Tamara Mataya

 3.5 Sterne bei 129 Bewertungen

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Manche Tage muss man einfach zuckern

Manche Tage muss man einfach zuckern

 (115)
Erschienen am 10.04.2017
Das Leben schmeckt nach Erdbeereis

Das Leben schmeckt nach Erdbeereis

 (14)
Erschienen am 10.04.2018

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Rezension zu "Manche Tage muss man einfach zuckern" von Tamara Mataya

Unterhaltsame, wenn auch vorhersehbare Liebesgeschichte - in zweierlei Hinsicht nervenaufreibend.
Stinsomevor 23 Tagen

Klappentext

Dauersingle Sarah hat die fixe Idee, dass die große Liebe auf der Internetseite »Missed Connections« auf sie wartet. Die Plattform richtet sich an all diejenigen, die ihren Traumpartner schon auf den Straßen von New York gesehen haben, aber nicht mutig genug waren, ihn anzusprechen. Doch Sarahs Mr. Right hat sie wohl noch nicht entdeckt, und so fängt sie eine Affäre mit Jack an, dem attraktiven Bruder ihres Mitbewohners. Er schafft es, ein wenig unverbindlichen Spaß in ihr Leben zu bringen. Doch dann taucht ein anonymer Verehrer auf »Missed Connections« auf …

 

Meine Meinung

Ich habe mir von „Manche Tage muss man einfach zuckern“ eine lockerleichte Liebesgeschichte für zwischendurch versprochen, da Cover und Klappentext das andeuten. Auf der einen Seite war die Einschätzung völlig richtig, auf der anderen Seite hätte ich nicht mehr daneben liegen können.

Wie komme ich zu diesem merkwürdigen Urteil? Es gibt zwei verschiedene Handlungsstränge. Auf der einen Seite haben wir Sarahs Liebesleben, ihren Zwiespalt zwischen ihrer Online-Bekanntschaft und ihrer Affäre Jack, die beide eine Beziehung mit ihr möchten. Während Jack mit ihr auf körperlicher Ebene harmoniert, kann sie sich mit ihrer Online-Bekanntschaft über ihre stressigen Arbeitstage unterhalten. Wo wir dann auch schon bei Handlungsstrang Nummer 2 sind: Sarah auf der Arbeit. Sie hat einen Job in einer Esoterik-Massage-Praxis voller „Hippies“ und es vergeht kein Tag, an dem sie sich nicht über besagte „Hippies“ aufregen muss. Und das gilt auch für uns Leser, denn es ist wirklich unglaublich, wie die Autorin diese entworfen hat. Sie schafft es wirklich in jeder Unterhaltung zwischen Sarah und ihren Kollegen (vor allem Phyllis und Fern) einen unglaublichen Hass auf Letztere zu schüren. Und damit übertreibe ich nicht. Man wird richtig wütend bei so viel Engstirnigkeit, Narzissmus, Respektlosigkeit, Scheinheiligkeit und und und … ich könnte das noch ewig so fortsetzen. Und dabei habe ich nicht einmal das Gefühl, dass die Autorin bei der Gestaltung übertrieben und das alles überdramatisiert hätte – ich glaube schon, dass es solche Menschen gibt. Umso stressiger ist es, den Auseinandersetzungen der armen Sarah mit diesen Menschen beizuwohnen. Und obwohl man sich total aufregt, fast durchgängig, ist es doch irgendwie ein Aspekt, der mich bei Laune gehalten hat. Anfangs fand ich diesen Handlungsstrang noch recht langweilig, aber je mehr sich diese "Hippies" danebenbenommen haben, desto spannender wurde es. Weil man auch nie wusste, was als Nächstes kommt. Und es kam IMMER etwas.

Der andere Handlungsstrang um Sarahs Liebesleben, der natürlich eigentlich im Mittelpunkt steht, ist dagegen fast schon ärgerlich vorhersehbar. Ich weiß nicht, ob man mir das als Spoilern auslegen kann, aber … eigentlich ist klar, wer die Online-Bekanntschaft ist, oder? Hier lässt sich doch niemand etwas vormachen. Von Sarah einmal abgesehen, denn: Sie hat wirklich ein Brett vor dem Kopf, obwohl es so unglaublich offensichtlich ist. Vielleicht hat sie sich auf ihren Verdacht etwas festgefahren und sieht deshalb den Wald vor lauter Bäumen nicht, aber ab einem gewissen Zeitpunkt habe ich über ihre Unwissenheit nur noch die Augen verdrehen können. Das wurde mir etwas zu künstlich hinausgezögert, weshalb es dann auch einen Punkt gab, an dem mir Sarahs ständige Gedanken über die zu treffende Entscheidung zwischen den beiden Männern in ihrem Leben lästig wurden und ich einfach nur noch das Ende herbeigesehnt habe.

Im Grunde genommen regt man sich über das Buch die meiste Zeit auf – einerseits über die Antagonisten, andererseits über die Protagonistin – und das, obwohl der Titel eigentlich so zuckersüß und leicht klingt. Ich war die meiste Zeit nur aufgewühlt und konnte mich beim Lesen nicht unbedingt entspannen – was einerseits gut (weil spannend!) und andererseits nicht so gut (weil nervig!) ist.

Deshalb fällt meine Empfehlung nun auch zwiespältig aus: Wer eine entspannende, leichte Wohlfühllektüre mit einer originellen süßen Liebesgeschichte lesen möchte, der ist hier falsch. Die Liebesgeschichte ist recht unspektakulär und nichts, was man nicht schon einmal ähnlich gelesen hätte.

Wer sich aber mal so richtig über ein paar nervige Menschen (auf irgendwie amüsante Weise) ärgern und sich nebenbei von einer vorhersehbaren, aber durchaus prickelnden, süßen und (bis zu einem gewissen Punkt) unterhaltsamen Liebesgeschichte berieseln lassen möchte, der ist hier mehr als richtig. Innere Unruhe ist aber garantiert.


Fazit

Mir hat der Handlungsstrang auf Sarahs Arbeitsplatz zwischenzeitlich leider mehr Spaß gemacht als die Liebesgeschichte selbst. Mit ein paar Kürzungen hier und da hätte ich die Liebesgeschichte für das Lesen zwischendurch aber nahezu perfekt gefunden – man darf nur nicht allzu viel Tiefgang und auch keine Überraschungen erwarten. Ich vergebe durchschnittliche 3 Sterne.

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Rezension zu "Manche Tage muss man einfach zuckern" von Tamara Mataya

Manche Tae muss man einfach Zuckern
SabrinaMausvor 24 Tagen

Sarah ist Rechtsanwältin, aber dann Arbeitet sie in einem Massage Salon mit Hippies zusammen.
Das ist so gar nicht ihre Welt.
Jack ist ein guter Freund von ihr und Sarah findet ihn ziemlich anziehend.
Aber Sie kann sich nicht endschiden,ob sie mit Jack zusammen kommen soll oder mit dem unbekannten aus dem Chat!

Ich fand das Buch gut geschrieben und fand es ziemlich spannend.

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Rezension zu "Manche Tage muss man einfach zuckern" von Tamara Mataya

Manche Tage muss man einfach zuckern von Tamara Mataya
printbalancevor 2 Monaten

Inhaltsangabe:
Die 25-jährige Anwaltsgehilfin Sarah sucht verzweifelt nach ihrer fristlosen Kündigung einen Job. Unzählige Bewerbungen und Vorstellungsgespräche hat die wohnungslose New Yorkerin bereits hinter sich, die alle mit einer Absage endeten. Zum Glück steht ihr Pete- ihr bester Freund bei und lässt sie kostenlos bei sich wohnen.
Als Sarah schon fast die Hoffnung aufgegeben hat ihr eigenständiges Leben wieder zu gewinnen, bekommt sie unerwartet einen Termin für ein Vorstellungsgespräch. Der Wellnesstempel InnerSpace, der seinen Fokus auf Esoterik und Spiritualität legt, bietet ihr einen Job als Empfangsdame an.
Sarah, die zu Beginn mit den New-Age-Hippies nicht viel anfangen kann, versucht trotzdem die Geschäftsführer Ziggy und Fern von sich zu überzeugen, was ihr auch schließlich erfolgreich gelingt. Nur wenige Tage später erhält sie die Jobzusage und kann sich dadurch wieder eine eigene Wohnung leisten. Gemeinsam mit ihrem Freund Pete und dessen Zwilingsbruder -dem gut aussehenden Jack- feiert sie ihren Erfolg. Doch die Freude dauert nur kurze Zeit an. Es stellt sich nämlich heraus, dass dieser Arbeitsplatz alles andere als toll ist, denn Sarah ist in einem regelrechten Mobbingbetrieb gelandet. Auch die hohe Fluktationsrate bestätigt dies- denn im Laufe von neun Monaten wurden bereits sechs Rezeptionistinnen gekündigt.
Die Ex-Anwaltsgehilfin widersetzt sich allen Intrigen und bösen Verleumdungen von ihren Kollegen und macht gute Miene zum bösen Spiel. Während ihrer Freizeit sucht sie Ablenkung in dem Internetportal "Missed Connections", bei dem man anonym nach seinem Traumpartner suchen kann, dem man schon einmal begegnet ist. Immer wieder wünscht sich Sarah insgeheim, dass auch irgendwo jemand nach ihr sucht, solange begnügt sie sich mit dem attraktiven DJ namens Jack, der für eine Beziehung anscheinend noch nicht reif genug ist. Doch als plötzlich jemand über "Missed Connections" nach Sarah sucht, wird ihr klar, dass es mit dem neuen Job zu tun haben muss, denn dort gibt es eine Person, die sie immer anlächelt und nicht gemein zu ihr ist....

Eigene Meinung:
Dieses Buch ist zwar eine nette Lektüre für zwischendurch, aber leider wurde meiner Meinung nach das Potenzial nicht optimal ausgeschöpft. Ich habe mich zwar an sich gut unterhalten gefühlt, aber stellenweise zog sich die Geschichte künstlich in die Länge. Für mich wurden zu wenig spannende und interessante Elemente eingebaut. Als auch noch der Unbekannte über "Missed Connections" nach Sarah suchte, wusste ich sofort um wen es sich hier handelt. Da die Pointe schon am Anfang vorweg genommen wurde, ist der Reiz die Handlung weiter zu verfolgen ein Stück für mich verloren gegangen. Außerdem konnte ich mir als Leser wirklich nicht vorstellen, dass Sarah so naiv war, um nicht herauszufinden wer sich tatsächlich hinter der geheimnisvollen Person verbirgt.
Trotz allem war der Schreibstil flüssig, die Grundidee interessant und die Protagonisten waren sympathisch und gut ausgearbeitet.
Fazit: Eine leichte Lektüre für zwischendurch zum Lesen, bei dem jedoch der Feinschliff fehlt.
Meine Bewertung: 2,5 von 5 Sternen

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