Leserpreis 2018
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driediger

vor 7 Monaten

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Hallo an alle Freunde der Alternativmedizin,

wir vom Driediger Verlag wollen euch einladen zu einer Leserunde zu Tamara Lebedewas Erstlingswerk "Krebserreger entdeckt".

Lebedewas außergewöhnliche These lautet, dass die Krebszellen eigentlich keine körpereigenen Zellen sind, sondern Parasiten, deren Aufnahme in den Körper sich vermeiden lässt. Eine revolutionäre Entdeckung, die zur Heilung von der Krebskrankheit führen soll. Aber ihre Theorie ist genauso progressiv wie umstritten. Von der Wissenschaft größtenteils ignoriert kämpft Lebedewa weiter um die Anerkennung ihrer Forschungsergebnisse. Während Mediziner ihre Thesen ablehnen, zeigen sich Heilprakriker euphorisch:

"Die Wucht ihrer Erkenntnisse ist in etwa mit jener zu vergleichen, als Kopernikus seinerzeit den Menschen bewies, dass die Erde nicht eine Scheibe, sondern eine Kugel ist, die sich um ihre eigene Achse dreht."

Wir halten dieses polarisierende Werk für besonders diskussionswürdig. Jeder, der sich gerne kritisch und unvoreingenommen mit innovativer medizinischer Literatur auseinandersetzt, ist herzlich eingeladen, sich zu bewerben!

Herzliche Grüße
Ihr Driediger Verlag

Autor: Tamara Lebedewa
Buch: Krebserreger entdeckt!
1 Foto

Saphir610

vor 7 Monaten

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Der Titel lässt mich ja sofort inne halten, die Buchbeschreibung weckt enormes Interesse. Ich glaube, nichts ist größer als die Angst vor dieser Krankheit und auch deren Behandlung. Meine Mutter starb an Krebs, im persönlichen Umfeld taucht die Krankheit zu oft auf. Eine alternive Behandlung, die wirkt, ist doch für jeden interessant. Mich würde das Buch, das Thema auf jeden Fall interessieren.
Gerne würde ich das Buch gewinnen und hier mit dabei sein.

skiaddict7

vor 7 Monaten

Plauderecke

Krebserreger sind schon bekannt-- zum Beispiel gibt es Viren, die Krebs auslösen, die bekanntesten davon wohl HPV (Humanes Papillomavirus). Wie Lebedewa meinen kann, Krebs sei in Wirklichkeit eine Trichomonadeninfektion ist mir schleierhaft, schliesslich kann man ja eine Biopsie durchführen und nachweisen ob es sich um Zellen oder einzellige Lebewesen handelt...

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Saphir610

vor 6 Monaten

Gesamteindruck

Meine Meinung:
https://www.lovelybooks.de/autor/Tamara-Lebedewa/Krebserreger-entdeckt-1199375037-w/rezension/1570111128/

Vielen Dank für das Buch, welches das Thema Krebs aufgreift, eine andere Herangehensweis aufzeigt.

Saphir610

vor 6 Monaten

Diskussion

Gerne schaue ich weiter hin und beteilige mich an entsprechenden Diskussionen.
Ich gebe zu, ich würde gerne Frau Lebedewas Theorie folgen. Wie viel einfacher wäre es dann! Doch mir fehlt ein eindeutiger Nachweis und/oder endlich jemand, der das näher untersucht.
In dem Zusammenhang denke ich an die Diskussion über das sog. Vit. B17-........

Write_In_Pieces

vor 5 Monaten

Kapitel 4
@Saphir610

So, wie sie es hier schildert, ist es tatsächlich plausibel. Ich verstehe nicht ganz, dass es noch niemanden gab, der das tatsächlich mal genauer unter die Lupe genommen hat. Immerhin liegt ihre Forschung ja schon etwas zurück und gerade heutzutage, sind einige Tests sicherlich schnell mal gemacht.

Write_In_Pieces

vor 5 Monaten

Kapitel 5

driediger schreibt:
Wissen Sie, was passiert, wenn man Forschungsmittel beantragt, um eine neue medizinische Theorie zu überprüfen? - Die potentiellen Geldgeber befragen Ärzte und Forscher aus der Medizin nach ihrer Meinung dazu. Und diese reagieren immer gleich: ohne sich auf die einzelnen Argumente von Lebedewa einzulassen, ohne sie überhaupt gehört zu haben, schreibt der Gutachter, es sei nicht wert, geprüft zu werden. Ärzte, die von der Lebedewa-Methode überzeugt sind, haben mir gesagt, sie dürften sie in unserem bestehenden System nicht anwenden. Erstens würden Sie sich im Zweifelfall vor dem Gesetz erklären müssen, warum sie diese, und nicht die "anerkannten" Methoden angewandt hätten. Zweitens ist das Risiko, unter ihresgleichen als "Abweichler" oder gar "Spinner" gebrandmarkt zu werden, zu hoch. Sie wenden die Methode zwar an, und das mit gutem Erfolg, aber nur bei vertrauten Personen. Aus demselben Grund können sie auch keine Interviews zu Lebedewa geben. Sie kommen in ihre Vorträge, unterhalten sich mit ihr, bitten mich dann aber: "Bitte erwähnen Sie auf keinen Fall meinen Namen". Im Grunde ist in Fachkreisen eine Atmosphäre entstanden, bei der die Suche nach einer Lösung gegen Krebs nahezu unmöglich geworden ist. Nur die aktuell herrschende Lehrmeinung wird akzeptiert. So kommt man aber nicht auf neue Ideen, das hat schon Albert Einstein gesagt. Für neue Lösungen muss man neue Denkweisen zulassen. Ira Driediger

Das ist auf jeden Fall mal interessant zu erfahren.
Ich frage mich nur wirklich, wie man dann innerhalb der Medizin tatsächlich weiter kommen soll. Ganz unabhängig jetzt von Lebedewas Theorie. Denn dies scheint ja ein ganzheitliches Problem zu sein.

Write_In_Pieces

vor 5 Monaten

Kapitel 5

Zweifachmama schreibt:
In Kapitel 5 werden Erfahrungen von anderen Ärzten wiedergegeben, die zum Teil die Methode von der Autorin weiterentwickelt haben. Lebedewa möchte ihre Behandlung gern als Frühdiagnose anbieten, wenn der Mensch noch halbwegs gesund ist. Dazu müsste die Richtigkeit ihrer Konzeption bestätigt werden. Ich frage mich warum es niemand bestätigt. Entweder liegt sie mit ihrer Entdeckung völlig daneben oder die anderen Ärzte wollen von ihren „alten“ Methoden nicht abweichen, aber warum? Ich bin jetzt an einem Punkt, wo ich mit diesem Buch am Liebsten aufhören möchte, es ist vieles für mich schwer verständlich und teilweise nicht nachvollziehbar. Ich bin froh, dass ich nur noch ein Kapitel vor mir habe. Geht es den Mitlesern auch so?

Ich finde dieses Buch schon interessant, aber ja, es scheint manchmal etwas undurchdringlich. Ich muss auch sagen, dass Lebedewas These durchaus plausibel klingt und ich es auf den ersten Blick nicht von der Hand weisen würde. Dennoch fehlt mir trotz der Aussagen der Ärzte etwas Handfestes. Wobei ich glaube, dass das Buch darauf gar nicht unbedingt hinaus will. Es geht hier wohl eher darum, dass die Theorie mehr gehör findet, damit sie dann geprüft werden kann. Wenn mehr und mehr Patienten solch eine Behandlung verlangen, dann muss sich die Medizin 'bewegen'.
Aber ich verstehe gut, was du meinst.

Write_In_Pieces

vor 5 Monaten

Kapitel 6

Zweifachmama schreibt:
Kapitel 6 war für mich besser verständlich. Die verschiedenen Reinigungen, eine gesunde Ernährung mit viel rohem Obst und Gemüse, Ölziehen und Bewegung waren für mich keine unbekannten Neuigkeiten, die Lebedewa hier aufzeigt. Auch die Versorgung des Körpers mit ausreichend Vitaminen, Mineralien sowie Makro- und Spurenelementen ist nix Neues. Die empfohlene Einnahme mit Quecksilberdichlorid hingegen erachte ich als fraglich. Ich kann außerdem nicht nachvollziehen, was die Reinigung der Seele und das sich Taufen lassen mit der Heilung von Krebs zu tun haben soll...

Das kann ich genau so unterschreiben.
Ich habe zu Ostern eine Detox-Fasten-Diät gemacht und das erinnert mich sehr an die Reinigung, wie Lebedewa sie vorschlägt.
Dass dies gesund ist und meinem Körper wirklich guttat, das ist nicht von der Hand zu weisen. Aber ob es tatsächlich Krebs verhindern kann, ist eher fraglich.
Und ich verstehe wirklich nicht, warum auch hier wieder religiöse Bezüge gestellt werden. Das wertet die Forschung für mich leider sehr ab. Natürlich muss man bedenken, dass Lebedewa Russin ist und ihre Aufzeichnungen zu einer anderen Zeit begann. Trotzdem gehört das für mich nicht in eine solche Forschungsarbeit.

Write_In_Pieces

vor 5 Monaten

Gesamteindruck

Ich muss sagen, dass ich dieses Buch gern gelesen habe. Einfach, weil es uns dazu auffordert, etwas selbstständig zu hinterfragen. Sei es die Theorie, die Medizin an sich oder uns selbst. Daher war dieses Buch für mich definitiv keine Zeitverschwendung.
Die Theorie, die Lebedewa hier aufführt, klingt in ihren Worten durchaus plausibel und unterstreicht die Wichtigkeit der Auseinandersetzung mit solchen Themen.
Was mir nicht gefallen hat, war der religiöse Bezug in diesem thematischen Zusammenhang. Das hat den Gesamteindruck leider etwas Zunichte gemacht.
Ich werde dieses Buch trotzdem weiterempfehlen, aus den oben genannten Gründen. Immer mit der Prämisse, sich selbst ein Bild machen zu sollen.
Bei einem solch schwerwiegendem Thema sollte man zumindest die existierenden Thesen kennen und eben auch nach Alternativen suchen.
Vielen Dank an dieser Stelle für die Leserunde und für das Leseexemplar.
Meine Rezension stelle ich direkt im Anschluss bei Lovelybooks und Amazon ein.

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