Tamara Bach was vom Sommer übrig ist

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Inhaltsangabe zu „was vom Sommer übrig ist“ von Tamara Bach

In diesem Sommer stimmt nichts für Louise. Die Eltern sind ihr noch fremder als sowieso schon und die Klassenkameraden auch, vor allem seit der Sache mit Paul. Und ihr eigentlich so guter Plan, den Job beim Ampelbäcker und das Zeitungsaustragen so einzurichten, dass sie die Fahrstunden schnell abhaken kann, scheitert in der Praxis kläglich. Vielleicht hätte sie zumindest ihrer Oma nicht noch versprechen sollen, auf ihren kurzatmigen Hund Bonnie aufzupassen. Und dann ist da Jana, die mitten im Hochsommer auf einem Stromkasten sitzt und einen dieser kleinen, eingeschweißten Schokokuchen isst. Und die Louise auf einmal wie ein Schatten folgt, fast so, als erwarte sie von Louise, dass sie ihr zeigt, wie man lebt.

Ein bisschen kurz und an manchen Stellen langweilig...

— germanbookishblog
germanbookishblog

das Buch find ich nicht sehr gut,weil die Sätze sehr abgehackt sind und der Perspektivenwechsel nicht gekennzeichnet ist.

— Vava
Vava

Das Buch war sehr schwach geschrieben. Zwischendurch für ein paar Seiten besser, aber vorhersehbar und öde.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • was vom Sommer übrig ist

    was vom Sommer übrig ist
    laraundluca

    laraundluca

    20. April 2017 um 17:31

    Inhalt: In diesem Sommer stimmt nichts für Louise. Die Eltern sind ihr noch fremder als sowieso schon und die Klassenkameraden auch, vor allem seit der Sache mit Paul. Und ihr eigentlich so guter Plan, den Job beim Ampelbäcker und das Zeitungsaustragen so einzurichten, dass sie die Fahrstunden schnell abhaken kann, scheitert in der Praxis kläglich. Vielleicht hätte sie zumindest ihrer Oma nicht noch versprechen sollen, auf ihren kurzatmigen Hund Bonnie aufzupassen. Und dann ist da Jana, die mitten im Hochsommer auf einem Stromkasten sitzt und einen dieser kleinen, eingeschweißten Schokokuchen isst. Und die Louise auf einmal wie ein Schatten folgt, fast so, als erwarte sie von Louise, dass sie ihr zeigt, wie man lebt. Meine Meinung: Ich war sehr gespannt, was mich bei den Carlsen Clips erwartet. Ein paar der Bücher habe ich für meine Kinder gekauft, da ich sie für ziemlich lehrreich halte und wollte sie im Voraus erst einmal selbst lesen. Diese Reihe klärt junge Jugendliche kurz und treffend über wichtige altersspezifische Themen auf, warnen und klären über Probleme auf, die die Pubertät mit sich bringt. Diese Geschichte hat mich allerdings etwas enttäuscht. Schon der Schreibstil ist nicht sehr flüssig zu lesen, sehr abgehackt. Kurze, teilweise zusammenhangslose und unverständliche Sätze bzw. nur Satzteile reihen sich aneinander ohne einen Sinn zu ergeben. Die Geschichte wird aus der Sicht von Jana und Louise erzählt. Allerdings folgen die Wechsel keinem Schema und es ist nicht sofort ersichtlich, in welchem Sichtmodus wir uns befinden. Teilweise war es sehr schwer zu erkennen. Dies hat nicht gerade zum Verständnis beigetragen. Die Handlung ist sehr verwirrend, schwer verständlich, zusammenhanglos, konfus und ungeordnet. Hinzu kommt, dass kaum etwas passiert. Der Fokus liegt auf den wirren Gefühlen und den Gedankenwelten der Teenager. Ein sich immer um die gleichen Themen drehendes Karussell, das einem teilweise wirklich schwindelig werden lässt. Einen roten Faden oder eine spannende Handlung sucht man vergeblich. Alles plätschert vor sich hin. Dabei ist das Thema und die Idee dahinter eigentlich ganz interessant - wenn man es dann mal aufgespürt hat. Für Jugendliche, die Zielgruppe, finde ich es sehr schwer hinter alles zu schauen und einen Sinn daraus zu ziehen. Hier spielt die Hoffnung eine große Rolle. Die beiden Mädchen taten mir unheimlich leid, vor allem Jana, die von ihren Eltern gar nicht mehr gesehen wurde, da sich ales um den Bruder gedreht hat. Die Mutter hat noch mal gemerkt, als die 13-jährige über Nacht nicht Hause kam. Wirklich erschreckend. Louisa dagegen ist in den Ferien nur am ackern: Zeitung austragen, Aushilfe beim Bäcker und pauken für den Führerschein Zwei völlig verschiedene Welten treffen hier aufeinander. Leider hat mich die Umsetzung nicht überzeugt. Katastrophaler Stil, wenig Handlung, wirre Sätze und Gedankengänge, die mich leider nicht abholen konnten. Schade.  Fazit: Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen.

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  • Eigenartiger Schreibstil

    was vom Sommer übrig ist
    Ninjutsu

    Ninjutsu

    13. July 2013 um 18:51

    Das Buch ist aus den Ich-Perspektiven von Jana und Louise geschrieben. Man erkennt aber leider erst sehr viel später, wer nun in diesem Kapitel erzählt. Einfacher, dass schon früher zu erkennen, wird es erst zum Ende des Buches.  Ich hätte das Buch fast abgebrochen, da der Fokus sehr auf Jana lag und diese dann eben hauptsächlich erzählt hat.  Mit dem Schreibstil konnte ich nicht viel anfangen, vor allem als Jana erzählt hat, fing so gut wie jeder Satz mit einem "Und" an. Das hat mich auf die Dauer ziemlich genervt, jedoch konnte ich irgendwann darüber hinwegsehen. Man erfährt viel von der Gefühlswelt der beiden Protagonistinen, allerdings ist das auch schon fast alles. Denn viel erleben die beiden nicht gerade. Eine richtige Handlung hat mir gänzlich gefehlt. Das Buch mag ja sehr sensible Themen aufgreifen und das setzt die Autorin auch gut um. Aber ich glaube das 14-jährige Jugendliche das Buch nicht so ganz verstehen würden. Es ist doch sehr tiefsinnig und man muss auch ein bisschen zwischen den Zeilen lesen. Vielmehr würde sich das Buch als Schullektüre eignen, wo man über das Buch und die Themen spricht. Fazit Für Leser, die poetische und tiefgründige Storys mögen ist das wahrscheinlich das perfekte Buch. Jedoch darf man nicht allzu viel Handlung erwarten, denn diese, ist einfach nicht wirklich vorhanden. Von mir bekommt das Buch nur 2 von 5 Sternen, da mir der Schreibstil einfach nicht gefallen hat und mir auch der rote Faden gefehlt hat.

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  • Rezension zu "was vom Sommer übrig ist" von Tamara Bach

    was vom Sommer übrig ist
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. December 2012 um 14:03

    Inhalt: Louise, 17, hat ein mieses Jahr hinter sich. Ihren Eltern ist sie irgendwie fremd geworden und zu allem Überfluss ist da noch Paul. Paul, der sie das ganze Schuljahr geärgert und gedemütigt hat. Diesen Sommer hat Louise sich viel vorgenommen: Hundesitten, Fahrschule, der Job in der Bäckerrei und Zeitungen austeilen. Auch Jana, 13, hat ein echt mieses Jahr hinter sich. Ihr Bruder wollte sich umbringen und liegt seitdem im Koma. Für ihre Eltern scheint sie nicht mehr zu existieren... Meine Meinung: Das erste, das einem bei diesem relativ kurzen Roman auffällt, ist der ungewöhnliche Schreibstil. ich kann nicht sagen, dass er besonders schön zu lesen ist, aber er bringt den Leser hautnah an die Figuren. Hier ein Beispiel: "Und das Schlimme ist, dass es weitergeht. Aber das Gute ist, dass es weitergeht. Und dass keine Geschichte einfach so zu Ende ist. Dass man immer sagen kann, und dann und dann holt man Atem, und es geht weiter. Denn die Geschichte ist noch nicht zu Ende." (S. 126) Die Sätze sind teilweise sehr abgehackt und auch grammatikalisch nicht immer korrekt doch können sie die Gedanken und Gefühle besser und authentischer ausdrücken, als jede blumige Beschreibung. Sie klingen echt, wie aus dem wahren Leben genommen. Man hat das Gefühl im Kopf der Protagonisten zu sitzen und der Endlosschleife ihrer Gedanken zu lauschen, mal aus Janas Sicht, mal aus Louises. Jana war mir von Anfang an sehr sympathisch. Sie hat eine wirklich schwere Zeit hinter sich, die vor allem durch Vernachlässigung gekennzeichnet ist. Es interessiert niemanden, wenn sie die ganze Nacht wegbleibt. Auch Louise ist ein sympathischer Charakter. Sie macht einen sehr disziplinierten Eindruck auf mich, Versagen oder Rückschlagäge scheinen es bei ihr nicht zu geben. Aus diesem Grund arbeitet sie auch so verbissen daraufhin, die Fahrschule zu beenden. Wenn man nur Charaktere und Schreibstil betrachten würde, dann wäre meine Endwertung ganz klar 5 Sterne. Jetzt kommen wir aber zum großen Minuspunkt: nämlich der Geschichte an sich. Kapitel für Kapitel dümpelt alles vor sich hin. Man taucht zwar wirklich tief in die Gefühlswelt von Jana und Louise, aber das ist nur halb so spannend zu lesen, wenn gar nichts passiert. Die beiden treffen immer wieder aufeinander und anfangs ist Louise ziemlich genervt von ihr. Aber dann, eines Nachmittags beschließt sie das Auto ihrer Oma zu klauen und mit Jana wegzufahren. Das war's auch schon fast. Fazit: In dem Roman geht es vor allem um eins: Hoffnung. Hoffnung, das jetzt alles besser wird, dass Janas Bruder aus dem Koma erwacht, dass Louise ihre Fahrprüfung schafft, dass Janas Mutter merkt, wie sehr sie ihre Tochter vernachlässigt. Wer Spannung und großartige Handlung sucht, der ist hier fehl am Platz. Doch der eindringliche Schreibstil und die durch und durch symphathische Charaktere machen einiges wieder wett. Von mir 3/5 Sterne!

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  • Rezension zu "was vom Sommer übrig ist" von Tamara Bach

    was vom Sommer übrig ist
    Dubhe

    Dubhe

    17. September 2012 um 19:25

    Louises Sommer sollte eigentlich erträglich werden, doch das stimmt leider überhaupt nicht, denn sie entfernt sich immer mehr von ihren Eltern, sie hat einen Job in einer Bäckerei, in der sie schuften muss von der Früh bis Mittag und dann übernimmt sie noch den Job eines Freundes als Zeitungsträger und das noch Mitten in der Nacht! Und nein, der Stress ist noch nciht vorbei, denn ihre Oma lädt ihr auch noch ihren Hund ab. Und zu all dem macht Louise gute Mine zum bösen Spiel, denn sie möchte sich den Führerschein selbst finanzieren. Sie hat geglaubt, dass alles unter einen Hut zu bekommen, was ihr aber nicht gut gelingen will. Die Katastrophe pur. Und dann ist da noch die kleine Jana, die eines Tages einfach hinter Louise hinterherläuft und ihr Schatten zu sein scheint... . Dieses Buch hört sich vielleicht einigermaßen gut an, doch ehrlich gesagt ist es eine Katastrophe. Denn der Stil ist absolut scheuslich, ich würde nicht einmal im Alltag so reden, wie sie schreibt. Und dann scheint es wieder einmal um nichts in diesem Buch zu gehen. Es reicht gerade, dass es nicht nur einen Stern von mir bekommt. Lasst auf jeden Fall die Finger von dem Buch!

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  • Rezension zu "was vom Sommer übrig ist" von Tamara Bach

    was vom Sommer übrig ist
    Livvy

    Livvy

    07. August 2012 um 22:42

    Dieses Buch habe ich mit einer schönen Widmung bei einem Gewinnspiel gewonnen und war deswegen besonders gespannt darauf, weil auch der Klappentext nicht viel verrät. Es sind Sommerferien und Louise hat sie jetzt schon komplett verplant. Fahrschule, Hundesitting, Zeitung austragen und dem Bäcker aushelfen. Doch so schön ihr theoretischer Plan auch klingt, so schwer ist es ihn auszuführen. Vor allem wenn man mit einer unbekannten Variablen rechnen muss: Jana. Eine 12-jährige, deren Eltern ihren Geburtstag vergessen und nicht bemerken, wo sich ihre Tochter so rumtreibt. Auch das Cover, welches dem Leser in goldenen-orangen Farben entgegen strahlt, lässt nicht vermuten, dass es sich nicht um eine der endlosen Sommergeschichten über Abenteuer, Freundschaft und Liebe handelt. Doch die Autorin Tamara Bach hat genau so ein Buch geschrieben – wiederum auch nicht. Sie hat sich diesen Themen aus einer anderen Perspektive genähert und so einen rührende Geschichte über zwei Mädchen geschrieben. Eins der Mädchen ist Louise. 17 Jahre alt. Mobbingopfer und dabei der Inbegriff eines durchorganisierten, verplanten und stressgeplagten Deutschen zu werden. Für 6 Wochen Sommerferien hat sie sich nicht einmal ein Tag zum Baden freigehalten. Louise steht an der Schwelle des Erwachsenen sein und erinnert den Leser an die Zeit als man mehr Verpflichtungen hat und sich um vieles selbst kümmern muss, aber dabei seine eigenen Grenzen vergisst. Sie muss daran erinnert werden, dass es auch okay ist, für sich selbst Zeit freizuhalten. Jana ist ein Charakter mit dem man sofort Mitleid hat und sie gleichzeitig dafür bewundert, dass sie die ganze Prozedur – ihr Leben – aushält. Denn ihr Bruder liegt im Koma, weil er sich aus unerfindlichen Gründen, umbringen wollte. Seitdem scheinen die Eltern ihre Tochter vergessen zu haben. Genau diese Stellen, wo Jana anfängt das zu begreifen, sind die traurigsten, aber auch die besten Stellen im Buch. *„Und das Schlimme ist, dass es weitergeht. Aber das Gute ist, dass es weitergeht. Und dass keine Geschichte einfach so zu Ende ist. Dass man immer sagen kann, und dann, und dann holt man Atem, und es geht weiter. Denn die Geschichte ist noch nicht zu Ende.“ S. 126* Doch auch wenn ich so viel gutes über das Buch schreiben kann, gibt es allerdings auch zwei Punkte die mich sehr gestört haben. Zunächst wäre da der Klappentext der mir das Buch nicht wirklich schmackhaft gemacht hat. Dadurch empfand ich den Anfang als sehr lang. Ich dachte sogar, das ich das Buch abbrechen werden, einfach weil der Klappentext mir nichts gegeben hat, auf das ich mich freuen konnte. Denn wenn das so gewesen wäre, hätte ich mit dem Gedanken das Buch gelesen: es lohnt sich dran zu bleiben, denn da kommt noch was! Auch der Schreibstil hat dazu beigetragen, dass ich das Buch genießen konnte. Erst am Ende hatte ich mich an die abgehackten, manchmal konfusen Sätze gewöhnt. „Und dann wieder, dass das ja so schwere Zeiten und sie doch hofft, dass ich trotzdem ein bisschen und Kopf hoch und so.“ S. 27 Zwar wurde so der Sprachstil der jungen Charaktere unterstrichen, doch im allen war es zu anstrengend der Geschichte so zu folgen. Gerne hätte ich dem Buch einen Punkt mehr gegeben, weil die Grundstory und die Gedanken die dahinter stecken mitten ins Herz gehen, doch die Kritikpunkte haben mich einfach zu sehr gestört.

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  • Rezension zu "was vom Sommer übrig ist" von Tamara Bach

    was vom Sommer übrig ist
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    28. May 2012 um 17:27

    INHALT: Es ist Sommer und jeder hat andere Pläne die sonnige Zeit zu genießen. Für Jugendliche bedeutet das: Ferien, jede Menge Freizeit und nach Möglichkeit viel erleben. Bei Louise ist es anders. Sie will Geld verdienen, um ihren Führerschein finanzieren zu können. Außerdem weiß sie eh nicht, mit wem sie ihre freie Zeit verbringen soll. Ihre Eltern arbeiten immerzu oder müssen sich von der Arbeit ausruhen, ihre Oma ist in der Toskana und zu den Klassenkameraden hat sie kaum Kontakt, seit der Sache mit Paul, die alles verändert hat. Auch Louise weiß nicht, was sie machen soll. Zu Hause und auch sonst überall dreht sich alles nur um ihren Bruder Tom. Die Eltern sitzen jeden Tag an seinem Krankenbett. Für Louise bleibt da keine Zeit. Ihr Leben ist schrecklich und öde. Bis sie Jana entdeckt ... AUTORIN: (Quelle: Carlsen) Tamara Bach, 1976 in Limburg an der Lahn geboren, studierte in Berlin Englisch und Deutsch für das Lehramt. Ihr erstes Buch „Marsmädchen“ wurde 2002 als noch unveröffentlichtest Skript mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet und erhielt außerdem 2004 den Deutschen Jugendliteraturpreis. Weitere Bücher und Auszeichnungen folgten. Heute lebt und Schreibt Tamara Bach in Berlin und legt mit „Was vom Sommer übrig ist“ ihren neuesten Roman und ihr erstes Buch bei Carlsen vor. EIGENE MEINUNG: “Was vom Sommer übrig ist“ könnte auch heißen „Sommer ist das, was du draus machst“, denn Jana und Louise müssen vor allem mit Ideenreichtum glänzen um aus den Sommerferien das zu machen, was sie eigentlich verdient haben: die schönste Zeit des Jahres. Beide Mädchen sind auf sich allein gestellt. Louise, weil deren Eltern jeden Tag am Krankenbett ihres Bruders sitzen, der im Koma liegt, und Jana, weil deren Eltern zwar nur das Beste für ihre Tochter möchten, dies aber vor lauter Arbeit oft gar nicht recht schaffen. Es ist, also ob Louise dies gespürt hätte, als sie Jana zum ersten Mal gesehen hat und ihr dann einfach hinter her gelaufen ist. Für Louise ist es höchste Zeit etwas „Anständiges“ zu tun, denn Langeweile und die Unaufmerksamkeit der Eltern treiben sie schon dazu sich die Zeit mit Klauen und auf Partys Bier trinken zu vertreiben. Dabei ist sie eigentlich nur eine nette 13-jährige, die auch was vom Leben haben möchte. Jana scheint den Blick für das schöne im Leben ein wenig verloren zu haben. Bei ihr hat man immer den Eindruck sie ist älter als 17. So vernünftig und Ziel orientiert. Ihr Glück, dass es Louise gibt, die sie wieder ein wenig zurück holt in ihr Dasein als Jugendliche und gemeinsam stellen sie schräge Dinge an und getreu Pippi Langstrumpfs Motto „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt“, wird der Sommer auch für sie noch unvergesslich. „Was vom Sommer übrig bleibt“ ist mit nicht mal 140 Seiten ein kurzes, aber sehr intensives Buch. Sowohl Jana, als auch Louise sind sehr sympathische Protagonistinnen, die beide ihr Päckchen zu tragen haben. Ein Thema, das ich in der Realität immer wieder schwierig finde, ist ein erkranktes Geschwisterkind so wie in Louises Fall. Die Aufmerksamkeit liegt sehr stark bei ihrem Bruder und sie hat das Gefühl dabei zu kurz zu kommen, nicht mehr wichtig genug zu sein. Während ihre Eltern also versuchen das eine Kind ins Leben zurück zu holen, geht ihnen das Andere verloren. Tamara Bach hat diese Thematik sehr gut umgesetzt und vielleicht findet sich das ein oder andere Geschwisterkind in Louise wieder und kann etwas Positives aus ihrer Geschichte ziehen. Erzählt wird aus unterschiedlichen Sichtweisen. Mal berichtet Jana, mal Louise. Leider ist jedoch nicht gekennzeichnet, wann wer erzählt, so dass ich oft erst einige Sätze lesen musste, bis ich wusste, wer nun an der Reihe ist. Das fand ich teilweise so verwirrend, dass „Was vom Sommer übrig ist“ einen Punkt Abzug bekommt. Ansonsten hat es mir sehr gut gefallen und ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. FAZIT: “Was vom Sommer übrig bleibt“ ist ein schönes kleines Büchlein über Freundschaft, Familie und darüber dass oft die Perspektive entscheidend darüber ist, ob man eine gute oder eine schlechte Zeit hat. Der Roman beginnt wie ein bewölkter Himmel, der langsam aufklart und nicht zeigt was vom Sommer übrig ist, sondern was der Sommer mit sich bringen kann. Freunde, Spaß und eine wunderschöne Zeit.

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  • Rezension zu "was vom Sommer übrig ist" von Tamara Bach

    was vom Sommer übrig ist
    splitterherz

    splitterherz

    27. May 2012 um 12:55

    «Und das Schlimme ist, dass es weitergeht. Aber das Gute ist, dass es weitergeht. Und dass keine Geschichte einfach so zu Ende geht. Dass man immer sagen kann und dann und dann holt man Atem und es geht weiter. Denn die Geschichte ist noch nicht zu Ende.» [aus "was vom sommer übrig ist" // Tamara Bach // S.126] Erster Satz: "Aha, sieh an, wir haben heute also einen Gast", sagt er. Inhalt: Es ist Sommer, die Sonne knallt auf die Erde und die siebzehnjährige Louise hat alle Hände voll zu tun. Nachdem sie in der Schule gemobbt wurde, will sie diesen Sommer unbedingt ihren Führerschein machen, wofür sie einige Nebenjobs annimmt, um sich etwas Geld dazu zu verdienen. Jeder Tag ist komplett durchgeplant bis sie schließlich die dreizehnjährige Jana zufällig auf einem Stromkasten sitzen sieht. Jana durchlebt eine schwierige Zeit und lebt in den Tag hinein, ohne jemanden, der auf sie Acht gibt. Ein ganz besonderer Sommer beginnt, in dem man alles sein kann und alles tun kann. Schreibstil: Das wohl markanteste Merkmal des Buches ist der ungewöhnliche Schreibstil, der einerseits absolut präzise, andererseits aber voller Bedeutungen und doppelter Böden ist. Tamara Bachs Schreibstil ist einfach etwas ganz besonderes, sommerlich frisch, spritzt vor Jugendlichkeit und Ironie und dabei stört es kaum, dass er manchmal ein wenig verwirrend ist und dazu führt, dass man manche Sätze mehrmals lesen muss oder sich in der Situation erst einmal zurecht finden muss. Einziger Kritikpunkt: Nach 140 Seiten (und so kurz ist das Buch) ist man irgendwie auch froh, dass es zu Ende ist, denn sehr viel länger hätte mich der Schreibstil vermutlich genervt. Dennoch war es eine interessante Erfahrung und eine originelle Art einer Geschichte Leben einzuhauchen. Meinung: Manche Geschichten sind wie ein Soundtrack für den Sommer und "was vom Sommer übrig ist" ist eine besondere Mischung aus den Musikinterpreten Gisbert zu Knyphausen (für diejenigen als Vergleich, die ihn kennen) gepaart mit Clueso. Was dabei heraus kommt ist eine leise, sommerlich frische und schöne Melodie, die trotz ihrer Einfachheit unter die Haut geht und dem Leser Schweißtropfen ins Gesicht zaubert, um ihm gleich darauf wieder frischen Wind entgegen zu pusten. So dünn, wie das Buch ist, gleicht es auch in der Länge einem Song und ist daher eine angenehme Lektüre für heiße Tage, an denen man intelligent und tiefgründig unterhalten werden will. Wer nämlich glaubt, dass der Umfang der Seiten etwas mit dem Inhalt eines Buches zu tun hat, der sollte mal einen Blick in das sommerlich gelbe Buch werfen, denn Tamara Bach schafft es mit wenig Worten viel auszudrücken. Was kann man erzählen über ein Buch, das nicht mehr als 140 Seiten umfasst und das man am allerbesten selbst erkunden muss? Vielleicht, dass es trotz der Kürze Gefühle sehr gut übermitteln kann und mit wenig Worten die Geschichte zweier Mädchen erzählt, die unterschiedlicher nicht sein könnten und zwar so, dass man beide Figuren schnell kennen und auch lieben lernt. Natürlich ist es schwer eine wirklich enge Bindung aufzubauen - das ist einfach nicht möglich, zumal man einfach zu wenig von ihnen erfährt. Dennoch hatte das Buch diese Bindung gar nicht nötig, denn irgendwie konnte man sich dennoch mit den Mädchen identifizieren. In den ironischen Einschüben und den Gedanken erkennt man sich einfach oft wieder. Da das Buch abwechslend aus der Sicht von Louise und Jana erzählt wird, ist auch der Schreibstil aus beiden Perspektiven ein wenig anders, sodass die Figuren auf eigenen beiden stehen und Wiedererkennungswert haben. Beide sind markante, interessante Charaktere und beide haben ihre eigenen Probleme, die im Laufe der Geschichte eine Entwicklung durchmachen. Eine ganz besonders große Rolle in der Geschichte spielt die Familie und das Verhältnis von dieser zu den beiden Charakteren. Es geht um Vernachlässigung, Trauerbewältigung, Einsamkeit und dem Drang Aufmerksamkeit zu bekommen. Dennoch ist es schwer ein genaues Thema zu definieren und wenn man ehrlich ist, lässt auch der rote Faden auf sich warten, doch seltsamerweise hat mich das gar nicht gestört. Ich hab begonnen zu lesen und wusste nicht, wo es hinführen wird und auch als ich das Buch wieder zuklappte, wusste ich noch nicht ganz genau, wo ich angekommen bin. Das Ende ist zwar offen, sagt aber viel über die Figuren aus und war trotz der wenigen Informationen einfach schön. Es ist auffällig schwer ein Buch zu rezensieren, dass so kurz ist wie "was vom Sommer übrig ist", dennoch gibt es einige Gründe diese Geschichte zu lesen, die ich an dieser Stelle einfach noch einmal kurz zusammenfassen möchte: - Es gibt keine Liebesgeschichte! Davon sollte es wirklich mehr Bücher geben. Absolut erfrischend. - Zwischenmenschliche Beziehungen spielen eine große Rolle und das Buch strahlt eine gewisse Wärme aus, die auch den Leser irgendwann erfasst. - Der Schreibstil! Eine tolle Mischung, absolut verwirrend, leicht ironisch, zum Schmunzeln und trotzdem immer auf den Punkt gebracht. - Das Buch ist quasi ein Soundtrack für den Sommer und unterhält nicht nur, sondern durchbricht die Oberfläche und geht tiefer, als ich es von der kurze Seitenzahl erwartet hätte. Die Geschichte ist einfach sehr schön für zwischendurch, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass manche Ansätze noch weiter ausgeführt werden, sodass man einen noch tieferen Einblick in die Leben der beiden Mädchen erhält. Gerne hätte ich mehr über die Hintergründe erfahren, um zu wissen, warum gewisse Dinge geschehen sind. Teilweise habe ich mich gefragt, ob da nicht irgendetwas fehlt und zurückgeblättert, in der Hoffnung, dass da noch irgendetwas stehen würde. Wer also langfristig in einer Geschichte versinken und mehr erfahren will, könnte hier so seine Probleme bekommen. Das ist auch einer der Gründe, warum das Buch keine fünf Herzen bekommt. Mir hat da einfach dieses "Mehr" gefehlt. Ansonsten hatte ich aber ein paar schöne Stündchen mit der Geschichte, ein paar Tränchen hier und da, dieses sommerliche Gefühl und den Geschmack von Erdbeereis auf der Zunge. Fazit: Das, was von der Geschichte übrig ist sind einige Erinnerungen an das sommerliche Gefühl auf meiner Haut, an den besonderen, außergewöhnlichen Schreibstil und an die zwei Figuren, die mich auf ihrer (für mich) kurzen Reise durch einen Sommer begleitet haben und mit mir ihr Schicksal geteilt haben. Mit wenigen Worten gelingt es Bach viel Geschichte und Gefühle zu vermitteln, obwohl einiges doch auf der Strecke blieb und ich mir das ein oder andere Kapitel mehr gewünscht hätte. Das Sprichwort "In der Kürze liegt die Würze" hat Tamara Bach gut ausschöpfen können, auch wenn da noch viel Potenzial vorhanden gewesen wäre. Eine schöne Geschichte für sommerliche Tage und widersprüchliche Gefühle. Von mir gibt es dafür eine (fast) uneingeschränkte Leseempfelung und... 4 Herzen!

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  • Rezension zu "was vom Sommer übrig ist" von Tamara Bach

    was vom Sommer übrig ist
    Nightingale78

    Nightingale78

    28. March 2012 um 19:04

    ”…Aber manchmal reicht es doch auch, wenn neben mir jemand ist, dem auch noch der Rest einfällt, wenn da jemand ist, der weitersingt.” ~S. 105 Persönliche Meinung: Was passiert, wenn zwei Mädchen, die nicht nur ganz unterschiedliche Sorgen – kleine und große – haben, sondern auch von Grund auf unterschiedliche Menschen sind, aufeinander treffen? Möglichkeit Nr. 1: Sie haben sich nichts zu sagen und ihre Wege trennen sich ganz schnell wieder. Möglichkeit Nr. 2: Sie laufen sich immer wieder über den Weg (auch wenn sie es nicht wollen) und werden ganz unbewusst zum Rettungsanker des anderen. In diesem kurzweiligen, außergewöhnlichen Buch setzt die Autorin Tamara Bach die 17-jährige Louise und die 13-jährige Jana in das grelle Sommerlicht. Louise hat sich, nachdem sie unfreiwillig zum Hundesitter erkoren wurde, für ihre wohlverdienten Ferien einen neuen Plan zurecht gelegt. Wenn sie schon nicht in die Ferne düsen kann, muss sie einen Job finden damit sie die erhofften Fahrstunden finanzieren kann. Zunächst läuft auch noch alles wie geschmiert, doch dann sorgt ein von Hundedame Bonnie hinterlassenes Häufchen für eine Begegnung, die ihren ganzen Sommer auf den Kopf stellt… Jana ist 13 Jahre jung, hat ein loses Mundwerk, ist neugierig, und fühlt sich einsam…sehr einsam. Denn Jana hat an dem besagten Tag, an dem sie auf ein Mädchen mit süßem Hund stößt Geburtstag. Doch diesen verbringt sie, wie so viele andere Tage, allein nachdem sie die aufgetragenen Einkäufe und den Haushalt erledigt hat. Ihre Eltern sind nur selten zu Hause und wenn sie da sind, sehen sie ihr Kind nicht mehr. Denn die Sorgen um Janas Bruder Tom, der von der Brücke sprang, überschatten alles dagewesene. Doch weil Jana eigentlich ein lebensfrohes Mädchen ist, scheut sie sich nicht vor neuem Kontakt. Zum Widerwillen der 17-jährigen Louise… Tamara Bach hat eine Geschichte niedergeschrieben, die noch eine gewisse Zeit in einem nachhallt. Es war der äußerst ungewöhnliche Schreibstil, der mich anfangs gestört hat. Die Autorin schreibt aus wechselnder Ich-Perspektive. Eine wörtliche Rede existiert nur zwischen den Charakteren. Was nicht ausgesprochen wird, ist ein einziger Gedankensalat. So wurde mir klar, dass Tamara Bach dem Leser die ungezwungene, verstreute Gedankenwelt von Louise und Jana näher bringen möchte. Beide Mädchen verbindet eines. Sie sind einsam und fühlen sich zu Hause eher als Fremde. Die Eltern sind schon lange mehr mit sich selbst beschäftigt. Und weil Louise und Jana so verschieden sind, gehen sie auch unterschiedlich damit um. Bis zu diesem einen Tag, an dem sie zusammen ausbrechen. Sie klauen das alte Auto von Louises Oma, packen Hund Bonnie auf den Rücksitz und fahren ziellos durch die Gegend. Doch so gern sie weiterfahren würden, die Realität holt sie leider viel zu schnell ein. Dieses Buch ist entgegen meiner Vermutung, keine leichte Sommergeschichte das zum Träumen anregt. Es ist eine Geschichte, die zeigt, wie wichtig das Verhältnis zwischen Eltern und ihren Kindern ist bzw. sein sollte. Es soll daran erinnern, dass Kinder, auch wenn sie noch so reif und zielorientiert wirken, nach wie vor den Schutz der Familie brauchen. Es ist ein Buch über die Sehnsucht nach Liebe und Aufmerksamkeit, ein Buch über Verlust und Trauer. Das Buchcover ist aus meiner Sicht zudem sehr treffend. Es birgt die Hitze von Louises und Janas Sommer in sich.

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  • Rezension zu "was vom Sommer übrig ist" von Tamara Bach

    was vom Sommer übrig ist
    Lesefieber

    Lesefieber

    15. March 2012 um 07:32

    Klappentext: Tamara Bach was vom Sommer übrig ist In diesem Sommer stimmt nichts für Louise. Die Eltern sind ihr noch fremder als sowieso schon und die Klassenkameraden auch, vor allem seit der Sache mit Paul. Und ihr eigentlich so guter Plan, den Job beim Ampelbäcker und das Zeitungsaustragen so einzurichten, dass sie die Fahrstunden schnell abhaken kann, scheitert in der Praxis kläglich. Vielleicht hätte sie zumindest ihrer Oma nicht noch versprechen sollen, auf ihren kurzatmigen Hund Bonnie aufzupassen. Und dann ist da Jana, die mitten im Hochsommer auf einem Stromkasten sitzt und einen dieser kleinen, eingeschweißten Schokokuchen isst. Und die Louise auf einmal wie ein Schatten folgt, fast so, als erwarte sie von Louise, dass sie ihr zeigt, wie man lebt. Tamara Bach ist in ihrem neuesten Buch so nah wie noch nie an ihren Figuren und erschafft mit genau gesetzten Worten eindrucksvolle Bilder. Und Menschen, die einen noch lange nach der Lektüre nicht loslassen. Mein Leseeindruck: Es geht um Louise,ein junges Mädchen,das mit ihrer momentanen Situation völlig überfordert ist! Dabei klang ihr Plan doch so simpel! In diesem Sommer wollte sie so viel schaffen! Mit dem Job in der Bäckerei und dem Zeitungaustragen will sie sich den Führerschein finanzieren. Auch die Theorie.-und Fahrstunden hat sie genau geplant. Und doch kommt alles anders! Probleme zu Hause,der Hund von Oma! Noch ein Stressfaktor. Sie hütet ihn,solange ihre Oma Urlaub macht! Wenn sie ihren Plan eingehalten hätte,hätte sie wohl keine Zeit gehabt soviel Blödsinn zu machen... Dann gibt es da Jana! Dieses 1 Jahr jüngere Mädchen,das ihr auf Schritt und Tritt folgt! Etwas komisch im Verhalten und überhaupt sehr sonderbar! Ihr Bruder liegt im Krankenhaus,weil er von einer Brücke sprang. Ach ja,und Paul. Wer ist eigentlich Paul? Und was ist mit Paul. Weil ich bis jetzt durch die Leseprobe so gar nicht über die Story urteilen kann,bin ich neugierig,wie sich das alles entwickelt! Ich bin echt auf die ganzen Zusammenhänge gespannt! Meine Meinung: War ich mir nach der LP unsicher,was ich von dem Buch halten soll,bin ich es jetzt dafür umso mehr. Der Schreibstil ist flüssig und verständlich. Diese Geschichte sendet eine Message aus,wenn man sich genau in die Lage der Mädchen versetzt,erkennt man eindeutig,was zwischen den Zeilen steht. Ich habe das Buch recht schnell durchgelesen,aber weitaus länger darüber nachgedacht. Ich erhöhe also die drei Sterne Bewertung,auf volle Fünf! Allgemeine Daten: 144 Seiten, € (D) 12,90 ISBN: 978-3-551-58242-3 Erscheinungstermin: 22.02.2012 Carlsen Danke für dieses tolle Buch!

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  • Rezension zu "was vom Sommer übrig ist" von Tamara Bach

    was vom Sommer übrig ist
    Buchhandlung_Schmitz_Junior

    Buchhandlung_Schmitz_Junior

    10. March 2012 um 15:08

    Leider viel zu kurz ist Tamara Bachs wunderbares Buch »was vom sommer übrig ist«. Sie erzählt darin die Geschichte von Louise, die sich für die Sommerferien viel vorgenommen hat: in der Bäckerei aushelfen, Zeitungen austragen, auf Omas Hund aufpassen und ganz nebenbei (wie sie meint) noch die Führerscheinprüfung bestehen. Und sie erzählt Lanas Geschichte. Lana, deren Bruder nach einem Selbstmordversuch im Koma liegt und die von ihren Eltern völlig vergessen wurde - nicht einmal an ihren 13. Geburtstag haben sie gedacht. Die Nächte nutzt Lana, um durch die Gegend zu stromern und ihre kleinen Abenteuer zu erleben. Louise und Lana sind einsame Seelen, die sich nicht gesucht, aber dennoch gefunden haben. Und im Laufe der Sommerferien werden sie zu Freundinnen, zu Schwestern, zu Nixen und am Ende sogar zu Superhelden. Oder auch nicht... Tamara Bach erzählt von einem Sommer, der Louise und Jana lange im Gedächtnis bleiben wird. Und das macht sie sehr liebevoll und völlig unaufgeregt. Sie hat eine ganz eigene, sehr zarte Sprache und ihre liebevolle Sicht auf Alltägliches und Trauriges, macht dieses Buch zu etwas ganz Besonderen. Unbedingt lesen! Ab 14 (sandra rudel)

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  • Rezension zu "was vom Sommer übrig ist" von Tamara Bach

    was vom Sommer übrig ist
    Hannali

    Hannali

    01. March 2012 um 23:09

    Louise ist ein siebzehnjähriges Mädchen, die die Schule besucht und nun in den Ferien ihren Führerschein machen will. Doch dazu benötigt sie Geld, das sie in einem Ferienjob bei der Bäckerei erarbeiten möchte. Für einen Freund übernimmt sie zusätzlich noch für vier Wochen dessen Job als Zeitungsausträger und von der lieben Oma gibt es den Hund zum aufpassen, während die Großmutter verreist ist. So hatte sich Louise die Ferien wirklich nicht vorgestellt. Offensichtlich nutzt jeder diese Sommerzeit, um in den Urlaub zu fahren, nur eben sie nicht. Schnell wird sie aller Aufgaben überdrüssig, Unmut macht sich breit. Da läuft ihr Jana über den Weg. Eigentlich wollte sich Louise nicht mit der erst Dreizehnjährigen abgeben. Doch schnell lassen sich ein paar unangenehme Gemeinsamkeiten entdecken, die sie irgendwie zu Verbündeten machen. Anders als geplant entwickelt sich zwischen den beiden Mädchen doch ein zartes Band der Freundschaft.... Der Einstieg fiel mir auf den ersten Seiten etwas schwer. Das verflog jedoch ziemlich rasch und ich konnte mich mit dem eher lockeren Stil der Autorin schnell anfreunden. Eine rührende Geschichte, die auch einen Erwachsenen sehr nachdenklich macht. Zwei Mädchen, die sich nach außen betont lässig geben, in deren Innerstem es aber völlig anders aussieht. So verschieden wie beide auch sind, leiden sie dennoch unter ihrer familiären Situation. Beide fühlen sich von dem Elternhaus vernachlässigt, erleben Momente, als würde es sie gar nicht geben. Für beide Teenies gibt es Augenblicke, in denen sie sich nichts weiter als ein wenig Zuwendung ihrer Eltern wünschen, diese aber nicht erhalten. Sie durchleben eine furchtbare Einsamkeit, fühlen sich zurückgesetzt und vor allem ungeliebt. Der Autorin gelingt es sehr gut, diese schrecklichen Gefühle dem Leser zu beschreiben und nah zu bringen. Louise und Jana reagieren auf ihre verletzende Situation entsprechend negativ. Sie wirken auf ihre Außenwelt aufmüpfig und überzogen und hinterlassen einen Eindruck, als würden sie sowieso tun was sie möchten. Doch hinter vielen Aktionen versteckt sich häufig nur eine Reaktion auf das Ungeliebtsein. Das Buch zeigt eindringlich, wie wichtig eine entsprechende Nähe zum eigenen Kind, egal welchen Alters, ist. Die Kommunikation zwischen Eltern und Kind sollte nicht von einem zeitlichen Faktor abhängig sein. Zuhören und sich eine angemessene Zeit füreinander nehmen, führen oftmals zu einem besseren gegenseitigerem Verständnis. Ein tolles Buch, das sicher viele Heranwachsende begeistern wird. Absolut zu empfehlen!

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  • Rezension zu "was vom Sommer übrig ist" von Tamara Bach

    was vom Sommer übrig ist
    lord-byron

    lord-byron

    13. February 2012 um 21:41

    Das Buch handelt von der 17jährigen Louise und der 13jährigen Jana. Beide haben so ihre Probleme. Louises Eltern arbeiten beide im Krankenhaus im Schichtdienst. Es ist zwar meistens jemand zu Hause, aber der Elternteil ist dann immer müde. Louise hat Probleme mit ihren Klassenkameraden und niemanden mit dem sie reden kann. Da lernt sie die jüngere Jana kennen. Deren Bruder liegt im Krankenhaus im Koma und das Leben der Eltern dreht sich nur noch um Arbeit und Krankenhaus. Mit Jana kommunizieren sie fast ausschließlich über Zettel auf dem Frühstückstisch. Jana leidet wahnsinnig unter dieser Situation, aber die Eltern sind so in ihrer Trauer gefangen, dass sie das nicht merken. Die Sommerferien haben gerade begonnen, als sich die beiden Mädchen über den Weg laufen. Nach anfänglichem Misstrauen, verbringen die beiden viel Zeit miteinander. An dem Buch werde ich wohl noch eine Weile zu knabbern haben. Klar leiden Janas Eltern sehr, weil ihr Sohn im Koma liegt, aber in ihrer Trauer scheinen sie ganz zu vergessen, dass sie auch noch eine 13jährige Tochter haben. Jana ist einsam und unsicher. Louise bekommt von ihrer Eltern vorgeschrieben, wie sie ihr Leben zu führen hat. Kann niemals "Nein" sagen. Darum hat sie zu Beginn der Ferien 2 Jobs und einen Hund zu versorgen. Durch die Bekanntschaft mit Jana bricht sie endlich einmal aus. Ein schönes Jugendbuch, das sehr zum Nachdenken anregt. Ein Buch, das man mehr als einmal lesen sollte.

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