Zentolia. Glasglanz

von Tamara Schmid 
4,6 Sterne bei11 Bewertungen
Zentolia. Glasglanz
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Ich bin total verliebt in die Geschichte! Eine wunderschöne Botschaft an unsere Natur mit starken Charakteren und einem tollen Schreibstil!

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Guter Start in eine spannende Geschichte. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

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Inhaltsangabe zu "Zentolia. Glasglanz"

+++SIEGER des digi:talents Schreibwettbewerbs Romantasy 2018 mit Sweek+++

***In einer Welt ohne Sonnenlicht ist Liebe der einzige Weg aus der Dunkelheit***
Fauna lebt in Zentolia - eine Stadt erbaut aus Stein und Metall, umgeben von hohen Mauern. Draußen lauern nichts als Tod und Verdammnis. Drinnen sorgen Ordnungsstifter für eine strenge Überwachung der Stadtbezirke. Das Leben in Zentolia ist hart. Und die Herrscherin Szempra verzeiht keine Fehler. Daher ist Fauna extrem vorsichtig, lässt außer ihrem besten Freund Ronan und ihrer Mutter niemanden an sich heran. Als plötzlich beide spurlos verschwinden, ist sie gezwungen, bei der Suche die Hilfe eines zwielichtigen Fremden anzunehmen. Aber warum kennt Sander sich an den dunkelsten Ecken Zentolias so gut aus? Und was will er wirklich von ihr? Schon bald begreift Fauna, dass sie erneut bestohlen wird. Die Beute? − Ihr Herz.
Obwohl ihr das anfangs gar nicht passt, bleibt Sander hartnäckig. Er stellt sich als besonders geschickter (und noch dazu verdammt gutaussehender) Dieb heraus. Doch kann sie ihm wirklich trauen?

"Zentolia - Glasglanz" hat die Jury des digi:talents Schreibwettbewerbs restlos überzeugt, die feierliche Siegerehrung fand auf der Leipziger Buchmesse 2018 statt. Der Schreibwettbewerb wurde von digi:tales und Sweek (www.sweek.com) ausgerufen.

Jurymitglieder:
Alana Falk - Autorin (www.alanafalk.net)
Lisa Herrmann - Bloggerin auf "Buchmagie" (www.buchmagie88.blogspot.de)
Franzi (Die Bücherseelen) und Jenny (Regenbogengarten) - BookTuberinnen
Die Teilnehmer des Leser-Votings
Das digi:tales Lektorat

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783401840536
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:337 Seiten
Verlag:digi:tales
Erscheinungsdatum:08.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    MiraxDs avatar
    MiraxDvor 24 Tagen
    Kurzmeinung: Ich bin total verliebt in die Geschichte! Eine wunderschöne Botschaft an unsere Natur mit starken Charakteren und einem tollen Schreibstil!
    Wenn Mutter Natur dein größter Feind ist..oder etwa doch nicht?

    Zentolia - Glasglanz ist der Auftakt einer Reihe aus der Feder von Tamara Schmid. Die Thematik des Buches ist ziemlich unbekannt, so wird die Natur nicht oft miteinbezogen und als Sieger des digi:talents Schreibwettbewerbs Romantasy 2018 hat es mich total neugierig gemacht und ich bin wirklich froh, dass ich Zentolia eine Chance gegeben, denn es ist echt ein wunderbares Debüt der Autorin!

    Das Cover finde ich wirklich gelungen, mit dem ganzen Grün denkt man sofort an die Thematik der Natur, der Pflanzen und Tiere, gleichzeitig sieht man Metall und mechanische Zahnräder, was im Grunde ganz Zentolia beschreibt. Eine große Stadt umschlossen in einer Mauer und alles besteht aus verschiedenen Metall-und Rosttönen. Und das Paar, Fauna und Sander, mitten drin in dieser falschen Welt...

    Fauna lebt schon seit ihrer Geburt in Zentolia und kennt es gar nicht anders. Zentolia, die die Menschheit gerettet vor der Natur, der grausamen Mutter Erde, die auf die Ausrottung der Menschheit abzielt. Pflanzen und Tiere, sie alle spielten plötzlich verrückt und zwangen die Menschen zur Flucht, nach Zentolia und dank Szempra, ihrer Regentin, sind die Bewohner der Stadt aus Metall und Rost sicher. Doch nur innerhalb der Mauern Zentolias. Fauna hatte es immer als Chance angesehen in der Güte, dem wohlhabenderen Bereich in Zentolia zu leben und wollte ein normales Leben mit ihrer Mutter Mirja verbringen. Doch dann verschwinden Mirja und Faunas bester Freund Ronan ohne Spur und Fauna verbleibt ohne Antworten. Voller Sorge und Verzweiflung trifft Fauna dann auf ihn. Sander nennt er sich und auch wenn Fauna ihn immer wieder wegstößt, so ist der Kerl hartnäckig und ohne es zu wissen, fangen Faunas Herz wie auch ihre Welt an zu wanken:
    Was ist wahr und was eine gewaltige Lüge?

    Der Schreibstil der Autorin ist unglaublich gut, ich kann kaum glauben, dass es ihr Debüt ist! Der Einstieg ist mir wirklich gut gelungen und im Laufe des Buches konnte sich mich immer mehr fesseln mit der Idee der Natur, den Edelsteinen und der Bedeutung dahinter. Ich könnte mir eine Welt, eine Erde ohne das Grün der Pflanzen und lebendigen Tiere gar nicht vorstellen und doch lebt Fauna in so einer Welt. Es war unglaublich interessant und natürlich bleiben Geheimnisse und Intrigen nicht aus, denn es ist nie, wie es scheint und es gibt vielleicht sogar noch viel mehr außer Zentolia zu entdecken.

    „Ist nicht grün die Farbe der Hoffnung?
    Grüne Edelsteinaugen.“
    - Zitat aus Zentolia - Glasglanz

    Fauna ist eben ein normales Mädchen, die nichts anderes kennt als Zentolia und ihre kleine Welt darin. Sie hält sich an die Regeln und möchte nicht auffallen und dachte, sie würde für immer in Zentolia leben. Doch als ihre Mutter und ihr bester Freund und quasi Bruder verschwinden, sieht alles plötzlich ganz anders aus. Fauna bekommt Zweifel und Unsicherheit ist ihr ständiger Begleiter wie die Angst. Ich finde die Hauptcharaktere besonders gut gelungen! Am Anfang fand ich Fauna zwar manchmal etwas kindisch und zickig, aber noch im angenehmen und irgendwie auch verständlichen Maße, doch sie wächst über sich hinaus und wurde mir immer sympathischer!

    Daneben Sander, den ich vom ersten Moment an total mochte. Normal würde man ihn wohl einen bisschen einen gerissenen Casanova nennen, aber auch nicht ganz. Er ist humorvoll und weiß es eine Situation aufzuheitern. Er ist mir im Laufe total ans Herz gewachsen und er und Fauna sind zusammen echt toll zusammen, wie sie sich kabbeln, aber auch zusammenhalten. Und auch die Nebencharaktere fand ich gut gelungen und sympathisch auf ihre Weisen.

    Ich bin wirklich unglaublich froh, dass ich das Buch lesen durfte, denn es hat mich sehr angenehm überrascht, ich habe es nur so verschlungen und auch wenn zunächst nie viel passiert ist, so mochte ich die Welt und die Charaktere unglaublich gerne und die Handlung auch. Ich war immerzu neugierig, wie es weitergehen würde und auch wenn der Verlauf vorabsehbar war, so habe ich die Geschichte in vollen Zügen genossen, vor allem den Humor und die Herzklopfmomente, die sich jedoch nicht in den Vordergrund heben und alles noch angenehmer machen. Ich hoffe unbedingt, dass es eine Fortsetzung kommt und das so schnell wie möglich! Von mir gibt es für den verdienten Sieger 4,5*****, die ich gerne auf 5***** aufrunde! :)

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    winniehexs avatar
    winniehexvor 25 Tagen
    Zentolia, was weißt du darüber?

    Zentolia ist eine Stadt umgegeben von hohen Mauern, vor der Mauer herrscht Tod und Verdammnis dort kann man nicht mehr wohnen. Fauna lebt mit ihrer Mutter hier, die Stadt ist in typischen Ständegesellschaft aufgebaut Arm, Reich und Mittelstand. Fauna und ihrer Mutter sind als Boten tätig, dies ist normal da die Kinder die Berufe der Eltern übernehmen bzw. erlernen. Bis eines Tages Faunas Mutter und ihr bester Freund auf einmal verschwunden sind, Fauna macht sich auf die Suche. Leider klappt es nicht ganz ohne Hilfe und diese bekommt Sie von einem Fremden, dieser weiß Dinge über Zentolia die selbst Fauna nie wusste, aber woher genau weiß er das und kann Sie ihm wirklich vertrauen?

    Die Story an sich war jetzt nicht ganz neu, aber ich fand die Umsetzung ganz gut. Hat mich so ein klein bisschen an Maze Runner erinnert. Eine Stadt mit hohen Mauern wo man nur schwer raus kommt und auch ein System, welches die Stadtbewohner bewacht und natürlich gibt es auch einen Herrscher hier eine Herrscherin die absolut nichts durchgehen lässt und streng reguliert. Trotzdem ein Mädel was sich traut, sich gegen das System und damit gegen die Herrschaft zu stellen um ihrer Lieben zu befreien.

    Mir gefiel das Buch gut, wie gesagt es hat leichte Erinnerungen geweckt deswegen würde ich hier für einen Punkt abziehen.

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    Buechersalat_des avatar
    Buechersalat_devor einem Monat
    EIn sehr gutes Debt

    Auf dieses Buch bin ich durch eine Email vom Arena bzw. digi:tales Verlag aufmerksam. Der Klappentext hat mich sehr angesprochen und auch das Cover. Außerdem war ich gespannt, weil diese Geschichte den Schreibwettbewerb gewonnen hatte im Genre Romantasy. Das klang einfach viel zu verlockend für mich.

    Fauna lebt in Zentolia. Eine von Mauern umgebene Stadt. Diese Mauern sind zum Schutz der Bewohner von Zentolia, denn die Außenwelt ist nicht bewohnbar. Fauna lebt gemeinsam mit ihrer Mutter in einer winzigen Wohnung, beide üben den Botenberuf aus, denn in Zentolia ist es üblich, dass die Kinder die gleiche Arbeit erlernen wie die Eltern. Die Stadt ist in verschiedene Klassen sortiert, so gibt es die ganz armen, die reichen und den Mittelstand. Fauna lebt mit ihrer Mutter im Mittelstand. Am Tag der großen Parade verschwindet Fauna´s Mutter, ebenso wie ihr bester Freund Ronan. Fauna macht sie auf die Suche nach den beiden, aber sie kann einfach keinen Hinweis auf sie finden. Sie bekommt unerwartet Hilfe von Sander. Fauna weiß nicht so recht, ob sie ihm trauen kann, aber im Grunde hat sie keine Wahl…

    Mir hat der Stil der Autorin gut gefallen. Die Grundidee ist nicht soooo neu, aber die Umsetzung hat mir gut gefallen. Die Autorin hat sich eine eigene Welt geschaffen mit tollen Charakteren. Die Wendungen sind wirklich überraschend und gut überlegt. Das Ende lässt auf einen zweiten Teil hoffen.

    Ich mochte diese Dystopie, hier würde ich diese Geschichte am ehesten einordnen. Natürlich kommt die Romantik nicht zu kurz, aber ich bin unsicher, ob die Autorin uns hier nicht noch überraschen wird. Meine Gedanken sind zumindest in alle Richtungen ausgeschwärmt und haben die eine oder andere spannende Idee für eine Fortsetzung gesponnen.

    Vielen Dank an den digi:tales Verlag für das Rezensionsexemplar.

     

    Fazit 

    Ein sehr gutes Debüt, dass den Schreibwettbewerb zu Recht gewonnen hat!


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    Siraelias avatar
    Siraeliavor einem Monat
    Kurzmeinung: Guter Start in eine spannende Geschichte. Ich freue mich auf die Fortsetzung.
    Neue Dystopie die spannend den Ausbruch aus gegebenen Strukturen aufzeigt

    „Zentolia. Glasglanz“ von Tamara Schmidt ist der Sieger des digi:talents Schreibwettbewerbs Romantasy 2018 mit Sweek und das zu Recht!

     

    Die Autorin entführt uns in eine dystopische Welt, in der eine große Angst vor Lebewesen (Tieren, Pflanzen, etc.) jeglicher Art herrscht. Die Menschen von Zentolia leben innerhalb der Mauern in dieser Stadt und sind in drei „Schichten“ bzw. „Kasten“ eingeteilt, die sich in den Glanz, die Norm bzw. die Rotte unterteilen. Menschen müssen die Arbeiten ihrer Eltern/Vorfahren übernehmen. Das Leben ist stark reglementiert. Der Protagonistin Fauna stößt dieses gar nicht auf, da sie es nicht anders gewohnt ist. Sie ist ein funktionierendes Glied in dieser Kette. Nur durch das Verschwinden ihrer Mutter und ihres einzigen Freunde und durch das plötzliche Erscheinen von Sander, einem jungen Mann, der ihr hilft obwohl sie diese Hilfe nicht wirklich annehmen möchte, verändert sich etwas in ihrer Sichtweise und Wahrnehmung der Zustände in dieser Stadt. Und so schliddert sie in ein Abenteuer sondergleichen. Die Grundmauern ihrer Lebensgrundlage werden nach und nach zerstört und sie stellt sich mutig dieser Situation, ja, schafft es, sich von den Dogmen zu befreien und strebt nach der Wahrheit.

     

    Der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Man ist direkt in der Story drin und fühlt und leidet mit Fauna mit. Ich konnte auch sehr gut nachvollziehen, dass sie die Situation so akzeptiert und nicht rebelliert, da sie es nicht anders kennengelernt hat. Auch diese langsame Veränderung, die in ihr vorgeht fand ich sehr gut beschrieben. Allerding konnte ich nicht ganz nachvollziehen, dass sich ihr Gefühlsleben, mit ihren – ich nenne es mal – Wutausbrüchen, nicht ebenfalls geändert haben. Da fand ich die Zeichnung des Charakters etwas inkonsequent. Aber insgesamt hat diese Tatsache nicht wirklich den Plot und dessen Entwicklung gestört. Und der Plot entwickelt sich wirklich ziemlich rasant! Ich bin froh, dass sich etwas tat, denn mir als Leserin war es ein Graus über solch eine absolute Diktatur zu lesen. Was bin ich froh, dass wir Menschen mehr Freiheiten und Rechte haben (jedenfalls auf mich bezogen).

     

    Aber nun zurück zum Buch, welches mir rundum gut gefallen hat. Natürlich wird es eine Fortsetzung geben, aber der vorliegende erste Teil ist gut in sich abgeschlossen und weist keinen zu heftigen Cliffhanger auf. Mich nerven ja Bücher, die eigentlich nur Kapitel sind. Das ist hier überhaupt nicht der Fall. Auch sind viele kreative Twists gegeben. Ich vergebe gerne 4 von 5 Sterne und freue mich auf eine Fortsetzung.

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    JuliaSchus avatar
    JuliaSchuvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine sehr überzeugende Geschichte mit einem großartigen Weltentwurf voller Innovation und einer mehr als authentischen Protagonistin!
    Grandioser Weltentwurf und authentische Protagonisten: wirklich toll!

    Aus dem digi:tales Verlag sollte mich wirklich nichts mehr überraschen! Es ist nun schon das zweite Mal, dass ich mich an einen Titel gewagt habe, der weder vom Cover noch vom Klappentext so richtig in mein Leseverhalten passt – und der mich wahnsinnig positiv überrascht und überzeugt hat! Bereits beim Titel „Unicorn Rise“ wusste ich nicht genau, ob ich mit diesem verträumten Cover und seiner Fantasygeschichte zurecht käme und ich war nach dem Lesen baff. Umso mehr freut es mich, dass mir nun das gleiche mit „Zentolia – Glasglanz“ passiert ist! 
    Das Cover ist nicht meins, der Klappentext hat aber wieder einmal etwas. Und so wagte ich mich an die Jugend-Dystopie, die es wirklich in sich hat. Tamara Schmid erschafft eine innovative und interessante Welt, in der eine ungewöhnliche (, weil absolut nicht perfekte) Protagonistin lebt, die den Leser mitnimmt. Ich habe Faunas Reise mehr als gern begleitet und das Buch spuckt mir auch eine Woche nach dem Lesen noch im Kopf herum. Also: Traut euch an diese Geschichte, es lohnt sich!


    Klappentext

    Fauna lebt in Zentolia - eine Stadt erbaut aus Stein und Metall, umgeben von hohen Mauern. Draußen lauern nichts als Tod und Verdammnis. Drinnen sorgen Ordnungsstifter für eine strenge Überwachung der Stadtbezirke. Das Leben in Zentolia ist hart. Und die Herrscherin Szempra verzeiht keine Fehler. Daher ist Fauna extrem vorsichtig, lässt außer ihrem besten Freund Ronan und ihrer Mutter niemanden an sich heran. Als plötzlich beide spurlos verschwinden, ist sie gezwungen, bei der Suche die Hilfe eines zwielichtigen Fremden anzunehmen. Aber warum kennt Sander sich an den dunkelsten Ecken Zentolias so gut aus? Und was will er wirklich von ihr? Schon bald begreift Fauna, dass sie erneut bestohlen wird. Die Beute? − Ihr Herz.


    Meinung

    Wer sich Zeit für den Klappentext nimmt und nicht nur vom Cover beeinflussen lässt, der wird schnell merken, dass Tamara Schmids Weltentwurf vielversprechend klingt. Und deswegen gab ich dem Buch auch eine Chance. Diese hat es mehr als genutzt, denn die Dystopie klingt nicht nur vielversprechend, sie ist es auch! Die Autorin nimmt sich auf dem ersten Drittel der Geschichte sehr viel Zeit für die Welteinführung, was durchaus ein wenig dauert. Doch es ist auch nicht so schnell erklärt und die etwas ausschweifende Beschreibungsart hilft dem Leser, sich an Zentolia zu gewöhnen. Besonders gut hat mir die Idee gefallen! An sich ist es nichts Neues in einem Buch, wenn ein Unglück die Welt ins Chaos stürzte und ein diktatorischer Herrscher die Macht übernommen hat. Dennoch ist die Welt von „Zentolia“ etwas Besonderes und auch anders, als man vielleicht denkt. Ich habe einige Zeit gebraucht, um mir die Stadt aus Stein und Metall vorzustellen. In Faunas Welt gibt es keine Pflanzen und Tiere. Denn diese waren für die grüne Pest verantwortlich, die alles zerstört hat. Deswegen hat Fauna wahnsinnige Angst vor jedem kleinen Unkraut, was wirklich interessant ist. Es ist ein ungewöhnlicher Weltentwurf, der es in sich hat. Zentolia hat eine ganz eigene Ordnung und Infrastruktur. Es gibt viele Elemente, die man aus Dystopien kennt und trotzdem hat die Autorin es geschafft, etwas ganz eigenes zu entwerfen, das ich so noch nicht kannte. Es wird beispielsweise auf viel Computertechnik verzichtet, keine Netscreens oder Pager, die das Leben begleiten – einfach nur Stein und Metall.
    Trägerin der Handlung ist natürlich die Protagonistin Fauna. Es ist faszinierend, ihre anfängliche Naivität zu beobachten. Sie hinterfragt das System nicht, warum auch. Sie hat Angst vor der bösen Natur und ist vollkommen zufrieden mit dem Leben, das sie führt. Jedenfalls solange ihre Mutter und ihr bester Freund bei ihr sind. Doch genau diese beiden verschwinden am Tag der Gründungsfeier und gleichzeitig taucht der geheimnisvolle Sander auf. Natürlich sieht der geschulte Leser einen Zusammenhang, doch die genauen Umstände bleiben unklar. Fauna macht sich also auf die Suche nach ihren beiden Familienmitgliedern und muss dabei entdecken, dass es noch viel mehr gibt, als Metall und Stein.
    Fauna ist eine großartige Protagonistin. Anfangs ist sie naiv und irgendwie auch ignorant. Sie ist nicht dumm, aber sie nimmt die Welt so hin, wie sie ist. Sie ist keinesfalls Anhängerin der Herrscherin Szempra, aber sie kennt ihren Platz und der ist bei ihrer Mutter. Doch Fauna entwickelt sich im Laufe des Buches. Sie wird reifer und mit einer unbekannten Welt konfrontiert. Das Großartige an ihr ist ihre abweisende und kratzbürstige Art. Sie ist pessimistisch und unfreundlich. Außerdem hält sie sich selbst nicht für eine Schönheit oder „ehrliche Haut“. Sie kennt ihre Fehler und will diese auch gar nicht verstecken. Das fand ich so erfrischend im Dschungel der immer gelciehn, immer perfekten Protagonistinnen. Fauna lässt sich von Sander beeinflussen, lernt aber erst langsam, wie es ist, sich zu verlieben. Sie wird mit so vielem Neuen konfrontiert, dass ihre Welt aus den Fugen gerät. Ich finde, dass die Autorin Fauna sehr authentisch gezeichnet hat und sie ein absolut gelungener Charakter ist! Über Ronan und Faunas Mutter kann ich wenig sagen, da sie nur eine sehr kurze Zeit vor ihrem Verschwinden mitspielen. Doch beide sind ehrliche Charaktere, die Fauna alles bedeuten. Sander hingegen bedeutet ihr anfangs gar nichts. Dass mit ihm etwas nicht stimmt, weiß man bereits, nachdem man den Klappentext gelesen hat. Mir war dieser junge Draufgänger allerdings sehr sympathisch. Er bringt die Geschichte voran und bleibt natürlich ihr Mittelpunkt. Ich mochte die Chemie zwischen Fauna und Sander, auch wenn ich das Gesamtkonzept noch besser fand. Die Liebesgeschichte zwischen ihnen kommt beinahe schon kurz. Wer auf große Knutschereien hofft, ist hier jedenfalls Fehl am Platz. Das langsame Herantasten ist aber umso schöner und ich befürchte, dass Sander sein Herz nicht zum ersten Mal verschenkt hat...
    Ich habe während der Geschichte wenig nachgedacht, sondern „Zentolia“ einfach weggelesen. Und das ging mit der richtigen Zeit erstaunlich gut. Anfangs hatte ich ein paar Schwierigkeiten, ins Buch zu kommen. Aber nachdem man mit der Welt warm geworden ist, liest man das Buch so weg. Anfangs war mir auch nicht klar, ob die Suche nach Faunas Mutter und Ronan der gesamte Inhalt ist und deswegen war es manchmal wenig zielführend. Aber natürlich ist es nicht der einzige Inhalt, denn das große Ganze wird hinterfragt und diese Grundsteinänderung gelingt sehr gut. Die Geschichte hat sehr spannende Elemente, lebt aber deutlich von ihrem Entwurf und den Charakteren. Es gibt immer wieder spannende Szenen, doch bis zum Ende hin herrscht eher eine solide Grundspannung. Es gibt die Thematik der Edelsteine, die auch auf dem Cover erkennbar ist. Die habe ich noch nicht vollkommen durchschaut, denn über sie wird noch nicht viel verraten. Deswegen irritierte sie mich auch ein wenig, aber gestört hat es mich nie. Ich persönlich fand die Handlung auch nicht voraussehbar, abgesehen von ein paar Grundpfeilern. Insgesamt konnte die Geschichte mich aber immer wieder überraschen, sei es nun mit dem Untergrund, dem Schwarzmarkt oder dem Holzkästchen. Nach dem ersten Drittel hatte die Geschichte mich gefesselt und ich habe mich dabei ertappt, wie ich immer wieder mit den Gedanken nach Zentolia abdriftete. Das passiert mir auch noch viele Tage nach dem Lesen des Buches, was ich als sehr positiv bewerte. Das Ende des Buches ist relativ hektisch und abrupt, aber gelungen! Und nun bin ich einfach nur gespannt, wie es weitergehen wird, denn zum Glück wird es das. „Zentolia“ ist eine Dilogie, dessen zweites Buch aber noch nicht angekündigt wurde. Eine Schande!
    Zum Schreibstil kann ich nur sagen, dass er gelungen und angemessen ist. Er trägt gekonnt zur Weltbeschreibung bei und vermittelt dem Leser einen tollen Eindruck von Zentolia. Das Buch hat auch seine Längen und seine Schwächen, doch im Nachhinein sehe ich darüber großzügig hinweg, weil mich die Geschichte doch vor allem beeindruckt hat! Das kann ich zum Cover übrigens nicht sagen. Die beiden abgebildeten Figuren haben wenig mit Sander und Fauna gemein, beziehungsweise kann ich mir beide so einfach nicht vorstellen. Das äußere und detailreiche Muster finde ich schön und die Farbe Grün passt absolut zum Buch. Aber diese Figuren?! Hm. Aber gut, man kann es nicht jedem recht machen und solange der Inhalt stimmt, kann man über ein Cover hinweg sehen.


    Fazit

    „Zentolia – Glasglanz“ ist ein Buch mit einem so spannenden und innovativen Weltentwurf, dass allein dieser Fakt reicht, um es lesen zu sollen. Aber hinzu kommen die überaus authentischen Charaktere, allen voran Fauna. Sie hat mich mit ihrer kratzbürstigen Art für sich eingenommen und einfach in ihre Welt entführt. Die Figurenkonstellation ist ideal und der Weltentwurf großartig! Deswegen kann ich über Kleinigkeiten hinweg sehen, wie etwa ein paar Handlungslängen, die mich gestört haben. Nach diesem Buch sind noch so viele Fragen offen, dass ich das Lesen von Teil zwei kaum erwarten kann. Und weil mich die Geschichte einfach nicht loslässt und sie mir sehr gut gefallen hat, vergebe ich fünf von fünf Spitzenschuhen. Ob man die auf dem Schwarzmarkt in Zentolia auch bekäme?!

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    Sonjalein1985s avatar
    Sonjalein1985vor 2 Monaten
    Toller Reihenauftakt

    Inhalt: Fauna hat noch nie die Sonne gesehen, denn die Welt außerhalb der schützenden Mauern von Zentolia, ist tödlich. Aber auch in der Stadt ist das Leben nicht einfach und so vertraut Fauna nur ihrer Mutter und ihrem besten Freund. Als diese beiden dann plötzlich verschwinden, muss das Mädchen einem Fremden vertrauen, der als einziger bereit ist, ihr zu helfen. Sander scheint sich in den dunklen Gassen von Zentolia perfekt auszukennen. Doch was will er wirklich von ihr? Und kann sie ihm, der ihr Herz seltsamerweise schneller schlagen lässt, wirklich vertrauen?

    Meinung: „Zentolia. Glasglanz“ ist der erste Teil einer neuen Reihe und das Debüt der Autorin Tamara Schmid, die mit ihrem Werk den digi:talents Schreibwettbewerb Romantasy 2018 gewonnen hat. Und das vollkommen gerechtfertigt.
    Die Welt ist sehr gut gemacht. Sie wirkt lebensfeindlich und trostlos. Außerdem gibt es eine Regentin, die alles kontrolliert.
    Auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Allen voran natürlich Fauna. Sie ist nichts anderes als das Leben in Zentolia gewohnt und ist bemüht alles richtig zu machen und nicht aufzufallen. Man merkt immer wieder, wie wenig sie eigentlich von der Außenwelt weiß und wie sehr sie ihre Mutter und ihren besten Freund liebt.
    Die zarten Gefühle, die zwischen ihr und Sander entstehen, wirken ebenfalls glaubwürdig und echt.
    Sander, der zweite Hautcharakter in diesem Buch, ist liebenswürdig und zieht den Leser, und Fauna, mit seiner lockeren Art in seinen Bann.
    Die Geschichte bleibt bis zur letzten Minute spannend und macht Lust auf mehr. Ich habe mich die ganze Zeit sehr gut von dieser Dystopie unterhalten gefühlt und bin gespannt darauf, wie die Geschichte weitergeht.

    Fazit: Toller Reihenauftakt mit tollen Charakteren und einer gut gemachten Welt.

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    Cadnesss avatar
    Cadnessvor 2 Monaten
    Zentolia - Schutz oder Untergang?

    Zentolia. Glasglanz punktet mit einer tollen Grundidee, die mich direkt für sich gewinnen konnte. Die Vorstellung, in einer Welt zu leben, in der Tiere und Pflanzen der Menschheit schaden, ist gewiss nicht neu – aber die Umsetzung gefiel mir unfassbar gut. Die Atmosphäre war sehr kalt und wurde zusätzlich von Kapitel zu Kapitel bedrohlicher. Die Strafen, die es bei Regelverstößen gab, haben mir ein um das andere Mal eine Gänsehaut beschert. 

    Es gab reichlich Geheimnisse und mit jedem Kapitel wurden neue Fragen aufgeworfen,  die einen auf den weiteren Verlauf neugierig gemacht haben. Zwar gab es ab und zu auch einige Durststrecken, die Dialoge empfand ich an manchen Stellen als etwas langgezogen und ich hatte zunächst meine Probleme mit den Klasseneinteilungen, aber gerade letzteres legte sich dann zum Mittelteil hin.

    Die Entwicklung von Fauna hat mir gut gefallen, auch wenn ich sie ab und zu schütteln wollte. (Gerade dann, wenn sie sich mit ihrem sturen, uneinsichtigen Wesen mal wieder in eine unangenehme Situation verfrachtet hat.) Andererseits hat sie aber auch an den richtigen Stellen gezeigt, wie mutig und entschlossen sie sein konnte. Sie ist ein sehr abwechslungsreicher Charakter mit Ecken und Kanten. Ihre Entwicklung verlief langsam, aber stetig und wirkte dadurch sehr authentisch.

    Alles in allem ist Tamara Schmid mit Zentolia. Glasglanz ein tolles Debüt gelungen, das mir trotz kleiner Mängel sehr gefallen hat. Wer auf der Suche nach einer mitreißenden Lektüre ist, der sollte sich dieses Buch unbedingt einmal näher anschauen. Vielen Dank an digi:tales für das Rezensionsexemplar.

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    Darkmoon81vor 2 Monaten
    Eine Welt ohne Pflanzen und Tiere

    Fauna lebt in Zentolia, einer Stadt erbaut aus Metall und Stein. Die Sonne bekommt sie nie zu Gesicht, denn die Stadt liegt immer unter einem Dunst aus Smog. Es gibt keine Pflanzen, keine Tiere. Draußen ist alles gefährlich und es lauert der sichere Tod. Die Herrscherin Szempra duldet keinen Ungehorsam, die Menschen müssen funktionieren. Deshalb lässt Fauna auch nur ihre Mutter Mirja und ihren besten Freund Ronan an sich ran.


    Doch als die Beiden plötzlich verschwinden ist sie auf die Hilfe eines Fremden angewiesen. Doch kann sie Sander wirklich trauen? Was führt er im Schilde und weshalb kennt er sich in den dunkelsten Ecken Zentolias so gut aus?


    Zunächst einmal möchte ich mich bei dem digi:tales Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.


    Zentolia zog bei mir im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks ein, auf die mich der Verlag direkt aufmerksam gemacht hatte. Worüber ich sehr froh bin, denn da mich das Cover nicht sooooo sehr anspricht, wäre ich von alleine wohl nicht auf das Buch aufmerksam geworden.


    Es ist mir sehr leicht gefallen, in die Geschichte zu finden, was definitiv auch am Schreibstil der Autorin liegt. Er ist flüssig zu lesen und sie schafft es immer wieder, in ihre Geschichte Spannung zu bringen, so dass ich wissen wollte, wie es weiter geht.


    Die Charaktere haben Tiefe erhalten, sind nicht oberflächlich geblieben und ich konnte mich sowohl in Fauna, als auch in Sander gut hineinversetzen. Auch wenn Fauna mir manchmal etwas sehr zickig war, aber sie hat sich zum Glück immer schnell wieder gefangen und gemerkt, wie bescheuert sie sich eigentlich aufführt. Also war auch eine Entwicklung der Charaktere zu spüren, was ich gut finde.


    Ebenfalls gut gefallen haben mir Ronan und Kashia, auch wenn sie noch nicht so viel Platz im Buch gefunden haben. Aber vielleicht kommt das ja noch, da dies nur der erste Band war. Wie viele Bände noch folgen werden, weiß ich leider nicht.


    Was mir auch sehr gut gefallen hat, war die Welt, wie die Autorin sie beschreibt. Ich konnte sie mir richtig gut vorstellen und so manches Mal den Staub und Dreck und den Smog fast auf meiner Zunge spüren.


    Das einzige, was mich von Anfang an irritiert hat und woran ich mich auch nicht gewöhnen konnte, ist, dass Fauna ihre Mutter beim Vornamen nennt und auch eher selten von ihrer Mutter, sonder mehr von Mirja spricht. Im Buch wird erklärt, warum sie das tut und wie ich im Rahmen der Leserunde erfahren habe, ist das wohl häufiger heutzutage der Fall. Trotz allem war es für mich seltsam, ungewohnt und ich konnte mich nicht damit anfreunden. Das hat zum Glück mein Lesevergnügen aber nicht sehr getrübt.


    Alles in allem ist diese Geschichte sehr gelungen und hat mir wirklich gut gefallen. Deshalb vergebe ich auch volle 5 von 5 Sternen und freue mich auf den nächsten Band, auf den ich hoffentlich nicht allzu lange warten muss.

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    Nynaeve04s avatar
    Nynaeve04vor 2 Monaten
    Wie kann man in einer Stadt ohne Natur glücklich sein?

    Fauna lebt in Zentolia - eine Stadt erbaut aus Stein und Metall, umgeben von hohen Mauern. Draußen lauern nichts als Tod und Verdammnis. Drinnen sorgen Ordnungsstifter für eine strenge Überwachung der Stadtbezirke. Das Leben in Zentolia ist hart. Und die Herrscherin Szempra verzeiht keine Fehler. Daher ist Fauna extrem vorsichtig, lässt außer ihrem besten Freund Ronan und ihrer Mutter niemanden an sich heran. Als plötzlich beide spurlos verschwinden, ist sie gezwungen, bei der Suche die Hilfe eines zwielichtigen Fremden anzunehmen. Aber warum kennt Sander sich an den dunkelsten Ecken Zentolias so gut aus? Und was will er wirklich von ihr? Schon bald begreift Fauna, dass sie erneut bestohlen wird. Die Beute? − Ihr Herz. 
    Obwohl ihr das anfangs gar nicht passt, bleibt Sander hartnäckig. Er stellt sich als besonders geschickter (und noch dazu verdammt gutaussehender) Dieb heraus. Doch kann sie ihm wirklich trauen?


    Der Klappentext hat mich wahnsinnig neugierig gemacht und ich bin sehr froh dass ich das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen durfte. Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle!

    Es hat nicht lange gedauert da war ich mitten drinnen in der Geschichte. Zentolia ist wirklich eine außergewöhnliche Stadt. Abgeschottet von der Außenwelt gibt es in Zentolia keinerlei Vegetation oder Tiere. Auch die Sonne kann nicht durch den ganzen Smog scheinen und man versteht als Leser nicht wie man in dieser Stadt leben kann. Der Spannungsbogen baut sich von Seite zu Seite mehr auf und sorgt dafür dass man das Buch gegen Ende eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Der Schluss war sehr spannend, es gibt soweit ein kleines Happy End, trotzdem hätte ich mir noch eine bestimmte Szene gewünscht. Welche kann ich allerdings nicht verraten ohne zu Spoilern. Trotzdem bin ich begeistert und kann den nächsten Teil kaum erwarten!

    Tamara Schmid hat einen plastischen, flüssigen Schreibstil der es mir leicht gemacht hat völlig in das Buch abzutauchen. Sie schafft es mir genau die Gefühle zu vermitteln die Fauna hat und hat mir mit ihrem Buch wirklich einige sehr gute Lesestunden beschert! 

    Fauna ist nicht unbedingt einfach. Aber das macht die interessant und vor allem authentisch. Mir war sie trotz - oder vielleicht grade wegen - ihrer Fehler sehr sympathisch und ich habe die ganze Zeit mit ihr gelitten und gebangt. 

    Sander ist ein feiner Kerl, auch wenn man das anfangs nicht so glaubt. In ihm steckt mehr als man denkt und das gefällt mir sehr. 

    Auch die anderen Charaktere waren gut durchdacht, authentisch und haben mich nicht kalt gelassen. Das gehört zu einem guten Buch meiner Meinung nach.

    Das Cover passt sehr gut zur Geschichte und macht genauso neugierig wie der Klappentext. 

    Alles in allem kann empfehle ich das Buch gerne weiter. Es hat mir sehr gut gefallen und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil!

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    Kriegerindeslichtss avatar
    Kriegerindeslichtsvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Abwechslungsreiche , fantastische Welt mit individuellen und unterhaltsamen Charakteren.
    Mitreißende Geschichte in einer außergewöhnlichen Welt

    Durchzufall bin ich auf dieses tolle Buch hier gestoßen. Besser gesagt auf die liebenswerte Tamara. Durch Instagram konnte ich ein paar Infos zu ihrem Buch erhaschen und mich etwas damit auseinandersetzten. Könnt ihr euch vorstellen in einer Welt ohne Pflanzen und Tieren zu leben? Ohne richtige Nahrung, nur Tabletten die man zu sich nimmt? Für mich Stand fest, dass das ein richtiger Albtraum für mich wäre. So hat Tamara mein Interesse für „Zentolia. Glasglanz.“ Geweckt.

    Der Schreibstil der Autorin hat es mir super einfach gemacht, gut und schnell in die Geschichte einzutauchen. Sie hat einen flüssigen und klaren Schreibstil. Ich bin nie ins Stocken gekommen oder hatte Langeweile beim Lesen. Es kamen auch nie langsamtige Szenen drin vor. Wahrscheinlich hatte ich deshalb so einen tollen Einstieg und war von Anfang an begeistert von Zentolia.

    Anfangs dachte ich, dass mich eine sehr trostlose Welt erwarten würde. Denn wie soll das schon sein, so ganz ohne Pflanzen und von einer Mauer eingesperrt zu sein? Alles besteht aus Mauern, Eisen und blanken Steinen. Wie soll man da bitte einen Tag überstehen?
    Die grimmige Fauna, die nicht grade einfach ist, lebt hier ihr Leben. Zusammen mit ihrer Mutter Mirja und ihrem besten Freund Ronan. Mirja und Ronan stammen aus der Zeit, als es noch keine Mauer gab und haben die grüne Seuche miterlebt.
    Die Mauer wurde von Szempra errichtet und deshalb wird sie als Heldin Dargestellt. Ob eine Mauer so eine Rettung ist, konnte ich nicht so recht nachvollziehen, weil ich sowas nur als einsperren sehe. Erst Recht, wenn sich ein Mensch das Recht raus nimmt über andere zu Bestimmen und zu Urteilen.
    Nur Szempra ist die Farbe Rote vorbehalten, sowie jeglicher Schmuck und Edelsteine.
    Wegen Szempras Gesetzten ist Fauna dazu gezwungen ihre Haare zu bleichen, da ihre natürlichen Roten Haare gegen das Gesetzt verstoßen. Am Tag der Parade, zu Ehren von Szempra, läuft nicht alles wie geplant. Fauna konnte nicht ahnen, dass Ronans letztes Geschenk an sie, der Schlüssel zu ihrer Rettung ist. Einen Tag vor der Parade, dem Tag an dem Mirja und Ronan spurlos verschwinden, schenkt Ronan ihr einen Bergkristall, den sie um jeden Preis vor allen Augen verstecken muss.
    Nicht genug das ihr Leben auf den Kopf gestellt wird, da taucht auch noch der freundliche und gutaussehende Sander auf, der sie einfach nicht mehr in Ruhe lassen will. Man muss ihm zugutehalten, dass er Fauna trotz ihrer zickigen Art aushält und ihr bei der Suche nach Mirja und Ronan hilft. Ob es das wirklich nur aus Freundlichkeit macht oder aus anderen Gründen, müsst ihr selbst herausfinden.

    Meiner Meinung nach hat Zentolia alles was man von einem guten Buch erwartet. So ging es mir zumindest. Ich habe mich komplett der Geschichte und dem Gesehen hingegeben. Ich war so sehr darin vertieft, dass ich alles andere um mich herum ausgeblendet habe.
    Fauna mochte ich sehr, weil sie nicht als Heldin dargestellt wurde. Sie hat ihre Schwächen, denen sie sich stellt und macht das Beste daraus. Ich weiß nicht, wie ich an ihrer Stelle reagiert und gehandelt hätte. Ganz auf sich gestellt, gerät sie nicht in Panik, sondern überlegt was sie als nächstes tun kann. Vor allem ihr vorlautes Mundwerk und ihren grimmigen Blick mochte ich sehr. Ich erkenne in Fauna einen Teil von mir wieder. Wer Fauna nicht mag, der mag auch mich nicht und hat dann ein großes Problem mit mir *lach*
    Die verschiedenen Handlungsorte waren sehr schön beschrieben, sodass ich mich sehr gut darin hineinversetzten konnte und es mir noch viel besser vorstellen konnte. Alles wurde verständlich beschrieben wodurch man sich das Leben in Zentolia besser vorstellen und verstehen konnte. In den meisten Büchern hatte ich das Problem, dass ich die Gesetzte und Regel nicht verstanden habe und somit gewisse Ängste und Verhalten nicht nachvollziehen konnte. Das war hier ganz anders.

    Besonders toll an der Geschichte fand ich, dass hier keine Liebesgeschichte nötig war, um Spannung aufzubauen. Das war eher nebensächlich und wurde in dem Verlauf der Geschichte nicht vermisst. Shade ist ein wichtiger Charakter in der Geschichte, aber er spielt eine ganz andere Rolle, als ich anfangs Gedacht habe. Ich wurde mehr als nur positiv überrascht.



    Fazit:
    Ich hoffe sehr, dass ich bald wieder die Gelegenheit kriege etwas von der lieben Tamara zu lesen. Es war Definitiv mein Lesehighlight.
    Nach diesem Ende hoffe ich sehr, dass es bald eine Fortsetzung geben wird. Es gibt noch viele offene Fragen und noch so viel zu erleben. Wer starke Charaktere mit einer vorlautend klappe mag, der wird mit Fauna seinen Spaß haben. Zentolia ist nicht was für jeden. Man muss offen dafür sein und sich einfach drauf einlassen, denn ich verspreche euch, dass ihr es nicht bereuen werdet. Ihr werdet in eine Welt entführt, die keine Märchenwelt voller Magie ist, sondern eine, die euch auch mal nachdenken lässt und auf eine bessere Zukunft hoffen. 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    digi_taless avatar
    *** In einer Welt ohne Sonnenlicht ist Liebe der einzige Weg aus der Dunkelheit ***

    Stell dir vor, du kennst die Sonne nur aus Erzählungen, Natur bloß aus Schulbüchern und das Allerschlimmste, das dir passieren könnte, wäre, einem lebenden Tier zu begegnen. Für dich ist das undenkbar? Aber genauso ergeht es Fauna aus Zentolia!
    Willst du wissen, warum sie vor einer einzelnen Blume ebenso viel Angst hat wie vor einem Schmetterling? Warum ein Leben jenseits der Stadtmauern der blanke Horror für sie wäre, obwohl in Zentolia Armut und Hoffnungslosigkeit herrschen? Und wie ein völlig Fremder es schafft, Faunas Herz rasen zu lassen? Dann bewirb dich jetzt zur Leserunde! 
    Zentolia wartet nur darauf, von dir verschlungen und rezensiert zu werden.

    Und darum geht es:
    Autoren oder Titel-CoverFauna lebt in Zentolia – eine Stadt erbaut aus Stein und Metall, umgeben von hohen Mauern. Draußen lauern nichts als Tod und Verdammnis. Drinnen sorgen Ordnungsstifter für eine strenge Überwachung der Stadtbezirke. Das Leben in Zentolia ist hart. Und die Herrscherin Szempra verzeiht keine Fehler. Daher ist Fauna extrem vorsichtig, lässt außer ihrem besten Freund Ronan und ihrer Mutter niemanden an sich heran. Als plötzlich beide spurlos verschwinden, ist sie gezwungen, bei der Suche die Hilfe eines zwielichtigen Fremden anzunehmen. Aber warum kennt Sander sich an den dunkelsten Ecken Zentolias so gut aus? Und was will er wirklich von ihr? Schon bald begreift Fauna, dass sie erneut bestohlen wird. Die Beute? − Ihr Herz.
    Obwohl ihr das anfangs gar nicht passt, bleibt Sander hartnäckig. Er stellt sich als besonders geschickter (und noch dazu verdammt gutaussehender) Dieb heraus. Doch kann sie ihm wirklich trauen?

    "Zentolia - Glasglanz" hat die Jury des digi:talents Schreibwettbewerbs restlos überzeugt, die feierliche Siegerehrung fand auf der Leipziger Buchmesse 2018 statt. Der Schreibwettbewerb wurde von digi:tales und Sweek (www.sweek.com) ausgerufen.

    Bitte bewerbt euch bis Sonntag, den 15. Juli für diese Leserunde mit der Antwort auf die Frage: Was würdest du an einem Leben ohne Pflanzen und Tiere am meisten vermissen?

    Wir losen am Montag, den 16. Juli, die 10 Gewinner eines E-Book-Leseexemplars aus!

    Tamara Schmid wird die Leserunde begleiten.

    Wir freuen uns auf eure Antworten und eine schöne Leserunde mit euch!

    Liebe Grüße!
    Tamara & das digi:tales-Team
    Zur Leserunde

    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    digi_taless avatar
    digi_talesvor 2 Monaten
    Am 7. Juli erscheint der Gewinner des digi:talent Schreibwettbewerbs von digi:tales und Sweek. Wir sind schon sehr gespannt!
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