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Marina_Nordbreze

vor 2 Monaten

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Verrat, Liebe und die schwierigste Entscheidung des Lebens – Das ist Stella

Nach seinem gefeierten Debüt "Der Club" widmet sich Takis Würger in seinem mit Spannung erwarteten neuesten Roman "Stella" einer dramatischen Frage: Was, wenn wir uns zwischen der Liebe und unserem eigenen Leben entscheiden müssen? Was ist uns wirklich wichtig? Und wer? 

1942 trifft der junge Friedrich in Berlin auf Kristin, die ihn mit ihrer Leichtigkeit den Krieg vergessen lässt. Doch das Glück hält nicht lange. Denn Kristin heißt eigentlich Stella und ist Jüdin, die von der Gestapo erpresst wird. Welche Entscheidung ist richtig? Und kann es überhaupt eine richtige Entscheidung in diesen unmenschlichen Zeiten geben? 

Mit
"Stella" von Takis Würger starten wir in den Literatursalon 2019 und sind schon gespannt, was ihr zu diesem Buch haltet! 

Zusammen mit dem Hanser Verlag verlosen wir 30 Exemplare von "Stella" unter allen, die sich über den neuesten Roman von Takis Würger im Rahmen einer Leserunde austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchtet.

Ihr möchtet mit dabei sein? Dann bewerbt euch bis einschließlich 20.01.2019 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und beantwortet folgende Frage:

Warum möchtet ihr unbedingt bei unserer Leserunde von"Stella" mit dabei sein?

Ich bin gespannt auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück bei der Verlosung!

Ihr seid noch kein Literatursalon-Mitglied? Ihr könnt jederzeit eintreten. Alle Infos dazu findet ihr hier und in unserer Literatursalon-Plauderecke.

Mehr zum Buch
Es ist 1942. Friedrich, ein stiller junger Mann, kommt vom Genfer See nach Berlin. In einer Kunstschule trifft er Kristin. Sie nimmt Friedrich mit in die geheimen Jazzclubs. Sie trinkt Kognak mit ihm und gibt ihm seinen ersten Kuss. Bei ihr kann er sich einbilden, der Krieg sei weit weg. Eines Morgens klopft Kristin an seine Tür, verletzt, mit Striemen im Gesicht: "Ich habe dir nicht die Wahrheit gesagt." Sie heißt Stella und ist Jüdin. Die Gestapo hat sie enttarnt und zwingt sie zu einem unmenschlichen Pakt: Wird sie, um ihre Familie zu retten, untergetauchte Juden denunzieren? Eine Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht – über die Entscheidung, sich selbst zu verraten oder seine Liebe.

Mehr zum Autor
Der deutsche Schriftsteller und Journalist Takis Würger wurde 1985 in Hohenhameln geboren. Nach seinem Abitur verbrachte er zunächst ein Jahr als Entwicklungshelfer in Peru, eher er ein Volontariat bei der Münchner Abendzeitung absolvierte und die Henri-Nannen-Journalistenschule besuchte. Für den Spiegel reiste Takis Würger in viele Krisenregionen wie die Ukraine, Afghanistan oder Libyen und wurde für seine Arbeit mit zahlreichen Journalistenpreisen ausgezeichnet. 2017 veröffentlichte der Autor mit "Der Club" seinen Debütroman, der es auf Anhieb auf die Shortlist des Aspekte-Literaturpreises schaffte und von den unabhängigen deutschen Buchhändlern in die fünf besten Romane des Jahres gewählt wurde.

* Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

Autor: Takis Würger
Buch: Stella

Lilofee

vor 1 Monat

Wie gefällt euch das Cover von "Stella"?

Ich finde es wunderschön. Schwarz und Dunkel wie das Thema, der goldene Buchrücken gibt aber Hoffnung.

Lilofee

vor 1 Monat

Plauderecke

Ich bewerbe mich dieses Mal nicht, weil ich das Buch bereits gelesen habe.
Würde mich aber sehr gerne an dieser Leserunde beteiligen ;)

Beiträge danach
1,046 weitere Beiträge (Klassische Ansicht)
Beiträge davor

forgetful

vor 19 Stunden

Leseabschnitt 3: bis und mit S. 166

Jetzt hat es wieder gedauert, bis ich ein Stück gelesen habe. Irgendwie packt mich die Geschichte nicht so ganz. Zwar hab ich den Abschnitt in einem Rutsch gelesen, jedoch hat es gedauert bis ich das gelesen habe.

Die Briefe sind sehr unterschiedlich. Die Mutter ist einfach nur kalt und lebt in einer fremden (Gedanken)Welt. Der Vater lebt tatsächlich in einem fremden Land, jedoch liebt er seinen Jungen über alles. Wie verschieden sie doch sind! Nur sind beide keine große Hilfe!

Friedrich ist auch irgendwie ein komischer Vogel. Er lässt sich von Stella sehr täuschen. Er mag diese starke Frau. Was ich jedoch nicht verstehen kann.

Stella erhofft sich wohl Hilfe durch die ganzen Soldaten. Vielleicht umgibt sie sich auch gern mit ihnen, damit sie von der Realität weg kommt.

Stella verrät wohl Ihresgleichen. Das geht gar nicht.

julemausi89

vor 13 Stunden

Fazit / Rezensionen

Ich habe mich mit der Rezension sehr schwer getan und bin auch immer noch nicht wirklich zufrieden..aber hier ist sie!

https://www.lovelybooks.de/autor/Takis-W%C3%BCrger/Stella-1799564905-w/rezension/1983770698/?showSocialSharingPopup=true

lapiratesse

vor 12 Stunden

Leseabschnitt 3: bis und mit S. 166

Die Antwort der Mutter auf Friedrichs Telegramm ist unpersönlich in Bezug auf ihren Sohn. Sie trauert aber für all diejenigen, die gerade für ihr Vaterland sterben müssen und unterzeichnet mit Heil Hitler was mich vermuten lässt, dass sie die Judenverfolgung und die Deportierungen zu diesem Zeitpunkt nicht wahrgenommen hat oder mit Hitler sympathisiert.
Der Vater hingegen ist im Ausland und hat eine ganz andere Sichtweise. Er geniesst das Leben, scheint weltoffen zu sein, erwähnt den Besuch einer Moschee und erlebt fremde Kulturen und Leute. Ich vermute, dass er für Hitler keine Sympathie hegt und die Welt als Platz für alle sieht.
Friedrich lernen wir eigentlich nicht sehr tief kennen in der Geschichte. Er ist sicher tolerant und auch etwas naiv aber wirklich viel wissen wir so über ihn nicht.
Stella verbringt wahrscheinlich gerne Zeit mit Nazis weil es dort meist gutes Essen und Trinken gibt was anderswo nur schwierig zu kriegen ist. Sie fühlt sich so vielleicht auch weniger als Jüdin oder errechnet sich Chancen durch ihre Kontakte.
Stella soll aufhören Juden zu verraten welche anschliessend deportiert werden.

lapiratesse

vor 12 Stunden

Leseabschnitt 4: bis Ende

Es zeigt, dass viele Leute damals Hunger hatten oder nur Rationen von Essen erhalten konnten. Wer Geld hatte oder einen höheren Dienstrang konnte sich auch besseres Essen leisten und erhalten, welches zu dieser Zeit manchmal gar nicht üblich war in Deutschland.
Da ich mich vorab schon über Stella Goldschlag informiert habe, habe ich Ihre Tätigkeit bereits gekannt. Es brauchte aber doch 2-3 Prozessakten bis ich realisiert habe, dass Stella "Die Angeschuldigte" war. Die Idee mit diesen "Einschüben" finde ich sehr gut!
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Geschichte ist relativ kurz (in Anzahl Seiten) enthält aber eine Geschichte mit einem roten Faden und vielen Zusatzinformationen die einem zum ganzen Bild verhelfen. Ich finde es sehr gut umgesetzt.

Forevermore

vor 9 Stunden

Leseabschnitt 3: bis und mit S. 166

Ich kann den Briefen der Eltern entnehmen, dass die Mutter sich noch immer nicht für ihren Sohn zu interessieren scheint, da er nicht mehr ihren Vorstellungen entspricht. Der Vater hingegen kümmert sich und ihn interessiert auch das Schicksal und das Leben seines Sohnes. Was den Vater deutlich sympathisch und die Mutter genauso kaltherzig wirken lässt, wie sie am Anfang auch dargestellt wurde.
Friedrich scheint mir schwach zu sein und ohne wirklichen Charakter. So sagt er später im Buch, dass er nach Deutschland kam sodass seine Stärke auf ihn abfärbe, er aber erkannt habe, dass es alles falsch sei was da geschieht. So scheint mir Friedrich schlichtweg keine Kämpfernatur zu sein und niemand, der wirkliche Überzeugungen hat. Vielmehr ist er fasziniert vom Leben und auf der anderen Seite ist ihm eben jenes zu viel.

Forevermore

vor 9 Stunden

Leseabschnitt 3: bis und mit S. 166

Stella sieht sich selbst nicht als Jüdin, sondern als Deutsche. Sie scheint keine Zugehörigkeit zu ihrem Volk zu empfinden, warum auch immer. Da sie sich als Deutsche sieht, umgibt sie sich folglich auch mit Deutschen, welche ja selbst immer annehmen, sie sei einen von ihnen.

Wie viele der Mitleser auch bereits sagten, soll Stella mit dem denunzieren aufhören. Ihr Motiv ist mir bis jetzt noch nicht ganz schlüssig.

Forevermore

vor 9 Stunden

Leseabschnitt 4: bis Ende

Ich würde sagen, dass Essen hier einen Gegensatz zu den Entbehrungen des Krieges aufzeigen soll und nochmals verschärft die Härte des Regimes darstellt. Nicht umsonst, haben Nazis wie Tristan sich ständig Nahrung vom Schwarzmarkt gesucht.

Phu, ich muss gestehen, dass ich erst am Ende des Buches wirklich begriffen habe, was Stella tut. Davor tappte ich alleine durch den schwammigen Schreibstil, doch sehr im Dunkeln.
Die Geschichte hat sehr viel Potential und das was der Autor versucht hat zu erzählen, quasi aus der Verbrecherin ein Opfer zu machen, ihre Seite der Geschichte zu beleuchten, hätte etwas unheimlich Gutes werden können, wenn da nicht der Schreibstil gewesen wäre und Friedrich.
Jedoch fand ich die original Berichte als stilistisches Mittel unheimlich gelungen.
Das Buch hat mich jedoch nicht gänzlich packen können und der Autor überzeugt mit seinem Stil nur bedingt.
Mehr dazu, bald in einer ausführlichen Rezension.

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