Tal M. Klein

 3.4 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Der Zwillingseffekt, Der Zwillingseffekt und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Tal M. Klein

Neue Zukunft, neue Transportwege, neue Schwierigkeiten: Tal M. Klein ist in Israel geboren, jedoch in New York aufgewachsen. Heute lebt er gemeinsam mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern in Detroit. 2017 veröffentlicht er mit „The Punch Escrow“ sein Romandebüt, das in mehrere Sprachen übersetzt wird. In Deutschland erscheint es 2018 unter dem Titel „Der Zwillingseffekt“. Es spielt im 22. Jahrhundert und handelt von Joel Byram, der bei der Teleportation nach Costa Rica versehentlich dupliziert wird und sich plötzlich einer Reihe mächtiger Feinde gegenübersieht, die nach seinem Leben trachten. Klein selbst sieht der Zukunft pragmatisch gegenüber. In einem Interview äußert er seine Meinung, dass die Menschen neuen Transportmethoden schon immer kritisch gegenüberstanden, sie jedoch durch ihren praktischen Nutzen überzeugten. Dennoch kann eine Maschine nicht von selbst lernen, weswegen der Mensch nie aus der Gleichung verschwinden wird. Neben seinem Beruf als Schriftsteller ist Klein zudem als Musiker unterwegs.

Neue Bücher

Der Zwillingseffekt

Neu erschienen am 16.11.2018 als Hörbuch bei Ronin-Hörverlag, ein Imprint von Omondi UG.

Der Zwillingseffekt

Neu erschienen am 16.11.2018 als Hörbuch bei Ronin-Hörverlag, ein Imprint von Omondi UG.

Der Zwillingseffekt

Neu erschienen am 16.11.2018 als Hörbuch bei Ronin - Hörverlag.

Alle Bücher von Tal M. Klein

Der Zwillingseffekt

Der Zwillingseffekt

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Erschienen am 10.04.2018
Der Zwillingseffekt

Der Zwillingseffekt

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Erschienen am 16.11.2018
Der Zwillingseffekt

Der Zwillingseffekt

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Erschienen am 16.11.2018
Der Zwillingseffekt

Der Zwillingseffekt

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Erschienen am 16.11.2018

Neue Rezensionen zu Tal M. Klein

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Rdannys avatar

Rezension zu "Der Zwillingseffekt" von Tal M. Klein

Der Zwillingseffekt
Rdannyvor 2 Monaten

Puh. Endlich geschafft. Leider war es eher ein Qual mit dem Buch fertig zu werden als ein Lesevergnügen. 


Ich lese gern Science-Fiction und Zukunftsvisionen - auch die Idee und der Ansatz von "Der Zwillingseffekt" sind durchaus vielversprechend - aber die Umsetzung ist aus meiner Sicht leider mangelhaft. 
Die Sprache und der Stil haben mir leider gar nicht zugesagt und  ließen es somit irgendwie nicht zu, dass ich das Buch in gewohnter Leichtigkeit lesen kann.
Die teilweise über zwei Seiten gehenden Fußnoten tragen zwar der Atmosphäre bei - sicherlich wäre ein anderer Umgang mit der Erläuterung besser gewesen, damit man nicht jedes mal aus der Story gezogen wird. 
Auch die Personen sind für mich leider weder sympatisch noch so gezeichnet, dass ich mit denen irgendwas anfangen kann.
Ähnlich verhält es sich mit der Umgebung zum Zeitpunkt der Handlung - das imaginäre Auge hatte es hier schwer, sich diese Zukunftsversion vorzustellen.

Die Story an sich ist nachvollziehbar - konnte mich aber spannungstechnisch nicht vom Hocker reißen. Hier wäre durchaus mehr möglich gewesen.

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einz1975s avatar

Rezension zu "Der Zwillingseffekt" von Tal M. Klein

Tal M. Klein – Der Zwillingseffekt
einz1975vor 7 Monaten

Über Star Trek möge man denken wie man will, sie haben die Science-Fiction beflügelt, wie keine andere Serie zuvor. Einer der seltsamsten Erfindungen war sicherlich der Transporter. Genau dieses Transportmittel greift auch die Geschichte von Tal M. Klein auf. Wir befinden uns im Jahr 2147. Die Menschen haben sich brav weiterentwickelt. Alle besitzen eine App mit der man so ziemlich alles erledigt, was man digital im Leben machen muss. Unser Hauptprotagonist Joel Byram, nennt sich selbst KI-Coach. Er redet im Endeffekt nur mit den Apps, bringt sie aber mit den richtigen Fragestellungen auf eine völlig neue Art und Weise zu denken. Hin und wieder kann man so eine App auch völlig neu programmieren, was er später auch mehr als einmal ausnutzen muss.

Er liebt seine Frau Sylvia , welche bei International Transport (IT) arbeitet, dem größten und wichtigsten Unternehmen der Menschheit. Sie haben den Transporter erfunden. Zuerst für nicht organisches Material und später auch für Menschen. Durch einen eingebauten Puffer ist das Reisen so sicher wie noch nie und kaum einer nutzt noch die Drohnen oder anderen Fahrzeuge, um an ein Ziel zu gelangen. Sie ist zudem in der Forschungsabteilung beschäftigt und darf über ihre Arbeit auch zuhause nicht reden. Als sich beide entschließen, doch noch einmal ihre Flitterwochen auf Costa Rica nachzuholen, ist Joel etwas später dran, aber erreicht noch gerade so seine Teletortation. Es passiert – Nichts!

Alle gehen zuerst von einem Fehler aus und das nichts weiter passiert sei, doch plötzlich kann seine ID nicht mehr gelesen werden und seine persönliche App ist ebenfalls nicht mehr ansprechbar. Was ist hier los? Genau da wird er Roman langsam spannend und nimmt wirklich Fahrt auf. Der Autor hat vorher versucht, alle technischen Fragen auf die man kommen könnte, durch kleine Erläuterungen zu erklären. Vom letzten Krieg bis hin zum Teleporter wie er funktioniert oder wie wie Menschen eben in dieser Zukunft so leben. Interessant dabei war zu sehen, dass eben nicht alle auf diese neue Technologie so abfahren und es mit Mord vergleichen. Was passiert wirklich wenn man teleportiert wird? Genau das kann keiner beantworten und da der Roman Zwillingseffekt heißt, könnt ihr euch denken, dass Joel nicht mehr allein auf der Welt ist.

Was genau International Transport mit der Sache zu tun hat und in wie weit seine Frau vielleicht auch daran Schuld trägt, wie jetzt alles ist, dass solltet ihr alleine lesen. Zumindest machen Joel und sein Zwilling einen sehr guten Eindruck und man folgt ihnen gern. Die Erklärungen sind auch nicht zu akademisch gehalten, so dass sich jeder schnell in das Thema einlesen kann. Sicherlich geht es um Quantenmechanik, Modelle, Berechnungen, Wahrscheinlichkeiten und das Salting, aber auch der Nicht-Wissenschaftler findet sich anschaulich zurecht. Ein Grund, warum er mit diesem Buch einige Leser mehr erreichen wird ist auch seine irgendwie schnippische Art und Weise manch Situation zu beschreiben und Joel könnte man sich ebenfalls gut auf der Kinoleinwand vorstellen.

Fazit:
Noch nie so viel über den Transporter, das Leben und die Zukunft nachgedacht wie in diesem Buch. Was macht unser Leben aus? Sind wir nur eine Ansammlung von Materie oder ist das noch mehr? Genau solche Gedankenspiele hat Tal M. Klein mit diesem Roman bezweckt und trifft dabei auf den Nerv des Sci-Fi-Fans. Viele Kleinigkeiten der Zukunft werden anschaulich beschrieben. Die Figuren haben ordentlich Charakter und den Verlauf der Geschichte kann man nicht wirklich vorausahnen. Ein Debüt, welches zurecht gefeiert wird!

Matthias Göbel

Autor: Tal M. Klein
Übersetzung: Bernhard Kempen
Paperback: 416 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 05.03.2018
ISBN: 978-3-453-31928-8

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M

Rezension zu "Der Zwillingseffekt" von Tal M. Klein

Rasant
michael_lehmann-papevor 8 Monaten

Rasant

Beamen, Quantenschaum, Mona Lisa? Und ein Zitat aus „Star Trek“ vorweg gestellt?
Da scheint die Richtung dieses Thrillers klar, doch der Leser sollte sich nicht zu früh zurücklehnen. Denn alleine, was die eigentliche Praxis des „Teleportierens“ im Buch angehen wird, wie auch die vorherrschende Gesellschaftsform, lassen hohe Überraschungen auf den Leser zukommen und, dahinter nicht schwer erkennbar mitlaufend, gegenwärtige gesellschaftliche Fragen mitschwingen lassen.

Nicht nur, weil Joel sich in einer Situation wiederfindet, in der „sein KOM“, das Gerät in seinem Kopf, das ihn mit dem weltweiten Netz verbindet, plötzlich nicht mehr mit ihm sprechen will. Was seine Gründe eben in einer, zur Zeit des Joel Byram üblichen Art der Fortbewegung, der Teleportation, hat. Wozu Joel aber einiges an Zeit (und Gefährdung) benötigen wird, die wahren Hintergründe herauszufinden. Und den wahren „Übeltäter“.

Ein wenig für Quantenmechanik sollte sich der Leser im Übrigen auch interessieren (auch wenn Klein durch sehr anregende Fußnoten hier einiges an Wissen vermittelt), denn einige Paradoxa des Geschehens lassen sich auf diesem Hintergrund besser in die Vorfälle einordnen.

In der Dinge „gedruckt“ werden (nicht „repliziert“, wie in Star Trek).
In der die Luft von Mosquitos gereinigt wird (prima Idee, wenn da nicht dieser ständige Regen wäre, der nichts anders ist als das „Urinieren der Mosquitos).
In der die Menschheit eben vor einigen Jahren mal konsequent war und sich der Politiker entledigt haben (der letzte Krieg hat das Fass zum Überlaufen gebracht).
Ist doch eh klar, wer die Welt regiert, also wurde das gleich den multinationalen Konzernen direkt übertragen.

Von denen „IT“ (International Transport), Erfinder und Hersteller der Teleporter, einer der Größten ist. Und, wie Joel feststellen muss, leider nicht zugleich auch einer der fairsten. Natürlich hat auch er die „Jesiden“ und „Gehenniomiten“ lange Zeit als religiöse Spinner und Fanatiker abgetan, doch das beginnt er nun, ziemlich anders zu sehen. Mit Grund. Auch wenn seine Frau im innersten Zirkel des „IT“ arbeitet. Oder gerade wegen dem, was sie da arbeitet.

Denn was die Leute glauben, wie es geht und wie funktioniert, ist bei Weitem nicht das, wie es wirklich geht und funktioniert (was in der nahen Zukunft des Romans damit genauso strukturiert ist, wie es in der Gegenwart der Fall ist).

Als aber etwas schiefgeht, Joel direkt betroffen ist, in den Krieg der „Gläubigen“ gegen die "Technologen“ mit hineingezogen wird und es ihn gar zweimal gibt, da wird Schritt für Schritt klar, dass es in nie zum Guten sein kann, wenn einzelne, offen oder heimlich, zu viel Macht anhäufen.

Differenzierte Charaktere, eine Atmosphäre der Verschwörung, ein zwar verängstigter, aber immer mit einem trockenen Spruch (auch sich selbst gegenüber) agierender Protagonist, ein hin- und herwogen von Vorteilen und Nachteilen, Angriff und Verteidigung, Gefangen werden und sich befreien bis hin zum breit angelegten „Show-Down“, Klein erzählt rasant und technisch fundiert, wobei er das Tempo nur selten kurz bremst und auch den Humor nicht vergisst.

Sehr unterhaltsam und lesenswert, gerade im Blick auf die aktuell anstehenden Entscheidungen, wohin sich die Zukunft eigentlich ausrichten wird und wer das zentral bestimmen will (und wird?).

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