Ja, am Anfang stimmt das durchaus. Aber was ist daran witzig, wenn man sich um 190 Grad dreht und „böse“ wird? Das ist nicht nur unglaubwürdig und realitätsfern, sondern auch alles andere als lustig. Schwarzer Humor sieht für mich auch anders aus.
Das ist der Text lt. amazon:
Langweilig und brav soll sie sein? Das will Hiltrud nicht auf sich sitzen lassen. Doch was tut frau, um alle vom Gegenteil zu überzeugen? Sie beginnt damit, gegen Regeln und Gesetze zu verstoßen und den eigenen Ehemann zu quälen. Dabei entdeckt sie eine von ihrem Körper selbst produzierte Droge: Adrenalin. Und niemand ahnt von ihrem verborgenen, bösen Ich. Manchmal kann es durchaus Vorteile haben, von anderen nicht ernst genommen zu werden.
Hildchen will sich gar nicht ändern, sondern sie will nur „böse“ werden, damit ihr nicht mehr so langweilig ist. Wenn man Langeweile nur in dieser Art und Weise ändern könnte, wäre die Welt noch schlechter dran als jetzt….*g*.
Je weiter man im Text kommt, desto schwachsinniger wird es und die Handlung ist dann einfach nur noch idiotisch….
Die zwei Sterne gibt es dafür, dass die Grundidee nicht schlecht ist und der Anfang wirklich lesbar – aber alles andere: forget it!
Taja Leyk
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Adonis oder Vollmilchschokolade
Hildchen war gestern!
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Die Story beginnt direkt mit den neuesten Geschehnissen. Nachdem sich Sabrina durch ihre neu gewonnene Freiheit im Fitnessstudio angemeldet hatte, wird sie erneut von einem Mann in den Bann gezogen. Ob dies ihr Traummann ist, wird sich noch zeigen...
Die Handlung ist für mich persönlich sehr seicht und langweilig. Es ist zwischendurch durchaus unterhaltend, aber nichts, was ich unbedingt nochmal lesen möchte. Es ist kein klassischer Liebesroman und schon von Beginn an, nachdem alle Charaktere vorgestellt wurden, ist klar, worauf das Ganze hinausläuft. Somit ist schon von Beginn an die Spannung weggenommen. Es gibt keine überraschende Wendung, sondern verläuft quasi die ganze Zeit nach Schema F, geradewegs, aber dadurch auch den Erwartungen entsprechend.
Der Schreibstil hingegen an sich hat mir sehr gut gefallen. Das Buch ließ sich sehr schön und schnell lesen. Auch die Beschreibung und die Einführung der Charaktere haben mir gut gefallen. Man konnte gut mit der Protagonistin mitfühlen, auch wenn sie meiner Meinung nach zu viele Stereotypen in sich vereint.
Meiner Meinung nach ein Roman, den man schnell lesen kann. Mehr leider auch nicht. Daher nur zwei Sterne.
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