Tahmima Anam Zeit der Verheißungen

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Inhaltsangabe zu „Zeit der Verheißungen“ von Tahmima Anam

In ihrem vielfach ausgezeichneten, bereits in mehr als 20 Sprachen übersetzten Roman erzählt Tahmima Anam die Geschichte einer Familie: eine Geschichte von Liebe und Revolution, von Glaube, Hoffnung und unerwartetem Heldentum. Im Chaos des Krieges in Bangladesch muß jeder wählen, zu welcher Seite er gehören will. Rehana Haque hat zunächst nur ein Ziel: ihre Kinder zu retten. Und schließlich muß auch sie eine schwere Entscheidung treffen. Dhaka, Ostpakistan, am Vorabend des Unabhängigkeitskrieges. Rehana Haque ist glücklich: Wie jedes Jahr feiert sie die Rückkehr ihrer Kinder Maja und Sohail, die sie nach dem Tod ihres Mannes zu verlieren fürchtete. Im Garten ihres Hauses blühen die Rosen, ihr Spezialgericht Biryani ist gelungen, die Kinder, bald erwachsen, sind noch immer der Mittelpunkt ihres Lebens und erwidern die Liebe der Mutter respektvoll und zärtlich. Doch in der Stadt brodelt es. Der bengalische Oppositionsführer Mujib hat die Wahl gewonnen, aber die pakistanische Regierung weigert sich, ihn anzuerkennen. Aufruhr liegt in der Luft. Maja und Sohail, die in der Studentenbewegung für die Unabhängigkeit engagiert sind, zieht es zu ihren Freunden. Doch keiner von Rehanas Gästen ahnt, was folgen wird. Der Freiheitskampf in Bangladesch wird von Pakistan unfaßbar grausam unterdrückt. Und das Leben von Rehana und ihrer Familie wird von Grund auf erschüttert werden.

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  • Rezension zu "Zeit der Verheißungen" von Tahmima Anam

    Zeit der Verheißungen

    Schiller-Buchhandlung

    24. June 2010 um 14:31

    Ostpakistan 1971: Rehana, Witwe, Ende 30 feiert einen ganz besonderen Tag: Den Tag, an dem sie vor 10 Jahren ihre beiden Kinder zu sich zurückholen konnte. Nach dem Tod ihres Mannes hatte ein Gericht die Kinder ihrem Schwager anvertraut, da Rehana angeblich alleine nicht in der Lage war, die Kinder ordentlich zu versorgen. Rehana jedoch liebt ihre Kinder über alles und ist bereit, auch gegen große Widerstände alles dafür zu tun, das Sorgerecht wieder zu erhalten. Sie baut ein Haus auf dem großen Grundstück, für das sie Mieter findet, die mit ihrer Monatsmiete für eine regelmäßiges Einkommen sorgen. Wie sie das Geld für den Hausbau zusammenkratzte bleibt allerdings ihr Geheimnis. Nach der Rückkehr begehen Maya, ihre inzwischen 17jährige Tochter und Sohail, der fast 19 Jahre alt ist jedes Jahr diesen Tag der Wiedervereinigung. In diesem Jahr jedoch ist es ein besonderer Tag, denn Ostpakistan oder, wie wir es heute besser kennen, Bangladesch, steht kurz vor dem Ausbruch eines Unabhängigkeitskrieges. Auch Sohail und Maya sind Anhänger der Unabhängigkeitsbewegung, die in den Studentinnen und Studenten der Universität von Dhaka viele Anhänger hat. Mit dem Ausbruch des Unabhängigkeitskrieges bricht auch Rehanas kleine Welt auseinander: Sohail wird zum Untergrundkämpfer, Maya, deren beste Freundin spurlos verschwindet ist völlig verbittert. Sie beginnt, politische Flugblätter zu schreiben und muss ihre Heimat verlassen. Rehanas einziges Ziel ist es, ihre Kinder zu beschützen, aber als eines Tages ein schwerverletzter Major in ihrem Haus Zuflucht findet, merkt sie, daß sie Stellung beziehen muß....... Dieses Buch habe ich nicht nur voller Spannung gelesen, sondern es hat mich sehr bewegt. Aus dem Blickwinkel von Rehana erleben wir Leserinnen und Leser mit, wie der Krieg in das Leben der Menschen einbricht. Rehana entwickelt sich im Laufe der Handlung immer mehr zu einer starken, eigenständigen Persönlichkeit, die mutig das tut, was sie für richtig hält, wobei das Wohl ihrer Kinder für sie immer das Wichtigste ist - auch ganz am Schluß, als sie eine Entscheidung treffen muss, die ihr persönliches Glück zerstört. So ist dieser Roman ein tolles Leseerlebnis! Das einzige, was ich in diesem Buch wirklich vermisst habe ist ein Nachwort, das etwas über die historischen Hintergründe erzählt, ohne daß ich mich dafür erst im Internet auf die Suche nach Informationen begeben muß! (Susanne Martin)

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  • Rezension zu "Zeit der Verheißungen" von Tahmima Anam

    Zeit der Verheißungen

    KarlMay

    11. May 2010 um 18:51

    Ostpakistan 1971: Rehana, Witwe, Ende 30 feiert einen ganz besonderen Tag: Den Tag, an dem sie vor 10 Jahren ihre beiden Kinder zu sich zurückholen konnte. Nach dem Tod ihres Mannes hatte ein Gericht die Kinder ihrem Schwager anvertraut, da Rehana angeblich alleine nicht in der Lage war, die Kinder ordentlich zu versorgen. Rehana jedoch liebt ihre Kinder über alles und ist bereit, auch gegen große Widerstände alles dafür zu tun, das Sorgerecht wieder zu erhalten. Sie baut ein Haus auf dem großen Grundstück, für das sie Mieter findet, die mit ihrer Monatsmiete für eine regelmäßiges Einkommen sorgen. Wie sie das Geld für den Hausbau zusammenkratzte bleibt allerdings ihr Geheimnis. Nach der Rückkehr begehen Maya, ihre inzwischen 17jährige Tochter und Sohail, der fast 19 Jahre alt ist jedes Jahr diesen Tag der Wiedervereinigung. In diesem Jahr jedoch ist es ein besonderer Tag, denn Ostpakistan oder, wie wir es heute besser kennen, Bangladesch, steht kurz vor dem Ausbruch eines Unabhängigkeitskrieges. Auch Sohail und Maya sind Anhänger der Unabhängigkeitsbewegung, die in den Studentinnen und Studenten der Universität von Dhaka viele Anhänger hat. Mit dem Ausbruch des Unabhängigkeitskrieges bricht auch Rehanas kleine Welt auseinander: Sohail wird zum Untergrundkämpfer, Maya, deren beste Freundin spurlos verschwindet ist völlig verbittert. Sie beginnt, politische Flugblätter zu schreiben und muss ihre Heimat verlassen. Rehanas einziges Ziel ist es, ihre Kinder zu beschützen, aber als eines Tages ein schwerverletzter Major in ihrem Haus Zuflucht findet, merkt sie, daß sie Stellung beziehen muß....... Dieses Buch habe ich nicht nur voller Spannung gelesen, sondern es hat mich sehr bewegt. Aus dem Blickwinkel von Rehana erleben wir Leserinnen und Leser mit, wie der Krieg in das Leben der Menschen einbricht. Rehana entwickelt sich im Laufe der Handlung immer mehr zu einer starken, eigenständigen Persönlichkeit, die mutig das tut, was sie für richtig hält, wobei das Wohl ihrer Kinder für sie immer das Wichtigste ist - auch ganz am Schluß, als sie eine Entscheidung treffen muss, die ihr persönliches Glück zerstört. So ist dieser Roman ein tolles Leseerlebnis! Das einzige, was ich in diesem Buch wirklich vermisst habe ist ein Nachwort, das etwas über die historischen Hintergründe erzählt, ohne daß ich mich dafür erst im Internet auf die Suche nach Informationen begeben muß!

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