Tamara Faith Berger , Kirsten Riesselmann Pussy

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Inhaltsangabe zu „Pussy“ von Tamara Faith Berger

In dem verunglückten Familien-Urlaub in einem von Party-Jugendlichen vereinnahmten Badeort in Key West trifft die 17-jährige Myra den doppelt so alten Elijah, einen Rastafari aus Tansania. Myras Gefühle schwanken zwischen Faszination, Angst und der alles beherrschenden Sehnsucht, ihre Unschuld an diesen Mann zu verlieren. Bereitwillig folgt sie ihm und wird überrascht von der Tatsache, dass er mit Gayl zusammenlebt, einer gewaltbereiten schwarzen Frau, die eine seltsame Macht über Elijah zu haben scheint. Myra erfährt eine pornographische Sexualität, und ihre ersten Erfahrungen auf unvertrautem Terrain lösen einen schmerzhaften Reifungsprozess aus. Als sie mit ihrer porösen Familie in ihre Heimatstadt Toronto zurückkehrt - kurz darauf verlässt ihre Mutter Mann und Kinder -, bricht sie mit ihren Freunden und schließt sich einer Clique von Anarchisten an, die sie mit Theorie und Philosophie vertraut machen und ihr neue Dimensionen eröffnen. Unvermittelt tauchen Elijah und Gayl in Toronto auf, und Myra liefert sich ihnen aus. Sie begibt sich bereitwillig in eine ihr unbekannte, gleichermaßen faszinierende und grausame Welt, die von Sex, Pornographie, Demütigung, Rassismus und Klassenbewusstsein beherrscht ist. 'Pussy ist ein hypnothisierender und wichtiger Roman, irgendwo zwischen Judy Blume und Michel Foucault. Aufregend, erhellend und wirklich heiß.' Globe and Mail, Sheila Heti 'Ohne Zeigefinger, atemberaubend sinnlich und noch auf der Metaebene faszinierend, ist Pussy eine Reise, deren Ernsthaftigkeit, Feuer, Unverblümtheit und Reflektionsniveau einen solche Qualitäten schmerzhaft in vieler anderer Lektüre vermissen lässt [.].' CulturMag 'In ihren Aphorismen wird deutlich, wie eng sich in der Pornografie Macht und Medien miteinander verschränken. Immer wieder ergeben sich Muster der Abhängigkeit zwischen Arm und Reich, Weiß und Schwarz, Männern und Frauen, die klug mit sexuellen Fantasien assoziiert werden.' Choices 'Der Autorin gelingt es in ihrem Werk ganz vortrefflich die kulturellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten und so eine wirklich bemerkenswerte Geschichte über die Entwicklung einer jungen Frau zu erzählen, die sich auf ein waghalsiges Spiel einlässt.' Zuckerkick.de 'Brutal ergreifend. [. ] US-Autorin Tamara Faith Berger schreibt so unverblümt und direkt, dass es beim Lesen manchmal fast wehtut.' SI Style Friday

Schwieriges Thema, schwieriges Buch. Würde es gefestigten Persönlichkeiten empfehlen. Mal was intensiveres zu Lesen.

— Khalessi
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  • Leserunde zu "Pussy" von Tamara F. Berger

    Pussy
    Metrolit_Verlag

    Metrolit_Verlag

    Liebe Lovelybookers, Tamara Faith Berger legt mit Pussy die aufregende Story eines jungen Riot Girrrls vor, das in ihrer wilden Sexualität gesellschaftlich relevante Themen entdeckt. Wir verlosen 10 Exemplare des Romans und würden gerne in einer anschließenden Leserunde eure Meinung hören! Darum geht's: Während eines verunglückten Familienurlaubs in einem schäbigen Party-Strandbad in Key West lernt die siebzehnjährige Myra den doppelt so alten Elijah kennen. Elijah ist schwarz und übt eine ungekannte sexuelle Anziehungskraft auf sie aus. Myra sehnt sich danach, ihre Unschuld an ihn zu verlieren, und lässt sich auf ein Spiel ein, dessen Regeln sie nicht kennt. Kurz nachdem Myra mit ihrer Familie in ihre Heimatstadt Toronto zurückkehrt, tauchen Elijah und Gayl, eine mysteriöse Frau an seiner Seite, dort auf. Myra liefert sich ihnen aus und begibt sich bereitwillig in eine ihr unbekannte, gleichermaßen faszinierende und grausame Welt, die von Sex, Pornografie, Demütigung, Rassismus und Klassenbewusstsein beherrscht ist. Pussy ist ein dunkles, komplexes Gegenstück zu Shades of Grey. Es gibt einen unzensierten Einblick in die Untiefen der sexuellen Begierden einer Heranwachsenden, die zugleich von Scham und grenzenlosem Hunger bestimmt sind. Leseprobe: Hier könnt ihr euch einen ersten Eindruck verschaffen. Teilnahme:Bis zum 6. April habt ihr die Chance, eines von 10 Exemplaren zu gewinnen. Hinterlasst einfach eine Nachricht unter "Bewerbung/Ich möchte mitlesen" und erzählt uns, warum ihr gerne an der Leserunde teilnehmen würdet. Wir freuen uns! Schöne Grüße von den METROLITEN

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  • Pussy

    Pussy
    Tiffi20001

    Tiffi20001

    05. May 2014 um 12:27

    Klappentext: Während eines verunglückten Familienurlaubs in einem schäbigen Party-Strandbad in Key West lernt die sechzehnjährige Myra den doppelt so alten Elijah kennen. Elijah ist schwarz und übt eine ungekannte sexuelle Anziehungskraft auf sie aus. Myras Gefühle schwanken zwischen Faszination, Angst und der alles beherrschenden Sehnsucht ihre Unschuld an diesen Mann zu verlieren. Kurz nachdem Myra mit ihrer Familie in ihre Heimatstadt Toronto zurückkehrt, tauchen Elijah und Gayl, eine mysteriöse Frau an seiner Seite, dort auf. Myra liefert sich ihnen aus und begibt sich bereitwillig in eine ihr unbekannte, gleichermaßen faszinierende und grausame Welt, die von Sex, Pornografie, Demütigung, Rassismus und Klassenbewusstsein beherrscht ist. Buchgestaltung: Das Cover zeigt neben dem Titel „Pussy“ eine rosa-weiße Fläche, die für mich stoffähnlich wirkt. Ich finde das Cover prinzipiell gelungen, da der Titel sehr passend gewählt wurde und schon auf die Richtung des Buches hinweist. Das Cover ist hat zwar kaum Aussagekraft, ist aber dennoch meiner Meinung nach gelungen, da es mich neugierig gemacht hat und es bei einem Buch wie „Pussy“ schwierig ist ein Cover zu finden, das Einblick in das Buch erlaubt. Der Klappentext hätte etwas mehr auf die Besonderheiten des Buches eingehen können. Alles in allem gesehen eine gelungene Buchgestaltung, die Lust auf das Buch macht. Eigene Meinung: Zuerst einmal muss gesagt werden, dass das Buch sehr schwer zu beschreiben und dementsprechend schwer zu bewerten ist. Die Figuren des Buches sind alle sehr speziell, besonders Myra, die mit ihren jungen Jahren schon sehr heftige Ansichten hat, die für Diskussionen sorgen und viele Leser wahrscheinlich abschrecken werden. Ich persönlich fand die Figur gut, da sie polarisiert und schockiert. Die Nebenfiguren konnte ich dagegen nicht wirklich sympathisch finden und ich habe mich vor allem mit Elijah sehr schwer getan. Die Handlung des Buches ist z.T. sehr schwierig nachzuvollziehen und hat mich oftmals sprachlos und schockiert zurückgelassen. Es werden immer wieder Gedanken über Sklaverei in die Geschichte integriert, was ich persönlich gut fand. Die Sprache ist ebenfalls sehr gewöhnungsbedürftig und nimmt kein Blatt vor den Mund. Sie ist nicht schlecht geschrieben, doch die Wortwahl ist meist sehr eindeutig. Fazit: Ein Buch, das ich nicht jedem empfehlen kann, doch wer offen ist und sich nicht leicht schockieren lässt, wird interessante Lesestunden haben. Autor: Tamara Faith Berger ist in Toronto geboren und verdiente ihren Lebensunterhalt mit dem Schreiben pornografischer Geschichten. 1999 veröffentlichte sie ihren ersten Roman Lie with Me, der 2004 verfilmt wurde. Pussy, ihr dritter Roman, erschien 2012 unter großer Presseaufmerksamkeit und ist mit dem Believer Book Award ausgezeichnet worden. Allgemeine Infos: Titel: Pussy Autor: Tamara Faith Berger Verlag: Metrolit Seitenzahl: 224 Preis: 15,00 EUR ISBN: 978-3849303464

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  • Wäre gern tiefgründig geworden..

    Pussy
    LiberteToujours

    LiberteToujours

    02. May 2014 um 13:30

    In einem verunglückten Familienurlaub lernt Myra den deutlich älteren Elijah kennen - sie fühlt sich zu ihm hingezogen. Er und seine Freundin Gayl folgen ihr nach Toronto und Myra lässt sich immer tiefer in ihre Unterwerfung zu Elijah ziehen.. Chris Kraus schreibt im Klappentext: "Ich kenne keinen anderen gegenwärtigen Schriftsteller, der die weibliche Sexualität so exakt beschreibt wie Tamara F. Berger" - fantastisch. Also, wenn die reguläre weibliche Sexualität SO aussieht, dann ist bei mir gehörig was schief gegangen. Und ich bin froh darüber. Die Entwicklung der Protagonistin entbehrt für mich jeglicher Realität. Ja, Teenager sind manchmal sexuell verwirrt. Ja, die Selbstfindungsphase ist schwierig. Und himmel nochmal, JA, wir haben in dem Alter vermutlich alle Dummheiten gemacht. Aber das was die Protagonistin hier teilweise vom Stapel lässt ist für mich nicht nachvollziehbar. Schämt sich einerseits beim Pornos gucken und möchte andererseits gerne vom unbekannten schwarzen jetzt sofort entjungfert werden. Klar. Das Buch ist nichts anderes als vulgär - und das noch nicht einmal auf die schockierende Art und Weise. Man fühlt sich einfach nur abgestoßen. Fertig. Gegen Ende lässt sich dann doch erahnen, dass hinter der nicht vorhandenen Storyline etwas größeres steht - es soll also um Sklaverei und um die Herr - Knecht - Thematik gehen. Prinzipiell ein guter Ansatz, die Umsetzung ist aber leider völlig in die Binsen gegangen. Für mich nur enttäuschend.

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  • Sehr schwach

    Pussy
    AlSuFe

    AlSuFe

    25. April 2014 um 21:15

    Klappentext: In dem verunglückten Familien-Urlaub in einem von Party-Jugendlichen vereinnahmten Badeort in Key West trifft die 17jährige Myra den doppelt so alten Elijah, einen Rastafari aus Tansania. Myras Gefühle schwanken zwischen Faszination, Angst und der alles beherrschenden Sehnsucht, ihre Unschuld an diesen Mann zu verlieren. Bereitwillig folgt sie ihm und wird überrascht von der Tatsache, dass er mit Gayl zusammenlebt, einer gewaltbereiten schwarzen Frau, die eine seltsame Macht über Elijah zu haben scheint. Myra erfährt eine pornographische Sexualität, und ihre ersten Erfahrungen auf unvertrautem Terrain lösen einen schmerzhaften Reifungsprozess aus. Als sie mit ihrer porösen Familie in ihre Heimatstadt Toronto zurückkehrt - kurz darauf verlässt ihre Mutter Mann und Kinder -, bricht sie mit ihren Freunden und schließt sich einer Clique von Anarchisten an, die sie mit Theorie und Philosophie vertraut machen und ihr neue Dimensionen eröffnen. Unvermittelt tauchen Elijah und Gayl in Toronto auf, und Myra liefert sich ihnen aus. Sie begibt sich bereitwillig in eine ihr unbekannte, gleichermaßen faszinierende und grausame Welt, die von Sex, Pornographie, Demütigung, Rassismus und Klassenbewusstsein beherrscht ist. Meine Meinung: Obwohl die Autorin sehr angenehm schreibt, zumindest was das Lesegefühl angeht, finde ich das Buch eher abstoßend als unterhaltend. Die Protagonistin, ein 16 jähriges Mädchen, hat sehr verstörte Ansichten und sucht halt bei einem viel älteren Mann. Das ganze Geschehen um und mit Elijah und Gayl hat in meinen Augen nichts mit Erotik zu tun, sondern ist pervers und absolut vulgär. Ich denke der Grundgedanke der Autorin, das Theam Sklaverei und Abhängigkeit zu behandeln, war gar nicht schlecht, jedoch schafft sie es nicht, das Thema angemessen rüber zu bringen und es wirkt alles sehr flach. Schade für die Zeit und das Papier.

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  • Maidenhead

    Pussy
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    "Ich kenne keinen anderen gegenwärtigen Schriftsteller, der die weibliche Sexualität so exakt beschreibt wie Tamara F. Berger" - Chris Kraus Ich frage mich ernsthaft, welche krankhaften Fantasien eine Chris Kraus haben muss, um ein derartiges Zitat in die Welt zu setzen... "Pussy" verspricht ein ehrliches Buch über die BDSM-Szene zu sein. Mit weichgespülten, romantischen Gefühlen in dieser Szene aufzuräumen und auf geschmackvolle Art und Weise zu zeigen, wie es ist, Sklavin eines männlichen Dom zu sein. Aber dieses Buch ist letztendlich in seiner Abartigkeit kaum zu übertreffen. Protagonistin des Buches ist Myra, 16 Jahre alt, frustriert, weil sie noch nie Sex hatte und auf einem äußerst fragwürdigen Selbstfindungstrip. Während ihre Familie zerbricht, fängt sie an zu kiffen, schwänzt die Schule und flüchtet vor ihrem Leben in eine Welt voller Gewalt, Pornografie und Erniedrigung. Das Buch ist völlig unrealtistisch geschrieben, vulgär obendrein. Es fehlt an jeglichem literarischen Können und als Leser ist man schlichtweg genervt und gelangweilt von so viel misslungener Erotik. Der Versuch, der Sklaverei im Wandel der Zeiten eine Stimme zu geben, ist deutlich fehlgeschlagen. "Pussy" ist die bildhafte Darstellung für vertane Lebenszeit, sowohl für die Autorin, als auch für den Leser. Kategorie: Ein Buch, das die Welt nicht braucht!

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    • 3
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. April 2014 um 16:04
  • Wo ist der Sinn des Buches versteckt ?

    Pussy
    Karoliina

    Karoliina

    "In dem verunglückten Familien-Urlaub in einem von Party-Jugendlichen vereinnahmten Badeort in Key West trifft die 17jährige Myra den doppelt so alten Elijah, einen Rastafari aus Tansania. Myras Gefühle schwanken zwischen Faszination, Angst und der alles beherrschenden Sehnsucht, ihre Unschuld an diesen Mann zu verlieren. Bereitwillig folgt sie ihm und wird überrascht von der Tatsache, dass er mit Gayl zusammenlebt, einer gewaltbereiten schwarzen Frau, die eine seltsame Macht über Elijah zu haben scheint. Myra erfährt eine pornographische Sexualität, und ihre ersten Erfahrungen auf unvertrautem Terrain lösen einen schmerzhaften Reifungsprozess aus. Als sie mit ihrer porösen Familie in ihre Heimatstadt Toronto zurückkehrt - kurz darauf verlässt ihre Mutter Mann und Kinder . Unvermittelt tauchen Elijah und Gayl in Toronto auf, und Myra liefert sich ihnen aus. Sie begibt sich bereitwillig in eine ihr unbekannte, gleichermaßen faszinierende und grausame Welt, die von Sex, Pornographie, Demütigung, Rassismus und Klassenbewusstsein beherrscht ist."   Das Buch ist direkt und realistisch geschrieben.Die Sprache ist vulgär und der Sinn der Story bleibt fuer mich unerreichbar.Ich kann erahnen,dass es um Hörigkeit und Sklaverei geht...Das Buch lässt sich fliessend lesen,was den Inhalt nicht besser macht. Myra ist anfangs erst 16,später 17 Jahre alt.Ihre beste Freundin hatte schon den ersten Sex und Myra will hier gleichziehen.Sie ist von Elijah besessen und entzieht sich der realen Welt immer mehr und landet in einen Kreislauf von Demuetigung und Pornografie.Findet sie den Weg hier wieder hinaus ? Das Buch ist erotische Litheratur Genre zugeordnet,nur ich finde gar nichts erotisches drin.Das Cover ist wunderschön und fuehlt sich wunderbar an., wenn ich mit den Fingern darueber streiche.   Das Buch ist die Enttäuschung des jahres fuer mich.    

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    • 2
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. April 2014 um 16:03
    Karoliina schreibt Das Buch ist die Enttäuschung des jahres fuer mich.    

    Da stimme ich dir voll und ganz zu! Schlimmer kann es kaum werden! ;-) Herzchen!

  • Nicht Shades of Grey, aber auch nicht das Gegenteil

    Pussy
    catangeleyez

    catangeleyez

    15. April 2014 um 23:03

    In ihrem Roman Pussy beschreibt die Autorin Tamara F. Berger Myra, einen 16jährigen Teenager, der während eines Familienurlaubs in Florida einen schönen, älterne, schwarzen Mann kennenlernt. Elijah, der aus Afrika kommt, hat es ihr angetan, sie will unbedingt in diesen Ferien ihre Unschuld verlieren und er soll derjenige sein, der sie ihr nimmt. Sie trifft sich heimlich mit ihm, doch er und seine Freundin Gayl wollen (vorerst) nichts von ihr, jedenfalls nicht das, was sich Myra erträumt. Nach den Ferien, zurück in Kanada, erhält Myra eine Mail von Elijah, dass er sie wiedersehen möchte und dass er nach Kanada kommen wird. Unt tatsächlich, plötzlich steht Elijah vor der Schule und wartet auf sie. Ihre Hoffnungen scheinen sich zu erfüllen, sie macht die Erfahrungen ihres Lebens, so scheint es ihr jedenfalls, sie rebelliert, nachdem die Mutter sie verlassen hat, sie nimmt Drogen, erniedrigt sich und lässt es sogar zu, dass Elijah einen Porno mit ihr in der Hauptrolle dreht....... Wird sie einen Weg in die Normalität finden ? Oder wird sie untergehen ? Angekündigt war das Buch als Gegensatz zu Shades of Grey, doch dem ist in keiner Weise so. In Myra erlebt der Leser einen Teenager, der alles, was die Welt zu bieten hat, ausprobieren möchte, Drogen, Sex, Pornos, Widerstand, Rebellion, das Verhältnis zwischen Herr und Knecht, SM, viel mehr als man in diesem Alter erwarten kann oder soll. Der Schreibstil von Tamara Berger ist gut, flüssig zu lesen, leider merkt man dem Buch, das im Genre Erotik angesiedelt wurde, an, dass sie vorher eher im pornographischen Bereich geschrieben hat. Teilweise recht derb und auch hart werden Szenen beschrieben, gelegentlich kommt beim Lesen auch Widerwille auf, ob man wirklich weiterlesen möchte. Begleitet man jedoch Myra auf ihrem Weg, so stellt man fest, dass es durch aus Teile gibt, die sich zu lesen lohnt, so zum Beispiel die Ausführungen zur Frage des Sklavenhandels, zur Frage des Verhältnisses von Knecht und Herr in der Vergangenheit und im Jetzt und zur Frage, wie weit ein Teenager gehen kann oder wird. Hier wird sicherlich sehr überzogen dargestellt, jedoch ist die Geschichte, die sich zwischen Gayl, Elijah und Myra abspielt, durchaus denkbar, wenn auch nicht so extrem. Myra ist ein überzeichneter Character, kommt teilweise leider auch obernaiv, dumm und sexbesessen rüber, manchmal denkt man, wer hilft denn den Kind bitte jetzt, die merkt ja nichts mehr. Insgesamt hatte ich mir nach der Beschreibung des Buches doch etwas anderes darunter vorgestellt, jedenfalls nicht so ein Buch. Die Besetzung im Bereich "Erotik" ist meines Erachtens nicht treffend gewählt, es gleitet leider immer wieder eher in die Pornoschiene ab, bedingt auch durch die vielen vulgären Ausdrücke und Gespräche. Unter Berücksichtigung der angesprochenen Themen, die im Buch jedoch auch recht gut abgehandelt werden, vergebe ich hier noch vier Sterne

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  • Rezension zu "Pussy" von Tamara F. Berger

    Pussy
    Kleines91

    Kleines91

    14. April 2014 um 22:44

    Klappentext: In dem verunglückten Familien-Urlaub in einem von Party-Jugendlichen vereinnahmten Badeort in Key West trifft die 17jährige Myra den doppelt so alten Elijah, einen Rastafari aus Tansania. Myras Gefühle schwanken zwischen Faszination, Angst und der alles beherrschenden Sehnsucht, ihre Unschuld an diesen Mann zu verlieren. Bereitwillig folgt sie ihm und wird überrascht von der Tatsache, dass er mit Gayl zusammenlebt, einer gewaltbereiten schwarzen Frau, die eine seltsame Macht über Elijah zu haben scheint. Myra erfährt eine pornographische Sexualität, und ihre ersten Erfahrungen auf unvertrautem Terrain lösen einen schmerzhaften Reifungsprozess aus. Als sie mit ihrer porösen Familie in ihre Heimatstadt Toronto zurückkehrt - kurz darauf verlässt ihre Mutter Mann und Kinder -, bricht sie mit ihren Freunden und schließt sich einer Clique von Anarchisten an, die sie mit Theorie und Philosophie vertraut machen und ihr neue Dimensionen eröffnen. Unvermittelt tauchen Elijah und Gayl in Toronto auf, und Myra liefert sich ihnen aus. Sie begibt sich bereitwillig in eine ihr unbekannte, gleichermaßen faszinierende und grausame Welt, die von Sex, Pornographie, Demütigung, Rassismus und Klassenbewusstsein beherrscht ist. Meine Meinung: Ich weiß nicht genau, wie ich das Buch für einen anderen Leser irgendwie attraktiv darstellen soll. Ja. Das Cover ist ganz ansehnlich und auch die teils philosophischen Aspekte sind interessant und recht gut ausgearbeitet. Aber das war es dann auch schon.  Ich finde, in diesem Buch fehlt es einfach an Tiefe. Ja. Es geht um Sklaverei. Herrscher und Knecht. "Kindesmissbrauch" und Kinderpornographie. Aber das alles in so einer vulgären und derben Sprache, in einer so heruntergekommenen Handlung mit so kaputten Protagonisten, dass man diese Themen weder ernst nehmen noch wirklich aufgreifen kann. Die Schreibart bzw. die Art, wie die Handlung dargestellt wird ist einfach nur widerwärtig. Man ekelt sich regelrecht davor, was die Autorin die 16jährige Myra erleben lässt. Der Leser findet sich hier mit einem Mädchen konfrontiert, dass fern jedweder Realität lebt. Ein Mädchen, dass ganz falsche Vorstellungen davon hat, was falsch und was richtig ist und davon, was Sexualität ist und was sie bedeutet.  Was mir jedoch mit am meisten gefehlt hat, war der Sinn dahinter. Eine Lehre. Es ist ein so enorm ernstes Thema (Ja, Hinter all dem vulgären und perversen, widerlichen Zeug steckt tatsächlich der Wille ein schwieriges Thema ernsthaft zu thematisieren) aber die Autorin schafft es weder, dieses Thema rüber zubringen in seiner Schwere und Ernsthaftigkeit, noch gibt es eine Lehre. Eine Moral. Einen Fingerzeig. Im Gegenteil. Die Hauptperson ist in keinster Weise einsichtig und möchte mit Ihren nun 17 Jahren unbedingt in diesem Milieu bleiben und sich eine Existenz als Pronodarstellerin aufbauen! Entschuldigung! Aber meiner Meinung nach geht´s krasser echt nicht mehr. Was die Autorin jedoch gut macht, ist das Gespräch anzuregen. Man redet darüber. Tauscht sich aus und denkt nach. Allerdings nicht wirklich lange, da man das Buch einfach nur schnell fertig haben, aus der Hand legen und nie mehr sehen oder hören, geschweige denn lesen will... Schade um den Samstag. 

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  • Rezension zu "Pussy" von Tamara Faith Berger

    Pussy
    Danny

    Danny

    13. April 2014 um 17:36

    Während eines Familienurlaubs im amerikanischen Key-West lernt die 16jährige Kanadierin Myra den wesentlich älteren Schwarzen Elijah kennen. Er und seine Gefährtin Gayle folgen ihr nach Toronto und ziehen sie in eine Welt aus Sex, Pornographie und Gewalt... *** Der Klappentext hörte sich spannend an und so bewarb ich mich für diesen Roman. Und wurde herb enttäuscht. Die Geschichte um die Protagonistin Myra ist vulgär, niveaulos, ereignislos - genauso wie die im Buch aufgezeigten Charaktere. Schade um die investierte Zeit!

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  • *Die sexistischen Fantasien einer Minderjährigen, die in die Schlingen der Pornografie gerät*

    Pussy
    SunnyCassiopeia

    SunnyCassiopeia

    10. April 2014 um 17:57

    Inhalt Myra macht mit ihrer Familie Urlaub in Key West. Wärend des Urlaubes, entfremden sich die Familienmitglieder, immer mehr voneinander und Myra nimmt Abstand..Körperlich und Emotional .. Am Strand lernt sie den wesentlich älteren Elijah kennen. Der schwarze, geheimnisvolle Mann, fasziniert Myra und entfacht Sehnsüchte in ihr, die sie bislang nicht kannte. Der Urlaub ist vorbei und sie kehren zurück. Myras gedanken werden allein von diesen Mann gesteuert und eines Tages steht er plötzlich vor ihrer Schule. Myra verliert sich selbst, ihre Freunde, ihr ganzes Sein und ist wie verwandelt....Myra durchlebt eine Zeit der Erniedrigungen, Fantasien und gibt sich dem Sex und Pornografie hin... Sie liefert sich Elijah voll und ganz aus und gibt sich ihm hin...macht seine Spielchen mit und verliert sich immer mehr, in einer Welt der Extase und der perversen Faszination der Demütigung. Meine Meinung Ich finde das Buch grausam und widerlich...aber das liegt nicht daran, das es schlecht ist...das auf kein fall..es ist gut geschrieben, es ist realistisch, grausam, direkt und gibt uns allen einen einblick, in eine erschreckende Welt, die so nah ist...das es uns ängstigen sollte. Aber ich kann mit dem Thema einfach nicht umgehen..und kann weder die Taten, noch die Gedankengänge und Myras Faszination nachempfinden. Ich habe kein Verständnis dafür, das sie dem ganzen so hörig ist und sich den fremden Personen bedingungslos hingibt...das sie sich erniedrigen und ausnutzen lässt...das sie Gefallen daran findet und diese Perversität teilt.... Vielleicht habe ich das buch auch einfach nicht verstanden..nicht verstanden, was die Autoren indem Buch vermitteln möchte, was sie den Menschen damit zum Ausdruck geben will, welches Statement sie setzen will... Ich finde es einfach erschreckend...wie schnell ein junges Mädchen, in den Abgrund rutschen kann und so blind und naiv ist und nicht merkt, wie sie dabei zu Grunde geht... Die Literatur für die sich Myra intersessiertm fand ich sehr interessant, hab vieles aber nicht verstanden... Das Buch ist wirklich gut geschrieben und nicht billig, oder abartig obszön oder der gleichen...es ist sehr Real und Grausam, genau das schreckt mich als Mutter und Mensch, einfach ab . Fazit Die sexuellen Fantasien einer sechzehnjährigen, die sich plötzlich in Pornokreisen widerfindet....

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