Tamás Jónás Als ich noch Zigeuner war

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Inhaltsangabe zu „Als ich noch Zigeuner war“ von Tamás Jónás

Da sich die Eltern verschuldet hatten, wurden die Kinder der Jónás-Familie in verschiedene Kinderheime gebracht. Tamás war ein Zeitlang bei Pflegeeltern, die ihn prügelten und ihm nicht genug zum Essen gaben, bis auch sie in Gefängnis landeten. Wieder ins Kinderheim, schließlich wieder nach Hause, aber „nichts war wie früher”. Da war er sechs. „Diese Erfahrung hat mich geprägt. Seitdem weiß ich, dass ich mich nur auf mich verlassen kann.” Neben den bitteren Erinnerungen und der Sehnsucht nach der Familie, nach seiner Schwester Mari, sprudeln in seinen Erzählungen die Geschichten und Beobachtungen aus seinem Zigeunerumfeld hervor. Die kindlichen Gedanken über die Schwester, über den Bruder, die aus erwachsener Sicht fast schon sarkastisch klingen: ”Zsuzsi war eine Hure. Ein bißchen stolz war ich schon auf sie. Da gehört ja was dazu. Eine Hure in der Familie. Und ich werde Dichter.“ Die erste Liebe, die seelischen Schmerzen deswegen, das Gespött mancher Mitschüler, die Angst vor der Verhöhnung durch die Klassenkameraden wegen seines Zigeunerseins beschäftigen ihn immer wieder. Die Helden seiner fiktiven Erzählungen (Teil II.) leben im dörflichen Zigeunerviertel. Sie sind direkt, ungebunden, leidenschaftlich und neigen zugleich zur Heftigkeit, sogar zur Unerbittlichkeit. Der zurückhaltende, nüchterne Stil, die teils balladenhafte Sprache des Autors machen diese Geschichten ausdrucksvoll und lebendig.

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  • Rezension zu "Als ich noch Zigeuner war" von Tamas Jonas

    Als ich noch Zigeuner war
    Beagle

    Beagle

    11. April 2010 um 20:33

    Eigentlich wollte ich ein wenig Hintergrundwissen über das Leben der Roma (Zigeuner) und da schien mir diese Geschichte als sehr geeignet, da sie ja autobiografisch ist. Jónás schreibt aber in einem Stil, der so verschachtelt ist, dass man beim Lesen zwangsläufig den Faden verliert. Und dabei sind nicht nur die Sätze durcheinander, sonder er schweift auch immer wieder soweit von der eigentlichen Erzähllinie ab, dass man hinterher nicht mehr weiß, was er vorher gesagt hat.

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