Tamar Cohen Die andere Frau

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Inhaltsangabe zu „Die andere Frau“ von Tamar Cohen

Was ist Wahrheit? Mitten in der Nacht klingelt es an Selinas Tür. Die Nachricht, die ihr die Polizei überbringt, ist schrecklich: Die Leiche ihres Mannes wurde in der Themse gefunden. Seltsam, denn eigentlich sollte Simon beruflich im Ausland sein. Auf der Beerdigung steht plötzlich eine fremde Frau vor ihr. Lottie behauptet, ebenfalls mit Simon verheiratet gewesen zu sein. Die Enthüllung erschüttert zwei Familien. Und beide Frauen müssen sich denselben Fragen stellen: Wie konnte er mich all die Jahre belügen? Und warum musste Simon sterben?

Habe sonst was erwartet wie spannend das Buch sein würde.. Leider hat mich das Buch komplett enttäuscht.

— PinkFlyingElephant
PinkFlyingElephant

Kann das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen nach dem ersten Drittel, faszinierend, Puls-fördernd...

— Golondrina
Golondrina

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  • Perfide und superspannend!

    Die andere Frau
    Kossi

    Kossi

    27. April 2014 um 15:02

    Stellen Sie sich folgende Szene vor: Sie erfahren von der Polizei, dass ihr Mann verstorben ist. Sie brechen zusammen, ihr eigenes Leben gleitet aus Ihren Händen und dann kommt der Tag der Beerdigung, den sie natürlich mit Ihren drei Kindern zusammen überstehen möchten. Sie kommen zur Urne Ihres Mannes und davor steht eine fremde Frau mit einem Mädchen an ihrer Seite. Sie denken, dass die Frau an der falschen Urne steht, denn es befindet sich ja die Asche Ihres Mannes darin, doch dann kommt heraus, dass die Frau um den gleichen Mann trauert wie Sie. Sie schauen in das Gesicht des Mädchen uns erkennen die Augen Ihres Mannes. Diese Frau scheint auf den ersten Blick die Geliebte Ihres Mannes zu sein. Doch ist sie ebenfalls seine Ehefrau. Die von Ihnen keinen blassen Schimmer hat. So geschieht es Selina und Lottie in dieser Geschichte, die abwechselnd jeweils aus der eigenen Sicht erzählt wird. Simon hat nicht nur seine erste Ehefrau betrogen, sondern seine zweite Ehefrau ebenso. Denn beide wussten bis zu seinem Tod nichts voneinander. Er hat über viele Jahre beide Leben komplett voneinander getrennt und nun stürzen alle Leben in sich zusammen. Denn was war wirklich wahr und was war gelogen? Und so perfide diese Story jetzt vielleicht auch klingt: so ganz unrealistisch finde ich sie nicht. Ich glaube, dass so etwas in der Art tagtäglich auf dieser Welt passiert. Okay, vielleicht nicht gerade zwei Ehen, die parallel geschlossen werden, aber dass ein Mann zwei Leben führt, ohne das eine mit dem anderen zu vermischen. Ich fand das Buch großartig geschrieben. Es ist unterteilt in die fünf Phasen einer Trennung, die man zwangsläufig durchlebt. Verleugnung - Wut - Feilschen - Depression - Akzeptanz. Und so emotional Tamar Cohen auch die Sichten beider Frauen beschreibt, genauso spannend unterlegt sie eine weitere Schiene. Nämlich die krimineller Machenschaften, die ebenfalls eine große Rolle in Simons Leben gespielt haben muss. Das Buch hat mich von Beginn an gefesselt und mich bishin zu einem sehr überraschenden Ende nicht mehr losgelassen! Fazit: eine perfide, perverse Story, die auf den zweiten Blick aber realer scheint, als man zunächst denkt. Und die man am Ende von einer wiederum völlig anderen Seite betrachten wird. Denn plötzlich bekommt man Verständnis für ALLE Parteien, die diese Geschichte zu einem dichten Knäuel machen ...

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  • Fesselnd und nachvollziehbar

    Die andere Frau
    Golondrina

    Golondrina

    Dieses Buch hat mich eine Nacht mitten in der Woche gekostet aber es hat mich halt nicht mehr losgelassen! Zwei Frauen stellen bei der Beerdigung ihres Mannes fest, dass sie denselben Ehemann zu Grabe tragen und müssen sich nun außer dem an sich schon verheerenden Schicksalsschlag der Frage stellen müssen - habe ich meinen Mann richtig gekannt? Über die Geschichte will ich hier gar nicht große Worte verlieren außer dass das Ende auch noch eine Überraschung bereit hält. Was mich daneben so in den Bann gezogen hat, war die Schreibweise der Autorin und der Aufbau des Buches. Beide Frauen kommen in sich abwechselnden Kapiteln zu Wort und man ist als Leser hin und her gerissen, für die eine oder andere Partei zu ergreifen. Das puscht den Blutdruck beim Lesen schon mal in die Höhe, also Obacht! Dabei werden fast alle Stationen eines ordentlichen Konflikts durchlaufen - Verdrängung, Selbstbetrug, der gemeinsame Untergang. Klare Leseempfehlung, wenn man am nächsten Tag nicht früh aufstehen muss!

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    • 3
    buchjunkie

    buchjunkie

    13. April 2014 um 13:21