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Milaromantics

vor 2 Jahren

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INHALT:

Samantha hat eine Clique, sie ist beliebt und hübsch. Ihr Leben scheint auf den ersten Blick normal, wenn nicht gar perfekt. Aber Samantha hat eine Zwangsstörung, die sie seit Jahren vor jedem außer ihrer Familie verheimlicht. Als die unkonventionelle Caroline sie anspricht und zu einem mysteriösen Schultreffen einlädt, weiß Samantha noch nicht, dass damit ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt wird.
In der sogenannten Dichter-Ecke, findet Samantha nicht nur echte Freunde, einen besonderen Jungen, sondern entdeckt auch ihre Liebe für Wörter.

MEINE MEINUNG:

Ein neues Buch aus dem Magellan Verlag! Bereits im Herbst als mir das Buch auf der Buchmesse vorgestellt wurde, war ich total gespannt auf die Geschichte.

Das Cover ist wunderschön schlicht mit der altmodischen Schreibmaschine vor dem lebensfrohen Blau und macht sehr neugierig auf den Inhalt dahinter.

Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, der dem Leser einen Ausschnitt aus Samanthas Leben vor sechs Monaten zeigt. Sofort wird man als Leser in das Leben einer scheinbar normalen Jugendlichen hineingezogen. Samantha hat eine Clique, ist beliebt und eine gute Beziehung zu ihren Eltern. Doch der erste Eindruck täuscht. Die Protagonistin hat eine Zwangsstörung und kann kein normales Leben führen. Ihren Freundinnen verheimlicht sie ihre Angstattacken, Obsessionen und wöchentlichen Therapiesitzungen.


Samantha war mir von Anfang an sympathisch und ich hatte sofort Mitleid mit dem Mädchen, das einfach nur "normal" sein möchte. Gerade "die Verrückten 8", ihre Clique, habe ich von der ersten Seite an gehasst. Ihre "scheinbaren" Freundinnen sind oberflächlich und unsympathisch.
Was mir besonders gut an Samanthas Charakter gefallen hat ist ihr Ehrgeiz und ihre menschliche Unsicherheit. Besonders ihre größte Leidenschaft das Schwimmen wird von der Autorin sehr schön in die Geschichte eingewoben und atmosphärisch beschrieben. Gerade ihre Eigenheiten, wie ihre Obsession für die Zahl 3, machen Samantha so sympathisch und besonders.

Was mir so gut an "Mit anderen Worten: ich" gefallen hat, ist die persönliche Entwicklung die die oft wehrlose Samantha zur starken, selbstbewussten Sam durchmacht. Sowie die besondere Thematik die die Autorin sehr einfühlsam in die Geschichte einfließen lässt. Dieses Jugendbuch ist so viel mehr als eine herzerwärmende süße Freundschafts- und Liebesgeschichte. Es erzählt auch die Geschichte eines Mädchens, das unter einer psychischen Störung leidet und einfach nur normal sein will.

Ein weiterer Pluspunkt des Buches sind die Texte, Gedichte und Reime der Dichter, die immer wieder im Buch abgedruckt werden. Die Dichter-Ecke, die verborgen im Keller der Schule liegt, wird nicht nur für Sam ein Zufluchtsort, sondern auch für den Leser ein Ort voller Charme, Freundschaft und Kreativität. "Mit anderen Worten: ich" zeigt die Kraft, die Worte haben kann. Wie Worte trösten, Mut spenden und Kraft geben.

Der Schreibstil von Tamara Ireland Stone ist sehr gefühlvoll und angenehm zu lesen, sodass ich das Buch recht schnell verschlang. Besonders am Ende nimmt die Geschichte rund um Sam, AJ und Caroline nochmal richtig Fahrt auf und der Leser wird durch eine Achterbahn der Gefühle gewirbelt.

MEIN FAZIT:

"Mit anderen Worten: ich" ist mehr als nur eine berührende Geschichte rund um Liebe und Freundschaft. Der Autorin gelingt es das Thema Zwangsstörungen sehr einfühlsam in die Geschichte zu weben und dem Leser die Macht der Worte vor Augen zu führen.
Eine klare Leseempfehlung für Fans von besonderen Geschichten!

Autor: Tamara Ireland Stone
Buch: Mit anderen Worten: ich
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