Mausmeer

von Tamara Bach 
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Mausmeer
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Der Inhalt und der sehr gewöhnungsbedürftige Schreibstil konnten mich leider nicht überzeugen

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Inhaltsangabe zu "Mausmeer"

Nur dieses eine Wochenende. Nur noch einmal in Opas altes Haus am Arsch der Welt, hier war alles immer gut. Nur das will Ben, der gerade achtzehn geworden ist und irgendwie festhängt – in der Schule, in der Familie, im Leben. Ein paar Tage raus aus allem. Zusammen mit Annika, der großen Schwester, die doch immer die Vernünftigere war. Einen Spaziergang, ein Osterfeuer und einen umgefallenen Tisch und die Folgen später sieht nicht mehr alles so aus wie vorher

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783551583802
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:144 Seiten
Verlag:Carlsen
Erscheinungsdatum:28.02.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    sweetpiglets avatar
    sweetpigletvor 2 Monaten
    Mausmeer

    Ben und Annika verbringen, mehr oder weniger freiwillig, noch einmal ein Wochenende im alten Haus ihres Opas. Es ist Ostern und das Haus ist so alt, dass es weder Internet noch Fernsehen gibt, also sind beide mit ihren Problemen konfrontiert, denen sie sonst eigentlich ganz gut aus dem Weg gehen können. Bleibt nur die Frage, ob Ben es schafft seiner Schwester sein Geheimnis zu gestehen.

    Es kommt selten vor, dass ein Geschwisterpaar als Protagonisten dienen, daher war ich sehr gespannt auf den neuen Roman von Tamara Bach. Von ihr kannte ich bereits „Vierzehn“ was mich vor allem durch seinen Schreibstil begeistern konnte. Und auch bei „Mausmeer“ setzt Tamara Bach wieder auf einen ungewöhnlichen Schreibstil, der sich durch kurze, knappe Sätze auszeichnet. Dadurch wird es jedoch schwierig tiefer gehende Gefühle zu vermitteln, wodurch die Protagonisten nicht immer nahbar waren.

     

    Die Geschichte selbst beginnt spannend, es geht um Geschwisterpaar, das sich offenbar über die Jahre auseinander entwickelt hat und bei dem nun ein Teil probiert diese Lücke durch ein gemeinsames Wochenende wieder zu schließen. Diese Grundidee finde ich sehr gut und ich konnte Bens Gefühle zunächst verstehen, doch leider hat mich nicht jede Entscheidung und Entwicklung überzeugen können. Der Handlungszeitraum des Buches beinhaltet lediglich ein langes Wochenende an dem Ben probiert Annika etwas wichtiges mitzuteilen. Dabei sehen sich beide nicht nur mit sich selbst konfrontiert, sondern auch mit ihrer jeweiligen Position innerhalb der Familie. Die Tatsache, dass hier alltägliche Probleme aufgerollt werden hat mich angesprochen und die Geschichte spannend starten lassen.

     

    Es entsteht leider letztendlich keine Nähe zwischen beiden Protagonisten, obwohl diese förderlich gewesen wäre um die Geschichte voran zubringen, und eigentlich sollte es auch nicht schwer sein zueinander zu finden, denn immerhin sind beide zusammen aufgewachsen. Es fühlte sich beim Lesen so an, als würden beide fast nur auf der Stelle treten ohne voran zu kommen. Sicherlich könnte man der Autorin jetzt unterstellen, dass genau das bezweckt wurde, dann wäre es aus meiner Sicht aber besser gewesen kein Geschwisterpaar zu wählen. Bei Geschwistern erwarte ich irgendwie mehr Liebe und Verständnis zwischen einander, auch wenn es mal zoffen kann, ist es doch Familie. Vielleicht wurde auch durch den Schreibstil verhindert, dass die Emotionen auf den Leser überschwappen.

    Fazit:

    Mit „Mausmeer“ greift Tamara Bach, wie schon in ihren vorherigen Romanen, auf einen speziellen Schreibstil zurück. Durch kurze, knappe Sätze bleibt dieser zwar prägend, leider verhindert er aber das Emotionen vollständig zum Leser durchdringen. Insgesamt hätte ich mir mehr Entwicklung bei den Protagonisten gewünscht, denn die Idee, ein Geschwisterpaar, dass durch einen Kurzurlaub wieder zusammen finden soll, finde ich sehr gut. Leider waren beide, sowohl zueinander als auch zum Leser, zu unnahbar.

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    LuluCookBakeBooks avatar
    LuluCookBakeBookvor 3 Monaten
    Für anspruchsvolle Leser

    „Mausmeer“ hat gerade einmal 142 Seiten, aber etwas Leichtes für zwischendurch darf man hier nicht erwarten. Die Lektüre fordert. Und zwar zunächst Konzentration, denn Tamara Bach schreibt sehr besonders. Es gibt kaum Details – nur genau das, das wichtig ist. Der Rest bleibt der Fantasie des Lesers überlassen. Man liest eher die Gedanken von Ben und Annika als einen Roman. So, wie Gedanken eben sind: Mal kurz, mal lang. Mal verworren, mal klar.

    Konzentration auch deshalb, weil aus beiden Perspektiven erzählt wird, beide in Ich-Form, aber ohne eine Angabe, um wen es sich gerade handelt.

    Fordernd – dann, wenn es zu erkennen gilt, was geschieht und was zuvor geschah. Warum sind die beiden im Haus des Opas? Was geht im jeweils anderen vor? Auf den ersten Blick eine Alltagsflucht, auf den zweiten steckt mehr dahinter. Tamara Bach lässt Emotionen frei werden – zwischen den Zeilen. Man muss sie selbst finden.

    Ich schaue nach einer Uhr, wo ist eine Uhr, alles ohne Zeit hier. (S. 39)

    Das Thema? Kein typischer Jugendroman. Eine Geschwister-, keine Liebesbeziehung. Und dennoch: Sich selbst finden, Erwachsen werden, Fehler eingestehen – lernen, es besser machen.

    Das Ende ist offen. Etwas anderes hätte hier auch gar nicht gepasst. Wir erleben Ben und Annika nur in der Blase des Osterwochenendes – nicht davor, nicht danach. Auch hier muss der Leser selbst denken.

    Fazit
    Was ich davon halte? Vom Stil sehr viel. Nur manchmal, da hätte ich doch gern das ein oder andere mehr erfahren. Leseempfehlung ja, aber nur eingeschränkt. Das wird nicht jedem gefallen und bei der Zielgruppe Jugendlichen kann ich es nur ganz schwer einschätzen.

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    startbeingabooklovers avatar
    startbeingabooklovervor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Der Inhalt und der sehr gewöhnungsbedürftige Schreibstil konnten mich leider nicht überzeugen
    Inhalt und Schreibstil konnten nicht überzeugen

    Vor allem die schöne Gestaltung des Buches und der Klappentext haben mich dazu animiert, das Buch lesen zu wollen. Die Geschichte schien anfangs vielversprechend zu sein und sehr viel Potential zu haben, da die Charaktere sympathisch waren und die Handlung spannend anfing. Meine Erwartungen und Hoffnungen konnte das Buch leider im Endeffekt aber nicht erfüllen, da die Geschichte für mich stets sehr oberflächlich blieb, das Ende sehr abrupt kam und viele Fragen des Lesers offen ließ. 
    Auch der Schreibstil, der aus vielen wirklich kurzen Sätzen besteht, konnte mich nicht überzeugen, da die vielen kurzen Sätze meinen Lesefluss negativ beeinflussten und manchmal für etwas Verwirrung sorgten. 

    Fazit: Das Buch “Mausmeer” ist wunderschön gestaltet, kann aber meiner Meinung nach beim Inhalt nicht wirklich punkten. Die Geschichte ist keine, die mir lange in Erinnerung bleiben wird oder unbedingt gelesen werden muss. 

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    Buchschatzjaegerins avatar
    Buchschatzjaegerinvor 4 Monaten
    Keine leichte Lektüre

    WORUM GEHT ES?
    Mit Achtzehn ist man erwachsen, da fängt das Leben erst richtig an. So heißt es doch immer. Ben allerdings geht es gar nicht so. Er fühlt sich eher, als würde er jetzt schon total festhängen und weiß so gar nicht, was er mit seinem Leben anfangen soll. Er nutzt die Gunst der Stunde, um mit seiner Schwester Annika über die Ostertage zum alten Haus ihres verstorbenen Großvaters zu fahren. Noch einmal an den Ort zurück, der ihm als Kind solche Freude bereitet hatte, an dem immer alles schön war. Doch schon bald stellen die Geschwister fest, dass der Zauber aus ihrer Kindheit auch an diesem Ort bereits verflogen ist.


    „Nein heißt nein, will ich ihm sagen. Haben sie dir das nicht beigebracht?“
    Tamara Bach: Mausmeer, S. 80


    REZENSION
    Bereits die Aufmachung des Romans hat mir sehr gut gefallen. Ein simples Cover, das einem noch nichts über die Handlung an sich verrät. Eine gefüllte Tasche gezeichnet auf einem zerknüllten Blatt Papier. In der Tasse, das Meer während eines Sturms. Nimmt man den Umschlag ab, findet man dieses Motiv ebenfalls auf dem Buch selbst. Auch das fand ich sehr schön.

    Wer glaubt, dass Mausmeer aufgrund der wenigen Seitenzahlen leichte Lektüre ist, der hat weit gefehlt. Dessen war ich mir aber schon bewusst, noch ehe ich den Roman angefangen habe. Anfangs hatte ich doch Schwierigkeiten mit dem Schreibstil der Autorin warm zu werden, weil er sich doch sehr von der mir gewohnten Schreibart abhebt. Nach ein paar Seiten war das Problem allerdings behoben.
    Was allerdings trotzdem nicht so ganz einfach war, war dieser stetige Perspektivenwechsel innerhalb der Kapitel. Mal wurde aus der Sicht von Ben geschrieben, dann war es wieder Annika, die erzählt hat. Manchmal war das für mich eher schwer auseinander zu halten, was leider etwas verwirrend und anstrengend war.
    Mausmeer erzählt bloß eine kleine Episode, eine kurze Zeitspanne von wenigen Tagen. Das war sehr angenehm. Es gab nicht so viel, was auf den wenigen Seiten passiert ist, die der Roman beinhaltet. Man wird also nicht von Informationen erschlagen. Andererseits jedoch war es dennoch etwas zu ereignislos. Ich wusste nicht, wohin mich der Roman führen möchte, was er mir sagen möchte. Es war ein Hin und Her und doch führte es nirgendwohin.


    Erzählt wird übrigens aus der Sicht der Geschwister Ben und Annika, über die man während der Geschichte auch einiges erfährt. Ben ist gerade achtzehn geworden, steht kurz vor dem Abi und obwohl sein Erwachsenenleben gerade erst beginnen soll, weiß er eigentlich so gar nichts mit sich anzufangen. Er ist dabei, die Schule abzubrechen, hat aber sonst keine weiteren Pläne und das frustriert ihn.
    Seiner Schwester Annika geht es ähnlich. Sie ist bereits Studentin und schreibt gerade ihre Abschlussarbeit. Doch was sie danach machen will, das weiß auch sie noch nicht so genau. Für ihre Eltern jedoch ist Annika stets die Vernünftige, während Ben der Unruhestifter ist. Beide haben diese Stempel aufgedrückt bekommen, wollen ihnen aber eigentlich gar nicht gerecht werden.
    In einer Nacht und Nebel-Aktion fährt Ben mit seiner Schwester zum alten Haus ihres verstorbenen Großvaters - raus aus ihrem Alltag, weg von ihren Verpflichtungen. Zurück zu dem Ort ihrer Kindheit, mit dem sie immer große Freude verbinden. Doch wie sich herausstellt, ist auch dort die Zeit nicht stehen geblieben. Die Menschen sind älter geworden, der Ort ist älter geworden. Nichts von dem Zauber ihrer Kindheit ist noch geblieben, bis auf die Erinnerungen, die sie daran haben.


    In Mausmeer erzählt Tamara Bach nicht nur von den Hürden des Erwachsenwerdens, es geht auch um Familie. Wie sich eine Beziehung zwischen Geschwistern verändern kann, wenn beide älter werden. Es geht aber auch darum, dass man eben auch aus dem, was einem als Kind gefallen hat, herauswachsen kann. Selbstfindung, zu wissen, was man in seinem Leben will und was man gar nicht möchte und das auch durch zu ziehen. Manchmal ist es sogar gut, wenn sich etwas ändert; manchmal ist es aber auch ganz schön, wenn einem etwas aus der Kindheit noch erhalten bleibt.


    FAZIT
    In Mausmeer erzählt Tamara Bach eine kurze Episode aus dem Leben der Geschwister Ben und Annika. Es geht darin nicht nur um das Erwachsenwerden an sich, sondern auch um die Familie, Reibereien zwischen Geschwistern, Probleme mit den Eltern. Durch den kurzen Umfang ist der Roman tatsächlich schnell gelesen, leichte Lektüre ist er dennoch nicht. Ein undurchsichtiger Perspektivenwechsel, sowie das Ausbleiben spannender Plots haben mir das Lesen allerdings doch etwas erschwert. Deshalb konnte mich Mausmeer nicht ganz so überzeugen und bekommt drei von fünf Sterne.

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    Fantasie_und_Träumereis avatar
    Fantasie_und_Träumereivor 4 Monaten
    Familie, Entscheidungen, Leben

    Nachdem ich in den letzten Wochen schon  "Was vom Sommer übrig ist""Vierzehn" und  "Marienbilder"von Tamara Bach gelesen und gemocht habe, freute ich mich schon auf "Mausmeer". Das aktuell neuste Buch der sympathischen Autorin. Für mich eins der besten. Vielleicht, weil ich gern über die darin verarbeiteten Themen lese, denn die Qualität der schriftstellerischen Leistung ist in jedem ihrer Romane gleich hoch. 

    Worum geht es? Es geht um Familie. Um Geschwister. Um die Schwierigkeit ein Gefüge grundverschiedener Persönlichkeiten zusammenzuhalten. Um Erinnerungen. Um die Schönheit des Vergangenen und die Ängste, die mit der Unvorhersehbarkeit der Zukunft zusammenhängen. 

    Im Mittelpunkt stehen Ben und Annika, die sich schon seit Jahren nicht mehr so verstehen, wie man es sich von Geschwistern wünscht und die nun das Osterwochenende miteinander verbringen. Beide gefrustet vom Leben, von Schule, Studium, Umfeld und den Eltern. Ein schwieriges Alter - ich kann mich noch genau erinnern. Man befindet sich ständig in der Schwebe zwischen Euphorie und der Angst den falschen Weg einzuschlagen. Im schlimmsten Fall so zu werden wie die Eltern von denen man sich gerade so gerne abnabeln möchte.

    Ben entführt Annika in die Vergangenheit. In das Haus des Großvaters, das an einem See steht, in einer Gegend steht, in der die Zeit steht. In der man sich an Kleinigkeiten hochziehen, aber auch festhalten kann. Dort, wo man entweder für immer schweigt oder zur Aussprache gezwungen wird. Wo man sich selbst so massiv ins Auge blicken muss, dass man entweder verängstigt wegläuft oder zu neuem Mut findet.

    Erzählt wird mal aus der Perspektive von Ben, mal aus der von Annika. Absätze, die ineinander verschmelzen. Wie immer schreibt Tamara Bach sehr komplex. Versteckt vieles zwischen den Zeilen. Möchte, dass ihre LeserInnen selbst denken und sich nicht alles vorsagen lassen. Ich mag es, dass sie herumprobiert, dass sie ihrem Stil treu bleibt, aber nicht in eine Schublade verfällt. Und ich wünsche ihren Büchern von Herzen ganz, ganz viele LeserInnen.

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    chaptersofkikis avatar
    chaptersofkikivor 5 Monaten
    Toller Inhalt, Schreibstil leider nicht so meins!

    Inhalt:
    Der 18-jährige Ben möchte nur noch ein letztes Mal in das Haus seines Opas am See fahren, wo früher immer alles gut war. Mit seiner älteren Schwester Annika, denn die hat er eh schon viel zu lange nicht mehr gesehen. Einfach nur weg von Zuhause, wo sich alles irgendwie nicht mehr richtig anfühlt. Als die beiden dort ankommen - auch nicht unbedingt von beiden Seiten so ganz freiwillig - merkt Ben schnell, dass das alles nicht so läuft, wie er es sich erhofft hat. Und nach ein paar kleinen Zwischenfällen führt eines zum anderen und am Schluss sieht alles ganz anders aus, als noch ein paar Tage zuvor.

    Meine Meinung:
    Als ich das Paket geöffnet habe ist mir sofort das wunderschöne Cover aufgefallen. Natürlich hatte ich es schon zuvor im Internet gesehen, aber in natura ist es noch mal schöner! (Und werft mal einen Blick unter den Schutzumschlag, da bekommt ihr Schnappatmung, so schön ist das!) 

    Die Geschichte an sich fand ich sehr ansprechend. Ben steht kurz vor dem Abitur und fühlt sich damit irgendwie eher wie kurz vor dem Abgrund. Und ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, wie es mir vor fünf Jahren ging, als ich mein Abitur direkt vor der Brust hatte. Ich hatte damals auch das Gefühl, dass irgendwie alles am Scheideweg stand und kam mir total verloren vor. Tamara Bach hat dieses Gefühl unglaublich gut rübergebracht und ich denke, dass sich sehr viele Menschen in diesem Alter nur allzu gut in Ben hineinversetzen können. Auch die Sicht seiner Schwester Annika, die eigentlich immer die Vernünftige war und auch am Ende ihres Studiums steht, kann ich mittlerweile nachvollziehen. Diese Fragen, wie "Wann bist du denn endlich mit deinem Studium fertig?" gehören in der heutigen Gesellschaft ja irgendwie zur Tagesordnung. Alles muss schneller und besser und effizienter sein. Durch den steten Perspektivenwechsel konnte man beide Seiten stets gut verstehen. Beide Geschwister hatten ihr Päckchen an Zukunftsängsten zu tragen und irgendwie fand ich es tröstlich zu sehen, dass man mit diesem Gefühl nicht alleine ist. Und dass es für alles eine Lösung gibt.

    Die Atmosphäre in dem Buch hat mich sehr angesprochen. Ich konnte mir bildlich vorstellen, wie die beiden auf dem Hof ihres Großvaters waren und dort versucht haben, die alten unbeschwerten Zeiten wieder aufleben zu lassen. Dieser Wunsch ist mir selbst nur allzu vertraut. Das ganze Buch hatte etwas gemütliches, heimeliges und tröstliches an sich, womit man bei mir persönlich immer punkten kann.

    Was bei meiner Bewertung leider für die 1,5 Punkte Abzug gesorgt hat, ist der Schreibstil gewesen, denn mit dem habe ich echt gehadert. Tamara Bach schreibt in sehr kurzen, abgehakten, emotionslosen Sätzen oder aber sie reiht fünf Sätze zu einem ewig langen Satz zusammen. Dadurch geht eine Menge Gefühl in dem Buch verloren. Und auch wenn ich mir vorstellen könnte, dass das in einer Weise auch die schnellen und ungeordneten Gedankenstränge der Protagonisten widerspiegeln sollte, so hat es mich doch sehr angestrengt. Ich muss zugeben, dass ich einfach lieber flüssige und geordnete Sätze lese (was vielleicht auch meine Probleme mit Gedichten erklärt) und wenn man die sucht, ist man bei diesem Buch leider falsch. 

    Fazit:
    Von der Geschichte und der Thematik her ein absolut ansprechendes Buch und vor allem für Jugendliche kurz vor dem Schulschluss eine super Lektüre! Leider war der Schreibstil der Autorin so gar nicht meins, doch da mich das Buch ansonsten gut unterhalten konnte und mir der Inhalt sehr gut gefallen hat, habe ich 3,5/5 Sternen vergeben.

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    Irves avatar
    Irvevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch, das mich mit seinem Spagat zwischen genialem Erzählstil und eigenwilligem Inhalt gefesselt hat.
    *+* Tamara Bach: "Mausmeer" *+*

    Selten habe ich am Schluss ein Buch zugeklappt, das mich so zwiespältig zurückgelassen hat.

    Schreibstil und Aussage sind für mich topp, jedoch konnten mich die Charaktere nicht wirklich erreichen und auch der Handlungsverlauf traf oft so gar nicht meinen Geschmack. Aber da es sich in erster Linie um ein Buch für Jugendliche und nicht für deren Eltern handelt, muss ich die Messlatte entsprechend ansetzen.

    Der 18-jährige Ben, Rebell und ein stückweit Loser und schwarzes Schaf der Familie, entführt bei seiner Geburtstagsparty Schwester Annika, das Vorzeigekind und Musterstudentin. Sie fahren in Opas alte Hütte, die ohnehin bald verkauft werden soll. Ben möchte noch einmal die Vergangenheit zum Leben erwecken, noch einmal die schöne Zeit, die er oft hier mit seiner Schwester verbracht hat, erleben. Ben ist gerade volljährig geworden, aber alles andere als erwachsen. Seine innere Zerrissenheit, seine Planlosigkeit, sein Gefühl der Einsamkeit und des Verlassenseins brechen sich Bahn und weisen den Weg in diese Flucht aus dem Alltag. Warum er die Schwester mitnimmt, die auf den ersten Blick so perfekt wirkt? Vielleicht, weil auch sie es nicht ist, auch wenn es die anderen denken. Sie hangelt sich am Gerüst des Lebens entlang, das da heißt Schule, Studium, Lernen und Funktionieren. Glücklich wirkt sie nicht dabei, kein Stück. Vielleicht ist es diese Emotionslosigkeit, die die Geschwister ausstrahlen, die mich daran hindert, mich ihnen nahe zu fühlen? Stellenweise war ich entsetzt, wie „fertig mit der Welt“ die Geschwister in ihren jungen Jahren schon sind.

    Während ihrer Zeit in der Hütte des verstorbenen Opas wird das den Buch betitelnde Mausmeer zum Schauplatz einiger bedeutender Geschehnisse und Wenden. Mich persönlich hat die Handlung, vor allem die hier spielenden Szenen mit den anderen Protagonisten, die mir wie Störenfriede auf die fragile Harmonie der Geschwister wirkten, nicht so überzeugt. Dennoch ist das Herausschälen der Charaktere von Ben und Annika sowie ihrer beider Entwicklung gut gelungen.

    Der Schreibstil ist zwar gewöhnungsbedürftig, hat mir aber von Beginn an sehr gefallen. Dieser Purismus, es findet sich kein Wort zu viel. Es gibt unvollständige, nicht zu Ende geführte Sätze, die die Unfertigkeit und die Ratlosigkeit der Protagonisten für mich grandios unterstützen. Die Autorin geizt mit Details, was die Geschichte gedanklich individuell befüllbar macht. Unter der ersten Ebene lässt sich zwischen den Zeilen eine zweite herauslesen, die gelegentlich mit voller Wucht trifft. Mir kamen Schlagworte in den Sinn wie Ohnmacht gegenüber dem äußeren Gefüge, Planlosigkeit, auf sich gestellt sein, Schubladendenken sowie das Ausbrechen aus eben diesen. Das Ende ist offen und das fand ich, die offene Enden überhaupt gar nicht mag, in diesem Fall sehr gut. Die Geschichte könnte verschieden zum Abschluss gebracht werden. Ben und Annika sind in gewisser Weise beliebig austauschbar, denn wer fühlt sich nicht hin und wieder „fehl am Platz“, überfordert, hilf- und planlos? Dementsprechend variabel können die anschließenden Lösungen ausfallen, die sich ein jeder herbeisehnt.
    Ob dies alles tatsächlich so mit der Intention der Autorin konform geht, kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall gibt mir „Mausmeer“ viele Denkanstöße – in Bezug auf die Geschichte, aber auch darüber hinaus.

    Inhalt
    Nur dieses eine Wochenende. Nur noch einmal in Opas altes Haus am Arsch der Welt, hier war alles immer gut. Nur das will Ben, der gerade achtzehn geworden ist und irgendwie festhängt – in der Schule, in der Familie, im Leben. Ein paar Tage raus aus allem. Zusammen mit Annika, der großen Schwester, die doch immer die Vernünftigere war. Einen Spaziergang, ein Osterfeuer und einen umgefallenen Tisch und die Folgen später sieht nicht mehr alles so aus wie vorher.

    Autorin
    Tamara Bach, 1976 in Limburg an der Lahn geboren, studierte in Berlin Englisch und Deutsch für das Lehramt. Ihr erstes Buch, „Marsmädchen“, wurde als noch unveröffentlichtes Manuskript mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet und erhielt außerdem den Deutschen Jugendliteraturpreis. Weitere Bücher und Auszeichnungen folgten, u.a. der Katholische Kinder- und Jugendbuchpreis 2013 für „Was vom Sommer übrig ist“. 2014 stand „Marienbilder“ auf der internationalen Auswahlliste White Ravens. Ihr Roman „Vierzehn“ wurde gleich in zwei Kategorien für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Ihr neuestes Bauch heißt „Mausmeer“ und erscheint ebenfalls bei Carlsen. Heute lebt und schreibt Tamara Bach in Berlin.
    Quelle: Carlsen Verlag


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    Gwenpfotes avatar
    Gwenpfotevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Interpretationsstoff
    Zwischen den Zeilen lesen

    Der Inhalt
    Ben wird 18 Jahre alt und hat eine Sinnkrise. Was soll er mit seinem Leben anfangen? Was bringt ihm die Schule eigentlich noch? Und wem kann er sich anvertrauen? Am Tage seines Geburtstages meldet er sich von der Schule ab, ohne mit seinen Eltern darüber zu reden. Während seiner Geburtstagsfeier beschließt Ben, mit seiner älteren Schwester Annika zum Haus seines verstorbenen Opas zu fahren. Nur einmal noch die schönen Tage der Kindheit aufleben lassen und die Alltagssorgen hinter sich lassen.
     Meine Meinung
    Uff, dieses Buch ist mir auf den ersten Seiten wahnsinnig schwer gefallen, denn der Schreibstil ist… wie soll ich sagen… „anders“? Ungewöhnlich, sehr gewöhnungsbedürftig. Das trifft es wohl ganz gut. Die Autorin schreibt abwechselnd aus der Sicht der beiden Geschwister Benedikt und Annika. Sie verwendet die von mir so ungeliebte Ich-Perspektive gepaart mit Präsens als Zeitform. *schauder* Mag ich nicht, werde ich auch nie mögen, aber ich gebe jedem Buch gerne eine Chance.
    Das Buch beginnt mit Annikas Sicht auf die Geburtstagsfeier ihres jüngeren Bruders Ben, der vor einigen Tagen 18 Jahre alt geworden ist und sie darf auf der Feier die Anstandsdame spielen, da die Eltern der beiden in den Urlaub fahren. Bietet sich an, denn das Buch spielt kurz vor Ostern rechtzeitig zu den Osterferien.
    Allerdings ist der Schreibstil sehr abgehackt und holprig, ja fast eher wie eine Checkliste oder ein Notizbuch. Annikas Gedanken rasen nur so dahin und manchmal fällt es mir schwer, ihr zu folgen.
    Die junge Frau hat verständlicher Weise keine große Lust, auf ihren Bruder und dessen Freunde aufzupassen, da sie eine wichtige Arbeit für Ihr Studium zu erledigen und somit aus ihrer Sicht etwas Besseres zu tun hat. Doch Ben gelingt es, seine Schwester ins Auto der Eltern zu verfrachten (Alkohol und „Gras“ sei Dank), um mit ihr zum Haus am See zu fahren, dass ihrem Opa gehört hat. Das Haus am Mausmeer. So nennen sie den kleinen See.
    Als die Perspektive zu Ben wechselt, ändert sich der Schreibstil plötzlich zu einer strukturierteren, ausführlicheren und weniger hektischen Darstellung.
    Das ist der Moment, wo es bei mir Klick gemacht hat und ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, denn nun wurde mir klar, dass diese gehetzte Schreibweise Annikas unsteten und nur auf sich und ihr Studium gerichteten Charakter unterstreichen soll.
    Ben hingegen reflektiert sich und seine Umgebung, wirkt nachdenklich, gemäßigter und nimmt sich mehr Zeit für die kleinen Dinge.
    Ab da zieht mich das Buch in seinen Bann und offenbart eine traurig-tragische Geschichte um einen jungen Mann, der zwar mitten im Leben steht, aber dennoch völlig verloren ist. Verzweifelt versucht Ben, mit Annika ins Gespräch zu kommen, sie für ein paar ruhige Tage zu begeistern, ihr von seinen Sorgen zu erzählen, doch Annika blockt ab, wo sie nur kann.
    Es schmerzt, mit an zu sehen, wie die beiden an einander vorbei reden und leben und man bangt mit Ben, daß ihm endlich eine Aussprache gelingt; das ihm gelingt, die Distanz zu seiner Schwester zu überbrücken. Auch mit den Eltern scheint es nicht zum Besten zu stehen. Gerade der Vater entpuppt sich als voreingenommen und denkt von seinem Sohn immer nur das schlechteste. Ich fühle mich unangenehm an meine eigene Familie erinnert, in der es ebenfalls eine Person gibt, die immer eine vorgefertigte Meinung zu mir hat, egal worum es geht. So geht es auch Ben, der die besten Noten mit nach Hause bringen könnte und sein Vater würde wohl dennoch behaupten, er hätte nicht genug dafür gelernt oder gar abgeschrieben. 
    Fazit:
    Dies ist ein Buch, wie wir es wohl in der Schule gelesen hätten. Klassischer Stoff für eine Interpretation und Analyse der Charaktere. Ich bin sehr froh, durchgehalten zu haben und mich nicht von der seltsamen Erzählweise hab abschrecken lassen, denn „Mausmeer“ ist ein kleines Juwel. Gesellschaftskritisch, mitreißend und gefühlvoll, wenn man sich die Zeit nimmt, zwischen den Zeilen zu lesen, darüber nachzudenken und nicht einfach nur durch die Seiten hetzt, wie Annika durch ihre Gedankenwelt.


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    PetrovaFires avatar
    PetrovaFirevor 6 Monaten
    Nachdenken mit bittersüßem Beigeschmack

    Ursprünglich veröffentlicht auf Books on Fire
    https://www.booksonfire.de/2018/03/rezi-tamara-bach-mausmeer.html#more

    Zitat
    "Nachrichten im Radio. Es ist Krieg, es ist immer Krieg, es sind Menschen zusammengekommen, um über den Krieg zu reden, es sind Menschen zusammengekommen, um zwischen den Beteiligten zu vermitteln. Woanders ist einer wahnsinnig geworden und hat Menschen, die er nicht mal kannte, umgebracht und verletzt, bis die Polizei ihn erschoss. Dann noch, dass Ostern ist. Karfreitag. Und das Wetter für das kommende Wochenende: schlechte Temperaturen und schlechter Niederschlag. Frohe Ostern. Es ist acht Uhr und vier Minuten." - Seite 49.

    Meine Meinung
    Ich bin auf "Mausmeer" durch den gemeinsamen Bloggerempfang von Carlsen und Thienemann-Eslinger auf der Leipziger Buchmesse 2018 aufmerksam geworden. Zuvor hatte ich von dem Buch noch gar nichts gehört, jedoch stellte Tamara Bach dort ihr Buch vor und machte mich spontan neugierig.

    "Mausmeer" ist anders. Wer ein klassisches Jugendbuch erwartet oder etwas, dass sich mal so zwischendurch lesen lässt, wird enttäuscht werden. Tamara Bach schreibt größtenteils im Stream of Consciousness, zu deutsch Bewusstseinsstrom. Hierbei wird man förmlich zum Protagonisten und liest seine oder ihre Gedanken. Ich empfand es als erfrischend mal eine andere Erzähltechnik im Jugendbuch zu erfahren und finde es gut, dass Carlsen seinem jungen Publikum auch mehr als die Ich-Perspektive zutraut.

    Durch die Erzählung als Bewusstseinsstrom entfallen sämtliche unwichtige Beschreibungen von Dingen und man ist näher an Annika und Benedikt. Man wird förmlich sie beim Lesen. Zugleich entstehen witzige Situationen aus der Form heraus. Wer kennt es nicht, dass die Gedanken abdriften und man sich an vollkommen unwichtige Dinge erinnert. So auch hier. Wusstet ihr zum Beispiel, dass, wie so gut wie alles in Deutschland, die Geschwindigkeit von Rolltreppen genormt ist? Ich vorher nicht.

    Sehr gut gefallen hat mir, dass dieser Coming-of-Age Roman endlich mal ohne eine Liebesgeschichte auskam, sondern sich mit der Beziehung zwischen unterschiedlich alten Geschwistern beschäftigt. Zugleich zeigt es den inneren Konflikt, welchen wir wohl alle immer wieder austragen, zwischen den Erwartungshaltungen anderer und dem was wir uns für unser Leben wünschen.

    Was mich allerdings etwas irritierte, war das manchmal sich die Protagonisten in ihren Gedanken in der dritten Form betrachteten und dabei Formen wie "Brüderchen" und "Schwesterchen" nutzten. Mich warf dies jedes Mal etwas aus dem Lesefluss. Ich vermute zwar, dass diese Erzähltechnik eine innere Distanz und Abwehr gegen die Situation symbolisieren soll, aber hoffe, dass die Autorin dies in kommenden Büchern anders löst. Gleiches gilt für die unpersönliche Form "Die Eltern" statt "meine/unsere Eltern", allerdings wirkte hier der Effekt der distanzierten Beziehung besser als bei "Brüderchen" und "Schwesterchen".
     
    Fazit
    "Mausmeer" von Tamara Bach regt zum Nachdenken an und hinterlässt einen bittersüßen Nachgeschmack.
    Ich kann diesen Roman ohne Bedenken jedem zwischen 16 und 25 empfehlen.

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    Shimonas avatar
    Shimonavor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Freie Zeit am See und die erste große Umbruchphase des Lebens
    Der See oder das Mausmeer ~ Ferien vom Leben ?!

    Sechs Tage umfasst das Buch von Tamara

    Bach: Mittwoch vor Gründonnerstag bis 
    einschließlich Ostermontag.

    Die Autorin hat einen ganz 'eigentümlichen
    Schreibstil, der mit dem Stil von Judith 
    Hermann zu vergleichen ist. Bach hat 
    jedoch einen noch reduzierteren Stil. Beide
    schreiben allerdings über Menschen,
    die ihren Weg finden wollen. 

    Durch den 'reduzierteren' Stil ergeben sich
    kurze Sätze, keine komplexeren Sätze, 
    sondern teilweise sogar Sätze, die nicht 
    zu Ende gebracht sind oder der Satzbau
    absichtlich verdreht ist. Sie erzählt impulsiv.
    Der Fluss des Erzählens ist ein 
    Gedankenstrom ~ Stream of Consciousness
    ursprünglich genannt oder der 'Innere
    Monolog der aus der Sicht von Ben 
    geschrieben ist. 

    Die zweite Hälfte des Buches ist eindeutig 
    besser! Hier wird deutlich, was die Autorin
    mit der Geschichte sagen will.

    Der dramatische Umbruch geschieht durch 
    einen Konflikt, den das Geachwisterpaar 
    Ben und Anni noch mehr zusammenrücken 
    läßt.

    Es ist rührend, wie sich Ben in der ersten
    Buchhälfte um seine Schwester Anni 
    kümmern will und die Situation in der
    zweiten Hälfte komplett umgeschwenkt.
    Nun kümmert sich die Schwester um ihren
    Bruder.

    Im Kapitel 'Ostersonntag' wird Ben's 
    Problematik mit der Schule und dem 
    Leben sehr deutlich und die Geschichte 
    kommt zum Höhepunkt.

    Das Thema Gott/Jesus/Ostern zieht sich wie
    ein roter Faden durch die Geschichte.

    Abschied von der Kindheit, Aufbruch ins 
    Leben eines Erwachsenen...wie schwer das
    doch sein kann.

    Wunderbar dargestellt: das Osterfeuer als
    Symbol des Umbruchs.

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