Taichi Yamada

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Rezension zu "Sommer mit Fremden" von Taichi Yamada

Rezension zu "Sommer mit Fremden" von Taichi Yamada
Liebes_Buchvor 6 Jahren

Wikipedia sagt, Taichi Yamada sei Drehbuchautor und Schriftsteller. In Wahrheit ist er Poet. "Sommer mit Fremden" ist von betörender Schönheit! Harada wohnt nach seiner Scheidung in seinem Büro in einem Bürogebäudekomplex, in dem er nach Feierabend allein zurückbleibt. Plötzlich muss er an seine Eltern denken, die ums Leben kamen als er 12 war. Es gibt eine Frau in dem Gebäude, die auch an Einsamkeit leidet. Können sie sich trösten? Das Buch handelt vom Leben und vom Sterben, von der Liebe, von Eltern und Kindern und von Traurigkeit und Sehnsüchten. Obwohl man auf jeder Seite mit Harada mitempfindet, gibt es viel zu lachen, denn Yamada hat einen sehr trockenen Humor. Leider kann ich über die Geschichte nicht mehr sagen, weil sonst die Spannung weg ist, wenn man es verrät. Das Buch hat nur 189 Seiten und ich bin traurig, dass es zu Ende ist. Ich möchte in einem Buch von Taichi Yamada leben! Nie zuvor habe ich über den Kauf einer Krawatte so gelacht, nie zuvor habe ich bei ausverkauften Reiskeksen so gelitten. Wer weiss schon, was man im Spiegel wirklich sieht. Jeder, der die Gelegenheit hat, dieses Buch zu lesen, sollte sie ergreifen. Ich werde dieses Buch niemals mehr hergeben.

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Rezension zu "Sommer mit Fremden" von Taichi Yamada

Rezension zu "Sommer mit Fremden" von Taichi Yamada
ksunlimitedvor 6 Jahren

Es ist gut zu lesen und man möchte immer wissen wie es weiter geht. Zwar lassen einen (zumindest geht es mir so) japanische Bücher immer etwas ratlos zurück, aber wenn man Mystisches mag ist Yamada und Co eine klare Empfehlung.

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Rezension zu "Sommer mit Fremden" von Taichi Yamada

Rezension zu "Sommer mit Fremden" von Taichi Yamada
Ferrantevor 7 Jahren

Zu diesem Überraschungsfund am Wühltisch kann ich nur sagen: Wow! Über den Inhalt möchte ich nicht all zu viel veraten, um der Spannung nicht vorweg zu greifen. Ein Mann, der sich gerade in einer Krise nach seiner Scheidung befindet, trifft unverhofft zwei Menschen wieder, die seine früh verstorbenen Eltern zu sein scheinen. Dann ist da auch noch die mysteriöse Nachbarin im Wohnblock, mit der er eine Affäre beginnt. Merkwürdige Dinge beginnen zu passieren...

Das Buch kann man auf mehreren Ebenen lesen, einerseits als moderne Geistergeschichte, andererseits als Parabal darauf, wie einen Geister aus der Vergangenheit noch im Griff haben können, und drittens als stilisierte Darstellung psychischer Erkrankungen. Das dieses Buch mit seiner einfachen Sprache so vielschichtig ist, ist verblüffend. Leise melancholisch, aber am Ende doch hoffnungsvoll reißt einen die unkomplizierte Erzählstimme mit ihren Einblicken in die menschliche Psyche bald mit. Eine super Entdeckung aus Japan!

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