Tally Potrafke Wintermond: Der ewige Winter von Mirasweno

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Inhaltsangabe zu „Wintermond: Der ewige Winter von Mirasweno“ von Tally Potrafke

Seit mehreren Jahrhunderten herrscht der ewige Winter nun schon über dem Nordreich. Louella, die Thronfolgerin des einflussreichen Königshauses Mirasweno, steht kurz vor ihrer Hochzeit, als sie plötzlich von einem Fremden mit feuerroten Augen entführt wird. Bald schon muss sie erkennen, welchen Verrat ihre Vorfahren einst begangen haben. Eine Jagd nach dem Auslöser des ewigen Winters beginnt und Louella muss erkennen, dass sie der Schlüssel zu allem zu sein scheint. Leseprobe: Ich drehte mich zu ihm um, stützte den Kopf mit meinem Arm ab. „Ich hab mich noch gar nicht bei dir bedankt“, erklärte ich ihm. „Wofür?“, fragte er überrascht. „Dafür, dass ich dich durch die halbe Welt gejagt habe, wie ein Verrückter?“ Er versuchte meinen Ton nachzuahmen und traf diesen sogar erstaunlich gut. „Dafür, dass du mich hierher gebracht hast“, gab ich zu. Plötzlich wurde ich etwas verlegen. Wir waren nun sicherlich schon seit über zwei Wochen unterwegs und hatten jede Nacht miteinander verbracht, doch hier in diesem Bett, in diesem Haus, in dem das Leben wieder so normal erschien, war es etwas anderes, ihn direkt neben mir zu haben. „Es war mir eine Ehre!“, verkündete er und signalisierte mir, indem er den Arm ausstreckte, dass ich zu ihm rutschen sollte. Ich rückte neben ihn, legte meinen Kopf auf seinem Arm ab. „Du bist etwas ganz Besonderes, Ella“, flüsterte er mir ins Ohr. Er war sicherlich unausstehlich, arrogant und launisch. Doch er hatte auch eine Seite, die liebevoll und fürsorglich war. Ich mochte ihn, wenn er so war. In solchen Momenten vergaß ich alles um mich herum, dachte nur an ihn und an mich.

Unselbständige Charaktere ohne Tiefe, plumpe Geschichte...

— jurina

was für zwischendurch

— buecherfan98
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    Wintermond: Der ewige Winter von Mirasweno

    jurina

    13. March 2017 um 12:58

    Puuuh ich weiß gar nicht, was ich zu diesem Buch sagen soll...Ich glaube das einzige Positive ist die Idee der Geschichte und der Aufbau der Welt von Mirasweno und den freien Städten drum herum. Und das ist wohl auch das Einzige, was vielleicht noch einen Stern rechtfertigen würde, ansonsten würde ich gerne keine Stern geben.Enttäuschend fand ich, dass dieses Buch wohl noch nie ein Lektorat oder eine normale Korrektur gesehen hat, denn die vielen Schreib- und Grammatikfehler zerstören jeglichen Lesefluss.Mich persönlich hat die Ich-Perspektive überhaupt nicht angesprochen, aber das ist wohl Geschmacksache.Der Klappentext klang eigentlich wirklich vielversprechend, aber die ganze Story an sich war leider nur eine pure Enttäuschung.Mir ist schon lange kein Charakter mehr untergekommen, der so dämlich, gutgläubig, unselbständig, passiv, arrogant, hilflos und mitleidshaschend war wie Louella.Zum Anfang der Geschichte könnte man das noch entschuldigen, da sie vom Königshaus zu einer Frau erzogen wurde, die keine Fragen stellt und nur das tut, was man ihr sagt. Aber spätestens nach der Wendung hätte man von ihr erwarten können, dass sie sich ändert und mal für sich selbst kämpft. Stattdessen erhält man nur das kleine Dummchen, das es gar nicht erst versucht und sich lieber seinem Schicksal hingibt bzw. darauf wartet, dass andere ihr Leben für sie opfern. Andauernd wird wiederholt wie einsam sie doch im Palast gewesen sei und wie toll ihr Leben nun werden würde, wenn sie endlich Panej heiraten würde. Natürlich kannte sie diesen gerade einmal zwei Sekunden und verliebte sich sofort unsterblich in ihn. Nur um ihn dann nach zwei bis drei Tagen gegen ihren Entführer auszutauschen, der zu Beginn als ekelig und abstoßend beschrieben wird. Daumen hoch für diese realistische Darstellung!Auch dass Malur so talentiert ist und niemals etwas durchblicken lässt, um cool und begehrenswert zu erscheinen ließ mich fast schon im Strahl kotzen. Wenn man auch mal bedenkt welches Alter er haben muss und dass er offensichtlich schon seit Louella ein Kind war auf sie abfährt... Die wirklich interessanten Details über ihn und seine Vergangenheit werden allgemein nur kurz angerissen und nicht zu Ende erzählt.Die Geschichte ist allgemein wirklich nur auf die Romance-Schiene ausgelegt und billiger Kitsch. Wer eine anspruchsvollere und plausible Story erwartet (ja, auch die ist im Romantasy Genre möglich), dem sei von diesem Buch dringend abgeraten! Für mich muss ein Buch nicht extrem anspruchsvoll sein, aber komplett ohne geht es nunmal auch nicht. Warum ich es dann zu Ende gelesen habe? Ich habe wirklich gedacht, dass irgendwann einmal eine Wendung kommen würde und die Geschichte noch an Fahrt aufnimmt.Leider wurde diese Hoffnung nicht erfüllt. Das Ende der Geschichte verläuft ebenfalls total ereignislos und ziemlich unrealistisch ab.Achtung Spoiler!Ich kann einfach nicht glauben, dass der König einfach nur flieht und die beiden nicht verfolgt werden, schließlich hatte er nicht alle Soldaten versammelt und könnte die beiden locker suchen und schließlich doch töten. Vor allem da die "Gabe" nur darin zu bestehen scheint durch die Welt zu ziehen und nur anwesend zu sein, damit die Jahreszeiten wechseln...Extrem schwach und enttäuschend fand ich außerdem, dass Louella sich nicht einmal dazu überwinden kann, das Ritual für die Rükgewinnung der Gabe an Malur durchzuführen. Am Ende freut man sich wirklich, dass ihr Happy End nur darin besteht, dass sie ihn ganze zwei Mal im Jahr sehen kann...

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  • Wintermond

    Wintermond: Der ewige Winter von Mirasweno

    buecherfan98

    17. May 2015 um 13:31

    Die Geschichte ist gut geschhrieben und man kann sich leicht hineinlesen an manchen Stellen war mir das Buch zu langatmig und auch das Ende fand ich jetzt nicht so toll aber imm großen und ganzen ein gutes Buch

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