Tamara Bach Vierzehn

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Inhaltsangabe zu „Vierzehn“ von Tamara Bach

Der erste Schultag. Zwei Wochen vor den Sommerferien ist Beh krank geworden und konnte nicht mit den anderen in den Urlaub fahren. Als das neue Schuljahr anfängt, hat sie alle acht Wochen lang nicht gesehen. Viel ist passiert, ihre Freundinnen haben neue Leute kennengelernt und Geschichten zu erzählen. Beh dagegen war nur zu Hause. Aber eigentlich war da mehr, von dem ihre Freundinnen nichts wissen. Zu Hause liegt eine Postkarte für sie im Briefkasten, in der Stadt gibt es ein Zimmer mit blauen Wänden, da ist ein Hund, ein Mädchen mit Schwimmflügeln und lauter Orte, die Beh bis zum Abend noch fotografieren wird, weil ihnen etwas fehlt. Und als Beh am Ende des Tages ihre Zimmertür schließt, hat sie auch jemand bei ihrem vollen Namen genannt.

schreckliches Buch ohne wirklichen inhalt schade:(

— thats_jessx

Eine besondere Geschichte mit ergreifenden Schreibstil!

— Mondprinzessin

Leise Geschichte, erzählt aus ungewöhnlicher Perspektive mit einem schlichten, aber ergreifenden Schreibstil.

— Schmiesen

Speziell, besonders und einzigartig!

— Skyline-Of-Books

Sehr interessanter Schreibstil mit ungewöhnlicher Perspektive - Man muss sich darauf einlassen, um das Werk zu genießen.

— EmmyL

Ungewohnte Erzählperspektive, welche jedoch das Buch um so authentischer macht!

— Agnes13

Einzigartig, sowohl im Schribstil als auch in der Aufarbeitung!

— sweetpiglet

Mit ihrem ganz eigenen Schreibstil ist ihr ein stilistisches Meisterwerk gelungen.

— -Favola-

Ein toller herausragender Schreibstil. Ich war die Protagonisten und es hat Spaß gemacht.

— Sanny

Außergewöhnlich und poetisch.

— LillianMcCarthy

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Naja ich fand es war ganz nett aber die Charaktere sind nicht authentisch genug und die Geschichte eher oberflächlich gehalten.

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  • authentisch, tiefgründig, gut.

    Vierzehn

    AnnetteH

    20. August 2017 um 22:27

    »Vierzehn«von Tamara Bach Dieses Buch hat mich aufgrund des Schreibstils der Autorin interessiert. Ich hab in diese Richtung noch nie etwas gelesen.  Es geht um ein 14-jähriges Mädchen und ihren ersten Tag nach den Sommerferien. Das Buch beginnt mit dem frühen Aufstehen und beschreibt den Tagesablauf, die Gedanken, die Gefühle, und Reaktionen einer 14-Jährigen. Beim Lesen habe ich mich teilweise in meine Jugend zurückversetzt gefühlt. Die Gedanken, die Reaktionen werden sehr authentisch und tiefgründig beschrieben. Auch wenn der Schreibstil am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig war, habe ich mich nach zwei Seiten schnell eingelesen. Es liest sich sehr einfach und schnell. Ein gutes Buch für zwischendurch, denn mit seinen 100 Seiten war es in 1 1/2 Stunden ausgelesen.Fazit: authentisch, tiefgründig, gut. 4/5 Sternen  

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  • Vierzehn.

    Vierzehn

    thats_jessx

    20. August 2017 um 11:25

    Dieses Buch hat für mich meiner Meinung nach kein richtiges Thema. Die Handlung spielt sich in einem sehr kurzen Zeitraum ab. Schade, hatte Hoffnungen in das Buch gesetzt, ist aber nicht zu empfehlen...

  • Speziell, besonders und einzigartig!

    Vierzehn

    Skyline-Of-Books

    11. March 2017 um 19:57

    Klappentext „Der erste Schultag. Zwei Wochen vor den Sommerferien ist Beh krank geworden und konnte nicht mit den anderen in den Urlaub fahren. Als das neue Schuljahr anfängt, hat sie alle acht Wochen lang nicht gesehen. Viel ist passiert, ihre Freundinnen haben neue Leute kennengelernt und Geschichten zu erzählen. Beh dagegen war nur zu Hause. Aber eigentlich war da mehr, von dem ihre Freundinnen nichts wissen. Zu Hause liegt eine Postkarte für sie im Briefkasten, in der Stadt gibt es ein Zimmer mit blauen Wänden, da ist ein Hund, ein Mädchen mit Schwimmflügeln und lauter Orte, die Beh bis zum Abend noch fotografieren wird, weil ihnen etwas fehlt. Und als Beh am Ende des Tages ihre Zimmertür schließt, hat sie auch jemand bei ihrem vollen Namen genannt.“   Gestaltung Mir gefällt, dass das Cover mit den Fotos eine Tätigkeit aufgreift, die die Protagonistin im Buch ausübt: sie fotografiert besondere Orte. Die hellen Farben des Covers passen für mich gut zum spätsommerlichen Setting. Ansonsten ist das Cover eher schlicht und unauffällig, was der auffälligen, besonderen Geschichte in seinem Inneren entgegensteht und was für mich (nach dem Lesen) ziemlich Interessant ist, denn sowohl Cover als auch Titel kann ich nach dem Beenden des Buches nochmal aus ganz anderen Perspektiven betrachten.   Meine Meinung Als ich den Klappentext von „Vierzehn“ gelesen habe, habe ich eine schöne, kleine Geschichte über ein junges Mädchen namens Beh erwartet. Eine Geschichte in der sie ihre Erlebnisse schildert und in der man Beh durch ihr Leben folgt. Genau dies passiert in dem Buch auch, allerdings auf eine ganz besondere Art und Weise mit der ich eben nicht gerechnet habe! In „Vierzehn“ schlüpfte ich nämlich durch die besondere Erzählperspektive in die Rolle von Protagonistin Beh.   Dieses Gefühl, als sei ich selber Beh, generiert Tamara Bach dadurch, dass sie den Leser direkt anspricht. So ist das Buch konsequent im persönlichen Du verfasst. Dies ist mir bisher noch nicht so oft untergekommen und wenn, dann nicht in dieser Art und Weise, wie Tamara Bach es in ihrem Roman „Vierzehn“ anwendet. Kurze Passagen, in denen der Leser angesprochen wird, kennen wir vermutlich alle, aber hier ist das gesamte Buch so verfasst.   Zunächst musste ich mich daran gewöhnen, aber der Du-Stil ist mir schnell in Fleisch und Blut übergegangen. Ich kämpfte nur ab und an mit dem Schreibstil der Autorin, denn sie verwendet oft kurze, abgehackte Sätze. Diese erfordern ein hohes Maß an Konzentration, denn auch Dialoge werden bis auf wenige Ausnahmen nur nacherzählt. So musste ich stets aufpassen wer gerade was gesagt haben soll. Generell gefiel mir die Idee, den Leser konstant mit Du anzureden und dies mit sehr kurzen Sätzen zu verbinden aber sehr gut, denn dies ist mir in der Weise bisher noch nicht begegnet.   „Vierzehn“ liest sich nicht nur aufgrund seiner knapp 100 Seiten sehr schnell (ich habe es innerhalb eines Nachmittages ausgelesen), sondern auch aufgrund der besonderen Handlung. Es passiert zwar nicht viel und doch passiert gleichzeitig alles auf einmal. Der Leser begleitet die vierzehnjährige Protagonistin, von der man nur zwischendurch ihren Spitznamen erfährt, durch einen Tag im Spätsommer. Ich ging gemeinsam mit ihr zur Schule, durchlebte jede Schulstunde und die Pausen und erfuhr, was sie nachmittags und abends erlebt hat.   Dieser Spätsommertag spiegelte für mich einen typischen Tag im Leben eines Jugendlichen wieder. Ich fühlte mich in meine eigene Schulzeit zurückversetzt und auch die Probleme, die junge Menschen oftmals haben, finden sich wieder. Diese sind nicht auf den ersten Blick ersichtlich, aber dennoch vorhanden. Dies verlieh dem Buch eine unglaubliche Tiefe, denn ich fand alles absolut realistisch dargestellt. Es ist im Jugendalter oft so, dass die Teenager ihre Probleme für sich behalten und diese sie innerlich beschäftigen und dass die Außenstehenden (seien es Lehrer, Freunde oder die eigene Familie) nichts davon wissen. Genau das stellte „Vierzehn“ für mich dar. Zudem zeigt das Buch alltägliche Probleme, mit denen sich viele junge Menschen auseinandersetzen (müssen).   Auch lässt das Buch durch kleine Andeutungen einigen Spielraum für Interpretationen und Deutungen, sodass es auch zum Nachdenken über Beh und ihr Verhalten anregt. Ich fand es sehr toll, dass ich, je weiter ich gelesen habe, für mich Erklärungen finden konnte, die mir Behs Verhalten, z.B. ihren Freundinnen gegenüber, verständlicher gemacht haben. Diese Andeutungen sind vermutlich jedoch für jüngere Leser nicht direkt ersichtlich und verständlich. Ich würde „Vierzehn“ aus diesem Grund Lesern ab 14 Jahren empfehlen.   Fazit Wer ganz besondere, spezielle Bücher mit einer außergewöhnlichen Erzählweise mag, dem wird „Vierzehn“ auf jeden Fall gefallen. Das Buch von Tamara Bach begleitet die junge Protagonistin durch einen Tag im Spätsommer, den sicher schon viele junge Menschen einmal so oder so ähnlich in ihrem Leben erlebt haben. Neben alltäglichen Erlebnissen zeigt das Buch auch sehr realistisch die Probleme, die viele junge Menschen in ihrem Alltag begleiten. Einzig die kurzen Sätze haben gerade bei nacherzählten Dialogen etwas Schwierigkeiten bereitet. Eine Besonderheit stellt zudem die Erzählperspektive dar, die speziell und einzigartig ist. Das Buch ist tiefgründig, weil es vieles andeutet und den Leser so zum Nachdenken anregt. 4 von 5 Sternen!   Reihen-Infos Einzelband

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  • Ein Tag im Leben eines vierzehnjährigen Mädchens vom Aufwachen bis zum Einschlafen.

    Vierzehn

    EmmyL

    23. February 2017 um 14:43

    Es ist der erste Schultag nach den großen Ferien. Beh war schon vor den Ferien krank und hat ihre Klassenkameraden mehr als acht Wochen nicht gesehen. Alle erzählen von ihrem Urlaub, tollen Erlebnissen, kleinen Geheimnissen. Leider hat Beh die Stadt nicht verlassen. Trotzdem hätte auch sie sehr viel zu erzählen. Der Roman umfasst die Erlebnisse, Gedanken und Handlungen der Protagonistin innerhalb eines Tages. Er beginnt mit den wirren Träumen beim Aufwachen am Morgen und endet mit dem zu Bett gehen am Abend. Schon auf der ersten Seite wird der Leser in die Geschichte gezogen. Das liegt vor allem an dem ungewöhnlichen Schreibstil der Autorin. Um ehrlich zu sein hat mich der Du-Stil am Anfang etwas überfordert. Es wird eine Geschichte erzählt, welche den Leser unmittelbar anspricht. Jeder Gedanke, jede Handlung, jedes Detail wird bis ins Kleinste beschrieben, z.B. auch die Toilettenbenutzung incl. der hygienischen Vorgänge. Nicht jeder Leser möchte wirklich alles so genau wissen. Die Handlung wird auf zwei Ebenen erzählt. Eine Ebene umfasst den haarklein geschilderten Tagesablauf, die Andere erzählt von der Lebenssituation des Mädchens. Man erfährt etwas über ihre lange Krankheit, Trennung der Eltern, neue Partnerschaft des Vaters, Job als Hundesitter und die erste große Liebe. Satzbau und Sprachstil sind einfach, knapp, direkt. Nur wenige Sätze sind als wörtliche Rede hervorgehoben. Meist sind die Dialoge erzählt. An einigen Stellen beginnen die Sätze fast ausschließlich mit „Du“. Nach der Lektüre dieses Buches, ging mir die gewählte Du-Form stundenlang nicht aus dem Kopf. Es war wie ein Ohrwurm. Mein Beispiel dazu: „Du sitzt vor Computer. Du starrst auf die Tastatur, dann auf den Bildschirm. Du nimmst das Buch, legst es wieder weg. Überlegst. Was sollst du schreiben? Wie war das Buch? Du weißt es nicht aber es hat einen Eindruck hinterlassen. Nur welchen? Positiv? Negativ? Du schreibst ein Wort. Zögerst. Löschst. Beginnst von vorn.“ In diesem Stil ist das gesamte Buch geschrieben. Das ist interessant aber man muss sich als Leser darauf einlassen können, um es zu genießen. Wenn dies gelingt, verbringt man den ganzen Tag in wirklich unmittelbarer Nähe der vierzehnjährigen Protagonistin. Tamara Bach ist es gelungen, eine ganz alltägliche Geschichte authentisch, einzigartig und auf ganz besondere Weise zu erzählen.

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  • Mal etwas ganz Neues!

    Vierzehn

    liberiarium

    16. January 2017 um 11:13

    PLOTAn nur einem Tag kann viel passieren. Beh ist vierzehn Jahre alt und seit längerer Auszeit zurück in der Schule. Der erste Schultag beginnt. Doch ihre Freundinnen verhalten sich komisch, sie spürt plötzlich eine merkwürdige Distanz zu ihnen. Die Lehrer fordern auch mehr, womit sie als gute Schülerin allerdings keine Probleme hat. Nach der Schule hat sie nicht viel vor, doch es kommt einiges auf Beh zu. Mutter, Vater, Hundesitting. Und da gibt es auch noch jemanden, der Beh besonders ans Herz gewachsen sein zu scheint.MEINUNGIch habe von Vierzehn im Zuge der Frankfurter Buchmesse erfahren und zur Vorbereitung den Titel gelesen, um auf der Messe mit der Autorin zu plaudern. Das Buch ist wirklich etwas ganz Besonderes und nicht mit anderen Werken zu vergleichen.Auffällig ist vor allem die Schreibweise. Der Leser folgt der Protagonistin aus der zweiten Perspektive Singular, das bedeutet, man fühlt sich die ganze Zeit angesprochen. Durch die Du-Sicht hat man das Gefühl mitten in der Geschichte zu stecken und selbst in der Rolle von Beh zu sein. Selbst wenn man sich in der Vierzehnjährigen nicht erkennen kann, erfolgt durch die außergewöhnliche Perspektive automatisch eine Identifikation.Der Stil an sich ist zwar poetisch, doch die Sätze sind eher kurz gehalten. Gerade zu Beginn braucht man etwas, um wirklich in die Geschichte einzutauchen. Das liegt nicht nur an der gewählten Perspektive, sondern auch an der Poetik. Gerade diese wurde mir erst gegen Ende bewusst, sodass ich nochmal einen ganz anderen Einblick bekam. Dranbleiben lohnt sich bei diesem Titel wirklich! Nach den ersten Seiten hat man zunächst ein großes Fragezeichen im Kopf. Zu dem Zeitpunkt weiß man noch nicht genau, wohin die Geschichte eigentlich führt, weil man erst einmal nur dem Alltag von Beh folgt, der im ersten Moment recht trivial erscheint. Noch passiert nicht viel, doch gegen Ende ergeben alle Handlungsstränge Sinn und machen den Titel dadurch einzigartig. Erst als ich das Buch beendet hatte, konnte ich Vierzehn richtig verstehen – das Konzept gefiel mir einfach wahnsinnig gut und man möchte am liebsten nochmal von vorne anfangen, um die versteckten Hinweise direkt zu entdecken. Bei Vierzehn handelt es sich um einen zeitgenössischen Jugendroman. Es werden unterschiedliche Themen angeschnitten, die sich durch die Handlung ziehen. Zum einen steht die Schulsituation für Beh im Vordergrund, bei der neue Probleme auftauchen. Sie muss damit klarkommen, dass ihre Freundinnen sich seit den Sommerferien verändert haben und versucht mit dem Lernstoff mitzuhalten. Nicht nur Freundschaften werden angesprochen, auch die Familie ist ein relevanter Aspekt in der Erzählung. Beh hat zu ihrem Vater eine andere Beziehung als zu ihrer Mutter. Die beiden leben voneinander getrennt, sodass es Beh emotional mitnimmt, als sie ihren Vater besucht. Schließlich spielt auch die Liebe eine Rolle in Behs Leben. Ganz zart und vorsichtig schleicht sich dieser Handlungsstrang in die Geschichte ein und wird gerade gegen Ende des Titels nochmal deutlicher. Mit nur 112 Seiten handelt es sich bei Vierzehn um einen recht kurzen Titel. Kurz, aber dafür ziemlich knackig! Schlägt man das Buch zu, kann man eigentlich nur seufzen und sich freuen, wie schön sich die Geschichte erschlossen hat: Am Ende des Buches erfährt man übrigens auch Behs richtigen Namen. FAZITVierzehn war für mich wegen seiner Einzigartigkeit eine wirkliche Überraschung. Ich fand es großartig, wie der Titel ganz langsam anfängt und man das Gefühl hat, man folgt einfach nur Behs Alltag. Je mehr man sich dem Ende des Buches neigt, desto mehr erschließt sich die Erzählung. Ich habe die Geschichte sehr genossen und fand sie auch gerade wegen der Perspektive und des Schreibstils wahnsinnig erfrischend. Wer mal etwas anderes lesen möchte, sollte sich unbedingt dieses Buch schnappen! Ich gebe Vierzehn von Tamara Bach vier von fünf möglichen Lesebrillen! 

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  • Klasse!

    Vierzehn

    Sanny

    02. January 2017 um 07:13

    Das Cover fand ich sehr interessant. Man sieht Polaroidfotos, was dem ganze gleich eine Art Nostalgie verleiht. Es hat alles einen kleinen Grün-Stich, was ich aber irgendwie gerne mag, denn grün ist meine Lieblingsfarbe.Das Buch handelt von einem Tag von Beh. Genauer gesagt ihr erster Schultag nach den Sommerferien. Eigentlich nicht sehr interessant, aber dennoch sehr tief. Besonders der Schreibstil von Tamara Bach hat mich verzückt. Die Schreibt im Du-Stil, also als wenn ich persönlich das alles Erlebe. Der Schreibstil war mir neu, aber bitte mehr davon. Es ist eine Erlebnisübernahme. Wörtliche Rede gibt es kaum, dafür werden die Dialoge erzählt. Es sollten doch bitte viel mehr tolle Bücher in diesem Schreibstil sein.Tamara Bach hat mich mit ihrem Roman von nur 112 Seiten verzaubert. Ein absoluter Lesetipp für euch!

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  • Einzigartig

    Vierzehn

    sweetpiglet

    31. December 2016 um 06:56

    Meine Meinung: Es fällt mir denkbar schwer zu erklären wie ich "Vierzehn" empfunden habe, nicht etwas weil es mir nicht gefallen hat, sondern weil ich es einfach nur schwer in Worte fassen kann. Daher rolle ich die Rezension dieses Mal von hinten auf und beginne mit dem Schreibstil. Dieser allein ist schon außergewöhnlich, und sicherlich nicht für jeden etwas, aber einmal zurecht gefunden macht es Spaß auf eine andere Art und Weise die Welt in einem Buch zu erleben. Unser Protagonistn, deren Name vollkommen nebensächlich ist, nimmt uns mit zu ihrem ersten Schultag nach ihren sehr schweren Sommerferien. Natürlich wollen wir als Leser wissen was passiert ist, und genau das ist die Geschichte, die im Hintergrund abläuft. Vordergründig erfahren wir, wie sie den ersten Schultag erlebt und was sie denkt, was sie sagt und was sie vor allem nicht sagt. Genau diese Art den Protagonisten zu präsentieren und dieser Doppellauf der Geschichten macht dieses Buch zu etwas besonderem. Auf etwas mehr als 100 Seiten erleben wir nur einen Tag mit der Protagonistin, einen Tag voller Ängste, Freude und Neuigkeiten. Diese Art der Darstellung eines Contemporary-Romans mag ich sehr und finde ich immer wieder faszinierend. Der Ausschnitt in einem Buch in Form von nur einem Tag ist oftmals spannender als mancher Fantasy-Roman. Die Fähigkeitetwas so alltägliches wie einen Schultag auf diese besonderweise interessant zu machen zeugt von echten Schreibtalent.  Und zum Schluss kann ich schon verraten, dass selbst das Cover die Geschichte abrundet. Wenn man aufmerksam liest und sich dann die Gestaltung anschaut hat man unmittelbar danach einen Aha-Effekt. "Vierzehn" von Tamara Bach ist also in sich ein wunderbares Gesamtpaket. Fazit: Mit einem außergewöhnlichen Schreibstil und einer interessanten Ein-Tages-Geschichte konnte mich Tamara Bach von der ersten Seite an überzeugen. "Vierzehn" von Tamara Bach ist ein Contemporary-Roman wie ich ihn mir wünsche, mit der Fähigkeit etwas Alltägliches auf ganz besondere Art zu erzählen.

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  • authentisch, tiefgründig, einzigartig

    Vierzehn

    -Favola-

    13. December 2016 um 09:57

    Mit "Vierzehn" hält man ein ganz besonderes Buch in der Hand. Es ist nicht nur optisch wunderschön gestaltet, sondern weiss auch inhaltlich zu faszinieren und zu begeistern.Wir begleiten die vierzehnjährige Beh und erleben ihren ersten Schultag - vom Aufwachen über den Schulweg, das Zusammentreffen nach den Ferien bis hin zum Schwimmbadbesuch und dem 'Gute Nacht'. Wir erleben den ganz normalen Alltag mit seinen Höhen und Tiefen, mit der ganzen Bandbreite an Gefühlen. Und eigentlich könnte man denken, dass dies zu normal, zu langweilig ist, doch Tamara Bach weiss zu fesseln.Sie legt nämlich einen aussergewöhnlichen Schreibstil an den Tag. Die Du-Perspektive ist immer etwas Besonderes, doch Tamara Bach lebt diesen Erzählstil. Es gibt Sequenzen, da beginnt sie fast ausschliesslich mit 'Du'. Dazu kommen ihre kurzen, prägnanten Sätze, so dass "Vierzehn" schon fast poetisch anmutet.Sicherlich muss man sich erst etwas an den Schreibstil gewöhnen, doch dann wird nur schon die Sprache zum Lesegenuss."Vierzehn" ist ein ruhiges Buch, das jedoch nur schon durch den Schreibstil fasziniert. Dazu kommen Andeutungen, so dass man sich bei der Lektüre immer fragt, was da in der Vergangenheit los war, was da wohl noch kommt. Und als der Tag um ist und Beh zu Bett geht, ist man fast ein bisschen wehmütig, dass die gemeinsam Zeit um ist, denn dieses Mädchen hätte man gerne noch etwas besser kennengelernt. Doch so ist das Leben. Manchmal bekommt man nur einen Einblick ....Fazit:authentisch, tiefgründig, einzigartigTamara Bach hat es in "Vierzehn" geschafft, den ganz normalen Alltag auf eine sehr besondere Art einzufangen. Mit ihrem ganz eigenen Schreibstil ist ihr ein stilistisches Meisterwerk gelungen.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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    LillianMcCarthy

    18. November 2016 um 10:32

    Inhalt: Der erste Schultag. Zwei Wochen vor den Sommerferien ist Beh krank geworden und konnte nicht mit den anderen in den Urlaub fahren. Als das neue Schuljahr anfängt, hat sie alle acht Wochen lang nicht gesehen. Viel ist passiert, ihre Freundinnen haben neue Leute kennengelernt und Geschichten zu erzählen. Beh dagegen war nur zu Hause. Aber eigentlich war da mehr, von dem ihre Freundinnen nichts wissen. Zu Hause liegt eine Postkarte für sie im Briefkasten, in der Stadt gibt es ein Zimmer mit blauen Wänden, da ist ein Hund, ein Mädchen mit Schwimmflügeln und lauter Orte, die Beh bis zum Abend noch fotografieren wird, weil ihnen etwas fehlt. Und als Beh am Ende des Tages ihre Zimmertür schließt, hat sie auch jemand bei ihrem vollen Namen genannt. (Quelle: Verlag) Meine Meinung: Vierzehn habe ich auf dem Carlsen Bloggertreffen auf der Frankfurter Buchmesse bekommen und habe auch direkt mit der Autorin Tamara Bach sprechen können, denn sie war beim Treffen dabei. Das Buch habe ich mir natürlich auch direkt signieren lassen und spätestens nach diesem interessanten Gespräch war ich sehr gespannt, wie mir Vierzehn gefallen wird, denn das Buch ist recht dünn und ein kurzer Blick in das Buch zeigt auch schon, dass wir es wahrscheinlich nicht mit einem gewöhnlichen Jugendroman zu tun haben. Ich habe mir das Buch für einen verregneten Nachmittag vorgenommen, da es perfekt schien, es an einem ganzen Tag zu lesen und nicht zu unterbrechen. Letztendlich war das genau die richtige Entscheidung, denn 14 ist ein Buch, welches man wirklich am Stück lesen sollte, denn so kann es sein Charakter voll und ganz entfalten. Wieso das so ist? Ich würde Vierzehn als sehr poetisch beschreiben, es ist außergewöhnlich geschrieben und man muss viel zwischen den Zeilen lesen, denn das meiste wird nicht explizit gesagt. Man sollte eigentlich meinen, dass man ein so kurzes Buch sehr schnell lesen kann doch das war dieses Mal nicht der Fall. Das Lesen erforderte eine Menge Aufmerksamkeit und es verging keine Seite, auf der man nicht etwas genauer hinschauen musste. Das hat mich sehr begeistert, denn ich sehe es als ein großes Talent an, so gestochen scharf und gleichzeitig so künstlerisch zu schreiben. Das Ganze hat Tamara Bach dann in ein Jugendbuch gepackt und es funktioniert tatsächlich. Wir begleiten die Protagonisten Beh auf ihrem Tag in der Schule, bei ihren Eltern, mit ihren Freunden und mit einem ganz besonderen Menschen. Obwohl Behs Tag alles andere als außergewöhnlich ist, genau genommen ziemlich normal, kann man doch so viel von ihrem Leben aus diesem einen Tag mitnehmen und es scheint als würde man sie dadurch voll und ganz verstehen. Denn genau wie jeder von uns auch, ist Beh kein Mädchen ohne Sorgen, ohne Ängste, Probleme oder Wünsche sondern außergewöhnlich. Gerade aktuell macht sie nicht unbedingt die leichteste Zeit durch und es ist traurig und schön zugleich, sie auf einem Tag in dieser Zeit zu begleiten. Ich habe das Buch zugeklappt und wusste im ersten Augenblick nicht, was ich von ihm halten sollte. Erst hatte ich den Eindruck, dass das Buch traurig und hoffnungsvoll zugleich ist. Aber nicht mehr. Dass Beh uns einen Tag mit in ihr Leben nimmt und nichts weiterpassiert. Doch umso länger ich über dieses Buch nachgedacht habe und umso länger ich den Inhalt Revue passieren lasse, umso mehr Thematiken offenbarten sich. Für mich ist es jedenfalls ein kleines Meisterwerk und ich habe für mich beschlossen, auch alle weiten Bücher von Tamara Bach zu lesen. Ich weiß nicht, ob ich ohne das Carsten Bloggertreffen auf Vierzehn aufmerksam geworden wäre aber ich muss sagen, es hat sich voll und ganz gelohnt. Ich bin begeistert. Fazit:  Hinter der recht kurzen Geschichte von Vierzehn verbirgt sich eine enorme Sprachgewalt und Themenflut, die man erst richtig wahrnimmt, sobald man länger über das Buch nachdenkt. Ich würde Vierzehn, besonders durch Form und Schreibstil, als mehr bezeichnen, als nur ein Roman und ich denke, Tamara Bach hat hier eine tolle Arbeit geleistet. Ich bin begeistert und mehr Bücher der Autorin werden hoffentlich bald bei mir einziehen. Vielen herzlichen Dank an den Carlsen Verlag für das außergewöhnliche *Rezensionsexemplar und das schöne Bloggertreffen. 

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  • Das Buch begeistert auf eine Art, die man so noch nicht erlebt hat.

    Vierzehn

    Damaris

    28. October 2016 um 10:42

    Dieses Buch zu besprechen, ja zu beurteilen, ist schwer für mich. Denn ganz ehrlich, wenn man es in der Hand hält, fällt es schwer zu ermessen, um was es genau geht. Gerade mal gute 100 Seiten umfasst die Geschichte. Am Ende ist die Sache klar, und erschließt sich schon aus dem Buchtitel. "Vierzehn" lässt mich mit einem erstaunten, fast euphorischen Gefühl zurück. Ich bin sehr begeistert.Tamara Bach wählt für ihre Geschichte den Du-Stil. Vielleser sind ihm sicher schon begegnet, aber sich nicht auf diese Weise, wie die Autorin ihn hier anwendet. Sie schreibt knapp, mit kurzen Sätzen, direkt und kompromisslos. Dialoge werden meist erzählt, nur einzelne Sätze mit wörtlicher Reder hervorgehoben. Der Schreibstil wird nicht aufgrund der besseren Lesbarkeit angepasst oder "einfacher" gemacht. Das ist gewöhnungsbedürftig, aber auch sehr deutlich. Der Leser fühlt sich direkt angesprochen und wird mitgerissen. Ich habe selten etwas Vergleichbares gelesen.Es geht um ein 14-jähriges Mädchen. Den Namen kennt man anfangs nicht, nur eine Abkürzung, die sie kurz nennt. Dieses Mädchen begleitet der Leser einen Tag lang: auf dem Schulweg, in der Schule beim Unterricht, bei Nachmittagsaktiviäten und am Abend. Das scheint simpel, geht aber sehr tief. Man erfährt in der kurzen Geschichte viel über ihre aktuellen Situation, ihre Sorgen und Gefühle. Man lebt förmlich in der Geschichte, war durch den besonderen Stil nochmals verstärkt wird.Ich ertappe mich während des Lesens bei dem Gedanken, dass ich die Autorin gerne fragen würde, wie sie es schafft, den Leser genau dort zu packen wo er steht, auf eine sehr natürliche aber offensive Art und Weise. Dafür ist das Alter ihrer Protagonistin völlig unerheblich. Man möchte herausschreien, dass das Leben genau so ist, das man die Situation absolut nachvollziehen kann. Das Buch ist verdammt realistisch!Fazit"Vierzehn" ist mitten aus dem Leben geschrieben und in der Umsetzung außergewöhnlich gut. Mit dem spröde speziellen Stil, der etwas im Leser anrührt und völlig natürlich wirkt, setzt die Autorin Maßstäbe. Die Geschichte ist gleichzeitig normal und tiefgründig, bekannt und einzigartig. Sie begeistert auf eine Art, die man so noch nicht erlebt hat. Nicht verpassen! 

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