Takashi Hiraide

 4.2 Sterne bei 68 Bewertungen
Autor von Der Gast im Garten, Der Gast im Garten und weiteren Büchern.
Takashi Hiraide

Lebenslauf von Takashi Hiraide

Takashi Hiraide wurde 1950 in Japan geboren. Bevor er sich dem Schreiben widmete, arbeitete er als Verlagslektor. Er unterrichtet an der Kunsthochschule Tama und hat zahlreiche Gedichtbände und Essays veröffentlicht. „Der Gast im Garten“ ist sein erster Roman.

Alle Bücher von Takashi Hiraide

Der Gast im Garten

Der Gast im Garten

 (66)
Erschienen am 11.04.2016
Der Gast im Garten

Der Gast im Garten

 (1)
Erschienen am 13.08.2015

Neue Rezensionen zu Takashi Hiraide

Neu

Rezension zu "Der Gast im Garten" von Takashi Hiraide

Für Japan- und Katzenfreunde
JoJansenvor 2 Jahren

Ich liebe Japan, Katzen und Gärten. Darum haben mich Cover und Titel dieses Buches sofort angesprochen. Die Geschichte des jungen Paares, das unverhofft Besuch von Nachbars Katze Chibi bekommt, wird leise und unaufgeregt erzählt. Eines Tages ist die Katze da und sie kommt immer wieder. Obwohl diese Besuche also langsam zur Routine werden, verändern sie etwas. Das Paar beginnt, sich um die Katze zu kümmern. Auf diesem Umweg nähern sie sich auch gegenseitig wieder an. Vieles passiert zwischen den Zeilen, sowohl im Leben der Beiden, die wenig über die Dinge sprechen, die sie bewegen, als auch in der Geschichte. Wer genau hinschaut, erkennt typisch japanische Verhaltensweisen, vor allem auch im Verhältnis zu den Nachbarn. Auch hier spricht man nicht alles aus, aber man handelt entsprechend. Rührend fand ich die Szene des Abschieds der alten Hausbesitzer. Und traurig, dass auch hier der Tod zum Leben dazugehört. 

Die Geschichte spielt um 1990 und erzählt, wie das junge Paar durch die Katze wieder glücklich wird, aber dann in absehbarer Zeit das Haus mit dem Garten, und somit auch die Katze, verlassen muss. Sie suchen eine neue Wohnung und wollen doch eigentlich bleiben. Diese ganze Entwicklung hätte man schön chronologisch erzählen können, was größtenteils auch der Fall ist. Doch dann springt die Handlung wieder, ohne für mich nachvollziehbaren Grund. Keine Rückblende, sondern einfach nur ein Durcheinander. Der Ich-Erzähler ist auch in der Geschichte Autor und berichtet, dass er Chibis Geschichte notiert und Teile davon in verschiedenen Zeitschriften abdrucken ließ. So entsteht für mich der Eindruck, als seien diese nachträglich einfach zu diesem Buch zusammengefügt worden, weil manches doppelt erzählt wird. Das finde ich schade und darum ein Punkt Abzug.

Gut gefallen hat mir die einfache, poetische, bildhafte Sprache. Ich sah den Garten vor mir, das Haus, die Katze, wie sie spielte. Ein Glossar am Ende des Buches erläutert die im Text vorkommenden japanischen Begriffe wie Geta, Kuzuko oder Tanuki.

Fazit: Für Japan- und Katzenfreunde sehr zu empfehlen. 4****


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Rezension zu "Der Gast im Garten" von Takashi Hiraide

Poetisch
Andrea-Karminrotvor 2 Jahren

Ein junges Paar findet eine Wohnung mit Garten, in einer japanischen schnelllebigen Stadt. Sie dürfen einen Garten nutzen, der sehr verwunschen wirkt. Alte und liebevoll gehegte Pflanzen stehen dort. Das Haus birgt wunderschöne Aussichten und entspricht den beiden jungen Menschen sehr. Nur dürfen sie keine Haustiere halten. Aber das macht nichts, denn in dem Garten scheint sich die Natur breit zu machen und die Städter zum Ausharren und Innehalten einzuladen. Eines Tages taucht auch noch das Kätzchen der Nachbarn auf und alles scheint perfekt.

“Der Gast im Garten”, soll ein poetisches Buch sein. Vielleicht bin ich einfach nicht poetisch genug, um das bestätigen zu können. Mir fiel es eher schwer es zu Lesen. Lange, lag es auf meinem Nachttisch und wurde immer wieder mit neuer Literatur zugedeckt. Obwohl das Büchlein nur wenige Seiten hat, kam es mir langatmig vor und ich mühte mich es auszulesen.
Einige Sätze fand ich schön, aber nicht schön genug, um sie mir zu merken. Was mir allerdings sehr gefallen hat, sind die Bilder von Quint Buchholz. Hübsche Bilder aus dem Garten, von dem Kätzchen oder passend zum Gelesenen.

Alles in allem, ein hübsch gestaltetes Buch, zum Verschenken und für Menschen, die poetisch sind. Nichts für Realisten… 

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M

Rezension zu "Der Gast im Garten" von Takashi Hiraide

Leise Töne
Mellolettevor 2 Jahren

Selten habe ich eine solch zarte Geschichte gelesen. Hiraide Takashi erschafft mit wenigen Worten die kleine Welt eines Ehepaares, das dem Großstadtleben entflieht und in das Gartenhaus einer älteren Dame einzieht. Kinderlos gehen beide in ihrer Arbeit auf, haben aber den Blick für die kleinen Dinge nicht verloren.
Geschildert aus der Sicht des Mannes, erfährt der Leser, wie sich ganz leise eine kleine Katze namens Chibi in den Alltag und die Herzen des Ehepaares einschleicht.

Die Geschichte wartet nicht mit großen Ereignissen oder Verwicklungen auf, sondern bedient sich der Magie der alltäglichen Kleinigkeiten und weist gleichzeitig auf die Vergänglichkeit dieser kostbaren Augenblicke hin.

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Gespräche aus der Community

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„Das erste Mal, als sie zusammengerollt auf dem Sofa einschlief, hielt eine tiefe Freude Einzug…“


So beschreibt Takashi Hiraide den Zauber der Katzen. Ganz gleich, ob sie herumtollen, schmusen oder ihre Krallen ausfahren, Samtpfoten üben eine ganz besondere Faszination aus. 

Natürlich gibt es dieses Gefühl auch in Buchform. Wolltet ihr schon immer wissen, wovon Katzen eigentlich träumen, oder wie sie unser Leben noch so unbewusst beeinflussen? Lest ihr gerne gefühlvolle Romane, in denen Katzen eine besondere Rolle spielen, oder interessiert ihr euch für ihre besondere Beziehung zu uns? Wir haben für euch die schönsten Katzenbücher aus dem Insel Verlag in einem Buchpaket vereint.





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Wir möchten eure Katzen sehen! Egal, ob ihr eine eigene Katze habt oder mit denen von euren Freunden schmust, postet eure Lieblingsbilder mit eurer Katze! 



Die fünf Katzenbücher im Überblick


"Wovon Katzen träumen" von Nicola Bayley
Wovon träumen eigentlich Katzen? Von unerschöpflichen Milchtöpfen oder von unwiderstehlich riechendem Fisch? Von einem warmen Plätzchen auf der Couch? Nicola Bayley erschafft in ihren detailreich bebilderten Geschichten eine ganz eigene Traumwelt: Die fünf Kätzchen stellen sich vor, mit bunt bemaltem Pelz wie ein Papagei von Baum zu Baum zu fliegen, sie träumen vom Elefantenleben, vom Krebsgang im Sand und Schaukeln im Spinnennetz oder wie es wäre, als Eisbär durch den Schnee zu stapfen. Und am Ende? Ist das Plätzchen auf der Couch vielleicht doch am schönsten … In Nicola Bayleys zauberhaften Illustrationen werden Katzenträume lebendig – ein hinreißendes Bilderbuch zum Verschenken oder doch lieber Selberbehalten.

                        
                               
"Der Gast im Garten" von Takashi Hiraide
Ein junges Paar, erschöpft vom Lärm der Großstadt, bezieht ein Gartenhaus außerhalb Tokyos. Als eines Tages ein kleines Kätzchen auftaucht, unterbricht es die beschauliche Stille des weitläufigen Gartens, es räkelt sich verspielt inmitten der Blumenbeete im Schatten der Bäume, tollt mit Schmetterlingen und Libellen herum und streift durch das Unterholz. Mehr und mehr öffnen sich die beiden dem unverhofften Gast und bemerken dabei kaum, was die Katze tatsächlich für ihr Leben bedeutet – bis sie eines Tages verschwindet. Ein Haus und ein Garten von anmutiger verblichener Schönheit. Ein Paar, das einen neuen Anfang sucht. Eine scheue Katze, die die Freiheit liebt. Ein verzaubernder, zutiefst ergreifender Roman über die Liebe und die Zerbrechlichkeit des Lebens.

                      


"Katzen und ihre Frauen" von Detlef Bluhm
Die Verbindung zwischen Frauen und Katzen ist eine besonders innige und besteht schon seit Jahrtausenden. Auch in der Malerei ist das Motiv »Frau und Katze« eines der ältesten und häufigsten Sujets, von dem sich Malerinnen und Maler aus allen Jahrhunderten immer wieder inspirieren ließen. Ob Muse, Gefährtin oder Seelenverwandte – Detlef Bluhm unternimmt eine Reise durch die Geschichte der Malerei und erzählt anhand von über 50 Gemälden von den verschiedensten Facetten dieser ganz besonderen Freundschaft zwischen Frauen und Katzen. Kurze Texte kommentieren die Abbildungen mit Interpretationen, Anekdoten und biographischen Hinweisen.

                      


"Katzentreffen" von Eva Demski
»In mein Menschenleben passten viele Katzenleben. Manche waren lang, andere endeten viel zu früh, aber alle trugen zu einer Geschichte bei, meiner Geschichte. In ihr findet sich Komisches und Trauriges, gereimt und ungereimt, und immer von neuem der Versuch, dem auf die Schliche zu kommen, was mich lebenslang an der Katzenseite gehalten hat. 
Ich liebe Hunde, Elefanten, Schmetterlinge, Goldhamster, Rotkehlchen, Häuschenschnecken und noch viele andere Tiere. Darwins ganzer großer Farbkasten ist für mich eine ständige Quelle des Staunens und der Freude. Was kommt bei Katern und Katzen dazu, das mich immer wieder zu ihnen zieht? Oder sie zu mir?«


                      

"Cottage mit Kater" von Hermien Stellmacher
Schwere Zeiten für die Krimiautorin Nora: die Mutter gestorben, der Lebensgefährte auf und davon. Da kommt ihr die Einladung in ein Cottage an der Küste Cornwalls gerade recht. Endlich alles hinter sich lassen, Spaziergänge durch leuchtend bunte Blumenwiesen, Sonnenuntergänge am Strand und in Ruhe schreiben – wunderbare Aussichten doch wieder einmal macht das Leben ihr einen Strich durch die Rechnung. Ein kleiner Kater, den sie von einer Klippe rettet, weicht ihr fortan nicht mehr von der Seite. Immer wieder schmuggelt er sich heimlich ins Haus und wirbelt ihren Alltag durcheinander.


*Bitte beachte, dass wir die Gewinne nur innerhalb Europas und nur einmal pro Haushalt verschicken können.
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Zusätzliche Informationen

Takashi Hiraide wurde am 21. November 1950 in Moji-ku (Japan) geboren.

Community-Statistik

in 90 Bibliotheken

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