestrichenen Sätze bzw. Wörter im Fließtext. Das unterstreicht nochmal Juliettes verwirrtes Seelenleben. Dadurch konnte mir die Verfasserin die widersprüchlichen Emotionen der Protagonistin näherbringen. Mich hat das Buch irgendwie an die Sieben Königreiche - Trilogie von Kristin Cashore erinnert.

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks